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Konzeption CTS Lingenfeld
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Konzept „Corona Testzentrum“

der VG Lingenfeld

Version 3.7, Stand: 02.06.2021

Autoren:

Michael Kolesnikow (Leiter Ordnungsamt VG Lingenfeld)

Steffen Andres (Wehrleiter VG Lingenfeld)

Thomas Karn (Vorsitzender DRK-Ortsverein VG Lingenfeld e.V.)

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung        3

Koordinationsteam        3

Testzentrum        3

Mitarbeitende        3

Terminreservierung        4

Kostenerstattung / Abrechnung        5

An der Testdurchführung beteiligte Arbeitsplätze        5

Ablauf Testung        5

Material        9

Organisation der Logistik        10

Impfung        10

Datenschutz        10

Anlagen        11


Einleitung

Gemäß dem Rundschreiben vom 19.02.2021 durch das Ministerium des Innern und für Sport, der Kommunalen Spitzenverbände und dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V., sollen flächendeckend Testzentren in den Kommunen aufgebaut werden. Diese haben den Zweck, die Vorgabe des Bundes „Kostenlose Schnelltests für alle“ umzusetzen, bis Selbst- oder Laientests für die Bevölkerung freigegeben und anwendbar sind.

Deshalb soll durch die Verbandsgemeinde (VG) Lingenfeld eine zentrale Teststation aufgebaut und betrieben werden. Es soll eine Teststation für Fahrzeuge entstehen und die Möglichkeit bedarfsorientiert mobile Testteams in der Verbandsgemeinde einzusetzen geschaffen werden. Der Zugang zu den Tests soll mittels Terminanmeldung erfolgen.

Koordinationsteam

Das Koordinationsteam besteht aus dem Bürgermeister der VG, dem Ordnungsamtsleiter, dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde, der zweiten Beigeordneten der VG  und dem Vorsitzenden des DRK Ortsvereins.

Das Koordinationsteam stimmt sich bedarfsorientiert (im Regelfall 2-wöchentlich) ab und ist per Mail unter der Sammeladresse koordinationsteam-cts-lingenfeld@drk-lingenfeld.de erreichbar.

Testzentrum

Es wird ein Testzentrum auf dem Gelände des DRK in Lingenfeld errichtet und betrieben. (s.h Anlage).

Mitarbeitende

Die Personalplanung wird federführend durch das DRK koordiniert. Hierfür wird eine Software / App genutzt.

Ergänzend dazu nutzt die Verbandsgemeinde ihre Ressourcen, um weitere Mitwirkende zu gewinnen und um die Ressourcen des DRK zu verstärken.

Alle Mitwirkenden werden einsatztäglich getestet.


Terminreservierung

Zur Terminreservierung wird ein Online Buchungstool genutzt. Hier kann die zu testende Person selbständig einen Termin buchen und dabei schon alle notwendigen Daten hinterlegen.

Für technisch nicht versierte Personen besteht alternativ die Möglichkeit sich unter 06344-509 233 einen Termin zu buchen. Wichtig ist dabei allerdings die Erreichbarkeit per Email, da das Testergebnis ausschließlich per Mail zugesendet wird.

Nach der Reservierung erhält die zu testende Person eine Terminbestätigung, sowie die in den Anlagen definierten Dokumente. Diese sind zum Test ausgefüllt mitzubringen.

Kostenerstattung / Abrechnung

Das Projekt “Testen für alle“ sieht eine Vergütung pro Test vor. Diese Vergütung soll genutzt werden um Vereine / Organisationen zu unterstützen. Mitwirkende können selbst entscheiden welcher gemeinnützigen Organisation, mit Sitz innerhalb der Verbandsgemeinde Lingenfeld, die Vergütung zukommen soll. (Eine direkte Auszahlung an Mitwirkende findet nicht statt.)

An der Testdurchführung beteiligte Arbeitsplätze

Ablauf Testung

  1. Die zu testende Person sucht in ihrem Fahrzeug termingerecht das Testzentrum auf.
  2. Gatekeeper überprüft die Vollständigkeit der Unterlagen und die Identität anhand eines amtlichen Lichtbildausweises. Falls nicht vollständig wird die Einfahrt verweigert.
  3. Auf dem Gelände stehen 6 Warteplätze zur Verfügung, es wird selbstständig aufgerückt.
  4. Abstrichstelle:
  1. An der Abstrichstelle wird die Identität durch Abstrichdurchführende festgestellt und mit den mitgebrachten Unterlagen abgeglichen.
  2. Die Abstrichassistenz  übernimmt die Unterlagen, druckt die passende Etiketten  und beklebt die Dokumente mit je einem Etikett.






  3. Abstrichdurchführende bekleben die Testphiole und übergeben das Etikett mit dem PIN Code zum entschlüsseln des Ergebnisses an die zu testende Person.
  4. Anschließend wird der Nasale PoC-Schnelltest und die ersten Schritte der Prüfung gemäß der Herstelleranweisung durch Abstrichdurchführende vorgenommen.
  5. Für die zu testende Person ist die Testung abgeschlossen und muss das Gelände verlassen.
  1. Transporthelfende  holen die verschlossenen Testphiolen und transportieren diese, in einem geschlossenen Behälter, in den Laborbereich.
  2. Labor:
  1. Laborhelfende führen nun die restlichen Testschritte durch und starten den Test Timer in der Software.
  2. Nach Ablauf der Wartezeit wird der Test ausgewertet und das Ergebnis auf der Schnellmeldung dokumentiert.
  1.  Dokumentation:
  1. Durch Dokumentationshelfende wird das Testergebnis (von der Schnellmeldung), der Testhersteller, die Testbezeichnung sowie die Chargennummer in die Software übertragen und an die zu testende Person versendet. Die Einwilligungserklärung wird archiviert und alle weiteren Dokumente datenschutzkonform vernichtet.


  2. Im Falle eines positiven Testergebnisses enthält die Nachricht genauere Anweisungen für den weiteren Ablauf. Abweichend von der Vorgabe des Landes, das zuständige Gesundheitsamt am Wohnort des Probanden zu kontaktieren, übermitteln wir die Informationen nur an das Gesundheitsamt Germersheim. Dieses übernimmt dann die weiteren Maßnahmen. Hierfür steht uns nachfolgendes Onlineformular zur Verfügung:
    https://cmsfs.de/kreis-germersheim-testergebnis-melden/

Material

Das Material wird bei Bedarf durch das Koordinationsteam beim Land Rheinland-Pfalz bestellt.

Sachmittel:

Schutzkleidung:

Schnelltests:

Die Schnelltests werden vom Land zur Verfügung gestellt.

Entsorgung:

Die verwendeten Materialien können über den Restmüll entsorgt werden. Die enthaltene Pufferlösung reduziert die Infektiosität erheblich bis vollständig. Dennoch sollte der Müll vor Zugriff gesichert entsorgt werden (Doppelsackmethode und verschließbare Tonne etc.).


Organisation der Logistik

Die Schutzkleidung und benötigte Utensilien werden im DRK gelagert.

Impfung

Durch den Aufbau und Betrieb der Impfzentren, haben die Personen, die in hinreichendem Umfang in einem solchen Testzentrum tätig sind, nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 der Coronavirus-Impfverordnung Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus mit höchster Priorität.

Mitwirkende werden im Impfzentrum in Wörth geimpft, sie erhalten von der Verbandsgemeinde einen Berechtigungsschein und müssen sich dann selbst um alles weitere kümmern. Eine Impfung der Mitwirkenden ist wünschenswert aber keine Voraussetzung für die Mitarbeit in der Teststation.

Datenschutz

Zur Wahrung des Datenschutz wurde eine Auftragsdatenverarbeitung mit dem Hersteller der Terminbuchungssoftware geschlossen. Des weiteren werden alle Mitwirkende in den Belangen des Datenschutz unterwiesen und schriftlich verpflichtet.


Anlagen

Aufbau Testzentrum:

Personalbedarfsplanung:


Mit der Terminreservierung versendete Dokumente:

Mit dem Testergebnis versendete Dokumente:

Allgemeine Unterlagen: