PhD Workshop "Audiowissen"

Wann? 15. und 16. November 2024


Wo? ETH Zürich, Lehrstuhl Literatur- und Kulturwissenschaft

Die Geistes- und Kulturwissenschaften haben sich in den letzten Jahren verstärkt dem Akustischen und Sonalen zugewandt. Seit den 2000ern wird vom acoustic turn gesprochen, sound studies haben sich als eigenständiges Arbeitsgebiet institutionalisiert und die Digitalisierung hat den Zugang zu historischem Audio-Material grundlegend erleichtert. Trotzdem stellen sich für den praktischen Umgang mit dem Material immer noch viele Fragen. Während für die Arbeit mit Schrift-, Bild- und Videoquellen eine Vielzahl von Methoden vorliegen, fehlt es für Audioquellen scheinbar an Werkzeugen, die den ganz eigenen epistemischen Herausforderungen von «sound» gerecht werden. Wir möchten daher Doktorierende aus unterschiedlichen Disziplinen der Geistes- und Kulturwissenschaften einladen, ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Medium «Audio» zu teilen. Gemeinsam wollen wir über die Potentiale und Hürden beim wissenschaftlichen Arbeiten mit diesem Medium nachdenken. Wie überliefern sich uns Töne der Vergangenheit? Was wissen Audioquellen? Wie kann und darf mit ihnen umgegangen werden? Wie lässt sich aus einem Hörerlebnis ein Text produzieren? Und kann auch Wissenschaft akustisch vermittelt werden? Diesen und anderen Fragen wollen wir im Rahmen eines interdisziplinären PhD Workshops an der ETH Zürich nachgehen. Das 2-tägige Programm des Workshops beinhaltet sowohl Vorträge, in denen wir über Fachfragen diskutieren, als auch Hands-on Sessions, in denen wir unsere Kompetenzen im praktischen Umgang mit dem Material schulen wollen.

Mit Beiträgen von: ACONTRA (Institut für Musikwissenschaft, Wien), Sébastien Fanzun (Zentrum für literarische Gegenwart, UZH), Muriel Favre (Historisches Seminar, Goethe Universität Frankfurt), Maximilian Haberer (Institut für Medien- und Kulturwissenschaft, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Ulrike Kiessling (Fachbereich Medienwissenschaft, Universität Basel), Salomé Meier (Deutsches Seminar, UZH), Cédric Weidmann (Aargauer Literaturhaus, Lenzburg).

Der Workshop ist auf 10 Teilnehmende begrenzt. Interessierte Doktorierende können sich mittels dieses Formulars bis zum 30. Juni 2024 bewerben.
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