Forellen grillen

eine gesunde und schnelle Mahlzeit

Wer auf Grillfesten Fisch bevorzugt, wird sicherlich auch besondere Freude am Forellen grillen haben. Der Fisch lässt sich hauptsächlich gut im Ganzen zubereiten. Da Fisch sehr wenig Fett enthält, ist er leicht verträglich und folglich eine sehr gesunde Mahlzeit. Zudem lässt sich diese Grillspezialität in vielen Variationen servieren. So eignet er sich besonders gut für einen mediterranen Grillabend.

Bevor der Salmonide gegrillt wird, sollte er von innen gut ausgewaschen und getrocknet werden. Die Forellen sollten man je nach Größe auch einschneiden.

 

Anschließend empfiehlt sich eine beidseitige Würzung mit Salz und Pfeffer. Tymian, Rosmarin und Petersilie geben dem ganzen Fisch  eine netten Beigeschmack. Ein Schuss Zitrone oder auch in Scheiben geschnitten, lässt die Forelle nicht austrocknen.  Die Forelle sollte auch nicht so groß sein (ca. 400-500 gramm).

Bei großen Forellen sollten die Filtes entnommen werden

und in passend Portionen geteilt werden.

Tip: Legen Sie die Fischfiletsstücke in eine Marinade aus Olivenöl, kleingehackten oder gepressten Knoblauch und den gewünschten Kräuter Ihrer Wahl ein. Ein Schuss Honig bringt noch einen Hauch von Süße in den Fisch. Sie sollten die Filtestück mindestens 2-3 Stunden vor dem Grillen in die Marinade einlegen. Dazu eignet sich ein großer oder der Menge entsprechender Gefrierbeutel .

           

Faustregel für die Rosthöhe:

  1. kleiner Abstand zur Glut bei kleinen Fischen,
  2. großer Abstand bei großen Fischen !

Zu Abschuss noch ein paar Tricks für das Reinigen des Grills

1.            Feuchtes Zeitungspapier

Um den Grill später leichter reinigen zu können, wickelt man ihn einfach nach dem Abkühlen in feuchtes Zeitungspapier ein. Nach einigen Stunden Einwirkzeit sind die Verkrustungen soweit aufgeweicht, dass man sie mit einem Schwamm und Spülmittel gut entfernen kann.

 

2.            Ins nasse Gras legen

Wer einen Rasen besitzt, braucht den verschmutzten Grillrost nur über Nacht ins nasse Gras zu legen. Tau und Feuchtigkeit weichen die Verkrustungen auf, sodass sie am nächsten Tag leicht entfernt werden können.

 

3.            Mit zerknüllter Alufolie abreiben

Ob von Grillkartoffeln oder als Abdeckung für den Salat: Beim Grillen fällt oft Alufolie an. Wenn Sie die Alufolienreste zusammenknüllen, lassen sich damit die

festgebrannten Fleisch- und Fettreste vom Grillrost abreiben.

 

4.            Mit Asche einreiben

Wer Holzkohle verwendet, kann die Asche anschließend zum Reinigen verwenden. Allerdings sollte man bei dieser Methode besser Handschuhe tragen. Tunken Sie einen alten feuchten Lappen in etwas feine Asche aus dem Grill und reiben Sie damit den Grill ab. Der Aschebrei schmirgelt die Verkrustungen weg und wirkt dabei noch wie eine Seife. Anschließend spülen Sie den Rost noch mit Wasser ab. Positiver Nebeneffekt: Das abgespülte Aschegemisch wirkt im Garten sogar als Dünger.

 

5.            Mit Backofenreiniger gegen hartnäckige Rückstände

Wenn bei alter und sehr hartnäckiger Verschmutzung auch Einweichen keinen Erfolg bringt, hilft Backofenreiniger. Sie sprühen den Rost mit Ofenreiniger ein und packen ihn zum Einwirken für einige Stunden in einen großen Plastikbeutel. Danach lassen sich selbst hartnäckige Rückstände mit Spülmittel und einem Schwamm abwaschen.

 

6.            Vorsorgen mit Öl und Alufolie

Damit sich möglichst wenig Rückstände am Grillrost festsetzen, sollten Sie den Rost vor dem Grillen mit Öl oder Fett einreiben. Damit sich auch der Kohlebehälter besser reinigen lässt, können Sie den Boden mit Alufolie auslegen. Damit sorgen Sie zusätzlich für eine bessere Wärementwicklung, da die Folie die Hitze reflektiert. Für die notwendige Luftzirkulation müssen allerdings ein paar Löcher in die Folie eingearbeitet werden.

 

7.            Grillrost mühelos reinigen

Nach der Grillparty wartet die mühsame Reinigung des Grillrosts

Wenn das Wetter in den Sommermonaten mitspielt, hängt über deutschen Gärten am Wochenende eine Wolke aus wohlriechendem Grillduft. Es geht doch nichts über ein saftiges Steak vom eigenen Grill. Doch nach jeder lustigen Grillparty wartet noch eine lästige Pflicht: Der Grillrost muss von der widerspenstigen Kruste befreit werden, die Fett und Marinaden auf den Stäben hinterlassen haben. Ein paar einfache Tricks ersparen Ihnen beim Reinigen des Grills kraftraubendes Schrubben.

Wie viel Mühe man zum Reinigen des Grills aufwänden muss, hängt ganz stark davon ab, welche Grillart man verwendet. Gas- und und Elektrogrills sind deutlich pflegeleichter, als Holzkohlegrills. Sie haben zumeist Auffangwannen für das Fett, die man leichter abwaschen kann. Oft passen sie sogar in die Spülmaschine. Diese bequeme Form der Reinigung spricht auch für die bei Gasgrills beliebten Grillflächen aus Gusseisen. Wer jedoch auf traditionelles Grillen mit Holzkohle schwört, muss einen erhöhten Säuberungsaufwand in Kauf nehmen.

 

8.            Ungesunde Reste von der letzten Party Wenn das Fleisch direkt über dem offenen Feuer gegrillt wird, brennt sich das Gemisch aus Fett, Gewürzen und Aschepartikeln zu einer schwarzen Kruste, die sich nur mit großer Kraftanstrengung wieder entfernen lässt. Damit Steaks und Würstchen auch am Ende der Grillsaison noch genauso lecker schmecken, wie am Anfang, muss der Grill nach jedem Brateinsatz gründlich gereinigt werden. Werden die Rückstände auf dem

Grillrost nicht entfernt, hinterlassen sie unerwünschte Spuren auf dem nächsten Steak. Wenn die verkohlten Reste der letzten Party am Fleisch kleben, mindert das den Geschmack – unhygienisch ist es außerdem.

 

9.            Einweggrills: Kein Putzen, kein Genuss Als verlockende Alternative ohne Putzaufwand bieten sich Wegwerfgrills an. Die günstigen Einweggrills werden meist als Rundum-Sorglos-Paket mit Grillkohle und Grillanzünder angeboten und eignen sich daher gut für Festivals und ganz spontane Grillaktivitäten am Strand oder im Park. Kulinarische Genüsse wird man mit den Wegwerfgrills allerdings kaum erleben. Die Grillleistung lässt schon nach kurzer Zeit stark nach und man kann die Hitze nicht gut regeln. Wenn die Aluschalen direkt auf dem Boden platziert werden, ist zudem die Brandgefahr hoch. Für echten Grillgenuss sollte man besser zum ausgewachsenen Holzkohle- oder Gasgrill greifen. Und mit unseren praktischen Tipps zum Reinigen des Grillrosts*(siehe Tricks ersparen Ihnen beim Reinigen des Grills kraftraubendes Schrubben) ist sogar das Säubern mühelos erledigt.

 

10.         Einen guten Grill gibt's für wenig Geld

Einen guten Grill gibt es schon für wenig Geld. Die Deutschen lieben das Grillen. Laut einer Forsa-Umfrage packen 90 Prozent der Bundesbürger im Sommer den Grill aus - die meisten bruzzeln Steak und Co. übrigens nach wie vor auf einem Holzkohlegrill. Ein Grund für seine Beliebtheit: Er ist günstig. Doch wie sicher ist ein billiger Grill? Das hat der TÜV Rheinland in Köln überprüft.

 

11.         Wie sicher ist ein billiger Grill

Um den ersten Platz kämpften zehn Holzkohlegrills zwischen 7,99 Euro und 52,99 Euro: Von Kugel- über Rundgrill bis Steck- und Säulengrill waren verschiedene Gerätetypen im Rennen. Im Mittelpunkt stand die Sicherheit. So bewerteten die Tester, wie sicher die Grills standen und wie hoch die Verbrennungsgefahr war. Für eine gute Platzierung war außerdem entscheidend, wie schnell und einfach der Grill zusammengebaut werden konnte und wie lange es dauerte, bis die ersten Würstchen auf den Rost gelegt werden konnten.

 

12.         Testsieger ist schnell grillbereit

Das Erfreuliche: Nur ein Grill fiel mit "mangelhaft" durch - der Standgrill "ON ’S Original Easy" für 32,99 Euro. Die Begründung der Tester: Die Einzelteile seien scharfkantig und bei einem Schlag von der Seite lösen sich Teile. Hinzu kommt, dass das Gerät beim Grillen zu heiß wird: Es erreicht 90 Grad Celsius, erlaubt sind aber nur 70 Grad Celsius. Testsieger wurde der "CMI Kugelgrill Modell 460501" für 29,99 Euro. Er punktete vor allem mit der schnellen Montage, außerdem konnte man nach 25 Minuten mit dem Grillen beginnen.

 

13.         Holzkohlegrill nicht schräg aufstellen Einen unsicheren Grill zu kaufen ist aber nur ein Fehler, den man beim Bruzzeln machen kann. Auch beim Aufbauen drohen Gefahren. So sollte der Grill eben auf dem Boden stehen und weit weg von leicht brennbaren Stoffen oder Pflanzen aufgestellt werden. Einigen Grillfans unterlaufen auch beim Anzünden der Kohle Fehler: Wenn das Feuer nicht schnell genug angeht, helfen viele mit Brennspiritus oder Benzin nach, statt Grillanzünder auf das Feuer zu legen. Doch das ist gefährlich, denn dabei kann es zu explosionsartigen Verpuffungen kommen, die im schlimmsten Fall starke Verbrennungen hervorrufen. Auch abtropfendes Fett kann sich entzünden und zu unerwarteter Flammenbildung führen.

14.         Grillgut nicht mit der Gabel wenden Weniger gefährlich, aber trotzdem falsch, ist es, beim Grillen nicht die richtige Ausrüstung zu benutzen: So reicht die Gabel zum Wenden nicht aus. Denn die Zinken bohren Löcher in Würstchen und Steaks und der Fleischsaft tropft in die Glut. Dies ist gesundheitsschädlich, da dabei krebserregende Benzpyrene entstehen können. Außerdem trocknet das Grillgut schneller aus, wenn es Flüssigkeit verliert. Es ist also durchaus sinnvoll, sich eine ordentliche Grillzange zuzulegen und die Würstchen damit zu wenden. Grillen: Welches Fleisch soll auf den Rost?

Saftige Steaks sind die Hauptattraktion bei gelungenen Grillparties. Grundsätzlich kann jedes Stück aus Rind-, Schweine- oder Lammfleisch gegrillt werden, das auch in der Pfanne kurz gebraten wird - vorausgesetzt, es ist nicht gepökelt und nicht zu mager. Doch welche Stücke schmecken besonders?

 

15.         Fürs Grillen einkaufen - Woran Sie denken sollten Wenn Sie fürs Grillen einkaufen, sollten Sie sich vorher eine Liste machen, was Sie an Fleisch und sonstigen Zutaten benötigen. Bei einem Barbecue sind viele verschiedene Kleinigkeiten zu besorgen, bei denen es ohne Liste gerne einmal passieren kann, dass man etwas vergisst. Bevor Sie fürs Grillen einkaufen und sich eine Liste mit den benötigten Fleischsorten etc. machen, sollten Sie zunächst wissen, welche Art von Grill Sie verwenden möchten. Am besten für zu Hause sind Elektrogrills, die bei einem Barbecue im Park oder am See aber natürlich ausscheiden. Hier können Gasgrills eine bessere Alternative sein als Holzkohlegrills, da sie schneller warm werden und gleichmäßiger brennen. In beiden Fällen sollten Sie sich aber vergewissern, ob noch genügend Gas in der Flasche bzw. Holzkohle im Sack ist.

 

16.         Fürs Grillen einkaufen: Beilagen nicht vergessen Ein weiteres nützliches Hilfsmittel sind Grillanzünder. Aber auch Servietten, Getränke und gegebenenfalls Pappgeschirr gehören auf Ihre Einkaufsliste, wenn Sie fürs Grillen einkaufen. Beim Essen sollten Sie nicht nur an das Fleisch denken, sondern auch Beilagen besorgen: Kartoffeln, Gemüse (besonders gut geeignet sind Zucchini, Tomaten, Auberginen und Mais), Salat und Soßen sowie gesunde Alternativen (nicht nur) für Vegetarier, zum Beispiel Grillkäse oder -tofu. Dieses Fleisch gehört auf Ihre Einkaufsliste Die Deutschen grillen am liebsten mit Schweinefleisch, das allerdings ziemlich lange braucht, bis es fertig ist, und zudem unbedingt mariniert und vollständig durchgegart werden sollte. Bei Rind, das relativ schnell gar wird, empfehlen sich vor allem Rumpsteak und aus Hackfleisch geformte Burger. Auch Lamm ist hervorragend zum Grillen geeignet, da es sehr zart wird, vor allem, wenn Sie das Fleisch marinieren.

17.         Bei kalorienarmen, aber etwas trockenen Geflügelfleisch ist eine Marinade ebenfalls unverzichtbar. Daher sollten Sie, wenn Sie fürs Grillen einkaufen, nicht nur ans Fleisch, sondern auch an die Zutaten für die Marinade denken: Öl, Zitronensaft, Kräuter wie Rosmarin und Gewürze. Zuletzt gehören natürlich auch ein paar Würstchen auf Ihre Liste, wenn Sie fürs Grillen einkaufen.

 

18.         Gesund grillen: Worauf Sie achten sollten Wenn im Frühling die Tage allmählich wieder länger werden und sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, ist die neue Grillsaison eingeläutet. Ein Trend ist das so genannte "gesunde Grillen", bei dem es nicht mehr nur darum geht, knackige Würstchen und saftige Steaks zu genießen, sondern mehr und mehr die Grillmeister darauf achten, dass das Grillgut auch unter gesundheitlichen Aspekten ohne Bedenken verzehrt werden kann.

 

19.         Gesund Grillen: Was versteht man darunter? Wenn Sie gesund grillen möchten, heißt das noch lange nicht, dass Sie auf Fleisch verzichten müssen. Sie müssen lediglich auf einige wichtige Punkte achten, damit das gegrillte Essen nicht zu einer Gefahr für Ihre Gesundheit wird. BR-Online.de rät dabei etwa zur Verwendung eines Vertikal-Holzkohlegrills oder auch eines Elektro-, Gas- oder Propangasgeräts. Alle genannten Vorrichtungen sind problemlos auch für Asthmatiker geeignet. (Tischgrill: Tipps zu Marken und Funktionen)

Gesund grillen ist ganz einfach

 

20.         Fett als Gesundheitsgefahr Nichtsdestotrotz sollten Sie stets darauf achten, dass das Fett nicht in die Glut tropft, denn das lässt schnell Flammen auflodern. Wie die Apotheken Umschau erklärt, kann so das krebserregende Benzpyren entstehen und sich über den Rauch auf dem Grillgut absetzen. Verhindern lässt sich das ganz einfach,

indem Sie beim Grillen eine Aluschale verwenden.

 

 

21.         Ohne mühsames Schrubben: Fett und Fleischreste vom Grill entfernen Gesundheitsexperten raten auch deswegen dazu, anstatt mit Holzkohle mit Gas oder auf einem Elektrogrill zu grillen. Wollen Sie aber auf Holzkohle nicht verzichten, dann empfiehlt sich, wirklich ausschließlich Holzkohle oder entsprechende Briketts zu benutzen. Diese glühen komplett durch, Holzabfälle noch Papier oder gar Tannenzapfen leisten das nicht. (Gibt es Vorschriften für das Grillen auf dem Balkon?)

 

22.         Die neue Grillsaison hat begonnen und jeder freut sich auf das leckere Steak zum Feierabendbier. Doch wenn die gesamte Nachbarschaft gleichzeitig grillt, ist Ärger oft programmiert. Viele wissen aber auch gar nicht, dass es grundlegende Richtlinien für das Grillen auf dem Balkon: Gibt es genaue Vorschriften?

23.         Auch Mietshausbewohner möchten im Sommer nicht auf den Grillgenuss verzichten. Wer dann auf dem Balkon den Holzkohlegrill anwirft, macht sich keine Freunde, da der Qualm und Rauch in die Nachbarwohnungen eindringt. Laut dem Geschäftsführer des Mieterschutzbundes Claus O. Deese gibt es "keine bundesweit einheitlichen Rechtsvorschriften, die regeln, wie oft gegrillt werden darf. Daher gibt es immer wieder Fälle, in denen sich nicht gütlich geeinigt werden konnte, und die Gerichte einschreiten mussten“, erklärt er.

24.         Beim Grillen auf dem Balkon gilt es gewisse Vorschriften zu beachten

Demnach hat das Landgericht Bonn ein Urteil gesprochen, wonach im Zeitraum von April bis September einmal im Monat gegrillt werden darf. Voraussetzung dafür ist, dass die Mitbewohner zwei Tage im Voraus darüber in Kenntnis gesetzt werden (AZ: 6 C 545/96).

 

25.         Mietrecht: Was auf dem Balkon erlaubt und was verboten ist Grundsätzlich muss so gegrillt werden, dass niemand beeinträchtigt wird. Ein Elektrogrill wäre hier eine gute Alternative. Eventuell hilft auch ein Blick in die Hausordnung, um einzuschätzen, was in der Hausgemeinschaft erlaubt ist und was nicht. Wenn Sie darauf achten, niemanden zu stören, können Sie aber sicher auch häufiger grillen. (Vor- und Nachteile verschiedener Grillgeräte)

 

26.         Grillverbot in Mietverträgen Das Landgericht Essen (AZ: 10 S 438/01) allerdings hat ein Urteil gesprochen, wonach es Vermietern erlaubt ist per Mietvertrag ein Grillverbot auf Balkonen zu verhängen. Dieses Verbot gilt sowohl für einen Holzkohle- als auch für einen Elektrogrill. Bei Nichtbeachtung dieses Verbots kann der Vermieter eine Abmahnung erteilen und im schlimmsten Fall die fristlose Kündigung aussprechen. Allerdings darf ein Grillverbot nicht nachträglich in einen bestehenden Mietvertrag aufgenommen werden.

 

27.         Was erlaubt ist und was nicht Gestritten wird hier häufig in den Bereichen Recht zur freien Entfaltung, im Persönlichkeits- und Eigentumsschutz, Nachbarrecht oder Immissionsschutzrecht. Grundsätzlich gilt: Grillen ist erlaubt, aber nur, solange keiner sich beeinträchtigt fühlt. Eine hohe Qualmentwicklung ist verboten. Beachtet man dies nicht, kann sogar eine Geldbuße fällig werden. Tipp: Qualmentwicklung kann durch die Verwendung von Alufolie oder Grillschalen reduziert werden. Bei großen Feiern sollte Sie einfach den Nachbarn einladen, sodass alle zufrieden sind. (Sicher grillen: Welche Gefahren drohen)

28.         Und was tun, wenn Sie sich selbst von dauerhaft grillenden Nachbarn belästigt fühlen? Hält sich der Nachbar nicht an die Vorschriften, können Sie rechtlich dagegen vorgehen. Um einen langjährigen Nachbarschaftsstreit zu vermeiden, sollte Sie aber in jedem Fall zunächst lieber mit einem persönlichen Gespräch versuchen. Oft lenkt der Nachbar ein und reduziert das Grillen.

 

29.         Lärm in Grenzen halten - Zeiten beachten Ist eine Grillfeier erst einmal in vollem Gange, vergisst man oft die Zeit und die eigene Umgebung. Trotzdem gilt es auch da ein paar Regeln zu beachten: Im Rahmen der örtlichen Lärmschutzverordnungen darf ein Mieter tagsüber auf seinem Balkon essen und trinken und sich in angemessener Lautstärke unterhalten. Partys dürfen auch gefeiert werden, solange dies nicht zur Regel wird und die Nachbarn sich nicht gestört fühlen. Ab 22.00 Uhr gilt die so genannte Nachtruhe, die besagt, dass nach dieser Zeit, auch nicht in normaler Gesprächslautstärke, weitergefeiert werden darf. Bis dahin darf sich allerdings niemand über lebhafte Gespräche oder Gläserklirren beschweren. (Vergessen Sie nicht die Sicherheit beim Grillen)

 

30.         Achten Sie auf die Auswahl des Grillguts Schließlich sollten Sie auch auf die Auswahl des richtigen Grillguts achten. Wenn Sie gesund grillen möchten, sollten Sie sich der Gefahr durch Nitrosamine bewusst sein. Diese Substanzen gelten als krebserregend und bilden sich, wenn Nitrit mit den Aminen beziehungsweise den Eiweißen im Fleisch reagiert. Um diese Gefahr zu umgehen, sollten Sie ausschließlich Fleisch grillen, dass keine Nitritpökelsalze enthält.

31.         Auch sollten Sie die schwarze Kruste bei verbranntem Fleisch meiden, denn auch hier sind dem Gesundheitsportal "Onmeda" zufolge ungesunde Substanzen enthalten. Wenn Sie nun noch darauf achten, dass das Fleisch vor dem Grillen ausreichend gekühlt wurde, steht dem gefahrlosen Vergnügen nichts mehr im Wege.

 

32.         Die wichtigsten Grillhelfer

Das wichtigste Grillzubehör: Eine langstielige Grillzange.

 

33.         Neben einem ordentlichen Grill, gutem Brennmaterial und leckerem Grillgut ist auch das Grillzubehör wichtig. Ob man Grillhelfer wie Brandeisen oder einen "Hühnersitz" für das Grillen ganzer Hühner benötigt, ist Geschmackssache. Es gibt aber Zubehör, das nicht fehlen sollte. Diese Mindestausstattung empfehlen Grillprofis.

34.         Die Grillzange - am besten langstielig Das wichtigste Zubehör beim Grillen ist die Grillzange. Am besten geeignet sind langstielige Grillzangen aus Edelstahl. Sie lassen sich gut reinigen. Auf eine Gabel zum Umdrehen des Grillguts sollte man besser verzichten. Durch den Einstich läuft Saft aus dem Fleisch und es trocknet aus. Zum Bewegen und Festhalten von Kohle, Briketts oder Grillschalen

35.         ist eine Zange auch gut geeignet. Am besten hat man zwei Zangen parat.

 

36.         Eine billige Grillbürste genügt Eine Grillbürste erleichtert das Reinigen des Grillrosts. Gut sind Drahtbürsten mit Messingborsten. Diese kann man auch mal zwischen den Grillgängen benutzen. Ein billiges Modell aus dem Baumarkt reicht dabei völlig aus, denn dreckig werden alle Bürsten mit der Zeit. Da sich Grillbürsten nur schwer reinigen lassen, ist es besser eine preisgünstige Bürste häufiger zu ersetzen, als ein teures Luxusmodell lange zu benutzen. Den Grill reinigt man am besten gleich im Anschluss ans Grillen. Denn angetrocknete Grillreste lassen sich deutlich schlechter entfernen.

 

37.         Die richtigen Werkzeuge beim Grillen

Der Profi weiß: wichtige Utensilien, wie Zange, Grillbürste, Messer und Schneidebrett gehören zu jedem vernünftigen Barbecue dazu.

 

38.         Das Thermometer muss genau sein

Mit einem Grill- oder Bratenthermometer lässt sich die Kerntemperatur des Grillguts messen. So kann man feststellen, ob es den gewünschten Gargrad erreicht hat. Speziell bei größeren Fleischstücken oder Hähnchen ist das hilfreich. Bratenthermometer gibt es in analoger und digitaler Ausführung. Egal, für welches Exemplar Sie sich entscheiden, prüfen Sie auf jeden Fall die Genauigkeit. Das macht man entweder in kochendem Wasser (100 Grad) oder Eiswasser (0 Grad). Mehr als zwei bis drei Grad sollte ein Thermometer nicht abweichen, sonst nützt die Überprüfung des Gargrads wenig. Achten Sie beim Kauf eines neuen Thermometers auch auf eine dünne Spitze. Beim Einstechen tritt weniger Flüssigkeit aus und es reagiert schneller.

 

39.         Messer und Schneidebrett Um Fleisch sauber aufzuschneiden, benötigt man ein gutes Messer. Ein scharfes Kochmesser ist perfekt geeignet, um Fleisch und Gemüse zu schneiden. Kochmesser gibt es in verschiedenen Längen, je nach Vorliebe. Ein besonderes Schneidebrett benötigt man fürs Grillen eigentlich nicht. Praktisch sind Schneidebretter mit Aufbewahrungsschalen für Geschnittenes und Abfall. Sowohl beim Messer als auch beim Schneidebrett ist es wichtig, auf ausreichende Hygiene zu achten: Schneiden Sie Lebensmittel, die roh verzehrt werden, nicht auf dem gleichen Brett wie Fleisch oder Fisch. Beim Garen vom Grillgut sterben die Bakterien zwar ab, auf rohen Lebensmitteln wie Gemüse oder Obst bleiben sie aber erhalten und können sich stark vermehren.

40.         Da legen sich Steaks gerne rein

Grillmarinade: So wird Fleisch erst richtig lecker Selbstgemachte Grillmarinaden sind sozusagen das Salz in der Suppe - sie sind schnell zubereitet, machen das Fleisch zart und verfeinern den Fleischgeschmack. Der Vorteil am Selbermachen: Man kann immer wieder neu experimentieren, von mediterran über asiatisch bis deftig. Außerdem raten Verbraucherschützer vom Verzehr von Fertigprodukten ab. Wir verraten Ihnen Tipps und Rezepte für Marinaden, die immer gelingen und ein Genuss für jeden Grillfan sind.

 

41.         Öl ist Grundlage für eine Marinade Basis für eine Grillmarinade ist meistens Öl. Neutrales Pflanzenöl eignet sich gut. Etwas geschmacksintensiver ist Olivenöl. Auch Bier oder Wein können als Basis dienen. Mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen kann dann variiert werden - von scharf bis süß - da ist für jeden etwas dabei. Zusätzlich kann man die Marinade mit Sojasoße, Fruchtsaft, Senf, Honig, Knoblauch, Zwiebeln oder anderen Zutaten verfeinern. Lecker ist auch eine Marinade aus Kokosmilch.

 

42.         Fleisch nicht in Marinade ertränken Aber Achtung: Die Grillmarinade sollte den Geschmack des Fleischstückes verfeinern - sie soll ihn nicht komplett überdecken. Verstreichen Sie die Marinade mit einem Löffel auf dem Fleisch, so dass das gesamte Grillgut mit Marinade bedeckt ist. Beginnen Sie rechtzeitig mit der Zubereitung, denn die Marinierzeit variiert je nach Rezept von einer halben Stunde bis zu mehreren Stunden oder sogar über Nacht. Decken Sie das Fleisch auf jeden Fall mit etwas Folie ab oder legen sie es in einen Gefrierbeutel oder eine Plastikdose. Packen sie das Ganze dann in den Kühlschrank - so kann der Geschmack gut einziehen. Dann heißt es: Etwas abtupfen und ab auf den Grillrost. Wir wünschen Guten Appetit!

 

43.         Grillen mit der Kugel - so klappt's

Direkt oder indirekt grillen - mit einem Kugelgrill ist beides möglich.

In immer mehr deutschen Gärten kann man sie mittlerweile stehen sehen - Kugelgrills in verschiedenen Größen und Modellen. Die meisten Grill-Fans denken früher oder später über den Kauf eines Kugelgrills nach, denn die Grills sind äußerst vielseitig: Es lassen sich auch große Bratenstücke, ganze Fische oder Hähnchen grillen. Möglich wird das durch den Deckel und zwei verschiedene Garmethoden - die direkte und die indirekte Methode. Klicken Sie hier: Sieben Tipps für das Grillen mit dem Kugelgrill.

 

44.         Mit Deckel gart es besser Die meisten Kugelgrills werden mit Briketts oder Holzkohle befeuert, es gibt mittlerweile aber auch Modelle mit Gas. Man kann sie verwenden wie einen gewöhnlichen Standgrill. Das Besondere daran ist aber der Deckel, der die Wärme um das Grillgut zirkulieren lässt. Deshalb eignen sich Kugelgrills auch bestens für das Grillen von großen Fleischstücken, wie Hähnchen oder Braten. Die Temperatur im Grill wird mit Hilfe des Deckels und den Lüftungsschlitze reguliert.

 

45.         Belüften will gelernt sein Für Anfänger ist der richtige Umgang mit den Lüftungsschlitzen meist das Schwierigste. Zum Anfeuern müssen die oberen und unteren Lüftungsschlitze ganz geöffnet sein. Nur dann wird der glühenden Kohle ausreichend Luft zugeführt. Beim Grillen bleibt der obere Lüftungsschieber in der Regel offen, mit dem unteren Schieber am Kessel wird dann die Temperatur geregelt. Kohle und Lüftung beeinflussen die Temperatur Je weiter der untere Schieber geöffnet ist, um so mehr Luft kommt an die Kohle. Dadurch glüht sie heftiger und die Hitze im Grill wird größer. Heben Sie den Deckel nicht zu oft an, es geht jedes mal Hitze verloren. Zusätzlich wird die Temperatur im Grill mit der Menge der Briketts oder Kohle gesteuert. Je mehr Sie in den Grill legen, um so höher wird die Temperatur. Zum Ersticken der Glut, werden beide Lüftungsschieber geschlossen.

 

46.         Direkte Grillmethode Bei der direkten Grillmethode liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle. Diese Methode bietet sich für alle Speisen an, die weniger als 25 Minuten garen. Zum Beispiel Würstchen, Steaks, Fischfilet oder Geflügelstücke ohne Knochen. Damit das Grillgut gleichmäßig durchgart, sollte es in der Hälfte der Garzeit einmal umgedreht werden.

 

47.         Indirekte Grillmethode Beim indirekten Grillen ist die Hitzequelle (Kohle, Briketts) nicht direkt unter dem Grillgut, sondern seitlich davon. Unter dem Grillgut, also zwischen den Kohlen, liegt eine Aluschale. Die Hitze steigt nach oben und zirkuliert um das Grillgut. Der geschlossene Deckel unterstützt die Zirkulation . Die indirekte Methode empfiehlt sich für alle Speisen, die länger als 25 Minuten garen müssen, wie Bratenstücke, ganze Fische oder große Geflügelstücke. Auch Speisen, die bei der direkten Methode schnell austrocknen oder anbrennen, werden indirekt gegrillt.

 

48.         Holzkohle oder Briketts - was grillt besser?

Mit Briketts lässt es sich lange grillen.

Für viele Grillfans gibt es nichts Schöneres, als den Tag mit einem Grillabend ausklingen zu lassen. Doch schon bei den Vorbereitungen kann einiges schief gehen. Denn für ein leckeres Grillergebnis und eine lange Glut ist das richtige Grillmaterial entscheidend. Was aber ist besser: Holzkohle oder Briketts?

 

Wir geben Tipps womit Sie am besten grillen und wie Sie dem Grill

 

49.         Mit Holzkohle oder Briketts grillen? Sowohl Holzkohle als auch Briketts haben Vor- und Nachteile. Die klassische Kohle lässt sich schneller entzünden - nach rund 25 Minuten ist die Glut gut - und sie wird in der Regel heißer, bis 700 Grad. Holzkohle eignet sich vor allem für kurze Grillevents mit Würstchen und Steaks. Ihr Nachteil: Die Glut hält nicht sehr lange an. In der Regel reicht die Hitze für maximal zwei Grillrunden. Nach etwa einer Stunde gibt sie keine Hitze mehr ab. Anders bei Briketts: Sie brauchen rund 50 Minuten Vorlauf, bis das erste Fleisch auf den Grill gelegt werden kann. Mit einem Anzündkamin sind die Briketts nach etwa 20 bis 30 Minuten einsatzbereit. Glühen sie aber erst einmal gleichmäßig, können gesellige Grillfreunde bis zu drei Stunden lang nachlegen. Briketts werden allerdings nicht ganz so heiß wie Holzkohle. Ein Wermutstropfen: Auf Briketts gegrilltes Fleisch hat einen weniger typischen Barbecue-Geschmack als auf Holzkohle zubereitetes Grillgut.

 

50.         Auf gute Qualität achten Beim Holzkohlekauf sollten Sie auf die Qualität achten. Auf der Verpackung sollte das DIN-Zeichen EN 1860-2 ersichtlich sein. Sorten mit dieser Aufschrift wurden nicht mit künstlichem Klebstoff hergestellt und sind frei von Schadstoffen. In preiswerten Kohlesäcken sind die Stücke häufig unregelmäßig groß, was eine ungleiche Hitzeverteilung und unregelmäßig gegrilltes Fleisch zur Folge hat. Diese Größenunterschiede gibt es bei Briketts nicht. Bei der Herstellung werden Kohlestaub und kleine Kohlestücke unter hohem Druck mit organischer Stärke als Klebstoff zu Briketts gepresst. Sie glühen gleichmäßig, langsam und kontrolliert. Auch bei ihnen lohnt es sich,

 

51.         Die Mischung macht's Experten empfehlen, die gute Entflammbarkeit der Holzkohle und die lange Brenndauer der Briketts in Kombination zu nutzen. Mischen Sie einfach beide Materialien. Im Grill legen Sie Kohle und Briketts am besten zu einer Pyramide zusammen. Sie brennt, ähnlich einem Lagerfeuer, von unten nach oben ab. Das Ergebnis: eine lange währende Glut und Fleisch mit dem typischen Holzkohlearoma.

 

52.         Profi-Tipp: der Anzündkamin Holzkohle und Briketts sind nicht leicht entflammbar und brauchen deshalb Zündhilfen. Profis benutzen biologische Anzünder und einen Anzündkamin. Flüssige Anzünder müssen vor dem Anzünden einige Minuten in die Kohlen einwirken, erst dann wirken sie richtig. Bevor man Würstchen und Co. auflegt, müssen diese Anzünder vollständig abgebrannt sein, sonst geben sie ihren intensiven Geruch an das Grillgut ab. Von Eierkartons oder Zeitungspapier als Anzündhilfe raten Grillprofis ab. Reststückchen und Asche können durch die Luft wirbeln, Nachbarn und Gäste belästigen und unter Umständen sogar andernorts ungewollt Feuer entzünden. Brandbeschleuniger wie Brennspiritus oder Benzin haben beim Anzünden des Grillfeuers nichts zu suchen, empfiehlt die Stiftung Warentest. Diese Mittel können eine schwere Verpuffung und Stichflammen verursachen.