RADELN IN DIE ZUKUNFT#VILLA
4. Transferwerkstatt – „Lessons learned“
„Meine Stadt der Zukunft“
13. September 2022 | 9:30 – 15:30 Uhr |
in Herzberg (Elster) – Ratssaal (Bürgerzentrum, Uferstraße 6)
Zukunft wird von allen gemacht!
Wir wünschen Ihnen einen erfrischenden, fröhlichen, unterhaltsamen und abwechslungsreichen Tag!
Herzlich willkommen in Herzberg (Elster)
Botschaft
Unsere
Neue Beteiligungsprozesse müssen erprobt, etabliert und stetig optimiert werden.
Diese in das örtliche Recht zu übertragen, war für uns die beste Variante, die Politik, die Verwaltung und die Bürger*innen darauf aufmerksam und neugierig zu machen.
Eine praxisorientierte Möglichkeit, um Außenwirkung, Akzeptanz und einen rechtlichen Background zu erzeugen.
Ein Aufwand, der sich lohnt!
Zukunftsthemen
beleuchten.
Gemeinsam Antworten finden.
MOBILI-TÄT & BÜRGER-BETEILI-GUNG
Viele Aktionen bieten die beste Grundlage für das Erwecken des Bewusstseins zum Klimawandel & zum Ausprobieren von offener Beteiligung. Neben unserem Kinder- und Jugendnetzwerk werden uns die "Stadtmacher", die über ein Aufsuchendes Losverfahren ausgewählt werden, bei der Umsetzung des Radelkonzeptes unterstützen. Mehrere Workshops bieten hier die Grundlage zur Ideensammlung und Präsentation.
Beteiligung
Die Marxsche Villa wird aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und dient als Treffpunkt, Werkstatt, Workshop- und Eventraum. Zusammen mit den Bürger/innen wollen wir Ideen für die Nachnutzung entwickeln. Eine eigene Homepage, eine digitale Ausstellung und die Verankerung in der Herzberg-App sollen sie auch digital zugänglich machen.
Zukunftsvilla
Zusammen mit einem Stadtplanungsunternehmen und unseren "Stadtmachern" wollen wir Empfehlungen für ein Radverkehrskonzept entwickeln, dieses eine feste Verankerung bei der Verwaltung und Politik erhalten soll, um weitere Fördermittel für eine bauliche Umetzung zu akquirieren.
Radelkonzept
Unser Fokus
Ein historisches Gebäude – Marxsche Villa oder auch Jugenstilvilla genannt- wurde zwischen 1906 und 1907 durch den Fabrikant Carl Marx in der Nähe des Niederlausitzer Bahnhofs gegenüber dem Stadtpark geschaffen. Trotz all ihrer Sanierungsbedürftigkeit bezaubert die Villa in ihrer Erscheinung - in ihrer Beschaffenheit. Sie ist von einem idyllischen Jugenstilgarten umkreist. Ein perfekter Ort für den Blick in die Zukunft. Hier kommen die Wünsche, Ideen und Zukunftsgedanken der Bewohner*innen aus der Innenstadt und den Ortsteilen gezielt zusammen.
Zukunftsvilla
Unser Kooperationspartner vernetzt und berät aktive Zukunftsorte auf dem Land, sammelt und teilt das Praxiswissen aus den Orten, hilft Kommunen und Immobilienbesitzer*innen neue Wege zu gehen und begleitet den Aufbau von Zukunftsorten: https://zukunftsorte.land/.
Gemeinsam und mit Unterstützung neue Impulse setzen
Wie setzen wir es um?
Organi-
gramm
Das Projekt wurde von Anfang an so konzipiert,
dass es verschiedene Akteure zusammenbringt und
vernetzt. Im Fokus steht immer die
Einbindung der Bürger*innen, der Politik, der
Verwaltung, der Akteure, Partner und Engagierten.
Das Wissen, welches erlangt und erweitert wird, die Erfahrungen, die gesammelt werden und die Fehler und Lösungen, die sich ergeben, sollen in einem Praxisleitfaden auch anderen Kommunen und Interessierten zur Verfügung stehen.
Aus den verschiedenen Aktionen ist besonders hervorzuheben, dass, wenn gezielt unterstützt, eingeladen und ein Raum zur Verfügung gestellt wird, Akteure zusammenkommen und etwas Tolles auf die Beine stellen. Sei es der Kinder- und Jugendbeirat mit einem Wunschfahrrad und einem Quiz zur Mobilität, die Ortsvorsteher*innen mit ihren Geschichten für die Miniausstellung, dem Fahrradladen mit Ausstellung verschiedener Fahrradtypen, den Vereinen mit Unterstützung in der Verpflegung usw.
Aktionen und Events bringen Engagierte zusammen
Die Bürger*innen erfahren, wie sie sich in politische und verwaltungsorganisatorische Angelegenheiten einbringen können. Dadurch wird die politische Willensbildung gestärkt. Zudem können sie Ideen, Spaß an einem generationsübergreifenden Austausch und an der Wissenserlangung entwickeln, das wiederum dazu führt, dass politische Verfahren verdeutlicht und die Bedingungen/Hürden frühzeitig aufgezeigt und somit mehr Transparenz in Projektphasen und Planungsprozessen geschaffen werden kann. Für die Bürger*innen besteht in diesem Beteiligungsverfahren kein Zwang und keine Erwartung, dass sie etwas entscheiden müssen. Es wird von vornherein eine angenehme Atmosphäre und Gesprächsgrundlage geschaffen. Um diesem Verfahren mehr Gewichtung, Verstetigung und gesetzlichen Hintergrund zu verleihen, ist es seit dem 12.03.2022 Bestandteil (als neuer § 6) der Einwohnerbeteiligungssatzung der Stadt Herzberg (Elster).
Aufsuchendes Losverfahren zur
Bürger-beteiligung!
Mit der Einführung “Zukunft wird von ALLEN gemacht! Heute melden wir uns als Stadt mit einer besonderen Einladung: Sie sind einer von 1.000 Menschen, die per Zufall ausgelost worden sind, um als Stadtmacher*in Herzberg in die Zukunft zu führen.“ erhielten die gelosten Bürger*innen ihre erste Einladung. Mithilfe eines Rückmeldebogens konnten Sie uns ihre Antwort und Ihre Erwartungen mitteilen. Neugierde scheint die Bürger*innen zu locken, Skepsis eher von einer Teilnahme abzuhalten. Das Aufsuchende Verfahren zeigte die Hintergründe der Skepsis und verdeutlichte die Wertschätzung.
8 engagierte Stadtmacher - Wie kommt dieses Verfahren an?
Fakten
& Ergeb-nisse
Herausforderungen
THEMA
Corona-Pandemie brachte einige Hürden mit sich – vor allem in der Zusammenkunft des Bürgerrats und in der Organisation von Events und Aktionen – Veranstaltungen mussten verschoben und Bürger*innen weiterhin motiviert werden
Lösung: Gezieltes Marketing & Motivationsheber – Infomaterial & Videos
Anfängliche Hürden in der Zusammenarbeit mit dem ausgewählten Stadtplanungsunternehmen – zeitliche Abstimmung, unterschiedliches Verständnis von offenen Beteiligungsprozessen, erschwerte interne Koordination im Team
Lösung: Dranbleiben, Gemeinsamkeiten fördern und Kompromisse eingehen
Politik, Verwaltung und den Bürger*innen den offenen Beteiligungsprozess des „Aufsuchendes Losverfahrens“ nahe zu bringen und die Neugier zu wecken
Lösung: Transparenz und Verankerung in Einwohnerbeteiligungssatzung
1
2
3
für die Betrachtung und Bewusstsein-Erweckung von Zukunftsthemen, für die gezielte und aktive Einbindung unserer Bürger*innen in den Gestaltungs- und Entscheidungsprozess, für aktive und offene Befragung, für die Gründung eines eigenen generationsübergreifenden Rats zu unserem Projekt, dieser sich mit dem Zukunftsthema der lokalen Mobilität befasst und vor allem für die Chance, dass auch weitere Themen, die den Bewohner*innen für die Zukunft Herzbergs wichtig sind, erfasst werden…
Radeln in die Zukunft#Villa ist ein hervorragendes Beispiel
UmSetzungen
Lokale MobilitAet, Gemeinwohl und Klimawandel
ZUKUNFTS
Absichten & Aussichten
Lokale MobilitAet, Gemeinwohl und Klimawandel
ZUKUNFTS
Absichten & Aussichten
Lokale MobilitAet, Gemeinwohl und Klimawandel
„Mehr Transparenz schafft neue Sichtweisen, um unnötige Flächenversiegelung zu umgehen.“
ZUKUNFTS
Ampelsystem als hilfreiche und transparente Lösung alle vorhandenen Möglichkeiten aufzuzeigen – Straßenbegleitende Fahrradwege, Touristenradwege, Naturwege, etablierte Nutzwege etc.
Berücksichtigung von:
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen, Ihre Anregungen und Ihre Ideen.
Kontakt: Stephanie Kuntze
Fachbereichsleiterin FB 1.0 Zentrale Steuerung & Services sowie Familie & Bildung & Stellv. des Bürgermeisters
E-Mail: kuntze@stadt-herzberg.de,
Tel.: 03535/482-210 oder 0173/7851173
Liebe Grüße!
DANKE FÜR IHR
INTERESSE!