Management der Schutzimpfungen gegen Herpesvirusinfektionen des Pferdes in Deutschland
Hallo liebe Pferdefreunde,

aufgrund der häufiger werdenden Herpesvirusinfektionen beim Pferd, besonders nach den Fällen in Hessen im Jahr 2016, kam vermehrt die Frage nach dem aktuellen Impfstatus und dem Impfmanagement gegen die equinen Herpesvirusinfektionen auf.
Welche Vorgehensweisen kommen gegen die EHV-Infektionen zum Einsatz? 
Wird überhaupt geimpft? Warum wird eventuell nicht geimpft?
Antworten auf unter anderem diese Fragen soll folgender Fragebogen geben, der nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und an alle Personen gerichtet ist, die eine Betreuungsverantwortung für mindestens ein Pferd haben.

Die gesammelten Erkenntnisse der Befragung werden anonym behandelt und dienen als Grundlage für meine Bachelorarbeit, welche ich im Rahmen meines Pferdewirtschaftsstudiums an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen zum Thema "Management der Schutzimpfungen gegen Herpesvirusinfektionen des Pferdes in Deutschland" mit Unterstützung von unserem Studiendekan Herrn Prof. Dr. Winter und Herrn Dr. med. vet. Witzmann, Fachtierarzt für Pferde und Mitglied des Ausschusses für Pferde der Bundestierärztekammer, schreibe.

Laut der Leitlinie zur Impfung von Pferden (StIKo Vet am FLI, 2017) stellen die equinen Herpesviren vom Typ 1 und Typ 4 (EHV-1 und EHV-4) zusammen mit dem equinen Influenzavirus (EIV) die vermutlich ökonomisch wichtigsten Verursacher von viralen Infektionskrankheiten dar.
EHV kann zu Atemwegserkrankungen, neurologischen Störungen und Stutenaborten führen, je nachdem, welche Virusspezies auftritt. Bisher wurden 5 Spezies diagnostiziert, EHV-1 bis EHV-5.
In Deutschland sind vor allem EHV-1 (der als "Stutenabortvirus" bezeichnet wird und auch Myeloenzephalopathie verursacht) und EHV-4 ("Rhinopneumonitisvirus") von wirtschaftlicher Bedeutung. Der Infektionsdruck kann nur durch regelmäßige Bestandsimpfungen reduziert werden, da sich die Virusausscheidung nach der Impfung bei infizierten Tieren verringert.

Bitte halten Sie den Equidenpass bereit, da auch nach den darin enthaltenen Informationen gefragt wird.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen,
Linda Speidel

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