A call to German parties not to equate BDS with anti-Semitism, May 2019
[German after English]


A CALL TO GERMAN PARTIES NOT TO EQUATE BDS WITH ANTI-SEMITISM

We, Jewish and Israeli scholars, many of whom research Jewish history and anti-Semitism, express concern about the rise in anti-Semitism around the world, including in Germany. We view all forms of racism and bigotry as a threat that must be fought and encourage the German government and parliament to do so.

At the same time, we wish to sound alarm about a parallel trend: the growing tendency of labeling supporters of Palestinian human rights as anti-Semitic.

This trend is now escalating in Germany. Two German parties, the FDP and AfD, have tabled resolutions at the Bundestag that equate the Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) movement with anti-Semitism. Coalition parties CDU/CSU and SPD are preparing a joint resolution that does so, too. This conflation is incorrect, unacceptable and a threat to the liberal-democratic order in Germany.

The opinions about BDS among the signatories of this statement differ significantly: some may support BDS, while others reject it for different reasons. However, we all reject the deceitful allegation that BDS as such is anti-Semitic.

One should be considered an anti-Semite only according to the content and the context of one’s words and deeds and not according to any institutional affiliation. We should protest against any anti-Semitic utterances and deeds – whether they come from BDS supporters or not. But BDS as such is not anti-Semitic. We therefore defend the right of any individual or organization to support it.

Israel and the international community insisted that the Palestinians refrain from violence when opposing the occupation of their land and the ongoing discrimination and oppression they are exposed to. BDS is essentially a non-violent movement, which protests serious human rights violations. The BDS movement does not advocate for a particular political solution to the Israeli-Palestinian conflict. Instead, it campaigns for the implementation of international law, often with regard to Israel’s occupation and settlements. The movement is explicit about its categorical opposition to “all forms of racism, including anti-Semitism”. Many Jewish and Israeli groups either support BDS explicitly or defend the right to support it. One can debate and disagree with BDS, but a categorical de-legitimization of such non-violent means is wrong and counterproductive.

We call on all German parties not to submit and not to support any resolutions that equate BDS with anti-Semitism. In particular, we call on the democratic mainstream parties FDP, CDU and SPD to adjust their draft resolutions accordingly.

We also call on all German parties not to exclude NGOs that endorse BDS from German funding. As also confirmed by the European Union, statements and actions in the context of BDS are protected by freedom of expression and freedom of association, as enshrined in the Charter of Fundamental Rights of the EU.

Among the more than one hundred Palestinian civil society organizations that signed the call for BDS are respected human rights organizations, associations of lawyers and engineers, committees of farmers and health workers and unions of disabled and teachers. It would be highly detrimental to Palestinian society as a whole and to the role and reputation of Germany, if these organizations were to be excluded from German funding – simply for exercising their right to free speech and their choice to resist the entrenching Israeli occupation by peaceful means.

If they were excluded, this would contribute to a further weakening of the entire Palestinian society, which already suffered a severe blow when the US government ended its funding to the Palestinians – a decision which Europe deplored.

Furthermore, a decision by the Bundestag to equate the Palestinian-led BDS movement with anti-Semitism offends and stigmatizes Palestinian citizens of Germany and prevents them from freely expressing their opinions, their grief and sorrow. This could also alienate them and other groups in German society and elsewhere from the fight against antisemitism, rather than recruiting them into it.

The equation of BDS with anti-Semitism has been promoted by Israel’s most right-wing government in history. It is part of persistent efforts to delegitimize any discourse about Palestinian rights and any international solidarity with the Palestinians suffering from military occupation and severe discrimination.

We urge you to fight anti-Semitism and all forms of racism without aiding these malign efforts. We ask you to safeguard free expression and protect democratic spaces in Germany, rather than to isolate and silence those who non-violently express their political beliefs.

***

EIN AUFRUF AN DIE DEUTSCHEN PARTEIEN, BDS NICHT MIT ANTISEMITISMUS GLEICHZUSETZEN

Wir, jüdische und israelische Wissenschaftler, von denen viele in den Bereichen jüdische Geschichte und Antisemitismus forschen, äußern unsere Besorgnis über den Anstieg des Antisemitismus auf der ganzen Welt, auch in Deutschland. Wir betrachten alle Formen von Rassismus und Fanatismus als eine Bedrohung, die bekämpft werden muss, und ermutigen die Bundesregierung und den Bundestag dazu.

Gleichzeitig möchten wir auf die zunehmende Tendenz, Unterstützer palästinensischer Menschenrechte als Antisemiten abzustempeln, als alarmierenden Trend hinweisen.

Zurzeit spitzt sich dieser Trend in Deutschland zu. Zwei deutsche Parteien, die FDP und die AfD, haben im Bundestag Anträge eingebracht, die die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) mit Antisemitismus gleichsetzen. Die Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD bereiten einen gemeinsamen Antrag vor, der dies ebenfalls tut. Diese Vermischung ist falsch, inakzeptabel und eine Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Ordnung in Deutschland.

Die Unterzeichner dieser Erklärung haben zu BDS unterschiedliche Meinungen: Einige mögen BDS unterstützen, andere lehnen es aus verschiedenen Gründen ab. Wir alle lehnen jedoch die trügerische Behauptung ab, dass die BDS-Bewegung als solche antisemitisch sei, und wir verteidigen das Recht jeder Person oder Organisation, sie zu unterstützen.

Israel und die internationale Gemeinschaft bestanden darauf, dass die Palästinenser keine Gewalt anwenden, wenn sie sich gegen die Besatzung ihres Landes und die anhaltende Diskriminierung und Unterdrückung der sie ausgesetzt sind, wehren. BDS ist grundsätzlich eine gewaltfreie Bewegung, die gegen schwere Menschenrechtsverletzungen protestiert. Die BDS-Bewegung setzt sich nicht für eine bestimmte politische Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts ein. Stattdessen setzt sie sich für die Umsetzung des Völkerrechts ein, oft im Hinblick auf die Besatzung und Siedlungen Israels. Die Bewegung äußert sich eindeutig über ihre kategorische Ablehnung „aller Formen von Rassismus, einschließlich Antisemitismus“. Viele jüdische und israelische Gruppen unterstützen BDS entweder ausdrücklich oder verteidigen das Recht, es zu unterstützen. Man kann über BDS diskutieren und damit nicht einverstanden sein, aber eine kategorische Delegitimierung solcher gewaltfreien Mittel ist falsch und kontraproduktiv.

Wir fordern alle deutschen Parteien auf, keine Anträge vorzulegen und zu unterstützen, die BDS mit Antisemitismus gleichsetzen. Insbesondere fordern wir die Parteien der demokratischen Mitte, FDP, CDU und SPD, dazu auf, ihre Beschlussvorschläge entsprechend anzupassen.

Weiter fordern wir alle deutschen Parteien dazu auf, NGOs, die BDS unterstützen, nicht von deutscher Förderung auszuschließen. Wie von der Europäischen Union bestätigt, sind Erklärungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit BDS durch die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit geschützt, wie sie in der Charta der Grundrechte der EU verankert ist.

Unter den über 100 palästinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die den BDS-Aufruf unterzeichnet haben, sind angesehene Menschenrechtsorganisationen, Berufsverbände von Anwältinnen und Ingenieuren, Komitees von Landwirten und Gesundheitspersonal, Lehrergewerkschaften und Behindertenverbände. Es wäre sehr nachteilig für die palästinensische Gesellschaft insgesamt und für die Rolle und das Ansehen Deutschlands, wenn diese Organisationen von der deutschen Finanzierung ausgeschlossen würden - nur wegen der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung und ihrer Entscheidung, sich der immer tiefergreifenden israelischen Besatzung mit friedlichen Mitteln zu widersetzen.

Wenn sie ausgeschlossen würden, würde dies zu einer weiteren Schwächung der gesamten palästinensischen Gesellschaft beitragen, die bereits einen schweren Schlag erlitten hat, als die US-Regierung ihre Unterstützung der Palästinenser eingestellt hat - eine Entscheidung, die Europa bedauert.

Darüber hinaus stigmatisiert eine Entscheidung des Bundestages, die palästinensisch geführte BDS-Bewegung mit Antisemitismus gleichzusetzen, die palästinensischen Bürger Deutschlands und hindert sie daran, ihre Meinung, ihre Trauer und ihr Leid frei zu äußern. Dies könnte sie und andere Gruppen in der deutschen Gesellschaft und anderswo vom Kampf gegen den Antisemitismus entfremden, anstatt sie dafür zu gewinnen.

Die Gleichsetzung von BDS und Antisemitismus wird von der am weitesten rechts stehenden Regierung in der Geschichte Israels gefördert. Es ist Teil der ständigen Bemühungen, jeden Diskurs über palästinensische Rechte und jede internationale Solidarität mit den Palästinensern, die unter militärischer Besatzung und schwerer Diskriminierung leiden, zu delegitimieren.

Wir fordern Sie auf, Antisemitismus und alle Formen von Rassismus zu bekämpfen, ohne diese böswilligen Bemühungen zu unterstützen. Wir bitten Sie, die freie Meinungsäußerung und demokratische Räume in Deutschland zu schützen, anstatt diejenigen zu isolieren und zum Schweigen zu bringen, die ihre politischen Überzeugungen gewaltfrei zum Ausdruck bringen.


Prof. Gadi Algazi, Institute of History, Tel Aviv University
Dr. Merav Amir, Senior Lecturer in Human Geography, Queen's University Belfast
Dr. Hila Amit, freie Wissenschaftlerin, Israel
Prof. (emeritus) Yonathan (Jon) Anson, Chair for Social Work, Ben Gurion University of the Negev
Dr. Seth Anziska, Department of Hebrew and Jewish Studies, University College London
Prof. Lisa Baraitser, Dept. for Psychosocial Studies, Birkbeck Institute, University of London
Dr. Moshe Behar, University of Manchester
Prof. Avner Ben-Amos, Dept. of History, Tel-Aviv University
Yaara Benger Alaluf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
Prof. Gabriele Bergers, Dept. of Oncology, University of Leuven
Prof. Louise Bethlehem, Dept. of English and Cultural Studies, Hebrew University Jerusalem
Prof. David Blanc, Dept. of Mathematics, University of Haifa
Prof. Daniel D. Blatman, Head, Avraham Harman Research Institute of Contemporary Jewry, The Max and Rita Haber Chair in Contemporary Jewry and Holocaust Studies, Hebrew University Jerusalem
Dr. Paola Canarutto, freie Wissenschaftlerin
Prof. (emerita) Jane Caplan, Modern European History, University of Oxford
Prof. Stephen Clingman, Dept. of English, University of Massachusetts, Amherst
Prof. Alon Confino, Pen Tishkach Chair of Holocaust Studies, University of Massachusetts, Amherst
Prof. (emerita) Sonia Dayan-Herzbrun, Dept. of Social Science, University Paris Diderot
Prof. (emerita) Sidra DeKoven Ezrahi, Dept. of Comparative Literature, Hebrew University Jerusalem
Prof. (emeritus) Tommy Dreyfus, Pädagogische Hochschule, Tel Aviv University
Prof. David Enoch, Faculty of Law & Philosophy, Hebrew University Jerusalem
Dr. Yuval Eylon, Dept. of History, Philosophy and Jewish Studies, The Open University of Israel
Prof. (emeritus) Gideon Freudenthal, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University
Dr. Elizabeth Freund (emerita), Dept. of English Literature, Hebrew University Jerusalem
Prof. (emeritus) Chaim Gans, The Buchmann Faculty of Law, Tel Aviv University
Prof. Amos Goldberg, Jewish History and Contemporary Jewry, Hebrew University Jerusalem
Prof. Oded Goldreich, Weizmann Institute of Science
Prof. Neve Gordon, Dept. of Politics and Government, Ben Gurion University
Prof. Rebecca Gould, School of Languages, Cultures, Art History and Music, University of Birmingham
Dr. Erella Grassiani, Dept. of Anthropology, University of Amsterdam
Prof. Lev Grinberg, Dept. of Sociology and Anthropology, Ben Gurion University
Prof. David Harel, The Weizmann Institute of Science, Vice President of the Israel Academy of Sciences and Humanities
Dr. Shir Hever, Politikwissenschaften, Freie Universät Berlin
Professor (emerita) Susan Himmelweit, Faculty of Social Science, Open University Milton Keynes
Prof. Eva Illouz, Dept. of Social Science and Anthropology, Hebrew University Jerusalem, The European Centre for Sociology and Political Science, Paris
Dr. Itamar Kastner, Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Brian Klug, Faculty of Philosophy, University of Oxford, Parkes Institute for the Study of Jewish/non-Jewish Relations, University of Southampton
Prof. (emerita) Vered Kraus, Dept. of Social Science, University of Haifa
Prof. (emeritus) Micah Leshem, Dept. of Psychology, University of Haifa
Dr. Mark Levene, Parkes Centre for Jewish/non-Jewish Relations, University of Southampton
Prof. Joseph Levine, Dept. of Philosophy, University of Massachusetts, Amherst
Revital Madar, Dept. of Cultural Studies, Hebrew University Jerusalem
Rela Mazali, freie Wissenschaftlerin und Schriftstellerin
Dr. Dana Mills, Oxford Brookes University
Dr. Sheryl Nestel, Independent Scholar, Toronto
Prof. Isaac (Yanni) Nevo, Dept. of Philosophy, Ben-Gurion University
Prof. Kobi Peterzil, Dept. of Mathematics, University of Haifa
Dr. Noa Roei, Dept. of Comparative Literature and Cultural Analysis, University of Amsterdam
Na’ama Rokem, Associate Professor of Modern Hebrew Literature & Comparative Literature, University of Chicago
Prof. Jacqueline Rose, Co-director Birkbeck Institute, University of London
Prof. Michael Rothberg, 1939 Society Samuel Goetz Chair in Holocaust Studies, University of California
Dr. E. Natalie Rothman, Dept. of History and Cultural Studies, University of Toronto Scarborough
Prof. Catherine Rottenberg, Foreign Literature and Linguistics, Ben Gurion University
Dr. Ilan Saban, Faculty of Law, University of Haifa
Dr. Hannah Safran, Feminist Research Center, Haifa
Prof. Lynne Segal, Psychosocial Studies, Birkbeck Institute, University of London
Dr. Itamar Shachar, Marie Curie postdoctoral fellow, Dept. of Anthropology, University of Amsterdam
Nava EtShalom, poet and writer, PhD candidate, University of Pennsylvania
Prof. (emerita) Alice Shalvi, Hebrew University Jerusalem/Ben Gurion University of the Negev
Dr. Dmitry Shumsky, Head of the Cherrick Centre for the Study of Zionism, the Yishuv and the State of Israel, Hebrew University Jerusalem
Dr. Itay Snir, The Open University of Israel and Minerva Humanities Centre/Tel-Aviv University
Prof. Tamir Sorek, Social and Jewish Studies, University of Florida
Dr. Anya Topolski, Associate Professor Ethics and Political Philosophy, Radboud Universiteit Nijmegen
Dr. Yair Wallach, Head of the Centre for Jewish Studies, SOAS, University of London
Prof. Niza Yanay, Dept. of Sociology and Anthropology, Ben Gurion University
Prof. (emeritus) Moshe Zuckermann, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University

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Additional supporters of the letter (list is updated manually, please be patient):
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Prof. Debórah Dwork, Inaugural Rose Professor of Holocaust History, Founding Director, Strassler Center for Holocaust and Genocide Studies, Distinguished Research Scholar, Clark University
Prof. (emerita) Sherna Gluck, Director of the Oral History Program, Department of History, California State University Long Beach
Prof. (emerita) Elsa Auerbach, University of Massachusetts Boston, daughter of Holocaust survivor
Dr. Orian Zakai, The Department of Classical and Near Eastern Languages, The George Washington University
Prof. Elizabeth Heineman, Department of History, The University of Iowa
Michal Kaiser Livne, Jewish voice for peace, Germany
Dr. Anat Matar, Philosophy Department, Tel Aviv University
Dr. Eyal Nir, Chemistry Department, Ben-Gurion University of the Negev
Esther Rapoport, Psy.D, Clinical Psychologist and Activist, Tel Avi
Dr Misha Rudnev, University of Bristol
Prof. (emeritus) Donald Sassoon, Queen Mary, University of London
Prof. Lynne Segal, Psychosocial Studies, Birkbeck Institute, University of London
Dr. Kobi Snitz, Weizmann Institute of Science
Prof. (emeritus) Nira Yuval-Davis, Honorary Director Centre for Migration, Refugees & Belonging, The University of East London
Hadas Peery, Teaching fellow, University of Tel Aviv
Prof. Dr. Kees Van der Veet, Transcend Peace University, Grenzach Wyhlen, Germany
Prof. Dr. Roy Wagner, ETH Zürich
Ofer Neiman, Israeli citizen, translator
Prof. Ahmed Abbes, Directeur de recherche au CNRS, Paris
Dr. Yael Politi, Max Planck Institute of Colloids and Interfaces, Potsdam
Udi Aloni, Film maker and writer
Majed Abusalama, Scholar, Independent Award Winning Journalist and Human Rights Defender, Arctic University of Norway
Prof. Udi Greenberg, History, Dartmouth College
Prof. (emeritus) Herman De Ley, Ghent University
Pauline Arnould
Dr. Jose Tufy Cairus, Instituto Federal Catarinense
Prof. (emeritus) John Ehrenreich, SUNY: Old Westbury - Old Westbury, USA
Dr. Yohai Hakak, Brunel University London
Dr. David Ranan, Pears Institute for the Study of Antisemitism, Birkbeck University of London
Mona Zhalka, Masters Student, The Hebrew University of Jerusalem
Tony Greenstein
Prof. Sunaina Maira, Middle East and South Asia Studies, UC Davis
Prof. Rachel Giora, Department of Linguistics. Tel Aviv University
Nuni Tal, Israeli citizen
Tuulia Nikula
Talya Swissa, Human Rights activist and consultant
Dennis Kortheuer, Lecturer (emeritus) California State University Long Beach
Rana Abraham
Prof. Andrew Stuart Bergerson, historian of modern Germany, University of Missouri-Kansas City
Azeez Albitawi, Banker, liberal, FDP
Prof. Andrew Ross, NYU College of Arts and Science
Alia Nofal
Prof. (emerita) Karen Brodkin, Department of Anthropology, University of California, Los Angeles
Dipl.-Ing. Computer Science, Researcher, German of Palestinian descent
Prof. (emeritus) Rima Najjar, Al Quds University, Palestine
Wazir Khan
Lilian Lama, Politiker
Sharif Hussainali
Mohamed Hussainali
Albert Arendsen, Left wing activist
Freda Guttman, Activist for justice for Palestine
Dr. Fawaz Bezem
Eric Kay
Prof. David Comedi, National University of Tucumán and Director of the Physics Institute of Northwestern Argentina

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