Information in English, Arabisch, Türkisch, Ukrainisch und leichter Sprache hier: https://shorturl.at/nFbll
Es gibt viele Herausforderungen in der Stadt. Das Leben wird teurer, die Stimmung hitziger, die Notlagen sichtbarer. Gleichzeitig gibt es viele Bedürfnisse, Gleichgesinnte und Lösungen, die noch nichts voneinander wissen.
Wie können wir in der Gropiusstadt (und darüber hinaus) besser füreinander, für unsere Nachbarschaft und die Stadtlandschaft sorgen? Wie können wir das, was wir wünschen, wissen, können oder besitzen, miteinander teilen und zusammenbringen? Wie kommen wir vom Reden ins Tun?
„Machbarschaften Kreisler“ ist eine Einladung an alle Nachbar*innen, ehrenamtlich Engagierte, soziale Initiativen, Jung & Alt, Orte der Gemeinschaft und Unterkünfte, Verwaltungsmitarbeitende, Bildungsträger, Organisationen und Bewegungen und natürlich alle anderen Aktiven und die, die es noch werden wollen.
Denn gerade in herausfordernden Zeiten sind sorgende Nachbarschaften und wirksame Netzwerke besonders wichtig. Und auch ohne Krise ist das nachbarschaftliche Zusammenleben doch viel schöner, wenn man sich aufeinander verlassen und gemeinsam etwas zum Positiven verändern kann.
Wann? Samstag, 28.03.2026 / 12:00 – 15:00 Uhr (seid gern etwas früher da und kommt in Ruhe an)
Wo? Kreisler, Wutzkycenter
Ablauf:
(1) Ankommen & Kennenlernen: Wer ist da? Wer braucht was?
(2) Netzwerkpause I: Gemeinsames Essen, Austausch und Vernetzung
(3) Impulse zu Gemeinschaftsaktionen auf der Fläche vor dem Wutzky-Center
(4) Netzwerkpause II: Buffet leer machen und weiterer Austausch
(5) Abschluss, Ausblick und Einladungen
Es gilt: Alles kann, nichts muss! Jede, jeder und jede* sind willkommen. Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Es geht um ein freundliches, offenes und respektvolles Miteinander.
Bitte meldet euch hier verbindlich an, damit wir Essen und Organisatorisches planen können.
Wir freuen uns darauf, mit euch zusammen ins Machen zu kommen!
WAS EUCH ERWARTET
Die Machbarschaften sind ein Format um Akteure, Nachbar*innen, Organisationen und Initiaven zusammenzubringen und gemeinsames Tun zu unterstützen.
Es geht um
👉 Das Kennenlernen von Menschen und Bedürfnissen und Kompetenzen im Kiez. Dem Austausch zu gemeinsamen Bedarfen und möglicher Lösungen, zu Herausforderungen und Ideen damit umzugehen.
👉 Das Erleben und Feiern von Nachbarschaft. Wir lernen uns kennen, entdecken geteilte Interessen und sitzen bei Essen und Trinken an einem Tisch.
👉 Die Vernetzung und Verabredung zu Austausch, Veranstaltungen, Ressourcen und gemeinsamen Aktionen – erste Schritte um gemeinsam ins Tun zu kommen
ÜBER DIE MACHBARSCHAFTENDie Machbarschaften sind als Idee und Konzept im Rahmen des Projektes "Sorgende Netze Berlin-Buch" entstanden. Das Projekt hat zum Ziel Sorge in Nachbarschaften zu stärken und zu verankern, um Menschen und Nachbarschaften für aktuelle und zukünftige Herausforderungen und Krisen zu stärken. Dabei geht es sowohl um die Sorge für die Nachbarschaft (Mitwelt) als auch die Umwelt und das Stadtgefüge als Ganzes.
Wir glauben, dass in Zeiten der Krisen und Unsicherheiten nachbarschaftliche Netzwerke besonders wichtig sind um Herausforderungen, Sorgen und Nöte im Alltag zu begegnen. Und wir glauben auch, dass es viele Ideen und Konzepte gibt, gemeinschaftlich und nachbarschaftlich auf diese Herausforderungen zu reagieren. Was oft fehlt sind Mitstreiter*innen, diese Ideen umzusetzen und ins Tun zu kommen.
Ziel der Machbarschaften ist es, dass wir uns als Nachbar*innen und Akteure in der Nachbarschaft zusammenfinden, um konkrete Maßnahmen für eine sorgende, gesunde und solidarische Gemeinschaft zu entwickeln. Ein bisschen wie Speed-Dating um gemeinsame Themen und mit Buffet.
WER VERANSTALTET DAS?
Die Machbarschaften werden von Menschen aus dem Kiez für den Kiez in Zusammenarbeit mit dem Gesunde Städte Netzerk, Plan B 2030 e.V. und Kreisler. Das Konzept wurde im Rahmen des Projektes „Sorgende Netze Berlin-Buch“ entwickelt und erprobt. Fragen zum Konzept an Julia Scholz: julia.zlosch@gmail.com.