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Lehrte Bahnhof
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Bahnhof Lehrte

Am Bahnhof Lehrte fehlt eine Radquerung. Der VEP schlägt Rampen am bestehenden Tunnel und eine Freigabe für RadfahrerInnen vor. Ist der Tunnel dafür breit genug? Wäre ein zweiter Tunnel mit Fahrradparkhaus denkbar? Kann eine Brücke über die Gleise oder vom Rathausplatz zum Sedanplatz hilfreich sein?

Der VEP stellt fest:

Der Entwurf des VEP schlägt daher vor:

Die vom Gutachter vorgeschlagene Lösung erscheint problematisch: Der Bahnhofstunnel wurde zwar gerade mit einer neuen Beleuchtung ausgestattet. Aber gerade in Stoßzeiten scheint es unmöglich, hier Rad- und Fußgängerverkehr zu kombinieren. Die Rampen sind zwar ganz nett, aber der Tunnel bleibt im Prinzip wie er ist - viel zu eng. Als Radverbindung völlig untauglich.

Statt dessen ist eine zukunftsfähige Lösung erstrebenswert: z.B. der Neubau eines Tunnels für den Radverkehr etwas weiter nord-westlich mit Rampen an der Bahnhofsstraße und der Post- oder Friedrichstraße (GELB) oder vielleicht doch eine Brückenlösung (über die Gleise oder über die B443 in Höhe Sedanplatz):

 
Foto aus: “Verkehrsentwicklungsplan Lehrte”,    privat

Beim Bau der neuen Tunnelanlage könnte man sich an der Lösung im schweizerischen Oerlikon (20.000 Einwohner) orientieren:

 

Mit dem Bau der Rampe an der Post- oder Friedrichstraße wäre auch ausreichend Platz, um am Eingang zur Fußgängerzone “Neues Zentrum” eine Bushaltestelle für den Busverkehr in Richtung Norden anzulegen. Damit kann die Burgdorfer Straße vom Busverkehr Richtung Norden entlastet werden und zur Einbahnstraße werden.

Die Entwicklung des Bahnhofsbereichs ist eng mit der Entwicklung von Richtersdorf zu verzahnen. Die entsprechende Darstellung zu Richtersdorf findet sich HIER im Abschnitt Lehrte Nord-West.

Es ist zu untersuchen, ob der Bahnhof über eine Brücke oder einen Tunnel direkt an Richtersdorf angebunden werden kann. Damit könnte man Richtersdorf zum “Megahub” für den Radverkehr in Lehrte entwickeln.


Diskussionsbeiträge zum Bahnhof Lehrte

Facebook (“Du bist Lehrter, wenn….”)

Also ich bin ja Radfahrer, da ich kein Auto habe. Aber ein zweiter Tunnel unterm Bahnhof? Wofür? Auf der Ahltener Straße wäre mal ein Radweg angebracht. Der jetzige auf der Straße ist meines Erachtens zu gefährlich, zumal der ab der Köthenwaldstraße nicht mehr zu sehen ist.

Wo ist das Problem das Fahrrad durch den Tunnel zu schieben 🤔

Auch Radfahrer möchten zügig vorankommen.

weil diese 100m ja so dramatisch sind

Damit Radverkehr funktioniert, muss er über gut geeignete Verbindungen von und in alle Bereiche der Stadt sicher und komfortabel möglich sein. Möglichst unterbrechungsfrei. So der VEP. Autos werden ja auch nicht über die Straße geschoben.

Es sind doch nur einige zu faul das Rad zu schieben. Ob Jugendliche oder Erwachsene. Auch im Neuen Zentrum kann kaum einer Schieben sein Rad

das hat nichts mit faul zu tun. In einem üblichen Alltag, in dem man von A nach B gelangen muss, fällt die Entscheidung häufig zwischen Auto oder nicht. Da auf das Rad umzusteigen, gelingt nur dann, wenn man vergleichbar zügig voran kommt. Sonst lässt man das eher, weil Schieben (und dann noch treppauf, treppab) nervt und Zeit kostet, die sowieso knapp ist.

Ja dann würde ich frühzeitig los fahren

Warum sollte man das auch wollen? Wenn ich das Fahrrad nehme, beabsichtige ich ja schneller voran zu kommen. Unterbrechungsfrei wäre das natürlich am attraktivsten.

Dann kann man auch die Strecke mit Unterführung der Autos fahren

Der Umweg ist mit dem Auto aber eben leichter zu bewältigen. Es geht doch um einen echten Paradigmenwechsel, um das Mobilitätsverhalten zu verändern. Dann müssen eben für den Radverkehr auch mal "teure" Investitionen getätigt werden. Für Autos werden ja auch Brücken und Tunnel gebaut. Warum denn nicht für Fahrräder? Es muss schon eine echte Anbindung der Stadt östlich der Bahn geben.

Eine Freigabe des bestehenden Tunnels wäre keine gute Lösung.

Mit dem Fahrrad gehe ich immer Schranke, oder Berliner Straße.

Ich nutze den Tunnel jeden Tag mit dem Fahrrad und ich breche mir keinen Zacken aus der Krone, wenn ich schiebe.

Wenn schon Tunnel bauen,dann lieber bei Richtersdorf. Da steht man ewig um über die Schranke zu kommen.

Genau. Finde ich auch besser. Ich gehe nicht durch den Tunnel, da ich mein schweres Rad nicht runter bekomme.

So ein Blödsinn, für 80M extra ein Tunnel zu bauen

Vielleicht ist sinnvoll für Rollstuhlfahrer, wegen den Fahrstuhl. Und den Tunnel wäre ne Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Radfahrern. Ich schieb ja mein Rad. Meisten gehe ich zu Fuß. Aber ich denke auch an Rollstuhlfahrer/in

das ist für Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Das Gefälle muss so seicht sein, da nicht jeder Rollifahrer soviel Kraft hat um ohne Hilfe rauszufahren. Geschweige denn wie schnell die Abfahrt wäre. 😱

Wenn man Rücksicht nimmt klappt das doch auch ohne unnötige Kosten

Für mich sind das keine unnötigen Kosten. Für Autos wird auch eine vernünftige Infrastruktur gebaut; warum nicht für Fahrräder?

Außerdem muss man bedenken, dass der Anteil der E-Bikes sicher weiter steigen wird. Die sind schwer und nicht so leicht eine Rampe rauf zu schieben. Ein Radschnellweg braucht m.E. zwingend eine Anbindung an die Stadt östlich der Bahn. Ob dafür Richtersdorf "ertüchtigt" wird oder eine zusätzliche Querung entsteht sollte kritisch diskutiert werden und würde sicher auch von der Führung des Schnellwegs (Nord- oder Südroute) abhängen.

dann sollten wir auch eine Fahrradsteuer erheben um solche Kosten zu decken, analog zur KFZ Steuer 😉

Steuern sind grundsätzlich nicht zweckgebunden. Es geht doch um die Umsetzung einer Verkehrswende. Vielleicht sollten wir einfach die Millionen nehmen, die Herr Scheuer in den Ausbau und Neubau bayerischer Umgehungsstraßen gesteckt hat, obwohl sie für den Ausbau des Radverkehrs vorgesehen waren. 😉

Man sollte auch bedenken, dass es bei einer echten Mobilitätswende möglich sein sollte, seine Einkäufe (schwere Fahrradtaschen, Anhänger, Lastenrad) zu transportieren und mit Kleinkindern (Anhänger, Kindersitz) problemlos voranzukommen. Das geht mit Rampen leider gar nicht. Es geht eben nicht darum, "auch mal" das Fahrrad zu nehmen sondern es zu einer echten Alternative zum Auto und damit letztlich zum Standard-Fortbewegungsmittel zu machen.

Für solche Einkäufe braucht man erst mal vernünftige Fahrradparkplätze. Nicht nur einige kleine Bügel wie vor Edeka. Wenn ich da mit meinem Anhänger parke, nehme ich schon viel Platz weg von der Fußgängerfläche. Einige Autoparkplätze, die direkt vor den Läden sind, könnte man umfunktionieren. Auch ein möglicher Punkt für einen Paradigmenwechsel im Mobilitätsverhalten.

stimme ich zu, am besten abschließbare Fahrradkäfige auf jedem Supermarktplatz; denn wer fährt schon mit dem teuren E-Bike zum Einkaufen, wenn man es nicht sicher abstellen kann. Jetzt bauen ja Aldi, Lidl und Penny neu. Da könnte man Fahrradstellplätze doch als Bauauflage machen…

Ich weiß nicht, ob Käfige die Lösung sind, mir geht es um ausreichend Platz…

... wie soll das denn mit dem Schlüssel funktionieren? Kann ich mir nur schwer vorstellen.

Man könnte die Verschlüsse einfach so gestalten, dass man als Radfahrer, der einen solche Käfig nutzen will, sein eigenes Vorhängeschloss dabei hat, mit dem man den Käfig verschließt. Das nimmt man dann bei Abfahrt wieder mit.

so stelle ich mir das auch vor. Kein großer Käfig, wie beispielsweise in Ahlten am Bahnhof, sondern einzelne Boxen, wo jeder sein mitgebachtes Schloss einhängen kann. Die Supermärkte bieten doch auch Boxen an, um Taschen einzuschließen, siehe Kaufland oder LIDL im Hbf Hannover, da sollte so ein Fahrradpark-Angebot auch selbstverständlich sein.

Klingt interessant. Habt ihr so etwas schon mal irgendwo gesehen?

Scheiß auf Fahrradweg 🤬. Lieber eine Überwachungsanlage im Bahnhofstunnel. Sind auch weniger Kosten😅.

So etwas braucht kein Mensch,da gibt es andere Dinge für die man Geld ausgeben kann/ muss

Was für ein Blödsinn, dann müsste ich jede Fußgängerzone doch auch für Fahrräder frei geben. Hier geht es um ein paar Meter, die kann man doch wohl schieben, zumal man an den Treppen doch eh absteigen muss.

warum? Es geht darum, gerade nicht durch die Fußgängerzone und den Tunnel schieben zu müssen, sondern auf einem Radweg an anderer Stelle einfach fahren zu können.

wie ich schon an anderer Stelle hier geschrieben habe: Es werden immer mehr E-Bikes werden. Die schiebt man nicht einfach so eine Rampe hoch. Und was ist mit Kinderanhängern, schweren Fahrradtaschen nach dem Einkauf? Das Fahrrad soll doch eine echte Konkurrenz zum Auto werden. Dafür muss auch die Infrastruktur gleich gut werden.

grundsätzlich ja richtig, aber muss ich deswegen durch den Bahnhof fahren? Das mache ich in Hannover doch auch nicht. Außerdem haben die Bahnsteige nur einen Auf-/Abgang, da strömen dann immer viele Leute auf einmal in den Tunnel. Die es, wie ich, zum Wechsel in die S-Bahn oder zum Bus auch oft sehr eilig haben. Wenn ich dann auch noch auf Fahrräder achten muss, die - von beiden Seiten - durch den Bahnhof rasen, verpasst man den Anschluss.

da bin ich ganz bei Dir. Und genau deshalb muss eine Querung für Fahrräder her. Und wie gesagt: E-Bikes bekommt man da schlecht die Treppe hoch, Lastenräder und Fahrräder mit Anhängern (Einkauf, Kinder) gar nicht. Da nützt dann auch schieben nichts, weil man gar nicht rein kommt.

... in Hannover gibt es direkt neben dem Bahnhof auch zwei Tunnel, durch die man mit dem Rad fahren kann. So eine Querung für den Radverkehr fehlt leider in Lehrte. Ich halte das auch für gefährlich im Lehrter Bahnhofstunnel Fahrrad zu fahren.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit Unsummen ausgegeben werden, um z.B. die A2 achtspurig zu verbreitern, die B65 vierspurig auszubauen und jede Menge Güterverkehrslogistik (z.B. Megahub) zu finanzieren.

Wenn es dann darum geht, die negativen Folgen dieser Maßnahmen für andere Verkehrsteilnehmer zu beseitigen, ist kein Geld mehr da und es kommen so armselige Lösungen wie der Bahnhofstunnel, die beiden Richtersdorf-Tunnel oder die Kopfsteinpflaster-Querung der Radroute 11 über die Autobahn (siehe Foto) dabei heraus.

Auch für Radfahrer sollte es Wege geben, auf denen man sicher, schnell und ohne Schäden für Körper und Gerät zum Ziel kommt. Für Autos ist das eine Selbstverständlichkeit.

… Geld wäre schon da. Aber der Scheuer gibt Fahrradgeld lieber für Autos aus: https://www.tagesspiegel.de/politik/radverkehrspolitik-ausgebremst-12-millionen-fuer-radwege-nutzt-scheuer-fuer-neue-strassen/25624844.html

Ich frage mich bei der Diskussion um den Fahrradschnellweg immer mehr warum der am Bahnhof starten soll? Am Ortsausgang von Lehrte, am Fuhrenweg würde ja auch reichen, die Autobahnanschlüsse beginnen ja auch nicht in der Innenstadt. Im übrigen finde ich die Diskussion über die Fahrradtauglichkeit des Bahnhofstunnel mehr als lächerlich, wer wirklich von Lehrte nach Hannover 17 Kilometer Fahrrad fahren will, aber wegen 100 Meter schieben abgeschreckt wird, hat wohl auch nicht wirklich vor die Strecke mit dem Fahrrad zu bewältigen, das ist in meinen Augen eine Alibiausrede.

Der Radschnellweg hat eigentlich nicht direkt etwas mit dem Bahnhofstunnel zu tun. Der Tunnel dient der Verbindung des zerschnittenen Lehrter Stadtgebietes für Fahrten zum Einkaufen, in die Schule, zum Bahnhof usw. In dem Zusammenhang kann er dann natürlich auch von allen genutzt werden, die über den Radschnellweg zum Bahnhof kommen.

Der Radschnellweg muss natürlich nicht direkt am Bahnhof enden. Aber er sollte irgendwo enden, von wo aus man den Rest der Stadt schnell und gut erreichen kann - ggf. auch auf unterschiedlichen Wegen. Und da ist der Bahnhof nunmal ein ziemlich zentraler Punkt in Lehrte.

Im übrigen schiebst du dein Auto ja auch nicht durch die Trogstrecke in Lehrte, wenn du von der Arbeit nach Hause zurück fährst.

… das ist wohl richtig, aber auch für Autos gibt es Strecken die nicht genutzt werden können, Beispiel Fußgängerzone, da wird drum herum gefahren statt geschoben. Also wie du siehst hinkt der Vergleich. Also nochmal, wo ist das Problem bei 100 Metern? In meinen Augen eine Alibiaussrede um nicht Rad zu fahren.

Ich lasse mich von den 100 Metern auch nicht abschrecken, Rad zu fahren. Natürlich nicht. Das Problem liegt darin, dass die Eisenbahn den Verkehr in Lehrte zerschneidet. Für Autos ist da nicht so dramatisch - die fahren einfach drumherum. Aber um die Attraktivität des Radverkehrs zu fördern und ein Umsteigen auf das Rad zu erleichtern, wären Routen, auf denen man sicher und bequem unterwegs ist, vorteilhaft. Wenn man also auf einer schnellen Radverbindung unter dem Bahnhof deutlich schneller als mit dem Auto in Lehrte unterwegs ist, fährt man eher Fahrrad.

… das bin ich jetzt auch schon, wenn ich zu meinem Kumpel in Lehrte Nord fahre bin ich jetzt schon auf dem Fahrrad schneller als mit dem Auto.

… und trotzdem ist es sinnvoll, eine für Fahrräder taugliche Querung der Bahnstrecke zu schaffen. Richtersdorf ist für die meisten ein Umweg, der gern mal vor geschlossenen Schranken endet. Und die Berliner Allee ist für den Autoverkehr optimiert. Der Radweg auf der Seite zum Bahnhof hin wird nur über eine Fußgängerampel (am Parkhaus) erreicht, die nicht bedarfsgerecht schaltet. Und auf der anderen Seite ist kein Platz, um Fußgängern und Radfahrern auszuweichen, die dort an der Ampel warten. Wegen der Kurve und der hohen Stützmauer ist diese Stelle schlecht einsehbar und potentiell unfallträchtig.

Wenn man denn den Fahrradverkehr fördern will - egal ob im Zusammenhang mit dem Schnellweg oder zur Aufwertung des Standortes Lehrte - ist eine zusätzliche Querung sinnvoll. Ich könnte mir eine Brücke vorstellen. Ich würde so eine Brücke allerdings in der Burgdorfer Straße beginnen lassen und auf der Bahnhofstraße enden - dort wo jetzt der Parkplatz und die Dampflok sind. Und die Brücke bitte so groß, dass ein Fahrrad dort oben auch einer Kehrmaschine ausweichen könnte, wenn da eine tätig ist. Keine unnötig engen Radien.

Natürlich geht es bei einer Querung der Bahn um die Stärkung des Fahrradverkehrs innerhalb Lehrtes. Das hat nur bedingt etwas mit Schnellweg zu tun, sollte aber mitgemacht werden. Was sagen Sie denn den Leuten mit Kinderanhängern, mit Lastenrad, den älteren Menschen mit E-Bikes, die da nicht durchschieben können, weil sie da gar nicht erst runter und hoch kommen? Durch eine solch pauschale Vorverturteilung, wie Sie es hier praktizieren, verhindern Sie eine Verkehrswende schon im Keim. Um hier auch ein Beispiel zu bringen: Wenn ich irgendwo hin will, an einer Stelle aber nicht durchkommen und mir der Umweg zu unbequem oder lang ist, fahre ich eben wieder mit dem Auto. Und es geht hier darum, den Fahrradverkehr auch innerhalb Lehrtes zu fördern. Es werden hier Ideen diskutiert, nicht Ergebnisse präsentiert.

Die meisten fahren da doch eh schon 😂

Schön wäre dann auch ein Tunnel in jede Richtung, ein Fahrradparkhaus mit einem Hubschrauberlandeplatz. Die Wirtschaft geht gerade den Bach herunter und dann kommen solche Ideen. Sowas kann nur von jemanden kommen, der nicht jeden Monat rechnen muss, wie er die Krankenkassenbeiträge bezahlt.

… so ein Quatsch. Sie mischen Übertreibung und Dinge, die nichts miteinander zu tun haben und versuchen damit Empörung zu schüren. So machen es echte Populisten. Dass Sie anderer Meinung sind, ist Ihr gutes Recht. Dann argumentieren Sie aber bitte, und bedienen Sie nicht Ressentiments. Der Ausbau von Infrastruktur hat NICHTS mit dem Bezahlen von Krankenversicherungen zu tun. Und vielleicht spart eine Kommune am Schluss sogar Geld, wenn mehr Fahrrad gefahren wird, weil durch weniger Autoverkehr auch deutlich weniger Straßensanierungen notwendig sind.

Das ist genauso populistisch wie sie das Rad Thema aufgreifen anstatt das unpopuläre Thema „Rathausdachsanierung“, was seit Jahren fällig ist, aber keinen interessiert weil es eben nicht populär ist. Wie viele Millionen Fahrradkilometer müssen gefahren werden, damit sich so eine Baumaßnahme umwelttechnisch rechnet?

Sie vermischen schon wieder grundverschiedene Themen. Ich habe ja auch nicht Ihre Sicht der Dinge populistisch genannt sondern Ihre Argumentation. Wenn es geschafft wird, dass Autokilometer eingespart werden, lohnt so eine Investition m.E. ganz sicher.

Alle Parteien reden davon, dass jetzt in eine zukunftsfähige Infrastruktur investiert werden muss. Geld für umweltfreundlichen Verkehr steht also zur Verfügung. Man muss es einfach nur wollen.

Endlich mal ne vernünftige Idee. Ob die Umsetzung geht ist nur die Frage

Ich fahre über 45 Jahre Rad... mittlerweile auch E-Bike. Damit erledige ich alles...Einkäufe, zur Arbeit und so weiter. Mir wäre es lieber wenn man den „Todesstreifen“ auf der Ahltener breiter machen würde. Einen Tunnel brauch ich nicht. Entweder durchschieben oder Berliner Allee. Wie kann man nur so bequem sein?

Hut ab, 45 Jahre mit Fahrrad unterwegs! Das meine ich ernst. Eine kleine Anmerkung: wenn ich bequem sein möchte, steige ich ins Auto. Der Tunnel dient nicht der Bequemlichkeit, sondern einer besseren Fahrradinfrastruktur. Ich würde nicht haupten, dass alle in den Niederlanden bequem sind, nur weil dort überall Tunnel, Fahrradbrücken und separate Fahrradwege sind.

Das mit den Todesstreifen sehe ich auch so. Ich fände eine Einbahnstraßenregelung gut: über die Ahltener Straße stadtauswärts und über die Iltener Straße stadteinwärts. Dann wäre da ganz viel Platz für alle - sogar für eine ausreichende Zahl von Anwohnerparkplätzen und zum Einkaufen.

... mit dem E-Bike durch den alten Tunnel: da muss man wohl die Aufzüge nutzen, oder wie kommt man da runter? Und was macht man mit Kinderanhänger? Oder Lastenfahrrad?

Das geht m.E. gar nicht, da der eine Aufzug viel zu klein ist für einen etwas breiteren Anhänger. Da muss man einen Umweg in Kauf nehmen. Auch habe ich in dem bestehenden Tunnel noch nicht wirklich E-Bikes gesehen. Aber ich war ja seit Corona uns ehrt nicht mehr am Bahnhof gewesen, weil ich nicht in Züge steige, sondern direkt mit dem Rad durchfahre..

Ich fahre Rad weil ich nie den Weg zu einem Führerschein gefunden habe... bis heute habe ich an einem Auto kein Interesse. Von Lehrte nach Sehnde, Ilten, Köthenwald, Höver und so weiter ist kein weiter Arbeitsweg da reicht mir das Rad. Und durch ein E-Bike ist es noch angenehmer. Man wird ja auch älter und die Knochen auch

Wie glücklich ich wäre, könnte ich mich weitestgehend vom Auto lösen…

Kommt drauf an... ich habe mir nie einen Job gesucht wo ein Auto nötig wäre. Nach Hannover kommt man gut mit dem Zug. Alles andere hier in der Umgebung geht gut mit dem Rad... auch bei Regen, Sturm. Man wird nass aber es gibt gute Regenkleidung

Ohne jetzt alle bisherigen 94 plus x Statements durchgelesen zu haben, rege ich eine andere Alternative an, die mehrere Probleme gemeinsam "erschlagen" könnte.

Statt eines zweiten, langen Tunnels direkt neben dem bisherigen Bahnhofstunnel sollte man eine Variante "Richtersdorf" prüfen. Am hiesigen Bahnübergang ist genug Platz, um eine Rampe für einen (kürzeren) Tunnel oder eine Brücke zur Querung der Bahn zu schaffen. Ggf. auch unter Einbeziehung der alten Poststraße oder von Teilen des Grundstücks vorm Hochhaus (gehört der Lehrter Wohnungsbau, bleibt also irgendwie in der städtischen Familie).

Zusammen mit einer Offensive in Richtung Sicherheit (Ausleuchtung, Überwachung und Aufwertung der Tunnel zur Bahnhof- & Schillerstraße) würde eine anständige Querung von Straße und Bahn (ohne die lästige Ampel Grün-/Poststraße und die Schranke) mittig zwischen Trogstrecke Burgdorfer Straße und Bahnhofstunnel entstehen. Hiervon würden nicht nur die Anwohner der nördlichen Kernstadt profitieren, sondern auch die RadSchnellWeg-Nach-Hannover-Freunde: käme man doch zügig sowohl zum Eisenbahnlängsweg als auch mit einer recht verkehrsarmen Rechts-Links-Rechts-Kombination zum Ahltener Fuhrenweg….

Nicht zuletzt wird der Verkehr von 🚴‍♂️🚶‍♂️🚗 und 🚂 im Kreuzungsbereich entflochten und die Schranke ist nur noch für wenige Autofahrer relevant (was im Umkehrschluss auch eine längst fällige Überarbeitung der Ampelschaltung ermöglichen könnte.....)

ich habe dem jetzigen Stadtbaurat in der ersten Bauauschusssitzung in seiner jetzigen Funktion eine Broschüre von der Stadt Wernigerode überreicht, wo sehr gut beschrieben ist wie die Stadt Wernigerode gemeinsam mit der Bahn einen Knotenpunkt entflochten hat der genau wie der von Richtersdorf war. Leider hab ich bis heute keine Rückmeldung der Verwaltung bekommen. Ich werde in der nächsten Sitzung einmal nachhaken.

ja wir sprachen ja vor gefühlt Jahren schon mal über diese Thematik. Es muss ja keine große Lösung wie in WR sein, aber ein Vorstoß in Richtung Entflechtung etc. wäre mit Blick auf Verkehrswende, Nachhaltigkeit und Sicherheit lohnenswert. Bohre einfach mal nach - auch wenn die Kassen klamm sind.

Diese Idee der "Richtersdorf-Ertüchtigung" ist schon geäußert worden und m.E. hochinteressant, vor allem weil damit alle durch die Bahn getrennten Bereiche der Stadt hervorragend verbunden werden könnten. Das würde auch die Frage der Schnellweg-Führung erleichtern, da beide Varianten in diesem Fall bei Richtersdorf beginnen/enden würden. Als perspektivische "Spinnerei" gab es auch die Idee Richtersdorf zu einem Eventbereich zu erweitern mit Biergarten, renovierter Dampflok, Eventraum, gleich daneben das Museumsstellwerk… Könnte ein Anziehungspunkt werden.

Ein nachts beliebtes Richtersdorf würde sich negativ auf meine persönliche Nachtruhe auswirken. Insofern schalte ich in diesem Punkt auf Lehrter Contra-Modus 🤣

Sehr wichtig ist die Möglichkeit den Bahnhofstunnel auch für größere Fahrräder zugänglich zu machen! Die Aufzüge zu den Gleisen sind groß genug aber die Eingänge Bahnhofstraße und Neues Zentrum sind unüberwindbar. Ich muss mit meinen Therapierad erst entweder nach Ahlten oder Aligse wenn ich mit der Bahn fahren will. (per Kontaktformular)

"Nicht kleckern sondern klotzen" muss die Stadt Lehrte besonders bei der Querung der Bahnlinie, wenn sie den Fahrradverkehr ernsthaft voranbringen und attraktiv machen will. Das ist die Aussage von Herrn Mazur, dem vortragenden Experten im Bauausschuss am letzten Montag. Hier ein hervorragendes Beispiel aus Vechta:

Und dann hat man die Mobilitätsstation nicht erwähnt, die gibt es in Vechta auch. Parkanlage für Fahrräder, mit Werkstatt, Fahrradladen und Waschstation. Wenn man will, macht man es…

So ein Bauwerk soll ja zu einer Verkehrswende beitragen. Das funktioniert nur, wenn es auch praktisch wird, das Rad zu benutzen. Der Bahnhofstunnel ist für Fahrräder mit Einkaufs-/Kinderanhängern nicht nutzbar. Mit schweren E-Bikes kommt man auch weder rein noch raus. Und warum sollte man für Fahrradinfrastruktur weniger ausgeben als für Autos. Das ist zwar Tradition, aber deswegen noch lange nicht sinnvoll.

Super Vorschlag, nachdem ich heute im Richtersdorf-Tunnel wieder einmal fast von einem Fahrrad umgefahren wurde... aber da bekommt die Stadtkämmerei sicher Schnappatmung!

Für den Autoverkehr ist jede Menge Geld da: Ausbau A2, Ausbau B65, Asphaltierung K122, Neubau Parkhaus Lehrte. Da sind Millionen reingeflossen. Das einzige, was Lehrte in den letzten Jahren für Radfahrer getan hat, ist die laufende Instandhaltung eines Waldweges bei Aligse für 20 T€ und ein paar gefährliche Schutzstreifen auf der Manskestraße. Lächerlich geradezu. Es besteht dringender Nachholbedarf, um den Radverkehr in Lehrte wenigstens auf das Niveau vergleichbarer Städte zu bringen. Selbst hinter Burgdorf hinkt Lehrte deutlich hinterher.

Das Problem bei einer so großen Brücke ist, dass man sehr weite Strecken braucht, um ein verträgliches Gefälle zu haben. Das bewirkt aber gleichzeitig, dass die Enden der Brücke so weit auseinander liegen, dass die Strecke nicht näher ist, als jetzt außen herum zu fahren.

Mein Vorschlag, um eine etwas nähere Verbindung zu schaffen, wäre eine Brücke am Sedanplatz, quasi von "Il Peperone" zu "Schorse" (gastronomisch gesprochen). Dann kommt man ohne die Kreuzung an der Ahltener Straße zu berühren über die B443 und auf dem Radweg unter der Bahn her. Für die Gegenrichtung müsste der Radweg in der Trogstrecke in beiden Richtungen funktionieren. Eine solche Brücke würde weniger wuchtig ausfallen, weil die Höhenverhältnisse schon passen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass Grundschulkinder die Bundesstraße an einer ungefährlicheren Stelle ohne lästiges Warten an der Ampel queren könnten.

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