COOPERATIONAL CLUSTERING

Nunmehrige und zukünftige Initiatoren hiesiger Bestrebungen eint das Verlangen, unterschiedliche Leute mitsamt ihren Ambitionen und Ansichten zusammenbringen.  Nicht wenigen Menschen ist es ein ernstes gesellschaftliches Anliegen, die heute meist vorherrschenden kompetitiven Bedingungen nicht weiter zu stärken, sondern hierzu gemeinsam ein kooperatives Gegengewicht zu bilden.

Gemäß bestehender Wirkungsweisen bedarf es zur nachhaltigen Kooperationsbildung einer ganzen Reihe von Zufällen, welche durchwegs - auch - als Barrieren zu betrachten sind. Etwa müssen für ein erfolgreiches Ineinandergreifen die exakt richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um jene Bekanntschaft des einen mit eben jener Bekanntschaft einer anderen zusammenzubringen. Wegen der zu gehenden Umwege stellt der Bedarf an einer direkten Einbindung von Mittelspersonen - trotz deren Relevanz als Bindeglied - ein empfindliches Hindernis dar. Durch die adäquate Einbindung neuer Werkzeuge kann die Möglichkeit geschaffen werden, über mehrere Ecken, über mehrere Netzwerke hinweg sowie ohne aktives Zutun dieser Bindeglieder Kooperationen zu knüpfen. Durch eine gezielte Reduktion der benötigten Zufälle soll der Entfaltung bzw. der Erschließung des vollen Potenzials kooperativer Wechselwirkungen entscheidend näher gekommen werden.

Dabei ist klarzustellen, dass es sich hierbei weder um eine den jeweiligen Einzelinitiativen übergeordnete, noch um eine zu diesen in Konkurrenz stehende Struktur handeln darf, sondern diese für alle Mitwirkenden und deren Tätigkeiten selbst so bald als möglich einen Mehrwert generieren soll. Von hier an ist das gemeinsame Entwickeln von Methoden bzw. Technologien nicht mehr als Mehraufwand zu sehen; das System durchzieht als Selbstläufer mycelartig bereits bestehende Konstellationen, um entlang etablierter Netzwerkstrukturen selbstorganisierend Kooperationen zu ermöglichen.

Adäquate kooperative Infrastruktur kann nicht durch individuelle Idealvorstellungen vorgegeben werden, sondern ist über gemeinschaftliche Interaktion diskursiv zu erschließen.  Neben dem direkten Austausch zur Genese dieses offenen Systems, soll die Entwicklung anhand der Konzeption und Realisierung spezifischer, jeweils ineinandergreifender Teil- bzw. Pionierprojekte vorangetrieben werden.


Pioneering Projects (Auswahl)

Jene kooperationsorientierten Infrastrukturen werden schrittweise anhand der Konzeption und Realisierung jeweils ineinandergreifender Einzelprojekte erschlossen. Auf Herangehensweisen und Erfahrungswerte soll aus unterschiedlicher Richtung  zugegriffen, Tools und Netzwerkerstreckung sollen jeweils auf unterschiedlicher Seite eingebettet werden können. Durch gegenseitiges Vorantreiben eröffnet ein solches Zusammenspiel nicht nur Mehrwert für jede einzelne Initiative, sondern den jeweiligen Nutzern einen effektiven Zugang zu einem sich fortlaufend erweiternden Wirkungsbereich. Perspektiven auf das kooperative Gefüge variieren gleichsam von Zeit zu Zeit, wie von Person zu Person. Jede weitere Dimension bildet neue Schnittstellen. So werden zusätzliche Initiativen nicht nur laufend eingebracht, sondern oft erst durch kooperative Auseinandersetzung generiert.

Im Bestreben einer Stärkung kooperativer Eigendynamik verfolgt dieses Projekt die Entwicklung eines gemeinschaftlichen Notizsystems durch die Implementierung eines Tools zur gemeinschaftliche Erarbeitung von Notizfolgen und der damit einhergehenden Verschränkung individueller Überlegensstränge.

Vorrangig ist dabei nicht, ein gemeinsames Verständnis zu erlangen, sondern den Dialog inhaltlich 'aufzuschaukeln', sodass jene schließlich erreichten Ebenen nur durch eben dieses Zusammenspiel zu erschließen waren.

Durch die damit einhergehende Förderung emergenten Potenzials wird nicht nur die umfassende Anreicherung der eigenen Ansichten durch Sichtweisen anderer ermöglicht, sondern speziell auch die Erschließung gänzlich neuer Themenbereiche sowie die Konzeption neuer Kooperationsprojekte forciert.

Denkbar ist eine Reichweite von einzelnen inspirativen Diskursen hin zu weitreichenden Explorationen, von der Generierung von Projektvorhaben hin zur Einleitung technologischer und sozialer Innovation. Bei alledem ist der Blick durch die geteilte Urheberschaft stets auf eine Rückverfolgbarkeit einzelner Beiträge sowie rechtlich abgesicherte Rahmenbedingungen zu legen.

 

Die Realisierung des Vorhabens erfolgt schrittweise, zunächst bereits mit wenigen Teilnehmern sowie in einem einfachen Format, um in weiterer Folge sowie aufbauend auf früheren Erfahrungen, einhergehend sowie ineinandergreifend  mit der Entwicklung anderer Teilprojekte ausgebaut und verfeinert zu werden.

In der Perspektive, beim Vorantreiben kooperativer Potenziale nicht nur Inhalte, sondern vermehrt auch Herangehensweisen und Strategien ineinandergreifen zu lassen und Interoperabilität systemisch zu implementieren, verfolgt diese Initiative eine Verallgemeinerung und Verknüpfung individuell generierter Notationstechniken.

Unterschiedliche Personen stützen sich bei der Erarbeitung von Wissensbeständen bzw. der Dokumentation und konzeptionellen Weiterverarbeitung von Ideen und sonstigen Eindrücken in der Regel auf im Laufe ihres Lebens individuell erschlossene, etablierte sowie im Rahmen von deren konkreter Anwendung laufend weiterentwickelte Organisationsweisen. Deren strategischer Einflussbereich überschreitet in der Regel allerdings kaum den Rahmen dieser vorwiegend subjektiven Auseinandersetzung. Um jedoch auch das hierin liegende gesellschaftliche Potenzial adäquat zu erschließen, muss der Zugang zu idiosynkratischen Methoden auch anderen  ermöglicht werden.

Im Sinne neuer wissenspoetologischer Infrastrukturen soll ein offenes Feld solch individuell erschlossener Vorgehensweisen in all ihrer Unterschiedlichkeit sowie durch eine breit angelegte Erfassung und Analyse in gebündelter Form zur Verfügung gestellt werden und auf einer gemeinsamen Plattform Anwendung finden - wobei jene zunächst individuell optimierten Techniken einem kollektiven Vertiefungs- bzw. Emanzipierungsprozess unterzogen werden.

Wenngleich zunächst als Vielzahl divergierender Ansätze bzw. als offenes, kaum zusammenhängendes Gemenge in die gesellschaftliche Auseinandersetzung integriert, vollzieht sich durch die partizipatorische Stellung der Anwender in weiterer Folge ein starkes Ineinandergreifen spezifischer Wirkungsweisen und schließlich gar eine Entwicklung hin zu einem kohärenten Gefüge.

Ein solches verweist - gemeinschaftlich erschlossen, angereichert durch genuin unkonventionelle Methoden der Kategorienbildung sowie weiterhin offen für neue Einflüsse - auf die Möglichkeit, sich aus sich selbst heraus zu erneuern, Hierarchiebildung zu überwinden und sich jenem im stetigen gesellschaftlichen Verständniswandel anzupassen.

Diese Initiative basiert auf der Annahme, dass es mit Blick auf anstehende Herausforderungen gesellschaftlich nicht genügt, sich einzig auf jenes Spannungsfeld zu stützen, welches zwischen vermeintlich neuer Ansätze einerseits sowie ununterbrochen in beachtlichem Maße tradierter Aspekte andererseits abzuwägen versucht. So liegt der hiesige Fokus speziell darauf, jene bereits erarbeiteten, meist in Archiven gelagerten sowie aus gesellschaftlich-gestalterischer Sicht in weitgehende Vergessenheit geratenen Wissensbestände zuzugreifen und diese (neuerlich) ins kooperative Gefüge zu integrieren.

Hierfür bedarf es eines Verfahrens, welches weit über das derzeitige gesellschaftspolitische Bestreben hinausgeht, etwa das Archivgut kreativer, forschender Individuen nach deren Ableben vorwiegend zu verwalten, indem dessen Verwahrung sichergestellt und Interessenten nur infolge deren eigener Anfrage Einblick gewährt wird. Archivierte Inhalte sind nicht einzig im Sinne einer solch wissenschaftlich-konservatorischen Aufarbeitung zu behandeln, sondern in den gegenwärtigen, gemeinschaftlich vorangetriebenen Gestaltungsprozess direkt einzuspeisen. Hierzu sollen diese einem kooperativen Gefüge, welches Personen einer Vielzahl von Herangehensweisen und Fachrichtungen versammelt, ohne deren aktives Zutun als inspiratives Gut und Diskursgrundlage vorgelegt werden, sodass vorweg erarbeitete Wissensbestände die Gelegenheit erhalten, auf breiter Basis Einzug in die heutige gesellschaftliche Auseinandersetzung zu finden und auf jene von deren ursprünglichen Bezügen durchaus abweichenden Grundbedingungen Relevanz zu entfalten.

Die Etablierung spezifischer Neuerungen ist eng an die jeweiligen zeitlichen und örtlichen Bedingungen gekoppelt und einzig in diesen oft schwer nachzuvollziehenden Bezügen als Bewertungskriterium zu verstehen. Einhergehend mit jenen einstigen Bedingungen liegen auch die subjektiven Beweggründe und jene angewandten Strategien weitgehend im verborgenen bzw. können nur mühevoll und unvollständig rekonstruiert werden. Dies gilt auch für konkrete inhaltliche Zusammenhänge. Festgehaltenes stellt in der Regel lediglich ein abstrahiertes Abbild der eigentlichen Überlegungen dar, welche als Gedankenstütze jene zunächst nonverbal komponierten Inhalte subjektiv neuerlich abrufbar machen.

Jedes in seiner Perfektion aussichtslose Bestreben, Sachlagen im ursprünglichen Sinn nachzuvollziehen, mag aus historischer Sicht bzw. für gegenwärtige Bezüge zwar auf indirektem Wege von Relevanz sein. Aus gestalterischer, und damit einhergehender innovationsorientiert-technologischer Sicht jedoch, kann an vorherige Überlegungen auch ohne Rekonstruktion der ursprünglichen Zusammenhänge direkt angeschlossen werden bzw. ist ein aus-dem-Zusammenhang-reißen und Uminterpretieren als durchaus förderlich zu erachten.

Statt Informationen mittels vorausgehender Kategorisierungen zunächst selektiv aufzuarbeiten, sind diese demnach möglichst roh und ungefiltert in diskursive Systeme einzuspeisen. In diesem Sinne versteht sich die dargestellte Aufarbeitung von Archiven als Initiative zur Reaktivierung von ruhenden Inhalten, welche nicht durch genaueres Verständnis derselben, sondern basierend auf deren Potenzial als Inspirationsquelle durch neue Schnittflächen und Wegführungen gesellschaftlichen Mehrwert generieren sollen.

Durch die besagte Vermittlung zwischen konservatorischen Positionen und Abkapselungsbestrebungen wird versucht, dem derzeitigen, nicht zuletzt selbst auf veränderten Technologie- und Medienlandschaften basierenden Rückgang generationsübergreifenden Wissenstransfers durch neue Strategien effektiv entgegenzuwirken. Realisierbar ist dies mittels neuer kooperationsorientierter Plattformen, welche auf weitläufige Netzwerkstrukturen zugreifen.

Wichtiger Teil bei der gemeinschaftlichen Entwicklung kooperativer Infrastrukturen ist deren begleitende, diskursive sowie möglichst umfassende thematische Erschließung. Ein spezifisches Dokument bzw. eine entsprechende Dokumentserie bietet den diesbezüglichen Rahmen, wobei sich jene Auseinandersetzung nicht als konzeptioneller Überbau, sondern selbst als eines jener Teilprojekte dieses Vorhabens versteht.

Auch dieser Diskursraum weist keine festgelegte Struktur auf, sondern basiert ebenfalls auf dem Ineinandergreifen unterschiedlicher Methoden. Dabei ist dieser insofern modellhaft, als dass hierdurch Strategien entwickelt und getestet werden, welche dauerhafte Etablierungen verhindern bzw. starrer Kategorie- und Hierarchiebildung effektiv entgegenwirken.

Demnach ist jeder eingeladen, an dieser Erarbeitung mitzuwirken sowie nach eigenem Ermessen gemäß eigener Methodik beizutragen, Änderungen und Umschichtungen vorzunehmen und zusätzliche Anknüpfungspunkte, neue Inhalte bzw. individuelle Spuren zu hinterlassen.

Hervorgegangen aus der Aufarbeitung protokollierter Meetings, erfolgt seither eine konsequente Einarbeitung neuer Ideen und Perspektiven, individueller Ansätze, konkreter Einwände oder Erfahrungen aus der Erarbeitung anderer Teilprojekte. Demnach stützt sich das Schriftstück seit dessen Bestehen auf eine solch gemeinschaftliche Erarbeitung und veränderliche Ordnung und begreift sich als offenes, stets in Entwicklung befindliches Dokument.

So eröffnet sich hierbei jedoch nicht nur ein Rahmen für das Zusammenfließen relevanter Information zum hiesigen Vorhaben. Durch die diskursive Vorgehensweise entfaltet dieses Ineinandergreifen spezifische katalytische Potenziale und begründet eine weitreichende produktive Komponente. Jener Output umfasst nicht nur eine weitreichende Textsammlung, sondern führt schließlich zur Emergenz neuer Ideen und Ansätze sowie zur Konstituierung neuer Projektvorhaben, welche das Spektrum des Gesamtgefüges laufend erweitern. Demnach stellt dieses Gebilde durch dessen innere Mechanismen in gewissem Sinne nicht nur eine jene unterschiedlichen Dimensionen verknüpfende Apparatur, sondern einen neue Dimensionen eröffnenden, speziell auf die Förderung kooperativer Eigendynamik ausgerichteten Reaktor dar.

Diese Initiative gründet direkt auf dem Bestreben, auch ohne konkrete Vorhaben, weiterführende Beweggründe oder spezifische Zielsetzungen unterschiedliche Leute kooperierend zusammenzubringen.

Die terminliche Festlegung basiert auf der Absicht, für ein solches - mit Blick auf die tradierten Kategoriegrenzen privat/geschäftlich kaum zu verortendes - Format dennoch einen möglichst offenen, wiederkehrenden Rahmen zu finden. Schließlich stellt, gemäß der vorherrschenden zeitlichen Einteilung in “Woche” und “Wochenende”, die Zeitspanne von Freitagnachmittag bis Freitagabend ein markantes Verbindungsglied dar.

Als Plattform im klassischen Sinne, als offener “Stammtisch” bzw. Jour fixe, welcher jedoch nicht die ständig selben Personen, sondern auch speziell Leute zusammenbringt, die sich noch nicht kennen, bieten diese Freitagsrunden einen weitgehend informellen Rahmen für mehr oder weniger fachlichen Austausch.

Seit mehreren Jahren entwickelt sich diese regelmäßig veranstaltete Serie offen-produktiver Zusammentreffen zu einem etablierten Format sowie - als terminliche Schiene - zu einem eigenständigen, mit anderen Initiativen wechselwirkenden Teilprojekt des dargelegten kooperationsorientierten Gefüges.

Wenngleich Kooperation gelegentlich selbst zum bestimmenden Thema erhoben wird, sind diese Veranstaltungen in der Regel thematisch offen. Diverse individuelle Inhalte, Bestrebungen und  Herangehensweisen der Anwesenden verbinden sich zu einem gesellschaftlichen Gebilde, wobei sich die jeweiligen thematischen Richtungen bzw. Fluchtlinien des Diskurses erst aus den Schnittflächen der Teilnehmer erschließen.

So stellt - auch bzw. gerade wegen deren thematischen Offenheit - die Abhaltung solch regelmäßiger Treffen ein effektives Werkzeug dar, um auch auf strategischer Ebene Erfahrungswerte zu generieren. Wie werden neue Kooperationen initiiert? Wo liegen die Barrieren interdisziplinären Arbeitens? Wie kann eine solche Zusammenarbeit erleichtert werden? Auch bietet sich hier ein geeigneter Rahmen, um diesbezügliche Strategien zu besprechen und direkt zu testen.

Zunächst als Möglichkeit für persönliche Treffen konzipiert, hat sich die Initiative im Zuge der Entwicklungen zu Covid-19 vermehrt in den virtuellen Raum verlagert und dabei - einhergehend mit einer Erweiterung ihres Einzugsbereiches - zunehmend verselbstständigt.

Das weiterhin in Entwicklung befindliche Konzept sieht vor, jene Treffen in viertel- oder halbjährlichen Abständen im zunehmend größeren Rahmen zu organisieren, um als partizipative, offen-kooperative Plattform das Ineinandergreifen noch weitläufigerer Netzwerkstrukturen zu forcieren, Zusammenarbeit sichtbar zu machen und so den gesellschaftlichen Einfluss kooperationsorientierter Organisationsformen zu steigern.


partnering Organizations (Auswahl)

Alle der eng in die hiesige Auseinandersetzung eingebundenen Organisationen weisen auch ihrerseits ausgeprägte Netzwerkstrukturen auf, verbindet eine Vielzahl von Personen und Institutionen und legen den strategische Fokus ebenfalls auf die Erschließung kooperationsorientierter Arbeitsmethoden. Jene eigenständigen, hier nicht im Detail erfassten Projekte greifen mit den oben dargelegten lose ineinander; für weiterführende Informationen empfiehlt sich eine direkte Kontaktaufnahme.

Die von P.Michael Schultes gegründete Forschungsplattform “schafft Räume für Experimente im Kontext von nachhaltiger Baukultur. In den Köpfen und in der Realität. Wir denken. Wir handeln. Vernetzt.”

>> www.facebook.com/experimonde 

“... Der Verein Lendhauer und die von ihm angestrebten Projekte stehen für eine nachhaltige, kulturelle Stadtraumentwicklung. Fokusraum ist der Bereich des Klagenfurter Lendhafens mit seiner Verlängerung in Richtung stadtauswärts. Ziel der Kunstprojekte ist es, einen Beitrag zu einem modernen und offenen Klagenfurt und einem ebensolchen Kärnten zu leisten. Die Lend als Brücke zur Welt ist jährlich Schauplatz für zeitgenössische und internationale Kunst. Inhaltlich widmet sich der Verein der Reflexion zeitgenössischer Themen mit lokaler und weit darüber hinaus reichender Bedeutung, woraus folgt, dass der Verein in seinen Projekten und der Art der teilnehmenden oder eingeladenen KünstlerInnen überregional ausgerichtet ist. …”

>> www.lendhafen.at

>> https://kunsthallebelow.de

“nomad.theatre arbeitet an der Entwicklung zeitadäquater Kommunikations- und Ausdrucksformen und transdisziplinärer Projekte im performativen, situationistischen wie dem als theatral bezeichneten Kontext. Ausgangspunkt der Arbeit ist immer die Herstellung von temporären Aktions- und strukturierten Kommunikationsräumen. … Der Fokus der Arbeit liegt auf langfristigen, prozessorientierten Projekten die in Laborsituationen erarbeitet und in mehreren aus dem Prozess entstandenen Ergebnissen einer breiten Öffetnlichkeit präsentiert werden.

>>  http://nomad-theatre.eu

>> https://www.facebook.com/sandkastensyndikat

Forschungs- und Entwicklungslabor für Medienkunst in Aspern Seestadt; “ Hier ist permanente Veränderung Alltag. Und hier findet sich der nötige Freiraum für interdisziplinäre künstlerische Auseinandersetzung. … Hier im seelab treffen KünstlerInnen aus verschiedenen Sparten auf PhilosophInnen und TheoretikerInnen. Wir begleiten den Veränderungsprozess, der direkt vor unserer Haustür stattfindet, den Prozess von Aufbau und Verdichtung, von Gestaltung und von Klärung der unterschiedlichen Nutzungsansprüche. Dabei entsteht eine Wechselwirkung: Einerseits spiegelt sich der Veränderungsprozess ganz selbstverständlich in unseren Arbeiten wider. Andererseits iniitieren wir mit unseren Projekten Interaktion zwischen den Wiener StadtbewohnerInnen und dem neuen Stadtteil und stärken die Identifikation der SeestädterInnen mit ihrem Grätzel. Und wir öffnen Möglichkeitsräume für die Entwicklung und Stärkung dauerhafter kreativer Strukturen. So wächst eine Laborsituation, wo austariert wird, welchen Beitrag künstlerische Praxis und Medienkunst in der Entwicklung eines neuen Stadtteils leisten kann. “

>> http://www.seelab.wien/ 

Sozial Praktisch Organisch Revolutionär für Alle - “... Mit unseren Sporen verbreiten wir uns und erschaffen so ein Geflecht welches die Kultur durchzieht und Netzwerke schafft, welche über Grenzen hinaus verbunden sind. …”

>> www.facebook.com/SP000RA 



aus gegebenem Anlass - Covid19

Von nun an steht alles in mehr oder weniger direktem Bezug zu den neuen Gegebenheiten. Die Auswirkungen betreffen alle Bereiche des Lebens. Durch geänderte Konstellationen werden Wechselabhängigkeiten nunmehr zu umgreifenden Wirkungsweisen. Spezifische Ausprägungen werden in den kommenden Wochen und Monaten zu Tage treten, grundlegende Weichenstellungen geschehen jedoch bereits einige Zeit vor deren Sichtbarkeit.

Auch das Potenzial kooperationsorientierter Implikation ist in dieser Zeit des Umbruchs wirkungsvoller denn je. Im heute stark strapazierten Spannungsfeld zwischen neuem Gemeinschaftsgefühl und ‘Social Distancing’ kann jedoch jedes Nicht-Handeln bereits zur Förderung individualisierender Tendenzen sowie zur weiteren Marginalisierung gemeinschaftlicher Anstrengungen beitragen.

Jedem einzelnen obliegt es, an jenen entscheidenden Schrauben zu drehen, welche in späterer Folge - trotz aller Unvorhersehbarkeit - große Auswirkungen haben. Sollen sich zukünftige Gegebenheiten als gesellschaftlich möglichst umsichtig darstellen, so bedarf es einer Mitwirkung vieler.

Die hiesige Initiative verschreibt sich seit einiger Zeit einer eben solch bewussten gemeinschaftlichen Teilhabe. Die katalytische Wirkung des nunmehrigen Wandels steht dabei im direkten Einklang mit den bereits verfolgten und jenen erst zu erschließenden Herangehensweisen.

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(Click here  to watch)
Digrees of Cooperation in The Cultural Arena :
New Experiences and Institutional Changes : Future Practice

FICEP 2020



eine Initiative von Evolving Structures e.U.

Info >> cluster@evolvingstructures.com 

      www.evolvingstructures.com



COOPERATIONAL CLUSTERING
DI Kristoffer Stefan
Evolving Structures e.U.
Wiedner Gürtel 30-32/12

A 1040 Wien