Die 10 Gebote für die Menschheit
Alles ist aus Sternenstaub und Sternengase entstanden. Unsere Sonne, die Erde und
alles Leben. Und alles, was erschaffen wurde, erfüllt seinen Sinn und Zweck.
Wir Menschen sind ein Teil in diesem System und sollten diesem gerecht werden.
Als Pächter der Welt sind wir Menschen berufen und sollen die Erde hegen und
pflegen. Die Natur entlohnt uns für unser Tun, aber sie wird uns strafen,
wenn wir uns erdreisten, ihr zu schaden. Damit es uns nicht, wie einst den Sauriern
ergeht, sind 10 Gebote (Richtlinien) wichtig, damit die Menschheit überlebt.
Der Mensch soll,
1. … den Wildbestand regulieren und nicht ausrottet, auch nicht jene Tiere, die er als
Gefahr betrachtet, denn jedes Individuum erfüllt seinen Zweck auf Erden.
Das heißt, er soll helfen das natürliche Gleichgewicht zu bewahren und keinesfalls den
Tierbestand verändern. Der Mensch sollte weder Tiere über den eigenen Bedarf hinaus
jagen oder bedrohliche Tiere töten, denn sie sind eine Schöpfung der Welt. Aber der
Mensch kann den Bestand besonnen regulieren und auch gefährliche Tiere abwehren,
sofern sie Menschen bedrohen. Der Mensch sollte aber keine Tiere ansiedeln, wo sie
nicht oder nicht mehr hingehören. Die Natur regelt bestimmte Missstände selbst und
deshalb sollte der Mensch besonnen handeln. Nur wenn der Mensch für eine intakte
Natur sorgt, wird der Mensch den Reichtum der Erde dauerhaft nutzen können.
Ein stabiler Wildbestand sichert die Ernährung, Kleidung und andere nützliche Dinge.
2. … verantwortlich die Pflanzen hegen, auf das sich jede in seiner Art entfalten kann
und effektiv seine Aufgaben in der Natur erfüllen kann, was auch für Unkraut gilt.
Das heißt, den Pflanzen den entsprechenden Lebensraum zu geben und ein Gärtner für
die Welt zu sein. Verantwortlich in der Hege der Pflanzen bedeutet beispielsweise, dass
abgestorbene Zweige abgeschnitten, faulige Pflanzen beseitigt werden und harter Boden
aufgelockert wird. Bäume und Sträucher danken es mit dem Ertrag, geben den Tieren
zum Beispiel Futter und dem Menschen Früchte. Eine ökologische Graslandschaft
versorgt optimaler Tiere, bunte Blumen locken Bienen an und Unkräuter schützen ein
zweckmäßiges Biotop. Deshalb sollte der Gärtner Mensch gut überlegen, was ökologisch
sinnvoll ist, denn die Natur zahlt ihm direkt oder indirekt mögliche Verfehlungen zurück.
3. … umsichtig Nutzflächen schaffen, damit die bepflanzten Felder der Natur konstruktiv
dienen, aber nicht das ökologische Verhältnis gefährden.
Das heißt, der Mensch sollte bedacht kleine Flächen erschließen und sich überlegen, ob
ein Trockenlegen einer Sumpflandschaft nicht das natürliche Gleichgewicht zerstört.
Gleiches gilt für das roden von Wälder, zumal besonders der Wildbestand eingegrenzt
wird. Es ist beim Anlegen von Felder darauf zu achten, dass die Nutzflächen nur so groß
sein sollten, dass nicht eine große Angriffsfläche für die Witterung entsteht.
Solche Flächen können zum Opfer von Sturm und Unwetter werden, wodurch der Acker
seinen Nährwert verliert, der Boden austrocknet und ausgelaugt keine Erträge bringt.
Wichtig ist immer ein natürliches Gleichgewicht mit der typischen Flora und Fauna.
Bei einem ausgewogenen Verhältnis dankt es die Natur mit hohen und stabilen Erträgen
im Ackerbau. Merke! Große Felder lassen sich zwar optimaler mit landwirtschaftlichen
Maschinen bewirtschaften, aber zugleich bieten jene Felder große Angriffsfläche für die
Naturgewalten, sodass sich der Ertrag auf Dauer drastisch vermindern wird.
Das Nachhelfen mit künstlichen Dünger oder gentechnischen Verfahren kann sich
langfristig rächen. Der Mensch sollte deshalb immer Prüfen, was ökologisch sinnvoll ist.
Mitunter kann das Grundwasser vergiftet, aber auch die Erträge (Nahrung) verunreinigt
werden. Vielleicht wäre die alte 3-Felder-Wirtschaft eine bessere Alternative?
4. … die Grünflächen mit Nutzvieh bewirtschaften und gegenüber unerwünschten
Pflanzen entsprechende Tiere einsetzen, statt Maschinen. Wesentlich ist immer ein
ökologischer Effekt und die Verantwortung, um die Natur nicht zu schädigen.
Unter anderem sollten Schafe von Ort zu Ort ziehen und das Gras kürzen, damit das
Gras besser nachwachsen kann und in trockenen Gebieten kein irreparabler Schaden
entsteht. Das Kühe und Pferde auf den immergrünen Grasflächen weiden, damit ein
optimaler Stoffwechsel (Gasaustausch) gegeben ist. Und bei der Unkrautbekämpfung
statt Maschinen und Giftstoffe, sind natürliche Alternativen zu bevorzugen, vielleicht
lassen sich Tiere nutzen, die für Nutzpflanzen keine Gefahr sind. Die Verantwortlichkeit
gegenüber der Natur sollte immer der Maßstab sein, um langfristig unsere Umwelt zu
erhalten, auch hinsichtlich eines gesunden Tierbestands, damit schädigende Folgen für
den Menschen abgewendet werden können. Dazu gehört auch eine artgerechte Haltung
von Tieren, die ihrer Natürlichkeit entsprechen, denn eine Massenhaltung (eingesperrte
Tiere) wird sich auf Dauer rächen und für den Menschen gesundheitliche Folgen haben.
5. … das Wasser als Elixier des Lebens betrachten und der Mensch sollte deshalb weder
Wasser verschwenden, verschmutzen oder vergewaltigen, denn alles was fließt ist für
die gesamte Natur und nicht allein für den Menschen gedacht.
Das heißt, nutze das Wasser vorrangig für den Durst oder der Zubereitung von Speisen.
Benutze sparsam das Wasser zur Reinigung, denn ein übertriebenes Waschen macht
weder den Körper gesünder noch die Wäsche sauberer. Abwasser sind auf ein nötiges
Maß zu reduzieren und meint auch die Toilettenspülung. Vor allem lasse dem Wasser
seine Natürlichkeit. Grenze speziell die Bäume nicht mit Beton ein, damit die Wurzeln
genügend Wasser finden. Zwinge den Fluss nicht in eine bestimmte Bahn oder staue ihn,
denn damit vernichtest du ein Stück Natur, zudem wird sie sich dafür rächen. Benötigtes
Wasser für die Industrie ist möglichst zu recyceln und wenn es abgleitet wird muss es
von Schadstoffen gereinigt werden und darf keine Flüsse, Seen oder Meere verseuchen.
Bedenke, bei allen unbedachten Verfehlungen sterben nicht nur Tiere und Pflanzen,
sondern sie vergiften auch das Umfeld des Menschen. Wenn auch nicht offensichtlich,
aber schleichend werden wir unsere eigenen Gifte essen und trinken. Und schließlich
brauchen Gewässer Ruhe, damit die Wassertiere und Pflanzen durch Lärm (z.B.: Schiffe)
und Abfälle (Plastikmüll) nicht krank werden. Die Lebewesen und Pflanzen reinigen das
Wasser bzw. jäten den Gewässergarten, damit ein intaktes Ökosystem erhalten bleibt.
6. … daran denken, dass wir die Luft zum Atmen brauchen und nicht eines Tages durch
unser eigenes Verschulden daran ersticken.
Das heißt, Luftverschmutzungen aller Art zu vermeiden. Somit sollte der Mensch auf das
Auto verzichten und wenn notwendig Alternativen (Elektrofahrzeuge) nutzen. Besser ist
es, mit dem Fahrrad zu fahren oder gar zu laufen.
In den großen Städten sollte überlegt werden, ob nicht der gesamte Verkehr reduziert
werden könnte. Denkbar wäre ein optimales Nahverkehrsnetz (Busse, Bahn, Tram) und
effektiv koordinierte Lieferfahrzeuge. Am Stadtrand könnten Autos für den Überland-
Verkehr gemietet und Zwischenlager für Großtransporter (LKW) eingerichtet werden.
Um den Stadtverkehr zu entlasten, werden von den Zentralen am Stadtrand ökonomisch
kleine LKWs eingesetzt. Ökologischer wäre jedoch ein effektives Eisenbahnnetz, für den
Warentransport und privaten Urlaubsreisen. Zu überlegen wäre, ob nicht alle Formen von
Motorsport untersagt werden sollten (Kraftstoff, Feinstaub, Reifen, Verschleißteile und
ein weltweiter Transport der Rennmaschinen). Alternativ könnten die Rennstrecken für
Fahrradrennen oder Marathonläufe genutzt werden. In mehrfacher Hinsicht sollte auch
der freie Verkauf von Feuerwerkskörpern unterbunden werden. Es ist stets zu überlegen,
welche Maßnahmen einen hohen Effekt bewirken und zeitgemäß zu einem Umdenken
führen sollten. Dazu gehört auch, den Flugverkehr auf ein Mindestmaß zu beschränken.
Bei Industrieanlagen sollten Abgasfilter Pflicht sein und jede Verfehlung sollte streng
bestraft werden. Verbindlich sollte die UNO Umweltschutzmaßnahmen festlegen, an
denen sich jedes Land zu halten hat und reiche Länder sind verpflichtet den ärmeren
Staaten dabei uneigennützig zu helfen, denn die Luft kennt keine Grenzen.
7. … die Ressourcen der Welt nicht verschwenden. Der Mensch kann die Bodenschätze
und die natürlichen Rohstoffe für sich nutzen, aber sollte verantwortlich mit ihnen
umgehen. Dabei sollten alle hergestellten Produkte möglichst recycelbar sein und
wenig Müll produzieren, damit die Natur nicht mit Abfällen zugeschüttet wird.
Das heißt, der Mensch sollte sparsam die Ressourcen gebrauchen nach den Kriterien der
Notwendigkeit. Das Wiederaufbereiten von Sekundärrohstoffe oder der natürliche Zerfall
von Produkten sollte immer Vorrang haben. Auch eine zweckmäßige Vereinheitlichung
von Produkten sollte verpflichtend sein, die den allgemeinen Gebrauch vereinfachen
(z.B.: Pfandflaschen, einheitliche Kabel) und somit ökonomischer (energiesparend) sind.
Es sollte für Produkte Alternativen gefunden werden, die sich schwer oder gar nicht
aufbereiten lassen bzw. nicht auf natürlichem Wege zerfallen.
Wichtig sollte stets die Frage sein, was braucht der Mensch wirklich zum Leben und
welchen Luxus können wir uns ökologisch leisten? Daher sollten wir von den wenigen
Naturvölkern lernen, dass man im Einklang mit der Natur auch glücklich leben kann.
Denn merke: Je höher der Wohlstand ist, desto größer ist die Gier nach mehr und macht
die Seele einsam und krank. Da der Mensch evolutionsbedingt immer ein egoistisches
Wesen bleibt, muss er lernen, zur Vernunft geleitet und notfalls gezwungen werden, um
die Gesellschaft ökologisch verantwortlich umzugestalten.
8. … sein Verhältnis zu anderen Menschen friedlich gestalten, mit Toleranz und Respekt.
Es ist zu bedenken, dass der Mensch von seinem Egoismus geleitet wird und sich ein
individuelles Weltbild schafft. Diese basieren auf Erfahrungen und der Bewertung von
Wissen, die zu Vorurteilen führen. Zudem strebt der Mensch nach Selbstdarstellung
und Wohlstand. Aus diesem Grund sollte der Mensch zum rechten Denken geleitet und
nicht gezwungen werden, aber klare Grenzen strafrechtlich definiert werden.
Das heißt, grundsätzlich ist der Mensch sein ärgster Widersacher. Er sucht sich gerne
Verbündete im Denken, wie gleichgesinnte Freunde oder entsprechende Gemeinschaften.
Das können religiöse, politische, sportliche oder kulturelle Vereine sein, die bestimmte
Lebensleitlinien vorgeben und zur ideologischen Nische werden. Leider wird dabei oft
eine Abgrenzung vollzogen und ein gewisses Feindbild aufgebaut. Sofern aber der Ton
gegenüber anderen in Feindseligkeiten oder Hass umschlägt, wird damit der Nährboden
für Propagandisten gelegt und kann eine gewalttätige Bewegung auslösen.
Eine Regierung sollte deshalb zeitgemäße humanistische Leitlinien ziehen und klare
Rechtsnormen definieren, um eine unnötige Eskalation zu verhindern. Das heißt nicht,
den Bürger im Denken zu bevormunden, sondern lediglich Grenzen festzulegen.
Als Basis sollten die UNO-Leitlinien gelten. Die Normen der Menschenwürde für ein
gesellschaftlichen Zusammenlebens sollten in jeder Verfassung verankert sein und als
Orientierungspunkte des menschlichen Lebens gelehrt werden. Lernen heißt dabei den
eigenen Egoismus zu kontrollieren. Eine Regierung sollte zeitgemäß und konsequent
dazu den Bürger vor Individuen schützen, die bewusst gegen die Grundsätze der
Menschlichkeit verstoßen oder eine Gefahr für die Menschheit sind. Grundlegend ist
dabei die Sichtweise sich international als eine große Völkerfamilie anzusehen und alle
Bewohner der Erde gleichberechtigt sind. Dennoch sind Traditionen, Religionen und die
Kultur jedes Volkes zu tolerieren und ihre Regeln zu achten. Jedes Volk hat ein Recht
seine Kultur und seinen Glauben ausleben (pflegen) zu können, sofern andere Menschen
nicht darunter leiden müssen oder eine Gefahr für die Menschheit sind.
Nur wer die Gleichwertigkeit (Würde) zwischen allen Menschen begreift und respektiert,
nur der darf zurecht den Titel Mensch tragen.
9. … bewusst mit seinen Entdeckungen umgehen und mögliche Folgen überdenken.
Sollten sich schädliche Auswirkungen erst später zeigen oder Wissen missbraucht
werden, so muss entsprechend gehandelt werden, bevor Wissen zum Fluch wird.
Das heißt, viele nützliche Erfindungen und Entdeckungen der Menschheit wurden und
können missbraucht werden. Sie werden oftmals militärisch als Waffen entfremdet oder
profitabel verantwortungslos auf den Markt gebracht. Daher müssen Wissenschaftler
alles gründlich prüfen und gesetzlich absichern, um eine Zweckentfremdung möglichst
zu vermeiden. Jede Regierung steht in der Pflicht gravierende Risiken für den Menschen
und der Umwelt (Natur) zu verhindern und ist befugt, gesetzliche Barrieren zu ignorieren.
Oberstes Gebot sollte stets sein, eine akute Gefahr abzuwenden. Die Maßnahme muss
jedoch gerechtfertigt sein (detailliert begründet). Ebenso ist der Weltsicherheitsrat befugt
Waffen oder Produkte zu ächten bzw. ein sofortiges Maßnahmenpaket beschließen, um
den Schutz der Menschheit zu garantieren. Regierungen, die einen UNO-Beschluss
ignorieren, sind zu ächten und zu sanktionieren. Wenn von jenen Staaten eine Bedrohung
für die Welt ausgeht, sollten wohlüberlegte Maßnahmen getroffen werden und als letztes
Mittel, eine militärische Aktion in Erwägung gezogen werden. Die Bewertung einer
Weltbedrohung ist jedoch eine zeitgemäße Größe (aktuelle Situation/Gefahr).
In Zusammenhang mit der Forschung steht auch Wissen. Kein Staat darf seinem Volk
anerkanntes Wissen vorenthalten, sondern muss es an den Schulen und Universitäten
lehren und darf aktuelles oder strittiges Wissen nicht blockieren. Um sich jedoch vor
banalen Behauptungen zu schützen, ist Wissen nur dann legitim, wenn es fachlich
anerkannt oder für möglich gehalten wurde. Grundsätzlich zu verbieten ist Wissen,
dass im groben Maße gegen die Grundsätze der Menschlichkeit verstoßen, wie Hetze,
Rassismus, Diskriminierungen und Diffamierungen.
10. … seine technischen Fähigkeiten dazu nutzen dem Sonnensystem zu dienen
und andere Planeten zu besiedeln oder bei einer sinnvollen Entwicklung beizutragen.
Das heißt, eventuell wurde der Mensch von der Natur bevorteilt, um dem Sonnensystem
zu dienen. Mit dem steigenden Wissen soll er helfen, indem er Vorgänge auf bestimmten
Planeten beschleunigt, verändert oder kontrolliert. Bei einem verantwortlichen Tun kann
der Mensch für sich einen neuen Lebensraum entdecken und ist vielleicht in der Lage
Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu erschließen. Daher sollte die Menschheit
seine Kraft für das Weltall nutzen, statt sich auf Erden an nichtigen Dingen aufzureiben.