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ANTIFA

- Schulter an Schulter, wo der Staat versagte -

leftvision präsentiert:

Ein Film von Marco Heinig und Steffen Maurer

Dokumentarfilm / Deutschland 2024 / 93 Minuten

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Kontakt

Presse:

antifa@leftvison.de

Marco Heinig (Buch & Regie) 01717095237

Verleih:

verleih@leftvision.de

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Foto: Bernd Langer

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Stab

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Regie

Marco Heinig, Steffen Maurer

Buch

Marco Heinig

Kamera

Steffen Maurer, Arne Büttner, Roman Rohr

Schnitt

Marco Heinig, Luise Burchard

Dramaturgische Beratung

Luise Burchard

Sounddesign

Lukas Wustmann

Colorist

Arne Büttner

Redaktion

Hai-Shin Lu, Paula Hoffmann, Luca Vogel, Lou Huber-Eustachi, Barbara Ophoff

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Synopsis

Eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung entstand in den 90er und 00er Jahren. Diese Bewegung war auch eine Konsequenz aus den rassistischen Pogromen, die das wiedervereinte Deutschland nach 1989 überrollen. Kaum eine politische Bewegung der Neuzeit arbeitete derart professionell auf so vielen Feldern wie die Antifa - von militanten Aktionen über Aufklärungskampagnen bis hin zu investigativen Recherchen.

Fünf Aktivist*innen aus dieser Epoche sprechen zum ersten Mal öffentlich über ihre Aktivitäten. Die Interviews verschmelzen mit zahlreichen recherchierten Archivschätzen zu einem intensiven Kinodokumentarfilm.

Statt eines einfachen historischen Rückblicks blick der Film blickt hinter den Mythos Antifa und legt die tieferen Schichten einer politischen und sozialen Bewegung frei. Er gibt uns tiefe Einblicke in eine Form der politischen Arbeit, die zu heftigen Überreaktionen bei Staat und Bürgertum führte und doch immer notwendig war.

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Die Gesprächspartner*innen

Nina (Rendsburg / Hamburg)

Aktiv in Rendsburg und Schleswig-Holstein von 1987 bis 1995 und ist seit 1995 in Hamburg in verschiedenen antifaschistischen Gruppen und Bündnissen tätig. Ihr Spezialgebiet ist die Infrastruktur.

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Torsten (Quedlinburg)

Seit 1989 aktiv in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, baute dort lokale Antifa-Gruppen auf und ist heute als Anwalt tätig. Er steht stellvertretend für die vielen kleinen Gruppen, die außerhalb der Großstadt der erstarkenden Neonaziszene entgegentraten.

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Die Gesprächspartner*innen

Kessi ((West-)Berlin)

Seit 1998 aktiv in Berlin-Kreuzberg im Antifa-Presse-Archiv Berlin. Ihr Spezialgebiet war die Recherche und Informationsaufbereitung.

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Navid (Göttingen)

Seit Ende der 1980er Jahre aktiv in Göttingen in einer der größten Gruppen der Bewegung. Er konzentrierte sich auf politische Kampagnen und bundesweite Vernetzung, aber auch auf den Bereich Kampfsport und Selbstverteidigung.

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Die Gesprächspartner*innen

Laura ((Ost-)Berlin / Brandenburg)

Aktiv in Ost-Berlin und Brandenburg seit über 30 Jahren in verschiedenen antifaschistischen Gruppen und Netzwerken. Aus einer jüdischen Familie kommend, ihr Großvater war im aktiven Widerstand gegen den NS, hat sie ihr Leben diesem Kampf gewidmet.

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Interview wurde nachgestellt

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Statement der Regisseure – 1

Spätestens seit 2023 teilen wir mit zahllosen Menschen in Deutschland die drängende Frage: Wie stoppen wir die extreme Rechte? In unserer eigenen politischen Sozialisation in den 1990er und Nullerjahren war der Kampf “gegen Rechts” fester Bestandteil der Agenda. Gleichzeitig wissen wir, “die Antifa” ist eine Summe von Einzelpersonen und Strukturen und eben keine zusammenhängende Organisation. Für nachwachsende Generationen ist das Themenspektrum in einer krisenhaften Welt breiter geworden und die Art wie damals gegen Nazis gekämpft wurde oft nicht mehr präsent.

Wir erleben die Antifa als Mythos. Staat und konservativ-rechte Stimmen verteufeln sie. Musiker*innen feiern sie auf Konzertbühnen. Auch wir haben manchmal den Gedanken im Hinterkopf: “Die Antifa regelt das schon”.

Als Teil des Mythos erleben wir die Verschwiegenheit. Die Strukturen bleiben im Dunkeln, über direkte Aktionen gegen Nazistrukturen wird auch unter Aktiven eisern geschwiegen. Was tatsächlich hinter den Kulissen passiert, Spekulation.

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Statement der Regisseure – 2

Mit dem Filmkollektiv Leftvision begleiten wir seit zwei Jahrzehnten soziale Bewegungen. Bei so mancher Aktion vergangener Jahre waren wir als einzige Kamera eingeladen. Durch unsere Nähe zur Bewegung können wir die Geschichte der Antifa gemeinsam mit den Protagonist*innen reflektieren. Was über Jahrzehnte nicht erzählt wurde, wird uns nun erzählt, zur Weitergabe an neue Generationen. Darum glauben wir, dass es diesen Film braucht. Jetzt. Die Erfahrungen, Taktiken und Reflektionen sollen nicht verloren gehen. Dieser Film ist unser Beitrag zu einem der entscheidendsten Kämpfe unserer Zeit.

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Foto: Christian Ditsche

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Filmographie

Mit “Rise up” haben wir 2022 unseren Blick auf beeindruckende Menschen in aller Welt und zu verschiedenen Zeiten gelegt, die gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung aufgestanden sind. Vorbilder, die zu unserer großen Freude im Kino und durch die Platzierung auf Netflix weit über eine politische Szene hinaus Wirkung entfalten konnten.

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Unser Film über die Antifa ist die dritte große Dokumentarfilm-Produktion von leftvision. Mit Hamburger Gitter haben wir 2018 ein konkretes Ereignis reflektiert, die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Der Erfolg des Films und das positive Feedback haben uns ermutigt, diesen Pfad weiter zu verfolgen.

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Vorstellung der Regisseure – 1

Marco Heinig

Er studierte und schloss mit dem Magister der neueren Geschichte und Philosophie, mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Finanzkrisen ab. Aufgewachsen ist er in einem ostdeutschen Plattenbauviertel mit stärker werdenden Neonazis in unmittelbarer Nachbarschaft. Politisches Engagement gehörte für ihn immer zum Leben dazu. Er war viele Jahre in der politischen Bildung tätig und arbeitet seit 2009 als freier Filmemacher für zahlreiche NGO’s und Produktionsfirmen. Seit über 15 Jahren begleitet Heinig verschiedenste politische Bewegungen, von den Gipfel-Protesten in Evian, Strasbourg oder Heiligendamm über

Umweltbewegungen wie im Wendland oder den Sozial- und Platzbesetzungs-Bewegungen nach der Krise 2008 - als freier Berater in Fragen der politischen Kommunikation, als Filmemacher und als Aktivist.

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Vorstellung der Regisseure – 2

Steffen Maurer

Steffen Maurer ist in Bremen aufgewachsen und seit der Schulzeit politisch aktiv. Dabei sah er schon damals Film als sein zentrales Instrument um politische Bewegungen sichtbar zu machen. Steffen ist Psychologe und studierte Filmregie an der selbstorganisierten Filmschule „FilmArche“ in Berlin. In diesem Kontext drehte er auch seinen ersten Kinospielfilm (Darlings).

Seit 2013 ist er im Filmkollektiv leftvision aktiv und hat in diesem zusammenhang unzählige Dokumentationen über soziale Kämpfe, globale Krisen oder politische Bewegungen im Ausland produziert. Sein Ziel war es dabei, immer möglichst viele Leute zu erreichen.

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Ressourcen

Trailer: https://youtu.be/Q2jqqymfapI

Screener: https://vimeo.com/995763671 (passwort: 161film)

Homepage: http://www.antifa-film.de/

Instagram-Channel Film: https://www.instagram.com/antifa_film

Pressematerial (Film-Plakat, Szenenfotos): https://drive.google.com/drive/u/1/folders/1s67eSZDWsbc_EK0RlUEvL09be1Ll2OKB

Homepage Leftvision: http://leftvision.de

Instagram-Channel leftvision: https://www.instagram.com/leftvision

Leftvision-Produktion “Rise Up”: https://www.riseup-film.de

Leftvision-Produktion “Hamburger Gitter”: https://www.hamburger-gitter.org

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Über leftvision

Leftvision ist ein Filmkollektiv, das kurze Berichte, längere Reportagen und Kinodokumentarfilme produziert. Wir berichten von Protesten, analysieren soziale Bewegungen und versuchen der stärker werdenden extremen Rechten emanzipatorische Inhalte entgegenzusetzen. Dabei sind wir nah am Geschehen: Da wo Menschen anfangen sich zu wehren und ihre Belange selbst in die Hand zu nehmen. So schaffen wir seit über 2 Jahrzehnten eine Anlaufstelle in den sozialen Medien, wo progressive Kultur, Politik und Satire für alle bereit stehen. Politisch engagierte Menschen vertrauen uns und namhafte Intellektuelle wie Slavoj Žižek oder Naomi Klein haben mit uns zusammengearbeitet.

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