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Betrug im Internet:�Rechtzeitig erkennen und verhindern

Watchlist Internet

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Überblick

  • Ausgangslage
  • Betrügerischer Verkauf im Internet
  • Schadsoftware
  • Phishing
  • Fake
  • Antworten & Hilfe

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Digitalisierung des Alltags

  • Internet ursprünglich passiv genutzt
  • Mitte 2000er Jahre: Web 2.0 („Mitmach-Web“)
  • Online-Shopping, Bankgeschäfte, Soziale Netzwerke u.v.m.
  • Zunehmende Datenmenge (Fotos, Videos, Bankinformationen, Zugangscodes, Kontakte…)
  • Neues Verhältnis Privatperson – Unternehmen

  • Attraktives Umfeld für Kriminelle!

Suchmaschine zu Beginn des Internet

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Internetkriminalität

  • Phishing, Betrug, Cybermobbing
  • Kinderpornographie, Propaganda
  • Verbreitung von Schadsoftware
  • Hacking, Datendiebstahl
  • Erpressung, Anbahnung von Geldwäscherei u.v.m.

  • Privatpersonen, Unternehmen, Behörden Opfer

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Organisierter Internet-Betrug

  • professionelle Strukturen
  • Arbeitsteilung
  • zahlreiche Beschäftigte
  • internationale Dimension

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Anführer

Verlängerter Arm, Programmierer

Geldboten, Geldboten, Geldboten

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Deep Web / Darknet

  • Legale und illegale Inhalte („Darknet“)
  • Von Suchmaschinen nicht erfasst
  • Zugang mit speziellen Programmen
  • Kommunikation verschlüsselt
  • Umschlagplatz für Kriminelle

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Untergrund-Foren

  • Trojaner, Schadsoftware, Viren im Angebot
  • Angebotene Leistungen: �Zugang zu Computern, Passwörtern, Listen gestohlener E-Mail-Adressen, Kreditkartendaten, Überweisungen von gestohlenen Bankkonten u.v.m.
  • Kaufpreis: ab 1 Cent, häufig bezahlbar in Bitcoin

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Was sind Bitcoin?

  • digitale Währung
  • Erwerb bei Ausgabestellen
  • 1 Bitcoin : ca. 8.000 Euro �(Ende April 2018, sehr schwankend)
  • in virtueller Geldbörse hinterlegt
  • Zahlungen dezentral über Computer abgewickelt
  • Kryptographischer Schlüssel Eigentumsnachweis
  • sog. Blockchain verzeichnet Geldflüsse

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Unsichtbare Täter

  • Kriminelle hinterlassen kaum Datenspuren
  • erfundene Online-Shops, Transaktionen erscheinen seriös
  • illegal erworbenes Geld reingewaschen
  • keine Tatorte und Zeugen
  • grenzenlos

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Kriminalstatistik

Quelle: Bundeskriminalamt Österreich - Cybercrime 2016, 11.

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Betrügerischer �Verkauf im Internet

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Fake-Shops

  • trotz Bezahlung, keine Lieferung der Ware
  • professionell gestaltet
  • günstige Preise
  • Vorabüberweisung / Bargeldtransferdienst
  • bis zur Bezahlung: Kundenkontakt
  • ab Bezahlung: Keine Reaktion

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Fallbeispiel

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1. Schritt: Internet-Recherche

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2. Schritt: Preisvergleich

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3. Schritt: Zahlungsmöglichkeiten überprüfen

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Sie sind in die Falle getappt

  • Sofort Bank kontaktieren und die Überweisung stoppen
  • Geldinstitut der Betrüger informieren
  • Strafanzeige erstatten
  • Fake-Shop melden

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Erklärvideo Fake-Shops

Seite 21

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Zusammenfassung

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Tipp: Liste betrügerischer Online-Shops!

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Schadsoftware

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Schadsoftware

  • Schädliches Programm
  • Schleust sich auf fremden PC ein
  • Verbreitet sich im Hintergrund
  • Übernimmt Kontrolle
  • Beschädigt Computer, Smartphones, Software usw.
  • Daten- und Identitätsdiebstahl

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Fallbeispiel

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Absender in Wahrheit (joerg.brunecke)

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Kein DHL-Bezug

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Trojan.Win32.Generic

  • Nutzt Sicherheitslücke aus
  • Ermöglicht Kriminellen Zugriff auf Computer
  • Nimmt Einstellungsänderungen vor
  • Führt sich aus, wenn der PC genutzt wird
  • Kanal zu Kriminellen, erhält Befehle von außen

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Fallbeispiel

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Aufgabe

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Trojan.GenericKD

  • befällt Festplatten
  • führt sich selbst aus
  • schließt Computer an ein (illegales) Netzwerk an
  • verbreitet sich
  • Befehle von außen

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Aufgabe

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Vorsichtsmaßnahmen

  • Keine unbekannten Dateien öffnen / ausführen / installieren!
  • Auf Dateiendungen achten
  • Antivirenprogramm nutzen
  • Betriebssystem und Programme aktualisieren
  • Administrator- und Benutzer-Konto anlegen
  • Wichtige Dateien auf externer Festplatte sichern

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Sie wurden Opfer

  • PC vom Strom / Netzwerk trennen
  • Wenn möglich: Antivirenprogramm aktualisieren
  • Scan durchführen; nach einigen Tagen wiederholen
  • Sobald Computer von Schadsoftware befreit: sämtliche Passwörter ändern
  • Bei Bedarf: externe Hilfe heranziehen

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Erklärvideo Gefälschte Rechnungen

Seite 43

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Zusammenfassung

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Phishing

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Phishing

  • Phishing = password + fishing
  • Datendiebstahl (Bank-, Zugangsinformationen ...)
  • Fünf Prozent aller Empfänger werden Opfer
  • Gewonnene Informationen werden verkauft oder genutzt, um Geld zu stehlen

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Fallbeispiel

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Absender: (Sparkasse <netBanking@info.at>)

Betreff: Datenschutz

Sehr geehrter netbanking-Kunde, Sehr geehrte netbanking-Kundin,

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Derzeit sind Schadenprogramme (trojaner) im Umlauf, die ähnliche Seiten darstellen. Die sich nach der Instalation Ihrer Bankdaten bereichern, und somit Sie und Ihr Geld nicht mehr sicher sind.

Man wird Ihnen nach dem Login erklären wollen, dass ,eine neue, verbesserte Online-Banking -Schutzanlage" in der Bank implementiert wird.

Diese Seiten stammen nicht vom netbanking der Ersten Bank und Sparkasse, sondernwerden durch ein Schaden programm erzeugt.

Um solchen konfrontierungen vorzubeugen,bitten wir Sie folgenden link

https://netbanking.sparkasse.at

zu wählen und Komplettierung Ihrer Daten. Um festzustellen ob sie nicht schon Opfer dieses Betrugs sind.

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Sparkasse Österreich SA

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  • falsche Domain: clusterbeheer.nl
  • kein https://

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richtige Domain!

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Woran erkennbar?

  • Banken fragen per E-Mail nie nach sensiblen Daten!
  • Falsche Behauptungen!
  • Absender (@info.at anstatt @unternehmen.at)
  • Empfänger nicht direkt angesprochen; allgemein gehalten (Sehr geehrter netbanking-Kunde)
  • Fehler im Text (Die sich nach der Instalation Ihrer Bankdaten bereichern)

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Woran erkennbar?

  • Link führt auf musterseite.at; Domainname in der �Url-Leiste immer schwarz hervorgehoben, zB. www.sparkasse.musterseite.at
  • keine sichere Verbindung (kein https://)

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Aufgabe

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Aufgabe

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Vorsichtsmaßnahmen

  • niemals sensible Daten bekannt geben
  • kritisch sein!
  • E-Mails in SPAM-Order verschieben
  • Im Zweifel: Hilfe holen

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In die Phishingfalle getappt?

  • Unternehmen kontaktieren
  • Bankkonto, Kreditkarte etc. SOFORT sperren lassen
  • Passwort ändern, gegebenenfalls Konto deaktivieren

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Zusammenfassung

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Antworten und Hilfe

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E-Mail-Konto schützen

  • E-Mailkonten für den Alltag unerlässlich
  • Postfach enthält wichtige Dokumente
  • Verlust des Zugangs führt zu Problemen
  • Kriminelle haben Zugriff auf sensible Unterlagen
  • Können Konto für Verbrechen missbrauchen

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E-Mail-Konto schützen

  • Wichtige Dokumente und Kontakte extern abspeichern
  • Gültige Alternativadresse bekannt geben
  • Mit echten Daten anmelden �(um nachweisen zu können, dass das Konto Ihnen gehört)
  • Sicherheitsfrage richtig beantworten
  • Sicheres Passwort verwenden!
  • Zwei-Wege-Authentifizierung nutzen

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Sichere Passwörter

    • Anforderungen:
      • Mind. 8 Zeichen
      • Buchstaben (Groß- und Kleinschreibung), Ziffern, Sonderzeichen
    • Wie merken?
    • Ihr Passwort geht NIEMANDEN etwas an!
    • Regelmäßig wechseln

Ich wohne seit 78 in Wien!

Iws78iW!

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Tipps & Hilfe

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