Transgenderismus ist einfach nur Großkapital in Bürgerrechtsverkleidung
Eine mit dem kapitalistischen Markt unauflöslich verflochtene Bürgerrechtsbewegung, die sich für Verkaufszwecke einsetzen lässt wie Mode, Makeup, Hormone, OPs, kosmetologische Dienste, Spielfilme, Fernsehserien, Psychotherapie sowie Damenunterwäsche; und dabei diese Investoren hat: milliardenschwerde Philanthropen, die Technologie-Industrie, die Pharmaindustrie, Großunternehmen und Banken. Das ist schwer zu vereinbaren mit der Vorstellung von einer Bürgerrechtsbewegung.
Genauso grotesk wären z. B. Werbung für eine Sufragetten-Diät oder Make-up zur Beseitigung von Wunden durch Polizeigewalt. Oder man stelle sich vor, Google und Wells Fargo würden Millionen von Dollar in die Abschaffung des industriellen Gefängniskomplexes investieren…
Der Transgendersimus, eine vermeintliche Bürgerrechtsbewegung, repräsentiert genau diese Groteske des globalen Marktes. Kaum jemand erinnert sich noch daran, dass er eigentlich als eine Körperdysphorie aus dem medizinischen Bereich hervorgegangen ist. Heutzutage werden in mehr als 50 US-amerikanischen Gender-Kliniken – die es übrigens vor 10 Jahren noch gar nicht gab – Kindern Pubertätsblocker und geschlechtsübergreifene Hormone verschrieben, sie werden sterilisiert und zu lebenslangen Patienten und Konsumenten herangezüchtet. Dies funktioniert, weil Menschen als Helden und Berühmtheiten gefeiert werden, wenn sie sich von ihrer Biologie entfremdet fühlen und sich für ein angeblich diskriminierungsfreies Leben einsetzen.
Was soll man von einer sozialen Strömung halten, die Transgenderismus als eine Bewegung für soziale Gerechtigkeit postuliert, die körperliches Leiden mit Hollywood verknüpft und politische Strukturen schafft, mit der sie ihre Ideologie durch alle unsere Institutionen treiben kann? Die Medien präsentieren uns eine Trans-Bürgerrechtsbewegung für arme Unterdrückte, die dann allerdings den medizinisch-technisch innovativsten Lebensstil pflegen.
Transgender-Prominenz, Mode und Märkte
Sieht man sich die Konsummärkte und die schleichende Präsenz in Hollywood an, sieht Transgenderismus immer mehr nach TransgendersimusTM aus. Whoopi Goldberg hat ihre eigene Trans-Modeling-Firma auf Oprah‘s Oxigen Network gegründet, in der Trans-Models als die Zukunft des Modelns bezeichnet werden. Supernatural Extraterrestrial und Co., eine High-Fashion-Bekleidungslinie, wirbt für eine Zukunft mit männlichen Schwangerschaften. Für ihre neue Bekleidungslinie 2019 lässt sie bereits Männer mit Schwangerschaftsprothesen über den Laufsteg stolzieren.
Trans-Prominente sind ständig in den Medien zu sehen und werden gefeiert, als wäre es eine Auszeichnung, eine Körperdysphorie zu haben. Die Zeitschrift „Cosmopolitan“ bot 2016 für junge Frauen einen Leitfaden zum Thema Brustverkleinerung an. Kosmetische Beratungsdienste sind ein wachsendes Geschäft, das „Trans-Frauen“ Hilfe anbietet. Crayola hat ein neues Gender-Fluid-Make-up kreiert, und Jecca hat eine Linie nur für „Transgender“-Personen gestartet.
Künstler fotografieren junge „Trans“-Kinder, und in fast jeder neuen Fernsehserie gibt es mindestens eine Anspielung auf den Transgenderismus. Jazz Jennings, ein männlicher Teenager, dem vor kurzem sein Penis operativ entfernt wurde, identifiziert sich als Transgender und war in vielen großen Talkshows zu sehen. Als er 4 Jahre alt war, entschieden sich seine Eltern, dass er transgender ist. Jennings hat nun seine eigene Reality-TV-Serie, in der er über seine Transition und die Auswirkung auf seine Familie berichtet. Auch hat er eine eigene Trans-Stiftung und bereits viele Preise und Auszeichnungen erhalten. Ein Kindergeschichtenbuch über sein Leben, welches für Schulkinder die Idee der Geschlechtsumwandlung normalisiert, wurde in einigen Schullehrplänen übernommen.
TomBoyX verkauft Unterwäsche für Frauen. Der Begriff „Tomboy“ im Firmennamen wird verwendet, um damit ein Mädchen zu bezeichnen, das sogenannte stereotype Jungenaktivitäten wie Rennen und auf Bäume klettern praktiziert, um auf diese Weise Boxershorts und bequeme Unterwäsche an Frauen zu verkaufen. […] In einer kürzlich erschienenen Anzeige präsentierten sie eine attraktive junge Frau mit Narben einer doppelten Mastektomie mit eben diesen Boxershorts und der Bildunterschrift: „Diese Plattform wurde dir gegeben und du hast sie zu deiner eigenen gemacht. Du hast deine eigene Geschichte erschaffen. Share it with the world. #moretome.“
Diese Botschaft ist eine eindeutige Verherrlichung selbstgewählter Körperverunstaltung, sie wird als Selbstverwirklichung und Befreiung dargestellt, so wie Krankheit als Wellness, Selbsthass, der als Selbstverfügung dargestellt wird, die Verstümmelung weiblichen Fleisches für den öffentlichen Konsum via Uber-Marketing. George Orwell wird sich angesichts dieser Doppelzüngigkeit in der Prime-Time-Werbung im Grabe drehen.
Eine Bürgerrechtsbewegung oder eine Werbekampagne?
Es sind nicht nur die Pharma-Riesen, die IT-Industrie, Modehäuser, Hollywood und Künstler, die sich zu „trans“ bekennen, auch Banken und Investmenthäuser spenden Millionen von Dollar an Transgender-Organisationen weltweit.
Männer aus der höchsten Gesellschaftsschicht – wie die milliardenschwere Philantropin Jennifer Pritzker sowie die Gründerin von SiriusXM Satellite Radio, Martine Rothblatt – beanspruchen nicht nur eine Gender-Identität, sondern wie im Fall Rothblatt auch eine des Transhumanismus. Rothblatt glaubt, dass „Transgenderismus die Vorstufe zum Transhumanismus ist“, und damit der Vorläufer des Übermenschen.
Schaut man sich die Art und Weise der Präsentation des Transgenderismus an, wirkt er wie eine Werbekampagne für die Umwandlung der menschlichen Biologie in Richtung „befreiter“, „selbstbestimmter“ Individuen, während er gleichzeitig eng mit dem medizinisch-industriellen Komplex verschmolzen ist. Rothblatts Buch „From Transgender to Transhumanism“ liest sich wie eine Blaupause für das moderne Trans-Projekt, das jeden Bereich unserer Gesellschaft infiltrieren soll. Auch wenn es absurd klingen sollte: Wissenschaftler denken bereits darüber nach, unsere Biologie zu verändern um dem Klimawandel zu begegnen.
Dies alles geschieht zu einer Zeit in der Geschichte der Menschheit, in der der verstärkte Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz auch auf dem Markt überhand nimmt, z. B. In Form von weiblichen Sex-Puppen-Roboter, die in Beschaffenheit und Aussehen echten Menschen erschreckend ähneln und als Ersatz-Prostituierte in Bordellen und für manche Männer als Ersatzfrau fungieren. Roboter-Kindermädchen, die Kindern in Abwesenheit der Eltern angeblich Orientierungshilfe und Freundschaft anbieten, werden von Mattel und anderen Unternehmen als „die Zukunft der Kindererziehung“ vermarktet.
An der Goldsmith University in Großbritannien werden auf der jährlich stattfindenden Konferenz „Love and Sex with Robots“ unter psychologischen, soziologischen bis hin zu philosophischen Aspekten Sitzungen zu humanoiden Robotern und den Emotionen und Persönlichkeiten von Robotern abgehalten. Experten gehen davon aus, dass wir bis 2050 Roboter heiraten werden. Durchsucht man youtube nach „Roboter und Menschen“ kommt man auf ein Suchergebnis mit bis zu fünf Millionen Videos.
Während wir uns also durch Transgenderismus von unserer eigenen Biologie entfernen, verbringen wir mehr und mehr Zeit online als mit uns bekannten Menschen. Für viele entkoppelt sich die Sexualität zunehmend von tatsächlicher Intimität durch die „hook-up culture“, Pornos und neuerdings auch durch die Einführung von Roboter-Sexpuppen. So werden wir auf eine engere Beziehung zu Robotern, Überwachung und künstlicher Intelligenz vorbereitet.
Rothblatt kam 2016 zu Whoopi Golberg in die Sendung „The View“, um über Transgenderismus zu diskutieren und dabei einen Roboter vorzustellen, der nach dem Vorbild seiner Frau Bina gebaut wurde. Bina, darauf besteht er, wird auf unbestimmte Zeit leben, wenn er nur erst herausgefunden hat, wie ihre Persönlichkeit in den Cyberspace geladen werden kann.
Obwohl der Transgenderimus unter dem Banner der LGB-Bürgerrechte positioniert wird, scheint er eine viel engere Beziehung zum Kommerz und zu globalen Machthabern zu haben, die eine Vorliebe für technologischen Größenwahn haben. Viel Geld fließt an Transgender-Organisationen, aber noch mehr fließt in die Normalisierungsbestrebung der Transgender-Ideologie in Kultur, Sprache, mittels Medien, Marketing und Handel sowie durch philantropische Finanzierung von Non-Profit-Organisationen und anderen Institutionen von Milliardären.
Man muss sich rückblickend fragen, ob das LGB-Bürgerrechtsbanner nicht nur eine strategische Positionierung für den Transgenderismus war, um deren Bürgerrechte zu beanspruchen und zugleich die mittlerweile etablierten Sympathien der Bevölkerung für die LGB-Gemeinschaft als Vorwand zu nutzen, um sich im globalen Markt, in Schulen, Universitäten, Gerichte und medizinische Einrichtungen für arglistige Zwecke einzuschleichen.
Ist überhaupt irgendjemandem klar, was die Ziele der Trans-Lobby sind?
Ob Transgenderismus als intensive Körperdysphorie, sexuelle Fetischierung, soziale Ansteckung, Bürgerrechtsbewegung oder kulturelle Geschlechtsumwandlung dargestellt wird, die die Sprache der progressiven Linken spricht, während sie in Wirklichkeit Geschlechterstereotypen zementiert und hyperkapitalistisch und zensorisch ist, als Projekt scheint der Transgenderismus darauf ausgerichtet zu sein, die menschliche Biologie durch Chemikalien und Operationen zu verändern.
Weit entfernt davon eine aus der Unterdrückung geborene Graswurzelbewegung zu sein, wird er von den höchsten Schichten der Gesellschaft hervorgebracht mit dem Ziel, aus der biologischen Realität eine Abstraktion zu machen, sie sprachlich zu verschleiern. Der Transgenderismus will Menschen vom eigenen Körper abspalten und framed dies als Selbstverwirklichung. Die Trans-Lobby kämpft hart dafür, dass das Geschlecht auf Geburtsurkunden geändert werden darf. Es gibt nur wenige Staaten, die es Menschen nicht erlauben, ihr Geschlecht auf Urkunden zu ändern.
Wir müssen genau hinschauen, was Transgenderismus tut, wie er funktioniert und wie er in der Kultur gedeiht, und wir müssen seine Absichten hinterfragen, was er von uns verlangt und warum er so eng mit dem Kommerz verwoben ist. Die Trans-Lobby schreit zwar nach Bürgerrechten, aber der Transgenderismus offenbart uns die Fratze des perversesten Kapitalismus.