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Die koordinativen Fähigkeiten

Was ist Koordination ?

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Die koordinativen Fähigkeiten

Koordination ist das Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes als Organisation der Steuerung des Bewegungsvollzuges

(Hahn 1996, S. 70)

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Die koordinativen Fähigkeiten

Reaktionsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Ist die psychische und neuromuskuläre Leistungsvoraussetzung, die es ermöglicht, auf Reize, Zeichen, Signale in einer bestimmten Geschwindigkeit und effektiven Bewegungsform zu reagieren

Das schnelle Reagieren auf den geschlagenen, oder gelobten Ball

1. Reaktionsfähigkeit

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Die koordinativen Fähigkeiten

1. Reaktionsfähigkeit

2. Gleichgewichtsfähigkeit

Gleichgewichtsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Umfasst das Halten bzw. Wiederherstellen des Gleichgewichts bei wechselnden Situationen und das Lösen von motorischen Aufgaben bei labilen Gleichgewichtsverhältnissen

Nach Drehungen, Angriffs-, Blocksprüngen, Landungen, Fallen - schnelle Wiederherstellung des Gleichgewichts

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Die koordinativen Fähigkeiten

1. Reaktionsfähigkeit

2. Gleichgewichtsfähigkeit

3. Orientierungsfähigkeit

Orientierungsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Bestimmt die Lageveränderungen des Körpers in Raum und Zeit und ist damit die Fähigkeit zur raum-zeitorientierten Antizipation

Zu wissen, wann ein Ball aus ist, wann man ihn selbst spielen muss, und wo man sich im Spielfeld befindet

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Die koordinativen Fähigkeiten

1. Reaktionsfähigkeit

2. Gleichgewichtsfähigkeit

3. Orientierungsfähigkeit

4. Differenzierungsfähigkeit

Differenzierungsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Macht die Feinabstimmung des Krafteinsatzes und seine Abstimmung bei zeitlich aufeinander folgenden Bewegungsphasen möglich und unterscheidet Kraft-, Raum- und Zeitparameter innerhalb eines Bewegungsvollzuges präzise

Zu wissen, wann ein Ball hart oder leicht, lang oder kurz geschlagen oder im oberen oder unteren Zuspiel vom Gegner gespielt wird

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Die koordinativen Fähigkeiten

1. Reaktionsfähigkeit

2. Gleichgewichtsfähigkeit

3. Orientierungsfähigkeit

4. Differenzierungsfähigkeit

5. Kopplungsfähigkeit

Kopplungsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Koppeln von Teilelementen innerhalb einer Technik oder von Techniken innerhalb einer Situation

Koppeln vom Anlauf-Absprung und Schlag beim Angriff oder Koppeln von Annahme-Zuspiel-Angriff oder Block- Feldabwehr

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Die koordinativen Fähigkeiten

1. Reaktionsfähigkeit

2. Gleichgewichtsfähigkeit

3. Orientierungsfähigkeit

4. Differenzierungsfähigkeit

5. Kopplungsfähigkeit

6. Umstellungsfähigkeit

Umstellungsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Umstellen von einer Situation auf die andere

Umstellen von der Situation Abwehr auf die Situation Angriff (KI auf KII)

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Die koordinativen Fähigkeiten

1. Reaktionsfähigkeit

2. Gleichgewichtsfähigkeit

3. Orientierungsfähigkeit

4. Differenzierungsfähigkeit

5. Kopplungsfähigkeit

6. Umstellungsfähigkeit

7. Rhythmisierungsfähigkeit

Rhythmisierungsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Umfasst das Erfassen, Speichern und Darstellen von vorgegebenen bzw. in der Bewegung selbst enthaltenen zeitlich-dynamischen Strukturen

Orientierungs-schritt- Stemmschritt- Beistellschritt durch den Rhythmus �AM – STER – DAM �erlernen

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Die koordinativen Fähigkeiten

1. Reaktionsfähigkeit

2. Gleichgewichtsfähigkeit

3. Orientierungsfähigkeit

4. Differenzierungsfähigkeit

5. Kopplungsfähigkeit

6. Umstellungsfähigkeit

7. Rhythmisierungsfähigkeit

8. Antizipationsfähigkeit

Antizipationsfähigkeit

Definition

Volleyballkonkret

Ist die Fähigkeit, künftige Situationen zu erahnen, sich im Voraus darauf einzustellen und dadurch veränderte Bewegungsabläufe geistig vorwegzunehmen

Vorwegnahme einer günstigen Abwehrposition aufgrund einer früheren Beobachtung der Anlaufrichtung des Angreifers

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Die koordinativen Fähigkeiten

Trainingsprinzipien

  • Prinzip der Variation der Bewegungsausführung�Die Ausführung einer Technik erfolgt in ständig sich veränderten Situationen

  • Prinzip des Übens unter erschwerten BedingungenDie Ausführung einer Technik erfolgt unter Zeitdruck, nach Vorbelastung, unter Zusatzbelastung

  • Prinzip der veränderten InformationsaufnahmeAusschaltung eines Analysators – die Informationsaufnahme muss von anderen Analysatoren übernommen werden�
  • Prinzip des Transfers von Lernstrategien und Erfolgswegen�Bekannte Bewegungsmuster können in neue Situationen transferiert werden
  • Prinzip der kreativen HandlungslösungDurch offene Bewegungsaufgaben werden Individualität und Kreativität auch im motorischen Bereich gefördert

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Literaturtipps und Hinweise

Für die Erstellung dieses Skripts wurden Beispiele und Vorlagen �aus folgenden Büchern herangezogen:

Der Volleyballtrainer�Lehrpraxis für Übungsleiter und Trainer�7. überarbeitete Auflage, München 2010 �MEYNDT, Peter / PETERS, Horst / SCHULZ, Arno / WARM, Michael

Volleyball Aktuell �Outdor/Indoor-Volleyball für Sportlehrkräfte und Jugendtrainer�Bayerischer Volleyball-Verband, München 2001, WOLF, Josef

Unterlagen von

Thomas Sarsky und Klaus Sarsky

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