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Schwarze Wahrheit
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Zusammenfassung von Dennis (mindpeace.eu)
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ThemaBeschreibung
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Problem- Die Straßenproteste gegen die politischen Corona-Maßnahmen verharren in alten Mustern, die die etablierten Akteure nicht überraschen.
- Für Politik, Polizei und Medien ist es dadurch ein Leichtes, die Querdenker-Demonstrationen in ihren Abläufen zu behindern und in ihrer Außendarstellung zu verzerren.
- Es muss sich einiges ändern, um die Öffentlichkeit wirksam wachzurütteln.
- „Schwarzen Wahrheiten“ als effizientes Mittel
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Schwach- punkte der Demos- Veranstaltungen sind bunt, fröhlich, unabhängig, informativ und offen.
- Diese Aspekte können von einem taktisch kühl analysierenden Gegenspieler leicht ins Negative gedreht werden können.
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Gegen- spieler legt alles negativ aus- Fröhliche Stimmung erlaubt dem Gegner zu sagen: „Guck mal, die wollen ja nur feiern. Dann kann es ja so schlimm nicht sein mit der angeblichen Unterdrückung in Deutschland.“
- Erfolgreiche Klagen des Veranstalters gegen Demo-Beschränkungen erwecken den Eindruck, dass der Rechtsstaat noch funktioniert und Kritik Unsinn ist
- Abgewiesene Klagen zeigen, dass die Demonstranten im Unrecht sind
- Informative und offene Kundgebung bieten Angriffsfläche gegen die schwächsten Argumente in den Reden
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Kontrolle über Bilder- Es braucht beeindruckende Bilder, Symbole und plakative Botschaften
- Aber nicht viele verschiedene, sondern genau ein Bild, ein Symbol, eine Botschaft.
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Botschaft an den Gegner- Nur ein Bild, ein Symbol, eine Botschaft.
- Mutwillige Fehlinterpretationen sind nicht mehr möglich.
- Der Gegenspieler muss es thematisieren oder ignorieren.
- Damit die Botschaft nicht ignoriert wird, muss sie für den Gegner unwiderstehlich sein. Es muss seine eigene Botschaft sein! Und zwar in maßlos überspitzter Art. So dass die Gegner gezwungen sind, sich selbst davon zu distanzieren, und diese Position nicht mehr besetzen können.
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Schwarze WahrheitBei schwarzen Wahrheiten handelt es sich um Aussagen, die unter den gegebenen Voraussetzungen zwar richtig und vernünftig sind, die aber zu extrem, ja geradezu skandalös sind, als dass man sie tatsächlich so meinen könnte. Eine sehr unübliche Art des Sprechens, denn normalerweise sind Wahrheiten gut („weiß“) und Lügen schlecht („schwarz“). Schwarze Wahrheiten sind Übertreibungen beziehungsweise Überaffirmationen, die ihr Objekt so vollständig bejahen, dass es dadurch zerstört wird, erläutert der österreichische Philosoph Robert Pfaller. (1)
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Anwen- dung auf die Demos- Um in der großen Breite wirksam zu werden, dürfen die Proteste nicht die Maßnahmen kritisieren – das ist es, was alle erwarten –, sondern sie müssen die Maßnahmen ekstatisch bejahen.
- Die Demonstranten müssen Regierung, Polizei, Medien und Gegendemonstranten auf deren eigenem Gebiet noch weit übertreffen. Ihre Forderungen müssen viel härter sein, absurd härter.

- Die Polizei fordert Masken? Okay, können sie haben! Alle Demonstranten tragen schwarze Masken. Nicht nur im Laufen, nein auch im Sitzen. Die ganze Zeit.
- Die Regierung fordert Masken beim Einkaufen? Wir fordern Masken beim Essen! Sie fordern Masken an der frischen Luft? Lächerlich! Wir fordern Masken auch im Bett!
- Wenn wir vor Gericht dagegen klagen, dann weil die Auflagen der Polizei viel zu lasch sind. Wir sind noch viel extremer als die Gegenseite und spiegeln damit ihren Extremismus.
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Maske als Herr- schafts- symbol- Die Protestbewegung muss den Herrschenden die Maske als Herrschaftssymbol wegnehmen.
- Die Maske muss das neue Symbol der Demos werden. Und zwar das einzige.
- Bedruckt weiße T-Shirts einheitlich mit dem Symbol der schwarzen Maske. Eine vorn, eine hinten. Mehr nicht. Verteilt die T-Shirts an alle Demo-Teilnehmer, gebt ihnen dazu schwarze Mund-Nase-Bedeckungen zum Aufsetzen.
- Diese absurde Uniformität macht visuell Eindruck: Sie erhöht nicht nur das mediale Interesse, sie ist zugleich die Botschaft.
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Neue Proteste: Stimmung- Haltet die Abstände überdeutlich ein und marschiert diszipliniert und monoton wie eine Armee trauriger Corona-Zombies durch die Stadt.
- Botschaft: Seht her, so sieht die Zukunft mit euren Corona-Regeln aus. Diese Dystopie muss in die Köpfe der Bevölkerungsmehrheit.
- Die Horrorvision muss mit größtmöglicher Signalwirkung schockieren. Sie müssen traurig, schweigsam und eintönig sein. Genauso, wie die „neue Normalität“ wird, wenn sich jetzt zu wenige dagegen wehren.
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Neue Proteste: Durch- führung- Keine Reden, keine Gesichter. Leere Bühne mit Transparent mit schwarzer Maske davor. Alle starren es schweigend an.
- Parallel könnten laut vom Band die bekannten Parolen der Maskenbefürworter laufen (z.B. der Song "Maskenzwang - Ein Leben lang"), die von den Demonstranten im Chor und monoton nachgesprochen werden.
- „Die Maske ist unser Freund“, „Das Virus lauert überall“, „Die Maske schützt uns vor Corona“, „Schützen Sie sich und andere“. Und die Masken-Armee betet die Parolen nach. Immer wieder.
- Vermischt mit extremeren Botschaften: „Maskenverweigerer ins Gefängnis“, „Alle Menschen sind gefährlich“, „Zutritt nur mit Impfung“, „Es gibt kein Recht auf Freiheit“, „Jeder muss die Spritze kriegen.“
- Starke Wirkung auf Gegner, Passanten und Mediennutzer.
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Reaktion der Gewalten (Gerichte, Polizei, Medien, Politik)- Ihnen wären fürs Erste die üblichen Gegenmittel aus der Hand geschlagen.
- Sie müssten plötzlich begründen, warum härtere Maßnahmen Quatsch sind.
- Faktisch schieden sie als Akteure aus.
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Reaktion der Bevölker- ung- Das wichtigste Ziel ist die große Masse der Bevölkerung.
- Diejenigen, die die Proteste auf der Straße oder in den Medien erleben, werden zum Nachdenken angeregt.
- Dabei ist es unerheblich, ob sie die Straßenproteste als schwarze Wahrheiten erkennen oder nicht.
- Die Mehrheit wird beginnen, sich nicht mehr vor dem Virus zu fürchten, sondern vor der „neuen Normalität“.
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Bundes- weite Koordi- nation (mindpeace.eu)Dazu müssen die Proteste natürlich nicht nur einmal auf diese Art stattfinden und nicht nur an einem Ort. Die Wiederholung steigert die Wirksamkeit der Botschaft. Wer wüsste das besser als unsere Gewalten? Der Igel musste den Hasen in 73 Rennen austricksen, bis er gewonnen hatte.

Ein gewisses Maß an bundesweiter Koordination wäre nötig, aber Manpower und Vernetzung der zahlreichen Initiativen ist inzwischen ausreichend vorhanden. Zudem braucht es erst mal gar nicht so viele Teilnehmer. Ein paar hundert Menschen können ganze Plätze füllen – die Abstandsregeln machen es möglich – und auf diese Weise für beeindruckende Bilder und Botschaften sorgen. In einer Fußgängerzone reichen schon ein paar Dutzend Leute, um Aufsehen zu erregen.
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Die Zeit wird knappSchwarze Wahrheiten zerstören verlogene rechtfertigende Überbauten. Doch verlieren sie ihre Wirkmacht, sobald der Zustand, den sie kritisieren, keinen verlogenen Überbau mehr braucht, um aufrechterhalten zu werden. Wann diese Lage beim Corona-Notstand erreicht wird, ist unklar. Noch ist der ideologische Überbau vom Killervirus und von der „epidemischen Lage nationaler Tragweite“ notwendig. Doch die Zeit wird knapp.
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Quellehttps://multipolar-magazin.de/artikel/schwarze-wahrheiten
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