Vertrauen, Verrat und die Nachwirkungen der Staatssicherheit sowie der Nachwendezeit und den 90er Jahren

Sehr geehrte Dame und Herren,

dieser Fragebogen ist vollständig anonym. Haben Sie keine Angst. 

Es werden keine persönlichen Daten erhoben, die Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen. Die Fragen richten sich an Personen mit biografischen Bezügen zur Staatssicherheit der DDR – sowohl ehemalige MfS-Mitarbeiter, deren Kinder als auch die Kinder von Opfern der Staatssicherheit sowie an Menschen, die in der DDR gelebt haben oder Angehörige sind. Gleichzeitig laden wir auch Menschen ein, diesen Fragebogen zu beantworten, die keinerlei persönliche Erfahrung mit dem Ministerium der Staatssicherheit haben. Ziel ist es, individuelle Perspektiven auf das Erlebte sowie dessen Auswirkungen auf persönliche Werte, Vertrauen und die heutige Gesellschaft zu erfassen.

Sie müssen nicht alle Fragen beantworten. Sie können Fragen überspringen oder wenn Fragen sie irritieren, wütend machen, belustigen etc. beschreiben Sie gerne was diese Fragen bei Ihnen auslösen und warum.

Vielen vielen Dank, wenn Sie sich die Zeit und den Raum nehmen, diesen Fragebogen auszufüllen.

Wenn Sie mehr Informationen haben möchten: Hier entlang

Wenn Sie wissen wollen wer dahinter steckt: Hier entlang

Wenn Sie sich für die Veranstaltungen anmelden möchten, Einladungen erhalte möchten oder uns sonst etwas mitteilen möchten, senden Sie gerne ein Mail an: jetzt-jetzt-trafo@gmx.de

Drei thematische Diskursformate auf Spendenbasis fanden bereits im Herbst 2025 in der Brotfabrik Berlin statt.(Caligariplatz1, 13086 Berlin)      

21.09. 2025   14 Uhr – Ausgleich & Gerechtigkeit - Täter und Opfer 
03.10. 2025   14 Uhr – Vertrauen & Macht - Die Sehnsucht nach dem starken Staat
02.11. 2025   14 Uhr – Demütigung & Identität - Ostdeutschland zwischen 1962 und heute

Das Projekt ist eine vielstimmige Spurensuche, die Geschichte und Gegenwart verwebt.

Eine zeitliche Linie zwischen DDR Regime - Systemwechsel - bis heute soll gezogen werden. Das Projekt greift aktuelle (inter-)nationale Diskurse auf – etwa zu Diktatur- Aufarbeitung, Täter:innen-Opfer-Ausgleich, transgenerativer Trauma- forschung, Populismus und der Fragilität demokratischer Kultur. Es schafft Raum für Reflexion, Erinnerung und politische Bildung. Dafür wird die DDR-Geschichte nicht als abgeschlossener historischer Abschnitt betrachtet, sondern als Teil eines andauernden gesellschaftlichen Aushandlungsprozesses an dem sich Menschen beteiligen. 

Das Projekt will erfahrbar machen, wie fragil gesellschaftliches Vertrauen ist – und was passiert, wenn es bricht. Es will Geschichte in Bewegung setzen. Es verknüpft dokumentarische Recherche, Zeitzeug:innenberichte und interaktive Beteiligung - schlägt eine Brücke zwischen biografischer Erfahrung, politischem Diskurs, Reflexionsraum und künstlerischer Vision und lädt ein Teilzuhaben und Mitzugestalten und Geschichte in seiner Multiperspektivität mit zu schreiben. 

Gehen Sie unten auf den Buttom WEITER um den Fragebogen zu beantworten. 

Vielen DANK!

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