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Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht;

denn es ist eine Kraft Gottes,

die jeden rettet, der daran glaubt,

die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

Rö 1,16

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Stephanus – Apostelgeschichte 6

In dieser Zeit wuchs die Zahl der Jünger stetig. Doch bald wurden in der Gemeinde Klagen laut. Sie kamen von den Griechisch sprechenden Mitgliedern, die aus anderen Ländern zugezogen waren. Die warfen den Hebräisch sprechenden Einheimischen vor, ihre Witwen bei der täglichen Speisung zu übergehen.

Daraufhin beriefen die Zwölf eine Versammlung aller Jünger ein und sagten: »So geht das nicht! Wir können doch nicht die Verkündigung von Gottes Wort vernachlässigen – und uns stattdessen selbst um die Essensausgabe an den Tischen kümmern.

Brüder und Schwestern, wählt aus eurer Mitte sieben Männer aus. Sie sollen einen guten Ruf haben und vom Geist Gottes und von Weisheit erfüllt sein. Ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen.

Wir dagegen werden uns ganz dem Gebet und der Verkündigung widmen.«

Der Vorschlag fand die Zustimmung der ganzen Versammlung. Sie wählten Stephanus, einen Mann mit festem Glauben und erfüllt vom Heiligen Geist. Hinzu kamen Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon, Parmenas und Nikolaus aus Antiochia, der zum jüdischen Glauben übergetreten war.

Diese sieben ließ man vor die Apostel treten. Die beteten für sie und legten ihnen die Hände auf.

Das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wuchs immer weiter. Sogar von den Priestern nahmen viele den Glauben an Jesus an.

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Stephanus war ganz erfüllt von der Gnade und Kraft Gottes. So konnte er beim Volk Wunder und große Zeichen vollbringen.

Da traten Leute auf, die Stephanus in einen Streit verwickelten. Einige gehörten zur Synagoge der Freigelassenen, andere zu den Synagogen der Juden, die unterschiedlicher Herkunft waren. Sie stammten aus Kyrene und Alexandria, aus Kilikien und der Provinz Asia.

10 Stephanus aber redete mit großer Weisheit und in der Kraft, die Gottes Geist ihm gab. Deshalb konnten sie seinen Worten nichts entgegensetzen.

11 Also stifteten sie einige Männer zu der Aussage an: »Wir haben gehört, wie er Mose und Gott gelästert hat.«

12 So hetzten sie das Volk, die Ratsältesten und die Schriftgelehrten gegen ihn auf. Dann ergriffen sie Stephanus und schleppten ihn vor den jüdischen Rat.

13 Dort ließen sie falsche Zeugen auftreten, die behaupteten: »Dieser Mensch hört nicht auf, Reden gegen diese heilige Stätte und gegen das Gesetz zu führen.

14 Wir haben gehört, wie er gesagt hat: ›Jesus, der Nazoräer, wird diese Stätte niederreißen. Außerdem wird er die Vorschriften des Gesetzes umstürzen, die Mose uns gegeben hat.‹«

15 Alle Ratsältesten blickten Stephanus gespannt an. Da merkten sie, dass sein Gesicht leuchtete wie das eines Engels.

Stephanus – Apostelgeschichte 6

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Stephanus – Apostelgeschichte 7

51 »Ihr seid Starrköpfe! Ihr seid nicht am Herzen beschnitten, und eure Ohren sind taub für Gottes Stimme. Ständig widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist – ihr genauso wie damals eure Vorfahren!

52 Gab es jemals einen Propheten, den eure Vorfahren nicht verfolgt haben? Stets haben sie die getötet, die das Kommen des Gerechten vorausgesagt haben. Und jetzt seid ihr zu Verrätern und Mördern an ihm geworden.

53 Dabei habt ihr das Gesetz sogar durch Vermittlung von Engeln empfangen. Aber ihr habt es nicht befolgt.«

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Stephanus – Apostelgeschichte 7

54 Als die Mitglieder des jüdischen Rats das hörten, gerieten sie außer sich vor Zorn über Stephanus. Vor Wut knirschten sie mit den Zähnen.

55 Aber Stephanus war ganz vom Heiligen Geist erfüllt. Er blickte zum Himmel empor und sah Gottes Herrlichkeit – und Jesus, der an der rechten Seite Gottes stand.

56 Da rief er: »Ich sehe den Himmel offen. Und ich sehe den Menschensohn. Er steht an der rechten Seite Gottes!«

57 Die Mitglieder des jüdischen Rats schrien laut auf

und hielten sich die Ohren zu. Alle miteinander stürzten sie sich auf Stephanus.

58 Sie trieben ihn aus der Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider

zu Füßen eines jungen Mannes ab, der Saulus hieß.

59 Während sie ihn steinigten, rief Stephanus zum Herrn: »Herr Jesus, nimm meinen Geist bei dir auf!«

60 Dann sank er auf die Knie und rief laut: »Herr, rechne ihnen diese Schuld nicht an!«

Mit diesen Worten starb er.

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Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht;

denn es ist eine Kraft Gottes,

die jeden rettet, der daran glaubt,

die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

Rö 1,16

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Stephanus – Apostelgeschichte 8

Saulus aber war einverstanden mit der Hinrichtung von Stephanus. An diesem Tag begann für die Gemeinde in Jerusalem eine schwere Verfolgung. Mit Ausnahme der Apostel zerstreuten sich alle über das Gebiet von Judäa und Samarien.

Einige fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn.

Aber Saulus wollte die Gemeinde vernichten. Er ließ die Häuser durchsuchen, Männer und Frauen abführen und ins Gefängnis werfen.

Die nach der Flucht über das Land zerstreuten Glaubenden zogen umher und verkündeten die Gute Nachricht.

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Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht;

denn es ist eine Kraft Gottes,

die jeden rettet, der daran glaubt,

die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

Rö 1,16

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„Ich habe den guten Kampf gekämpft,

ich habe den Lauf vollendet,

ich habe Glauben gehalten;

hinfort liegt für mich bereit

die Krone der Gerechtigkeit.“

2 Tim 4,7-8