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Achtsame Kommunikation in Kürze

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Achtsame Kommunikation Basics

Tool, das zur Reflexion und Kommunikation verwendet werden kann

Beide Seiten werden gleichwertig berücksichtigt, Fokus liegt auf Bedürfnissen

Sensibilisiert für die eigene Sprache und Haltung

Grundannahmen und vier Komponenten sorgen für wertschätzende, konstruktive und eigenverantwortliche Haltung

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Grundannahmen und Menschenbild

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1. Jedes Verhalten dient der Bedürfniserfüllung

4. Kooperationsbereitschaft steigt durch Freiwilligkeit und eine gute Beziehungsebene

3. Gewalt ist ein Ausdruck von scheinbarer Alternativlosigkeit

2. Menschen sind kooperative Wesen

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Vier Komponenten

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Bitte

stellen und von Forderungen

unterscheiden

Gefühl

verstehen und

Verantwortung

tragen

Bedürfnis

reflektieren und erkennen

Beobachtung

von Bewertungen unterscheiden

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Vier Komponenten

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Beobachtung

von Bewertungen unterscheiden

  • Subjektive Perspektive von klaren Fakten unterscheiden
  • Öffnen für neue Blickwinkel und die Möglichkeit, Bewertungen zu ändern
  • Verhindert, dass wir uns durch unsere Filter ständig selbst bestätigen
  • Schafft eine gemeinsame Basis

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Beobachtung und Bewertung

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Bewertung, Schlussfolgerung, Interpretation, Analyse

  • Das Gerüst ist 8 Meter hoch und es ist kein Geländer dran.

  • Du hast gesagt: “Du hast doch keine Ahnung!”

  • Er hat gerade die Zigarette auf den Boden geworfen und ist gegangen.

  • Sie ist gestern früher gegangen und Karl und ich sind länger geblieben, um die Arbeit zu schaffen.

Beobachtung

  • Das Gerüst ist lebensgefährlich und muss sofort geschlossen werden.

  • Du hast mich mal wieder klein gemacht.

  • Er ist rücksichtslos. / Er ist ein Umweltverschmutzer.

  • Sie denkt nie an andere und ist total unkollegial und egoistisch.

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Vier Komponenten

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Gefühl

verstehen und

Verantwortung

tragen

  • Bewusstsein über Gefühle
  • Unterscheidung zwischen Auslöser und Ursache
  • Verantwortung übernehmen
  • Sehen, was wirklich hinter Gefühlen steckt: Bedürfnisse
  • Gefühle anderer nicht persönlich und nicht zu viel Verantwortung übernehmen

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Gefühle und Verantwortung

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  • Ich fühle mich nicht wertgeschätzt.
  • Ich fühle mich im Stich gelassen.
  • Ich fühle mich in die Ecke gedrängt.

Aussagen, die Eigenverantwortung schwer machen

Es geht dabei NICHT um den Wortlaut, sondern das Bewusstsein über Auslöser und Ursache.

  • Ich fühle, dass er mich nicht mag.
  • Ich fühle, dass das nicht richtig ist.

Ich fühle mich”, das durch “Du hast mich” ersetzt werden kann

“Ich fühle, dass” => sind Interpretationen, Bewertungen, Schlussfolgerungen

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Vier Komponenten

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Bedürfnis

reflektieren und erkennen

  • Erkennen von Bedürfnissen
  • Unterscheidung von Bedürfnissen und konkreten Wünschen
  • Allgemein menschliche, abstrakte und positive Motivationen hinter Handlungen, Gedanken und Aussagen erkennen
  • Von oberflächlicher Lösungssuche in Verständnis und Offenheit für neue Wege

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Bedürfnisse von Handlungen unterscheiden

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Handlung, Strategie, Wunsch – kein Bedürfnis!

Ich habe das Bedürfnis nach Rache.

Ich habe das Bedürfnis, dass er mir Respekt zeigt.

Ich habe das dringende Bedürfnis, dass du mir jetzt im Haushalt hilfst.

Sie muss das doch einsehen.

Ich brauche dringend einen Kaffee.

Mögliche Bedürfnisse dazu

Augenhöhe, Fairness, Erleichterung, Heilung

Respekt, Augenhöhe, Gleichwürdigkeit

Unterstützung, Gleichgewicht, Sauberkeit

Verständnis, gehört / ernst genommen werden

Energie, Erholung, Gemeinschaft, Ruhe

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Beziehungsbedürfnisse

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Beispiel:

Wir haben einen Bußgeldbescheid an einen Kunden verschickt. Dieser ruft aufgebracht an und ist entsetzt davon, dass er etwas zahlen muss. Wir sehen jedoch keine Möglichkeit, es zurückzunehmen.

  • Lösung im ersten Schritt beiseite lassen
  • Frust und die Wut des Gegenübers hören und ernst nehmen
  • Dadurch wird der Anrufer erst einmal als Mensch gesehen und ernst genommen und seine Beziehungsbedürfnisse erfüllen sich.
  • Erst dann kann der Anrufer darauf vertrauen, dass wir unser Bestes tun, um einen guten Weg zu finden.
  • Wir können das Bedürfnis hinter der Beschwerde heraushören und dadurch finden wir oft viel bessere Wege

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Beziehungsbedürfnisse

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Beispiel:

Wir haben einen Bußgeldbescheid an einen Kunden verschickt. Dieser ruft aufgebracht an und ist entsetzt davon, dass er etwas zahlen muss. Wir sehen jedoch keine Möglichkeit, es zurückzunehmen.

Es geht nicht anders.

  • Ich verstehe, dass Sie aufgebracht sind.
  • Ja, Sie ärgern sich darüber, dass Sie etwas zahlen müssen, das kann ich nachvollziehen.
  • Oh, Sie haben die Sorge, dass Sie das Geld gar nicht zahlen können?
  • Ich verstehe Sie. Darf ich Ihnen ein Angebot machen, wie wir zumindest Ihre Sorge über die Finanzierung lösen könnten?

Ich verstehe Sie ja, ABER …

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Vier Komponenten

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Bitte

stellen und von Forderungen

unterscheiden

  • Konkret, konstruktiv, realistisch und positiv formuliert
  • Lösungsorientiert denken
  • Unterscheiden zwischen Bitte und Forderung
  • Fokus auf die Bedürfnisse hilft bei Offenheit für ein Nein
  • Verantwortung übernehmen: Vorschlag für das weitere Vorgehen

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Kriterien für klare Bitten

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Was genau möchte ich eigentlich?

Direkt statt still oder indirekt

Realistisch erfüllbar statt unrealistisch hoch

Bedürfnisse klarmachen

Positiv statt verneint

Konkretes Verhalten statt abstrakte Konzepte

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Sensibilität für Sprache und Denken

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Moralische, statische Urteile

Leugnen von Verantwortung

Forderungen und Fixierung

Schuld, Recht haben, Verdienen

  • Sprache ein Spiegel unserer inneren Haltung
  • Denk- und Sprachmuster wirken unbewusst ständig auf uns
  • Denkmuster, die gewaltsamen und unachtsamen Umgang fördern:

Achtsame Kommunikation begünstigt die eigene ehrliche und ungeschönte Selbstreflexion, da nur die bewusste und ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Mustern eine selbstgesteuerte Veränderung ermöglicht.

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