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Das Thüringer Barthuhn

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Überblick

  • Geschichtlicher Rückblick
  • Gesamterscheinung
  • Farbenschläge
  • Zuchtziele
  • Allgemeines

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Geschichte

  • Ende des 19. Jahrhunderts, Herkunft Bergdorf Ruhla, nordwestlicher Thüringer Wald zwischen Eisenach-Schmalkalden, Zwerge ca. 1917 in Berlin gezeigt, nach dem zweiten Weltkrieg neu herausgezüchtet (Fischbach-Winterstein Harry Bischof)
  • Hauptzuchtgebiet Umgebung Inselsberg-Ruhla, Brotterode, Steinbach u. Winterstein
  • Weitere Verbreitung Erzgebirge, Magdeburger Börde, Hessen-Wetterau, Stuttgarter Raum
  • 1907 Gründung des Sondervereins in Ruhla
  • Rassen die zur Entstehung beitrugen: Landschlag Thüringer Otterköpfchen, Pawlowa (Haubenhuhn mit Bart) -Kroaten, weitläufig, Rheinländer, Bergische Kräher+ Schlotterkämme und Eulenbärte

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Gesamterscheinung

  • Leichter Landhuhn-Schlag mit waagerechter Haltung, walzenförmigen Körperbau, volle gutgerundete Brust, ausgerundete Rückenline (Rückenschwung)
  • Gewicht1,0 2,0-2,5 kg, Zwerg -ca.900-1000g�0,1 1,5-2,0 kg, Zwerg -750-850g
  • mittlere Standhöhe, anliegende waagerechte Flügelhaltung (1,0 Zwerge bei Aufregung Probleme)
  • schieferblaue Lauffarbe, bei Schwarz dunkelblau-schwarz, sowie beim weißen, gelben und gesperberten Farbschlag fleischfarbig gestattet
  • ähnlich verhält es sich mit Augenfarbe orange bis dunkelbraun

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Gesamterscheinung

  • wichtig Kopf ziert ein kleiner, harmonischer Einfachkamm, fein gezackt, mit freistehender Kammfahne, runder voller Bart der seitlich und nach unten gut gefüllt ist, rassige Hennen zeigen bzw. sollen eine Halskrause zeigen (aufgebauschtes Hinterhalsgefieder,1,0 eine Mähne)
  • Kehllappen nicht sichtbar immer vom Bartgefieder verdeckt, wir wollen keinen Kehl- oder Knebelbart,
  • keine Bartdreiteilung und loses Bartgefieder, Ohrlappenfarbe ist nicht relevant da vom Bart verdeckt
  • Mähr vom Kehllappenschneiden-wenn kein Bartgefieder vorhanden, nützt das auch nicht

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GESAMTERSCHEINUNG

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GESAMTERSCHEINUNG

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GESAMTERSCHEINUNG

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Farbenschläge

  • Farbenschläge schwarz, weiß, gesperbert, blau, gelb, sowie gold-, silber- und chamoisgetupft, rebhuhnhalsig
  • Zwerge zusätzlich rot, und gold-blaugetupft ausgestorben Tollbunt, Mohrenköpfe, gelbgetupft und silberhalsig- Mohrenköpfe Eulenbärte, Tollbunt nicht der Paduaner!!!
  • Paradefarbenschläge Gold, Silber und Chamois, jeweilige Grundfarbe mit einem klaren, gerundeten mittelgroßen Tupfen gleichmäßig verteilt, nicht zu groß (zu dunkel) nicht zu klein (Säumung)
  • Hauptzuchtfarbenschläge-schwarz, silbergetupft, chamois - selten weiß, gesperbert, rot
  • Farbenschlag blau- goldgetupft jüngster Farbenschlag, sehr beliebt
  • Rebhuhnhalsig- kein Goldhalsig, stark aufgehellte oder absetzende Halsfarbe der Hähne (Bartfarbe), feine dunkle Rieselung der Hennen mit feiner Nerv Zeichnung, lachsfarbige Brust und schwarzer klare Schaftstrichzeichnung im Halsgefieder

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FARBENSCHLÄGE

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SELTENE FARBENSCHLÄGE

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SELTENE FARBENSCHLÄGE

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Seltene Farbenschläge

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Nicht mehr existierende Farbenschläge

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Zuchtziele

  • Eierleistung 160 Eier bei den großen 52-62 g, ca. 120 Eier(37g) bei den Zwergen weißschalig
  • Ohrlappenfarbe-scheibe kein Wert gelegt des halb schwankt die Farbe zischen weiß, cremefarbig bis braun (rebhuhnhalsig) für mich entscheidend das Leistung überhaupt gebracht wird,
  • frohwüchsig, schnell befiedert, robust und frühe Legereife sollten Zuchtziele sein

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Allgemeines

  • Untugenden: Federfressen, Bart zupfen (Stress, Haltungsbedingungen), zum Teil fluggewandt
  • fleißige Futtersucher, Auslauf Vorteil zur Voliere, Beschäftigung
  • Futtertechnisch (Hafer, feuchtkrümmelig, Mehlform) anspruchslos an Stall
  • Hähne Gruppenhaltung mit Aufpasser, Glucken eher selten (wenn Zwerge)

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Allgemeines

  • insgesamt immer noch eine Rasse die nur regionale Verbreitung hat (Züchtermentalität???), ist aber bestens an die Mittelgebirgslagen angepasst, Kunstbruttauglich, Winterleger, Futterverbrauch-Preis-Leistungsverhältnis,
  • attraktives Huhn, mit besonderen Merkmalen- d.h. aber auch mit vielen „Angriffspunkten“ bei Bewertung und Alleinstellungsmerkmalen, die andere Rassen nicht besitzen, die die Zuchtarbeit intensivieren und fordernd macht

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Sonderverein

  • Sonderverein und Züchter sind bemüht Tiere abzugeben, ob durch Bruteier oder Zuchttiere
  • Sonderverein verträgt junge Neuzugänge, die sich mit dieser Thüringer Heimatrasse befassen und züchten wollen
  • aber im Hinterkopf muss man behalten: eine Rasse die gefördert werden muss, aber auch selbst fordert!

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Quellen

  • Eigene Aufnahmen
  • Zeichnung: Paulik (Deckblatt)
  • Sonderverein der Thüringer Barthühner und Zwergbarthühner
  • BDRG

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