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Die Kunst des Weidenflechtens

Rogow Alexander,

Klasse 7

Entusiastskaja Schule

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Das Handwerk des Weidenflechtens ist eines der ältesten. In der Region Wladimir gab es viele Dickichte von Weiden an den Ufern von Flüssen und Seen. Aus den jungen Flechtweiden flochten die Bauern Körbe, Schlitten, Wiegen für Kinder, Hecken.

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Am Ende des 18. Jahrhunderts kam die europäische Mode für Korbmöbel nach Ruβland. Im 19. Jahrhundert wurde Wladimir zu einem der wichtigsten Zentren des Weideflechtens in Ruβland.

Heute werden die Weidenflechttraditionen in den Werken einzelner Meister von Melenkowskij, Wjasnikowskij, Juriew-Polskij, Muromskij und anderen Bezirken beibehalten.

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Einer der berühmten Meister ist Eugen Dorimentowitsch Grusdkow. Er lebt und arbeitet in der Stadt Melenki. Er flicht seit mehr als 20 Jahren aus Flechtweiden.

Er stellte mehr als 60 Produktnamen her: Tische, Hocker, Lampenschirmen, Bodenvasen und natürlich traditionelle Körbe- in verschiedenen Gröβen und Zwecken.

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Der Meister nimmt an allrussischen und regionalen Ausstellungen teil. Er wurde Preisträger des allrussischen Wettbewerbs der Volksmeister “Rus Masterowaja”.

Grusdkow gibt den Schülern Traditionen und Geheimnisse des Weidenflechtens weiter.

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Ein anderer berühmter Meister in der Region Wladimir ist Harinow Alexander Leonidowitsch. Zurzeit lebt und arbeitet er im Dorf Perowo im Wjasnikowskij Bezirk.

Alexander flicht originale Korbwaren: Truhen, Lampenschirme, Vasen, Töpfe, Brotkörbe. Er flicht auch Kuchen- und Gartenmöbel: Esstische, Sofas, Hocker, Schaukelstuhle.

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Harinow führt Workshops für Kinder und Erwachsene durch.

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Für seinen großen Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung der handwerklichen Traditionen der Region wurde A.L. Harinow mit dem Titel «Meister der dekorativen und angewandten Kunst, des Volkshandwerks und des Handwerks der Region Wladimir» ausgezeichnet.

Und man kann hoffen, dass die Kunst des Weidenflechtens, die heutzutage so populär ist, nicht vergessen und nicht vom Antlitz der Erde verschwinden wird.