1 of 62

Mentoring � Ausbildung

Modul 1 – Einführung

Finanziert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die Förderstelle können dafür verantwortlich gemacht werden.�Projekt Nr. 2023-1-AT01-KA220-VET-000157913

2 of 62

Setzen Sie sich in Dreiergruppen zusammen��Erzählen Sie den anderen etwas über sich:�Name�Familie�Interessen�Berufliche Aufgaben�usw.��Zeit: 10 Min.�Dann stellen Sie sich gegenseitig allen anderen vor, �im Plenum – 3 Min. pro Person�

3 of 62

Was sind Ihre Erwartungen�an diese Schulung?

4 of 62

Mentoren-Schulungsplan

Modul 1 – Einführung

Modul 2 – Wahrnehmung, aktives Zuhören, Fragen stellen, Feedback

Modul 3 – Coaching, Vielfalt

Modul 4 – Kommunikation

5 of 62

KAIN-Methode: Wissensaneignung entsprechend den individuellen Bedürfnissen

Die KAIN-Methode ist ein innovativer Ansatz, der die Lücke zwischen dem Lernen im Klassenzimmer und der praktischen Anwendung in kleinen und mittleren Unternehmen schließt. Anstatt Schulungen als separate Aktivität zu betrachten, integriert KAIN die Qualifizierung in echte Unternehmensentwicklungsprojekte und stellt so sicher, dass jede gewonnene Erkenntnis zu konkreten Geschäftsverbesserungen führt.

Ihre Rolle: Sie sind aktiver Gestalter dieser Reise – kein passiver Empfänger. Die Trainer:innen fungieren als Inhaltsanbieter:innen, Coaches und Moderator:innen, aber Sie sind für Ihre Projekte verantwortlich und treiben den Lernprozess voran.

6 of 62

Die KAIN-Reise in drei Phasen

Phase 1: Workshop

Aufbau einer gemeinsamen Wissensbasis durch interaktive Unterrichtseinheiten und kollaborative Workshops

Phase 2: Praxis & Coaching

Anwendung des Gelernten am Arbeitsplatz über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen mit gezielter Coaching-Unterstützung

Phase 3: Präsentation und Reflexion

Ergebnisse teilen, Erfahrungen austauschen und gewonnene Erkenntnisse festhalten

7 of 62

Was KAIN Ihnen bietet

Wissen aufbauen

Schaffen Sie eine gemeinsame Grundlage aus Konzepten und Tools, während Sie Ihre individuellen Erfahrungen und den organisatorischen Kontext berücksichtigen und nutzen.

Veränderungen vorantreiben

Initiieren Sie konkrete, messbare Verbesserungen in Ihrem eigenen Unternehmen durch gezielte Projekte, die für Ihren Bereich und für Sie von Bedeutung sind.

Gemeinsam wachsen

Lernen Sie von Kolleg:innen, lassen Sie sich von Experten coachen und entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten sowohl als Projektleiter:in als auch als kooperatives Teammitglied.

8 of 62

Ihre Aufgaben vor Phase 2

Die Brücke zwischen Phase 1 und Phase 2 ist entscheidend. Bevor Sie mit der Praxisphase beginnen, müssen Sie Ihre Gedanken konkretisieren und eine solide Grundlage für Ihr Handeln schaffen. Diese Vorbereitung stellt sicher, dass Sie klar und zuversichtlich in die Praxisphase starten und bereit sind, bedeutende Fortschritte zu erzielen.

Vorläufiges Projektthema

Identifizieren Sie ein klares Problem oder eine Chance innerhalb Ihres Unternehmens. Dies sollte etwas Konkretes sein, das für das Unternehmen relevant ist und in Ihrem Einflussbereich liegt.

Erster Entwurf eines SMART-Ziels

Formulieren Sie Ihr Ziel anhand der SMART-Kriterien: Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant und Terminiert. Dies wird zu Ihrem Leitstern.

Stakeholder-Skizze

Erstellen Sie eine Übersicht darüber, wer von diesem Projekt betroffen ist, wer es unterstützt und wer Entscheidungsbefugnis hat. Eine frühzeitige Einbindung der Stakeholder verhindert spätere Überraschungen.

Grober Aktionsplan

Skizzieren Sie 3–5 wichtige Maßnahmen oder Experimente, die Sie während der 4–6-wöchigen Praxisphase durchführen werden. Halten Sie den Plan flexibel, aber zielgerichtet.

9 of 62

Die KAIN-Reise in drei Phasen

Qualitätskriterien

Fangen Sie klein an: Denken Sie an ein Pilotprojekt, nicht an eine Transformation. „Gerade groß genug”, um sinnvoll zu sein.

Geschäftsrelevant

Wählen Sie etwas Sichtbares, das für die Stakeholder von Bedeutung ist.

Messbare Auswirkungen

Definieren Sie klare Indikatoren wie Vorlaufzeit, Fehlerquote oder Zufriedenheitswerte.

10 of 62

Wie wir Sie bei Ihrer Vorbereitung unterstützen

  • Einzelgespräch zur Verfeinerung Vereinbaren Sie einen Online- oder persönlichen Termin mit Ihrem/Ihrer Trainer:in, um Ihre Projektdefinition zu präzisieren und eventuelle Unklarheiten auszuräumen.
  • Optionale E-Learning-RessourcenGreifen Sie auf Materialpakete zu, die auf gängige Projektthemen und -methoden zugeschnitten sind.
  • Gruppenchat-CommunityTreten Sie einer WhatsApp- oder Teams-Gruppe bei, um während der Entwicklung Ihrer Pläne kurze Fragen zu stellen, von anderen zu lernen und Erkenntnisse auszutauschen.

11 of 62

Tragen Sie den Termin jetzt in Ihren Kalender ein.

Wie wir Sie bei Ihrer Vorbereitung unterstützen

Termin vormerken

Wir treffen uns am xx.xx.xxxx wieder zu Phase 3

  • Projektpräsentationen
  • zum Austausch der Erfahrung und gewonnene Erkenntnisse

12 of 62

Das Netzwerk�2 + 2 = 5

Das Netzwerk besteht aus Ihnen als Mentor:innen.

Der Zweck des Netzwerks besteht darin, dass Sie sich gegenseitig Ideen für das Mentoring geben und sich gegenseitig helfen, wenn Sie etwas beschäftigt...

Team – Es ist erstaunlich, was man erreichen kann, wenn es keine Rolle spielt, wer die Lorbeeren dafür einheimst.

Robert Wooddruff 1969

13 of 62

Sollen wir eine Netzwerkliste, Adressen, eine WhatsApp-Gruppe usw. erstellen?

14 of 62

  • Ein/e Mentor:in zu sein oder eine/n Mentor:in zu haben, ist definitiv nichts Neues, sondern wahrscheinlich schon mehrere tausend Jahre alt. Das Erstaunliche daran ist, dass sich dieses Konzept als äußerst beständig erwiesen hat.
  • Im antiken Griechenland war Mentor ein Berater von Odysseus und wurde mit der Betreuung seines Sohnes Telemachos betraut, während Odysseus selbst im Trojanischen Krieg kämpfte.
  • Wir erleben derzeit eine Wiederbelebung dieses Konzepts, weil wir erkannt haben, wie wichtig es ist, Mentor:in zu sein und eine:n Mentorin zu haben.

15 of 62

Was ist Ihre Vorstellung von einem/r Mentor:in......?

16 of 62

Ein/e Mentor:in ist eine erfahrene Person, die ihre Erfahrungen und Fähigkeiten weitergibt, um die Entwicklung des Mentees durch Ratschläge, Sparring (kritisches Gedankenaustausch), Anleitung, Coaching und Feedback zu unterstützen.

Das Konzept wird in vielen verschiedenen Kontexten angewendet, darunter bei der Entwicklung von Führungskräften und Mitarbeiter:innen in Unternehmen und Organisationen, in Vereinen zur Unterstützung der Entwicklung von Mitglieder:innen und in sozialen Kontexten wie Integrationsprojekten, der Unterstützung von jugendlichen Straftäter:innen, Unternehmern usw.

Die Form ist Beratung/Betreuung und ist ein viel lockererer Prozess, der nicht so eng an den persönlichen Prozessen des/der Schüler:in/Mentees orientiert ist wie die Arbeit eines Coaches. Ein Coach muss die Details eines Prozesses viel häufiger und genauer verfolgen als ein Mentor. Im Gegensatz dazu kann ein Mentoring-Prozess 4-5 Jahre dauern, z. B. durch ein längeres Ausbildungs- oder Karriereprogramm, während ein Coaching-Prozess selten länger als ½-1 Jahr dauert.

Ein/e Mentor:in beteiligt sich oft nach außen hin an der Förderung und unterstützt seinen Mentee, vielleicht sogar öffentlich. Ein Coach hingegen ist an die Vertraulichkeit gebunden, und ein Programm ist eine völlig persönliche Angelegenheit zwischen dem Coach und der Zielperson, von der niemand sonst etwas wissen muss. Ein Coach hilft Menschen, ihre persönlichen Fähigkeiten zu verbessern, während ein/e Mentor:in ein/e erfahrene/r professionelle/r Berater:in ist.

17 of 62

Unterschiedliche Konzepte – Der kleine Unterschied

Mentor:in und Mentoring

Ein Prozess, bei dem eine erfahrenere Person einer weniger erfahrenen Person hilft, neue Perspektiven zu gewinnen, Erfahrungen zu sammeln und neue Möglichkeiten zu erkennen.

Was ist ein/e Mentor:in?

Ein/e Mentor:in ist ein/e vertrauenswürdige/r Berater:in, der/die eine andere, oft jüngere Person begleitet.

Ein Mentor ist eine erfahrene Person, die eine andere Person beruflich, karrierebezogen und persönlich begleitet.

In der Regel wird der/die Mentor:in als Sparring-Partner:in in Diskussionen über beispielsweise berufliche oder karrierebezogene Themen eingesetzt. Dabei kann es um Probleme am Arbeitsplatz, den nächsten Karriereschritt, Konfliktlösung usw. gehen.

18 of 62

Der/die Mentor:in ist ein Vorbild, jemand, von dem man lernen kann, und jemand, der daran interessiert ist, Wissen und Ideen an andere weiterzugeben, um sie zu persönlichem und beruflichem Wachstum zu inspirieren.

Der/die Mentor:in ist auch die Person, die dem Mentee das Gefühl geben kann, Teil von etwas Größerem zu sein. Im Gespräch mit einem/er Mentor:in kann der Mentee plötzlich eine Erkenntnis gewinnen, die ihm den Zugang zu etwas Höherem eröffnet, als er es alleine erreichen könnte.

Der/die Mentor:in hilft dabei, einer anderen Person einen Spiegel vorzuhalten, damit sie zu einem tieferen Verständnis ihrer selbst gelangt, und kann dazu beitragen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie für Veränderungen zu öffnen. Der/die Mentor:in muss in der Lage sein, auf den Mentee einzugehen, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und gleichzeitig in seiner eigenen Person verankert zu bleiben.

Der/die Mentor:in sollte sich stets auf das Potenzial des Mentees konzentrieren.

19 of 62

Übung

Mentoring vs. Coaching

Aufgabe:

Arbeiten Sie zu zweit – tauschen Sie Erfahrungen aus und vergleichen Sie sie.

  • Wo haben Sie Mentoring oder Coaching in der Praxis erlebt?
  • Was waren die wichtigsten Unterschiede?
  • Was könnte in Ihrem Kontext nützlich sein?

  • 10 Min.

20 of 62

Unterschiedliche Konzepte – �Der kleine Unterschied�

Der Ausgangspunkt für das Coaching ist, dass die Person, die einen Coach sucht (Coachee genannt), die Antworten hat.

1

2

3

4

5

Dialog, der einer Person hilft, eigene Antworten, Lösungen und Klarheit zu finden und Ziele zu konkretisieren.

Vorausschauender und zielgerichteter Prozess. Der Coach ist nicht für das Ziel und das Ergebnis verantwortlich, sondern mitverantwortlich für den Prozess.

Fachwissen ist nicht erforderlich.

Ein Instrument, das durch eine positive Einstellung zur Entwicklung unterstützt wird.

Coaching

21 of 62

Unterschiedliche Konzepte – �Der kleine Unterschied�

Laut Wörterbuch: Überwachung, Kontrolle. Aber auch Anleitung und Unterstützung durch einen Vorgesetzten.

1

2

3

4

Fachwissen zum Thema. Gesamtverantwortung oder Mitverantwortung für das „Produkt“. Berufliche, persönliche Entwicklung.

Es können verschiedene Methoden angewendet werden.

Supervision ist heute fast identisch mit Coaching.

Supervision

22 of 62

Unterschiedliche Konzepte – �Der kleine Unterschied�

Höflichkeit im Gespräch

1

2

Schaffung einer Umgebung, in der Lernen möglich ist.

UNTERRICHT

23 of 62

Unterschiedliche Konzepte – �Der kleine Unterschied�

Griechisch: Dienst, Pflege

1

2

Behandlung von Krankheiten durch medizinische oder äußere Mittel

Ein Konzept. Meistens basierend auf einer problematischen Situation.

3

Therapie

24 of 62

Unterschiedliche Konzepte – �Der kleine Unterschied�

Gehen Sie voran.

1

2

Ein Tutor verfügt häufig über professionelle Einblicke und Mitverantwortung für die Aufgabe.

Anleitung

25 of 62

Aufgabe

Gruppenaufgabe 4 Personen�Dauer 45 Minuten�Präsentation im Plenum - max. 7 Minuten

Bitte diskutieren Sie:

  • Welche Gedanken und Erwartungen haben Sie an die Rolle als Mentor:in?
  • Was sind die Stärken der Mentorenrolle für einen Mentee?
  • Wo sehen Sie Schwächen/Herausforderungen?

Zeichnen/notieren Sie auf dem bereitgestellten Blatt einen/e Mentor:in und fügen Sie die verschiedenen menschlichen und beruflichen Fähigkeiten hinzu, über die ein/e Mentor:in verfügen sollte.

26 of 62

„Alle hundert Jahre kommt ein Vogel und schärft seinen Schnabel an einem Berg. Wenn der Berg abgetragen ist, ist eine Sekunde der Ewigkeit vergangen.“

Chinesisches Sprichwort

Ich habe keine Zeit, darüber nachzudenken...

Die Dinge entwickeln sich bei der Arbeit zu schnell, als dass ich den Überblick behalten könnte...

Es gibt zu viele Kleinigkeiten, als dass ich Zeit hätte, über die großen Dinge nachzudenken...

Ich finde keine Zeit für all die Dinge, die ich tun möchte...

Ich habe Schuldgefühle, weil ich meine Zeit nicht effektiv nutze...

Zeit für Mentoring

27 of 62

Die Phasen des Mentorings

Die Entwicklung der Beziehung

Aufbauphase

Die Lernphase

Abschlussphase

Was nun?

Zeit

Hoch

Niedrig

28 of 62

Phasen des Mentorings

Abschlussphase – Bewertung der Erfolge und Lernergebnisse, Feierlichkeiten und Abschluss des Programms

Die Lernphase – Fragen stellen, zuhören, herausfordern, reflektieren, testen, Wissen und Erfahrungen austauschen, Feedback geben usw.

Aufbauphase – Sich kennenlernen, die Zusammenarbeit planen und Vertrauen und Vertrautheit aufbauen

Vorbereitungsphase – Individuelle Vorbereitung und Klärung der Teilnahme

1

2

3

4

Abschlussphase – Bewertung der Erfolge und Lernergebnisse, Feierlichkeiten und Abschluss des Programms

Die Lernphase – Fragen stellen, zuhören, herausfordern, reflektieren, testen, Wissen und Erfahrungen austauschen, Feedback geben usw.

29 of 62

Zusammenführung von Mentor und Mentee

Unterschiedliche Professionalität, Ausbildung und Hintergrund

Eigene Persönlichkeit

Unterschiedliche Persönlichkeit

Gleiche Professionalität, Ausbildung und Hintergrund

30 of 62

Joharis Fenster

Das Offene

Das Verborgene

Das Blinde

Das Unbewusste

(unbekannt)

Was ich weiß und andere gut wissen

Andere können es sehen, aber du bist dir dessen nicht bewusst

Ich weiß es, aber andere können es nicht sehen

Weder dir selbst noch anderen bekannt

Andere können es sehen

Du kannst es sehen

31 of 62

Joharis Fenster

Das Offene

Das Verborgene

Das

Blinde

Das

Unbewusste

Feedback und Empfänglichkeit dafür

32 of 62

Gefühle

Tanker (Gedanken)

Körper

Handlinger (Handlungen)

33 of 62

Mentor-Modellbereich 1: �Kernpräsenz

Präsenz

Etablierungsphase

Die Lernphase

Gespräche

Motivation

wechselseitige Beurteilung

34 of 62

Mentor-Modellbereich 2: �Ziele und Ergebnisse

Präsenz

Aufbauphase

Die Lernphase

Gespräche

Motivation

wechselseitige

Beurteilung

Persönliche Entwicklung

Kulturverständnis

Netzwerk

Aktives Zuhören

Wissensaustausch

Karriereentwicklung

Fachliche Kompetenzen

35 of 62

Mentor-Modellbereich 3: �Rahmenbedingungen und Struktur

Präsenz

Etablierungsphase

Die Lernphase

Gespräche

Motivation

wechselseitige

Beurteilung

Persönliche Entwicklung

Kulturverständnis

Netzwerk

Aktives

Zuhören

Wissens-

austauschen

Karriere- entwicklung

Fachliche Kompetenzen

Zweck

Programm- management

Qualität

Sicherung

Vorbereitung

36 of 62

Mentor-Modellbereich 4: �Die Welt

Präsenz

Etablierungsphase

Die Lernphase

Gespräche

Motivation

wechselseitige

Beurteilung

Persönliche Entwicklung

Kultur-�verständnis

Netzwerk

Fachliche Kompetenzen

Programm-

management

Qualität

Sicherung

Vorbereitung

Top-Management

Familie

Mein

direkter Vorgesetzter

Das Unternehmen

Personal

Abteilung

Kollegen

Externe Berater

Präsenz

Etablierungsphase

Die Lernphase

Gespräche

Motivation

wechselseitige

Beurteilung

Persönliche Entwicklung

Kultur-�verständnis

Netzwerk

Aktives

Zuhören

Wissen

austauschen

Karriere-�entwicklung

Fachliche Kompetenzen

Zweck

Programm-

management

Qualität

Sicherung

Vorbereitung

Top-Management

Familie

Mein

direkter Vorgesetzter

Das Unternehmen

Personal

Abteilung

Kollegen

Externe Berater

37 of 62

Top-Management

Das Unternehmen

Externe Berater

Zonenmodelle:

Panikzonen

Komfortzonen

Die Lernzone

Hier liegt der Spaß

Jede Entwicklung, jedes Lernen und jede Veränderung ist mit einer gewissen Unsicherheit und Unannehmlichkeit verbunden.

38 of 62

Was bringt Sie aus Ihrer Komfortzone heraus?

Zusammenkommen: zweier Gruppen��Wann verlassen Sie Ihre Komfortzone?��Was macht das mit Ihnen?��Wann befinden Sie sich in der Panikzone?��Was passiert, wenn Sie sich in der Panikzone befinden? ��Wie reagieren Sie?��20 Min.

39 of 62

Top-Management

Das Unternehmen

Externe Berater

Panikzonen

Hier liegt der Spaß

Die vielen Rollen von Mentor:innen

40 of 62

Wir erwarten von Ihnen…

Mentee

Als Ausgangspunkt sollten Sie als Mentee Folgendes erwarten:�

  • Herausgefordert werden
  • Mit Respekt behandelt zu werden
  • Vertrauen
  • Sich zu allen Themen frei äußern zu können
  • Aus dem Prozess und vom Mentor:in lernen
  • Aus praktischen Beispielen lernen
  • Aus Fehlern lernen
  • Wird angehört
  • Wird sich seiner eigenen Reaktionen bewusst
  • Sich führen lassen
  • Unterstützt und ermutigt werden
  • Mehr Selbstvertrauen entwickeln
  • Unterstützung für die berufliche Entwicklung erhalten

Als Mentee müssen Sie sich zu Folgendem verpflichten:

  • Sich für den Prozess engagieren
  • Lassen Sie sich herausfordern
  • Seien Sie aktiv am Entwicklungsprozess beteiligt und geben Sie Feedback als Mentor:in
  • Betrachten Sie Lernen als einen kontinuierlichen Prozess
  • Fortschritte machen
  • Übernehmen Sie Verantwortung für den Prozess
  • Hören Sie zu
  • Sagen Sie Ihrem/Ihrer Mentor:in, wie Sie die Beziehung einschätzen

41 of 62

Wir erwarten �von Ihnen, dass Sie…

Erwartungen an den/die Mentor:in

Als Mentor:in sollten Sie Folgendes erwarten:

  • Sie werden besser in der Kommunikation
  • Größere Zufriedenheit im Beruf
  • Mit Vertrauen begegnen
  • Sie gewinnen Respekt bei Kolleg:innen und Vorgesetzten
  • Besser darin werden, anderen zu helfen
  • Erleben Sie die Freude, anderen zu helfen
  • Dass Sie selbst eine/n Mentor:in bekommen/suchen
  • Gewinnen Sie mehr Einblick in Ihr eigenes Verhalten
  • Ein besserer und geschätzterer Mitarbeitender werden
  • Erweitern Sie Ihr Wissen über das Unternehmen
  • Lassen Sie sich von neuen Ideen Ihres Mentees inspirieren
  • Größere Führungsqualitäten entwickeln
  • Gewinnen Sie einen besseren Einblick in andere Menschen
  • Mehr Energie bekommen
  • Erwarten Sie nicht, alle Antworten zu haben

Die Verpflichtung des/der Mentors:in

Der/die Mentor:in muss danach streben, das Vorbild zu sein, das wir alle anstreben oder sein möchten.

Der/die Mentor:in muss:

  • Pünktlich, bereit und vorbereitet sein
  • Zuhören
  • Sich im Hintergrund halten
  • Gut im Umgang mit Menschen sein
  • Ein gutes Gespür für das eigene Verhalten haben
  • Seien Sie einfühlsam
  • Erfahren in Ihrem Beruf sein
  • In Ihrer eigenen Persönlichkeit verwurzelt sein
  • Die Fähigkeit besitzen, Beziehungen aufzubauen
  • In der Lage sein, sich den Respekt des Mentees zu verdienen
  • Interesse am Lernen und am Lernen von anderen haben
  • Seien Sie immer ehrlich und vermeiden Sie es zu urteilen
  • Vertraulichkeit respektieren und schützen

Mentor:in

42 of 62

VERTRAULICHKEIT RESPEKTIEREN

DAS GILT FÜR BEIDE SEITEN.

43 of 62

Der Vertrag und die Erwartungen

– denken Sie in ALLEN Situationen daran!

Beispiel für einen Mentorenvertrag zwischen:

Viggo Mortensen (Mentor) und Peter Bjerregaard (Mentee)

Ziele des Mentorings:

Peter möchte in der kommenden einjährigen Phase, in der er eine höhere Ausbildung absolviert, einen erfahrenen Sparringspartner haben. Peter braucht:

  • Seinen Tagesablauf so zu strukturieren, dass er sowohl seine Arbeit erledigt als auch die notwendige Theorie liest. Gleichzeitig möchte er Zeit für seine Familie haben.
  • Besser mit anderen Kolleg:innen auszukommen.
  • Besser darin zu werden, das Notwendige zu tun und das, woran er nichts ändern kann, zu lassen – seine Kämpfe sorgfältig auszuwählen.

Die Mentoring-Beziehung im Allgemeinen:

Es wird ein monatliches Treffen vereinbart. Jedes Treffen dauert etwa 90 Minuten. Sofern nicht anders vereinbart, finden alle Treffen bei Viggo zu Hause statt. Das nächste Treffen wird vor Ende des Treffens vereinbart.

Es wird vereinbart, dass Absagen vermieden werden sollten und spätestens 24 Stunden vor der Sitzung erfolgen müssen. Wenn eine Absage erforderlich ist, schlägt der Absagende einen neuen Termin vor.

Peter wird die Tagesordnung und die Tagesordnungspunkte mindestens 2 Tage vor jedem Treffen per E-Mail versenden.

Finanzen:

In der Regel fallen zwischen Mentor und Mentee keine Gebühren an... In einigen Fällen, in denen ein Berater einer professionellen Firma gebucht wird, fällt jedoch eine Gebühr von xx € an.

44 of 62

Kooperationsvereinbarung

Rollen und Verantwortlichkeiten

Häufigkeit, Dauer und Ort der Sitzungen

Sitzungsstruktur und Vorbereitung

Kontakt zwischen den Sitzungen

Wie wird die Zusammenarbeit dokumentiert?

Wie werden Ergebnisse gemessen und bewertet?

Regeln und Ethik

Wie wird Vertraulichkeit gewahrt?

Worüber gesprochen und worüber nicht gesprochen wird?

Wie wird gegenseitiges Feedback gegeben?

Was tun, wenn eine Partei der Meinung ist, dass es nicht optimal läuft?

45 of 62

Gruppenarbeit: zweier Teams

  • Was beschäftigt Sie – „als Mentor:in“?
  • Wo sehen Sie Herausforderungen bei der Mentorenaufgabe?
  • Welche Anzeichen einer möglichen Entwicklung beim Mentee könnten Sie wahrnehmen?

Zeit: 30 Min.

46 of 62

Werte

47 of 62

Werte

„Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.“Galileo Galilei (1564–1642

„Natürlich kann die Suche des Menschen nach Sinn und Werten innere Spannungen statt innerer Ausgeglichenheit hervorrufen. Aber genau diese Spannungen sind eine unverzichtbare Voraussetzung für psychische Gesundheit. Ich wage zu behaupten, dass nichts auf der Welt so wirksam dabei hilft, selbst die schlimmsten Umstände zu überstehen, wie das Wissen, dass das eigene Leben einen Sinn hat. In Nietzsches Worten liegt viel Weisheit: Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“

Viktor Frankl (Überlebender eines Konzentrationslagers)

48 of 62

Um das Potenzial des Mentees zu entdecken, könnte es eine gute Idee sein, zunächst einmal das eigene zu entdecken!

49 of 62

„Wenn man einen Menschen wirklich an einen bestimmten Ort führen will, muss man zunächst einmal darauf achten, ihn dort zu finden, wo er sich gerade befindet, und dort beginnen.“

Søren Kierkegaard

50 of 62

Kultur

Dekor

Chaos oder Ordnung

Sprache

Kleidung

Das Sichtbare

Werte

Grundannahmen�Oft das Unausgesprochene

51 of 62

Persönliche Werte

  • Was leitet Ihre Entscheidungen?
  • Welche Werte bestimmen Ihre Entscheidungen?
  • ... oder welche Werte rechtfertigen Ihre Entscheidung?
  • Wie sehen Ihre Filter aus?

Die Arbeit

Familien

Generation

Schule

Religionen

52 of 62

Selbsterkenntnis

  • Werte basieren auf Ihren Überzeugungen und Einstellungen.

  • Werte spiegeln wider, wer Sie sind und warum Sie tun, was Sie tun.

  • Unsere Werte sind uns oft nicht bewusst.

  • Indem Sie sich Ihrer Werte bewusst werden, können Sie aktive Schritte unternehmen, um das Arbeitsleben zu gestalten, das Sie sich wünschen, oder zumindest planen, wie Sie dorthin gelangen, wo Sie hin möchten.

53 of 62

Was die Werte in der Praxis bedeuten

  • Gemeinsame Werte, z. B. durch Wertearbeit in der Organisation, aber individuelle Interpretationen und Bewertungen.

  • Obwohl wir dieselben Werte teilen und derselben Kultur angehören, können wir sehr unterschiedliche Ansichten darüber haben, wie wir am besten nach diesen Werten leben und handeln sollten.

  • In der Welt der Werte gibt es eine Mehrdeutigkeit und eine Vielzahl von Unterschieden...

  • Offenheit, Engagement und Qualitätsbewusstsein können auf viele verschiedene Arten wahrgenommen und ausgeübt werden.

54 of 62

Gerechtigkeit

Ehrlichkeit

Toleranz

Integrität

Mut

Vergebung

Umwelt

Herausforderung

Selbstwertgefühl

Stabilität

Ordnung

Friede

Selbstdisziplin

Neugier

Ausdauer

Vernunft

Gesundheit

Beispiele für persönliche Werte

Freude

Wohlstand

Familie

Aussehen

Intimität

Ästhetik

Lokale Gemeinschaften

Kompetenz

Einfluss

Leistung

Fortschritt

Intellektueller Status

Aufmerksamkeit

Autorität

Wettbewerb

Werte geben Orientierung und weisen den Weg durchs Leben.

55 of 62

Aufbau des Wertesatzes

  1. Definieren Sie das Wort
  2. Beschreiben Sie Ihr Verhalten

Beispiel: „Glaubwürdig”

Definition:

Das, was gesagt/getan wird, ist vertrauenswürdig

Selbstbewusst

Verhalten:

Ich halte mich an das, was ich weiß.

Halte, was ich verspreche

56 of 62

Übung �Wertkarte

57 of 62

Verwendung der WertkartenEs gibt etwa 50 Karten, von denen jede einen bestimmten Wert darstellt. Einige der Karten sind Jokerkarten, auf denen Sie andere Werte als die aufgedruckten eintragen können.��Außerdem gibt es 5 Kategoriekarten:

��Sortieren Sie die Karten so, dass unter jeder Kategorie ungefähr die gleiche Anzahl an Karten liegt.��

Am meisten geschätzt

Oft geschätzt

Manchmal geschätzt

Selten

geschätzt

Am wenigsten geschätzt

58 of 62

Werte-Rad

59 of 62

Werte-Rad

Job

Gesundheit

Freizeit

Wirtschaft

Wohnen

Beziehungen

Familie

Freunde

60 of 62

Werte-Rad

Geben Sie Ihre Werte in das Werte-Rad ein und legen Sie die aktuelle Validierung fest.�

Sie sollten 8 Werte finden. Sie können eine Werteliste als Inspirationverwenden.

61 of 62

Zusammenfassung & Abschluss

Heute haben wir uns beschäftigt mit:�

  • Einander kennengelernt
  • Was ist Mentoring
  • Die Rolle des Mentors
  • Mentorenmodelle
  • Komfortzone
  • Werte

Wie war der Tag Ihrer Meinung nach?

62 of 62

senior-talent.eu