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1 | Ausstellungen zu Künstlerinnen*, Frauen in der Kunst, zeitgenössisch und historisch | |||||||||||||||||||||||||||
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3 | Jahr | Zeitraum | Kunstinstitution | Ort | Titel | Inhalt / Beschreibung | Künstlerinnen* und Frauen | Link | ||||||||||||||||||||
4 | 2026 | 27.09.2026-21.02.2027 | Kunsthalle Rostock | Rostock | Susanne Kandt-Horn Werkschau | Gegenstand der Ausstellungen ist die Wahrnehmung weiblicher Kunstpositionen in der DDR anhand des Schaffens der Künstlerin Susanne Kandt-Horn (1914-1996). Sie ist mit zahlreichen Werken in der Sammlung der Kunsthalle Rostock vertreten. Ihr künstlerisches Wirken soll differenziert und in Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlich geprägten Weiblichkeitsbild der DDR und dem Wahrnehmungsverhältnis zwischen männlichen und weiblichen Kunstpositionen beleuchtet werden. | Susanne Kandt-Horn | Kunsthalle Rostock | Susanne Kandt-Horn | ||||||||||||||||||||
5 | 2026 | 04.12.2026-29.03.2027 | Bundeskunsthalle | Bonn | VANGUARDISTAS 100 Jahre lateinamerikanische Künstlerinnen | Die Ausstellung spannt einen großen Bogen über mehr als ein Jahrhundert, der berühmte Künstlerinnen mit solchen vereint, die über die Jahrzehnte in Vergessenhait geraten sind. Sie geht den eigenenständigen künstlerischen Sprachen auch in ihrer Bedeutung für kulturelle Identitäten und Prozesse der (weiblichen) Selbstermächtigung nach. | Mehr als 70 Künstlerinnen aus Lateinamerika von Mexiko bis Argentienien. | Ausstellungen - Bundeskunsthalle | ||||||||||||||||||||
6 | 2026 | 13.11.2026-02.05.2027 | Hamburger Bahnhof | Berlin | Sophie Calle | Zum Jubiläumswochenende des Hamburger Bahnhof im November eröffnet die Ausstellung von Sophie Calle. Die Schau vereint Werke, die in Berlin entstanden sind sowie Arbeiten, die auf die Geschichte des Museums als Bahnhof verweisen. Ergänzt wird sie durch ein neues Werk, das eigens zum 30-jährigen Jubiläum für die Sammlung entsteht. | Sophie Calle | Sophie Calle im Hamburger Bahnhof | ||||||||||||||||||||
7 | 2026 | 27.10.2026-25.04.2027 | Lenbachhaus | München | Maria Jarema | Maria Jarema (1908–1958), die "revolutionäre Kommissarin der Abstraktion", war Bildhauerin und Malerin, experimentierte mit Drucktechniken, entwarf Kostüme und Bühnenbilder, war Schauspielerin. Sie gehörte der ersten Krakauer Gruppe (Grupa Krakowska) an, die linkspolitische Studierende an der dortigen Kunstakademie gegründet hatten, sie verfasste kunsttheoretische Texte, intervenierte im polnischen Parlament für das Recht von Frauen auf gesellschaftliche Selbstbestimmung und verfasste Manifeste gegen die Klassengesellschaft. | Maria Jarema | Maria Jarema | ||||||||||||||||||||
8 | 2026 | 23.10.2026-21.02.2027 | Schirn Kunsthalle Frankfurt | Frankfurt | Leonor Fini | Leonor Fini (1907–1996) war als Künstlerin wie auch als Privatperson eine Rebellin. Priesterinnen, Sphinxe, hybride Gestalten – mit ihrem charakteristisch altmeisterlichen Stil schuf sie traumartige Szenen, die klassische Geschlechterrollen umkehren. | Leonor FIni | Leonor Fini | SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT | ||||||||||||||||||||
9 | 2026 | 23.10.2026-21.02.2027 | Museum Wiesbaden | Wiesbaden | Die Blauen Reiterinnen | Bis heute blieb fast unerforscht, welchen großen Anteil die Künstlerinnen im Umfeld des „Blauen Reiter“ an der Entwicklung der Moderne hatten, welche Strategien und Netzwerke sie sich zurechtlegten, um trotz des damals herrschenden, ihnen völlig widrigen gesellschaftlichen Normengefüges ein Leben als selbstständige Künstlerin führen zu können, und wer waren all die mitunter völlig vergessenen, in ihren Lebensläufen kaum mehr zu rekonstruierenden Künstlerinnen überhaupt, das sind die Themen der Ausstellung Die Blauen Reiterinnen. | Erma Bossi — Sonia Delaunay-Terk — Emmi Dresler — Elisabeth Epstein — Elisabeth Erdmann-Macke — Natalia Gontscharowa — Else Lasker-Schüler — Maria Franck-Marc — Olga Meerson — Gabriele Münter — Carla Pohle — Marianne von Werefkin | Die Blauen Reiterinnen – Museum Wiesbaden | ||||||||||||||||||||
10 | 2026 | 20.10.2026-17.01.2027 | Pinakothek der Moderne | München | CONNY MAIER SEARCHING FOR PARADISE | Conny Maier wird die Ausstellungsräume in einen botanischen Garten verwandeln, der das Tor zum Paradies sein könnte, sollte er sich nicht zur grünen Hölle auswachsen. Das Thema des Ungewissen und Unheimlichen spricht aus allen ihren Werken, die bei aller Vertrautheit immer den Eindruck vermitteln, dass es eine zweite Lesart gibt, hinter der sich Abgründe auftun. War die Natur bisher in ihren Figurenbildern eher eine Begleitstimme, so rückt sie jetzt vollends in den Fokus ihres Interesses. | Conny Maier | Conny Maier - Pinakothek der Moderne | ||||||||||||||||||||
11 | 2026 | 01.10.2026-10.01.2027 | Schirn Kunsthalle Frankfurt | Frankfurt | Anna Hulačová | Die erste Einzelausstellung der Künstlerin Anna Hulačová (*1984) in Deutschland. Ihre Skulpturen verbinden Surrealismus, sowjetischen Brutalismus und tschechische Volkskunst zu einem eigenständigen Kosmos, in dem sie das Verhältnis von Mensch und Natur aus ökofeministischer Perspektive erkundet. Dabei werden Bienen und Beton zu Symbolen einer utopisch-apokalyptischen Vision. | Anna Hulačová | Anna Hulačová | SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT | ||||||||||||||||||||
12 | 2026 | 11.09.2026-05.04.2027 | Berlinische Galerie Museum für Moderne Kunst | Berlin | Jeewi Lee GASAG Kunstpreis 2026 | Jeewi Lee arbeitet mit ortsspezifischen Installationen, Skulpturen, Bildserien und Interventionen. Sie verwendet oft einfache, scheinbar wertlose Materialien und Artefakte, in die sich Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit als Spuren eingeschriebenen haben. In ihrer künstlerischen Forschung verschmelzen wissenschaftliche Materialanalysen mit Aspekten taoistischer Philosophie und individueller Mythologie zu poetischen, meditativen Bildwelten. | Jeewi Lee | Jeewi Lee - Ausstellungen in Berlin | ||||||||||||||||||||
13 | 2026 | 11.09.2026-03.02.2027 | C/O Berlin | Berlin | Carrie Mae Weems | Die Ausstellung und die begleitende Monografie bieten einen umfassenden neuen Überblick über das Werk der international renommierten Künstlerin Carrie Mae Weems (geb. 1953), die sich in ihren eindringlichen Fotografien mit Fragen von kultureller Identität, Patriarchat und sozialer Zugehörigkeit auseinandersetzt. Die Schau spannt den Bogen über Weems’ gesamtes Schaffen und zeigt die Tiefe und Vielfalt ihrer künstlerischen Ausdrucksweise. | Carrie Mae Weems | Carrie Mae Weems | C/O Berlin | ||||||||||||||||||||
14 | 2026 | 21.08.2026-10.01.2027 | Hamburger Kunsthalle | Hamburg | CARRIE YAMAOKA | Die multidisziplinär arbeitende Künstlerin interessiert sich für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie beispielsweise Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Die spiegelnden Oberflächen ihrer zwischen Bild, Fotografie und Skulptur changierenden Werke lassen Raum, Licht und Betrachtende in sich stetig ändernden Perspektiven und Erscheinungsformen ineinanderfließen. | Carrie Yamaoka | Carrie Yamaoka | Hamburger Kunsthalle | ||||||||||||||||||||
15 | 2026 | 15.07.2026-17.01.2027 | Tate Modern | London | Ana Mendieta | Diese große Ana-Mendieta-Ausstellung präsentiert zahlreiche ihrer ikonischen Werke neben neu digitalisierten Filmen, frühen Gemälden und späten Skulpturen, von denen viele noch nie zuvor in Großbritannien gezeigt wurden. Die in Kuba geborene amerikanische Künstlerin, die in den 1970er und frühen 1980er Jahren aktiv war, thematisierte in ihrem Werk tiefgreifende Fragen zu Entwurzelung und Identität, die bis heute hochaktuell sind. | Ana Mendieta | Ana Mendieta | Tate Modern | ||||||||||||||||||||
16 | 2026 | 10.07.2026-04.10.2027 | Pinakothek der Moderne | München | DANA SCHUTZ TROUBLE AND APPEARANCE | Dana Schutz zählt zu den bedeutendsten Positionen der jüngeren figurativen Malerei. Ihre großformatigen, kompositorisch dichten Gemälde sind voller allegorischer und politischer Anspielungen, die auf aktuelle Themen verweisen. Für ihre neue Ausstellung entsteht derzeit eine neue Werkgruppe großformatiger Wandbilder aus Kohlestift von bis zu 6 Metern Länge, die nicht von ungefähr an die Murals der amerikanischen abstrakten Expressionisten erinnern. | Dana Schutz | DANA SCHUTZ - Pinakothek der Moderne | ||||||||||||||||||||
17 | 2026 | 03.07.2026-28.02.2027 | Hamburger Bahnhof | Berlin | [ materialistin ] | Die Gruppenausstellung von [ materialistin ] versammelt acht in Leipzig arbeitende Bildhauer*innen und hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist. | Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe, Sophie Uchman | [ materialistin ] im Hamburger Bahnhof | ||||||||||||||||||||
18 | 2026 | 25.06.2026-03.01.2027 | Tate Modern | London | Frida: The Making of an Icon | Die Austellung präsentiert über 30 von Kahlos bekanntesten Werken, die ihre vielen Facetten zeigen – die hingebungsvolle Ehefrau, die Intellektuelle, die moderne Künstlerin und die politische Aktivistin. Kahlos Transformation zu einer globalen Marke wird anhand von über 200 kommerziellen Objekten beleuchtet, die ihre Kunst, ihr Image, ihren Stil und ihre Persönlichkeit widerspiegeln. | Frida Kahlo | Frida: The Making of an Icon | Tate Modern | ||||||||||||||||||||
19 | 2026 | 19.06.2026-06.12.2026 | Gropius Bau | Berlin | Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen | Seit über fünf Jahrzehnten beschäftigt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht. Ihr Körper wird dabei zum Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Die bisher größte Einzelausstellung ihres Werks umfasst rund 150 Arbeiten und zeigt die Bandbreite ihres experimentellen Schaffens zwischen Malerei, Literatur, Fotografie, Textilkunst, Film und Performance. | Gabriele Stötzer | Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen | ||||||||||||||||||||
20 | 2026 | 14.06.2026-14.11.2026 | Kunsthalle Rostock | Rostock | Hedwig Holtz-Sommer Auf das Menschliche kommt es an... | Hedwig Holtz-Sommer (1901–1970) siedelte sich 1934 in Wustrow auf dem Fischland an. Sie wurde zunächst mit eindringlichen Porträts bekannt. Später entstanden vorrangig fein nuancierte Aquarelle der Landschaft um Wustrow, farbenprächtige Blumenstillleben und sensible Darstellungen von Menschengruppen. Besonders hervorzuheben sind ihre Zeichnungen und Illustrationen: In ihrer Reduktion entfalten sie eine eindrucksvolle Klarheit und Ausdrucksstärke. Die Ausstellung spürt der Entwicklung einer Künstlerin nach, deren Lebensweg sich vom deutschen Kaiserreich bis in die DDR spannt. | Hedwig Holtz-Sommer | Kunsthalle Rostock | Hedwig Holtz-Sommer | ||||||||||||||||||||
21 | 2026 | 06.05.2026-30.08.2026 | Pinakothek der Moderne | München | REI NAITO COLOUR BEGINNING | Mit ihrer aktuellen raumgreifenden Installation für die Rotunde der Pinakothek der Moderne intensiviert Rei Naito ihre Beschäftigung mit dem künstlerischen Material Farbe und seiner Wirkung auf den Betrachter. Scheinbar spielerisch gelingt es ihr, mit der für ihr Werk charakteristischen Präzision, zierliche, kugelrunde Farbkörper aus Wolle in der unfassbaren Weite der Rotunde in eine schwerelose, immaterielle Existenz zu überführen und Farbe an sich ohne einen belastenden ikonographischen Kontext erfahrbar zu machen. | Rei Naito | REI NAITO - Pinakothek der Moderne | ||||||||||||||||||||
22 | 2026 | 01.05.2026-10.01.2027 | Hamburger Bahnhof | Berlin | CHANEL Comission: Lina Lapelyté. We Make Years Out of Hours | Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und dann zu hügelartigen Strukturen. Die Klötze wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen und so wandelt sich die hölzerne Landschaft stetig. „We Make Years Out of Hours” ist ein lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz. | Lina Lapelyté | CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours | ||||||||||||||||||||
23 | 2026 | 17.04.2026-04.10.2026 | Museum für Fotografie | Berlin | Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus Fotografinnen | Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Das Spektrum reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis zur abstrakten experimentellen Fotografie. Viele ihrer Motive sind bekannt, ihre Urheberinnen jedoch kaum. Das Bauhaus-Archiv würdigt ihr Schaffen nun erstmals umfassend. | Gertrud Arndt, Ellen Auerbach, Irene Bayer, Lotte Beese, Irena Blühovà, Marianne Brandt, Lotte Gerson-Collein, Barbara Crane (New Bauhaus), Margarete Dambeck-Keller | https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/neue-frau-neues-sehen/ | ||||||||||||||||||||
24 | 2026 | 15.04.2026-23.08.2026 | Gropius Bau | Berlin | Marina Abramović: Balkan Erotic Epic. The Exhibition | Im Zentrum der Ausstellung stehen Marina Abramovićs Interesse an Ritualen, an Erotik, an Tod und am Körper als Ort politischen Widerstands. Ausgehend von der Folklore des Balkans verbindet Abramović filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Sie untersucht Erotik als Brücke zwischen Leben und Tod und als Ausdruck spiritueller, politischer und ökologischer Kräfte | Marina Abramović | Marina Abramović: Balkan Erotic Epic. The Exhibition | ||||||||||||||||||||
25 | 2026 | 02.04.2026-25.10.2026 | Bundeskunsthalle | Bonn | SEX WORK Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit | Die Geschichte der Sexarbeit reicht von der Antike bis heute und spiegelt stets das jeweilige Menschenbild, gesellschaftliche Werte und Machtverhältnisse wider. In der Kunst wurden Sexarbeiterinnen lange vor allem als Motive oder Musen dargestellt. Diese Perspektive erweitert sich hier: Im Fokus steht auch ihre eigene künstlerische und schöpferische Rolle. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen präsentiert die Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial nach dem Prinzip: „Nichts über uns ohne uns!“ | Sex Work - Bundeskunsthalle | |||||||||||||||||||||
26 | 2026 | 02.04.2026-26.07.2026 | Georg Kolbe Museum | Berlin | Räume schaffen. Die Konstruktivistin Marlow Moss | Die erste große Schau von Marlow Moss in Deutschland rückt eine Schlüsselfigur der abstrakten Kunst in den Fokus. Als anerkannte Avantgardistin und Mitglied der Pariser Vereinigung "Abstraction-Création" entwickelte Moss eine unverwechselbare Formensprache zwischen Malerei und Skulptur. Ihre rhythmischen Kompositionen, geometrischen Reliefs und der Einsatz der Doppellinie zeugen von ihrer Suche nach einer universellen Ordnung von Farbe, Linie und Raum. | Marlow Moss, Leonor Antunes, Tacita Dean, Florette Dijkstra, Ro Robertson | Räume schaffen. Die Konstruktivistin Marlow Moss : Georg Kolbe Museum | ||||||||||||||||||||
27 | 2026 | 28.03.2026-02.08.2026 | Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 | Düsseldorf | Anne Truitt Pionierin der Minimal Art | Die erste umfassende Ausstellung der US-amerikanischen Künstlerin und Schriftstellerin Anne Truitt (1921–2004) in Europa. Zu entdecken gibt es mehr als 100 Werke aus über vier Jahrzehnten, die das Schaffen einer der einflussreichsten Künstler*innen der Minimal Art zeigen. Die Kunstbewegung zeichnet sich durch die Verwendung einfacher Formen, lebendiger Farben und das Streben nach Klarheit und Essenz aus. In der Ausstellung laden Truitts Werke ein, sich mit den emotionalen Aspekten von Farbe, Form und Raum auseinanderzusetzen. | Anne Truitt | Anne Truitt | Kunstsammlung NRW | ||||||||||||||||||||
28 | 2026 | 27.03.2026-03.01.2027 | Hamburger Bahnhof | Berlin | Shilpa Gupta | Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH, das an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle agiert. Beim Durchschreiten der überdimensionalen Buchstaben erleben Besucher*innen, wie das Werk Mechanismen von Wahrheit und Verschleierung hinterfragt. Im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys verweist die Ausstellung auf gemeinsame Themen wie Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. | Shilpa Gupta | Shilpa Gupta. What Still Holds im Hamburger Bahnhof | ||||||||||||||||||||
29 | 2026 | 27.03.2026-28.06.2026 | Käthe Kollwitz Museum Köln | Köln | KONTUREN DES INNEREN Die Bildhauerin Louise Stomps | Louise Stomps (1900–1988) gehört zu den wenigen freien Bildhauerinnen, die ihre künstlerische Laufbahn in der Weimarer Republik begannen und ihr Werk nach dem Zweiten Weltkrieg über Jahrzehnte konsequent weiterentwickelten. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stand der Mensch – vor allem in seiner Verletzlichkeit und seinem Leid. Das Kollwitz Museum Köln widmet der lange unterschätzten Künstlerin eine umfassende Retrospektive mit rund 50 Skulpturen und 30 Papierarbeiten. | Louise Stomps | Louise Stomps – Käthe Kollwitz Museum Köln | ||||||||||||||||||||
30 | 2026 | 14.03.2026-02.08.2026 | Museum Ludwig | Köln | Yayoi Kusama | Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den Sozialen Medien auf. Die Ausstellung nimmt die Besucher*innen mit auf eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, und durch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur. | Yayoi Kusama | Yayoi Kusama im Museum Ludwig | ||||||||||||||||||||
31 | 2026 | 27.02.2026-13.09.2026 | Hamburger Bahnhof | Berlin | Giulia Andreani Sabotage | Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen aufzeigen. Ihre Praxis des „Malens mit Fotografien“ verbindet autoritäre Figuren mit vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. | Giulia Andreani | https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/giulia-andreani/ | ||||||||||||||||||||
32 | 2026 | 27.02.2026-31.08.2026 | Tate Modern | London | Tracey Emin: Second Life | Diese Ausstellung zeichnet 40 Jahre von Tracey Emins wegweisender künstlerischer Praxis nach und feiert ihren schonungslos persönlichen Ansatz, mit dem sie tiefgehende Fragen zu Liebe, Trauma und Autobiografie stellt. Mit Malerei, Video, Textilien, Neonarbeiten, Schriften, Skulpturen und Installationen hinterfragt Emin Grenzen und nutzt den weiblichen Körper als wirkungsvolles Werkzeug, um Leidenschaft, Schmerz und Heilung zu erforschen. | Tracey Emin | Tracey Emin | Tate Modern | ||||||||||||||||||||
33 | 2026 | 27.02.2026-10.05.2026 | Kommunale Galerie Berlin | Berlin | Iryna Vorona. Im Angesicht des Krieges | In ihren Kohlezeichnungen fängt die ukrainische Künstlerin Iryna Vorona (*1987) mit großer emotionaler Intensität das Leid der Zivilbevölkerung Kyjiws im russischen Angriffskrieg ein. Ihre Porträts von Kindern, Frauen und alten Menschen werden zu einem visuellen Tagebuch von Verlust, Flucht und Anpassung. Trotz des Schmerzes erzählen sie auch von Zusammenhalt, Widerstandskraft und der Hoffnung auf Frieden. | Iryna Vorona | Iryna Vorona. Im Angesicht des Krieges | ||||||||||||||||||||
34 | 2026 | 21.02.2026-10.05.2026 | KW Institute for Contemporary Art | Berlin | Klara Lidén Kunstwerke | "Kunstwerke" ist die erste umfassende Überblicks- und Einzelausstellung von Klara Lidén (*1979, SE) in Berlin. Seit den 2000er-Jahren lebt sie in der Stadt und untersucht in ihrer Arbeit Machtverhältnisse, urbane Infrastruktur und Formen zivilen Ungehorsams. Ihre Arbeit bezieht sich eng auf die Architektur der Städte, in denen sie lebte – Berlin, New York und Stockholm. Die Ausstellung zeigt zentrale Werke von den frühen 2000er-Jahren bis heute – darunter Performances, Skulpturen, Interventionen und Videos. | Klara Lidén | https://www.kw-berlin.de/de/ausstellungen/klara-liden-kunstwerke | ||||||||||||||||||||
35 | 2026 | 20.02.2026-25.05.2026 | Haus am Waldsee - Freunde und Förderer e.V. | Berlin | Rey Akdogan Carousels | Rey Akdogan (geb. in Heilbronn, lebt in New York) beschäftigt sich in ihrem Werk mit Materialien und bildgebenden Verfahren, die unsere visuelle Gegenwart prägen. Ihre Arbeiten untersuchen, wie Atmosphären und Stimmungen erzeugt werden, wie Farbe, Licht und stoffliche Eigenschaften Wahrnehmung beeinflussen und welche technischen und ökonomischen Bedingungen diese Prozesse hervorbringen. | Rey Akdogan | Rey Akdogan · HAUS AM WALDSEE | ||||||||||||||||||||
36 | 2026 | 18.02.2026-19.07.2026 | Museé du Luxembourg | Luxemburg | Leonora Carrington | Leonora Carrington (1917–2011), Künstlerin, Feministin und avantgardistische Umweltschützerin, war eine Frau zwischen Welten – Mutter, Migrantin, geprägt von psychischer Krankheit und spiritueller Suche. Geboren in Lancashire, führte sie ihr Weg von Florenz nach Paris, Spanien und schließlich nach Mexiko, wo sie zur Kultfigur des Surrealismus wurde. Ihr Werk verbindet Mythologie, Esoterik und Traumlogik zu einer Welt ständiger Metamorphosen, in der Mensch und Tier, Männliches und Weibliches verschmelzen. | Leonora Carrington | Leonora Carrington | Musée du Luxembourg | ||||||||||||||||||||
37 | 2026 | 07.02.2026-01.11.2026 | Worpswede die Museen | Worpswede | Impuls Paula Zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker | Am 8. Februar 2026 wäre Paula Modersohn-Becker 150 Jahre alt geworden. Zu ihren Lebzeiten verkaufte sie kaum eines ihrer Gemälde. Erst nach ihrem Tod erkannte die Kunstwelt die Magie, die in ihrem ganz eigenen Stil steckt. Heute gelten die Bilder als Meilensteine des Expressionismus. | Paula Modersohn Becker | https://www.worpswede-museen.de/aktuelle-ausstellungen | ||||||||||||||||||||
38 | 2026 | 07.02.2026-10.06.2026 | C/O Berlin | Berlin | GRACIELA ITURBIDE Eyes to Fly With | Die erste große Retrospektive von Graciela Iturbide (*1942, Mexiko) in Berlin gibt einen tiefen Einblick in das OEuvre einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie. In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelt, zeigt die Ausstellung ikonische Serien ebenso wie bislang selten oder nie präsentierte Aufnahmen und zeichnet die Entwicklung einer fotografischen Praxis nach, die über fünf Jahrzehnte hinweg das Bild des Landes und seiner Menschen nachhaltig mitgeprägt hat. | Graciela Iturbide | Graciela Iturbide | C/O Berlin | ||||||||||||||||||||
39 | 2026 | 05.12.2025-08.03.2026 | Deutscher Künstlerbund e.V. | Berlin | DEAR BERLIN 10 Berliner Künstlerinnen des Deutschen Künstlerbundes | Zum 75-jährigen Jubiläum seiner Wiedergründung präsentiert der Deutsche Künstlerbund die Ausstellung „Berliner Zimmer“ von Sonya Schönberger. Das Projekt zeigt Videointerviews von Künstlerinnen, deren Leben und Wirken eng mit Berlin verbunden sind. Neben den Interviews werden Arbeiten der beteiligten Künstlerinnen gezeigt, die in einer speziell für die Ausstellung konzipierten Raumstruktur präsentiert werden. | Birgit Cauer, Catherine Rose Evans, Brigitte Hein, Veronika Kellndorfer, Gisela Kleinlein, Christl Mudrak, Anikẹ Joyce Sadiq, Eva-Maria Schön, Nanaé Suzuki und Claudia Wieser | Deutscher Künstlerbund e.V. - Projekte 2014 - Dobriban | ||||||||||||||||||||
40 | 2026 | 28.11.2025-03.08.2026 | Humboldt Forum | Berlin | Sich verwandt machen | Die Ausstellung präsentiert Künstlerinnen aus Kanada, Südkorea, Nigeria, Ghana, Myanmar, Deutschland, Estland, Usbekistan und den USA. Ihre Arbeiten teilen das Verständnis, dass alles Leben in ein dynamisches Beziehungsnetz eingebunden ist – zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, dem Kosmos und selbst Alltagsobjekten. Zugleich kritisieren sie koloniale und staatliche Systeme, die Beziehungsvielfalt auf enge Familienmodelle und feste Zugehörigkeiten beschränken. Dem Verlust von Arten, Sprachen und Wissen begegnen sie mit Widerständigkeit und der Erforschung marginalisierter Perspektiven. | Catherine Blackburn, Aziza Kadyri, Mae-ling Lokko, Meryl McMaster, Caroline Monnet, Katja Novitskova, Soe Yu Nwe, Odun Orimolade, Judith Raum, Cara Romero, Zina Saro-Wiwa, Haegue Yang | Sich verwandt machen | Ausstellung im Humboldt Forum | ||||||||||||||||||||
41 | 2026 | 21.11.2025–03.05.2026 | Museum of Modern Art in Warsaw | Warszawa | THE WOMAN QUESTION 1550–2025 | Die von der Kuratorin und Kunsthistorikerin Alison M. Gingeras organisierte Ausstellung hinterfragt die Annahme, dass Frauen vor dem späten 19. Jahrhundert kaum in der Kunst präsent waren. In einer neunteiligen visuellen Erzählung werden 500 Jahre weiblicher Kreativität sichtbar gemacht. Rund 200 Werke, von der Renaissance über Barock und das 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zeichnen eine kontinuierliche Geschichte künstlerischer Leistung und weiblicher Emanzipation nach. | THE WOMAN QUESTION 1550–2025 | |||||||||||||||||||||
42 | 2026 | 29.10.2025-03.05.2026 | Stiftung Historische Museen Hamburg | Hamburg | Care! Wenn aus Liebe Arbeit wird | Wer kümmert sich und unter welchen Bedingungen? Ob unbezahlt in der Familie oder beruflich in Pflege, Kita und sozialen Diensten: Care-Arbeit hält unsere Gesellschaft am Laufen, bleibt jedoch oft unsichtbar. Die Ausstellung beleuchtet mit Fotografien, Objekten, Interviews und künstlerischen Beiträgen Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Care-Migration, Arbeitsbedingungen in der Pflege sowie den Einfluss technischer Hilfsmittel und KI. | CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird | |||||||||||||||||||||
43 | 2026 | 24.10.2025-26.04.2026 | Deichtorhallen Hamburg | Hamburg | HUGUETTE CALAND - A LIFE IN A FEW LINES | Große Werkausstellung der libanesischen Künstlerin, deren farbenfrohe Werke sich mit Themen wie Gemeinsachft, Urbanität, Liebe, dem Älterwerden und der Suche nach Identität beschäftigen. In zehn Kapiteln erzählt die Ausstellung von einer Reise zwischen Kulturen und Kontinenten, die Caland von Beirut nach Paris, weiter nach Venice, L.A., und schließlich zurück nach Beirut führte. | Huguette Caland | Huguette Caland – A Life in a Few Lines | Deichtorhallen Hamburg | ||||||||||||||||||||
44 | 2026 | 16.10.2025-18.01.2026 | Gropius Bau | Berlin | Diane Arbus. Konstellationen | Diane Arbus arbeitete von den späten 1950er-Jahren bis 1971 vorwiegend in New York und zählt zu den einflussreichsten Fotokünstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren eindringlichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen stellte sie gängige Schönheits- und Gesellschaftsnormen infrage. Der Gropius Bau zeigt die bislang umfassendste Ausstellung ihres Werks – 454 Fotografien, viele davon erstmals präsentiert, eröffnen neue Perspektiven auf ihre ikonischen Porträts. | Diane Arbus | Diane Arbus: Konstellationen | ||||||||||||||||||||
45 | 2026 | 11.10.2025-15.03.2026 | Kathe Kollwitz Museum Köln | Köln | KOLLWITZ NEU SEHEN Ausstellung zur Wiedereröffnung | Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken in einer neuen Hängung. Im Fokus steht die weibliche Perspektive der Künstlerin auf die Herausforderungen ihrer Zeit. Rund 20 Neuerwerbungen und 10 neue Dauerleihgaben treten in überraschende Dialoge und zeigen thematische, technische und motivische Bezüge. | Käthe Kollwitz | KOLLWITZ NEU SEHEN | ||||||||||||||||||||
46 | 2026 | 10.10.2025-11.01.2026 | Schirn Kunsthalle Frankfurt | Frankfurt am Main | Suzanne Duchamp | Die SCHIRN widmet der Pionierin der Dada-Bewegung Suzanne Duchamp (1889-1963) die weltweit erste umfassende Einzelausstellung. Präsentiert wird das vielseitige, 50 Jahre umfassende Schaffen der Künstlerin, die in den 1910er und 1920er Jahren zur Entwicklung des Dadaisnus beigetragen hat. | Suzanne Duchamp | Suzanne Duchamp: Entdeckung in der SCHIRN | ||||||||||||||||||||
47 | 2026 | 27.09.2025-15.02.2026 | Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 | Düsseldorf | Queere Moderne 1900 - 1950 | Mit über 130 Werken von 34 internationalen Künstler*innen richtet das Ausstellungsprojekt den Fokus auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es erzählt eine alternative Geschichte der Moderne, in der queere Künstler*innen Themen wie Begehren, Gender und Sexualität sowie die Politik der Selbstdarstellung in den Mittelpunkt ihres Schaffens stellten. Sie erzählt zudem Geschichten queeren Lebens in Zeiten von Krieg und Widerstand. | U.a. Claude Cahun, Hannah Höch, Romaine Brooks, Marlow Moss, Richmond Barthé | https://www.kunstsammlung.de/de/exhibitions-archive/queere-moderne | ||||||||||||||||||||
48 | 2026 | 25.09.2025-01.02.2026 | Kunstpalast | Düsseldorf | Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter | Sie kämpften für ihre Ausbildung, für Anerkennung und Sichtbarkeit – und verschwanden doch fast aus der Geschichtsschreibung. Mit der Ausstellung holt der Kunstpalast über 30 Künstlerinnen zurück ins Licht der Öffentlichkeit und zeigt rund 100 Jahre weiblichen Kunstschaffens in Düsseldorf, einst ein wichtiges Zentrum für Künstlerinnen aus ganz Europa. | Victoria Åberg | Amalie Bensinger | Fanny Churberg | Mathilde Dietrichson | Alma Erdmann | Ilna Ewers-Wunderwald | Alexandra Frosterus-Såltin | Marta Hegemann | Minna Heeren | Adeline Jaeger | Elisabeth Jerichau-Baumann | Marga Klinckenberg | Benita Koch-Otte | Magda Kröner | Gertrud von Kunowski | Marie Laurencin | Emmy Lischke | Amalia Lindegren | Luise von Martens | Paula Monjé | Gabriele Münter | Emilie Preyer | Sophie Ribbing | Julia Schily-Koppers | Christiane Schreiber | Martel Schwichtenberg | Alwine Schroedters | Hermine Stilke | Milly Steger | Emma Volck | Marie Wiegmann | https://www.kunstpalast.de/de/event/kuenstlerinnen/ - Über die Ausstellung | ||||||||||||||||||||
49 | 2026 | 05.09.2025-03.08.2026 | Berlinische Galerie Museum für Moderne Kunst | Berlin | Brigitte Meier-Denninghoff Skulpturen und Zeichnungen 1946-1970 | Brigitte Meier-Denninghoff (1923–2011) war eine der erfolgreichsten Bildhauerinnen der Nachkriegszeit. Ihre innovativen Metallskulpturen zeigte sie in den 1950er und 1960er Jahren unter anderem auf der documenta in Kassel, der Biennale in Venedig oder der Weltausstellung in New York. Wahrgenommen wird die Bildhauerin heute vor allem als Teil des Duos Matschinsky-Denninghoff, das sie 1970 mit ihrem Mann Martin Matschinsky (1921–2020) gründete. Ihre Skulpturen, die sie bis zur Gründung des Duos mit „Brigitte Meier-Denninghoff“ signiert hat, werden nach über 50 Jahren wieder als eigenständige Position der Moderne gewürdigt. | Brigitte Meier-Denninghoff | Brigitte Meier-Denninghoff. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970 - Ausstellungen in Berlin | ||||||||||||||||||||
50 | 2026 | 05.09.2025-12.04.2026 | Städel Museum | Frankfurt am Main | Asta Gröting Ein Wolf, Primaten und eine Atemkurve | Intime Augenblicke und unmittelbare Nähe prägen das vielschichtige Werk der Künstlerin Asta Gröting. Ursprünglich und bis heute als Bildhauerin tätig, erweitert sie ihre künstlerische Praxis durch Videoarbeiten. Seit den 1990er-Jahren zählt sie zu den prägenden Stimmen der zeitgenössischen Kunst in Deutschland. In ihren Werken macht sie das Unsichtbare sichtbar, indem sie im Alltag oft unbemerkte Prozesse sowie das Zwischenmenschliche in den Fokus rückt. | Asta Gröting | Asta Gröting | Städel Museum | ||||||||||||||||||||
51 | 2025 | 13.07.2025-02.11.2025 | Brücke Museum | Berlin | Irma Stern. Eine Künstlerin der Moderne zwischen Berlin und Kapstadt | Irma Sterns Werk spiegelt historische Ambivalenzen: Als Frau ist sie im Kunstbetrieb benachteiligt, zugleich profitierte sie von kolonialen Strukturen. Das Brücke-Museum widmet dieser wichtigen Künstlerin der globalen Moderne die erste museale Einzelausstellung in ihrer ehemaligen Heimat Berlin und zeigt über 40 Werke. | Irma Stern | Irma Stern. Eine Künstlerin der Moderne zwischen Berlin und Kapstadt | ||||||||||||||||||||
52 | 2026 | 29.06.2025–18.01.2026 | Worpswede die Museen | Worpswede | Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen Der unteilbare Himmel | Worpswede würdigt 2025/26 in vier Museen seine berühmteste Künstlerin: Paula Modersohn-Becker (1876–1907). Zu Lebzeiten verkannt, erkämpft sie sich jenseits des etablierten Kunstbetriebs eine eigenständige Position. Wie viele Künstlerinnen um 1900 ringt sie mit gesellschaftlichen Grenzen, findet Austausch mit anderen Frauen in Worpswede und prägende Impulse für ihre Kunst in Paris. | Historische Künstler*innen: Paula Modersohn-Becker Marie Bock, Käthe Kollwitz, Clara Rilke-Westhoff, Maria Caspar-Filser Elisabeth von Eicken Anna Gerresheim Dora Koch-Stetter, Käte Lassen, Sabine Lepsius, Mathilde Vollmöller-Purrmann, Julie Wolfthorn, Annemirl Bauer -- Gegenwartskünstler*innen: Annemirl Bauer, Katerina Belkina, Anke Feuchtenberger, Ellen Korth, Gosia Machon, Wiebke Mertens, Cornelia Schleime, Ngozi Schommers, Anahita Razmi | Vergangene Ausstellungen — Worpsweder Museen | ||||||||||||||||||||
53 | 2025 | 24.05.2025–14.09.2025 | Wilhelm-Hack-Museum | Ludwigshafen | Our Voices. Auf den Spuren Bildender Künstlerinnen. 75 Jahre Deutscher Künstlerbund | Zum 75-jährigen Jubiläum thematisiert der Deutsche Künstlerbund gemeinsam mit dem Wilhelm-Hack-Museum die ungleiche Stellung von Künstlerinnen seit 1950. Die Ausstellung zeigt 24 Positionen aus 75 Jahren weiblichen Kunstschaffens. | Mary Bauermeister, Daniela Comani, CRIPTO SIRENAS, Madeleine Dietz, Tatjana Doll, Margret Eicher, EVA & ADELE, Hannah Höch, Annot Jacobi, Magdalena Kallenberger, Alicja Kwade, Almut Linde, Christiane Löhr, Jule Tabea Martin, MATERNAL FANTASIES, Maina-Miriam Munsky, Emy Roeder, Anike Joyce Sadiq, Niki de Saint Phalle, Karin Sander, Aen Sauerborn, Bettina Semmer, Zuzanna Skiba und Annegret Soltau. | https://www.wilhelmhack.museum/de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/our-voices-auf-den-spuren-bildender-kuenstlerinnen-75-jahre-deutscher-kuenstlerbund | ||||||||||||||||||||
54 | 2025 | 10.05.2025-10.08.2025 | Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne Kunst | Cottbus | Unbeschreiblich weiblich. Frauenbilder in der DDR | Die Gruppenausstellung beleuchtet den künstlerischen Umgang mit Weiblichkeit in der DDR. Sie zeigt, wie Frauen idealisiert oder auf ihren Körper reduziert wurden – und wie Künstler*innen diesen Bildern differenzierte, realitätsnahe Darstellungen entgegensetzten. | Leonore Adler, Ursula Arnold, Tina Bara, Jutta Damme, E.R.N.A., Regina Franke, Ellen Fuhr, Monika Geilsdorf, Lea Grundig, Herta Günther, Angela Hampel, Susanne Kandt-Horn, Ute Mahler, Eva Mahn, Gabriele Mucchi, Christine Prinz, Núria Quevedo, Evelyn Richter, Christine Schlegel, Gundula Schulze-Eldowy, Katja-Regina Staps, Christine Stäps, Ines Thate-Keler, Gudrun Trendafilov, Bettina Winkler, Karla Woisnitza | Unbeschreiblich weiblich Frauenbilder in der DDR – BLMK | ||||||||||||||||||||
55 | 2025 | 01.05.2025-04.01.2026 | Hamburger Bahnhof | Berlin | CHANEL Commission: Klára Hosnedlová. embrace | Klára Hosnedlovás monumentale Installation für die CHANEL Commission thematisiert Heimat, Utopien und Alltag in verschiedenen politischen Systemen. Ihre bislang größte skulpturale Szenerie entsteht aus bis zu neun Meter hohen Tapisserien, Objekten, Reliefs und Stickereien. Die Stickvorlagen bilden Film- und Videoaufnahmen von in Berlin inszenierten performativen Interventionen der Künstlerin. Ausgangspunkt sind Architektur, Filme und Romane, die das kulturelle Gedächtnis der Grenzregionen der heutigen Tschechischen Republik prägen. | Klára Hosnedlová | CHANEL Commission: Klára Hosnedlová im Hamburger Bahnhof | ||||||||||||||||||||
56 | 2025 | 28.04.2025-20.07.2025 | Schloß Biesdorf | Berlin | Worin unsere Stärke besteht. To be continued. | Die Ausstellung „Worin unsere Stärke besteht – to be continued“ im Schloss Biesdorf zeigt Werke von Künstlerinnen, die vor dem Mauerfall in der DDR geboren wurden. Sie knüpft an eine Schau im Kunstraum Kreuzberg an und beleuchtet vielfältige, generationenübergreifende Perspektiven. | Tina Bara, Sibylle Bergemann, Barbara Berthold, Yvon Chabrowski, Regina Fleck, Ellen Fuhr, Sabina Grzimek, Monika Hamann, Angela Hampel, Doris Kahane, Petra Kasten, Susanne Kutter, Ingeborg Lockemann, Barbara Lüdde, Emerita Pansowowa, Helga Paris, Nuria Quevedo, Evelyn Richter, Jana Richter, Ute Richter, Ricarda Roggan,Elske Rosenfeld, Karin Sakrowski, Christine Schlegel, Luise Schröder, Gundula Schulze, Maria Sewcz, Ulrike Theusner, Christine Wahl, Ulla Walter, Ute Weiss-Leder, Steffie Wendt, Karin Wieckhorst, Gabriele Worgitzki, Miro Zahra, Tanja Zimmermann | Aktuelle Ausstellung | ||||||||||||||||||||
57 | 2025 | 05.04.2025-14.09.2025 | Kunsthalle Karlsruhe | Karlsruhe | Motherhood | Annegret Soltau zählt zu den ersten deutschen Künstlerinnen, die in den 1970er-Jahren mit Performances, Foto- und Videoarbeiten ihren Körper als Ausdrucksmittel nutzten. Die Kunsthalle Karlsruhe zeigt nun in einer Studio-Ausstellung neu erworbene Werke der Künstlerin. | Annegret Soltau | https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/ausstellung/motherhood-annegret-soltau/ | ||||||||||||||||||||
58 | 2025 | 08.03.2025-09.06.2025 | Haus am Lützowplatz | Berlin | Berliner Realistinnen. 65 Jahre Haus am Lützowplatz | Die Ausstellung rekonstuiert in ihrem historischen Teil die städtebauliche Situation des Lützowplatzes im Jahr 1960. Der zeitgenössische Teil knüpft an den 1. Mai-Salon Berliner Realisten 71 (1971) an, damals fast ausschließlich von Männern gestaltet. Der Ausstellungsteil Berliner Realistinnen (2025) setzt dem ein genderpolitisches Reenactment entgegen – mit 28 Werken von Künstlerinnen, in Kooperation mit „fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen“. | Aline Alagem, Sonja Alhäuser, Marie Aly, Stefanie Bühler, Zuzanna Czebatul, Birgit Dieker, Johanna Dumet, Hannah Sophie Dunkelberg, Kerstin Dzewior, Marion Eichmann, Simone Haack, Victoria Heifetz, Stefanie Hillich, Cathrin Hoffmann, Hortensia Mi Kafchin, Barbara Keidel, Fee Kleiß, Franziska Klotz, Kathrin Landa, Florence Obrecht, Maria und Natalia Petschatnikov, Antonia Rodrian, Shanee Roe, Tanja Selzer, Kerstin Serz, Charlie Stein, Alex Tennigkeit und Ivana de Vivanco | 65 Jahre Haus am Lützowplatz (HaL) | ||||||||||||||||||||
59 | 2025 | 26.11.2024 -16.03.2025 | Alte Pinakothek der Moderne | München | Nature into Art | Rachel Ruysch (1664–1750). Ab November 2024 widmet die Alte Pinakothek ihr die weltweit erste große monografische Ausstellung. | Rachel Ruysch | https://www.pinakothek.de/de/nature-into-art | ||||||||||||||||||||
60 | 2025 | 07.07.2024 - 12.05.2025 | Arp Museum | Rolandseck | der die DADA. Unordnung der Geschlechter | Zeigt die bis heute unterschätzte Beteiligung von Frauen an der subversivsten aller Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts, hier des Dada. Erstmals sind ihre Werke gleichberechtigt neben denen ihrer männlichen Kollegen in einer großen Überblicksschau zu sehen. Mit dem unbedingten Willen, die alte Ordnung zu stürzen, bricht Dada viele Grenzen, auch die der Geschlechter. | Sophie Taeuber-Arp, Hannah Höch, Gabrielle Buffet-Picabia u.a. | https://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/vorschau/der-die-dada.html | ||||||||||||||||||||
61 | 2024 | 16.05.2024-13.10.2024 | Tate Britain | London | Now you see us | Diese Ausstellung zeigt den Weg von Frauen in der Kunstwelt über 400 Jahre, von der Tudor-Zeit bis zum Ersten Weltkrieg. Mit Künstlerinnen wie Mary Beale, Angelica Kauffman und Laura Knight wird deutlich, wie sie gegen gesellschaftliche Erwartungen kämpften und kommerzielle Karrieren verfolgten. Über 150 Werke räumen mit dem Vorurteil auf, dass Frauen nur Amateure waren. Sie malten mutig Themen wie Geschichte und den Akt, setzten sich für Kunstunterricht und Akademiemitgliedschaften ein und definierten die Rolle der Frau in der Kunst neu. | Sarah Angelina Acland; Elinor Proby Adams; Anna Airy; Helen Allingham; Laura Alma-Tadema, Helen Cordelia Angell; Clare Atwood; Emma Barton; Rose Barton; Mary Beale; Vanessa Bell; Mary Benwell; Zaida Ben-Yusuf; Sarah Biffin; Mary Black; Barbara Leigh Smith Bodichon; Rosa Bonheur; Rosa Brett; Anne Brigman; Elizabeth Butler; Carine Cadby; Julia Margaret Cameron; Anna Maria Carew; Joan Carlile; Margaret Sarah Carpenter; Penelope Carwardine; Florence Claxton; Maria Cosway; Dolores Courtney; Catherine da Costa; Anne Seymour Damer; Evelyn De Morgan; Mary Delany; Sarah Anne Drake; Una Dugdale Duval; Susan Durant; Olive Edis; Maria Flaxman; Anne Forbes; Elizabeth Forbes; Eleanor Fortescue- Brickdale; Mary Gartside; Artemisia Gentileschi; Sylvia Gosse; Harriet Gouldsmith; Mary Grace; Nina Hamnett; Minnie Jane Hardman; Clementina Hawarden; Diana Hill; Harriet Hosmer; Anna Hope Hudson; Esther Inglis; Frances Elizabeth Jocelyn; Gwen John; Charlotte Jones; Mary Ann Jones; Louise Jopling; Gertrude Kasebier; Angelica Kauffman; Minna Keene; Lucy Kemp-Welch; Emma Kendrick; Anne Killigrew; Laura Knight; Mary Knowles; L.A. (Ida) Knox; Edmonia Lewis; Mary Linwood; Mathilda Lowry; Anne Mee; Margaret Meen; Anna Lea Merritt; Evelyn Meyers; Clara Montalba; Henrietta Montalba; Mary Moser; Olive Mudie-Cooke; Annie Feray Mutrie; Martha Darley Mutrie; Eveleen Myers; Caroline Emily Nevill; Emily Mary Osborn; Emily Pitchford; Clara Maria Pope; Henrietta Rae; Katherine Read; Frances Reynolds; Christina Robertson; Susannah Penelope Rosse; Ethel Sands; Helen Saunders; Sarah Setchel; Kate Smith; Rebecca Solomon; Marie Spartali Stillman; Maria Spilsbury; Jane Steele; Marianne Stokes; Sarah Stone; Annie Louisa Swynnerton; Levina Teerlinc; Mary Thornycroft; Maria Verelst; Ethel Walker; Agnes Warburg; Henrietta Ward; Joanna Mary Wells; Augusta Withers; Ethel Wright | https://www.tate.org.uk/whats-on/tate-britain/women-artists-in-britain-1520-1920 | ||||||||||||||||||||
62 | 2024 | 10.07.2024-27.10.2024 | Städelmuseum | Frankfurt | Städel | Frauen Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900 | Neben bekannten Malerinnen und Bildhauerinnen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roederstein und Marg Moll haben sich viele weitere erfolgreich im Kunstbetrieb der Zeit um 1900 behauptet: Erna Auerbach, Mathilde Battenberg, Ida Gerhardi, Annie Stebler-Hopf, Elizabeth Nourse oder Louise Schmidt. | Erna Auerbach, Mathilde Battenberg, Ida Gerhardi, Annie Stebler-Hopf, Elizabeth Nourse oder Louise Schmidt | https://www.staedelmuseum.de/de/staedel-frauen?1f9.span=2 | ||||||||||||||||||||
63 | 2025 | 11.10.2024-19.01.2025 | Schirn Kunsthalle | Frankfurt | Carol Rama | Sexualität, Wahn, Krankheit, Tod – es sind die großen menschlichen Themen und elementaren Erfahrungen, denen Carol Rama (1918–2015) ihre Kunst widmete. Sie gehört zu den herausragenden Künstlerinnen der Moderne, die erst spät zu Ruhm gelangten. Die SCHIRN präsentiert die erste umfangreiche Überblicksausstellung der Turiner Künstlerin in Deutschland mit Arbeiten aus allen Schaffensphasen ihres außergewöhnlichen Gesamtwerks. | Carol Rama | https://www.schirn.de/ausstellungen/2024/carol_rama/ | ||||||||||||||||||||
64 | 2024 | 20.06.2024-15.09.2024 | Schirn Kunsthalle | Frankfurt | Selma Selman: Flowers of Life | Die SCHIRN widmet der Künstlerin Selma Selman (*1991) eine große Soloausstellung. Erst vor wenigen Jahren ist sie selbstbewusst und kraftvoll in die internationale Kunstwelt vorgedrungen und bezeichnet sich selbst als „gefährlichste Frau der Welt“. Selmans Kunst behandelt in unterschiedlichen Medien eindrucksvoll Erfahrungen mit Diskriminierung, Gewalt, Sexismus und dem Patriarchat. Ihr vielseitiges Werk umfasst Performances, Skulpturen, Malereien auf Autoteilen und Altmetall, Zeichnungen und Video. | Selma Selman | https://www.schirn.de/ausstellungen/2024/selma_selman/ | ||||||||||||||||||||
65 | 2024 | 19.06.2024-25.08.2024 | Akademie der Künste | Berlin | Das Rauschen des Kosmos | Die Akademie der Künste zeigt anlässlich der Verleihung des Käthe-Kollwitz-Preises 2023 an Sandra Vásquez de la Horra die Ausstellung „Das Rauschen des Kosmos“ | Sandra Vásquez de la Horra | https://www.adk.de/de/programm/?we_objectID=66454&filter=34087 | ||||||||||||||||||||
66 | 2024 | 21.04.2024-20.10.2024 | Arp Museum | Rohlandseck | Kiki Smith, Verwobene Welten / Woven Worlds | Die US-amerikanische Künstlerin Kiki Smith (*1954) gehört zu den einflussreichsten feministischen Künstlerinnen ihrer Generation und ist seit den 1980er Jahren eine wichtige Stimme im internationalen Kunstbetrieb. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelte Schau vereint rund 60 Werke, im Zentrum stehen ihre großformatigen, gewebten Wandteppiche. | Kiki Smith | https://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/vorschau/kiki-smith.html | ||||||||||||||||||||
67 | 2024 | 22.03.2024-21.07.2024 | Gropius Bau | Berlin | Nancy Holt: Circles of Light | Über fünf Jahrzehnte hinweg beschäftigte sich Nancy Holt damit, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und unseren Platz auf der Oberfläche dieses Planeten zu verstehen versuchen. Mit Circles of Light zeigt der Gropius Bau ab März 2024 die bislang umfassendste Überblicksausstellung der Künstlerin in Deutschland. | Nancy Holt | https://www.berlinerfestspiele.de/gropius-bau/ausstellungen/aktuell-und-vorschau | ||||||||||||||||||||
68 | 2024 | 25.02.2024-16.06.2024 | Arp Museum | Bonn | Meaestras: Malerinnen 1500-1900 | Das Arp Museum zeigt in Kooperation mit dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid eine umfassende Schau mit Arbeiten von 46 Malerinnen aus bedeutenden europäischen Museen und Privatsammlungen. Die Ausstellung präsentiert nicht nur die in ihrer Zeit gefeierten Künstlerinnen wie Artemisia Gentileschi, Élisabeth Vigée-Le Brun oder Mary Cassatt sondern auch neu zu entdeckende Meisterinnen. | 46 Malerinnen* | https://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/aktuell/maestras.html | ||||||||||||||||||||
69 | 2023 | 7.10.2023-12.11.2023 | Kommunale Galerie Alte Feuerwache | Berlin | WE CARE. DO YOU? | Acht Positionen von care-arbeitenden Künstlerinnen eröffnen einen Diskurs- und Reflexionsraum. Sie visualisieren die schwierige Verbindung zwischen Sorgeverpflichtungen als Mutter und den wenig familienfreundlichen Strukturen und Erfordernissen des zeitgenössischen Kunstbetriebs. | Ines Doleschal, Irena Jukić Pranjić, Magdalena Kallenberger, Rachel Kohn, Teresa Monfared & Beyond Re:Production*, Alice Münch, Christina Stark, Ellen Louise Weise | http://www.alte-feuerwache-friedrichshain.de/veranstaltung/we-care-do-you/ | ||||||||||||||||||||
70 | 2024 | 02.12.2023 -03.03.2024 | Kunsthalle Bielefeld | Bielefeld | Aktion, Geste, Farbe Künstlerinnen und Abstraktion weltweit 1940-70 | „Abstrakte Expressionismus“: eine umfangreiche, globale Schau, die erstmals in Europa das Schaffen von Künstlerinnen und ihre Rolle in der Entwicklung der Abstraktion nach 1945, gezeigt werden 120 Werke von über 80 Künstlerinnen* | Joan Mitchell, Helen Frankenthaler, Lee Krasner und bislang im Westen weniger bekannte Positionen aus dem globalen Süden und Osten | https://kunsthalle-bielefeld.de/programm/ausstellungen/aktion-geste-farbe/ | ||||||||||||||||||||
71 | 2024 | 25.11.2023-11.02.2024 | HAL | Berlin | The Bad Mother | Gruppenausstellung, setzt sich mit der Erwartungshaltung an Mütter künstlerisch auseinander. Mit Müttern, die zu egoistisch, zu sexy, zu selbstaufopfernd, zu „mütterlich“ sind. Mit Müttern, die ihre eigenen Erwartungen nicht erfüllen und deren Lebensrealität ein Kontinuum zwischen Selbstaufgabe und Selbstbehauptung ist. | Louise Bourgeois, Candice Breitz, Nathalie Djurberg & Hans Berg, Antje Engelmann, Niina Lehtonen Braun, Carina Linge, Eva Vuillemin, Sarah Ancelle Schönfeld, Katarina Janečková Walshe | https://www.hal-berlin.de/ausstellung/the-bad-mother/ | ||||||||||||||||||||
72 | 2024 | 23.11.2023-01.04.2024 | Grassi Museum für Angewandte Kunst | Leipzig | Metamorphosen | Herlinde Koelbl, bekannt die u. a. durch ihre dokumentarischen Projekte über Politiker*innen, stellt hier erstmals ein Projekt vor, in dem es nicht um Menschen geht. Zwar setzt sich das Thema der Veränderung und Vergänglichkeit, fort, doch der Fokus liegt auf der Natur: in ihr bleibt nichts, wie es ist. | Herlinde Koelbl | https://www.grassimak.de/museum/sonderausstellungen/herlinde-koelbl/ | ||||||||||||||||||||
73 | 2024 | 22.10.2023-03.08.2024 | Josef Albers Museum Quadrat | Bottrop | Kochen Putzen Sorgen. Care-Arbeit in der Kunst seit 1960 | Care-Arbeit – das heißt sich kümmern, sorgen, pflegen. Meist wurden und werden diese Aufgaben von Frauen übernommen, die ohne Entgelt und oft auch ohne Anerkennung die Familie und den Haushalt am Laufen halten. Wie die Care-Arbeit in der Kunst seit 1960 dargestellt wird, ist Thema dieser Ausstellung. | Chantal Akerman, Mirella Bentivoglio, Tomaso Binga, Helen Chadwick, Cine Mujer, Anna Daučíková, Renate Eisenegger, Sandra Eleta, VALIE EXPORT, Milli Gandini, Eulàlia Grau, Lourdes Grobet, Krystyna Gryczełowska, Hackney Flashers, Mako Idemitsu, Natalia Iguiñiz, Ana Victoria Jiménez, Jinran Ha, Birgit Jürgenssen, Anna Kutera, Mierle Laderman Ukeles, Lea Lublin, Ingeborg Lüscher, Karin Mack, Carmen Maura, Gunvor Nelson & Dorothy Wiley, Letícia Parente, Maria Pinińska-Bereś, Polvo de Gallina Negra, Margaret Raspé, Ulrike Rosenbach, Martha Rosler, Betye Saar, Anna Schölß, Marcia Schvartz, Mariuccia Secol, See Red Women's Workshop, Mary Sibande, Annegret Soltau, Gabriele Stötzer, Rosemarie Trockel, Zsuzsi Ujj, Gabriele Voss & Christa Donner | https://www.bottrop.de/microsites/mzq/ausstellungen/sonderausstellungen.php | ||||||||||||||||||||
74 | 2024 | 11.11.2023 - 14.04.2024 | Moderna Museet | Stockholm | Lotte Laserstein. A divided Life | Faszinierende Retrospektive der schwedisch-deutschen Künstlerin. Die größte und bisher erste Ausstellung ihrer Art in Nordeuropa. | Lotte Laserstein | https://www.modernamuseet.se/stockholm/en/ | ||||||||||||||||||||
75 | 2024 | 06.10.2023-06.10.2024 | Museum Europäischer Kulturen | Berlin | Läuft. Die Ausstellung zur Menstruation | Etwa zwei Mrd Frauen* auf der Welt menstruieren, über 1,5 Mrd hatten ihre Periode oder werden sie bekommen. Trotzdem gilt die Menstruation nach wie vor als Tabu-Thema. Die Ausstellung entfaltet über persönliche und museale Objekte, Interviews, Film und Kunst die Diskurse und Debatten - ein weibliches und kulturgeschichtlich wichtiges Thema. | https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/laeuft-die-ausstellung-zur-menstruation/ | |||||||||||||||||||||
76 | 2024 | 12.10.2023-14.01.2024 | New Museum | New York | Herstory | Wie Judy Chicago der maskulinen Kunstszene Kontra gab, Retrospektive im New Yorker „New Museum“ zeigt einen gut akzentuierten Eindruck von ihrem Schaffen aus 60 Jahre . | Judy Chicago | https://www.newmuseum.org/exhibitions/view/judy-chicago-herstory | ||||||||||||||||||||
77 | 2024 | 08.11.2023 - 07.04.2024 | Tate Britain | London | Women In Revolt! Art and Activism in the UK 1970-1990 | Ein umfassender Übersicht über die feministische Kunst von über 100 im Vereinigten Königreich tätigen Künstlerinnen. Die Ausstellung untersucht, wie Netzwerke von Frauen radikale Ideen und rebellische Methoden nutzten, um einen unschätzbaren Beitrag zur britischen Kultur zu leisten. Durch ihre kreativen Praktiken wurde die Befreiung der Frauen vor dem Hintergrund extremer sozialer, wirtschaftlicher und politischer Veränderungen geschmiedet.“ | über 100 Künstlerinnen* | https://www.tate.org.uk/whats-on/tate-britain/women-in-revolt | ||||||||||||||||||||
78 | 2024 | 15.10.2023-10.03.2024 | Kunstmuseum Krehfeld | Krehfeld | Sarah Morris. All Systems fail | Eröffnung der Einzelausstellung All Systems Fail der international renommierten Künstlerin Sarah Morris (*1967, Sevenoaks, UK, lebt in New York, USA). Die Schau erkundet in Haus Lange und Haus Esters mit einem Exkurs im KWM in einem 30 Jahre umspannenden Überblick Morris‘ Verbindungslinien zwischen Abstraktion, Architektur, Moderne, Kunst und Design. | Sarah Morris | https://kunstmuseenkrefeld.de/de/Exhibitions/2023/Sarah-Morris-All-Systems-Fail | ||||||||||||||||||||
79 | 2024 | 23.09.2023-14.01.2024 | National Museum | Oslo | Each Atom is Colour | Harriet Backer (1845-1932) was a leading artist in her lifetime, occupying a central position in the Scandinavian art world, irrespective of gender. Every Atom is Colour will place Backer’s life and work in a time when society and women’s rights were undergoing radical change throughout Europe. | Harriet Backer | https://www.mynewsdesk.com/uk/nasjonalmuseet/pressreleases/major-exhibition-presents-the-work-of-pioneering-norwegian-painter-harriet-backer-3275327 | ||||||||||||||||||||
80 | 2024 | 25.04.2024-01.09.2024 | Kunstmuseum Bonn | Bonn | Katharina Grosse. Studio Paintings 1988-2022 | Erste umfassende Überblicksausstellung zu den Gemälden von Katharina Grosse in Deutschland, die als international bedeutendste Malerin ihrer Generation gilt, entwickelt seit den 1990er Jahren ein durch seine Performativität und Medialität bestechendes Werk. | Katharina Grosse | https://www.kunstmuseum-bonn.de/de/sammlung/aussenbereich/ | ||||||||||||||||||||
81 | 2024 | 08.09.2023-10.03.2024 | Haus der Kunst | München | „In anderen Räumen. Environments von Künstlerinnen 1956—1976“ | Die Kunstgeschichtsschreibung kontentriert sich fast ausschließlich auf die Werke männlicher Künstler und vernachlässigt so die vielschichtigen Beiträge von Künstlerinnen. Das Haus der Kunst präsentiert hier elf Werke von Künstlerinnen dreier Generationen aus Asien, Europa sowie Nord- und Südamerika. | Judy Chicago, Lygia Clark, Laura Grisi, Aleksandra Kasuba, Lea Lublin, Marta Minujín, Tania Mouraud, Maria Nordman, Nanda Vigo,Faith Wilding und Tsuruko Yamazaki | https://www.hausderkunst.de/ausstellungen/inside-other-spaces-environments | ||||||||||||||||||||
82 | 2024 | 08.12.2023-07.04.2024 | Bundeskunsthalle | Bonn | Anna Oppermann. Eine Retrospektive | Anna Oppermann (1940–1993) hat ein großes Werk hinterlassen, das neu entdeckt werden will. Die Bundeskunsthalle hat es sich zur Aufgabe gemacht, erstmals eine umfassende Retrospektive des reichhaltigen und komplexen Schaffens der deutschen Konzeptkünstlerin auszurichten. | Anna Oppermann | https://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/index.html | ||||||||||||||||||||
83 | 2024 | 31.10.2023-04.02.2024 | Thyssen-Bornemisza National Museum | Madrid | Women Masters | Women Masters is the first major exhibition to reflect the process of feminist rethinking on which the Museo Thyssen has been engaged over the past few years. Die Ausstellung zeigt 100 Werke von Künstlerinnen der rebellischen Moderne „.. die erste große Ausstellung, die den Prozess desfeministischen Umdenkens widerspiegelt, den das Museum in den letzten Jahren vollzogen hat.“ | Artemisia Gentileschi, Angelica Kauffmann, Clara Peeters, Rosa Bonheur, Mary Cassatt, Berthe Morisot, María Blanchard, Natalia Goncharova, Sonia Delaunay and Maruja Mallo u.a. | https://www.museothyssen.org/en/exhibitions/women-masters | ||||||||||||||||||||
84 | 2024 | 14.10.2023-28.01.2024 | Bucerius Kunstforum | Hamburg | Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten | Die Ausstellung präsentiert insgesamt 26 Künstlerinnen und rund 140 Werke. Meisterhafte Porträts, Stillleben und Historien in Malerei, Zeichnung und Druckgrafik. Dabei werden zum ersten Mal Werke von Künstlerinnen denen ihrer männlichen Kollegen so pointiert gegenübergestellt, dass sowohl formale als auch stilistische Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich werden. | u.a. von Sofonisba Anguissola, Judith Leyster, Marietta Robusti (der Tochter Tintorettos), Angelika Kauffmann | https://www.buceriuskunstforum.de/ausstellungen/geniale-frauen | ||||||||||||||||||||
85 | 2023 | 09.12.2022-19.04.2023 | Hamburger Kunsthalle | Hamburg | Ausstellung: Femme Fatale. Blick – Macht – Gender | Hamburger Kunsthalle mit der Ausstellung »FEMME FATALE. Blick – Macht – Gender«. Die Schau geht nicht nur den künstlerischen Erscheinungsformen des Themas vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach, sondern möchte zugleich den Mythos der Femme fatale in seiner Genese und historischen Transformation kritisch beleuchten. | Evelyn de Morgan, Jeanne Mammen, Gerda Wegener, VALIE EXPORT, Birgit Jürgenssen, Ketty La Rocca, Maria Lassnig, Betty Tompkins Nan Goldin, Mickalene Thomas, Zandile Tshabalala uvm. | https://www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/femme-fatale | ||||||||||||||||||||
86 | 2023 | 20.10.2023-18.02.2024 | Leopold Museum | Wien | Gabriele Münter Retrospektive | Gabriele Münter (1877–1962) war weit mehr als die „Frau an der Seite Kandinskys“. Durch Ausstellungen und Publikationen, insbesondere jene der vergangenen zwei Jahrzehnte, findet sie breite Anerkennung als eine der führenden Protagonist*innen der deutschen Avantgarde. Nun würdigt das Leopold Museum als erste Institution in Österreich ihr Werk im Rahmen einer umfassenden Personale mit 140 Arbeiten. | Gabriele Münter | https://www.leopoldmuseum.org/de/ausstellungen/138/gabriele-muenter | ||||||||||||||||||||
87 | 2023 | 01.03.2023-13.06.2024 | Royal Academy of Arts | London | Angelica Kauffman | Angelica Kauffman RA was one of the most celebrated artists of the 18th century. In this major exhibition, we trace her trajectory from child prodigy to one of Europe's most sought-after painters. Known for her celebrity portraits and pioneering history paintings, Angelica Kauffman helped to shape the direction of European art. | Angelica Kauffman | https://www.royalacademy.org.uk/exhibition/angelica-kauffman | ||||||||||||||||||||
88 | 2023 | 09.06.2023-24.09.2023 | Dresdner Sammlungen, Zwinger | Dresden | Rosalba Carriera – Perfektion in Pastell | Anlässlich des 350. Geburtstages von Rosalba Carriera (1673–1757) widmet die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden der bekanntesten Pastellmalerin eine eigene Ausstellung. Es werden über 100 Objekte präsentiert, darunter rund 70 Werke der Porträtistin, die als eine der ersten Künstlerinnen europaweit Erfolge feierte. | Rosalba Carriera | https://gemaeldegalerie.skd.museum/ausstellungen/elegante-begegnungen-rosalba-carriera-perfektion-in-pastell/ | ||||||||||||||||||||
89 | 2023 | 8.3.-4.6.2023 | Kupferstichkabinet | Berlin | Muse oder Macherin? Frauen in der italienischen Kunstwelt 1400 – 1800 | Die Sonderausstellung des Berliner Kupferstichkabinetts beleuchtet mit rund 90 Werken das Leben und Wirken von Frauen, deren Werke, Schicksale und enormer Einfluss auf die Kunstwelt ihrer Zeit heute teilweise vergessen sind. | Rosalba Carriera, Artemisia Gentileschi, Elisabetta Sirani, Diana Scultori, Isabella d’Este, Christina von Schweden u.a. | https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/muse-oder-macherin/ | ||||||||||||||||||||
90 | 2023 | 1.12.2022-26.3.2023 | Museum der bildenden Künste Leipzig | Leipzig | Olga Costa. Dialog mit der mexikanischen Moderne | n ihrer Wahlheimat Mexiko ist die gebürtige Leipzigerin Olga Costa (1913–1993) längst als eine der wichtigsten und populärsten Protagonistinnen der mexikanischen Moderne bekannt. Das Museum der bildenden Künste Leipzig widmet ihr nun eine große Ausstellung in ihrer Geburtsstadt. | Olga Costa | https://mdbk.de/ausstellungen/olga-costa-dialoge-mit-der-mexikanischen-moderne/ | ||||||||||||||||||||
91 | 2023 | 6.7.-29.10.2023 | Bröhan Museum | Berlin | HAËL. Margarete Heymann-Loebenstein und ihre Werkstätten für künstlerische Keramik 1923–1934 | 1923 eröffnete vor den Toren der Kunstmetropole Berlin ein visionäres Designunternehmen: Die Haël-Werkstätten für künstlerische Keramik. Gegründet von der ehemaligen Bauhausschülerin Margarete Heymann-Loebenstein (1899–1990). | Margarete Heymann-Loebenstein | https://www.broehan-museum.de/ausstellung/hael-margarete-heymann-loebenstein-und-ihre-werkstaetten-fuer-kuenstlerische-keramik-1923-1934/ | ||||||||||||||||||||
92 | 2023 | 10.3.-10.9.2023 | Museum Brandhorst | München | Nicole Eisenman. What Happened | 100 Arbeiten der Künstlerin von 1992 bis heute und blickt damit erstmals auf die gesamte Bandbreite des drei Dekaden umfassenden malerischen und bildhauerischen Werks. Ein Werk, das auf anarchische Art stets vermag, Hommage und zugleich Kritik an seinem eigenen Sujet zu sein, und dessen Relevanz kunsthistorisch und gesellschaftlich, politisch und zutiefst menschlich ist. | Nicole Eisenmann | https://www.museum-brandhorst.de/ausstellungen/nicole-eisenman/# | ||||||||||||||||||||
93 | 2023 | 6.7.-24.9.2023 | Schirn Kunsthalle | Frankfurt | MARTHA ROSLER. IN ONE WAY OR ANOTHER | Mit der Radikalität ihrer künstlerischen Position beeinflusst Martha Rosler seit Jahrzehnten viele zeitgenössische Künstler*innen. Die SCHIRN Kunsthalle Frankfurt widmet der US-amerikanischen Konzeptkünstlerin und Pionierin des kritischen Feminismus vom 6. Juli bis zum 24. September 2023 eine fokussierte Einzelausstellung. | Martha Rosler | https://www.schirn.de/ausstellungen/2023/martha_rosler/ | ||||||||||||||||||||
94 | 2023 | 6.5.-3.9.2023 | Kunsthalle Emden | Emden | HIER BIN ICH. Künstlerinnenselbstportrait | Selbstporträts haben eine lange Geschichte, die bis in die Renaissance zurückreicht. Mit wenigen Ausnahmen finden sich jedoch erst seit dem 20.Jahrhundert zahlreichere Beispiele weiblicher Selbstdarstellungen, als es Frauen möglich wurde, an Kunsthochschulen zu studieren. Diese Selbstdarstellungen geben Auskunftdarüber, wie Künstlerinnen sich sehen oder gesehen werden wollen, und sind zugleich Zeugnisse der Rolle von Frauen in ihrer jeweiligen Zeit. | Marina Abramović | Mehtap Baydu | Geta Brătescu | Louisa Clement | Kate Diehn-Bitt | Emma Gertrud Eckermann | Paula Gans | Gretel Haas-Gerber | Olga Hayduck | Maria von Heider-Schweinitz | Hannah Höch | Dorothy Iannone | Keti Kapanadze | Käthe Kollwitz | Lotte Laserstein | Maria Lassnig | Marie-Louise von Motesiczky | Zanele Muholi | Hanna Nagel |Florentina Pakosta |Annu Palakunnathu Matthew | Ewa Partum | Anita Rée | Yvonne Roeb | Ottilie W. Roederstein | Ulrike Rosenbach | Erna Rosenstein | Carolee Schnemann | Berni Searle | Cindy Sherman | Katharina Sieverding | Pamela Singh | Annegret Soltau | Erika Streit | Gretchen Wohlwill | https://kunsthalle-emden.de/ausstellungen/aktuelle-ausstellung | ||||||||||||||||||||
95 | 2023 | 6.5.-27.8.2023 | National Gallery Ireland | Dublin | Lavinia Fontana: Trailblazer, Rule Breaker | A ground-breaking artist of her time, late sixteenth-century Bolognese artist Fontana is widely considered to be the first woman artist to achieve professional success. 6 May - 27 August 2023 | Lavinia Fontana | https://www.nationalgallery.ie/art-and-artists/exhibitions/lavinia-fontana-trailblazer-rule-breaker | ||||||||||||||||||||
96 | 2023 | 31.3.-10.9.2023 | Lehmbachhaus | München | Charlotte Salomon. Leben? oder Theater? | "Leben? oder Theater?" ist das Lebenswerk der Künstlerin Charlotte Salomon (1917 Berlin – 1943 Auschwitz), das innerhalb von zwei Jahren nach ihrer Flucht 1939 aus Berlin nach Südfrankreich entstanden ist. In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Amsterdam. | Charlotte Salomon | https://www.lenbachhaus.de/entdecken/ausstellungen/detail/charlotte-salomon | ||||||||||||||||||||
97 | 2023 | 30.6.-8.10.2023 | Neue Nationalgalerie | Berlin | Judith Reigl. Kraftfelder | Anlässlich des hundertsten Geburtstags der Künstlerin und der Schenkung von drei Hauptwerken von Judit Reigl (1923 – 2020) zeigt die Neue Nationalgalerie die erste museale Einzelausstellung der ungarisch-französischen Künstlerin in Deutschland. | Judith Reigl | https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/judit-reigl/ | ||||||||||||||||||||
98 | 2023 | 3.2.-31.5.2023 | Schirn Kunsthalle | Frankfurt | Niki de Saint Phalle | Provokateurin, Mitbegründerin des Happenings, Schöpferin einer eigenwilligen, unverwechselbaren Formsprache und der Weltberühmten "Nanas". Niki de Saint Phalle schwebt gleichsam über allen Kategorien. Das DIGITORIAL zur Ausstellung gibt einen Überblick über das Werk der Künstlerin, das sehr viel facettenreichere und subversiver ist als gemeinhin bekannt. | Niki de Saint Phalle | https://www.schirn.de/ausstellungen/2023/niki_de_saint_phalle/ | ||||||||||||||||||||
99 | 2023 | 26.6.-3.9.2023 | Brücke-Museum | Berlin | Małgorzata Mirga-Tas. Sivdem Amenge. Ich nähte für uns. I sewed for us. | Małgorzata Mirga-Tas (*1978 in Zakopane, Polen) schafft großformatige, farbenprächtige Textilcollagen und Gemälde. In ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland tritt sie in einen künstlerischen Dialog mit der historischen Sammlung des Brücke-Museums. | Małgorzata Mirga-Tas | https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/?t=current | ||||||||||||||||||||
100 | 2023 | 25.11.2022-25.5.2023 | Jüdisches Museum | Frankfurt | "Zurück ins Licht" Vier Künstlerinnen – Ihre Werke. Ihre Wege. | Das Jüdische Museum Frankfurt präsentiert in dieser Ausstellung vier Frankfurter Künstlerinnen, die heute beinahe vergessen sind. | Erna Pinner, Rosy Lilienfeld, Amalie Seckbach und Ruth Cahn | https://www.juedischesmuseum.de/besuch/detail/vier-frankfurter-kuenstlerinnen/ |