Datum: 30.10.2026
Uhrzeit: 12.00 – 16.00 Uhr
Ort: Bundesstiftung Gleichstellung, Karl-Liebknecht-Str. 34, 10178 Berlin
Inhalt
Was soziale Bewegungen seit Jahrzehnten fordern, ist heute Teil organisationaler Selbstbeschreibungen: Bekenntnisse zu Geschlechtergerechtigkeit, Barrierefreiheit und Diversität sind weit verbreitet.
Zugleich stehen Organisationen vor der Herausforderung, diese Ansprüche in konkrete Praxis zu übersetzen. Zunehmend greifen sie dabei auf externe Standards, Audits und Zertifizierungen zurück. Diese machen Diversität messbar, vergleichbar und überprüfbar und strukturieren zugleich, was als Diversität gilt.
Die Veranstaltung diskutiert die Potenziale und Spannungen dieser Entwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller politischer Verschiebungen. Welche Handlungsspielräume eröffnen solche Instrumente? Und welche Effekte entstehen, wenn Diversität über standardisierte Verfahren definiert und überprüft wird?
Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen sowie Akteur:innen aus Organisationen, Politik und Zivilgesellschaft.
Kosten
Die Anmeldung und Teilnahme sind kostenfrei.
Die Veranstaltung wird insbesondere durch das Margherita-von-Brentano-Zentrum (MvBZ) und die Arbeitsgruppe Gender Studies der Freien Universität Berlin sowie durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten seitens der Bundesstiftung Gleichstellung unterstützt.
Datenschutz
Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Organisation der Veranstaltung und zur Kontaktaufnahme im Rahmen der Anmeldung verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
Rückfragen
Haben Sie Rückfragen zur Veranstaltung oder möchten Sie uns vorab etwas mitteilen? Dann können Sie sich direkt per E-Mail an matthias.schneider@fu-berlin.de wenden.