Hallenregeln
Spielzeit 2025/26
Hinweis: Obwohl in der Halle alle Freistöße indirekt sind, wird in der Präsentation vor dem Begriff „Freistoß“ immer der Zusatz (ind.) oder (dir.) stehen. Damit soll angedeutet werden, welche Vergehen im Strafraum zu einem Strafstoß führen können, ohne die Alternative „Strafstoß“ immer aufführen zu müssen.
Viele der Anpassungen/Änderungen dieser Saison finden sich auch im Feldfußball wieder, so dass die Umsetzung leicht fallen sollte.
Das Spielfeld
Es kann ohne Bande gespielt werden.
Eine Rundumbande bzw. eine (z.B. Hallenwand) oder zwei Seitenbanden (ohne Torbande) sind zulässig, müssen jedoch fest verankert und mind. 1m hoch sein.
Tore:
„kleine“ Tore (3m x 2m) oder
„große“ Tore (5m x 2m)
Strafstoßpunkt:
„kleine“ Tore -> 6m Entfernung
„große“ Tore -> 9m Entfernung
Wechselzone
Wechselzone
Spielerwechsel:
Spielerwechsel:
• Ein Einwechselspieler, der den Auswechselvorgang noch nicht abgeschlossen
hat, darf keine Spielfortsetzung mittels Einkick, Strafstoß, Freistoß, Eckstoß,
Torabwurf oder Schiedsrichterball vornehmen.
Vergehen („Wechselfehler“)
Vergehen („Überzahlspiel“)
Wenn ein Teamoffizieller, ein Einwechselspieler,
ein des Feldes verwiesener Spieler oder eine Drittperson das Spielfeld
betritt, müssen die Schiedsrichter:
• das Spiel nur unterbrechen, wenn eine solche Person ins Spiel eingreift,
• die Person vom Spielfeld weisen, nachdem das Spiel unterbrochen wurde, und
• entsprechende Disziplinarmassnahmen ergreifen.
Vergehen („Überzahlspiel“)
Bei einer Spielunterbrechung aufgrund eines Eingriffs durch:
• einen Teamoffiziellen, einen Einwechselspieler oder einen des Feldes verwiesenen Spieler wird das Spiel mit einem (dir.) Freistoß fortgesetzt,
• eine Drittperson wird das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt
Dies gilt auch bei Torerzielung mit einer zusätzlichen Person auf dem Spielfeld.
Vergehen (nicht unfaire Ballberührung im Feld)
Wenn ein Teamoffizieller, ein Einwechselspieler, ein des Feldes verwiesener Spieler oder ein Spieler, der das Spielfeld kurzzeitig verlassen hat (wegen einer Verletzung, etc.), ohne Absicht, das Spiel unfair zu beeinflussen, den Ball berührt, während dieser noch im Spiel ist, das Spielfeld aber eindeutig verlassen würde, wird ein indirekter Freistoß, aber keine Sanktion verhängt.
Diese Regelung kennt man auch im Feldfußball.
Der Schiedsrichter: (u.a.)
Diese Regelungen sind somit analog zum Feldfußball.
Dauer des Spiels:
Dauer des Spiels:
Ein Treffer, der nach dem durch das akustische Signal des Zeitnehmers angezeigten Ende einer Spielhälfte erzielt wird, zählt nicht.
Ausnahme: Wird unmittelbar vor Ende einer Spielhälfte ein Strafstoß verhängt, gilt die Spielhäfte als beendet, sobald der Strafstoß abgeschlossen ist (analog zum Feldfußball).
Anstoß:
Anstoß:
Schiedsrichterball:
Der Schiedsrichterball erfolgt mit einem Spieler des Teams, das in Ballbesitz war oder gekommen wäre (falls nicht durch den SR abschätzbar: mit dem Team, das den Ball zuletzt berührt hat), an der Stelle, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung befand.
Falls sich der Ball zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung im Strafraum des verteidigenden Teams befand und das angreifende Team in Ballbesitz war oder gekommen wäre, erfolgt der Schiedsrichterball mit einem Spieler des angreifenden Teams auf der Strafraumlinie an dem Punkt, der dem Ort des Balles bei der Spielunterbrechung am nächsten ist, wobei dazu eine imaginäre Linie parallel zur Seitenlinie (wie in der Grafik gezeigt) gezogen wird.
Schiedsrichterball
Alle anderen Spieler (beider Teams) müssen einen Mindestabstand von 2 m zum Ball einhalten, bis der Ball im Spiel ist.
Der Ball ist im Spiel, wenn er den Boden berührt, woraufhin jeder Spieler (beider Teams) den Ball spielen darf.
Wenn ein Schiedsrichterball ins Tor geht, ohne mindestens zwei Spieler zu berühren, wird das Spiel wie folgt fortgesetzt:
• mit einem Torabwurf, wenn der Schiedsrichterball ins gegnerische Tor geht
• mit einem Eckstoss, wenn der Schiedsrichterball ins Tor des Spielers geht,der zum Schiedsrichterball antritt
Berührung der Hallendecke:
Berührt der Ball bei laufendem Spiel die Decke, wird das Spiel mit einem Einkick für
Der Einkick
Erzielen eines Tores:
Ein Tor gilt als erzielt, wenn der Ball die Torlinie zwischen den Torpfosten und unterhalb der Querlatte vollständig überquert hat, sofern das Team, das den Treffer erzielt, kein Vergehen begangen hat.
(Kein Tor)
Erzielen eines Tores:
Entscheidungsschießen (Sechs- oder Neunmeterschießen):
Entscheidungsschießen (Sechs- oder Neunmeterschießen):
Zahl der Spieler:
(dies gilt nicht während des Entscheidungsschießens)
Berührung des Balles durch den Schiedsrichter:
Der Ball ist aus dem Spiel, wenn er den Schiedsrichter berührt, aber auf dem Spielfeld bleibt und:
• ein Team einen aussichtsreichen Angriff auslöst,
• der Ball direkt ins Tor geht oder
• der Ballbesitz wechselt.
In diesen drei Fällen wird das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt.
„Regel 12“
„Spiel“ mit der Bande:
Benutzt ein Spieler die Bande, um sich gegenüber dem Gegenspieler („Hintermann“) einen Standvorteil zu verschaffen, indem eine Hand/die Hände zum Abstützen benutzt wird/werden oder um den Ball „einzuklemmen“, wird auf gefährliches Spiel -> (ind.) Freistoß gegen diesen Spieler entschieden.
„Rücksichtslos“ :
Ein (ind.) Freistoß wird gegeben, wenn der Torhüter (u.a.):
Disziplinarmaßnahmen:
Mögliche Disziplinarmaßnahmen sind:
Zeitstrafe/Feldverweis:
Die Zeitstrafe beträgt grundsätzlich zwei Minuten.
Nach einem Feldverweis spielt die Mannschaft zwei Minuten lang mit einem Spieler weniger.
Nach Ablauf der Zeitstrafe darf der Spieler oder ein Einwechselspieler mit Zustimmung des Zeitnehmers das Spielfeld durch die Wechselzone betreten.
Zeitstrafe/Feldverweis:
Wird vor Ablauf der zwei Minuten ein Tor erzielt so gilt:
Vorteil:
Vorteil:
Wenn der Schiedsrichter, bei einem Vergehen, für welches er eine Zeitstrafe oder eine rote Karte zeigen muss, auf Vorteil entscheidet und die Zeitstrafe oder die rote Karte zeigt, nachdem ein Tor erzielt wurde, spielt das fehlbare Team mit der gleichen Anzahl Spieler weiter, wobei ein Einwechselspieler, den des Feldes verwiesenen Spieler ersetzt. Wurde kein Tor erzielt, spielt das fehlbare Team mit einem Spieler weniger weiter.
„DOGSO“
„DOGSO“
„DOGSO“ (bewacht / unbewacht)
bewacht unbewacht
„DOGSO“
„DOGSO“ / „SPA“ im Strafraum:
„DOGSO“ / „SPA“:
Vergehen | Art des Vergehens | Unterbindung eines aussichtsreichen Angriff (SPA) | Verhinderung eines Tors oder eine klaren Torchance (DOGSO) | ||
Innerhalb des Strafraums�(Strafstoß) | Außerhalb des Strafraums�(Freistoß) | Innerhalb des Strafraums�(Strafstoß) | Außerhalb des Strafraums�(Freistoß) | ||
Handspiel | unabsichtlich | Gelbe Karte | Zeitstrafe | Zeitstrafe | Rote Karte |
absichtlich | Zeitstrafe | Zeitstrafe | Rote Karte | Rote Karte | |
Körperliches Vergehen
| Ballorientiert | Gelbe Karte | Zeitstrafe | Zeitstrafe | Rote Karte |
Gegnerorientiert | Zeitstrafe | Zeitstrafe | Rote Karte | Rote Karte | |
„DOGSO“:
Wenn ein Einwechselspieler, ein des Feldes verwiesener Spieler oder ein Teamoffizieller durch ein Handspielvergehen oder ein Vergehen, das mit einem Freistoß zu ahnden ist, ein Tor des gegnerischen Teams verhindert oder eine offensichtliche Torchance vereitelt, muss sein Team mit einem Spieler weniger spielen.
Erhält ein Einwechselspieler eine rote Karte für ein Vergehen auf dem Spielfeld, so muss sein Team mit einem Spieler weniger spielen.
Freistöße:
Freistöße:
Sämtliche Freistöße sind innerhalb von vier Sekunden auszuführen (spielbereit). Ansonsten erfolgt ein (ind.) Freistoß für das gegnerische Team.
Abstand: 5m
Eine Mauer besteht aus mindestens zwei Spielern. Mitspieler des Schützen müssen einen Abstand von einem Meter zur Mauer einhalten bis der Ball gespielt wurde. Bei Verstoß erfolgt ein (ind.) Freistoß für das verteidigende Team.
Strafstoß:
Wenn bei einem Strafstoß der Ball versehentlich mit beiden Füßen gleichzeitig (oder nacheinander) berührt wird:
Bei Torerfolg: Wiederholung
Bei Misserfolg: ind. FS unter Beachtung der Vorteilsregelung
Beim Entscheidungsschießen: Verwirkt
Bei Absicht:
Indirekter Freistoß unter Beachtung der Vorteilsregelung
Beim Entscheidungsschießen: Verwirkt
Es werden somit die Regelungen aus dem Feldfußball übernommen.
Einkick:
Der Ball muss ruhig an oder so nahe wie möglich bei der Stelle auf der Seitenlinie liegen, an der er das Spielfeld verlassen bzw. die Decke berührt hat.
Abstand: 5m
Der Einkick muss innerhalb von vier Sekunden ausgeführt, ansonsten wird auf Einkick für die gegnerische Mannschaft entschieden.
Der einkickende Spieler darf den Ball erst wieder berühren, nachdem dieser von einem anderen Spieler berührt wurde -> (ind.) Freistoß
Torabwurf:�(Abstoß)
• Der Ball ist im Spiel, wenn er abgeworfen oder freigegeben wurde und sich eindeutig bewegt.
• Sobald der Torhüter bereit ist, den Torabwurf auszuführen, oder der Schiedsrichter das Zeichen, dass der Torhüter bereit ist, gegeben hat, muss der Torabwurf innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden.
• Alle Gegner müssen außerhalb des Strafraums bleiben, bis der Ball im Spiel ist
Torabwurf:
Diese Regelungen sind somit analog zum Feldfußball (Abstoß).
Eckstoß:
Der Ball muss innerhalb des Eckbereichs platziert werden, der näher an der Stelle liegt, an der der Ball die Torlinie überquert hat.
• Der Ball muss ruhig am Boden liegen und wird von einem Spieler des angreifenden Teams mit dem Fuß gespielt.
• Sobald der ausführende Spieler bereit ist, den Eckstoß auszuführen, oder der Schiedsrichter das Zeichen, dass der Spieler bereit ist, gegeben hat, muss der Eckstoß innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden -> sonst Torabwurf
• Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß gespielt wurde und sich eindeutig bewegt; er muss den Eckbereich nicht verlassen.
Eckstoß:
Alle Gegner müssen einen Mindestabstand von 5 m zum Eckviertelkreis einhalten, bis der Ball im Spiel ist.
Aus einem Eckstoß kann direkt ein Tor erzielt werden.
Klarstellung Freistöße / Einkick:
Wenn der Schütze bzw. der einkickende Spieler nach der korrekten Ausführung das Spielfeld für eine Auswechselung verlässt und der Einwechselspieler den Ball berührt, bevor er von einem anderen Spieler berührt wurde:
„4s-Regel“
Gilt bei den Spielfortsetzungen -> bei Verstoß wird auf .. entschieden
Die „4s-Regel“ dient dazu, dass die ausführende Mannschaft die Wiederaufnahme nicht unsportlich verzögert. Wenn nach Auffassung des Schiedsrichters die Wiederaufnahme unsportlich verzögert wird fängt der Schiedsrichter (nach einem kurzen Pfiff) an zu zählen. Er verhängt keine Verwarnung.
Gilt für den Torhüter in seiner eigenen Spielhälfte, wenn er den Ball mit der Hand/dem Arm/mit dem Fuß kontrolliert -> (ind.) Freistoß
Die „4s-Regel“ gilt nicht bei den Spielfortsetzungen:
Noch Fragen…..??
Viel Spaß in der Hallensaison