Namensvorschläge Pfarre 4mit5
 Share
The version of the browser you are using is no longer supported. Please upgrade to a supported browser.Dismiss

 
View only
 
 
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
1
Entwicklungsraum Wien 4 mit 5
2
Information:
3
Die Namen unserer „Gemeinden“ sind klar: Selbstverständlich heißen wir weiter St. Elisabeth, St. Florian etc. Aber: Wie soll die uns verbindende, gemeinsame Pfarre heißen?

Wir suchen Vorschläge – die diözesanen Vorgaben gehen in logische Richtungen: Sie kann nach Jesus (z. B. „Christus am Wienerberg“), nach Dreifaltigkeit oder speziellen Festen oder Heilsereignissen („Emmaus“, „göttliches Wort“, etc.) oder nach Heiligen oder Seligen benannt werden (vgl. Diözesanblatt 2016-01 – Seite 3).

Ideen bitte bis 31. März (wichtig: Mit „Begründung“) in den Pfarrbüros abgeben oder direkt per eMail an meinvorschlag.wien4mit5@gmail.com
4
Diözesanblatt 2016-01 – Seite 3
5
meinvorschlag.wien4mit5@gmail.com
6
7
Eingebrachte Vorschläge:
8
9
NamensvorschlagMotivation / Begründung
10
1Mit Gott im Alltag(Vorschlag von der PGR-Klausur, 9.1.2016)
11
2Sr. Maria Restituta1. Märtyerin der Erzdiözese Wien, Hartmannschwestern - Bezug zum Pfarrgebiet
(Vorschlag von der PGR-Klausur, 9.1.2016)
12
3Zur Frohen Botschaft(Vorschlag von der PGR-Klausur, 9.1.2016)
13
4Schöpfungspfarre(Vorschlag von der PGR-Klausur, 9.1.2016)
14
5Zum Göttlichen Humor(Vorschlag von der PGR-Klausur, 9.1.2016)
15
6Wieden Plus(Vorschlag von der PGR-Klausur, 9.1.2016)
16
7Pfarre zur Göttlichen Weisheit(Vorschlag von der PGR-Klausur, 9.1.2016)
17
8Sel. Restituta Kafkada sie als Hartmannschwester einen Lokalbezug hat,
eine Frau war, die (als OP-Schwester) mit beiden Beinen im Leben stand
und ein NS-Opfer war.
Gedenktag 29.Oktober
18
9Restituta KafkaRestituta Kafka ist eine Frau
Restituta Kafka ist eine tatkraeftige und selbstbewusste Frau
Restituta Kafka hat ihre (Gottes) Meinung vertreten in Wort und Tat

Restituta Kafka hat geholfen ohne Ruecksicht auf Geschlecht, Glaubensangehoerigkeit und politischer Anschauung
Restituta Kafka ist eine Persoenlichkeit die unserer Zeit sehr nahe ist
Restituta Kafka hat Widerstand geleistet

Restituta Kafka war eine berufstaetige Frau
Restituta Kafka war sozial taetig

Als Ordensfrau steht ihre tiefe Verwurzelung im Glauben ausser jeder Diskussion, Restituta Kafka ist aber weit ueber kirchliche Kreise als Vorbild fuer zivilgesellschaftliches Handeln als Vorbild anerkannt. Sie steht also auch fuer die kraft der Kirche, Menschen, die ihr (noch) nicht angehoeren anzusprechen.

Restituta Kafka ist ermordet worden wegen ihrer Standhaftigkeit (auch aber nicht nur in Fragen des Glaubens)
Restituta Kafka hat sich jedoch vor allem vor ihrem Martyrium Anerkennung und Respekt durch ihre Tuechtigkeit und Kompetenz in ihrem sozialen Beruf (Krankenschwester [im Operationsdienst]) erworben

In ihrem Ordensnamen schwingt viel von ihrem Charakter mit (Restituta - to resist - resistance)

Die Benennung nach Restituta Kafka ist ganz handgreiflich und kein "duerrer" Glaubensatz (z. B. "Wort Gottes")
Restituta Kafka ist durch das Haupthaus der Hasrtmannschwestern stark lokal verwurzelt.

Der Name nimmt keiner existierenden Pfarre/Gemeinde etwas weg und bevorzugt niemanden.

Es gibt eine relativ grosse Bekanntheit und eine grosse Akzeptanz.

Die Benennung mit Vor- und Nachnamen verstaerkt die Naehe zu uns normalen Menschen. Ihre Zugehoerigkeit zu einem Orden steht ihrer Auswahl in keiner weise entgegen, sollte aber nicht als zentrale Eigenschaft zu sehr betont werden.

Ein gutes (und ganz unmethapgysisches) Portrait bei: http://www.doew.at/erinnern/biographien/spurensuche/maria-restituta-helene-kafka-1894-1943.
19
10Zur BarmherzigkeitPassend zum aktuell ausgerufen Jahr der Barmherzigkeit.
und wegen Elisabeth und Florian, die genügend Beispiele zur Barmherzigkeit zeigen und uns auffordern ebenso zu handeln.
Passt auch zu dem gerade aktuellen Flüchtlingsthema und verliert nie seine Aktualität.
20
11Zu den heiligen FrauenFrauen spielen in den Ostererzählungen der vier biblischen Evangelien eine prominente Rolle. Es waren Frauen, die das leere Grab Jesu entdeckten, und es war Maria aus Magdala, der der auferstandene Jesus zuerst erschien.
Der übereinstimmende Evangelienbefund lasse auf die wichtige Rolle der Frauen schließen, sagte die Grazer Bibelwissenschaftlerin Andrea Taschl-Erber. Offenbar waren diese wichtige Trägerinnen der Jesus-Bewegung, gerade auch über den Tod Jesu hinaus. Dafür spreche auch „die Widerständigkeit einer solchen frauenzentrierten Überlieferung gegenüber den Normen und Interessen einer patriarchalen Kultur, die Frauen gewöhnlich nicht in den Mittelpunkt stellt“, so die Bibelwissenschaftlerin.
Jesu ständige Begleiterinnen - Der Scheinwerfer, den die Passions- und Ostererzählungen auf die Rolle der Frauen richten, erklärt sich für Taschl-Erber mit dem Wegfallen der Männer in der Nachfolgegemeinschaft, die angesichts des Kreuzes die Flucht ergriffen. Beispielhaft zeige sich das in der dreimaligen Verleumdung Jesu durch Petrus.
21
12In den Weinbergen JesuUnser Gebiet war vor der Erschließung als Stadtteil Wiens ein Weinberg.
Wein steht als verwandeltes Getränk für Jesu (siehe Hochzeit von Kanaa und die Gottesdienst Liturgie).
22
13Papst FranziskusPfarre Papst Franziskus wäre mein Vorschlag Papst Franziskus ist ein Mann der Zukunft, der neue Wege geht.
23
14Selige RestitutaIch wünsche mir den Namen „Pfarre Selige Restituta“ oder ähnlich, weil wir in unserer neuen Pfarre das Mutterhaus des Ordens der Hartmannschwestern haben. Sr. Restituta wurde als erste Märtyrerin der ED Wien seliggesprochen. Ihre Lebenshaltung hat sie auch trotz Todesdrohung nicht geändert, sondern bis zuletzt als unser aller Vorbild ihr Leben gelebt.
24
15Zum guten Sämann evtl. mit Zusatz „von Wieden und Matzleinsdorf“Gleichnis vom Sämann: Mt 13,1-23; Mk 4,1-20; Lk 8,4-15,
Gott wendet sich den Menschen zu wie ein Sämann: Seine gute Botschaft (guter Same) wird ausgesät. "Ackerboden" sind die Menschen. Der Sämann geht dabei ziemlich verschwenderisch um, der Same wird überallhin ausgestreut.
Das heißt: Die Botschaft von Jesus ist für alle da. Vorrat an Saatgut ist genug da.
Gott, der Lebensspender, der Geber aller guten Gaben, kümmert sich um jeden einzelnen Menschen. Er gibt ihm Samen und gibt ihm die Chance, dass aus diesem Samen des Wortes Gottes etwas wächst. Manches trägt reiche Frucht, anderes geht nicht auf oder verkümmert.
Der Sämann kümmert sich um seinen Samen, er tut alles, damit er wächst, aber ein gutes Stück bleibt der Samen auch sich selbst überlassen. Gott begleitet die Menschen, und gleichzeitig haben die Menschen auch die Freiheit, sich selbst zu entwickeln.

Ich finde dieses Bild für eine Pfarre passend und ein schönes "Programm": Gottes Wort ist für alle da. Wir haben die Freiheit, den Samen aufgehen zu lassen. Wir als Pfarre mögen ein guter Ackerboden – ein lebensförderndes Umfeld – sein und Gott Raum zum Wachsen geben.
25
16Wieden zum Hl. FranziskusAlle bisherigen Pfarrkirchen liegen auf der historischen Wieden.
Franziskus: Unser aktueller Hl.Vater
Franz von Paola,Gründer der Paulanermönche
Franz von Assisi,Patron der Armen,derzeit doch sehr aktuell
Franz von Sales,derzeit der zu restaurierende Altar der Paulanerkirche
26
17Maria RestitutaIch möchte mich hiermit für den Namen Pfarre Maria Restituta einsetzen, da die Hartmannschwestern mitten im Bezirk liegen und wir zu diesen Schwestern eine sehr gute Beziehung haben.
Ausserdem kann Schwester Restituta ein leutendes Vorbild für die neue Pfarre sein
27
18Corpus Christi (Ich glaube nicht, dass ich das erklären muss )
28
19AllerheiligenEinbeziehung der himmlischen Gemeinde, außerdem können wir nicht genug Helfer Drüben haben.
29
20Schwester Maria Restituta(keine Begründung mitgesandt)
30
21Zur frohen BotschaftMein Favorit: "Zur frohen Botschaft" (= Wir haben was zu sagen; hebt Freude des Evangeliums hervor; mit Augenzwinkern: in unserem Pfarrgebiet ist auch das Botschafsviertel - da tut eine FROHE Botschaft sicher gut ;-))
Sonstiges: "Göttlicher Friede", "Göttliche Liebe", "Göttliche Gnade"
31
22Maria Restituta Sie war eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben und in Ihrem Beruf stand und zugleich ihre Berufung lebte.
Ihr Mut zum Widerstand bis zur letzten Konsequenz war bewundernswert.
Und außerdem: Wer hat schon eine richtige "Bezirksselige" zu bieten?
32
23Zum Heiligen GeistDas Wirken des Geistes Gottes beim Werden der Kirche, bei der Enfaltung des Mensch- und Christsein beim einzelnen Gläubigen.
Aus der Geschichte unseres Bezirkes: Im Stiftsbrief Herzog Leopolds VI. vom 27. Mai 1211 findet sich die erste urkundliche Ortangabe mit "vulgariter widem dicitur". Der Stiftsbrief galt der Errichtung des "Heiligen Geist Spitales" , das im MA ein Armen und Siechenspital war beim Klagbaum, der Friedhof ist heute der Rubenspark. 1529 erfolgte die Zerstörung im Zusammenhang mit der 1.Türkenbelagerung
33
24Zum Wasser des Lebens auf der Wieden und in MargaretenDer Name ist einem Heilsgeheimnis unseres Glaubens entnommen und nimmt Bezug auf das Gespräch Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen (Joh. 4,1-25), worin er sagt, dass er "lebendiges Wasser" als Gabe Gottes zu trinken geben kann, und offenbart: "Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt." (Joh. 4, 14).

Nun zeigt das Wiedner Wappen u.a. einen Brunnen, den sog. Hungelbrunnen, der einer Sage nach in der alten Vorstadt Wieden stand und nur dann Wasser gab, wenn ein Jahr mit Missernte und Hungersnot vor der Tür stand - so angeblich geschehen im Frühjahr 1271. Im Sommer desselben Jahres fiel der Regen aus, die Ernte verdorrte und es kam tatsächlich eine Hungersnot. Auch der "Hungelbrunnen", der vom "Hunger" seinen Namen hat, versiegte während der Not [vgl. Zeitschrift "Wieden 800 - Historische Spaziergänge quer durch den Bezirk zum 800. Geburtstag der Wieden", Andreas Brunner et al., hrsg. Zentrum QWIEN, 1040 Wien, 2011, S. 13].

In unseren derzeitigen Pfarren dagegen, sowohl denen auf der Wieden als auch denen in Margareten, lässt das "Wasser des Lebens", das von Jesus Christus bzw. Gott Vater kommt, niemanden "verdursten", denn wer einmal das vom Hl. Geist geweihte Wasser der Taufe empfangen hat, dem wird durch dieses Sakrament der Zugang zum Ewigen Leben ermöglicht.

Der Name "Pfarre zum Wasser des Lebens" umfasst - abgesehen von der Parallele zwischen dem Jakobsbrunnen im Evangelium und dem Hungelbrunnen am Wiedner Wappen, deren beider Wasser kein ewiges Leben ohne Jesu Zutat spendet - alle zur Pfarre neu gehörenden derzeitigen Pfarren im 4. und 5. Bezirk gleichwertig, wobei am Rande auch erwähnt werden kann, dass der Wienfluss sowohl im 4. als auch im 5. Bezirk, wenn auch großteils unterirdisch (Naschmarkt), fließt. Auch dieser Fluss spendet kein Wasser des ewigen Lebens ohne Weihe durch den Hl. Geist, die nur in den Pfarren geschehen kann.

Der Name "Zum Wasser des Lebens" könnte zudem der Kirche Fernstehende neugierig machen, was denn das Wasser in einer Pfarre mit dem Leben zu tun haben soll.
34
25FranziskusBegründung:
1) Papst Franziskus
2) „Franz von Assisi: „Stelle meine Kirche wieder her“ – ein Auftrag auch an uns
3) Die Hartmannschwestern sind auch Franziskanerinnen
35
26Christus SiegerBegründung: Passt zur Freude der Auferstehung!
36
27MARIA RESTITUTASr. M. Restituta ist die erste Märtyrin der Erzdiözese Wien. Sie führte ein vorbildliches
Leben in der Nachfolge Christi – gekennzeichnet von gelebter Nächstenliebe und Gebet.

Dialogbereitschaft mit Nicht- und Andersgläubigen war für Sr. Restituta
selbstverständlich: Sie achtete jeden Menschen – unabhängig von seiner
Religionszugehörigkeit, seiner Herkunft, seinem sozialen Status.

Sr. Restituta war eine tiefgläubige Frau, die stets Kontakt zu den Menschen und zur Welt
hielt. Viele Menschen, v.a. auch Jugendliche, fühlen sich über die Grenzen der
katholischen Kirche und Österreichs hinaus auch heute von Sr. Restituta angesprochen.

Ihr Leben ist ein beeindruckendes Beispiel selbstbewussten und selbstverantworteten
Christseins.

Selbst in großer Bedrängnis (im Gefängnis) gab Sr. Restituta ihren Weggefährtinnen Mut
und übertrug die Hoffnung, von der sie als Christin getragen war, auf andere.

Heute schenkt sie vielen Menschen in ähnlicher Situation Mut als Frau, die – geboren in
Brünn, aufgewachsen im Wiener Zuwanderer- und Arbeitermilieu – ein gelungenes
Beispiel von Integration ist. Als Pionierin der ganzheitlichen Pflege, die immer auf Heil
von Körper und Seele geachtet hat, ist sie heute ebenso gegenwärtig.

Lokaler Bezug zum Pfarrgebiet: Sr. Restituta trat 1914 im Mutterhaus der
Franziskanerinnen von der christlichen Liebe in die Ordensgemeinschaft ein und
absolvierte das Noviziat ebenda in der Hartmanngasse. Im September 2016 wird hier (im
Zentrum des Pfarrgebiets) die Restituta-Dokumentation „Glaube gegen NS-Gewalt“ neu
eröffnet.
37
28Zur heilsamen Zuwendung(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
38
29Heilige Frauen(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
39
30Zur Frohen Botschaft (Jesu)Freude am Glauben im Zentrum
FROHE Botschaft im Botschaftsviertel!!
An-Gebot zum erfüllten Leben („Leben in Fülle“) für alle
(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
40
31Göttliche Barmherzigkeit(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
41
32Vier Heilige(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
42
33Gottes Wort(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
43
34Sr. Restituta-Pfarregehört zu uns und hatte Ausdauer, Ideen, Courage und stand dafür gerade
44
35Jesus in Wieden(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
45
36Hoffnungsvolle Zukunft(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
46
37Hl. Zita(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
47
38Hl. Geist(Vorschlag am Gemeindeabend St. Elisabeth, 8.3.2016)
48
39MaranathaDas hebr. (bzw. aram.) Wort bedeutet "Jesus kommt" bzw. "Jesus wird kommen". Ich denke, dass in der neuen Pfarre "Jesus" den ersten Platz einnehmen soll, auch in der Hinsicht, was erwartet Jesus von uns in der neuen Pfarre.
49
40EmausWarum?
Wir sind alle unterwegs, wie die Jünger nach Emaus. So wie JESUS sie begleitet hat, so ist der Herr auch mit uns.
50
41BetanienWarum?
Bet = Haus ... In Betanien bei Lazarus, Martha und Maria hat sich Jesus zu Haus gefühlt. Wir wollen, dass Jesus sich in der neuen Pfarre Zuhause fühlt.
51
42SchutzengelpfarreMeines Wissens ist die Paulanerkirche (Zu den heiligen Schutzengeln) die von allen 5 Kirchen am frühesten erbaute Kirche, nämlich im 17. Jahrhundert - und außerdem, so glaube ich, können alle von uns stets einen Schutzengel brauchen. Schutzengel haben nicht nur Tradition, sie sind auch stets aktuell!
52
43Zum Heiligen GeistDer Geist der Wahrheit, der Beistand, der Vereißung.
Begründung: Im Neuen Testament bei Taufe Jesu in Gestalt der weißen Taube; Symbol für den neuen, wahren Menschen, befreit von Sünde, weiß als Farbe der Unschuld; beim Pfingstereignis in Gestalt von Feuerzungen, Symbol Feuer für Läuterung (Purgatorio), für Licht, Erleuchtung, überwindet die Finsternis (das Böse), bringt Hoffnung, für Wärme, überwindet Kälte (Hass), bringt Liebe, Gemeinschaft; Zungen: viele Sprachen (Babylon), eine Mission (urbi et orbi), verbindet die Menschen zu Brüdern und Schwestern, Sprechen ermöglicht Beten und Singen für Gott; Begründung aus Tradition (Geschichte): Stiftung Heiliger Geist Spital erstmals in Wieden (Freihaus), heute noch Name der Apotheke in der Operngasse, Armen- und Siechenspital, beim Klagbaum Friedhof, heute Rubenspark, am Weg zwischen Paulanerkirche und St. Thekla.
53
44M. Restituta KafkaFür mich ist Helene Kafka eine Frau aus dem Volk, die - ohne große Vorbildung - aus sich heraus gewusst hat, was "Sache" ist.
Für ihre Überzeugung ist sie dann auch in den Tod gegangen.
So eine lebenskluge Frau brauchen wir heute, gerade in Zeiten, wo es so auf Zivilcourage und persönlichen Einsatz ankommt!
(Übrigens, es gibt einen "Entwicklungsraum Hildegard Burjan", warum dann nicht auch eine Pfarre, die nach der 1. Glaubenszeugin der Wiener Erzdiözese benannt ist?!)
54
45Hl. ElijasBegründung:
Assoziiere die Verhältnisse zu Zeiten des hl. Elias mit den Verhältnissen von heute:
# Christenverfolgung in vielen Teilen der Welt.
# Man wendet sich anderen Göttern zu (Mammon, Okkultismus, Esoterik, Idolen, Aberglauben ...)
# Heute zahlenmäßig immer weniger Katholiken in Wien bzw. in Österreich (z.B. durch wenig Nachwuchs, Zuzug Andersgläubiger, Austritte, Glaubensabfall, ...)
# Der Glaube scheint bedroht zu sein.
Der hl. Elijas ist ein Vorbild: er ist ein feuriger Kämpfer für Gott, auch wenn er sonst keine Unterstützung von Menschen oder der Gesellschaft hat. Er ist ein Symbol für Standhaftigkeit in Zeiten von Unterdrückung und Götzenanbetung.
Wie kraftvoll und machtvoll werden doch seine Handlungen in der Bibel beschrieben: ein Vorbild für unsere Riten in der Liturgie. Es sollte unsere Handlungen in der Liturgie wieder beleben und ins Bewusstsein rufen: Weihrauch, Feuer, Wasser, Hand auflegen, ....
Er lehrt uns, Gott zu erkennen und auf ihn zu hören: 1Kön 19,11-13a ... Ein starker, heftiger Sturm, ... Doch der Herr war nicht im Sturm. usw. Erst im sanften, leisen Säuseln ...
Elija ist nicht gestorben, sondern er wurde entrückt 2Kön 2: ... Elija fuhr im Wirbelsturm zum Himmel empor. Er ist so ein Mittler zwischen uns Menschen und Gott.
55
46Einigende LiebeBegründung: Die Gemeinden sollen in Liebe miteinander kooperieren.
56
47Christus unser Friede(n)

Zum himmlischen Frieden
„FRIEDEN“, etwa in mehr oder weniger gut klingenden Wortfolgen. Das Thema „Frieden“ ist sicher eine der großen Herausforderungen und Sehnsüchte unserer Zeit, nicht nur innerkirchlich, sondern gesamtgesellschaftlich.
57
48Zur himmlischen Hochzeit

Zum himmlischen Hochzeitsmahl

Zur Braut Gottes (= die Kirche)

Zum göttlichen Bräutigam (= Christus, der sich die Kirche als Braut nimmt)
2. „HOCHZEIT“, „BRAUT-BRÄUTIGAM“, etwa in mehr oder weniger gut klingenden Wortfolgen. Hier geht es um sehr alte, sinnliche Bilder, die das Verhältnis der Kirche zu Gott ausdrücken.
58
49Zur Lebendigkeit GottesSozusagen ein Statement, dass in dieser Pfarre Leben in Fülle vorhanden ist.
59
50Zur göttlichen Liebe

Zur Liebe Gottes

Christus unsere Liebe
„LIEBE“, etwa in mehr oder weniger gut klingenden Wortfolgen. Sozusagen ein Statement für: „Das Größte aber ist die Liebe!“
60
51Zum Geheimnis des GlaubensHier geht’s um das Zentrum unseres Glaubens, das Pascha-Mysterium, also um Tod und Auferstehung unseres Herrn – Patrozinium müsste hier übrigens das Triduum paschale sein!
61
52Zur Frohen Botschaft JesuBegründung:
Die frohe Botschaft Jesu ist eine wesentliche Grundlage unserer Glaubensverkündigung.
Wir Getaufte sind die Übermittler der „Frohen Botschaft Jesu“ – „Mission first“ – Wir tragen die „ Frohe Botschaft Jesu“ zu den Menschen in unserem Entwicklungsraum / in unsere gemeinsme Pfarre.
Die Pfarren 4/5 befinden sich im Botschaftsviertel, da kommt der „Frohen Botschaft Jesu“ besondere Bedeutung zu, da die „Frohe Botschaft Jesu“ Länder und Nationen übergreifend und Völkerverbindend ist.
Die Frohe Botschaft Jesu: Aufbruch zu einer neuen Kirche - Das apostolische Schreiben Evangelii Gaudium - "Freude am Evangelium" von Papst Franziskus kann als Grundlage zu einem Aufbruch – zu einer Erneuerung der einzelnen Gemeinden in der Pfarre Neu dienen.
62
53Sel. Maria Restituta(Vorschlag am Gemeindeabend St. Florian, 26. 3. 2016)
geerdet, mutig bis zur letzten Konsequenz
„bezirksbezogen“ weil Hartmannspital (wo sie gearbeitet hat) im Zentrum und sie eine große Heilige ist
63
54Hl. Eva(Vorschlag am Gemeindeabend St. Florian, 26. 3. 2016)
gibt’s nirgends, Eva = Chawa = Leben – Mutter aller Lebendigen
weiblicher Name – finde ich super!
64
55Göttliche Hingabe(Vorschlag am Gemeindeabend St. Florian, 26. 3. 2016)
weil es das ist, was wir weitergeben können und sollen. Und das auch der Kern christlichen Lebens sein wird; - gefällt mir gut
65
56Johannes XXIII(Vorschlag am Gemeindeabend St. Florian, 26. 3. 2016)
weil der Name Programm ist
ist super!
66
57Neue Pfarre Wieden(Vorschlag am Gemeindeabend St. Florian, 26. 3. 2016)
4 Pfarren sind sowieso in Wieden und St. Florian ist auch auf der Wiedner Hauptstraße
67
58Seliger Adolph KolpingAdolph Kolping war einer, wenn nicht der wichtige, kirchliche Sozialreformer des 19. Jahrhunderts – einer Zeit, wo viele Gebiete unserer neuen Pfarre entstanden sind. Er ist einer der großen Wegbereiter und Mitbegründer der Katholischen Soziallehre. Seine Lehren aus christlichem Hintergrund, seine Sozialrelevanz und sein Menschenbild sind wichtige Wegweisungen für heutiges Sozialwirken unserer Kirche und gute Anregung für unser Engagement als Pfarre in heutiger Welt
Lokalbezug: Kolping Österreich (heutiger Name des von ihm gegründeten „Kolpingwerkes“ – weltweit etwa ½ Mio Mitglieder in 60 Ländern), einer der größten, kirchlichen Sozialverbände Österreichs hat seinen Sitz für Österreich in einem ehemaligen Haus der Pfarre Wieden – mitten in unserem Pfarrgebiet (Wien 4, Paulanergasse 11).
68
59Hl. IjobKirchen zum hl. Hiob oder Ijob sind selten (es gibt z.B. eine solche Filialkirche in der Pfarre Fürnitz in Kärnten oder San Giobbe in Venedig). Doch war eine der ersten Kapellen auf der Wieden dem hl. Ijob geweiht, nämlich diejenige des Siechenhauses „Zum Klagbaum“. Das wäre der Bezug zur Wieden. Gleichgültig, ob Hiob eine rein literarische Gestalt ist oder nicht, ist das Gottvertrauen Ijobs im Angesichts des Staunens vor einer rätselhaften Welt, in der viel Leid seinen Platz hat, ein sehr aktuelles Thema. Die "Geduld Ijobs" wird so im Jakobusbrief erwähnt. Im frühen Christentum gilt die Ijob-Geschichte als Zeichen der Auferstehung und des letztendlichen Erbarmen Gottes.
Gedenktag ist der 10. Mai.
69
60Hl. AntoniusDie erste Kapelle auf der Wieden, die bekannt ist, war aber wohl dem hl. Antonius geweiht. Sie stand bis zur ersten Türkenbelagerung etwa dort, wo heute die Evangelische Schule steht, und war Teil eines Spitals, das vom Heilig-Geist-Orden betrieben wurde. Antonius schlägt eine Brücke nach Ägypten, ins heute so gefährdete Christentum des Nahen Ostens. Der Name wäre ein Ausdruck der Solidarität. Antonius ist aber auch für uns heute relevant. Er wollte Jesus radikal nachfolgen – und war dabei so glaubwürdig, dass viele Menschen bei ihm Rat und Trost gesucht haben. Und er hat sie ihnen gewährt, obwohl er eigentlich die Abgeschiedenheit gesucht hat. Wenn auch unsere Art der Nachfolge anders sein wird, so ist seine liebevolle Zuwendung zu den Menschen, die aus seiner konsequenten Zuwendung zu Jesus folgt, ein großes Vorbild. Gedenktag ist der 17. Jänner. Beide Namen (Ijob und Antonius) hätten einen historischen Bezug zum Gebiet der früheren Wieden, ohne eine bestimmte Gemeinde zu bevorzugen. Gleichzeitig wären die Namen konkret genug, um eine Identifikation zu ermöglichen, die aus Phrasen gebildete Namen nicht leisten können. Die sel. Restituta würde mE diese Kriterien auch erfüllen, wurde aber ohnehin schon mehrfach vorgeschlagen.
70
61PFARRGEMEINSCHAFT ST. FRANZISKUS WIE(de)N1) Warum Pfarrgemeinschaft? Warum "müssen" unsere (Pfarr-)Gemeinden Teilgemeinden werden??? (= Du bist auch ein Teil)
 Warum dürfen unsere derzeitigen (Pfarr-)Gemeinden nicht Gemeinden bleiben, Gemeinden (in) einer großen Pfarrgemeinschaft sein? (= dein Charisma ist wichtig für uns alle). Könnten die Pfarren unseres Entwicklungsraums nicht gemeinsam eine Pfarrgemeinschaft aus röm.-kath. Gemeinden werden, wie das für die Pfarrgemeinschaft Ober-Grafendorf - Weinburg möglich war? Ich denke, dass der Begriff "Pfarrgemeinschaft" viel eher dem Prozess entspricht, woran gearbeitet wird:
 Nicht eine Pfarre "schluckt" die anderen Pfarren und wird - sozusagen - als Konzession an die anderen umbenannt!
 Sondern:
 Eine Pfarr(kirch)e wird zum Zentrum einer Pfarrgemeinschaft (als sozusagen "primus inter pares") mit mehreren Gemeinden und mehreren Kirchen (warum "Filial"-Kirchen? - Kirche im Unterschied zu "Pfarr"-Kirche reicht doch völlig!). Pfarrer Mag. Gerald Gump hat schon die"PfarrEN-Gemeinschaft Raum Schwechat" geleitet, und ich könnte mir vorstellen, dass eine auch SO benannte "PFARRgemeinschaft" eigentlich ohnehin seinen Vorstellungen entspricht, wenn ich seine Artikel zum Entwicklungsraum 4 mit 5 richtig verstanden habe.
 2) Warum Sankt? Eher eine Geschmackssache, aber SANKT teilt seinen Wortstamm mit dem italienischen bzw. spanischen SANTO.
 3) Warum Franziskus?
•Aktualität 1:
 Die Pfarrgemeinschaft wird während des Pontifikats von Papst Franziskus I. „lebendig“ werden.•Aktualität 2:
 Das einleitende Zitat, das dem Hl. Franz von Assisi zugeschrieben wird, stimmt ausgezeichnet zur aktuellen Aufgabenstellung,
 nämlich aus den Pfarren des Entwicklungsraums 4 mit 5 Pfarren St. Elisabeth, St. Florian, St. Karl Borromäus, St. Thekla und der Pfarre Wieden (Paulanerkirche) eine lebendige, nach innen wie außen gut kommunizierende Pfarrgemeinschaft zu formen.
•Thematische Aktualität:
 Rückbesinnung auf nicht-materielle Werte und ein einfacheres Leben (Reduktion unserer Wohlstandsabhängigkeit zugunsten einer größeren inneren Freiheit und Unabhängigkeit),
 Solidarität zwischen allen Kindern Gottes (Armut in Österreich, Flüchtlinge,
 geopolitische Ungleichgewicht des Wohlstands und der Lebensqualität), Notwendigkeit des behutsamen Umgangs mit der Umwelt,
 u.s.w.
 (= viele weitere Themen, die von Papst Franziskus aus dem Leben des Hl. Franz von Assisi aufgegriffen wurden und
 in einigen anderen Vorschlägen schon angeführt wurden.)•eine zusätzliche, ganz "charmante" Perspektive:
 Mit dem Namen "St. Franziskus" wird die Pfarrgemeinschaft die Ehre haben, weit über die Zeit des Wirkens dieses großen Papstes hinaus an ihn zu erinnern, der sich den Hl. Franzikus von Assisi als großes Vorbild nahm
 4) Schlussbemerkung zu bisher eingelangten Vorschlägen Da ich heute abend auch die vor diesem Vorschlag eingelangten Vorschläge einschauen konnte und freue ich mich, dass Impulse und Argumente in Richtung FRANZISKUS als Teil des Pfarr(gemeinschafts)namens schon in einigen anderen Vorschlägen vorgebracht wurden mit Hinweis auf die Personen
•Franz von Assisi, Patron der Armen, und großes Programm für unseren derzeitigen
•Papst Franziskusaber auch auf
•dass Franz von Paola, der Gründer der Paulanermönche ist, •dass in der Paulanerkirche ein Altar dem Franz von Sales geweiht ist und•dass die Hartmannschwestern (auch) Franziskanerinnen sindderen Beziehung zu unserem Pfarr(gemeinschafts)gebiet (wenigstens mir) nicht so bewusst waren. Abschließend wünsche ich allen, die an den weiteren Beratungen teilnehmen, Gottes Segen und "eine große Portion" Heiligen Geist und bin sehr gespannt, auf welchen Namen sich die (Teil-)Gemeinden verständigen werden!
71
72
73
Wir sammeln bis 31. März 2016 Vorschläge für den Namen der gemeinsamen Pfarre.

Die große Bitte, gute Ideen (Bitte mit Begründung!) an die eMail-Adresse meinvorschlag.wien4mit5@gmail.com zu senden (wer keinen eMail-Anschluss hat: Dies via Pfarrbüros oder Koordinations-Team-Mitglieder tun).

Mögliche Namen können stammen aus folgenden „Kategorien“:
• Heiligste Dreifaltigkeit,
• Jesus Christus mit Nennung eines seiner liturgisch gefeierten Mysterien (Christi Himmelfahrt, …)
• Heiliger Geist,
• Tage der Gottesmutter Maria, der Engel, einer/s offiziellen Heiligen oder Seligen (Mutter-Gottes-Pfarre, Mariä Empfängnis, Sel. Sr. Maria Restituta, Sel. Adolph Kolping, …)
• Heilsgeheimnisse unseres Glaubens (z. B.: Göttliches Wort)

(ergo – sehr vereinfacht gesagt: Die meisten „Frommen Namen“ sind möglich; Die genauen, offiziellen Kriterien finden sich im Diözesanblatt 2016-01 (Seite 3).
Anregungen dazu: Heilige mit Lokalbezug? oder: Bewusst keine/n „Überheiligen“ zu den schon bestehenden Gemeindeheiligen Elisabeth-Florian-Thekla…; sondern eine andere Betitelung wie „zum göttlichen Humor“, …)

Zu beachten: Wir sammeln / erstellen Vorschläge oder einigen uns auf einen konkreten Vorschlag – aber: Die Letztentscheidung über den Namen trägt unser Bischof. Mit Anfang April ordnet das Koordinations-Team die eingegangenen Vorschläge und überlegt einen weiteren Weg;
Letztentscheidung unseres Vorschlages beim (oder in Folge des) PGR-Klausurtages im Juni 2016.

Die eingegangene Vorschläge werden auf der Homepage unseres Entwicklungsraumes publiziert und können laufend eingesehen werden!
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
Loading...
Main menu