In Anbetracht steigenden Energiebedarfs einerseits und der ökologischen Anfälligkeit des Alpenraumes andererseits versucht das Energieprotokoll der Alpenkonvention die wirtschaftlichen Interessen mit den ökologischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. In diesem weiten Themenfeld enthält es Vorschriften zur Einsparung von Energie sowie zur Rationalisierung der Energieerzeugung, des Energietransports und der Energieverwendung.
Ziel des Workshops ist es, die Bedeutung und Anwendbarkeit des Energieprotokolls der Alpenkonvention aus rechtswissenschaftlicher Sicht zu untersuchen.
Damit wird, obwohl das Energieprotokoll bereits 2002 in Kraft getreten ist, Neuland betreten, weil sich nur wenige verwaltungsbehördliche und gerichtliche Entscheidungen mit diesem internationalen Vertrag auseinandersetzen.
Durch diese erstmalige eingehende Untersuchung des Energieprotokolls sollen dessen Inhalte aufgearbeitet und die unterschiedlichen Formen seiner Anwendung dargestellt werden.
Wann: 21. April 2016, 10:15 - 15:30 Uhr
Wo: Bürgermeistersaal, Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung Karl-Wurmb-Straße 17, 4. Stock, 5020 Salzburg
Update 13. April 2016: die Anmeldung zu der Veranstaltung ist nun leider nicht mehr möglich. Für Fragen wenden Sie sich bitte an:
josef.essl@cipra.org