Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2017 / 2018

1.7.2018

SV-Wasserballer wieder erstklassig!

Zum zweiten Mal nach 2007 schafft der SVW zuhause den Aufstieg in die DWL

(prg) Es ist die Krönung einer langen aber insbesondere erfolgreichen Saison und macht wieder richtig Lust auf Erstliga-Wasserball in Weiden: Nach der Meisterschaft in der 2. Wasserball-Liga Süd sowie dem Gewinn des süddeutschen Pokals haben sich die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden das zweite Mal nach 2007 wieder mit Heimvorteil im Weidener Schätzlerbad den Aufstieg in die 1. Deutsche Wasserball-Liga gesichert. Bereits am Samstagabend war durch Siege gegen die SpVg Laatzen sowie den Düsseldorfer SC der Aufstieg in die Elite-Liga vorzeitig perfekt und ließ die Aigner-Schützlinge jubeln.

Das macht absolut Spaß die Mannschaft als solch eine Einheit und eingeschworene Gemeinschaft zu sehen! Thomas [Aigner, Trainer des SVW, Anm.d.R] hat wahnsinnig tolle Arbeit geleistet und ein super Team geformt. Die Wasserball-Abteilung und der gesamte Verein sind stolz auf diese Jungs!“ so ein begeisterter Wasserball-Abteilungsleiter Irek Luczak, der 2007 noch als Trainer den ersten Aufstieg gefeiert hatte.

Der Verein hat derzeit wahrlich Grund zur Freude, denn die Mannschaft um Trainer Thomas Aigner hatte trotz des Doppelerfolgs der laufenden Saison nicht die Spannung verloren und war von Beginn an hellwach beim heimischen Aufstiegsturnier: Im ersten Spiel gegen den Nordvertreter SpVg Laatzen legte das Team direkt hoch motiviert los, führte nach zwölf Minuten bereits mit 5:1 und ließ sich durch eine routinierte Spielweise den Sieg nicht mehr abringen. Weiden spielte sehr diszipliniert in der Verteidigung und effektiv im Angriff und machte es den Laatzenern unheimlich schwer Zählbares aus dieser Partie herauszuholen. Am Ende stand ein 11:8-Erfolg und die ersten beiden Zähler zu Buche, ehe es keine sechs Stunden später bereits gegen den Meister der 2. Wasserball-Liga West Düsseldorfer SC bereits um die nächsten Punkte ging.

Da im Vorfeld die SGW Köln als Vorletzter der 1. Deutschen Wasserball-Liga (DWL) der abgelaufenen Saison gegen die Düsseldorfer gewann und sich mit der SpVg Laatzen 5:5 unentschieden trennte, war bereits vor Anpfiff der Weidener Begegnung klar, dass den Weidenern in dieser Partie ein Sieg für den sicheren Aufstieg in die DWL reichen sollte. Dementsprechend motiviert ging die Mannschaft um Kapitän Thomas Kick zu Werke und lag auch diesmal direkt zu Beginn vorentscheidend in Führung: Nach nur zehn Spielminuten stand es bereits 4:1 für die Hausherren. Durch eine Weidener Schwächephase im zweiten Spielviertel mit gleich vier Gegentoren konnten die Landeshauptstädter aus Nordrhein-Westfalen das Spiel sogar noch ausgeglichen gestalten, nur 5:4 hieß es zwischenzeitlich für den SVW und mit einer Weidener 7:5-Führung wechselte man die Seiten. Der SV machte es sich hier unnötig schwer, kam auch im dritten Spielabschnitt nicht über ein 1:1 hinaus und ging mit einer 8:6-Führung in den letzten Spielabschnitt. Wie auch in der gesamten Saison zeigte sich hier einmal mehr der britische Olympionike von 2012 Sean Ryder von einer sehr routinierten und exzellenten Seite und ebnete mit seinem zweiten und dritten Treffer den Weg für den Sieg seiner Mannschaft. Mit 11:6 ging auch dieses Spiel am Ende doch überzeugend an den SVW, der bereits als erstes Team den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse feiern konnte.

Passend zu der Disziplin der Mannschaft über die gesamte Saison wurde auch die Aufstiegsfeier jedoch noch um einige Stunden nach hinten verschoben, denn bereits am nächsten Morgen um 11:30 Uhr wartete das letzte Spiel gegen den Bundesliga-Vertreter SGW Köln. Auch hier bekamen die zahlreichen Zuschauer im Weidener Schätzlerbad ein sehr unterhaltsames und spannendes Spiel geboten: Die Kölner zeigten sich an diesem Wochenende von einer sehr positiven Seite, schienen die lange spielfreie Zeit nach der Bundesliga-Hauptrunde gut kompensiert zu haben. Es entwickelte sich ein hartes und robustes aber keineswegs unfaires Spiel beider Mannschaften. Die ausgeglichene Partie ging mit einer 8:5-Führung für die Gäste aus dem Westen in die Halbzeitpause. Für Köln stand hier deutlich mehr auf dem Spiel als für die bereits aufgestiegenen Weidener, durch das Unentschieden gegen Laatzen waren die beiden sicheren Aufstiegsplätze Eins und Zwei plötzlich für die Westdeutschen in Gefahr. Weiden schaffte es, trotz eines erneut bestens aufgelegten Sean Ryder mit fünf Treffern und der Turnier-Torjäger-Krone mit zwölf Treffern, nicht den Drei-Tore-Rückstand aufzuholen und verlor dieses Spiel am Ende mit 11:14. „Glückwunsch an die Kölner, verdient gewonnen und die Klasse gehalten“ hieß es von Kapitän Thomas Kick, der sich mit seinem Mannschaftkameraden die Freude über diese enorm erfolgreiche Saison und den Aufstieg dennoch nicht vermiesen ließ.

Geschlossen feierte die Mannschaft im Anschluss in der Vereinsgaststätte bei und mit der 1. Vorsitzenden Ilona Forster und mit ihrem Coach Thomas Aigner, der zugleich auch als Sportwart im Verein ehrenamtlich tätig ist. Sein Name wird im Zusammenhang mit dem aktuellen positiven Trend des Wasserball-Teams immer wieder genannt: Als Rekordtorschütze in der Geschichte des SV Weiden erzielte Aigner als Spieler von 2000 bis 2016 stolze 475 Treffer in den Punktspielen von der Verbandsliga Bayern bis in die 1. Deutsche Wasserball-Liga, durchlief zuvor seit einem Alter von fünf Jahren alle Altersklassen für den SVW. Von 2003 bis 2013 war er zudem zehn Jahre lang Kapitän der ersten Mannschaft und war an allen Aufstiegen seines Vereins beteiligt. Nun formte er als Trainer eine große Mannschaft, die die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte feiern konnte. Im Anschluss an diesen Erfolg will Aigner mit seinem Team noch eine Woche „austrainieren“, ehe es in die wohlverdiente Pause geht.

Die Planung für die 1. Deutsche Wasserball-Liga laufen bereits, Abteilungsleiter Irek Luczak sieht die Mannschaft trotz „keiner großen finanziellen Sprünge“ gut aufgestellt für die höchste deutsche Spielklasse. Die Vorbereitungen für die Saison 2018/2019 wird das Team im August wieder aufnehmen, ehe ab Oktober oder November endlich wieder Erstliga-Wasserball in Weiden geboten wird.

Aufstiegsturnier zur 1. Deutschen Wasserball-Liga 2018/2019

Samstag, 30. Juni und Sonntag, 1. Juli 2018 in Weiden

Ergebnisse

Düsseldorfer SC - SGW Köln 6:9

SV Weiden - SpVg Laatzen 11:8 

SGW Köln - SpVg Laatzen 5:5

SV Weiden - Düsseldorfer SC 11:6 

Düsseldorfer SC - SpVg Laatzen 6:8

SV Weiden - SGW Köln 11:14 

Endstand

1. SGW Köln - Verbleib in DWL - 5:1 Punkte 28:22 Tore

2. SV Weiden - Aufstieg in DWL - 4:2 33:28 

3. SpVg Laatzen 3:3 21:22

4. Düsseldorfer SC 0:6 18:28

Top-Torschützen

1. Sean Ryder SV Weiden 12 Treffer

2. Bohumil Ondraska SGW Köln 6

3. Christian Winkelmolen SGW Köln 5

3. Robin Toth SGW Köln 5

3. Jens Möller SpVg Laatzen 5

Der SV Weiden spielte mit

Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1 Tor gegen Laatzen, 2 Tore gegen Düsseldorf, 1 Tor gegen Köln), Alexander Hinz (-,2,1), Michael Trottmann (-,1,1), Thomas Kick (1,-,1), Denis Reichert (-,-,1), Jakob Ströll (2,2,-), Robert Reichert (-,1,1), Marek Janecek (1,-,-), Andreas Jahn (2,-,-), Sean Ryder (4,3,5), Andreas Widiker, Toni Hinz

Trainer: Thomas Aigner


17.6.2018

SV Weiden wieder Meister der 2.Wasserball-Liga Süd

Noch zwei Highlights im Schätzlerbad folgen

(prg) Der erste Titel der Saison ist für die Weidener Wasserballer perfekt. Nach einem überzeugenden und nie gefährdeten 13:4 Sieg gegen den Ersten Frankfurter SC am vergangenen Sonntag im vereinseigenen Schätzlerbad verteidigten die SV-ler den Titel des Süddeutschen Meisters und machten damit den ersten Schritt zur Erfüllung der Saisonziele.

Als nächstes kommt das Finale um den Süddeutschen Wasserballspiel am Dienstag, den 26.06. um 19,30 Uhr und unmittelbar danach, am 30.06. und 01.07. das Aufstiegsturnier in die Deutsche Wasserball-Liga (DWL). Beide Events gehen im Schätzlerbad über die Bühne. Zwei richtige Highlights, die über das erklärte Ziel mit dem Double in Süddeutschland, auch den Aufstieg in die höchste Deutsche Spielklasse bringen könnte.

Das Spiel am Sonntag dominierten die Weidener, um den Trainer Thomas Aigner und Kapitän Thomas Kick, vom Beginn an nach Belieben.

Eine traditionell dichte Verteidigung und konsequentes, ruhiges Aufbauspiel führte, wie schon so oft in dieser Saison, zu einer erwünschten, erfolgreichen Spielgestaltung. Jakob Ströll eröffnete die Begegnung mit einem lupenreinen Hattrick und brachte damit seine Mannschaft auf den Erfolgsweg. Mit 5:1, 1:0, 5:0 und 2:3 in den Vierteln erledigten die Aigner-Schützlinge ihre Aufgaben ganz souverän und schlossen mit dem 13:4 Sieg die erfolgreiche 2.Liga-Saison mit dem zweiten Titel in Folge ab.

Bei strahlendem Sonnenschein mit Beteiligung zahlreicher Zuschauer und Badegäste hängte der Oberbürgermeister der Stadt Weiden Kurt Seggewieß, gemeinsam mit Rundenleiter Ralf Müller, den Siegern die ersehnten Goldmedaillen um den Hals.

Trainer Aigner, der sichtlich zufrieden wirkte, ging aber gleich auf die nächsten Aufgaben ein: "Der erster Schritt ist getan, ich freue mich sehr, die Mannschaft hat sich die Meisterschaft verdient. Jetzt müssen wir weiterarbeiten, um nächsten Aufgaben nicht zu vergeigen. Mit dem Finale im Pokal und mit dem Aufstiegsturnier bekommen wir noch zwei richtig schöne Events nach Weiden. Im Schätzlerbad zu spielen ist immer etwas besonderes für uns und das dürfen wir jetzt bis Ende der Saison sogar noch vier Mal. Das wollen wir zelebrieren und mit unseren Fans genießen und damit Werbung für den Wasserball in Weiden betreiben" erklärt er.

Das Pokalfinale, das gegen den Lokalrivalen SV Würzburg 05 zu spielen ist, findet am Dienstag, den 26.06. um 19.30 Uhr statt, das Aufstiegsturnier am Wochenende danach. Weitere Informationen folgen.

SV Weiden - Erster Frankfurter SC 13:4 (:1, 1:0, 5:0, 2:3)

Wasserverweise: Weiden 2, Frankfurt 11+Strafwurf+Spielzeitstrafe

Schiedsrichter: Rüdiger Trommer (Coburg) und Winfried Horsch (Schweinfurt)

Zuschauer: 110

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner (1-24) und Florian Modl (25-32) im Tor,

Nikolaj Neumann (1 Tor), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Denis Reichert (1), Jakob Ströll (3), Robert Reichert (1), Marek Janecek (5), Andreas Jahn und Stephan Schierdewahn

Trainer Thomas Aigner


 

15.6.2018

SV Weiden beendet die Liga am Sonntag gegen Frankfurt

Nur noch ein Punkt zur Titelverteidigung

 

(prg) "Wir wollen die 2.Liga mit einem deutlichen Sieg abschließen und uns bei Spiellaune halten, die wir gerne zum Aufstiegsturnier mitnehmen würden. Die Mannschaft strahlt Freude am Spiel und Leidenschaft aus, das macht Mut auf mehr" so äußerte sich der Weidener Trainer Thomas Aigner kürzlich, nach dem erfolgreichen Wochenende in Stuttgart und am kommenden Sonntag bekommt er womöglich mehr.

Zum letzten Spiel für die Weidener in der 2.Wasserball-Liga Süd empfangen sie um 11.00 Uhr im vereinseigenen Schätzlerbad die Hessen vom 1.SC Frankfurt. Die SV-ler wollen vor eigenem Publikum mit einem Sieg den guten Lauf bestätigen und sich damit endgültig die Meisterkrone aufsetzen. Für die Meisterschaft und damit auch für die Aufstiegsturnierteilnahme am 29.06 und 01.07.2018 würde sogar ein Unentschieden reichen.

 

Die Oberpfälzer müssen zwar auf ihren Topschützen Sean Ryder (85 Saisontore), der in der Zeit in den USA weilt verzichten, wollen aber mit ihrem ausgeglichenen Kader in der guten Verfassung diesen Verlust kompensieren und planen sogar eine kleine Meisterschaftsfeier. "Das Spiel wollen wir gewinnen, ein bisschen feiern und ab Montag zurück zu den Vorbereitungen auf das Aufstiegsturnier kehren. Wenn wir unsere Verfassung und Einstellung der letzten Wochen bestätigen können, dürfte es funktionieren" beschreibt Kapitän Thomas Kick die Aufgabe für den Sonntag.

 

Der Tabellen-Achte aus Hessen begann die Saison mit guten Heimvorstellungen überraschend gut, ließ aber, vor allem in den Auswärtspartien, im Laufe der Runde ein wenig nach. Für den favorisierten Tabellenführer aus Weiden dürfte dieser Umstand Mut machen, sie wollen aber, nach eigenen Aussagen den Gegner nicht unterschätzen und bereiten sich akribisch für das Spiel vor, um sich im Anschluss an das letzte Heimspiel der Liga die ersehnten Goldmedaillen um den Hals hängen zu lassen: "Wir hoffen auf rege Unterstützung unserer Fans und wollen sie mit einer guten Vorstellung zum Besuch des Aufstiegsturniers zwei Wochen später animieren" so der Torhüter Matthias Kreiner.

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Spielansetzungen

Samstag:

SV Würzburg 05

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

SG Stadtwerke München

- Erster Frankfurter SC

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- PSV Stuttgart

Sonntag:

SV Weiden 1921

- Erster Frankfurter SC

1. BSC Pforzheim

- SV Cannstatt


10.6.2018

SV Weiden in Meisterlaune

Nach Doppelerfolg im Schwabenland nur noch ein Punkt zum Titel

(prg) Souverän und meisterlich präsentierten sich die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden bei ihrem Doppeleinsatz am vergangenen Wochenende im Stuttgarter Raum. Nicht den Hauch einer Chance gab es sowohl in Pforzheim am Samstagabend (20:7), als auch in Bietigheim am Sonntag (2:13). Die Meisterschaft der 2.Wasserball-Liga Süd und damit die Qualifikation zum Bundesliga-Aufstiegsturnier ist den Weidenern kaum noch zu nehmen. Das einzig verbleibende Spiel in der Runde haben die Oberpfälzer am kommenden Sonntag im Schätzlerbad gegen Frankfurt zu absolvieren. Die Favoritenrolle ist vor der Begegnung ganz klar verteilt und es ist kaum zu erwarten, dass die SV-ler das Spiel verlieren, den ein Unentschieden würde auch schon für den Meistertitel reichen.

"Wir wollen die 2.Liga mit einem deutlichen Sieg abschließen und uns bei Spiellaune halten, die wir gerne zum Aufstiegsturnier mitnehmen würden. Die Mannschaft strahlt Freude am Spiel und Leidenschaft aus, das macht Mut auf mehr" äußert sich zufriedener Trainer Thomas Aigner.

Vini Vidi Vici

Die Geschichte der beiden Auswärtsbegegnungen vom vergangenen Wochenende ist schnell erklärt. Man könnte es gut mit dem Weidener Schlachtruf beschreiben, Vini Vidi Vici, sie kamen, sie sahen und sie siegten. Die Max-Reger-Städter kontrollierten beide Spiele, aus einer dichten Verteidigung heraus, nach Belieben. Sie ließen den Gegnern kaum Chancen zu und schlugen im Angriff immer wieder in einer überzeugender Manier zu. Die Halbzeitstände 12:2 in Pforzheim und 7:0 in Bietigheim spiegeln am besten die Überlegenheit der Oberpfälzer wider und die aktuelle Tordifferenz von +204 Toren ist rekordverdächtig. Die Weidener erzielten mit Abstand die meisten Tore in der Liga (119 mehr als der Tabellenzweite Würzburg) und kassierten auch die wenigsten Gegentreffer, was die Dominanz der Oberpfälzer verdeutlicht.

Die Meisterschaft scheint Formsache zu sein, das Finale des Süddeutschen Pokals wurde nach Weiden vergeben (Termin muss noch vereinbart werden) und auch das Aufstiegsturnier soll im vereinseigenen Schätzlerbad steigen, das dürfte die Weidener Fans auf jeden Fall freuen. "Endlich bekommen wir interessante Freibadevents und können den Wasserballsport im eigenen Bad zelebrieren, mit dem Aufstiegsturnier und dem Pokalfinale wollen wir die gelungene Saison krönen und unsere Zuschauer für mögliche Bundesligasaison überzeugen" beschreibt Abteilungsleiter Irek Luczak. Wenn alles gut läuft, könnte man in Weiden eine der erfolgreichsten Saison erleben. Das Double aus der Meisterschaft und Pokalsieg gab es schon letztes Jahr, heuer könnte es noch den Bundesligaaufstieg geben. Man bleibt gespannt, was die Aigner-Schützlinge noch zu bieten haben.

Auf jeden Fall sind sie schon am kommenden Sonntag um 11,00 Uhr im Schätzlerbad zu bestaunen.

1.BSC Pforzheim - SV Weiden 7:20 (1:6, 1:6, 3:3, 4:2)

Wasserverweise: Pforzheim 4, Weiden 3+Strafwurf

Schiedsrichter: Giuseppe Paterno und Kurt Heidmann

SV Bietigheim - SV Weiden 2:13 (0:4, 0:3, 2:3, 0:3)

Wasserverweise: Bietigheim 9+Strafwurf, Weiden 6+Strafwurf

Schiedsrichter: Evgeny Belov und Marcela Maus

SV Weiden spielte in folgender Aufstellung (in Klammern erzielte Treffer Sa/So)

Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (2/2), Alexander Hinz (2/1), Toni Hinz, Thomas Kick (-/1), Denis Reichert (1/-), Jakob Ströll (2/2), Robert Reichert (1/-), Marek Janecek (-/3), Andreas Jahn, Sean Ryder (7/4) und Andreas Widiker (3/-)

Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süd 2018/2019

Ergebnisse

VfB Friedberg

SC Wasserfr. Fulda 1923

12:9

SG Wasserball Leimen/Mannheim

VfB Friedberg

12:10

SC Wasserfr. Fulda 1923

SV Cannstatt

14:10

1. BSC Pforzheim

SV Weiden 1921

7:20

SV Bietigheim

SV Weiden 1921

2:13

Tabelle

1.

SV Weiden 1921

21/22

351:147

204

37:5

2.

SV Würzburg 05

21/22

232:169

63

34:8

3.

SG Stadtwerke München

18/22

234:158

76

30:6

4.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18/22

237:204

33

23:13

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

22/22

249:248

1

21:23

6.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

19/22

213:212

1

19:19

7.

SV Cannstatt

18/22

181:204

-23

14:22

8.

Erster Frankfurter SC

17/22

128:168

-40

12:22

9.

PSV Stuttgart

19/22

194:277

-83

11:27

10.

VfB Friedberg

21/22

164:254

-90

11:31

11.

1. BSC Pforzheim

17/22

160:223

-63

9:25

12.

SV Bietigheim

17/22

134:213

-79

7:27



7.6.2018

Pflichtaufgaben erfüllen, ohne zu stolpern

Wasserballer auswärts im Doppeleinsatz

 

(prg) Nach dem erfolgreichen letzten Wochenende stehen die Wasserballer kurz vor der Verteidigung des Doubles vom letzten Jahr. In der Meisterschaft haben sie Würzburg abgeschüttelt und im Süddeutschen Pokal die Finalteilnahme gesichert, jetzt gilt es die restlichen, vermeidlich leichteren Aufgaben, konzentriert zu absolvieren und dabei nicht zu patzen. Einen Verlustpunkt in den letzten drei Spielen könnten sich die Oberpfälzer noch leisten, ohne vom Thron gestoßen zu werden, bei einer Niederlage würde es mit der SG Stadtwerke München einen lachenden Dritten geben und das wollen die SV-ler unbedingt vermeiden. Die nächsten zwei Punktspiele und zugleich die letzten Auswärtsaufgaben haben die Aigner-Schützlinge im Raum Stuttgart zu meistern. Am kommenden Samstag gastieren sie in Pforzheim, am Samstag erwartet sie der BSC Bietigheim, ehe am 17.06. im heimischen Schätzlerbad das letzte Ligaspiel gegen Frankfurt steigen wird.

 

Die gesamte Konzentration gilt in den Wasserballreihen im Schwimmverein im Moment dem Aufstiegsturnier, das in den Tagen 29.06. bis 01.07. im Schätzlerbad stattfinden soll. Dabei dürfen aber die Spieler und die Verantwortlichen nicht aus dem Auge verlieren, dass die sportliche Qualifikation zu verteidigen ist, zu spielen sind nämlich immer noch drei Spiele. Eine schwierige Situation, die hoffentlich gemeistert wird. „Im Moment werden wir als Qualifikant gehandelt, die Gespräche mit der DWL laufen, das Turnier wird in Weiden geplant. Keiner will zwar so richtig daran glauben, dass es sich noch ändert, theoretisch besteht aber die Möglichkeit noch. Wenn wir bis zum letzten Spiel warten, bleiben uns gerade noch 10 Tage Zeit für die Turniervorbereitung, das ist zu wenig, deshalb müssen wir jetzt das Vabanquespiel treiben und auf unsere Mannschaft hoffen, dass sie ihre Verfassung aufrechterhält, dann wir es schon funktionieren“ erklärt Abteilungsleiter Irek Luczak die Situation für die kommenden Tage.

 

Trainer Thomas Aigner bleibt scheinbar unbeeindruckt der Geschehnisse und arbeitet seinen Trainingsplan mit Zielsetzung Aufstieg akribisch ab. Es werden für die nächsten drei Wochen zusätzliche Trainingseinheiten am Mittwochabend eingeführt, denn „es kann passieren, dass wir drei Tage in Folge am Abend spielen müssen, damit wollen wir ein bisschen in den richtigen Rhythmus kommen“ erklärt er. Warum das Frühtraining in den nächsten Wochen auf den Abend verlegt werden soll. Zuerst ist er aber mit seinen Jungs im Schwabenland gefragt, dort dürfen sie nicht stolpern, sonst würde sich die ganze Geschichte schnell in der Luft auflösen.

 

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Spielansetzungen

Freitag

SV Bietigheim

- 1. BSC Pforzheim

Samstag

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- VfB Friedberg

 

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- Erster Frankfurter SC

 

SC Wasserfr. Fulda 1923

- SV Cannstatt

 

1. BSC Pforzheim

- SV Weiden 1921

Sonntag

SV Bietigheim

- SV Weiden 1921

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- Erster Frankfurter SC


5.6.2018

Double zum Greifen nahe  

Weidener Wasserballer auch im Pokalfinale

 

(prg) Keine 24 Stunden nach dem überzeugenden Sieg im Spitzenspiel der 2.Wasserball-Liga Süd gegen SV Würzburg (wir berichteten), erreichten die Weidener Wasserballer auch das Finale im Süddeutschen Wasserballpokal 2018. Die Oberpfälzer schlugen souverän mit 13:5 Toren die Schwaben vom PSV Stuttgart. Damit stehen die SV-ler kurz vor der Meisterschaft in der Liga und wiederholt im Finale des Süddeutschen Pokals. Das anvisierte Ziel, Double im Süddeutschland zu verteidigen ist zu greifen nahe. Der Termin und der Austragungsort für das Pokalfinale, in dem wiederholt SV Würzburg 05 wartet, ist noch nicht bekannt.

 

Die Aigner-Schützlinge nahmen den Schwung vom Schätzlerbad mit aus die Reise nach Stuttgart. Engagiert, konzentriert und clever gingen sie gleich zum Beginn des Spiels zur Sache. Ähnlich, wie gegen Würzburg, nur ein wenig früher, stand schon 4:0 für die Weidener und es gab keine Zweifel mehr, dass auch in Schwaben die Weidener nicht geschlagen werden können, zumindest nicht an diesem Tag. Das Spiel wurde erneut aus einer sicheren Verteidigung um den starken Torwart Matthias Kreiner und unter Regie des Kapitäns Thomas Kick aufgebaut und über die gesamte Strecke kontrolliert. Trainer Aigner konnte sich sogar erlauben einige Varianten und Rochaden auszuprobieren, obwohl er nach dem Spiel erneut betonte: „Die Mannschaft zeigt sich immer mehr, wie aus einem Guss, man erkennt kaum Leistungsänderungen bei Wechseln und die jüngsten fügen sich hervorragend in das Mannschaftsgefüge ein. Die Leistungsträger lenken das Spiel, der Rest zieht mit, so stelle ich mir eine Mannschaftsleistung vor“. Die Leistung seiner Schützlinge stellt den Trainer zufrieden und alle hoffen, diese Formentwicklung über die nächsten vier Wochen beibehalten zu können, bis es hoffentlich und endlich zum Showdown in Weiden mit dem DWL-Aufstiegsturnier kommt.

 

Nächste Woche steht dem Weidener Team wieder eine Schwabenreise bevor. Die Max-Reger-Städter haben am Samstag in Bietigheim und am Sonntag in Pforzheim ihre letzten zwei Auswärtsaufgaben in der Liga zu absolvieren, ehe das letzte Heimspiel am 17.06. im Schätzlerbad gegen Frankfurt steigt.

 

Süddeutscher Wasserballpokal 2018 – Halbfinale

SV Würzburg – SC WF Fulda 13:7

 

PSV Stuttgart – SV Weiden 13:5 (2:5, 1:2, 1:4, 1:2)

Wasserverwiese: Stuttgart 6+Strafwurf, Weiden 6

Schiedsrichter: Michael Staehle und Robert Kovacs

 

SV Weiden spielte mit

Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1 Treffer), Alexander Hinz, Michael Trottmann (3), Thomas Kick (1), Denis Reichert (2), Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek (2), Andreas Jahn und Sean Ryder (4)

Trainer Thomas Aigner


3.6.2018

SV Meisterlich im Schätzlerbad

Weiden schlägt Würzburg im Spitzenspiel und visiert Aufstieg an

(prg) Beeindruckende Verteidigung mit Top Torwartleistung bringt den Sieg und vermeidliche Vorentscheidung im Meisterschaftskampf der 2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018. Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden besiegen nach souveräner und geschlossener Mannschaftsleistung den Dauerrivalen und Bundesligaabsteiger SV Würzburg 05 mit 9:3 Toren im vereinseigenen Schätzlerbad und stellen damit die Weichen fast schon endgültig in Richtung Aufstiegsturnier. Die Meisterschaft ist den Max-Reger-Städter theoretisch zwar noch zu nehmen, mit dem bevorstehenden Restprogramm aber schon sehr wahrscheinlich erreicht. Die Weidener erklärten der Ligaleitung bereits ihre Bereitschaft im Aufstiegsturnier teilnehmen zu wollen und das Event auch auszutragen. Besteht die Tabellenführung der SV-ler bis Ende der Runde, steigt das Turnier in den Tagen vom 29. Juni bis 01. Juli im Schätzlerbad. Die Zeichen, die Aufstiegsrunde elf Jahre nach dem ersten Bundesligaaufstieg 2007 an gleicher Stelle auszutragen stehen für die Aigner-Schützlinge sehr gut.

Die Mannschaft strahlte von Beginn an Geschlossenheit und Leidenschaft aus. Sehr konzentriert und dominant mit ihrem Abwehrchef Thomas Kick in der Verteidigung und clever bedacht und ruhig mit dem Topschützen Sean Ryder im Angriff, ließen die Hausherren den Unterfranken kaum Chancen zu. Und was gelegentlich durchkam, parierte der glänzend aufgelegter Matthias Kreiner im Kasten der Oberpfälzer. Nach 2:0 im ersten und 1:0 im zweiten Viertel wechselten die Teams mit 3:0 Halbzeitstand die Seiten. Marek Janecek traf zum Beginn des dritten Abschnitts zum 4:0 und machte damit klar, wer an dem wunderschönen Samstagsabend als Sieger aus dem Becken steigen soll. Zwischenzeitlich erwachten die Würzburger ein wenig, trafen noch zwei Mal im dritten, brachten aber die Weidener nicht aus dem Konzept. Mit 6:2 zur letzten Viertelpause war das Polster groß genug, um die Partie in Ruhe zu kontrollieren und den ersehnten Sieg zuhause zu lassen. Sichtlich entnervt gingen die Gäste im Schlussviertel mit ihren Chancen um und bekamen dafür mit 3:1 die Quittung. Der deutlicher 9:3 Sieg geht in der Summe, auch in dieser Höhe, völlig in Ordnung. "Das war mit Abstand die beste und reifste Leistung der Saison. Die Aufstiegsturnierteilnahme ist nach dieser Vorstellung die einzig logische Konsequenz und der Bundesligaaufstieg muss jetzt unser Ziel sein. Das hat sich die Mannschaft verdient und wir werden es unterstützen. Am Sonntag beginnen die Vorbereitungen für das Turnier in Weiden" erklärt der glückliche Wasserballwart Irek Luczak nach Abpfiff der Partie.

"So sicher in der Verteidigung, mit so einer starken Torwartleistung und so clever im Sturm mit Sean Ryder als Lenker wollen wir jetzt auch aufsteigen. Die gesamte Mannschaft hat mit Leidenschaft und Disziplin überzeugt und die jüngsten haben einen enormen Beitrag zum Ergebnis geleistet, das war Spitze und macht mich sehr glücklich" drückte Trainer Thomas Aigner seine Zufriedenheit aus. "Geiles Spiel" machte Kapitän Kick ganz kurz, während er aus dem Becken stieg.

Nächste Woche spielen die Oberpfälzer einen Doppelspieltag in Schaben, am Samstag gegen Pforzheim und am Sonntag in Bietigheim, eine Woche später, am 17. Juni beenden die SV-ler die Runde mit einem Heimspiel gegen Frankfurt und wollen anschließend die Meisterschaft feiern. Am Sonntag (zum Zeitpunkt der Berichterfassung noch nicht gespielt) müssen die Aigner-Schützlinge noch das Halbfinalspiel beim PSV Stuttgart absolvieren und wollen damit ins Finale einziehen, wo erneut die Würzburger (bereits qualifiziert) warten. Das Double zum zweiten Mal in Folge bleibt das Ziel der Max-Reger-Städter.

SV Weiden - SV Würzburg 9:3 (2:1, 1:0, 3:2, 3:1)

Wasserverweise: Weiden 10, Würzburg 6

Schiedsrichter: Stefan Schulze und Peter Schneider

Zuschauer: 130

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,

Nikolaj Neumann, Alexander Hinz (1 Tor), Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Denis Reichert, Jakob Ströll (1), Robert Reochert (1), Marek Janecek (1), Andreas Jahn (1), Sean Ryder (3) und Florian Modl

Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Ergebnisse:

SV Weiden 1921

- SV Würzburg 05

9:3

SC Wasserfr. Fulda 1923

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

11:7

VfB Friedberg

- SV Cannstatt

7:4

Tabelle:

1.

SV Würzburg 05

21/22

232:169

63

34:8

2.

SV Weiden 1921

19/22

318:138

180

33:5

3.

SG Stadtwerke München

18/22

234:158

76

30:6

4.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18/22

237:204

33

23:13

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

20/22

226:226

0

19:21

6.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

18/22

201:202

-1

17:19

7.

SV Cannstatt

17/22

171:190

-19

14:20

8.

Erster Frankfurter SC

17/22

128:168

-40

12:22

9.

PSV Stuttgart

19/22

194:277

-83

11:27

10.

1. BSC Pforzheim

16/22

153:203

-50

9:23

11.

VfB Friedberg

19/22

142:233

-91

9:29

12.

SV Bietigheim

16/22

132:200

-68

7:25


27.5.2018

Souveräner Sieg macht aus Bayern-Derby einen echten Kracher

SV-Wasserballer gewinnen hoch gegen Ludwigshafen und warten auf Würzburg

(prg) Aufgrund der noch etwas krummen Tabelle war es ein Spiel der Tabellennachbarn, der Tabellendritte SV Weiden empfing am Sonntagnachmittag den Vierten WSV Ludwigshafen. Trotz der Tabellenkonstellation sollte sich kein spannendes Spiel einstellen, der SV Weiden gewann nach 6:0-Führung am Ende völlig ungefährdet mit 15:4. Nun kommt es zu einem absoluten Kracher im Bayern-Derby, wenn der SVW am kommenden Samstag zuhause den SV Würzburg 05 empfängt und der Meister und Bundesliga-Aufstiegsberechtigte wohl zwischen diesen beiden Teams ausgespielt wird.

Vollgas in jedem Spiel“ forderte Thomas Aigner, Trainer der Zweitliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden, noch vor dem Heimspiel gegen die Gäste aus Ludwigshafen. Seine Schützlinge nahmen ihn beim Wort: Bereits nach knapp sechs Minuten stand es durch Tore von Jakob Ströll (2) und Nikolaj Neumann 3:0, nach der Pause machten die Weidener munter weiter: Aufgeweckter, angriffslustiger und konzentrierter Wasserball wurde von den Reger-Städtern geboten, folgerichtig stand es bereits zur Pause 8:2, nachdem weiterhin Thomas Kick, Alexander Hinz, Denis Reichert sowie erneut Ströll und Neumann einnetzten. Die Truppe um Torhüter Matthias Kreiner stand bemerkenswert sicher in der Verteidigung, startete aus dieser dann mutig ihre Konterangriffe und zeigte auch im Angriffsspiel einige ansehnliche Kombinationen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Spiel zugunsten der Hausherren entschieden und SV-Coach Thomas Aigner konnte die restliche Spielzeit auch nutzen um unter Wettkampfbedingungen zu testen und allen Spielern genügend Spielpraxis zu geben. Die Mannschaft um Kapitän Kick beeindruckte auch damit, dass selbst nach der Halbzeitpause keine Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten Einzug fanden, sondern die Teamleistung weiterhin hoch gehalten wurde und mit einem 4:1 in diesem Spielabschnitt die Weichen vollends auf Sieg gestellt wurden. Hierbei konnten sich wiederholt Neumann und Kick (doppelt) sowie Youngster Andreas Widiker in die Torschützenliste eintragen.

Mit einem 3:1 (Tore: Hinz, Ströll sowie Saison-Kanonier Sean Ryder) konnte man den Ludwigshafener Gästen auch das letzte Spielviertel abringen und mit einem souveränen 15:4 Gesamterfolg zwei wichtige Punkte auf dem Weg in Richtung Süd-Meisterschaft und Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 1. Deutschen Wasserball-Liga holen.

Bereits am kommenden Samstag kommt es hierbei zu einer besonderen Konstellation und einem absoluten Highlight im Weidener Schätzlerbad. Da der SVW im weiteren Restprogramm mit Pforzheim, Bietigheim und Frankfurt gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte spielt, ist davon auszugehen, dass es im Spiel gegen den bayerischen Rivalen aus Würzburg zu einem vorgezogenen Finale um die Südmeisterschaft kommt. Geht man von Weidener Siegen in den vermeintlich leichteren Folge-Aufgaben aus, so würde dem Aigner-Team bereits ein Unentschieden gegen den SV Würzburg 05 reichen, um dann schlussendlich den Platz an der Sonne in der 2. Liga Süd zu sichern. Im Falle einer Niederlage wäre davon auszugehen, dass der SV Würzburg oder als lachender Dritter sogar die SG Stadtwerke München noch den Meistertitel und die Berechtigung zur Teilnahme am Aufstiegsturnier erringen könnte.

Soweit wollen es die Weidener nicht kommen lassen und mobilisieren alle Kräfte für das nächste Heimspiel und bislang wichtigste Spiel der Saison. Samstag, 02. Juni 2018, 18 Uhr Anpfiff im Weidener Schätzlerbad. Zumindest die Zuschauer des vergangenen Heimspiels gegen Ludwigshafen werden wieder kommen. Bei bestem Wetter und in der schönen Außenanlage des Schätzlerbades stellte der heutige Weidener Wasserball eine Werbung für den Wasserball-Sport dar und macht Lust auf den kommenden Samstag gegen den SV Würzburg 05.

SV Weiden – WSV Ludwigshafen 15:4 (3:0, 5:2, 4:1, 3:1)

Wasserverweise: 12 + Strafwurf, Ludwigshafen 10

SV Weiden: Matthias Kreiner, Florian Modl – Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz (2), Toni Hinz, Thomas Kick (3), Denis Reichert (1), Jakob Ströll (4), Robert Reichert, Janek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder (1), Andreas Widiker (1), Trainer: Thomas Aigner

Zuschauer: 80

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018

18. Spieltag, Samstag/Sonntag, 26./27. Mai 2017

SGW Leimen/Mannheim – SV Würzburg 05 8:9

Stadtwerke München – SGW Leimen/Mannheim 12:2

VfB Friedberg   – SV Bietigheim 14:6

SV Bietigheim  – PSV Stuttgart 11:11

WF Fulda  – VfB Friedberg 8:9

SV Weiden  – WSV Ludwigshafen 15:4

Tabelle

1

SV Würzburg 05

20/22

229:160 Tore

69 Differenz

34:6

2

SV Weiden 1921

18/22

309:135

174

31:5

3

SG Stadtwerke München

18/22

234:158

76

30:6

4

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18/22

237:204

33

23:13

5

SG Wasserball Leimen/Mannheim

17/22

194:191

3

17:17

6

SC Wasserfr. Fulda 1923  

19/22

215:219

-4

17:21

7

SV Cannstatt

16/22

167:183

-16

14:18

8

Erster Frankfurter SC

17/22

128:168

-40

12:22

9

PSV Stuttgart

19/22

194:277

-83

11:27

10

1. BSC Pforzheim

16/22

153:203

-50

9:23

11

SV Bietigheim

16/22

132:200

-68

7:25

12

VfB Friedberg

18/22

135:229

-94

7:29


6.5.2018

Punkteteilung im Spitzenspiel

Schon wieder kein Sieg gegen München

(prg) Wenn es Spiele gibt, die keinen Sieger verdienen, so muss es auch Spiele geben die keinen Verlierer ermitteln. Nach dem 9:9 Unentschieden im Spitzenspiel der 2. Wasserball-Liga Süd am vergangenen Samstag zwischen SV Weiden und SG Stadtwerke München dürften sich jedoch die Weidener mehr als die Gäste ärgern, wenn man die Anzahl der vergebenen Torchancen betrachtet, auch wenn das Spiel an sich keinen Verlierer verdiente. Nach der spannenden und für die Zuschauer äußerst attraktiven Partie müssen die SV-ler auf ein weiteres Spitzenspiel warten, denn sie selbst brachten den dritten im Bunde wieder ins Spiel. Der SV Würzburg könnte mit einem Sieg in Weiden (2. Juni im Schätzlerbad) doch noch aus eigener Kraft nach der Meisterkrone greifen. Wo sich zwei streiten freut sich der Dritte? Die Weidener hoffen es nicht und wollen an ihren Zielen festhalten. Für Spannung haben sie jedoch mit dem Remis am Samstag wiederholt gesorgt.

Die Begegnung verlief über die gesamte Spielzeit sehr ausgeglichen und spannend. Die Weidener kreierten von Beginn an sehr viele Chancen nach teilweise sehr sehenswerten Aktionen, die allerdings vom Beginn an nicht konsequent genug genutzt wurden. Die Gäste aus München investierten viel Energie und riskierten mit ihrem aggressiven Spiel eine hohe Foulbelastung und hatten an diesem Samstagabend Glück, dass die Weidener zu wenig Kapital aus ihrem Überzahlspiel schlugen. Mit 4:3 Führung gingen die Max-Reger-Städter in die erste Viertelpause.

Weiterhin fahrlässig im Umgang mit hochkarätigen Torchancen gelang es den Hausherren auch im zweiten Viertel nicht, sich zur Halbzeit deutlicher abzusetzen. Nach 1:1 im zweiten Abschnitt wechselten die Team mit 5:4 Halbzeitstand die Seiten. Optisch weiterhin überlegen agierten die Aigner-Schützlinge auch nach der Halbzeitpause, sie gewannen den dritten Abschnitt mit 3:2 und erhöhte den Zwischenstand auf 8:6 vor dem letzten Akt des packenden Matches. Zum Beginn des Schlussviertels gelang es den Hausherren mit dem Treffer Sean Ryders zum 9:6 sogar eine vermeidliche Vorentscheidung zu erzielen. Doch wer meinte, die Münchener würden aufgeben, der irrte. Die Gäste aus der Hauptstadt bewiesen wiederholt ihren Kampfgeist und ackerten weiter gegen die erste Niederlage gegen die Oberpfälzer.

Die Weidener vergaben auch im Schlussviertel mehrere, teilweise hundertprozentige Torchancen und versäumten damit den KO-Schlag gegen die Gäste. Die Münchener dagegen witterten wiederholt ihre Chancen und nutzten sie mit einer besseren Effizienz zum ersehnten und am Ende verdienten Remis, halbe Minute vor der Schlusssirene. "Wenn man so viele Chancen in einem Spiel kreiert, muss man cleverer sielen und die Dinge in Ruhe vollbringen, wir sind uns heute selbst im Weg gestanden und München den Punkt geschenkt" ärgerte sich Trainer Aigner nach der Partie und bemängelte vor allem die persönliche Fehlerquote seiner Spieler. "Endlich bekamen unsere Zuschauer ein schönes und packendes Wasserballspiel zu sehen, leider konnten wir sie dafür heute nicht belohnen, das ist schade, aber das Spiel war eine gute Werbung für unseren Sport" erklärte Kapitän Thomas Kick.

Mit dieser Punkteteilung brachten die Weidener unfreiwillig den Dauerrivalen SV Würzburg ins Rennen um die Meisterschaft. Jetzt wird es auf das Spiel Weiden gegen Würzburg am 2. Juni im Schätzlerbad ankommen. Und es bleibt sicherlich spannend, auch wenn den Reger-Städtern ein Remis im erneuten Spitzenspiel reichen würde, der Kampf um den Meistertitel ist noch offen. Einzig München wird sich für seine Leidenschaft möglicherweise nicht belohnen dürfen. Wenn Weiden und Würzburg erst in ihrem gemeinsamen Spiel Punkte lassen, werden die Landeshauptstädter aus dem Titelkampf wahrscheinlich leer auskommen müssen, patzen darf aber keiner der drei Streithähne mehr, das steht fest.

Das nächste Spiel haben die Weidener erst in drei Wochen zu absolvieren, am 27.Mai empfangen die SV-ler Ludwigshafen im Schätzlerbad, eine Woche vor dem nächsten Highlight gegen Würzburg.

https://www.youtube.com/watch?v=lqUsPeJtwso

SV Weiden - SG Stadtwerke München 9:9 (4:3, 1:1, 3:2, 1:3)

Wasserverweise: Weiden 12, München 17 + Spielzeitstrafe + 2 Strafwürfe

Schiedsrichter: Reiner Spiegel (Stuttgart) und Giuseppe Paterno (Bietigheim)

Zuschauer: 120

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,

Nikolaj Neumann (1 Tor), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll (1), Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn (1), Sean Ryder (5) und Toni Hinz

Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Spielansetzung

SV Bietigheim

- SV Würzburg 05

6:11

SV Würzburg 05

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

15:8

SV Weiden 1921

- SG Stadtwerke München

9:9

WSV Vorwärts Ludwigshafen

- SV Cannstatt

14:10

Tabelle

1.

SV Würzburg 05

19/22

220:152

68

32:6

2.

SV Weiden 1921

17/22

294:131

163

29:5

3.

SG Stadtwerke München

16/22

207:148

59

26:6

4.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

16/22

212:182

30

21:11

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

15/22

184:170

14

17:13

6.

SC Wasserfreunde Fulda 1923

18/22

207:210

-3

17:19

7.

SV Cannstatt

16/22

167:183

-16

14:18

8.

Erster Frankfurter SC

17/22

128:168

-40

12:22

9.

PSV Stuttgart

17/22

176:245

-69

10:24

10.

1. BSC Pforzheim

16/22

153:203

-50

9:23

11.

SV Bietigheim

14/22

115:175

-60

6:22

12.

VfB Friedberg

15/22

104:200

-96

3:27