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Visionstag Folgeveranstaltung

Fläming Futures

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Vor einem guten Jahr: Ankerpunkt-Auftakt

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Studie

Andreas Huber: „Hoher Fläming – Die Entwicklung einer ländlichen Region zu einem Hotspot sozialer Innovation

Drei Pfeiler:

  • Kooperation und Gemeinsinn
  • Offenheit, Lernbereitschaft und Experimentierlust
  • Engagement, Gestaltungslust und Anerkennungskultur

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Seitdem ist viel passiert …

Visionstag

Literaturherbst

Adventsmarkt

Zirkusfestival

Kurzfilm-Werkstatt

und vieles mehr

Kreativsause!

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Stammtische

Umwelt - Kultur - Vielfalt

Workshops

Zisternenbau - Bodenverbesserung

Dorfkino

Vorträge

Agroforst - Dürre

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Kooperationen

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HEUTE:

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Entwicklungskonzepte

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Visionstag Hoher Fläming

Der Visionstag nutzte die etablierte Methode des „Back-casting“, um aus einer positiven Zukunftsperspektive (Jahr 2050) heraus neue Lösungsansätze für regionale Herausforderungen zu entwickeln.

Dabei stand die Überzeugung im Vordergrund, dass globale Probleme am besten durch lokale Lösungen bewältigt werden können.

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Die 7 Visionen für 2050

Aus den Arbeitsgruppen gingen sieben zentrale Themenfelder hervor, die eine autarke und lebenswerte Region skizzieren:

  • Regionale Wirtschaft: Fokus auf Handwerk, autarke Nahversorgung und dezentrale Produktion.
  • Energie: Regenerative Energieversorgung in kommunaler Hand, bei der Gewinne vergesellschaftet werden.
  • Natur & Landschaft: Klimaresiliente Agrarlandschaften mit hohem Wasserhaltevermögen und Fokus auf Biodiversität.
  • Wohnen & Leben: Förderung von Mehrgenerationenhäusern und Solidargemeinschaften als Basis für weiteren Zuzug.
  • Gesundheit: Dezentrale Selbstorganisation (z B. Pflege-WGs) und Prävention durch die heilende Wirkung der Natur.
  • Demokratie: Direkte politische Teilhabe und ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Ermöglichung von gesellschaftlichem Engagement.
  • Arbeitswelt: Wandel der Arbeit zur „Berufung“ durch Mitarbeiterbeteiligungen und das 80/20-Modell (20% der Zeit für Gemeinwohl-Aufgaben).

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Synergien und Wirkungskreislauf

Die Ergebnisse zeigen, dass ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte untrennbar miteinander verwoben sind:

  1. Ökologie als Basis: Eine intakte Natur sichert die regionale Versorgung und dient als Gesundheitsraum.
  2. Zeit als Ressource: Modelle wie das Grundeinkommen schaffen Zeit für Pflege, Kultur und demokratisches Ehrenamt.
  3. Soziale Resilienz: Gemeinschaftliches Wohnen und solidarische Gesundheit senken Kosten und machen die Region attraktiv für Fachkräfte.

Solidarität und Selbstermächtigung sind der rote Faden, der diese Dimensionen zu einem stabilen Kreislauf-System verbindet.

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Visionstag Folgeveranstaltung: “Fläming Futures”

Mögliche Fokusthemen für Weiterentwicklung:

  • Energie (Bürgerbeteiligung übergreifend zu aktuellen Windkraft-Diskussionen)
  • Wohnen (Wohnprojektberatung, Probewohnen, neue Genossenschaften mit Arbeitskraft als Eigenanteil)
  • Wirtschaft (Meister-Nachfolge, Start Ups, Gemeinwohlökonomie, Soziales Unternehmertum)
  • Nahversorgung (Solawis, Food Coops, Bio-Bauern, gemeinsamer Einkauf regional und international)
  • Mobilität (Mitfahr-Projekte, E-Auto-Sharing - mit “Fläming-Strom”)

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Visionstag Folgeveranstaltung: “Fläming Futures”

Was fehlt?

Wer macht was mit wem?

Nächste Schritte (Mitmach-Konferenz etc.)?

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