Sebastian verteidigt Titel in Halstenbek

3. Juli 2017

Sebastian aus Köln hat mit seinem Team Kasalla (Leon/Nürnberg, René/Hannover) die zweite Ausgabe des Pinne-Colada-Turniers (1. bis 2. Juli) im Hamburger Vorort Halstenbek gewonnen und damit seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt.

In einem begeisternden Endspiel setzte sich Kasalla gegen Subeme La Radio (Miguel/Frankfurt, Tony/Berlin) um Vorjahressieger Tim (Nürnberg) mit 6:5 nach Golden Goal durch. Leon erzielte in der 7. Minute der Verlängerung den entscheidenden Treffer. René, der seinen ersten Turniersieg überhaupt feierte, wurde zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt.

“Bostl” schießt Kasalla ins Finale

Kasalla hatte die Gruppenphase auf dem ersten Platz abgeschlossen und musste in der Top-4-Runde am Sonntag lediglich dem polnischen Team Excuse the Mess (Madej, Pajac, Szemek) den Vortritt lassen. Nach einem 2:1 gegen Büppel (Ole, Fabian, Niko) schoss "Bostl" sein Team im Halbfinale per Golden Goal (3:2) gegen Die Mannschaft (Eddy, Jan, Lukas/Frankfurt) ins Finale.

Im Endspiel erwischte Kasalla den deutlich besseren Start: Zwei Wochen nach seiner Finalniederlage in Leipzig eröffnete Sebastian mit einem präzisen Schuss von halbrechts den Showdown und legte nur zwei Minuten später das 2:0 nach. Nach Wiederanpfiff setzte Tim mit einem satten Schuss die erste Duftmarke, doch Goali René parierte stark mit seinem Vorderrad.

Tim hält das Spiel offen

Kasalla hatte den Gegner in der Anfangsphase klar im Griff, mit schnellen Spielzügen sorgten Leon und Co. immer wieder für Gefahr. Folgerichtig erhöhte der Fürther auf 3:0 (5. Minute), verpasste jedoch im Anschluss nach einem missglückten "behind-the-back-shot" die frühe Vorentscheidung. Die ausbaufähige Chancenverwertung sollte sich rächen: Subeme La Radio erarbeitete sich zunehmend Spielanteile und so brachte Tim sein Team mit einem satten Schuss aus gut fünf Metern wieder auf 3:1 heran (7.).

Auch nach dem Seitenwechsel übten Tim und Tony viel Druck aus und ließen das Offensivspiel von Kasalla immer weniger zur Entfaltung kommen. Dieses aggressive Pressing hatte den nächsten Treffer zur Folge: Nach Ballverlust von Leon verwertete Tony ein Zuspiel von Tim zum 3:2.

Spannende Schlussphase - Leon trifft zum Sieg

In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Bostl schloss einen Konter zum 4:2 ab (18.), doch quasi im Gegenzug verkürzte Tim wieder auf 4:3. Eine Minute vor dem Ende stellte Leon mit seinem Treffer zum 5:3 wieder den alten Zwei-Tore-Vorsprung her. 28 Sekunden vor dem Ende traf Tony zunächst zum 5:4, ehe Tim sich nach dem Anstoß den Ball schnappte und sein Team mit dem Treffer zum 5:5 in die Verlängerung rettete.

Nach Chancen auf beiden Seiten erzielte Leon schließlich den entscheidenden Treffer und holte sich damit zwei Wochen nach dem Erfolg in Leipzig seinen 17. Turniersieg. Für Tim war es die erste Finalniederlage seit Februar 2016 (Epiphany in Rouen). In der Zwischenzeit hatte der 23-Jährige elf Titel geholt.

Am Turnier auf dem Gelände der Halstenbeker Turnerschaft nahmen 16 Teams aus Polen, Tschechien und Deutschland teil.

Nürnberg verteidigt Peppermint-Titel

18. Juni 2017

Team Bodyclaus and the Nightjackets (Andy, Leon, Tim) hat die fünfte Ausgabe des Peppermint-Polocups (16. bis 17. Juni) in Leipzig gewonnen. Das Nürnberger Trio setzte sich im Endspiel gegen die Gameboys (Florian/Münster, Sebastian/Köln, Eddy/Frankfurt) mit 5:2 durch und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Auf dem dritten Platz landeten die Gazelles in Space (Mateen/Wien, Bruno/Szeged, Tony/Berlin).

"Im Finale haben die Nürnberger extrem gut als Team gespielt und sich viele Chancen herausgearbeitet“ sagte Sebastian, der zum MVP gewählt wurde, im Anschluss: "Sie sind auf jeden Fall der verdiente Sieger."

Leon und Tim, die bereits 2014 in Leipzig ganz oben auf dem Siegertreppchen gestanden hatten, wurden in der Vorrunde nach fünf Siegen aus fünf Spielen ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Im Winnerbracket-Finale kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit dem Sieger der Vormittagsgruppe, den Gamesboys.

Nach einem knappen 2:1 behielt der Titelverteidiger schließlich auch im Endspiel die Oberhand. Bodyclaus ging schon früh mit 2:0 in Führung. Sebastian verkürzte zwar noch für seine Gameboys, doch mit präzisem Passspiel und guter Chancenverwertung fuhr Nürnberg schließlich den verdienten Sieg ein. Andy feierte nach Büppel und Bukarest bereits seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr.

An der fünften Ausgabe des Peppermint-Cups im Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg nahmen in diesem Jahr 18 Mannschaften teil.

Bildergalerie: https://tinyurl.com/y8ctvyyd

Hell´s Belles: ABC verpasst Titel-Hattrick

11. Juni 2017

Elena (Genf) hat mit ihrem Team ABC (Liga/Riga, Laura/Genf) in Lyon den dritten Hell´s-Belles-Titel in Folge nur knapp verpasst. Bei der siebten Ausgabe des wichtigsten Frauenturniers auf dem europäischen Kontinent musste sich ABC in einem umkämpften Endspiel dem Team Le Chat My Pants (Sam Bell/USA, Jacki Rust/USA, Melanie Annis/Kanada) mit 1:2 geschlagen geben. Rang drei sicherten sich die Lighters (Jule, Claire) um (Eliska/Pardubice).

Elena, die zum sechsten Mal in Folge das HB-Finale erreichte, führte ihr Team nach sechs Vorrundensiegen und zwei weiteren Erfolgen im Bracket bis ins Halbfinale. Nach einer 3:4-Niederlage gegen Le Chat zog ABC schließlich auch im Endspiel gegen das Trio von Übersee den Kürzeren.

Beste Spielerin aus Deutschland war Angie (Berlin), die mit ihrem Team Coucou (Zsofia/Bristol, Ivana) nach einem 4:1 gegen den Vorrunden-Zweiten Reclaim The Glitter (Gitty/Berlin, Catarina, Bulle/Brüssel) Rang fünf erreichte. Kati (Köln), deren Mitspielerin Conny (Wien) 24 Stunden vor dem Turnier abgesagt hatte und Bettina (Ingolstadt) belegten mit ihren Teams jeweils Platz 13.

14 Teams nahmen am zweitägigen Turnier an der Rhone teil.

Hell´s-Belles-Chronik:

Lyon 2017: Le Chat My Pants (Sam, Jacki/USA, Melanie/Kanada)

Wien 2016: ABC (Lisa, Liga/Riga, Elena/Genf)

Toulouse 2015: ABC (Lisa, Liga/Riga, Elena/Genf)

Genf 2014: Sisters (Anna, Johanna, Danielle/Seattle)

Barcelona 2013: Kapow (Angie, Elena/Genf, Joanne/Cambridge)

London 2012 Tornadoes (Erin, Jo, Nik/London)

London 2011: Fish & Chippies (Seabass, Leslie, Valley)

Montpellier Open: Platz fünf für Robert

15. Juni 2017

Robert (Hamburg) hat sein Team 1. PC Veddel (Oli/Hamburg, Anthony/Toulouse) beim Open de Montpellier (3. bis 4. Juni) auf den fünften Platz geführt. Beim Sieg der Mongrels (Daniel/Turin, Morgain/Lyon, Quentin/Annecy) schied der PC Veddel erst nach einem 1:3 im Looserbracket-Halbfinale gegen den späteren Finalisten Personne (Mathieu, Loic, Laurent/Montpellier) aus.

Nach einer durchwachsenen Vorrunde (3-4-0) zog die deutsch-französische Spielgemeinschaft als Tabellen-14. in die Play-offs am Finaltag ein und setzte die Reise schon früh im Looserbracket fort: Bereits in der zweiten Runde mussten sich Robert und Co. dem spanischen Team Relaja la Raja (Adrian/Saragossa, Marc/Olot) um den französischen Vizemeister Alejandro (Barcelona) knapp mit 1:2 geschlagen geben. Der 1. PCV ließ jedoch drei Siege folgen und verpasste schließlich nur knapp den Einzug ins LB-Finale.

Der FHBPC-Dritte Mongrels mit Weltmeister Morgain setzte sich im Finale mit 2:0 gegen Personne durch. Rang drei sicherte sich der Vorrunden-Erste und Gastgeber Rasta Rocket (Romain, Benjamin, Julien/Montpellier).

19 Teams nahmen am südfranzösischen Turnier an der Mittelmeerküste teil.

Frankonian Rhaps: Titel bleibt in Nürnberg

29. Mai 2017

Das Nürnberger Team Octopussy (Tim, Leon, Vincent/Brüssel) ist beim Heimturnier seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat seinen Titel von 2015 verteidigt. Bei der vierten Ausgabe des Frankonian Rhapsodys (27. bis 28. Mai) setzte sich der aktuelle Deutsche Meister im Endspiel gegen das deutsch-italienische Team A.R.A.B. (Punch/Vicenza, Daniel/Turin) um Eddy (Frankfurt) nach 20 Minuten klar mit 10:2 durch und krönte damit ein überragendes Wochenende. Octopussy hatte im gesamten Turnier alle zehn Spiele mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 41:12 für sich entschieden.

Nur zwei Wochen nach seinem Triumph in Münster avancierte Tim, der in Nürnberg 2013 sein ersten Turnier gewonnen hatte, mit vier Toren im Finale zum Matchwinner. "Mr. Endspiel" Leon ging in seinem 16. Finale zum 15. Mal als Sieger vom Platz.

"Glückwunsch an Octopussy, sie sind der verdiente Sieger", sagte Eddy im Anschluss. "Die Jungs haben einfach aus allen Lagen getroffen - da ging wirklich jeder Schuss rein".

Drei Teams mit Kölner Beteiligung

Das Spiel um Platz drei gewann Tarte Tatin (Mass, Pladijs/Brüssel, Tony/Berlin) mit 3:2 (GG) gegen Schnellzug Vindobono (Karsten/Berlin, Jirka/Prag, Mateen/Wien). Mass, der die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler (MVP) erhielt, erzielte im "kleinen Finale" mit einem Longshot von der Mittellinie das Golden Goal. Als bester Nachwuchsspieler wurde August (12) aus Ingolstadt ausgezeichnet.

Gabor landete mit seinem Team Papst (Tamas, Jonas/Graz) auf Rang 19, Timon schloss das Turnier mit den beiden Nürnbergern Ufo und Jürgen auf dem 16. Platz ab und Team Kasalla (Mirko, Hagen, Lukas/Frankfurt) schieden im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten A.R.A.B. nach einem 2:3 (GG) aus.

Nürnberg mit Blitzstart im Finale

Vor rund 100 Zuschauern sorgte Octopussy im Endspiel schon früh für klare Verhältnisse. Leon kam nach Zuspiel von Tim frei zum Schuss und schweißte die Kugel mit einem Gewaltschuss bereits in der ersten Minute in die Maschen. Direkt nach Wiederanstoß eroberte Tim den Ball und erhöhte nach einem sehenswerten Solo über die rechte Außenbahn auf 2:0.

Nach der kalten Dusche wagte sich auch A.R.A.B. aus der Verteidigung: Eddy und Punch hatten mit zwei guten Schüssen etwas Pech, dass der Ball nicht den Weg ins Tor fand. Octopussy drückte mit Kombinationspolo vehement auf das nächste Tor, Leon und Vincent scheiterten aber jeweils aus kurzer Distanz (3.). Mit einem Schuss aus rund 15 Metern erhöhte Tim schließlich auf 3:0 und sorgte damit schon früh für die Vorentscheidung.

Daniel trifft doppelt für A.R.A.B.

Octopussy verlagerte auch im weiteren Verlauf das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte und belohnte sich mit dem 4:0 - erneut durch Tim (8.). Im Anschluss nahmen die Franken etwas das Tempo aus dem Spiel, sodass A.R.A.B. wieder mehr Spielanteile erhielt und zu Abschlüssen kam. Daniel, der vorrangig eine defensive Rolle einnahm, brachte sein Team mit zwei Toren wieder auf 2:5 heran. Zwischenzeitlich hatte Vincent jedoch auf 5:1 erhöht. Vincent und Leon schraubten das Ergebnis schließlich weiter nach oben.

In den zweiten zehn Minuten agierte A.R.A.B. offener und versuchte mit drei Feldspielern mehr Optionen im Spiel nach vorne zu haben. Am Ausgang sollte sich aber nichts mehr ändern. Tim traf zum 8:2, ehe Spielgestalter Vincent in der Schlussphase zwei weitere Tore für den Gastgeber nachlegte.

Bei hochsommerlichen Temperaturen spielten 20 Mannschaften mit Spieler*innen aus der Schweiz, Italien, Österreich, Tschechien, Ungarn, Belgien, Frankreich und Deutschland an zwei Tagen um den Titel.

Frankonian Rhapsody Chronik:

2017: Octopussy (Tim, Leon, Vincent)

2016: Finalspiele wegen Regens abgesagt

2015: Octopussy (Leon, Tim, Moritz)

2013: Octopussy (Ralph, Tim, Dodi)

Tim verteidigt Polocup-Titel

16. Mai 2017

Tim (Nürnberg) hat mit dem Team Aale und Rolltreppen (NicoK, Sebastian/Berlin) die dritte Ausgabe des Polocups (13. bis 14. Mai) in Münster gewonnen und damit seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Die Berlin-Nürnberger Spielgemeinschaft setzte sich in einem starken Teilnehmerfeld nach zehn Siegen in zehn Spielen auch im Finale gegen Frankfurt (Eddy, Lukas) um Weltmeister Piks mit 5:3 durch.

Karsten rundete das erfolgreiche Wochenende aus Berliner Sicht ab: Kasalla (Karsten/Berlin, Leon/Nürnberg, Hagen/Köln) siegte im Spiel um Platz drei mit 4:3 nach Golden Goal gegen Büppel (Frank, Ole, Fabian).

Aale und Rolltreppen, die in dieser Konstellation bereits die Büppelmania 2015 gewonnen hatten, waren im Endspiel von Beginn an hellwach: Tim und Sebastian sorgten schon früh für klare Verhältnisse und waren auch im weiteren Spielverlauf das bessere Team. Angeführt vom dreimaligen deutschen Meister Eddy, der zum 33. Mal in einem Turnierfinale stand, kamen die Frankfurter zwar nochmal zurück, doch Tim ließ zwei weitere Tore folgen und feierte schließlich seinen 25. Turniersieg.

17 Teams mit Spieler*innen aus Polen, Belgien, USA, der Schweiz und Deutschland spielten an zwei Tagen den Polocup aus.

Alle Teams, Platzierungen und Ergebnisse: https://docs.google.com/…/1e1t3CwSu5p1gafr8-P5OL8OX10…/edit…

Call Me Daddy zum sechsten Mal französischer Meister

9. Mai 2017

Vizeweltmeister Call Me Daddy (Paul, Will, Alex/Paris) hat in Tours die achte französische Meisterschaft (5. bis 8. Mai) gewonnen. Der Titelverteidiger setzte sich im Endspiel knapp mit 4:3 im Golden Goal gegen Poulidor (Tristan, Riton/ Perpignan, Alejandro/Barcelona) durch und holt damit bereits zum sechsten Mal den Titel. Alex feierte nach La Rochelle 2015 seine zweite französische Meisterschaft.

Rang drei sicherten sich die Mongrels (Quentin/Annecy, Emmet/London) um Weltmeister Morgain (Lyon), die das kleine Finale gegen Squad-Europameister Impossiboys (Hugo/Paris, Woods/Rouen, Rob/Bordeaux) gewannen.

Call Me Daddy, bei denen Alex für den verletzten Luca (Jochbeinfraktur) ins Team gerückt war, erreichte nach fünf Swissrounds als Erster ungeschlagen die anschließende Gruppenphase und musste sich dort nur den Mongrels (0:1) geschlagen geben. Nach der einzigen Niederlage des Turniers zog der viermalige Europameister als Gruppenzweiter und insgesamt als zweitbestes Team in die K.-o.-Runde ein.

Nach zwei weiteren Siegen und dem 3:2 gegen die Impossiboys im Halbfinale stand das favorisierte Hauptstadt-Trio im Finale überraschend Poulidor gegenüber. Das Team um Publikumsliebling Alejandro hatte CMD in den Swissrounds beim 1:2 bereits Paroli geboten und spätestens nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen die Mongrels für viel Furore gesorgt.

Angeführt von Paul ließ sich Call Me Daddy im Endspiel auch nach einem zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und fands mit zwei Toren binnen einer Minute zurück ins Spiel. Schließlich entschied der Titelverteidiger das Duell per Golden Goal mit 4:3 für sich. 40 Teams spielten beim dreitägigen Turnier an der Loire um den Titel.

FHBPC-Chronik

Tours 2017: Call Me Daddy (Paul, Alex, Will)

Bordeaux 2016: Call Me Daddy (Paul, Luca, Will)

La Rochelle 2015: The Birds (Morgain, Dodi, Alex)

Perpignan 2014: Call Me Daddy (Paul, Luca, Will)

Montpellier 2013: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Avoriaz/Grenoble 2012: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Toulouse 2011: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Rouen 2010: Apologies Accepted (Yorgo, Marc, Louis)

München triumphiert in Graz

2. Mai 2017

Das Münchner Trio Munichsaurusrex (Kathrin, Phil, Andreas) hat am Wochenende das Grazer Jurassic Open (29. bis 30. April) gewonnen.

In einem umkämpften Endspiel gegen Cadillacs and Dinosaurs (Shaki/Wien, Adi, Madej/Krakau) behielten die Bayern beim knappen 2:1 dank des Golden Goals von LeftyPhil die Oberhand. Phil und Ghandi feierten ihren ersten Turniersieg in diesem Jahr, für Kathrin war es der erste Titel seit ihrem Erfolg beim Mallet Dolorosa 2014.

Vorjahresfinalist Mateen landete mit Controlled Extinction (Conny/Wien, Jirka/Prag) auf Rang drei. Die Wien-Prager Spielgemeinschaft setzte sich im Spiel um Platz drei gegen Big Feet Tiny Hands (Alena/Prag, Andrew/München, Martin/Pardubice) mit 3:0 durch.

Munichsaurusrex hatte die Sechser-Gruppe am Samstag nach vier Siegen und einem Remis auf dem ersten Platz abgeschlossen und war als Mitfavorit in die Runde der besten Acht eingezogen. Der Weg ins Finale führte über ein denkbar spannendes Halbfinale, in dem sich München gegen Big Feet Tiny Hands erst im Golden Goal mit 5:4 durchsetzte. Auch das Endspiel ging nach dem sehenswerten Ausgleich von Madej in letzter Minute in die Verlängerung. Phil traf schließlich nach einer gelungenen Einzelaktion zum Sieg.

Beim dritten Graz-Open spielten 18 Teams an zwei Tagen um den Titel.

Chronik Graz-Open:

Jurassic 2017: Munichsaurusrex (Kathrin, LeftyPhil, Ghandi/München)

Wellnes 2016: Ride That Pony (Manuel, Matteo, Noce/Italien)

Muscle 2015: Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Pajac/Krakau)

Glücksritter: Katie feiert ersten Turniersieg - Fabrice zum dritten Mal im Halbfinale

1. Mai 2017

Katie aus Köln hat mit Fabian (Büppel) und Vorjahresfinalist Remy (Zürich) die vierte Ausgabe des Glücksritter-Individuals (29. bis 30. April) in Ulm gewonnen. Das deutsch-schweizer Finalteam setzte sich im Endspiel klar mit 5:1 gegen Moggi (Duisburg), Alix (Zürich) und LeftyBasti (Gießen) durch.

Für Fabian, der zudem als fleißigster Punktesammler auch die Einzelwertung gewann, war es der erste Titel. Auch Katie stand zum ersten Mal in ihrer Karriere ganz oben auf dem Siegertreppchen. Fabrice erreichte zum dritten Mal in Folge das Halbfinale beim Ulmer Soloturnier.

„Glückwunsch ans Siegerteam, sie haben stark verteidigt und ihre Chancen vorne eiskalt genutzt“, sagte Finalist Moggi im Anschluss.

Individuals-Spezialist Basti, der das legendäre Gießen-Ind. am Schwanenteich zwischen 2011 und 2013 dreimal in Folge gewonnen hatte, schrammte dreieinhalb Jahre später an seinem vierten Titel nur knapp vorbei.

27 Spieler*innen nahmen am Shuffle-Turnier an der Donau teil.

Bukarest: Zweiter Saisontitel für Andi und Kevin

2. April 2017

Die Büppelmania-Sieger Andi und Kevin haben mit Thomas als Team NBGhetto das Bikepolo-Is-Massive-Turnier (31. März bis 2. April) in Bukarest gewonnen. Das Nürnberger Team setzte sich nach einem 1:0 im Viertelfinale und einem 1:0 im Halbfinale schließlich auch im Finale mit dem selben Ergebnis gegen Paradisco durch. Nach dem Sieg bei der Büppelmania Anfang Februar war es für Andi und Kevin bereits der zweite Saisontitel.

Das fränkische Trio hatte die Gruppenphase nach fünf Swissrounds hinter dem finnischen Team Kaleva Bike Polo Suckers, gegen die Nürnberg die einzige Niederlage hinnehmen musste, auf Rang zwei abgeschlossen und war als Mitfavorit in den Finaltag gegangen.

Insgesamt spielten 14 Teams in der rumänischen Hauptstadt um den Titel.

6:1 gegen Halle: Hamburg gewinnt in Berlin

7. März 2017

Vorjahressieger Robert hat mit seinem Hamburger Team (Chris, Oliver, Steffen, Torpedo, Adam und Moritz/FFM) das Turnier im Rahmen der Berliner Fahrradschau (4. bis 5. März) gewonnen.

Im Endspiel setzten sich die Hansestädter deutlich 6:1 gegen das Team aus Halle (Nils, Christoph, Daniel, Robert, Robert Becker) mit Weltmeister Piks (Frankfurt) durch und feierten damit eine gelungene Revanche für die 5:9-Niederlage aus der Vorrunde. Zuvor mussten Robert und Co. allerdings lange um den Finaleinzug zittern. Im Halbfinale machte Hamburg erst nach Golden Goal gegen Berlin II die Teilnahme am Endspiel perfekt.

Jürgen (Nürnberg) belegte bei der ersten Station seiner Abschiedstournee mit Berlin II (Kim, Frieda, Danny, Max und Andi) nach dem Sieg im kleinen Finale den dritten Platz. Im Berliner Stadtduell behielt Berlin II gegen Berlin III (Käthe, Jess, Basti, Tony, Martin, Zac/Seattle) beim 15:8 die Oberhand.

Rang fünf belegte Berlin I (Nicolas Zellmer, Jasper, Angie, Steffen, Thomas und Michael) vor der Mannschaft aus Leipzig (Sophie, Jan, Moritz, Benjamin, Thomas, Ben/Magdeburg).

KURT in Modena auf Rang neun

19. Februar 2017

Team KURT (Niko, Andy, Pedro) hat bei der zweiten Ausgabe des Polobalsamicos (18. bis 19. Februar) in Modena den neunten Platz belegt. Beim Sieg von Marcus 3001 (Gatien, Marco, Rata) verpasste die Münchner Spielgemeinschaft nach einer guten Vorrunde den Einzug ins Viertelfinale.

Turniersieger Marcus 3001 zog als Gruppenzweiter in die Runde der letzten Acht ein und setzte sich schließlich im Endspiel 5:2 gegen Team USA (Julien, Alexander, Stephane) durch. Auf dem dritten Platz landete Prendi la Mira (Filippo, Daniel, Quentin), dass das kleine Finale 5:2 gegen Ride that Pony gewann.

Vorjahressieger Treee (Punch, Edoardo, Edo) gewann sowohl alle Spiele in den Swissrounds als auch in der anschließenden Gruppenphase. In der ersten K.-o.-Runde scheiterte das Trio aus Vicenza allerdings überraschend früh am späteren Finalisten USA.

Kurt hatte die Swissrounds mit einer ausgeglichenen Bilanz (2-1-2) auf dem vierten Platz abgeschlossen und in der schweren Gruppe mit Marcus 3001 und Treee den dritten Platz belegt.

16 Teams nahmen am Hallenturnier in der norditalienischen Universitätsstadt teil.

Büppelaffen siegen in Büppel

5. Februar 2017

Das Nürnberger Team Büppelaffen (Tim, Andy, Kevin) hat die fünfte Ausgabe der Büppelmania (4. bis 5. Februar 2017) gewonnen.

Der Vorjahresvierte zog nach neun Spielen ungeschlagen ins Finale ein und behielt auch beim 4:3 im Endspiel gegen die Game Boys (Sebastian, Jan/Köln) um Vorjahresfinalist Florian (Münster) die Oberhand. Für Kevin war es der erste Turniersieg überhaupt, der EM-Dritte Tim hatte bereits 2015 in Büppel triumphiert. Den dritten Platz sicherten sich die Lokalmatadoren Ole und Fabian mit Niko (Hamburg).

Am Hallenturnier in der Weberei Varel nahmen in diesem Jahr 19 Teams teil.

Abschlussranking (Top 5): 1. Büppelaffen (Tim, Andy, Kevin/Nürnberg), 2. Gameboys (Florian/Münster, Sebastian, Jan/Köln), 3. Büppel 1 (Ole, Fabian/Büppel, Niko/Hamburg), 4. Paracocks (Maciek, Ziemek, Wiler/Warschau), 5. 3 Typen 9 Kinder (Markus, Thomas/Hannover, Michael/Berlin) und Vandals (Kropa, Johhny, Jimbo/Dublin), … 7. Des Moggi (Fabrice, Moggi/Duisburg, Philipp/Dülmen)

CMD gewinnt Epiphanie VIII

29. Januar 2017

Team CMD (Luca/Cambridge, David/Genf) um Weltmeister Dodi hat die achte Ausgabe der Epiphanie (27. bis 29. Januar) in Rouen gewonnen.

Das Trio zog beim stark besetzten Turnier ungeschlagen ins Endspiel ein und entschied schließlich auch das Finale knapp 1:0 gegen die Osties (Quentin/Annecy, Clement/Genf, Romain/Montpellier) für sich. Während Dodi nach den beiden Finalniederlagen 2014 und 2015 zum ersten Mal in Rouen triumphierte, ist Vizeweltmeister Luca der einzige Spieler, der bereits dreimal an der Seine gewinnen konnte.

Clement wurde als wertvollster Spieler (MVP) und David als bester Keeper (MVG) ausgezeichnet.

Die beiden Vorjahressieger Emmet (London) und Greg (Paris) landeten mit Josh (Cambridge) als Team Kremlin auf Rang drei.

Robert aus Hamburg belegte mit seinem Team CoolRastaRanger (Felix/Toulouse, Benjamin/Monntpellier) den siebten Platz. Nach fünf starken Swissrounds folgte am Finaltag auf ein 2:3 im Viertelfinale gegen Kremlin ein 2:3 gegen CMM (Morgain/Lyon, Polo, LeftyWill/Paris).

Die Epiphanie im ostfranzösischen Rouen ist traditionell der Saisonauftakt im europäischen Polokalender und lockt jährlich die stärksten Teams nach Nordfrankreich. Noch nie konnte ein deutscher Spieler das Turnier an der Seine gewinnen - zuletzt erreichte Tim (2016), sowie Eddy und David (beide Frankfurt) im Jahr 2013 das Finale.

Dieses Jahr spielten insgesamt 16 Teams um den prestigeträchtigen Titel.

Abschlussranking (Top 5): 1. CMD (Luca/Cambridge, David/Genf, Dodi/München), 2. Osties (Quentin/Annecy, Clement/Genf, Romain/Montpellier), 3. Kremlin (Emmet/London, Greg/Paris, Josh/Cambridge), 4. Didiers (Theo, Sami, Quentin/Nancy), 5. CMM (Morgain/Lyon, Polo, Lefty Will/Paris) und ETM (Madej, Pajac/Krakau, Szemek/Warschau)

Des Moggi triumphiert in Namur

20. November 2016

Des Moggi (Moggi/Duisburg, Fabrice/Köln, Philipp/Dülmen) hat das Wallonia-Open (19. bis 20. November) im belgischen Namur gewonnen.

Der Sechs-on-the-Beach-Fünfte kam ungeschlagen aus dem Winnerbracket und setzte sich schließlich auch im Endspiel souverän 3:1 gegen Alcopolo (Tony, Jimmy, Thierry/Brüssel) durch.

Fabrice feierte seinen ersten Turniersieg, für Moggi und Philipp war es der erste Titel seit zwei Jahren. Das zweite Team aus Deutschland Eau de Cologne (Katharina, Jan, Gabor) belegte Rang vier.

Elf Mannschaften spielten beim Hallenturnier um den Sieg.

Impossiboys erster Squad-Europameister

13. November 2016

Der EM-Titel bleibt in Frankreich: Das französische Team Impossiboys hat die erstmals als Squad-Turnier ausgetragene Europameisterschaft in Turin (11. bis 13. November 2016) gewonnen.

Im Turiner Parco Dora setzte sich das Quintett im Endspiel gegen das Vizeweltmeister-Kollektiv aus Luca (Cambridge), Polo (Paris), Elodie (Straßburg), Danielle (Seattle) und Josh (Cambridge) überraschend mit 6:2 durch. Auf Rang drei landete der Vize-Europameister Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Robert/Hamburg, Vincent/Brüssel, Emmet/London), der das Spiel um Platz drei 6:5 gegen Les Chevals gewann.

Das Weltmeister-Duo Dodi und Morgain schied mit TMLN bereits im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten The Dream aus.

Das hessische Team Mohawks (Chris, Clemens, Lukas/Gießen, Jan, Eddy/Frankfurt) scheiterte bereits im Achtelfinale an The Dream (2:4). Team Kurt (Lisa, Kevin, Andi, Pedro) und die Büppelmaniacs qualifizierten sich nach der Gruppenphase am zweiten Turniertag nicht für die K.-o.-Runde.

Insgesamt nahmen 27 Teams an der achten Europameisterschaft teil.

Abschlussranking (Top 3): 1. Impossiboys, 2. Dream (Luca/Cambridge, Polo/Paris, Elodie/Straßburg, Danielle/Seattle, Josh/Cambridge, 3. Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Robert/Hamburg, Vincent/Brüssel, Emmet/London)

Bisherige Europameister:

Turin 2016 (Squad): Impossiboys (Frankreich)

Saragossa 2015: Call Me Daddy (Frankreich)

Padua 2014: Call Me Daddy (Frankreich)

Krakau 2013: Call Me Daddy (Frankreich)

Paris 2012: Call Me Daddy (Frankreich)

Barcelona 2011: L´Equipe (Schweiz)

Genf 2010: L´Equipe (Schweiz)

London 2009: L´Equipe (Schweiz)

KotN 2016: Robert beerbt Niko

15. Otkober 2016

Robert hat die zweite Ausgabe des King oft the North Individuals (14. bis 15. Oktober 2016) gewonnen.

Der Lokalmatador setzte sich beim 24-Stunden-Turnier im Hamburger Vorort Halstenbek durch und ist direkter Thronfolger des Königs aus dem Vorjahr Niko (Berlin).

ABC verteidigt Hell´s-Belles-Titel

9. Oktober 2016

Nürnbergs Spielerin Lisa hat mit ihrem Team ABC (Elena/Genf, Liga/Riga) die sechste Ausgabe des Hell´s-Belles-Turniers (8. bis 9. Oktober) in Wien gewonnen und damit zum zweiten Mal den Titel beim wichtigsten Frauenturnier auf dem europäischen Kontinent geholt.

Das Gewinnerteam aus dem Vorjahr in Toulouse gewann alle 13 Partien und hatte auch im Endspiel beim 5:1 gegen die Horsepills (Nathalie/Genf, Iva/Zagreb, Marije/Aalst) wenig Probleme. Im ganzen Turnier musste das favorisierte Trio bei 64 eigenen Toren lediglich vier Gegentreffer hinnehmen.

Elena stand zum fünften Mal in Folge im Finale des Hell´s Belles. Für die zweimalige Gewinnerin der Frauen-WM (Ladies Army) war es nach dem Erfolg in Barcelona 2013 und zuletzt in Toulouse bereits der dritte HB-Titel. „Ich fühle mich großartig, das Finale hatte ein enormes Tempo", sagte Elena kurz nach dem Titelgewinn. "Wir haben alle nochmal richtig gutes Polo gezeigt“.

Den dritten Platz sicherte sich Cake Fight (Meghan/Seattle, Eliska, Alca/Prag) vor dem Wiener Team Lumberjanes (Jaquy Claudia) um Vorjahresfinalistin Conny. Katie aus Köln erreichte nach ihrem neunten Platz im Vorjahr dieses mal mit den Züssis-Sissis (Corry/Ulm) Rang fünf.

Lisa trifft dreifach

Im Endspiel erwischten die Horsepills den besseren Start, doch schließlich war es Elena, die mit einem Longshot (2. Minute) die erste Duftmarke setzte. Der Titelverteidiger dominierte im Anschluss das Spielgeschehen und ging nach einem Steilpass von Lisa folgerichtig durch Ligas Treffer (3.) in Führung. Die Horsepills nahmen das Gegentor als Ansporn und so entwickelte sich zwischenzeitlich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Elena verpasste zunächst nach einem Zuspiel von Liga (4.) und Lisa scheiterte nur kurze Zeit später nach einem Konter über die linke Seite (5.).

ABC drängte die Horsepills fortan tief in die eigene Hälfte. Nathalie eroberte sich jedoch den Ball und traf wie aus dem Nichts per Longshot zum Ausgleich (6.). Die Antwort kam jedoch postwendend: Nach einer sehenswerten Kombination mit Liga kam Elena in zentraler Position frei zum Abschluss und stellte den alten Abstand wieder her.

Auch im weiteren Spielverlauf war ABC das bessere Team und erarbeitete sich beste Torchancen. Elena (7.) verpasste zunächst, Lisa machte es nach einem tollen Solo besser und erhöhte auf 3:1 (10.). Die Horsepills mussten nun mehr Risiko eingehen, sodass ABC zu weiteren Möglichkeiten kam: Lisa (14.) schraubte das Ergebnis mit ihrem zweiten Tor weiter in die Höhe und setzte schließlich mit einem präzisen Schuss von halbrechts auch den 5:1-Schlusspunkt.

Acht Mannschaften mit Spielerinnen aus zehn Ländern nahmen am erstmals in Österreich ausgetragenen Hell´s-Belles-Turnier teil.

Control zum ersten Mal nordamerikanischer Meister

26. September 2016

Der WM-Dritte The Control (Andrew, Forrest, Eric) aus San Francisco ist nordamerikanischer Meister: Das Team von der Westküste gewann das Endspiel der achten NAHBPC (23. – 25. September) in Folsom (Kalifornien) gegen Albatross (Sarah/Portland, Jake, Marsh/Seattle) deutlich mit 4:0 und holte damit zum ersten Mal den wichtigsten Titel auf dem nordamerikanischen Kontinent.

In 15 Spielen ging The Control lediglich in der Vorrunden-Begegnung gegen das New Yorker Team Rat Queen (Natred, Zach/New York, Erica/Athens) beim 0:0 nicht als Sieger vom Platz. Im Viertelfinale am Sonnatg setzte sich der spätere Sieger jedoch mit 3:1 gegen Rat Queen durch.

Die Prospectors aus Portland (Aaron, Fletcher) um Titelverteidiger Arlyn verloren das Halbfinale nur knapp gegen Albatross mit 4:5. Ebenso schieden die Wood Rats (Stiven/Seatlle, Hams/Lexington) mit Ex-Assassins-Spieler Kouyo (Seattle) in der Runde der letzten Vier aus.

Kult-Kanadier Mark W. Asseltine qualifizierte sich mit seinem Team Hot Dam Dana (Shannon/Vancouver, Dana/Portland) nach einer starken Vorrunde für die Zwischenrunde (Top 20).

36 Teams spielten an drei Tagen an der amerikanischen Westküste um den Titel.

North-Americans-Chronik

Folsom 2016: The Control (Andrew, Forrest, Eric/San Francisco)

Lexington 2015: Mother Funking Monster Truck (Emmet/London, Arlyn, Pete/Portland)

Minneapolis 2014 : Beavers (Kremin/Chris, Brian, Joey/San Francisco)

Minneapolis 2013: Beavers (San Francisco)

Milwaukee 2012: Beaver Boys (Milwaukee)

Calgary 2011: The Guardians (Seattle)

Madison 2010: The Odds (Richmond, Philadelphia, New York)

Seattle 2009: Smile (Seattle)

Excuse the Mess polnischer Meister

25. September 2016

Warschau-Open-Sieger Excuse the Mess (Madej, Pajac, Szemek) hat die vierte polnische Meisterschaft (24. - 25. September) in Lubin gewonnen. Angeführt von Szemek, der bereits dreimal den nationalen Titel geholt hatte, siegte der Titelfavorit in einem packenden Endspiel mit 5:4 nach Golden Goal gegen My Byliśmy Pierwsi (Maciek/Warschau, Rudy/Krakau, Jirka/Prag).

Goldfinger setzt sich in Brüssel durch

19. September 2016

Vorjahresfinalist Goldfinger (Vincent, Brice, Mass) hat die fünfte Ausgabe des Grand Royal (17. bis 18. September) in Brüssel gewonnen. Nach der Finalniederlage im Vorjahr setzte sich der Lokalmatador dieses Mal in zwei spannenden Endspielen 3:2, 2:1 gegen Team Turfuroscope (Quentin/Annecy, Romain/Montpellier) um Vorjahressieger Felix aus Toulouse durch. Goldfinger glückte damit in den beiden entscheidenden Spielen die Revanche für das deutliche 0:4 im Winnerbrackt-Halbfinale gegen Turfuroscope.

Tim (Nürnberg), der die beiden letzten Ausgaben des königlichen Turniers gewonnen hatte, landete mit seinem Team Arabussy mit den beiden ARAB-Spielern Filippo und Daniel (Turin) nach einem 1:2 gegen Goldfinger auf Rang drei. Die beiden Kölner Katie und Jan kämpften sich mit Moggi (Duisburg) im Looserbracket am Sonntag bis auf Rang sieben vor.

18 Teams nahmen in diesem Jahr am Turnier im Herzen der belgischen Hauptstadt teil.

BDX Int.: Octopussy unterliegt im Finale CMD

11. September 2016

Das unter dem Namen Dommage angetretene Team Octopussy mit den Nürnbergern Leon und Tim sowie Robert (Hamburg), Félix (Toulouse) und Vincent (Brüssel) hat das hochklassig besetzte Intercontinental Bench (9. bis 10. September) in Bordeaux auf Rang zwei abgeschlossen. Bei der Neuauflage des letztjährigen EM-Finals setzte sich das französisch-britische Team Call Me Daddy (Polo, Will, Alex/ Paris) mit den beiden Briten Luca (Cambridge) und Emmet (London) im Endspiel mit 7:4 durch. Für Leon war es in seinem 16. Endspiel erst die zweite Finalniederlage.

Dommage schlug im Viertelfinale souverän die Impossiboys mit 7:1 und zog anschließend nach einem 10:6 im Derby gegen das hessische Team Mohawks (Christoph, Clemens/Gießen, Jan, Eddy, Piks/Frankfurt) ins Finale ein. Auch Call Me Daddy, die am gleichen Ort vor zwei Monaten zum fünften Mal französischer Meister geworden waren, hatten im Halbfinale beim 7:1 gegen die französisch-spanische Mannschaft Poulichon um Alejandro (Barcelona) wenig Mühe.

Gnadenloses Konterspiel von LeftyWill

Im Endspiel starteten Leon, Vincent und Tim gegen Polo, Will und Emmet. Das Spiel begann zunächst verhalten, bis Polo nach drei Minuten auf der rechten Seite durchkam und in der Mitte Emmet bediente. Der nordamerikanische Meister schaute sich Goali Tim aus und schloss zum 1:0 ab. Octopussy übernahm fortan das Spiel und belohnte sich sechs Minuten später mit dem Ausgleich: Felix spielte einen perfekten Pass durch die Abwehrreihe des Vizeweltmeisters und fand am langen Pfosten Robert, der zum 1:1 einschob.

Dommage machte im Anschluss mit Vincent, Robert und Felix ein starkes Spiel nach vorne, doch Luca (12.) brachte sein Team nach einer starken Einzelleistung wieder in Führung. Und auch der nächste Treffer fiel nach einem Konter: Goali LeftyWill leitete den Angriff zunächst selbst ein und traf nach einem Doppelpass mit Emmet von Rechtsaußen zum 3:1 (21.).

Tim und Leon kamen ins Spiel und schnürten CMD teilweise regelrecht ein. Leon verkürzte schließlich sehenswert per Direktabnahme aus dem linken Halbfeld auf 3:2 (29.), doch Alex stellte nach einem präzisen Steilpass von Polo sechs Minuten später den alten Abstand wieder her. Call Me Daddy gestaltete das Spiel fortan etwas offener und erspielte sich mehrere gute Chancen. Will konterte erneut über den rechten Flügel und schraubte das Ergebnis weiter nach oben. Leon (per Rückhand) und Robert (per Big Shot) verkürzten zwar noch auf 6:4, doch schließlich markierte Polo fünf Sekunden vor dem Abpfiff den 7:4-Endstand.

Weltmeister scheitern früh

Die Mitfavoriten Backstreet Boyz (Phil/München, Josh/Cambridge, David/Genf) um die Weltmeister Dodi (München) und Morgain (Lyon) scheiterten bereits im Viertelfinale sensationell mit 4:9 am deutschen Vizemeister Mohawks.

Nele (Halle) war mit ihrem Team im Viertelfinale gegen Call Me Daddy der Sensation nahe, doch TBC (Mat, Rupert/London, Chan/Manchester, Quentin/ Rouen) musste nach einem knappen 5:6 gegen das Starensemble die Segel streichen. Ebenso blieb den Ruckus mit Johanna (Frankfurt) und Phil Shadowman (Hannover) nach einer empfindlichen 3:11-Niederlage gegen die Poulichons der Einzug unter die besten Vier verwehrt.

Acht Teams mit jeweils fünf Spieler*innen nahmen an der ersten Ausgabe des Bordeaux Intercontinentals teil. Am ersten Turniertag wurden in zwei Vierergruppen die Paarungen für die Play-offs ausgespielt.

Lisa triumphiert in Budapest

22. August 2016

Nürnbergs Spielerin Lisa hat mit dem Team Ritzel Kitzel (Dodi, Pedro/München) den Egészségedre-Cup (20. bis 21. August) in Dodis Heimatstadt Budapest gewonnen und damit nach dem Erfolg beim Mallet Dolorosa im Mai ihren zweiten Turniersieg des Jahres eingefahren. Im Finale siegte Ritzel Kitzel gegen Fritzel Ritzel (Kevin/Nürnberg, Martin/Pardubice, Wolfgang/Wien) 5:3, 4:3. “Wir hatten hier ein super Wochenende, zum Glück haben wir das Rückspiel im Finale gewonnen. Glückwunsch auch an Fritzel Ritzel und Kurt, die auch ein tolles Turnier gespielt haben”, sagte Lisa im Anschluss. Pedro durfte sich über seinen ersten Turniersieg seiner Karriere freuen.

Platz drei belegten die Lokalmatadoren Rabbidz (Gabor, Chris/Budapest), die auf ihrem Homecourt die "Kitzels" im Halbfinale sensationell mit 4:3 ins Looserbracket geschickt hatten. Im späteren LB-Finale gelang dem bayerischen Trio jedoch nach einem umkämpften 3:2 die Revanche und machte so den Finaleinzug perfekt.

Oberschenkelverletzung bei Tanja

Das Polokollektiv KURT (Niko, Ghandi/München, Dany/Brno) belegte nach der Gruppenphase den zweiten Platz und schloss das Turnier nach einer Niederlage am Sonntag gegen Kitzel Ritzel schließlich auf Rang vier ab. Tanja aus Nürnberg war mit Eve und Martin (Budapest) angetreten, konnte das Turnier allerdings nach einer Oberschenkelverletzung am Samstag nicht mehr zu Ende spielen.

Lisa durfte sich neben ihrem insgesamt vierten Turniersieg auch über die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin des Turniers freuen. Der zweite MVP-Titel ging ebenso nach Nürnberg: Kevin wurde für seine Leistung bei Fritzel Ritzel geehrt.

Elf Teams nahmen am zweitägigen Turnier in der ungarischen Hauptstadt teil.

Dodi siegt auch in Genf

15. August 2016

Eine Woche nach seinem Sieg in Hannover hat Ungarns Ausnahmespieler Dodi (München) am Wochenende seinen nächsten Sieg eingefahren. Beim Countryside-Bench in Genf (13. bis 14. August) setzte sich der Weltmeister mit dem Team We are Anichons (J. Pompon/Grenoble, Morgain/Lyon, Mehdi) gegen das schweizer Team Little Brothers (Reno, Reto, Dani, Pete) im Finale nach 25 Minuten mit 6:4 durch.

Die Anichons zogen nach sechs Siegen ungeschlagen ins Endspiel ein und hatten auch gegen die Brothers wenig Mühe. Nach einer frühen Führung geriet das Starensemble bis zum Abpfiff nicht mehr in Rückstand und konnte es sich dabei sogar leisten, ihren Superstar lange Zeit auf der Bank zu schonen. Dodi kam erst für die letzten fünf Minuten und sorgte schließlich nach einem sehenswerten Solo für den 6:4-Endstand.

Rang drei sicherten sich die Mega Kids (Clément, Tomas/Genf, Gatien/Annecy, Keke), die das Spiel um Platz drei mit 5:2 gegen Didiarab gewannen.

Das Polokollektiv KURT (Lisa/Nürnberg, Niko/München, Miguel/Frankfurt, Mayie/Barcelona) schloss die Gruppenphase auf Rang drei ab und musste sich am Sonntag im Viertelfinale den späteren Finalisten Littel Bro´s mit 2:8 geschlagen geben. Nele (Halle) qualifizierte sich mit den Ruckus (Danielle, Jake/Seattle, Quentin/Genf, Elodie/Straßburg) nach zwei Siegen in der Gruppenphase ebenfalls für die Runde der besten Acht. Das internationale Team schied schließlich in der ersten K.-o.-Runde gegen die Megakids aus (4:7).

The Camp: Tim schießt GSL zum Sieg

8. August 2016

Vincent (Brüssel) und Tim (Nürnberg) haben ihren Titel beim Camp (6. bis 7. August) in Hannover verteidigt: Verstärkt von Weltmeister Dodi (München) gewann "Ganz schlecht Leon" das Endspiel gegen den EM-Dritten Megadrive (Clement, Tomas, Quentin) aus Genf klar mit 8:4. Für Tim war es bereits der siebte Turniersieg in Folge.

GSL zeigte in der K.o.-Runde am Sonntagnachmittag keine Schwäche und zog schließlich nach einem 4:2 im Halbfinale gegen PMA (Punch/Vicenza, Quentin/Annecy, Morgain/Lyon) ins Endspiel ein.

Es entwickelte sich von Beginn an eine einseitige Partie, in der GSL dem schweizer Meister in allen Belangen überlegen war. Erst beim Stand von 7:0 nahmen Dodi und Co. einen Gang raus. Schließlich kam Megadrive durch Konter doch noch zu einigen Möglichkeiten und erzielte vier Tore in Folge. Am Ende setzte sich der Favorit aber verdient durch.

Leon wirft Mohawks aus dem Turnier

Der deutsche Vizemeister Mohawks (Jan, Eddy/Frankfurt, Clemens/Gießen) schied im Viertelfinale nach einem 2:3 gegen das deutsch-polnische Team Octopololess (Leon/Nürnberg, Szemek/Warschau, Pajac/Krakau) aus dem Turnier aus. Zuvor hatten sich die Hessen in der Top-8-Runde noch mit 4:3 gegen den späteren Turniersieger behauptet.

Bei der "Mini-EM" in Hannover spielten 34 Mannschaften an zwei Tagen um den Titel. Darunter auch der Ladies-Army-Zweite Ruckus (Johanna/Frankfurt, Danielle/Seattle) mit der Vorjahresfinalistin Elodie (Straßburg).

Octopussy verteidigt Titel in Berlin

1. August 2016

Das Nürnberger Team Octopussy (Tim, Leon) hat mit der Ladies-Army-Zweiten Elodie (Ruckus/Straßburg) das Berlin-Mixed (29. bis 31. Juli) gewonnen und damit erfolgreich den Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Das deutsch-französische Team setzte sich im Finale gegen Je suis Polo (Nele/Halle, Robert/Hamburg, Vincent/Brüssel) klar mit 8:2 durch. Tim, der bereits 2014 das Finale auf dem Tempelhofer Feld erreicht hatte, feierte in Berlin seinen insgesamt 22. Turniersieg und übernahm damit den Spitzenplatz in der ewigen Bestenliste. Leon bewies im Finale einmal mehr seine Nervenstärke: Aus seinem 15. Endspiel ging der Fürther zum 14. Mal als Sieger hervor.

Octopussy zog nach elf gewonnenen Gruppenspielen als stärkstes Team ins Achtelfinale am Sonntag ein. Nach zwei weiteren deutlichen Siegen machte das favorisierte Trio durch ein 7:3 im Halbfinale gegen Looney Tunes mit den Lokalmatadoren Sebastian und NicoKid sowie Marije (Aalst) den Finaleinzug perfekt.

Jirka (Prag) wurde für seine starke Leistung als wertvollster Spieler (MVP) des Turniers geehrt. Der 33-Jährige führte sein Team The Stripfastclub (Eliska/Prag, Brice/Brüssel) bis ins Halbfinale. Die dritte Ausgabe des Berliner Mixed-Turniers, an dem in diesem Jahr 36 Teams mit Spieler*innen aus 15 Ländern teilnahmen, war nach drei Tagen am Sonntagabend zu Ende gegangen.

The Hubris siegen in Prag

18. Juli 2016

Der Favorit setzt sich bei der zweiten Ausgabe des Sons of Pavel Turniers (16. – 17. Juli.) durch: Beim Vier-gegen-Vier-Turnier in der tschechischen Hauptstadt hat sich Tim (Nürnberg) zwei Wochen nach seinem Triumph in Hamburg mit den Hubris (Piks/Frankfurt, Vincent, Mass/Brüssel) den nächsten Titel gesichert und mit nunmehr 21 Turniersiegen mit dem viermaligen deutschen Meister Moritz (Frankfurt) gleichgezogen. Im Endspiel siegten die Hubris deutlich mit 5:2 gegen Piwo (Madej, Pajac/Krakau, Szemek/Warschau, Hagen/Köln).

Zuvor musste Hubris um den Finaleinzug zittern: Team Brnd (Daniel, Robert/Halle) mit den beiden Vorjahresfinalisten Dany und Jirka (beide Prag) lag im Halbfinale zunächst mit 3:0 vorne. Hubris rettete sich jedoch nach einer starken Aufholjagd in die Verlängerung, ehe Mass sein Team schließlich per Golden Goal ins Endspiel schoss.

Katie und Jan (beide Köln) schlossen mit Pedro (München) und Remy (Zürich) die vier Swissrounds ungeschlagen auf dem starken zweiten Platz ab. Nach zwei Niederlagen in der Top-8-Runde am Sonntag verpassten die Mumus den Einzug ins Halbfinale.

Spieler*innen aus über zehn Ländern nahmen am innovativen Flat-Pedal-Turnier teil.

Call Me Daddy zum fünften Mal französischer Meister

10. Juli 2016

Europameister Call Me Daddy (Polo, Will/Paris, Luca/Cambridge) hat in Bordeaux die siebte französische Meisterschaft gewonnen. Der französische Vizemeister setzte sich im Endspiel klar mit 4:0 gegen den WM-Vierten Temoilesnichons (Quentin/Annecy, Valentin/Lyon) mit Robert (Hamburg) durch und holt damit bereits zum fünften Mal den Titel.

Call Me Daddy schloss die sieben Swissrounds nach nur einer Niederlage (4:5) gegen den späteren Finalgegner auf dem dritten Platz ab. Nach zwei weiteren Siegen am Sonntag gegen Albatar (2:0) und gegen die Impossiboys (3:2) machte der zweimalige Weltmeister im Finale auch gegen die stark spielenden Temoilesnichons ernst.

Titelverteidiger Birds (Alex/Paris, Guillaume/Bordeaux, Morgain/Lyon) hatte die Swissrounds mit einer Bilanz von drei Siegen und vier Niederlagen nur auf Rang sieben abgeschlossen und war damit am Finaltag nicht für das Viertelfinale gesetzt. Bereits in der vorgeschalteten Runde musste sich das Team um Weltmeister Morgain nach einer 1:3-Niederlage gegen Caviar Facile (Thomas/Paris, Antonin, Pidoux/Angers) aus dem Turnier verabschieden.

Die besten zwölf französischen Teams hatten sich für die FHBPC-Endrunde in Bordeaux qualifiziert.

FHBPC-Chronik

Bordeaux 2016: Call Me Daddy (Paul, Luca, Will)

La Rochelle 2015: The Birds (Morgain, Dodi, Alex)

Perpignan 2014: Call Me Daddy (Paul, Luca, Will)

Montpellier 2013: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Avoriaz/Grenoble 2012: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Toulouse 2011: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Rouen 2010: Apologies Accepted (Yorgo, Marc, Louis)

Köln siegt in Halstenbek

4. Juli 2016

Das Köln-Nürnberger Team Kasalla (Sebastian, Hagen, Tim) hat das Sechs on the Beach Turnier im Hamburger Vorort Halstenbek (2. - 3. Juli) gewonnen. Auf dem Gelände der Halstenbeker Turnerschaft setzte sich das Trio im Endspiel mit 4:3 gegen Gastgeber 1. PC Veddel (Robert, Chris, Niko) durch. "Nach der 4:1-Führung haben wir es am Ende nochmal spannender gemacht als es mir lieb war. Wir hatten viele gute Spiele, ich freue mich riesig, dass es mit dem Turniersieg geklappt hat”, sagte Kölns “Bostel” im Anschluss. Den dritten Platz sicherte sich das Krakauer Team Excuse the Midgets (Madej, Adrian, Maciek), das im kleinen Finale knapp mit 1:0 gegen Bambule (Nico, Danny, Bernd) gewann.

Weltmeister Piks (Frankfurt) musste mit den Latecomers (Vincent/Brüssel, Andy/Nürnberg) bereits im Viertelfinale nach einer deutlichen 1:5-Niederlage gegen den späteren Turniersieger die Segel streichen.

Fabrice (Köln) erreichte mit Des Moggi Rang fünf: Die Spielgemeinschaft aus NRW mit Christoph (Münster) und Moggi (Duisburg) schied nach einer starken Vorrunde im Viertelfinale gegen den PC Veddel aus (0:2). Team Fauler Bär (Oliver, AntiBasti/Gießen) mit Katie (Köln) erreicht Rang neun. Auf dem gleichen Platz schloss auch Jan (Köln) im Team White Russian mit den Frankfurtern Miguel und Rado das Turnier ab. Auch Marc (Köln) schied mit seinem Team Baywatch (Michael, Philipp/Hamburg) im Achtelfinale aus.

Als wertvollste Spielerin wurde Nele (Halle) ausgezeichnet, die mit ihrem Team Rompopopommes (Tijs/Ghent, Mass/Brüssel) Rang fünf belegte. Chris wurde für seine starke Leistung beim Turnierfinalisten als MVP ernannt. 15 Mannschaften nahmen am zweitägigen Turnier teil - darunter ein Team aus Tampere/Finnland.

Berlin verpasst Podestplatzierung in Zagreb

27. Juni 2016

Das Berliner Team Nap Time (Karsten, Martin, Tony) hat bei der vierten Ausgabe des Zagreb Internationals (25. - 26. Juni) den vierten Platz belegt und damit nur knapp einen Platz auf dem Siegertreppchen verpasst. Beim souveränen Sieg des lettisch-polnischen Teams Goulash 2000 (Kristaps, Reinis/Riga, Rudy/Krakau) musste sich Nap Time erst im LB-Finale dem Team Parisienne (Eliska, Martin/Pardubice, Prolo/Graz) mit 2:3 geschlagen geben. "Es war nicht einfach, in dem Zelt war es wahnsinnig warm. Mit unserem Abschneiden bin ich aber sehr zufrieden. Eliska hat richtig stark gespielt und verdient gegen uns gewonnen", sagte Berlins Tony Makarony. Den zweiten Platz belegte Nice Guys Finnish Last (Leevi, Pietari/Tampere, Jirka/Tschechien).

Nap Time musste am Finaltag nach einer knappen 3:4-Niederlage im Viertelfinale gegen Goulash 2000 das Turnier bereits früh im Looserbracket fortsetzen: Es folgten drei Siege, bis Parisienne die Hauptstädter schließlich stoppte. Das zweite Team aus Deutschland TBA (Nele, Robert/Halle, Aljoscha/Hannover) belegte Rang fünf. Parisienne hatte das Team um Nele im LB-Halbfinale mit 2:1 aus dem Wettbewerb geworfen und so ein deutsches Derby verhindert. 17 Teams nahmen in diesem Jahr am Turnier in der kroatischen Hauptstadt teil.

Polokollektiv KURT gewinnt HighFive

20. Juni 2016

Das Nürnberg-Münchener Team Kurt (Tim/Nürnberg, Niko, Dodi, Andi, Phil/München) hat das Bench-Turnier im norditalienischen Padua gewonnen. Im Endspielt setzte sich Kurt gegen die italienischen Rubacuori (Edo, Edo, Punch, Ricky, Corbe/Vicenza) mit 8:6, 5:2 durch. Für Andi war es der erste Turniersieg überhaupt. "War ein richtig geiles Turnier, für uns lief es im Finale einfach ‪#‎absolutundoptimal‬", sagte der Münchner im Gespräch mit BPNews.

Das Kollektiv hatte alle vier Runden am Samstag gewonnen und zog am zweiten Turniertag nach drei weiteren Siegen souverän ins Halbfinale ein. Angeführt von Weltmeister Dodi musste Kurt nach der Niederlage gegen den späteren Finalgegner Rubacuori jedoch den Umweg übers Looserbracket gehen: Im deutschen Derby setzte sich Kurt gegen die Hamburger-Spielgemeinschaft PC Veddel durch und holte schließlich durch die beiden nötigen Siege im Endspiel den Titel.

Tim, für den es in diesem Jahr der dritte Titel war, wurde für seine starke Leistung als wertvollster Spieler (MVP) des Turniers ausgezeichnet. Robert führte sein Hamburger Team (Olli, Chris, Shadowman) auf den dritten Platz. Elf Teams aus Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland duellierten sich an zwei Tagen auf dem Gelände der EHBPC 2014.

Münster siegt beim Rotterdam-Slam

13. Juni 2016

Florian hat mit dem Münsteraner Team Gameboys (Christoph, Alex) den Rotterdam Slam (12. Juni) gewonnen und damit nach dem Erfolg in Amsterdam 2015 seinen zweiten Titel auf holländischem Boden geholt.

Im Endspiel besiegte das einzige deutsche Team die Lokalmatadoren Space Invaders (Raven, Chris/Rotterdam, Jamal/Eindhoven) mit 3:2. "Das Niveau war hier natürlich in der Breite nicht besonders hoch. Ich freue mich aber, dass wir das Finale dann knapp für uns entscheiden konnten", sagte Flo.

Beim eintägigen Turnier blieben die Gameboys in der Round Robin in neun Spielen ungeschlagen (7/2/0) und zogen nach zwei weiteren Siegen in der K.-o.-Runde verdient ins Finale ein. Auf dem dritten Platz landete das belgische Team Schoolboys (Simon, Joshua/Antwerpen, Toon/Aalst).

https://vimeo.com/170421324

Wasserschlacht in Nürnberg: Finalspiele abgesagt

13. Juni 2016

Am Ende beugten sich die Organisatoren der Frankonian Open III (11. – 12. Juni) dem Schmuddelwetter und beendeten das Turnier vorzeitig. Sintflutartige Regenfälle ließen am Nachmittag, als die K.-o.-Spiele ausgetragen werden sollten, keinen regulären Spielbetrieb mehr zu. "Es tut mir sehr leid für die Spieler aber das ergibt so keinen Sinn, der Platz steht komplett unter Wasser“, begründete Veranstalter Ralph die Entscheidung. Die vier Halbfinalisten Bambule, Wolves, Octopussy und Les Sangliers wurden kurzerhand allesamt zum Sieger erklärt.

Octopussy und Wolves dominieren bis zum Abbruch

Bis zum Abbruch der Veranstaltung machten der Titelverteidiger Octopussy (Leon, Tim/Nürnberg, Vincent/Brüssel) und die Wolves (Clemens/Gießen, Robert/Hamburg, Quentin/Annecy) den stärksten Eindruck: Beide Mannschaften hatten sowohl ihre vier Vorrundenspiele am Samstag als auch alle drei folgenden Gruppenspiele für sich entschieden. Die Viertelfinals konnten jedoch nicht mehr unter normalen Bedingungen ausgespielt werden, der Ball blieb oft schon nach wenigen Metern im Wasser liegen. Octopussy mühte sich durch ein 1:0 gegen das französische Team One Shot ins Halbfinale. Auch alle anderen Viertelfinalbegegnungen wurden ebenfalls nur durch ein Tor entschieden.

Bei besten Bedingungen wurden am Samstag in zwei Zehnergruppen jeweils vier Swissrounds gespielt. Die 16 stärksten Teams qualifizierten sich für die Gruppenphase, in der am zweiten Turniertag die acht besten Teams für das Viertelfinale ermittelt wurden. Im Laufe des Tages musste das Turnier aufgrund von starken Regenschauern und Gewittern immer wieder unterbrochen werden. Dank des Einsatzes von einigen Helfern konnte der Platz zwar zwischenzeitlich von den Wassermassen befreit werden, am Ende half allerdings auch das nichts mehr. Zum fränkischen Turnier waren 20 Teams aus ganz Europa angereist.

Jan feiert Jubiläum

Sebastian und Hagen aus Köln erreichten mit Marteen (Wien) das Viertelfinale. Timon schloss das Turnier mit den beiden Nürnbergern Lisa und Ufo als Gruppendritter auf Rang 13 ab. Jan spielte in Nürnberg sein 50 Turnier. Zu seinem Jubiläum sprang der Kölner bei den Nürnbergern Thomas und Ralph für den verletzten Fabrice ein und verpasste mit den  Fantomas nur knapp die Gruppenphase.

Top 4: Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Vincent/Brüssel), Wolves (Clemens/Gießen, Robert/Hamburg, Quentin/Annecy), Bambule (Sebastian, Niko/Berlin, Subs: Piks/Frankfurt, Emmet/London), Les Sangliers Sauvage (Eddy, Piks/Frankfurt, Mass/Brüssel)

Gruppenspiele: http://www.meinspielplan.de/plan/RrHdmh?a=groupstage

Bilder: https://www.facebook.com/media/set/…

Nürnberg triumphiert beim Peppermint-Cup

6. Juni 2016

Leon und Tim haben nach 2014 zum zweiten Mal den Leipziger Peppermint-Cup (4. bis 5. Juni) gewonnen. Das Nürnberger Team Bodyclaus and the Nightjackets (Andy, Leon, Tim) setzte sich im Endspiel gegen das polnische Team Excuse the Mess (Szemek/Warschau, Madej, Pajac/Krakau) im zweiten Finale deutlich mit 5:0 durch. Für die beiden deutschen Meister Leon und Tim war es nach dem Erfolg in Münster der zweite Turniersieg binnen einer Woche.

Das fränkische Trio gewann alle fünf Swiss-Rounds und zog am Sonntag nach vier weiteren Siegen als Topfavorit ins Finale ein. Bei der Neuauflage des Endspiels der Warschau Open 2015 erzwang EtM jedoch durch ein 5:3 das Final-Rückspiel. Im zweiten Duell machte Bodyclaus schließlich ernst und holte sich verdient den Titel. Andy durfte seinen dritten Turniersieg feiern, während Tim mit nunmehr 18 Titeln an Frankfurts Pololegende Eddy (17 Titel) vorbeizog.

Der Vorjahres-Dritte Bambule (Nico, Danny, Basti) schloss das Turnier auf Rang vier ab. Nach zuletzt drei Podestplatzierungen in Leipzig reichte es dieses Mal für das Berliner Traditionsteam nur knapp nicht mit einem Platz auf dem Siegertreppchen. An der vierten Ausgabe des Peppermint-Cups im Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg nahmen in diesem Jahr 16 Mannschaften teil.

Ladies Army: Johanna schrammt knapp an Titel vorbei

5. Juni 2016

Johanna hat als erste Spielerin aus Deutschland das Endspiel der Ladies Army (3. bis 5. Juni) erreicht. Bei der achten Ausgabe des Frauenturniers im mexikanischen Guadalajara unterlag die Frankfurterin mit ihrem Team Ruckus (Elodie/Straßburg, Danielle/Seattle) dem amerikanisch-kanadischen Team Peligrosa (Jess/Seattle, Tina/Salt Lake City, Andrea/Saskatoon) im zweiten Finale mit 2:1. Jess erzielte 1:50 Minuten vor dem Ende nach schöner Vorabreit von Tina per Direktabnahme das Siegtor. Nach zuletzt drei verlorenen LA-Endspielen krönten sich die beiden in diesem Jahr mit dem Titel. Zuvor hatte Andrea "Paperplane" die Pelegrins nach 0:0 in der regulären Spielzeit per Golden Goal ins zweite Finale geschossen. Auf Rang landeten die Dropbears (Jacki/San Francisco, Jillian/Santa Cruz, Samalama/Oakland).

In den fünf gespielten Swiss-Rounds blieben die Ruckus ungeschlagen (3/0/2) und starteten als viertbestes Team in den zweiten Turniertag. Nach fünf Siegen im Winnerbracket erreichte das stark spielende Trio schließlich als einziges Team ohne Niederlage auf direktem Weg das Endspiel. Dabei musste der Vorjahres-Vierte lediglich im Viertelfinale beim 2:1-Sieg gegen den späteren Sieger Pelegrins ein Gegentor hinnehmen. Im ersten Finalspiel parierte Johanna im Tor mit mehreren "Raclettes" gute Chancen der Pelegrings, beim Golden Goal von Andrea war sie allerdings im Eins-gegen-Eins machtlos.

Lisa (Nürnberg) und Gitti (Berlin) schlossen das Turnier mit Kristin (Austin) auf Rang 13 ab. Bereits in der zweiten Bracket-Runde mussten die Monkeys gegen den späteren Drittplatzierten Dropbears eine 2:5-Niederlage hinnehmen und schieden im Looser-Bracket schließlich nach einer umkämpften Partie knapp mit 0:1 gegen Pussy Punch aus.

Die Ladies Army wird seit 2009 jährlich auf dem amerikanischen Kontinent ausgetragen und gilt als bedeutendstes Frauenturnier der Welt. In diesem Jahr fand das Turnier zum ersten Mal in Mexiko statt. 32 Teams mit Spielerinnen aus 15 Ländern spielten in der zweitgrößten Stadt des Landes um den prestigeträchtigen Titel.

Octopussy siegt in Münster

30. Mai 2016

Der deutsche Meister Octopussy (Tim, Leon) aus Nürnberg hat mit Robert (Hamburg) die zweite Ausgabe des Polocups in Münster (28. – 29. Mai) gewonnen. Im Endspiel setzte sich der Vizeeuropameister gegen Tatort Münster mit den beiden Weltmeistern Dodi (Budapest) und Morgain (Lyon) mit 2:4, 5:2 durch und krönte ein überragendes Turnierwochenende. In zehn Spielen musste Octopussy einzig das erste Finale abgeben. Mit drei Toren im entscheidenden zweiten Endspiel avancierte Tim vor rund 100 Zuschauern zum Matchwinner – es war bereits der 17. Turniersieg für den 21-Jährigen. "Ich freue mich sehr, im zweiten Spiel haben wir den Schalter umgelegt, dann lief es einfach“, sagte Tim im Anschluss der Partie.

Tatort erzwingt zweites Finale - Tim dreht im Rückspiel auf

Tatort Münster musste den Umweg übers Looserbracket gehen, sorgte im ersten Endspiel aber schnell für klare Verhältnisse: Ausnahmespieler Dodi brachte sein Team bereits in der ersten Minute mit zwei Toren in Führung, Morgain erhöhte aus kurzer Distanz auf 3:0. Die beiden Anschlusstreffer von Tim kamen zu spät, Tatort Münster erzwang das zweites Finale:

Im zweiten Durchgang entwickelte sich von Beginn an eine hochklassige Partie in der beide Mannschaften den frühen Abschluss suchten und engen Zweikämpfen aus dem Weg gingen. Dieses Mal erwischte Octopussy den deutlich besseren Start: Tim schweißte die Kugel nach 30 Sekunden mit einem „Big Shot“ in den rechten Winkel, ehe Robert mit einem präzisen Schuss von halbrechts nachlegte.

Leon übernahm wichtige Aufgaben in der Defensive, sodass der französische Meister zunächst nur zu wenigen Chancen kam. Erneut war es Tim, der die Führung nach einem sehenswerten Solo per Rückhand weiter nach oben schraubte. Nürnberg verlagerte das Spielgeschehen weiter in die gegnerische Hälfte, einzig Tatort-Goali David war es zu verdanken, dass die Partie nicht noch schneller entschieden wurde. Morgain brachte sein Team durch einen harten Schuss aus der eigenen Hälfte zwar noch einmal heran aber Tim erstickte die aufkeimende Hoffnung durch den Treffer zum 4:1. Dodis Tor kurz vor dem Abpfiff war dann nur noch Ergebniskorrektur.

Mohawks scheitern an den Weltmeistern

Titelverteidiger Mohawks belegte Rang drei: Der Vorjahressieger scheiterte nach einem guten Turnier im Einzug ums Finale nur knapp mit 3:4 an Team Tatort. Vorjahresfinalist Badvice aus Köln/Münster landete auf Rang fünf. Eine Runde zuvor schied Des Moggi (Jan/Köln, Moggi/Duisburg, Sebastian/Münster) mit 2:3 gegen dem WM-Fünften Golem aus. Fabrice (Köln) schloss das Turnier mit Miguel (Frankfurt) und Kevin (Nürnberg) auf Rang 13 ab. Timon belegte mit Jann (Köln) und Aljoscha (Hannover) Rang 17. 20 Teams mit Spielern aus neun Ländern spielten beim Polocup im Münsterland um den Titel.

Endspiel-Steno:

Finale 1: Octopussy - Tatort Münster 2:5. - Tore: 1:0 Dodi, 2:0 Dodi, 3:0 Morgain, 4:0 Dodi, 4:1 Tim, 4:2 Tim, 5:2 Robert (ET)

Finale 2: Octopussy - Tatort Münster 4:2. - Tore: 1:0 Tim, 2:0 Robert, 3:0 Tim, 3:1 Morgain, 4:1 Tim, 4:2 Dodi

Abschlussranking Top 7: 1. Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Robert/Hamburg), 2. Tator Münster Dodi/Budapest, Morgain/Lyon, David/Genf), 3. Mohawks (Jan/Frankfurt, Clemens/Gießen, Christoph/Gießen), 4. Wait What (Robert de Vries/Amsterdam, Lucas/Eindhoven, Thomas/Paris), 5. Badvice (Florian/Münster, Sebastian, Hagen/Köln), Golem (Andy/Nürnberg, Dany, Jirka/Brno), 7. Des Moggi (Jan/Köln, Moggi/Duisburg, Sebastian/Münster), Rat Pack (Alex/Melbourne, Christoph/Münster, Christian/Gießen)

Lisa triumphiert beim Mallet Dolorosa

16. Mai 2016

Lisa (Nürnberg) hat das Finale beim Berliner Frauenturnier Mallet Dolorosa (14.-15. Mai) gewonnen und damit den dritten Turniersieg ihrer Karriere eingefahren. Das Endspiel-Team, das sich außerdem aus Lokalmatadorin Frieda und Vorjahressiegerin Gitti zusammensetzte, gewann das Finale gegen Johanna (Frankfurt), Tanja (Nürnberg) und Iva (Zagreb) mit 3:2. Rang drei sicherten sich Nele (Halle), Judith (Hamburg) und Zsofi (Bristol). Katie aus Köln schloss die Vorrunde auf Rang 13 ab und verpasste damit nur denkbar knapp den Einzug ins Viertelfinale. 23 Spielerinnen aus sieben Ländern spielten in der Hauptstadt bei der vierten Ausgabe des Dolorosas um den Titel.

Andy feiert in Ulm seinen ersten Turniersieg

10. Mai 2016

Bei der dritten Ausgabe des Glücksritter Individuals in Ulm (7. - 8. Mai) hat sich Andy vom Team Inkasso seinen ersten Turniertitel geholt. Im Endspiel setzte sich der Hamburger mit (Nele/Halle und Brice/Brüssel) nach 20 Minuten knapp mit 6:5 gegen Chris (Hamburg), Pedro (München) und Remy (Zürich) durch.

Das Team um Andy verspielte ein zwischenzeitliches 6:2 und musste am Ende dem Abpfiff herbeisehnen. Nele feierte ihren vierten Turniersieg und zog damit in der ewigen Turniertabelle mit Frankfurts Pololegende Anna (Frankfurt) gleich. Fabrice aus Köln schied im Halbfinale aus, sammelte aber in seinen neun Spielen hinter Andy die zweitmeisten Punkte. Jan (Köln) sammelte 16 Punkte (Rang 13), Marc schloss das Turnier mit 6 Punkten auf Rang 26 ab.

Moritz geht in Graz leer aus

5. Mai 2016

Vize-Europameister Moritz (Frankfurt) hat an Seite von Weltmeister Piks (Frankfurt) einen weiteren Triumph verpasst. Beim österreichischen Wellness-Open (30. April bis 1. Mai) setzte sich überraschend das italienische Team Ride That Pony (Manuel, Matteo, Noce) vor den Fidget Midgets (Adi, Olej/Krakau) um Büppelmaniacs-Sieger Mateen (Wien) durch. Im Endspiel hatten die Italiener beim 2:1-Erfolg am Ende das nötige Glück, um in der Verlängerung das entscheidende Tor zu erzielen.

Den dritten Podestplatz belegte Nürnbergs Andy mit den beiden lettischen Spielern Kristaps und Reinis als Team Rade Serbedzija. Moritz musste mit seinen Psychodelic Cows bereits im Viertelfinale nach einer hart umkämpften Partie gegen Golem (Dany, Jirka, Jimmy/Brno) die Segel streichen (1:2 GG). Der aus Köln angereisten Jan schied mit Moggi (Duisburg) und Pedro (München) ebenso nach einem 1:3 gegen Rade Serbedzija in der Runde der letzten acht aus dem Turnier aus. Zuvor hatte Fantastic Elastic die eigene Vierergruppe nach drei Siegen als Gruppenerster abgeschlossen. Am Turnier in der Steiermark nahmen insgesamt 20 Mannschaften teil.

Top 3: 1. Ride That Pony (Manuel, Matteo, Noce), 2. Fidget Midgets (Adi, Olej/Krakau, Mateen/Wien), 3. Rade Serbedzija (Andy/Nürnberg, Kristaps, Reinis/Riga)

Moritz siegt in Pescara

25. April 2016

Der viermalige deutsche Meister Moritz (Frankfurt) hat an Seite des Vizeweltmeisters Polo (Toulouse) und Alex (Paris) das stark besetzte Godfather-Turnier (23. - 24. April) in Pescara gewonnen. Moritz setzte sich im Endspiel mit seinem Team Do Brazil gegen Treee (Edo, Edo, Punch/Vicenza) mit 5:3 durch und holte damit den 21. Turniersieg seiner Karriere.

Auf Rang drei landete das schweizer Team Whoever (Reno, Pete, Reto), das im kleinen Finale überraschend den deutschen Meister Octopussy (Tim, Andy/Nürnberg, Vincent/Brüssel) mit 5:2 schlug. Zuvor hatte der EM-17. im Viertelfinale die Mohawks (Jan/Frankfurt, Clemens, Chris/Gießen) aus dem Wettbewerb geworfen. Für Moritz war es nach dem Turniererfolg in Nantes bereits der zweite Titel in diesem Jahr.

Hamburg dominiert beim Berliner Individulas

22. März 2016

Robert (Hamburg) hat beim Individuals in Berlin (18. - 20 März) den ersten Platz belegt. Der Hamburger führte sein zugelostes Finalteam (Chris/Hamburg, Kropa/Dublin) gegen Andi (Berlin), Enrico (Berlin) und Marteen (Wien) zum Turniersieg. Für “InkassoChris” war es der erste Turniersieg überhaupt. Johannes aus Köln erreichte das Viertelfinale. Die drei Berliner Basti, Nico und Toby belegten Rang drei.

Büppel: Excuse the Mess gewinnt Endspiel gegen Münster/Köln

15. Februar 2016

Das polnisch-österreichische Team Excuse the Mess (Pajac, Madej/Krakau, Marteen/Wien) hat die vierten Ausgabe der Büppelmania (13. - 14. Februar) im ostfriesischen Varel gewonnen. Das Finale entschied das Team um die Ex-Beardless-Spieler Pajac und Madej gegen die Gameboys (Christoph, Florian/Münster, Hagen/Köln) mit 5:2 für sich.

Maciek, Adrian (Krakau) und Tony (Berlin) rundeten das aus polnischer Sicht erfolgreiche Wochenende auf Rang drei ab. Das als Team Youknowhatimean angetretene Trio hatte sich im LB-Finale mit 5:3 gegen den Vorjahres-Dritten Büppelaffen (Kevin, Andy, Leon/Nürnberg) durchgesetzt. Katie und Jan (Köln) schlossen das Turnier mit LeftyBasti (Gießen) auf Rang neun ab. 14 Teams nahmen am Hallenturnier teil.

Abschlussranking (Top 5): 1. Excuse the Mess (Pajac, Madej/Krakau, Marteen/Wien), 2. Gameboys (Chrisoph, Florian/Münster, Hagen/Köln), 3. Youknowhatimean (Maciek, Adrian/Krakau, Tony/Berlin), 4. Büppelaffen (Kevin, Andy, Leon/Nürnberg), 5. Mellow Gold (David, Ben/Bielefeld, Fabian/Büppel), Fantomas (Thomas/Nürnberg, Andy, Pedro/München - Tag 2: sub Tim/Nürnberg), … 9. Hati Hati (Katie, Jan/Köln, Basti/Gießen)

Outlaw-Birdz erstmals Bikepolo-Weltmeister

7. Februar 2016

Die französichen Meister Dodi (Budapest) und Morgain (Lyon) haben mit Piks (Frankfurt) als Team Outlaw-Birdz sensationell die siebte Weltmeisterschaft (04. - 07. Februar) im neuseeländischen Timaru gewonnen. Im Finale setzte sich der WM-Dritte von Montpellier 2014  gegen den französischen Titelverteidiger Call Me Daddy im Golden Goal mit 5:4 durch. In einem packenden Endspiel gelang Morgain nach einem sehenswerten Solo aus kurzer Distanz per Rückhand der Siegtreffer. “In der Verlängerung dann das entscheidende Tor zu erzielen ist natürlich immer Glückssache. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl jetzt endlich Weltmeister zu sein”, ließ Dodi im Anschluss der Partie die Reporter wissen.

Bereits im Vorfeld deutete einiges auf die Neuauflage des letztjährigen FHBPC-Finals hin, da sich einige große Namen nicht auf den Weg nach Neuseeland gemacht hatten. Und so kam es erstmals in der Geschichte zu einem rein europäischen WM-Finale, das der zweimalige Weltmeister Call Me Daddy bereits zum fünften Mal in Folge erreichte. The Control (San Francisco) setzte sich im Spiel um Platz drei gegen den EM-Vierten Temoilesnichons durch. Morgain wurde für seine Leistung als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnet. Die Weltmeisterschaft fand ohne deutsche Beteiligung statt.

Abschlussranking Top 5: 1. Outlaw Birdz (Morgain/Lyon, Piks/Frankfurt, Dodi/Budapest), 2. Call Me Daddy (Luca/London, Paul/Toulouse, Will/Paris), 3. The Control (Andrew, Forrest, Eric/San Francisco), 4. Temoilesnichons (Gatien, Quentin/Annecy, Valentin/Lyon). - im Viertelfinale ausgeschieden: Golem (Alejandro/Barcelona, Dany, Jirka/Brno), Prospectors (Fletcher, Aron, Drew/Portland), Portland United (Arlyn, Pete, Dana/Portland), Los Bigotes (Brice, Mass/Brüssel, Damian/Montpellier)

Weltmeister-Chronik

2016 in Timaru: Outlaw Birdz (Morgain/Lyon, Piks/Frankfurt, Dodi/Budapest)

2014 in Montpellier: Call Me Daddy (Will, Luca/Paris, Polo/Toulouse)

2013 in Fort Lauderdale: Beavers (Brian, Eric, Joey/San Francisco)

2012 in Genf: Call Me Daddy (Will, Greg/Paris, Polo/Toulouse)

2011 in Seattle: Crazy Canucks (Rory, Alex, Chris/Vancouver)

2010 in Berlin: Beaver Boys (Brian, Eric, Joe/Milwaukee)

2009 in Philadelphia: Smile (Seattle)

(2008) in Toronto: Heat Lightning (USA)

Emmet triumphiert in Rouen - Tim erreicht das Finale

1. Februar 2016

North-American-Champ Emmet (London) hat an der Seite vom ehemaligen Weltmeister Greg (Paris) und Charls (Lyon) die diesjährige Ausgabe des Epiphany-Turniers in Rouen (30. - 31. Januar) gewonnen. Im Finale besiegten die Flat-Boy-Slips das deutsch-britische Team Waterloo (Josh/Cambridge, Finn/Birmingham) mit dem deutschen Meister Tim (Nürnberg) mit 0:1, 5:4.

Team Waterloo startete nach sechs Swissrounds ungeschlagen als beste Mannschaft in den Finaltag und mussten sich erst im WB-Finale den späteren Siegern mit 2:5 geschlagen geben. Durch einen 1:0-Sieg erzwang Waterloo ein Rückspiel, das dieses mal die Flat-Boys nach einer furiosen Aufholjagd noch mit 5:4 für sich entschieden.

Die Epiphany im ostfranzösischen Rouen ist traditionell der Saisonauftakt im europäischen Polokalender und lockt jährlich die stärksten europäischen Teams nach Nordfrankreich. Noch nie konnte ein deutscher Spieler das Turnier an der Seine gewinnen - zuletzt erreichten im Jahr 2013 Eddy und David (beide Frankfurt) das Finale. Die ganz großen Namen fehlten in diesem Jahr allerdings: Vorjahressieger Call Me Daddy verteidigt zum Zeitpunkt in Timaru/Neuseeland den Weltmeistertitel; ebenso die beiden Vorjahresfinalisten Dodi und Morgain.

Top3: 1. Flat Boy Slip (Emmet/London, Greg/Paris, Charley/Lyon), 2. Waterloo (Tim/Nürnberg, Finn/Birmingham, Josh/Cambridge), 3. Impossiboys (Rob/Boreaux, Louis/Bordeaux, Hugo/Paris)

Rekord: Tim holt elf Turniersiege in einem Jahr

30. November 2015

Zum Saisonabschluss hat Tim (Nürnberg) seiner Sammlung einen weiteren Titel hinzugefügt. Mit seinem Team Octopussy (Leon/Nürnberg, LeftyPhil/München) gewann der Vize-Europameister im norditalienischen Porcia die dritte Ausgabe des Circus-Turniers (28. - 29. November) vor den beiden italienischen Teams Treee (Edoardo O., Edoardo N., Enrico) und Polipolo (Enri, Tommy, Gau).

Mit elf Endspielsiegen im Jahr 2015 hat Tim den bisherigen Rekordhalter Eddy (acht Titel 2013) abgelöst und eine neue Bestmarke aufgestellt.

Nürnberg erreicht Endspiel der Warschau-Open

9. November 2015

Team Love, Peace and Happiness (Andy, Tim/Nürnberg, Kristaps/Riga) hat bei der vierten Ausgabe der Warschau-Open (07. - 08. November) den Einzug ins Finale geschafft. Angeführt vom deutschen Meister Tim, der zum 14. Mal in dieser Saison in einem Turnier-Finale stand, unterlag das deutsch-lettische Trio im Endspiel mit 1:5, 2:5 dem polnischen Team Excuse the Mess (Madej, Pajac/Krakau) mit Lokalmatador Szemek.

Die beiden vorangegangenen Duelle in den Swissrounds und im Winnerbracket-Finale entschied LPAH jeweils für sich, doch in den beiden entscheidenden Spielen ließen die Polen keine Zweifel an ihren Titelambitionen aufkommen und gewannen das Finale insgesamt deutlich mit 10:3 Toren. Team Captain Krüppel (Karsten, Martin/Berlin, Richard/Leipzig) belegte Rang 5/16.

SG Münster-Gießen gewinnt in Amsterdam

29. September 2015

Florian (Münster) vom DM-Fünften Badvice hat mit seinem Trainingspartner Christoph (Münster) und Lukas (Gießen) die dritte Ausgabe des Amsterdam-Weekenders (26. - 27. September) gewonnen. Das Endspiel entschieden die Game Boys gegen das ebenfalls mit Spielern aus Gießen und Münster zusammengesetzte Team Rat Pack (Christian/Gießen, LawineBasti/Gießen, Alex/Münster) deutlich mit 5:1 für sich. “Mein erster Turniersieg, endlich hat es mal geklappt”, freute sich Flo über den Triumph.

Der Kölner Fabrice schloss mit Moggi (Duisburg) und dem diesjährigen EM-13. Nico (Berlin) das Turnier auf Rang fünf ab. Das Trio musste sich im LB-Halbfinale dem Team Knoflooskaus (Miguel, Rico/Frankfurt, Tomtox/Paris) im Golden Goal mit 0:1 geschlagen geben. “Wir haben gut zusammen gespielt aber vor dem Tor waren wir einfach zu harmlos”, gab Moggi im Anschluss zu Protokoll. Fabrice war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. An dem kleine Herbstturnier in der niederländischen Hauptstadt nahmen 12 Mannschaften teil.

Portland United erstmals nordamerikanischer Meister

25. September 2015

Emmet (London) vom Team Mondial hat mit Arlyn und Pete (beide Portland) vom Team Portland United die nordamerikanische Meisterschaft in Lexington/Kentucky (19. - 20. September) gewonnen und ist damit der erste Europäer überhaupt der sich NA-Sieger nennen darf. Im Finale besiegte das Team Mother Funking Monster Truck das Seattler-Traditionsteam Guardians mit 3:0. Nachdem sich Arlyn und Pete im Vorjahr noch den Beavers geschlagen geben mussten, klappte es dieses Mal mit dem wichtigsten Titel, der auf dem nordamerikanischen Kontinent vergeben wird.

Der dreimalige North-Americans-Champ Beavers verzichtete hingegen in diesem Jahr auf eine Titelverteidigung. Das kanadische Team Cold Shoulders (Shannon, Andrew/East Vancouver) um Kult-Kanadier “Canadian” erreichte das Bracket und landete nach zwei frühen Niederlagen im Bracket auf Platz 25.

CMD zum vierten Mal Europameister

24. September 2015

Das französische Topteam Call Me Daddy hat zum dritten Mal in Folge seinen EM-Titel erfolgreich verteidigt. Bei der siebten Europameisterschaft in Saragossa (14. - 20. September) setzte sich der aktuelle Weltmeister im Finale gegen den deutschen Meister Octopussy (Leon, Tim/Nürnberg, Moritz/Frankfurt) mit 5:3, 5:3 durch und ist nun alleiniger Rekordsieger, gefolgt von dem Schweizer Team L´Equipe (drei Titel). Wie bereits im WM-Finale war es CMD-Kapitän Polo, der das entscheidende Siegtor schoss.

Auch wenn es mit dem ganz großen Triumph nicht klappen wollte, zeigte sich Tim sehr zufrieden: “Mit unserem Abschneiden bin ich absolut happy, wir haben das ganze Turnier über schönes und gleichzeitig effizientes Polo gespielt und sind verdient ins Finale eingezogen - das war mir letztendlich wichtiger als der Titel”. Auf Rang drei landete das Schweizer Wolfgang-Nachfolgerteam Megadrive. Mitfavorit Birds (Dodi/München, Morgain/Lyon, Alex/Paris) beendete das Turnier auf einem enttäuschenden fünften Platz.

Call Me Daddy kämpft sich durchs Looserbracket

Nie zuvor war eine deutsche Mannschaft näher am lang ersehnten internationalen Titel wie in diesem Jahr: Call Me Daddy zeigte in der Vorrunde ungewohnte Schwächen und verpasste die Qualifikation für die Top-12-Runde am zweiten Turniertag.

Im Bracket wurde der französische Vizemeister bereits in der zweiten Runde vom deutschen Vizemeister Mohawks mit 2:0 ins Looserbracket geschickt. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Zweifel mehr an einer Wachablösung auf dem EM-Thron. Während Octopussy nach fünf Siegen in der Elemination-Runde souverän den Einzug ins Finale perfekt machte, kämpfte sich der Titelverteidiger durchs Looserbracket und räumte ein Team nach dem anderen aus dem Weg.

Der Titelverteidiger findet im Finale zu alter Form zurück

Und so kam es im Endspiel einmal mehr zum Showdown zwischen den Seriensiegern aus Frankreich und dem ewigen EM-Zweiten Moritz (Frankfurt), der bereits zum fünften Mal in seiner Karriere in ein EM-Finale einzog. Durch einen 5:3-Sieg im ersten Finale erzwang der strategisch stark spielende Titelverteidiger das zweite Finale, in dem Octopussy nun deutlich befreiter aufspielte und schnell mit 3:1 in Führung ging. Doch LeftyWill und Luca brachten CMD wieder zurück in die Partie. Die Franzosen agierten weiterhin aus einer kompakten Defensive und überwanden bei Ballgewinn das Mittelfeld durch lange Pässe in die Spitze. Am Ende war es wieder einmal Polo, der mit einem Own-Bottom-Bracket-Shot den Triumph perfekt machte. Leon ging in seinem zehnten Finale seiner Karriere zum ersten Mal als Zweiter vom Platz, durfte sich aber neben dem Vize-Titel auch über die Auszeichnung zum MVP freuen.

Mohawks scheitern an  Temoilesnichons

Der Deutsche Vizemeister Mohawks spielte eine überragende Vorrunde und zog nach neun Spielen ungeschlagen in die K.-o.-Runde ein. Nach einer deutlichen 0:5-Klatsche im Viertelfinale gegen den französischen Meister Birds, schied das hessische Team im LB-Viertelfinale knapp mit 2:3 gegen den späteren Vierten, Temoilesnichons, aus.

Der dreimalige deutsche Meister und zweimalige Vizeeuropameister Eddy (Frankfurt) erreichte mit Piks (Frankfurt) und Manu (Genf) Rang neun. Team Power Rangers, bei denen Karsten für Shadowman spielte, schloss das Turnier nach zwei Bracket-Niederlagen auf Platz 25 ab. Nicht mehr am Finaltag dabei waren Inkasso (Hamburg) und Team 30LiterEichenfass (Jupp/Gießen, Adam/Berlin) mit dem Kölner Jan. Insgesamt qualifizierten sich 54 Teams für die EM-Endrunde, die an drei Tagen in der Hauptstadt von Aragonien ausgetragen wurde.

Abschlussranking Top 10 + deutsche Teams:

1. Call Me Daddy (William, Polo/Paris, Luca/Cambridge), 2. Octopussy (Moritz/Frankfurt, Tim, Leon/Nürnberg), 3. Megadrive (Quentin, Clement, Tomas/Genf), 4. Temoilesnichons (Gatien, Quentin/Annecy, Valentin/Lyon), 5. Poulidor (Alejandro/Barcelona, Tristewn, Riton/Perpignon), Birds (Alex/Paris, Morgain/Lyon/Dodi/München), 7. Mohawks (Jan/Frankfurt, Clemens/Gießen, Christoph/Gießen), Cool Story Bro (Alexandre/Paris, Louis/Bordeaux, Felix/Toulouse), 9. Die Antwort (Piks, Eddy/Frankfurt, Manuel/Genf), … 13. Bambule (Nico, Denny/Berlin, Pedro/München), … 17. Whoever (Reno, Reto/Bern, Phil/München), … 25. Power Rangers (Max/Karlsruhe, Robert/Hamburg, Karsten/Berlin). - nach der Zwischenrunde ausgeschieden: Inkasso (Hamburg). - nach der Vorrunde ausgeschieden: 30LiterEichenfass (Jan, Jupp, Adam)

Bisherige Europameister:

Saragossa 2015: Call Me Daddy (Frankreich)

Padua 2014: Call Me Daddy (Frankreich)

Krakau 2013: Call Me Daddy (Frankreich)

Paris 2012: Call Me Daddy (Frankreich)

Barcelona 2011: L´Equipe (Schweiz)

Genf 2010: L´Equipe (Schweiz)

London 2009: L´Equipe (Schweiz)

Pre-Event in Bordeaux: Deutsche Spieler in Form

14. September 2015

Team MOEhawks (Moritz/Frankfurt, Robert/Hamburg, Clemens, Christoph/Gießen, Leon/Nürnberg) hat das Bench-Turnier in Bordeaux (12. - 13. September) auf dem ersten Platz abgeschlossen. Das Endspiel gegen die französischen Impossiboys (Hugo, Bernard, Louis, Antoine, Woods) ging mit 4:3 an das deutsche Lineup.

Der deutsche Meister Leon behält mit dem zehnten gewonnenen Turnierfinale seiner Karriere seine weiße Endspiel-Weste. Der viermalige deutsche Meister Moritz (Frankfurt) ist mit nunmehr 19 Turniersiegen alleiniger Spitzenreiter in der ewigen deutschen Turnierrangliste.

Whoever siegt in Bozen

14. September 2015

Nach dem Gewinn der Ulm Open hat Whoever auch die Polomites Open in Bozen (12. - 13. September) für sich entschieden. Im Original-Lineup (Reno, Reto/Bern, Phil/München) holte sich die deutsch-schweizer Mannschaft mit einem 2:0-Sieg im Finale gegen die Italiener Fantastico (Mattia, Punch, Stepahno) den Titel und unterstrich damit weiter ihre Ambitionen für die bevorstehende Europameisterschaft. Für LeftyPhil war es der erste Turniersieg in diesem Jahr und der vierte seiner Karriere.

Rang drei belegte der DM-Neunte Fantomas mit dem Kölner Fabrice. Das Köln-Nürnberger Team schied erst im letzten Spiel des Looserbrackets gegen den späteren Turniersieger denkbar knapp mit 0:1 aus. 12 Team waren zum Turnier in die Landeshauptstadt Südtirols gereist.

Tim meldet sich mit Turniersieg zurück

7. September 2015

Der deutsche Meister Tim hat mit einem Sieg beim Grand Royal (5. bis 6. September) in Brüssel seinen 10 Turniersieg in dieser Saison eingefahren. Mit Felix/Toulouse und Ward/Antwerpen setzte sich Deutschlands Spieler der Stunde im Finale gegen Lokalmatador Goldfinger (Vincent, Brice, Mass) mit 4:3 durch. Tim verteidigte damit seinen Titel, den er im Vorjahr an Seite von LeftyPhil (München) und Anthony (Toulouse) geholt hatte.

Team Die Antwort (Piks, Eddy/Frankfurt), Manu (Genf) landete auf Rang vier. In diesem Lineup wird das Trio auch die Europameisterschaft in Saragossa Mitte September bestreiten.

Whoever schießt sich für die EM warm

31. August 2015

Das Schweizer Team Whoever (Reno, Reto/Bern) hat mit Dodi (Ungarn) die zweite Ausgabe der Ulm Open (29. - 30. August) gewonnen. Der EM-Siebte aus Padua gewann im Finale mit 3:2 (GG), 3:0 gegen das Kölner Team Oppidum (Mirko, Hagen) mit dem frisch gekürten deutschen Meister Tim (Nürnberg). Der fränkische Ausnahmespieler stand zum neunten Mal in Folge in einem Finale. Die beiden Vorjahresfinalisten Mirko und Hagen mussten sich erneut mit Rang zwei begnügen. Titelverteidiger Bambule belegte Rang fünf, ebenso wie die Chippendales um Fabrice (Köln). Jan (Köln) schloss das Turnier im Münchner Team Sparifankerl mit dem DM-Dritten Phil (München) auf Rang neun ab. Insgesamt spielten 16 Teams beim Turnier an der Donau.

Köln auf Rang sieben in Gent

24. August 2015

Das Team AnteFist (Brice, Bule) mit dem deutschen Meister Vincent hat den Ghent Slam (22. - 23. August) gewonnen. Im Finale setzte sich das Brüssler Team im Derby gegen Out Sluis (Nicky, Ward, Joshua/Antwerpen) mit 4:3 durch. Der 1. Poloclub Köln (Jan, Katie) belegte mit Michael (Brüssel) Rang sieben. 12 Teams waren zum Turnier nach Flandern gereist.

Nürnberg erstmals deutscher Bikepolo-Meister

18. August 2015

Das Nürnberger Team Octopussy (Tim, Leon, Vincent/Brüssel) hat die sechste deutsche Bikepolo-Meisterschaft (14. - 16. August) in Karlsruhe gewonnen. Der Turnierfavorit besiegte im Finale das Instinct-Nachfolgerteam Mohawks (Clemens, Christoph/Gießen, Jan/Frankfurt) mit 5:3, 5:1 und holt damit erstmals den DM-Titel nach Franken.

“Nach der Finalniederlage im Vorjahr bin ich überglücklich, dass es jetzt endlich mit dem Titel geklappt hat. Wir haben uns im Vorfeld selbst ziemlich unter Druck gesetzt und hatten es nach der Halbfinal-Niederlage gegen die Mohawks natürlich richtig schwer. Aber besonders im Finale haben wir ein wirklich gutes Spiel abgeliefert” freute sich Tim kurz nach dem Triumph. Der Kapitän setzte mit dem Sieg in Karlsruhe seine Rekordserie von nunmehr acht Turniererfolgen in Folge fort. Rang drei belegte das Münchner Team Hu-ever (Phil, Pedro), das sich mit dem WM-Dritten Dodi verstärkt hatte.

Nachdem der deutsche Rekordmeister Edisons Anfang des Jahres seine Auflösung bekannt gegeben hatte, gab es keine Zweifel daran, dass der Titel in diesem Jahr nur über das derzeit übermächtig wirkende Team Octopussy gehen würde. Doch das Teilnehmerfeld war durchaus stark besetzt, insbesondere die Mohawks hatten in diesem Jahr bereits durch die Siege in Leipzig und Münster ihre Stärke unter Beweis gestellt.

Octopussy startete ebenso wie die Mohawks nach fünf Siegen in den Swiss-Rounds mit einer weißen Weste in die Finalrunde am Sonntag. Im Halbfinale setzte sich die hessische Spielgemeinschaft überraschend mit 3:2 gegen Octopussy durch und zog nach 10 Siegen ins Finale ein, während der Titelaspirant den unliebsamen Weg über das Looser-Bracket gehen musste. Gegen Hu-Ever drohte der Traum vom DM-Titel zu platzen: Nach einem sehenswerten Long-Shot über das komplette Spielfeld von Ausnahmespieler Dodi (6. Minute) wollte der Ausgleich trotz spielerischer Überlegenheit nicht fallen. Erst 20 Sekunden vor Schluss rettete Vincent mit einem Gewalt-Schuss aus drei Metern sein Team in die Verlängerung. Hu-ever wirkte geschockt und so dauerte es keine Minute, bis Tim den Ball in den Maschen unterbrachte und so per Golden Goal den Finaleinzug perfekt machte.

Im Endspiel boten beide Kontrahenten Polo auf absolutem Weltklasse-Niveau. Die etwa 100 Zuschauer sahen, wie Christoph nur wenige Sekunden nach Anpfiff die Mohawks mit einem unhaltbaren “Big-Shot” in Führung brachte. Doch der leidenschaftlich spielenden Tim zeigte sich unbeeindruckt und glich nur 45 Sekunden später ebenfalls per Distanz-Schuss aus. In Folge setzte sich Octopussy durch Tore von Vincent und Tim etwas ab. Christoph brachte die hessische Spielgemeinschaft durch einen Rückhand-Leger gegen Vincent nochmal auf ein zwischenzeitliches 3:3 heran, doch schließlich war es Leon, der seine Nürnberger mit dem 5:3 ins zweite Finale schoss. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass der 19-jährige Student sich alles für das entscheidende zweite Endspiel aufgespart hatte und brannte von Beginn an ein Feuerwerk ab. Die ersten drei Tore gingen auf das Konto von “Mr. Endspiel”, der auch in seinem neunten (!) Finale seiner Karriere am Ende als Sieger vom Platz ging. Ein präzises Zuspiel von Tim verwertete der Fürther zunächst zum 1:0. Auch beim 2:0 und 3:0, dem ein sehenswertes Solo voranging, waren die Mohawks chancenlos. Gießens Starspieler Clemens arbeitete viel für sein Team und setzte immer wieder gefährliche Schüsse ab, die jedoch allesamt ihr Ziel verfehlten - ein Torerfolg wollte ihm in beiden Finalspielen nicht gelingen. Erst sein Bruder Chris ließ durch sein Tor nach schönem Doppelpass mit Jan bei den vielen Hawks-Anhängern noch einmal etwas Hoffnung aufkeimen. Die Hessen kämpften unerbittlich und erarbeiteten sich weiter gute Chancen, vernachlässigten dabei allerdings mehrfach die Defensive. Octopussy hatte mit fortgeschrittener Spieldauer immer leichteres Spiel, schließlich schloss Tim einen Konter zum verdienten 5:1 ab.

“Ich muss den Mohawks ein riesiges Kompliment aussprechen, sie spielen nahezu fehlerfrei”, hatte Tim für den Finalgegner viel Lob übrig und wagte sogleich den Blick nach vorne: “Ab jetzt gilt unsere volle Konzentration der bevorstehenden EM, bei der wir endlich den Titel nach Deutschland holen wollen!” Mit dem DM-Erfolg im Rücken zählt Octopussy zum engen Favoritenkreis bei der Europameisterschaft in Saragossa (14. - 20. September). Dann spielen Leon und Tim mit dem viermaligen deutschen Meister und aktuellen Vize-Europameister Moritz (Frankfurt) um die EM-Krone.

Auf dem Gelände des SSC Karlsruhe spielten in diesem Jahr 34 Teams um den wichtigsten Titel auf nationaler Ebene.

Stenogram: Mohawks - Octopussy 3:5, 1:5

Finale 1: 1:0 Chris (Mohawks), 1:1 Tim (Octopussy), 1:2 Vincent (Octopussy), 1:3 Tim (Octopussy), 2:3 Jan (Mohawks), 3:3 Chris (Mohawks), 3:4 Vincent (Octopussy), 3:5 Leon (Octopussy)
Finale 2: 0:1 Leon (Octopussy), 0:2 Leon (Octopussy), 0:3 Leon (Octopussy), 1:3 Chris (Mohawks), 1:4 Vincent (Octopussy), 1:5 Tim (Octopussy)

Abschlussranking Top 10

1. Octopussy (Leon, Tim/Nürnberg, Vincent/Brüssel), 2. Mohawks (Jan/Frankfurt, Clemens, Christoph/Gießen), 3. Hu-Ever (Phil, Pedro, Dodi/München), 4. Psychedelic Cows (Moritz/Frankfurt, Josef/Nürnberg, Elodie/Straßburg), 5. Badvice (Sebastian, Hagen/Köln, Florian/Münster), No Idea (Piks, Eddy/Frankfurt, Robert/Hamburg), 7. Brutal Schön (NicoKid, Karsten, Sebastian/Berlin), Bambule (Nico, Danny/Berlin, Matthieu/München), 9. SelberLang (Adam/Berlin, Jupp/Gießen, Django/Graz), Mopeds (Fabrice, Mirko, Timon/Nürnberg), Hamburger Limbo (Andy, Oliver, Christian/Hamburg), Berlin Bombing (Daniel, Dustin/Berlin, Thomas/Hannover), ... 17. Des Moggi (Katie, Jan/Köln, Moggi/Duisburg), ... 25. Electric (Marc, Jann/Köln, Oliver/Gießen)

DM-Chronik

Karlsruhe 2015: Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Vincent/Brüssel)

Oberhausen 2014: Edisons (David, Eddy, Moritz/Frankfurt)

Oberhausen 2013: Edisons (David, Eddy, Moritz/Frankfurt)

Hannover 2012: Edisons (Eddy, Moritz/Frankfurt, Robert/Hamburg)

Hannover 2011: Bull Shit (Jamie, Til, Pablo/München)

Frankfurt 2010: Polosynthese (Anna, David, Moritz/Frankfurt)

Octopussy stärkstes Team bei deutscher EM-Quali

10. August 2015

Der deutsche Vizemeister Octopussy (Tim, Leon) hat sich mit Moritz (Frankfurt) bei der EM-Quali in Gießen (08. - 09. August) als bestes Team durchgesetzt. Die Nürnberger gewannen alle sieben Quali-Spiele und fahren als Mitfavorit zur Europameisterschaft nach Saragossa (14. - 20. September). Rang zwei belegte Gastgeber Mohawks (Christoph, Clemens, Jan) vor No Idea (Frankfurt) um Vize-Europameister Eddy.

Weitere deutsche Teams mit direktem EM-Startplatz sind das Power-Rangers-Nachfolgerteam Full Power (Max/Karlsruhe, Robert/Hamburg, Karsten/Leipzig), 20Liter Eichenfass (Adam/Berlin, Jan/Köln, Jupp/Gießen), Inkasso (Hamburg) sowie jascheiss (Johanna, Miguel, Rico/Frankfurt).

The Birds zum ersten Mal französischer Meister

28. Juli 2015

Team Birds (Alex/Paris, Morgain/Lyon, Dodi/München) hat sensationell die sechste französische Meisterschaft (25. - 26. Juli) in La Rochelle gewonnen. Das Anfang des Jahres gegründete Team um den WM-Dritten Dodi, setzte sich im Endspiel gegen Titelverteidiger Call Me Daddy mit 2:5, 4:3 durch und hat damit deren beeindruckende Serie von vier Meistertiteln in Folge beendet. Damit zählen die Birds zu den Top-Favoriten bei der diesjährigen Europameisterschaft, die vom 14. - 20. September in Saragossa ausgetragen wird.

“Bravo Birds, ihr wart extrem stark und habt das Niveau auf die nächste Stufe gehoben”, beglückwünschte der vierfache Meister den neuen Titelträger heute auf seiner Facebook-Seite. Schob allerdings nach: “Liebe Vögel, in Saragossa gibts eine Revanche!”

Nachdem die beiden ehemaligen True-Danger-Spieler Morgain und Alex in den Jahren 2013 und 2014 das Endspiel der FHBPC jeweils verloren hatten, klappte es nun im dritten Anlauf durch die Verpflichtung von Ausnahmespieler Dodi mit dem begehrten Titel. Allerdings könnte auch die seit dieser Saison geltende Obstruction-Regel ihren Teil dazu beigetragen haben, dass “die Unschlagbaren” etwas an Stärke eingebüßt haben. Die Birds hatten Call Me Daddy zunächst im Winnerbracket-Finale knapp mit 4:3 geschlagen und trafen dann im Turnier-Finale wieder auf den aktuellen Welt- und Europameister. Rang drei belegten die Impossiboys (Rob, Bernard/Bordeaux, Hugo/Paris).

38 Teams nahmen an der mit Weltklasse-Teams besetzten Meisterschaft in der westfranzösischen Hafenstadt teil, die gleichzeitig als Qualifikation für die Euros galt: Damit haben sich neben CMD, den Birds und den Impossiboys auch Albatar (Fin/Birmingham, Silvio, Le/Toulouse), Cool Story Bro (Anthony, Felix, Alex/Toulouse), Les Chevals (Kostia, Baptiste/Perpignan, Gregory/Car), Big Mouth (Medhi/Perpignan, Martin/Lyon, Jo/Grenoble) und Temoilesnichons (Quentin/Paris, Gatien, Valentine/Annecy) für einen direkten Startplatz qualifiziert.

FHBPC-Chronik

Rouen 2010: Apologies Accepted (Yorgo, Marc, Louis)

Toulouse 2011: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Avoriaz/Grenoble 2012: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Montpellier 2013: Call Me Daddy (Paul, Greg, Will)

Perpignan 2014: Call Me Daddy (Paul, Luca, Will)

La Rochelle 2015: The Birds (Morgain, Dodi, Alex)

Fantomas überzeugen in Berlin

20. Juli 2015

Der Rotterdam-Dritte Fantomas (Fabrice/Köln, Andy/Nürnberg, Thomas/Nürnberg) hat die zweite Ausgabe des Berlin:Mixed-Turniers (17. - 19. Juli) überraschend auf dem vierten Rang abgeschlossen. Beim Sieg vom Nürnberger Team Octopussy schied der DM-Fünfte erst im Spiel um Platz drei gegen den Prag-Sieger Temoilesnichons (Frankreich) knapp mit 0:1 aus. Zuvor hatte das gut harmonierende Trio im Looserbracket-Halbfinale das stark besetzte Team Unlucky Luke um den deutschen Meister Eddy (Frankfurt) und den Vorjahres-Zweiten Pajac (Krakau) mit 3:2 (GG) aus dem Weg geräumt. Im dieser umkämpften Partie war es einmal mehr Fabrice, der mit dem Golden Goal sein Team in die nächste Runde schoss. “Wieder einmal habe ich mit meinem Treffer für die Entscheidung gesorgt, ich verliere einfach keine Golden Goals”, gab der Matchwinner im Anschluss zu Protokoll. Großen Anteil am Erfolg hatte auch Defensiv-Spezialist Thomas, der im Tor viele gefährliche Schüsse entschärfte. "In den Spielen gegen Moritz und Eddy stand ich wirklich unter Dauerbeschuss". Club-Kollege Andy (Nürnberg) wurde für seine hervorragende Leistung als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Das Siegerteam Octopussy (Leon/Nürnberg, Alejandro/Barcelona) mit dem Vorjahres-Zweiten Tim hatte im Finale beim 4:1 gegen den dritten der letztjährigen FHBPC relativ wenig Mühe. Für Tim war es der siebte Turniersieg in Folge, womit er mit dem bisherigen Rekordhalter David (Frankfurt) gleichzog, dem im Jahr 2013 eine solche Serie geglückt war. Auch Leon baute seine Serie weiter aus: In seinem achten Endspiel ging er wie die acht Male zuvor als Sieger vom Platz. Damit zog der Student der Kunstgeschichte, der am Wochenende seinen 19. Geburtstag feierte, in der ewigen Turnierrangliste an den Bambule-Veteranen Danny und Nico (jeweils sieben Turniersiege) vorbei  auf Platz sechs. Team Bambule (Danny/Eliska, Nico/Berlin), das mit dem WM-Dritten Piks (Frankfurt) aufwartete, landete beim Heimturnier wie im Vorjahr auf Platz drei. Danny hatte sich am ersten Tag an der Schulter verletzt, fand jedoch in Eliska (Prag) einen starken Ersatz. Sebastian (Köln) spielte wie auch 2014 als Team Klassenfahrt mit den Power-Rangern Phil "Shadowman" (Hannover) und Robert (Hamburg). Der Vorjahres-Vierte belegte einen eher enttäuschenden neunten Platz. Dem Team um Badvice-Spieler "Bostl" war allerdings in der zweiten (!) Looserbrackt-Runde ein Coup gegen das  Starensemble mit Dodi/Budapest und Morgain/Lyon gelungen und hatte die “Frenchips” mit 3:2 aus dem Wettbewerb geworfen. Sebastian wuchs im Tor über sich hinaus und wurde zum Goali des Turniers gewählt. Jan (Köln) erreicht mit seinen Berliner Mitspielern Bernd und Martin Platz 17.  Insgesamt spielten 44 Teams auf dem Tempelhofer Feld um den Titel, von denen 32 Mannschaften am Sonntag die Double-Elemination erreichten.

Temoilesnichons siegen in Prag

13. Juli 2015

Der Dritte der letztjährigen französischen Meisterschaft Temoilesnichons (Gatien, Quentin/Annecy, Valentin/Lyon) hat das erstmals ausgetragene Sons of Pavel-Turnier (10. - 12.) in Prag gewonnen. Beim innovativen 4on4-Wettbewerb setzte sich das französische Team mit Rata (Annecy) als vierter Spieler gegen Gastgeber Kakao Golem (Dany, Jimmy, Jirka/Prag, Adi/Krakau) im Finale mit 2:0 durch. Das Frankfurt-Gießener Team Die Kuhlen Blonden um die deutschen Meister Eddy und David, sowie Jan (alle Frankfurt) und Lukas (Gießen) belegte Rang drei. Kakao Golem hatte den Vorrunden-Zweiten aus Deutschland im Halbfinale sensationell mit 3:2 geschlagen.

Mohawks triumphieren in Münster

13. Juli 2015

Das hessische Team Mohawks (Clemens/Gießen, Jan, Eddy/Frankfurt) hat nur eine Woche nach der Finalniederlage beim City-Bench in München den Münster-Polo-Cup (04. - 05. Juli) gewonnen. Mit dem Vize-Europameister Eduard, der für Christoph ins Team gerückt war, hatten die Hawks im Endspiel gegen den DM-Neunten Badvice beim 5:1 keine Mühe. Lediglich in den Swissrounds hatte der Top-Favorit bei der knappen 2:3-Niederlage gegen den späteren Finalgegner leichte Schwächen gezeigt. Für Eddy war es der erste Titel seit seinem DM-Triumph vor gut einem Jahr in Oberhausen, Ausrichter Florian (Münster) stand auf seinem Home-Court erstmals in seiner Karriere in einem Endspiel.

Jan belegte mit der Stammbesetzung von DesMoggi (Moggi/Duisburg, Sebastian/Münster) einen guten vierten Rang. Im Looserbracket-Halbfinale erzielte Moggi nach schöner Vorarbeit von Jan vier Sekunden vor Abpfiff den 3:2-Siegtreffer gegen Lawine (Jupp, Lukas/Gießen, Nico/Berlin). Marc (Köln) feierte in Münster nach langer Verletzungspause sein Comeback und belegte mit Katie (Köln) und Sabine (Münster) den geteilten neunten Rang.

Tim baut seine Titelsammlung weiter aus

7. Juli 2015

Tim Schlenker aus Nürnberg hat das Magic-Touch-Turnier (03. - 04. Juli) in Rotterdam gewonnen und damit seinen sechsten Titel in Folge geholt. Mit seinen Mitspielern Vincent (Brüssel) und dem WM-Dritten Dodi (Budapest) setzte sich der deutsche Vizemeister im Finale gegen die belgische Mannschaft B€nz nach 15 Minuten mit 6:5 durch.

Der DM-Fünfte Fantomas um Fabrice (Köln) und Thomas (Nürnberg) erreichte mit Gastspieler Thomas "Tomtox" (Paris) einen starken dritten Rang. Zuvor hatten die "Fantastischen" die Antwerpener Mannschaft Gorillaz mit dem ehemaligen Simon-Says-Spieler Simon mit 4:3 aus dem Wettbewerb geworfen. Dabei erwies Fabrice wieder einmal Nervernstärke, als er mit dem Treffer zum 4:3 per Golden Goal den dritten Platz für sein Team perfekt machte. Der gebürtige Südfranzose wurde im Anschluss mit dem ehrenvollen Titel des MVP ausgezeichnet. Insgesamt spielten 12 Teams in der niederländischen Hafenstadt um den Titel.

Nürnberg siegt beim City-Bench

29. Juni 2015

Team Nürnberg (Lisa, Thomas, Tim, Leon, Josef) hat den Städtevergleich beim Münchner Bench-Turnier (27. – 28. Juni) für sich entschieden. Die fränkische Polocomunity behauptete sich im Finale gegen die hessische Spielgemeinschaft Frankfurt/Gießen (Johanna, Eddy, Piks, Jan, Clemens) mit 7:4. Rang drei belegte Ausrichter München I (Matthieu, LeftyPhil, Kathrin, Pedro), der sich im Spiel um Platz drei knapp gegen Berlin (Nico, Basti, Eliska, Gitti) durchsetzte. Köln verpasste mit Jan, Katie, Hagen und den Gastspielern Oliver (Gießen) und Django (Graz) nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber München I den Einzug ins Halbfinale.

Beim im Rahmen des Funsport-Festivals Munich MASH ausgerichteten Bench-Minors standen sich am Sonntag im Endspiel die beiden deutschen Poloschwergewichte gegenüber. Frankfurt bot in seinem Lineup unter anderem den WM-Dritten Piks sowie den dreimaligen deutschen Meister Eddy auf, Nürnberg hatte die aufstrebenden Stars Tim und Leon in seinen Reihen.

Im Finale war es Jan (Frankfurt) vom Team Mohawks, der mit seinem Treffer nach etwa zwei Minuten sein Team in Führung brachte. Frankfurt drängte im Anschluss auf das zweite Tor doch dank guter Defensivarbeit der Nürnberger blieb es zunächst bei der knappen Führung für die Hessen. Nürnberg reagierte und wechselte Torgarant Tim ein, der mit drei Treffern in Folge für die verdiente 3:1-Pausenführung sorgte. Nach dem Seitenwechsel bot sich den etwa 200 Zuschauern ein ähnliches Bild. Nürnberg dominierte das Geschehen und Leon, der das Turnier auf Flat-Pedals spielte, erhöhte nach einem schönen Solo auf 4:1. Jan, Johanna und Clemens hielten mit ihren Toren das Spiel allerdings weiter offen. Beim Stand von 4:4 zeigte jedoch abermals Leon seine Klasse: Der 18-Jährige, der in seiner noch jungen Karriere aus sechs Endspielen jeweils als Sieger hervorgegangen war, erhöhte mit zwei weiteren Treffern auf 6:4. Mit dem Abpfiff setzte Tim mit seinem vierten Treffer der Partie den Schlusspunkt zu einem verdienten Final-Sieg für Nürnberg. Für den deutschen Vizemeister war es der fünfte Turniererfolg in Serie. Damit fehlen dem 21-jährigen Student nur noch zwei Siege um in dieser Kategorie mit David (Frankfurt) gleichzuziehen. Weitere Teams, die am German-Bench teilnahmen waren die SG Ulm/Augsburg sowie Hamburg.

Köln erreicht das  Endspiel von Venray

21. Juni 2015

Der 1. Poloclub Köln hat mit dem Lineup Sebastian, Fabrice und Jan beim CycleVision Turnier in Venray/Niederlande (20. - 21. Juni) das Finale erreicht. Im Endspiel mussten sich die Domstädter allerdings dem Team Out Sluis (Joshua, Ward/Antwerpen, Thomas/Paris) deutlich mit 0:5 geschlagen geben. "Ich bin sehr zufrieden, wir haben ein gutes Turnier gespielt aber die Belgier waren uns am Ende überlegen, das Ergebnis geht in Ordnung", sagte Sebastian im Anschluss. Für die drei Kölner war es jeweils die zweite Finalniederlage ihrer Karriere. Insgesamt nahmen acht Teams an dem zweitägigen Turnier im Rahmen der Fahrradmesse CycleVision teil.

HNX Open II

9. Juni 2015

"La Décima“ Tim Schlenker holt sich den zehnten Turnier-Titel! Im Endspiel des zweiten HNX-Open in Heilbronn (06. – 07. Juni) hat sich das Nürnberger Team Octopussy (Leon, Andy/Nürnberg) gegen den Vorjahresfinalisten Whoever (Reno, Reto/Bern, Phil/München) mit 2:3, 5:2 durchgesetzt. Für Tim war es nach Graz, Nürnberg und Hannover bereits der vierte Turniersieg in Folge. Leon, der noch nie ein Finale verloren hat, zog mit nunmehr fünf Turniersiegen in der deutschen Rangliste u.a. an Robert (Hamburg/4) vorbei. Vorjahressieger Clemens (Gießen) belegte eine Woche nach dem Erfolg in Leipzig mit den Mohawks (Christoph/Gießen, Jan/Frankfurt) Platz fünf. Das hessische Team traf schon im LB-Halbfinale auf den EM-Siebten Whoever und musste nach einer 0:2-Niederlage die Segel streichen. Fabrice (Köln) landete als Gastspieler mit dem Gießener Team Heatfluxes (Oliver, Basti) auf dem geteilten siebten Platz. Im Team Krach Dracula erreichte Jan (Köln) mit Django (Graz) und Max (Mannheim) Rang neun. 18 Teams waren beim Turnierwochenende in Nordheim zu Gast.

Abschlussranking Top 9: 1. Bodyclaus & the Nightjackets (Leon, Tim, Andy/Nürnberg), 2. However (Reno, Reto/Bern, Phil/München), 3. Alcolopolo (Patrick, Mass/Brüssel, Tijs/Aalst), 4 Bambule (Nico, Danny/Berlin, Pedro/München), 5. Mohawks (Jan/Frankfurt, Clemens, Christoph/Gießen), One Shot (Pablo/Nancy, Guillaume/Straßburg), 7. Heatfluxes (Fabrice/Köln, Basti, Oliver/Gießen), 9. Krach Drakula (Jan/Köln, Django/Graz, Max/Mannheim

Ladies Army VII

7. Juni 2015

Das Team Valkyries (Shannon/Vancouver, Quinn/Lexington, Elena/Genf) hat die siebte Ausgabe der Ladies Army (06. - 07. Juni) in San Francisco gewonnen und damit nach 2013 zum zweiten Mal den Titel geholt. Beim Frauenturnier an der amerikanischen Westküste setzte sich der Vorjahres-Dritte in der Neuauflage des Endspiels von 2013 nur knapp mit 1:0 gegen die Hot Honey Biscuits (Jessi/Seattle, Tina/Mobile, Erica/Athena) durch. Für die Biscuits war es die dritte Finalniederlage in Folge. Bernadette "Bird" (Madison) vom Rekordsieger Cunning Stunts (drei Titel)  belegte mit den Shit Twins Rang drei.

Das Team Ruckus mit Johanna (Frankfurt), Elodie (Straßburg) und Danielle (Seattle) landete auf einem starken vierten Platz - damit schaffte es bei der Ladies Army erstmals eine Spielerin aus Deutschland unter die Top-4. Die fünf Swiss-Rounds schloss das Trio ungeschlagen auf dem ersten Platz der Morgens-Gruppe ab und untermauterte damit seine Titel-Ambitionen. Am Finaltag mussten sich die Ruckus nach drei weiteren Siegen erst nach einer 0:1-Niederlage im LB-Finale gegen den späteren Finalisten Hot Honey Biscuits aus dem Turnier verabschieden. Das Deutsch-Schweizer Team Polochon (Lisa/Nürnberg, Gitti/Berlin, Nathalie/Genf) belegte Platz neun.

Die Ladies Army wird seit 2009 jährlich auf dem amerikanischen Kontinent ausgetragen und zählt zu den wichtigsten Turnieren im Frauen-Polo. In diesem Jahr spielten 28 Teams mit Spielerinnen aus acht Ländern um den prestigeträchtigen Titel.

Abschlussranking Top 6:

1. Valkyries (Shannon/Vancouver, Quinn/Lexington, Elena/Genf), 2. Hot Honey Biscuts (Jessi/Seattle, Tina/Mobile, Erica/Athena), 3. Shit Twins (Bernadette/Madison, Melly, Meesh/Raleigh-Durh), 4. Ruckus (Danielle/Seattle, Johanna/Frankfurt, Elodie/Straßburg), 5. Heartbrakers (Eryn/Vancouver, Shelley/New Yok, Paperplane/Saskatoon), Les Femmes des Crem (Jacki/San Francisco, Jillian/Santa Cruz, Samalama/Oakland), ...  9. Polochon (Nathalie/Genf, Gitti la Mar/Berlin, Lisa/Nürnberg)

Peppermint-Cup III

2. Juni 2015

Das Instinct-Nachfolgerteam Mohawks (Clemens, Chris/Gießen, Jan/FFM) hat die dritte Ausgabe des Peppermint-Cups (30. - 31. Mai)  in Leipzig gewonnen. Die hessische Spielgemeinschaft entschied das Endspiel gegen den Überraschungsfinalisten Václav Havel (Jirka/Prag, Dany/Brno, Moggi/Duisburg) klar mit 5:2 für sich und hat damit nach dem Sieg in Amsterdam den zweiten Turniererfolg eingefahren. Nach neun Siegen zogen die Mohawks verdient ins Finale ein und kamen auch gegen Václav Havel nie in Bedrängnis. Zu stark präsentierte sich das eingespielte Team mit den beiden Hicks-Brüdern Clem und Chris.

Der Vorjahres-Zweite Bambule (Berlin) stand in Leipzig erstmals nicht im Endspiel. Nach einer 2:0-Führung im Spiel um den Finaleinzug schied der DM-Dritte überraschend gegen Václav Havel aus (2:4). Moggi (Duisburg) war dabei der Mann des Spiels, alle Tore für sein Team gingen auf sein Konto. Titelverteidiger Octopussy war nicht in Leipzig vertreten.

Der DM-Fünfte Fantomas (Fabrice/Köln, Thomas/Nürnberg) landete mit Gastspieler Hagen (Köln) auf Rang vier. Im LB-Halbfinale hatte das Köln-Fränkische Trio das Derby gegen Hagens Stammteam Badvice in der Verlängerung gewonnen. Fabrice rettete die Fantomas zunächst mit einem Treffer kurz vor dem Schlusspfiff in die Verlängerung und entschied im Anschluss den 25-minütigen Nervenkrimi per Golden Goal (2:1). Der „Badvice-Schreck“ hatte bereits bei der Deutschen Meisterschaft 2014 in Oberhausen mit zwei Toren Badvice aus dem Turnier geworfen. „Dieses Spiel ging wirklich an die Substanz. Eigentlich hatte es keinen Sieger verdient, dennoch bin ich natürlich unglaublich glücklich, dass wir das bessere Ende hatten“ sagte Matchwinner Fabrice direkt im Anschluss an die Partie. Jan (Köln) schloss das Turnier mit den Rainbow Racoons (Sophie, Donatello/Leipzig) auf Rang neun ab. Im Vorrunden-Match gegen den späteren Turniersieger Mohawks hatte Jan mit zwei Kunstschüssen für eine zwischenzeitliche 2:0-Führung gesorgt. Am Turnier in Leipzig nahmen insgesamt 16 Teams teil.

Abschlussranking (Top 6)

1. Mohawks (Christoph, Clemens/Gießen, Jan/Frankfurt), 2. Václav Havel (Jirka/Prag, Dany/Brno, Moggi/Duisburg), 3. Bambule (Lette, Danny, Nico/Berlin), 4. Fantomas (Fabrice, Hagen/Köln, Thomas/Nürnberg), 5. Badvice (Florian, Christoph/Münster, Lukas/Gießen), Ironic Empire (Karsten, Sebastian, Tony/Berlin), … 9. Rainbow Racoons (Jan/Köln, Donatello, Sophie/Leipzig)

The Camp Hannover 2015

25. Mai 2015

Tim Schlenker bleibt Deutschlands Polospieler der Stunde. Der 20 Jahre alte Student aus Nürnberg hat das internationale Camp-Tournament (23. - 24. Mai) in Hannover gewonnen und damit den dritten Turniersieg in Folge eingefahren. Im Endspiel setzte sich der deutsche Vizemeister mit seinem Team NaFreilich (Andy/Nürnberg, Vincent/Brüssel) mit 5:2, 5:4 gegen Karlodie (David, Moritz/Frankfurt, Elodie/Straßburg) durch.

Tim und Vincent nahmen damit Revanche für die DM-Finalniederlage 2014 in Oberhausen, als sich die beiden Vize-Europameister Moritz und David  durchsetzten. Für LiAnKe-Spieler Andy war es nicht nur der erste Turniersieg seiner Karriere, er ist auch bereits der fünfte Polospieler aus Nürnberg, der es auf den ersten Podestplatz schaffte.

Für die Franken war es allerdings alles andere als ein Spaziergang bis ins Endspiel. Bereits im Viertelfinale kam es zum Schlagabtausch mit Karlodie, den die ehemaligen Edisons-Spieler in letzter Sekunde mit 3:2 für sich entschieden. Damit endete auch Tims Rekordserie von 22 Turnierspielen in Folge ohne Niederlage! Für das Deutsch-Belgische Team folgte daraufhin eine lange Reise durchs Looserbracket, die zunächst ihren Höhepunkt im Halbfinal-Derby gegen Octopussy-Kollege Leon fand (4:3).

In der Abendsonne von Hannover ging der erste Final-Durchgang mit 5:1 deutlich an NaFreilich; ein zweites Finale musste ausgespielt werden. Die rund 200 Zuschauer sahen ein Rückspiel auf allerhöchstem Niveau, in dem sich allen voran David in bestechender Form präsentierte. Moritz, der an gleicher Stelle 2012 seinen zweiten deutschen Meistertitel errungen hatte, harmonierte mit seinem Mitbewohner wie zu besten Edisons-Zeiten. Starspieler Tim brachte zunächst sein Team durch einen präzisen Big-Shot in Führung, Elodie war dabei im Tor chancenlos. Die nächsten Tore fielen im Minutentakt: David markierte das 1:1 und nach erneuter Führung für Nürnberg egalisierte dieses Mal Moritz nach schönem Zuspiel von David per Direktabnahme. Andy, der  erstmals in seiner Polo-Laufbahn Finalluft schnuppern durfte und dem die Nervosität durchaus anzumerken war, zog nach einem Ballgewinn in eigener Hälfte über die linke Seite nach vorne und netzte mit einem seiner unnachahmlichen Schüsse zur erneuten Führung. Der weiterhin famos aufspielende David ließ jedoch nach Wiederanpfiff Tim im Mittelfeld ins Leere fahren und hatte im Anschluss keine Probleme den Treffer zum 3:3 zu erzielen. Es folgte das 4:3 durch Tim, der einen Abpraller von Vincent per Nachschuss verwandelte. Erneut war es David, der sein Team mit seinem Ausgleichstreffer im Spiel hielt. Die Zuschauer tobten, es gab Torchancen auf beiden Seiten, doch am Ende kam es wie immer: Tim erzielte das 5:4 und erfüllte sich seinen Traum vom dritten Turniererfolg in Folge. Deutscher Rekord!

Auf Rang drei landeten mit Leon (Nürnberg) und LeftyPhil (München) zwei weitere Spieler aus Bayern. Der DM-Siebte Badvice (Flo/Münster), bei denen Lukas (Gießen) für Bostl ins Team gerückt war, schloss mit Hagen (Köln) die Swiss-Rounds nach nur einer Niederlage auf Rang 3/18 ab. Der spätere Finalist Karlodie wurde in der Vorrunde noch deutlich mit 5:2 besiegt. Die Spielgemeinschaft aus NRW und Hessen schied am Finaltag im Bracket gegen den späteren Turniersieger mit 1:4 aus, gleichbedeutend mit Rang sieben. Tomahawk (Katie, Jan/Köln, Christoph/Münster) landeten auf Platz 17. Im Looserbracket unterlag das Trio nach einer sehr starken Leistung mit 0:1 gegen das Team um Eddy/Frankfurt und Chris/Gießen. Sebastian aus Köln kam mit einem Hannoveraner Nachwuchsteam auf Platz 25.

Das bei besten Bedingungen organisierte "Camp 2015", bei dem sich auch kein geringerer als Polo-World-Präsident John H. (Toronto) die Ehre gab, ging am Sonntag nach zwei Tagen zu Ende. Spieler aus über 11 Ländern waren zum Polo-Festival in die niedersächsische Landeshauptstadt gereist.

Abschlussranking Top 10: 1. NaFreilich (Vincent/Brüssel, Andreas, Tim/Nürnberg), 2. Moach a.k.a Karlodie (David, Moritz/Frankfurt, Elodie/Straßburg), 3. Call Us Blondes (Leon/Nürnberg, Phil/München, Julian/Montpellier), 4. Unlucky Luke (Mateusz, Maciek, Pajac/Krakau), 5. Don't Care (Piks/Genf/FFM, Robert de Vries/Amsterdam, Kristaps/Riga), Sophie (Manuel/Genf, Daniel, Lukas/Bern), 7. Badvice (Hagen/Köln, Florian/Münster, Lukas/Gießen), Hipster Hockey Jockeys (NicoKid, Martin, Gitti/Berlin), 9. Strange Ways (Eddy/Frankfurt, Andrew/Manchester, Christoph/Gießen), Mellow Gold (Felix, David, Ben/Bielefeld), Bambule (Lette, Danny, Nico/Berlin), Tsubasa Ohzora (Adam, Basti, Karsten/Berlin), ... 17. Tomahawk (Jan, Katie/Köln, Christopher/Münster), ... 25. Secret Slayers (Sebastian/Köln, Rene, Peterpan/Hannover)

Frankonian Rhapsody II

17. Mai 2015

Nur zwei Wochen nach dem Gewinn der Muscle-Open in Graz hat das Nürnberger Team Octopussy die zweite Ausgabe der Frankonian-Open (15. - 16. Mai) gewonnen. Die Lokalmatadoren entschieden das Finale gegen das französische Team Momo and the Nichons deutlich mit 5:1 für sich und haben damit den 2013 gewonnenen Franken-Titel verteidigt.

Die WM-17. Tim und Leon haben nunmehr wettbewerbsübergreifend 15 Turnierspiele in Folge gewonnen. Platz drei ging an das Schweizer Team Whoever, die sich im kleinen Finale souverän mit 5:0 gegen Tox'n'co (Frankreich) durchsetzten.

Octopussy hatte sich für das Turnier mit dem viermaligen deutschen Meister Moritz (Frankfurt) verstärkt und damit die Weichen schon im Vorhinein auf Sieg gestellt. Der Plan sollte aufgehen und so stand der Titelverteidiger nach neun gewonnenen Spielen und 37:7 (!) Toren erwartungsgemäß und verdient im Endspiel. Unter der Leitung von Chef-Ref Dany Majard waren gerade erst 30 Sekunden gespielt, als Tim eine schöne Kombination über drei Stationen per Direktabnahme zum 1:0 abschloss. Den Nichons gelang zwei Minuten später der Ausgleich, doch das favorisierte Trio ließ sich nicht verunsichern und legte weiter nach: Tim bediente Mitspieler Leon mit einem schönen Pass aus der eigenen Hälfte und der 19-Jährige ließ dem Torwart keine Chance. Frankreichs Kult-Spieler Morgain (Lyon) sorgte nun mehrfach für Gefahr, ließ aber zwei Großchancen ungenutzt. Die rund 100 Zuschauer sahen eine hochklassige Partie, die auch aufgrund der neu eingeführten Obstruction-Regel sauber und von schnellem Kurzpassspiel geprägt war. Die Nürnberger hatten nun immer weniger Mühe gegen die offen verteidigenden Franzosen und so war es Leon, der mit einem präzisen Rückhandschuss aus drei Metern den Schlusspunkt zum nie gefährdeten Turniersieg setzte.

Das Köln-Nürnberger-Team Fantomas (Mirko, Fabrice/Köln, Thomas/Nürnberg) schloss die Swissrounds auf Rang sechs ab (2-2-0). Im Anschluss bekam es der DM-Fünfte in einer schweren Gruppe mit dem EM-Siebten Whoever (1:5) und den Glitter-Boys (Belgien) zutun. Gegen die Boys, die mit dem ehemaligen Simon-Says-Spieler Nicky antraten, waren die Fantomas lange Zeit die bessere Mannschaft, doch diese entscheidende Partie ging knapp mit 1:2 verloren. Die Qualifikation für die K.O.-Runde war damit verpasst. Durch einen 3:0-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den Punkrockpoloclub (Robert/Augsburg, Django/ Graz, Angie/Berlin) wurde dennoch ein versöhnlicher Abschluss gefeiert.

Vom 1. PC Köln spielte Hagen mit den Mannheimern Hannes und Max im Team One More Dance. Nach Platz zwei in der Gruppenphase hinter dem späteren Finalisten Momo and the Nichons zog das Trio ins Viertelfinale ein. Die Runde der letzten Vier wurde nach einer klaren 1:4-Niederlage gegen das Berner Team Whoever verpasst (Platz 5). Timon (Köln) schaffte mit dem belgischen Team 286 CREW die Qualifikation für die Gruppenphase (1-2-1), welche wie die Fantomas mit drei Punkten auf Rang drei abgeschlossen wurde. Beim Frankonian-Rhapsody spielten 20 Teams aus acht Ländern um den Turniersieg.

Abschlussranking (Top 13):

1. Octopussy (Leon, Tim/Nürnberg, Moritz/Frankfurt), 2. Momo and the Nichons (Morgan/Lyon, Gatien, Quentin/Annecy), 3. Whoever (Reto, Reno, Pete/Bern), 4. Tox'n'co (Tom, Pablo/Nancy, Tomtox/Paris), 5. oh, no! it’s POLO (Ufo, Rive/Nürnberg, Pedro/München), Golem (Jimmy, Jirka, Dany/Prag), One More Dance (Hagen/Köln, Hannes, Max/Mannheim), The Glitter Boys (Brice/Brüssel, Nicky, Ward/Antwerpen), 9. 286 CREW (Timon/Köln, Tjis, Mud/Gent), Mir Wurst (Josef/Nürnberg, Matthias, Phil/München), Lianke (Lisa, Andi, Kevin/Nürnberg), Fantomas (Fabrice, Mirko/Köln, Thomas/Nürnberg), 13. Punkrockpoloclub (Robert/Augsburg, Django/Graz, Angie/Berlin), Keyboard Cat (Hannes/Salzburg, Prolo/Graz, Johannes/Wien),  Burger Team (Filippo, Martino, Daniel/Turin), Groupe Hippie (Elodie, Guillaume, Pierre-Emile/Straßburg)

Video vom Turnier

Muscle Open I

4. Mai 2015

Der deutsche Vizemeister Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Pajac/Krakau) hat die Muscle Open (02. - 03. Mai) in Graz gewonnen und damit den ersten Titel der Saison eingefahren. Die Franken setzten sich mit dem ehemaligen Beardless-Spieler Pajac (Krakau) im Finale gegen den dreimaligen polnischen Meister Apollo 3 (Warschau) mit 4:2, 4:3 durch. Für Tim war es nach dem Gewinn der Büppelmania III im Februar bereits der zweite Saisontitel und der Siebte seiner Karriere.

Nachdem Octopussy die fünf Swissrounds souverän mit der Maximalpunktzahl auf Platz eins abgeschlossen hatte, präsentierte sich der EM-Neunte am Finaltag zunächst weniger stark. Und so musste das derzeit beste deutsche Poloteam im WB-Halbfinale gegen das Beardless-Nachfolgerteam MMA aus Krakau (Rudy, Madej, Adi) eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmen. Doch die Nürnberger kämpften sich durchs Loosberbracket bis ins Finale vor und räumten dabei im LB-Finale keinen geringeren als The LasLawz um Superstar Dodi (Budapest) aus dem Weg (4:2). Im Finale kam es zum Showdown gegen Apollo 3, bei denen insbesondere Szemek eine überzeugende Leistung bot. Durch einen 4:2-Sieg erzwang Octopussy das zweite Finale. Insgesamt nahmen 18 Teams am Turnier in der Steiermark teil.

Top 4: 1. Octopussy (Tim, Leon/Nürnberg, Pajac/Krakau), 2. Apollo 3 (Przemek, Maciek/Warschau, Maciek/Krakau), 3. MMA (Rrudy, Madej, Adi/Krakau), 4. The LasLawz (Dodi/Budapest, David/Genf, Slepi//Debrecen)

Video vom Turnier

Glücksritter Ind. II

4. Mai 2015

Die beiden Berliner Nico und Danny haben mit Pedro (München) die zweite Ausgabe des Glücksritter-Individuals in Ulm (02. - 03. Mai) gewonnen. Das Finalteam setzte sich im Endspiel gegen Jan (Augsburg), Reno und Fabian (beide Bern) durch. Für die Bambule-Spieler Nico und Danny war es nach dem Gewinn der Ulm-Open vergangenes Jahr bereits der zweite Erfolg in der Münsterstadt.

Bei teilweise sintflutartigen Regenfällen wurden insgesamt neun Runden gespielt. Rechtzeitig zum Finaltag am Sonntag zeigte sich das Wetter jedoch von seiner besseren Seite und so war Hauptveranstalter Olaf Concorde trotz der Wetterkapriolen am Ende sehr zufrieden: “Wir hatten ein tolles Turnier, es gab keine Unfälle, alles hat prima geklappt”. Über die Auszeichnung als bester Spieler (MVP) durfte sich der EM-Siebte Reno freuen.

Fabrice vom 1. Poloclub Köln verpasste nur denkbar knapp den Einzug ins Endspiel. Nachdem der 41-Jährige an Seite von Moggi (Duisburg) im Halbfinale bereits mit 0:3 zurückgelegen hatte, brachte der bullige Franzose sein Team mit drei Treffern in Folge zurück in die Partie. Und auch den Treffer zum 4:3 durch Nico egalisierte der DM-Fünfte nach einem schön rausgefahrenen Konter. Doch erneut war es Ergo-Tech-Nico, der das Golden Goal zum 5:4 markierte. "Das Spiel war auf Messers Schneide, jeder hätte den Finaleinzug verdient gehabt", zeigte sich Fabrice im Anschluss versöhnlich. Mit seiner Leistung war er nach diesem Halbfinal-Krimi ohnehin zufrieden: "Ich freue mich, rechtzeitig zur Turniersaison wieder zu alter Form gefunden zu haben”. Ebenso waren die Klub-Kollegen Jan und Katie aus der Domstadt angereist.

Oster-Turnier in Nantes

6. April 2015

Das hessische Bikepolo-Team Mohawks (Christoph, Clemens/Gießen, Jan/Frankfurt) hat das Oster-Turnier in Nantes (04. - 05. April) auf einen respektablen vierten Platz abgeschlossen und seine Ambitionen für die kommende Saison weiter untermauert. Der Amsterdam-Sieger schied in einem starken Teilnehmerfeld erst im LB-Finale gegen den späteren Finalisten "The Birds" um den WM-Dritten Dodi (Budapest) mit 1:3 aus.

Den Turniersieg heimste sich der aktuelle Welt- und Europameister Call Me Daddy ein. Das französische Topteam bezwang im Finale in der Neuauflage des Endspiels in Rouen die Birds mit 5:4. In einem packenden Finale drehte der viermalige französische Champion einen 1:4-Rückstand und verhinderte so das Final-Rückspiel.

Der deutsche Vizemeister Tim (Nürnberg) erreichte als Gastpieler mit den Macadam Cowboys (Hugo/Paris, Floris/Nantes) einen starken dritten Rang. Im WB-Halbfinale hatte das deutsch-französische Trio die Birds sensationell mit 1:0 ins Looserbracket geschickt. Insgesamt nahmen 16 Teams an dem Turnier an der Loire teil.

Abschlussranking Top 6: 1. Call Me Daddy (William, Paul/Paris, Luca/Cambridge), 2. The Birds (Alex/Paris, Dodi/Budapest, Morgain/Lyon), 3. Macadam Cowboys (Tim/Nürnberg, Hugo/Paris, Floris/Nantes), 4. Mohawk (Jan/Frankfurt, Clemens, Chris/Gießen), 5. Albatar (Riton/Perpignan, Silvio, Le/Toulouse), 5. Megadrive (Quentin, Clement, Tomas/Genf)

Büppelmania III

23. Februar 2015

Nürnbergs Ausnahmespieler Tim (20) hat mit dem Team Aale und Rolltreppen (NicoKid, Sebastian/Berlin) die dritte Ausgabe der Büppelmania (21. - 22. Februar) gewonnen und damit den sechsten Turniersieg seiner Karriere eingefahren.

Beim ersten deutschen Poloturnier des Jahres setzte sich der Turnierfavorit im Endspiel deutlich mit 5:1 gegen die tschechische Mannschaft Golem (Danny, Jirka/Brno, Jimmy/Prag) durch. Das offensiv ausgerichtete Siegerteam A&R dominierte die Veranstaltung an beiden Tagen und beendete jedes seiner zehn Spiele vorzeitig durch fünf Tore. Mit den Büppelaffen (Kevin, Andy, Leon/Nürnberg) landeten drei weitere Nürnberger auf dem dritten Rang. Vorjahressieger Buppelgum/Brüssel (Vincent, Brice, Antoine) konnte seinen Titel nicht verteidigen und musste sich nach einer 3:4-Niederlage im LB-Halbfinale mit Rang fünf begnügen. Der Poloclub Köln belegte mit Katie, Jan und Johannes den 17. Platz.

Abschlussranking Top 5: 1. Aale und Rolltreppen (Basti, NicoKid/Berlin, Tim/Nürnberg), 2. Golem (Dany, Jirka/Brno, Jimmy/Prag), 3. Büppelaffen (Kevin, Andy, Leon/Nürnberg), 4. Stainless Steel (Robert, Nico/Hamburg, Philipp/Hannover), 5. Buppelgum (Vincent, Brice, Antoine/Brüssel), Teresa Orlowski (Madej, Pajac, Rico/Krakau), ... 17. Holy Cologne (Katie, Jan und Johannes)

Pilotprojekt: PHBP

3. Februar 2015

"Bikepolo goes Pro" titelte vergangene Woche der amerikanische Bikepolo-Ausrüster Fixcraft auf seiner Facebook-Seite um auf die erste Professional Hardcourt Bike Polo Meisterschaft (PHBP) (31. Januar - 1. Februar) hinzuweisen. Unabhängig vom Nordamerikanischen Bikepoloverband (NHA) hat Fixcraft als Veranstalter ein Poloturnier durchgeführt, das unter möglichst professionellen Bedingungen ablief. Laut des Organisators steckten in dem Pilotprojekt ein gutes Jahr Planung.

Acht HD-Kameras, die um das Spielfeld angebracht waren, fingen das Geschehen auf dem Court ein. Das gedrehte Material soll in der Post-Production zu einem zweistündigen, fernsehetauglichen Video geschnitten werden und den Bikepolo-Sport als spektakulären und dynamischen Sport darstellen. Der profesionell produzierte Film kann dabei helfen, den Sport einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und so auch die Aufmerksamkeit größerer Sponsoren zu gewinnen.

Für die spielende Zunft selbst dürfte die Spielerstatistik von besonderem Interesse sein, die für jeden einzelnen Spieler des Turniers aufgezeichnet wurde. Bei Bikepolo-Wettbewerben wurden bis dato ausschließlich die Tore gezählt, nur in selten Fällen vermerkte der Schiedsrichter auch die Torschützen.

Bei der PHBP wurde in Anlehnung an professionalisierte Sportarten für jeden Spieler eine komplette Statistik erhoben, in der Parameter wie Anzahl der "Tap Outs", "Spielminuten", "geblockte Schüsse", "Torvorlagen" und "Balleroberungen" erhoben wurden. All dies konnte live auf der Bikepolo-Turnier-Seite www.podiumbikepolo.com verfolgt werden. Es fehlten lediglich übergreifende Spielstatistiken, wie beispielsweise der prozentuale Ballbesitz einer Mannschaft.

Stattgefunden hat das Einladungs-Turnier im Expo-Zentrum in Topeka/Kansas. Als Format wählten die Veranstalter ein 5er-Bench mit den sechs stärksten Communities aus Nordamerika. Nach einer Round-Robin wurde am Finaltag eine Single-Elemination mit jeweils 30 Minuten Spieldauer ausgespielt. Im Finale der mit 3000 US-Dollar dotierten Veranstaltung kam es zum Stadt-Derby aus Seattle: Der WM-Fünfte The Guardians gewann durch Golden Goal das Geschwister-Duell mit den Corgoyles mit 13:12 n.V. und strich das Preisgeld ein. Auf Rang drei landeten Vizeweltmeister Beavers (San Francisco) und die Northwest Pioneers (Portland).

Begleitet wurde das Spielgeschehen von den Kommentatoren Zach Woodward, Chandel Bodner und Malakai Edison.

Abschlussranking:

1. Guardians (Dustin Riggs, Cody Riggs, Julian Aristeo, Chris Simpson, Josh ThomasSan Francisco), 2. Seattle Corgoyles (Koyo Maeda, Sterling Quinn, Erica Compton, Stiven Jaramillo, Nick McLean), 3. Beavers (Brian Dillman, Eric Kremin, Joey Halvorsen, Andrew Weyland, Pierre Delamare) und Northwest Pioneers (Pete Abram, Jessi Connors , Drew Thomas, Aaron Hand, Michael Fletcher), 5. The Means (Chris Roberts, Alexis Mills, Nick Vaughan, Bernadette Watts, Mark Capriotti) und Split Shots (Miguel Reyes, Drew Rodenburgh, Bob Delgato, Chris Hammersly,Tiffany Morrow)

Bilderstrecke http://www.stalksofwheat.com/?p=224

Call Me Daddy triumphiert in Rouen

9. Februar 2015

Welt- und Europameister Call Me Daddy hat die diesjährige Ausgabe des legendären Epiphany-Turniers (07. - 08. Februar) im nordfranzösischen Rouen gewonnen. Der französische Meister setzte sich im Finale gegen Hugo Who? im Golden Goal mit 3:2 durch und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel.

Wie im Vorjahr stand Ungarns Ausnahmespieler Dodi (Budapest) mit seinem Team im Endspiel, doch erneut musste sich der WM-Dritte nach einer umkämpften Partie den französischen Topstars geschlagen geben. Auf einem guten dritten Rang landeten die Macadam Cowboys mit Ex-True-Danger Hugo (Paris). Bereits bei der französischen Meisterschaft im Herbst hatte das neu formierte Team mit dem vierten Platz auf sich aufmerksam gemacht. Gut möglich, dass die Cowboys in diesem Jahr auch bei der Europameisterschaft in Saragossa (14. - 20. September) eine Topplatzierung belegen werden. Als einziger deutscher Spieler schloss Vize-Europameister Moritz (Frankfurt) mit Josh (Cambridge) und Emmet (London) das Turnier auf Rang fünf ab. In den Swissrounds hatte das deutsch-britische Trio den späteren Sieger CMD noch mit 3:1 geschlagen.

16 Teams starteten beim europäischen Winter-Klassiker, der als erste Standortbestimmung für die bevorstehende Saison gilt.

Abschlussranking:

1. Call Me Daddy (Luca/Cambridge, William, Paul/Paris), 2. Hugo Who? (Dodi/Budapest, Morgain/Lyon, Alex/Paris), 3. Macadam Cowboy (Tony, Floris/Nantes, Hugo/Paris), 4. Megadrive (Quentin, Clement, Tomas/Genf), 5. V (Josh/Cambridge, Emmet/London, Moritz/Frankfurt),  Les Chefs (Greg/Paris, Woods, Pierre-Maximilien/Rouen), 7. Témoilesnichons (Vincent, Gatien, Quentin/Annecy), Beardless (Madej, Maciek, Pajac/Krakau), 9. Los Bigotes (Brice/Brüssel, Damien, Julien/Montpellier), Cactus (Quentin/Nancy, Nicolas, Quentin/Rouen), Eeels (EdoB, EdoA/Italien, Enrico/Vicenza), Raccoons (Guillaume, Louis, Antoine/Bordeaux), 13. Big Massive Hairy Tits (Kropa, Johnny, Dave/Dublin), RFM (Rene/Paris, Fred, Guillaume/Rouen), Mojo (Jojo/Genf, Cathal/Montpellier, Le/Toulouse), Les Gamins (Fabrice, Gabin, Adam/Rouen)

Video folgt

League de L´Est #10

26. Januar 2015

Die Kölner Katie und Jan haben bei der zehnten Ausgabe der League de L´Est (17./18. Januar) in Nancy mit dem Team Mannheim sensationell das Finale erreicht. Der Sieg ging an den nordfranzösichen Gastgeber (Jojo, Pablo, Phil, Tomlerom, Tomtox), der sich im Endspiel mit 6:5 durchsetzte. Für Mannheim spielten Jan, Katie (beide Köln), Elodie (Straßburg), Hannes und Daniel (beide Mannheim). Die nächste League de L´Est wird am 15. Februar im belgischen Namur ausgetragen.

Video League de L´Est#10

Französische  Meisterschaft 2014

Oktober 14

Nach elf Siegen und dem beeindruckenden Torverhältnis von 47:8 hat der Welt- und Europameister Call Me Daddy (Paul, Will, Luca) im südfranzösischen Perpignan zum vierten Mal in Folge die Französische Meisterschaft (10. - 12. Oktober) gewonnen und damit nach 2012 zum zweiten Mal das Triple geholt. In der Neuauflage des Vorjahresfinals setzte sich der Titelverteidiger aus Paris/Toulouse gegen den EM-Dritten True Danger (Morgain/Lyon, Alex, Greg/Paris) deutlich mit 5:2 durch. Der frühere CMD-Spieler Greg (Paris) hatte bei True Danger Hugo (Paris) ersetzt, der mit den Macadam Cowboys (Tony/Cen, Floris/Nantes) den vierten Platz belegte. Einen starken dritten Platz erreichte der WM-Siebzehnte Temoi les Nichons (Vincent, Gatien, Quentin/Annecy).

Video FHBPC2014

GSN Ind. IV

Oktober 14

Frankfurts Ausnahmespieler Moritz hat das Finale der vierten Ausgabe des Gießen-Individuals (11./12. Oktober) gewonnen und damit nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft seinen zweiten Titel der Saison geholt. Moritz, der in Gießen 2011 das Halbfinale erreicht hatte, führte sein zugelostes Final-Team (Miguel/Frankfurt, Nico/Hamburg) mit präzisen Big-Shots zu einem 5:3-Sieg. Endspielgegner waren Fabrice (Köln), Karsten (Berlin) und Seriensieger LeftyBasti (Gießen), der erstmals seit Bestehen des Turniers nicht zum Siegerteam gehörte. Karsten hatte das Turnier am Schwanenteich bereits 2011 gewonnen, für Fabrice war es die erste Finalteilnahme. Als beste Frau schied Katie mit Vorjahressieger Hagen (beide Köln) im Halbfinale aus. Ebenso waren aus Köln Marc und Jan angereist.

Amsterdam Weekender II

September 14

Das hessische Team Mohawks mit Jan (Frankfurt) und den Gießen-Brüdern Christoph und Clemens hat die zweite Ausgabe des Amsterdam-Weekenders (27./28. September) gewonnen. Mit einem ungefährdeten 5:3 setzte sich das Trio um die Halle-Open-Sieger Chris/Clem im Finale gegen Team Benz (Brüssel) durch. Rang drei belegte mit den Schoppepetzern ebenfalls eine Spielgemeinschaft aus Gießen und Frankfurt: Moritz und Riko (beide Frankfurt) waren mit Jupp (Gießen) zuvor im LB-Finale mit 1:3 an Benz gescheitert.

Fabrice und Jan (beide Köln) schlossen das Turnier mit Ex-Bambule-Spieler Lette (Berlin) auf dem fünften Platz ab. Bon Patrol hatte am Sanstag alle vier Swiss-Rounds gewonnen und stand am Finaltag nach zwei weiteren Siegen unter den vier besten Teams. Im Halbfinale scheiterte das Trio jedoch knapp mit 1:2 an den Schoppepetzern und im Anschluss an einem Berliner Team um Bambule-Urgestein Nico (1:3). "Schade, wir waren ganz nah dran am Podestplatz, gegen die Schoppepetzer fangen wir uns ein völlig unnötiges Gegentor zum 1:2", sagte Fabrice im Anschluss bei der Pressekonferenz.

Insgesamt spielten 18 Teams mit Spielern aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Polen um den Turniersieg.

Abschlussranking Top 5 (18 Teams):

1. Mohawks (Jan/Frankfurt, Christoph, Clemens/Gießen), 2. BeNZ BeNZ BeNZ (Patrick, Brice, Mass/Brüssel), 3. Schoppepetzer (Moritz, Riko/Frankfurt, Jupp/Gießen), 4. Schippe voll scheisse (Nico, Andy/Berlin, Rutger/Niederlande), 5. Bong Patrol (Lette/Berlin, Jan, Fabrice/Köln)

Video Amsterdam-Weekender

Le Grand Royal II

September 14

Der deutsche Vizemeister Tim (Nürnberg) hat mit dem Team Commercial Suicide (LeftyPhil/München, Anthony/Toulouse) das prestigeträchtige Grand Royal II (20./21. September) in Brüssel gewonnen und damit bereits seinen dritten Turniersieg in diesem Jahr eingefahren. Im Herzen der belgischen Hauptstadt entschied das deutsch-französische Team beim hochklassig besetzten Turnier das Finale gegen die Spielgemeinschaft FFM/GSN mit den Vize-Europameistern David, Eddy (beide Frankfurt) sowie Clemens (Gießen) denkbar knapp mit 0:1, 1:0 für sich. Vorjahresfinalist Eddy musste sich bei der zweiten Ausgabe des königlichen Turniers erneut mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Auf dem dritten Platz landete der WM-Dritte Outlawz bei denen im Vergleich zum Weltmeisterschafts-Lineup Moritz (Frankfurt) für Goali Sammy (Genf) ins Team gerückt war.

Abschlussranking Top 6 (18 Teams):

1. Commercial Suicide (LeftyPhil/München, Tim/Nürnberg, Anthony/Toulouse), 2. SG Frankfurt/Gießen (David, Eddy/Frankfurt, Clemens/Gießen), 3. Outlawz (Dodi/Budapest, Moritz/Frankfurt, Piks/Genf), 4. True Nichons (Quentin, Vincent/Annecy, Hugo/Paris), 5. Club Martino (Vincent, Antoine, Brice/Brüssel), Los Bigotes Hasta Las Rodillas (Damien, Julien/Montpellier, Dadou/Paris)

3...2...1... Halle II

September 14

Robert (Hamburg) vom Team Power Rangers zeigt sich zum Ende der Saison in bestechender Form und gewinnt sein zweites Turnier in Folge. Nach dem Heimtriumph in der Vorwoche mit Power Pussy hat der DM-Siebte als Gastspieler beim Team Instinct (Clemens, Chris/Gießen) die zweite Ausgabe der Halle Open (13./14. September) gewonnen und damit seine Finalniederlage aus dem Vorjahr gegen die Nelesons vergessen gemacht. Im Endspiel stand mit Bambule (Berlin) ein alter Bekannter gegenüber. In einer umkämpften Partie setzte sich der WM-Teilnehmer Instinct mit 4:3 gegen den Hauptstadtclub durch, für den es nach Ulm und Hamburg bereits die dritte Finalteilnahme in Folge war. Auf Rang drei landete der deutsche Vizemeister Octopussy (Nürnberg), bei denen Kraken-Legende Ralf für Josef im Aufgebot stand.

Auch ein Kölner hatte Grund zur Freude: Jan wurde für seine außergewöhnliche Leistung bei den Tomahawks als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnet.

Team Badvice erreichte mit Fabrice, Hagen (beide Köln) und Flo (Münster) Platz fünf. Nach einem Überraschungssieg im Auftaktspiel gegen den EM-Neunten Octopussy überstand der DM-Siebte die fünf Swissrounds ungeschlagen und schied am Finaltag erst nach einer knappen 2:1-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Instinct sowie einem 3:2 gegen Butan (Tschechien/Österreich) aus. Jan schloss das Turnier mit Katie (Köln) und Bernd (Berlin) auf Rang sieben ab. Dem Aus im LB-Viertelfinale waren einige mitreißende Spiele der Tomahawks vorausgegangen, in denen Jan durch wichtige Tore mehrmals zum Matchwinner avancierte.

Abschlussranking Top 10 (Teilnehmer: 18 Teams):

1. Instinct (Christoph, Clemens/Gießen, Robert/Hamburg), 2. Bambule (Nico, Danny, Nico/Berlin), 3. Octopussy (Ralph, Leon, Tim/Nürnberg), 4. Propan Butan (Django/Graz, Jirka/Prag, Mateen/Wien), 5. Des Mog(g)i (Daniel/Duisburg, Vitalijs/Riga), Badvice (Fabrice, Hagen/Köln, Florian/Münster), 7. Tomahawk (Jan, Katie/Köln, Bernd/Berlin), 303 (Kristaps, Reinis, VJenda, Martin/Pardubice), Polopöbel (Nele, Marko, Robert/Halle), 9. Mad Eagle (Michel, Daniel, Axel/Halle), Chopstick (Chris, Nico, Christoph/Hamburg), Beton (Jimmy/Prag, Jupp/Gießen, Sebastian/Münster)

Video Halle-Open II

Hamburg Arena Open IV

September 14

Der DM-Zweite Tim (Nürnberg) hat mit seinem Club-Kollegen Thomas und Lokalmatador Robert die vierte Ausgabe der Hamburg Arena Open (06./07. September) gewonnen und damit nach Leipzig seinen zweiten Titel der Saison geholt. Team Power Pussy setzte sich in einem hochdramatischen Finale mit 5:4 n.V. gegen Vorjahresfinalist Bambule (Berlin) durch.

Fünf Minuten vor Spielende lagen die Franken mit 1:3 zurück, der Spielverlauf bis dahin deutete auf ein zweites Finale hin. Doch ausgerechnet Routinier Thomas, der vorranging das Nürnberger Tor gehütet hatte, vollendete einen Konter zum 2:3-Anschlusstreffer (12:50). Es vergingen nur weitere 40 Sekunden bis Bambule-Kapitän Danny mit dem Treffer zum 2:4 wieder den alten Abstand herstellte (13:31). Die rund 80 Zuschauer an der Bande sahen eine intensive Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Der Vorjahres-Vierte Robert hielt die Partie schließlich mit seinem Treffer zum 3:4 weiter offen.

Nun kam die Show des Shootingstars aus Nürnberg: Tim traf nach schöner Vorarbeit von Robert 30 Sekunden vor Abpfiff zum 4:4 und führte so die Verlängerung herbei. Nach nur 1:23 Minuten traf der Nürnberger Goalgetter zum Turniersieg.

"Großartig, wir haben den Teller!", freute sich der DM-Fünfte Thomas über diesen Turniersieg. "Das war ein gutes Stück Arbeit aber in der Verlängerung wusste ich, dass wir noch frischer sind und es schaffen können."

Das aus Köln angereiste Team The Canadian Strikes Back um Kult-Kanadier Mark William Asseltine (Vancouver) belegte hinter dem Hamburger Traditionsteam Inkasso den vierten Rang. Die Swiss-Rounds aus 24 Teams schlossen die Domstädter (Mark, Timon, Hagen) auf dem dritten Rang ab und spielten sich am Folgetag bis ins LB-Halbfinale. Dort musste in der Verlängerung eine 2:3-Niederlage gegen die heimstarken Spieler von Inkasso Altona verkraftet werden. Jan (Köln) schloss mit Flo und Christoph (beide Münster) das Turnier auf einem guten fünften Rang ab und Marc (Köln) landete auf Platz 17. An dem traditionellen Herbstturnier in Hamburg-Stellingen nahmen 24 Teams teil.

Abschlussranking Top 10:

1. Power Pussy (Robert/Hamburg, Thomas, Tim/Nürnberg), 2. Bambule (Nico, Danny, Bernd/Berlin), 3. Inkasso (Didi, Andy, Chris/Hamburg), 4. The Canadian Strikes Back (Timon, Hagen/Köln, Mark/Vancouver), 5. Reservoir Dogs (Philip/Hamburg, Markus, Florian/Hannover), 6. Die Allesrasierer (Jan/Köln, Florian, Christoph/Münster) 7. Pyromanics (Marie, Florian, Niklas/Büppel), Jackie Chan Is Dead (Simon, Ward, Joshua/Antwerpen), 9. Mellow Gold (Felix, Ben/Bielefeld), No Mercy (Johannes/Berlin, Tommy, Tom/Hannover), Opticons (David, Phil, Flo/Hamburg), Hati Hati (Petra, Basti, Oliver/Gießen), ... 17. Keiner Will (Reimer/Berlin, Marc/Köln)

6. Weltmeisterschaft 2014

30.08.2014

Der dreimalige Europameister Call Me Daddy (Frankreich) hat die sechste Bikepolo-Weltmeisterschaft in Montpellier gewonnen und darf nach dem Titelgewinn 2012 in Genf zum zweiten Mal die wichtigste Trophäe im Bikepolosport entgegennehmen. In der Neuauflage des Vorjahres-Finals bezwang das französische Trio um SuperLuca den Titelverteidiger Beavers (San Francisco) mit 5:3. Nach einem frühen Rückstand drehte der Europameister die Partie, ehe Kapitän Polo einen Konter über die linke Außenbahn mustergültig mit dem Siegtreffer abschloss.

"Diese Finale haben sich alle gewünscht. Ich kann es noch garnicht wirklich fassen nach dem EM-Gewinn jetzt auch noch Weltmeister geworden zu sein" freute sich LeftyWill kurz nach Abpfiff.

Den dritten Platz belegte Bordeaux-Open Sieger Outlawz (Ungarn/Schweiz) mit Ausnahmespieler Dodi (Budapest). Der EM-Fünfte hatte die Beavers im Halbfinale in einer spektakulären Partie mit 5:4 ins Looserbracket geschossen. Im LB-Finale kam es zum Wiedersehen, welches der Nordamerika-Meister dieses Mal deutlich mit 5:1 für sich entschied und den Finaleinzug über den Umweg der Verliererrunde perfekt machte. Neben dem dritten Platz durfte sich Dodi über die ehrenvolle Auszeichnung zum wertvollsten Spieler (MVP) freuen.

Vize-Europameister Edisons (Frankfurt) konnte die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Nach einer durchwachsenen Vorrunde (5-3-1) musste der Deutsche Meister im Viertelfinale eine knappe Niederlage (0:1) gegen den späteren Sieger Call Me Daddy verkraften. Im Euro-Klassiker sorgte Luca per Golden Goal für die Entscheidung. Im Loosberbracket gewannen die Edisons zunächst klar gegen die Scallywags aus Spanien, jedoch schied der Vorjahres-Vierte im Anschluss gegen den Vize-Weltmeister von 2012 The Guardians (Seattle) nach einer 2:4-Niederlage aus. Am Ende wars der siebte Platz für das Frankfurter-Team. Der EM-Neunte Octopussy (Nürnberg) präsentierte sich in den Swissrounds in bestechender Form und zeigte eine ebenso überzeugende Leistung in der zweiten Bracket-Runde gegen die Beavers. Doch eine 30-Sekunden-Strafe für Goali Josef wussten die Superstars von der Westküste zu nutzen und gingen mit 1:0 in Führung. Leon gelang per Longshot der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:2, doch am Ende zeigte die Anzeigetafel ein 1:3 an. Im Anschluss musste das junge Trio eine vermeidbare Niederlage gegen die Scallywags hinnehmen: Alejandro traf per Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte zum Golden Goal. Zuvor hatte Tim sein Team kurz vor Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung gerettet (Platz 17). Die Power Rangers, bei denen Florian (Hannover) für Max ins Team gerückt war, schafften den Einzug in die Elimination-Runde (Platz 21). Instinct (Gießen) war tags zuvor kanpp an der Hürde der Top 28 gescheitert.

Weltmeister-Chronik

2014 in Montpellier: Call Me Daddy (Paris/Toulouse)

2013 in Fort Lauderdale: Beavers (San Francisco)

2012 in Genf: Call Me Daddy (Paris/Toulouse)

2011 in Seattle: Crazy Canucks (Vancouver)

2010 in Berlin: Beaver Boys (Milwaukee)

2009 in Philadelphia: Smile (Seattle)

2008 in Toronto: Heat Lightning (USA)

1st Ulm Open

25.08.2014

Beim kleinen Sommerturnier im württembergischen Ulm hat sich der DM-Dritte Bambule (Berlin) im Endspiel gegen den 1. Poloclub Köln (Mirko, Bostl, Hagen) mit 5:3 durchgesetzt. Danny wusste einen Verteidigungsfehler der Domstädter zu nutzen und schob aus kurzer Distanz zum Siegtor ein. Zuvor hatte das Kölner Trio nach einem umkämpften 5:4-Sieg im LB-Finale gegen die Moggi Brüder Pedro/Daniel (München/Duisburg) und Miguel (Frankfurt) den Finaleinzug perfekt gemacht. Jan und Katie (Köln) schlossen das Turnier mit Caroline (Ulm) auf Rang neun ab. Insgesamt nahmen 13 Teams an den erstmals ausgetragenen Ulm-Open teil.

Abschlussranking: 1. Bambule (Nico, Danny, Bern/Konstanz), 2. 1. Poloclub Köln (Hagen, Mirko, Sebastian/Köln), 3. Die drei lustigen Zwei (Daniel/Duisburg, Miguel/Frankfurt, Pedro/München), 4. Rhein-Neckar-Kartell (MalletMike, Matthew/Heilbronn, Max/Mannheim), 5. Monkey see Monkey do (Hannes, Max, Steffen/Mannheim), Baking Bread (Django/Graz, Johannes/Salzburg, Wolfgang/Wien), 7. Die böse alte Frau (Jan, Robert/Augsburg, Dominik/Ulm), Furious Friends (Bene, Ole, Marcy/Ulm), 9. Holy Macaronies (Michael, Majo, Benedikt/München), Steady pace wins the race (Toby, Raphael, Adrian/Ulm), Fluqua (Kristina/Austin, Lisa, Christian/Nürnberg), The Rolling Stoners(Jan, Katie/Köln, Caroline/Ulm), 10. Crust Bike Trust (Christian, Pascal, Rayk/Regensburg

Berlin:Mixed Open 2014

05.08.2014

Edeltechniker Dodi (Budapest) hat mit dem Team Inlaws die prestigeträchtigen Berlin Open gewonnen und seiner umfangreichen Sammlung einen weiteren Titel hinzugefügt. Im Finale setzte sich das internationale Team aus Ungarn, Lettland und der Schweiz mit 2:5, 4:1 gegen die Fainting Goats (Tim/Nürnberg, Pajac/Krakau, Hagen/Köln) durch. Auf Rang drei landete Gastgeber Bambule.

Bostl (Köln), der bei den Power Rangers für Max ins Team gerückt war, spielte mit seinem Team eine erfolgreiche Vorrunde und musste erst im LB-Halbfinale gegen den späteren Finalisten Fainting Goats nach einer 1:5-Niederlage die Segel streichen. Mit dem Team The Handsome Hoff erreichte Jan (Köln) Rang 25. Insgesamt nahmen an dem dreitägigen Turnier auf dem Tempelhofer Feld 34 Teams teil. Darunter SpielerInnen aus Neuseeland und den Vereinigten Staaten.

Abschlussranking: Top 10 + Köln: 1. Inlaws (Dodi/Budapest, David/Genf, Janis/Riga), 2. Fainting Goats (Hagen/Köln, Tim/Nürnberg, Pajac/Krakau), 3. Bambule (Nico, Danny/Berlin, Josef/Nürnberg), 4. Klassenfahrt (Sebastian/Köln, Robert/Hamburg, Philipp/Hannover), 5. Reservoir Dogs (Philip/Hamburg, Markus, Florian/Hannover), 5. The Kakao Sentence (Dany, Jirka/Brno, Adi/Krakau), 7. Du Nicht! (Nico, Daniel, Sebastian/Berlin), Apollo 3 (Kuba, Maciek, Michal/Warschau), Nachtzug 176 (Hannes, Max/Mannheim), Les Ponyroids (Matteo/Italien, Rudy/Krakau, Mateen/Wien), One Got Fat (Django, Marco, Prolo/Graz), Marcus3001 (Vinz, Marcus, Alexis/Genf), … 25. The handsome Hoff (Kristina/Austin, Jan/Köln, Guy/Neuseeland)

5. Deutsche Meisterschaft

30.07.2014

Der deutsche Rekordmeister Edisons (Frankfurt) hat in Oberhausen zum dritten Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Der Titelverteidiger entschied das Finale gegen Leipzig-Open-Sieger Octopussy (Nürnberg) mit 5:2 für sich und bescherte damit Moritz den vierten DM-Titel seiner Karriere.

Für das beste Kölner Abschneiden bei einer DM sorgten die Fantomas mit Mirko, Fabrice (beide Köln) und Thomas (Nürnberg), die einen hervorragenden fünften Platz erreichten. Zuvor hatte sich das Trio im Kölner Derby gegen Badvice (Bostl, Hgn/Köln, Flo/Münster) mit 2:1 durchgesetzt.

Turnierfavorit Edisons gewann alle seine zehn Spiele und ließ sich im Finale auch nach einem frühen 0:2-Rückstand nicht von seinem Vorhaben abbringen den Titel erneut zu verteidigen. Nürnbergs Starspieler Tim hatte sein Team, bei dem Vincent (Brüssel) für den verhinderten Leon ins Team gerückt war, zuvor in Führung gebracht. Ein umstrittenes Tor von Moritz zum 2:2-Ausgleich brachte jedoch die Wende. Der Titelverteidiger erspielte sich zusehends mehr Torchancen und verhinderte mit dem letztendlich souveränen 5:2-Sieg ein zweites Finale gegen den EM-Neunten.

Der "weiße Brasilianer" Jan (Köln) erreichte mit DesMoggi nach einer Niederlage gegen Got Balls (Mannheim) den 17. Platz. Mario und DM-Debütant Johannes (beide Köln) qualifizierten sich mit KöBiKö ebenso für die Elimination-Round am Sonntag, wie Marc, der mit seinem Team ZiZ den 25. Platz belegte. Hauptorganisatorin des Events Katie schloss das Turnier mit dem Sponsoren-Team Dock11-Syndikat auf Platz 32 ab.

An der fünften Deutschen Bikepolo-Meisterschaft nahmen 43 Teams teil, die an drei Tagen um den Titel spielten.

Abschlussranking:

1.Edisons (David, Eddy, Moritz/Frankfurt), 2. Octopussy (Vincent/Brüssel, Joseph, Tim/Nürnberg), 3. Bambule (Nico, Danny, Lette/Berlin), 4. Whatever (Dodi/Budapest, Sebastian, Phil/München), 5. Fantomas (Fabrice, Mirko/Köln, Thomas/Nürnberg), IhrStinkt! (Jan/Frankfurt, Christoph, Lukas/Gießen), 7. The Munich Sentence (Katrin, Matthias/München, Jirka/Prag), Power Rangers (Max/Karlsruhe, Robert/Hamburg, Philipp/Hannover), 9. Badvice (Hagen, Sebastian/Köln, Florian/Münster), ReservoirDogs (Markus, Florian/Hannover Philip/Karlsruhe), TrittfrequenzJunkiez (Michi, Nico, Basti/Berlin), Aces of Spades (Ufo/Nürnberg, Ole/Ulm, Mateen/Wien), 13. Got Balls (Daniel, Krzysztof/Heidelberg, Hannes/Mannheim), Mellow Gold (Felix, David, Benjamin/Bielefeld), Großkatzenhybride (Adam, Angie/Berlin, Jupp/Gießen), SexPiksels (Anna, Johanna/Frankfurt, Elodie/Straßburg), 17. Des Mog(g)i (Jan/Köln, Daniel/Duisburg, Sebastian/Münster), Büppelmaniacs (Bram/Arnheim, Frank, Niklas/Büppel), Metaphorischer Kugelblitz (Peppino/Catania, Björn/Frankfurt, Richie/Leipzig), Ironic Empire (Kristina/Austin, Marc/Berlin, Karsten/Leipzig), Wird Überbewertet (Alex, Karl/Freiburg, Maximilian/Heidelberg), Heatfluxes (Jonas, Oliver, Jakob/Gießen), Polopöbel (Nele, Marko, Robert/Halle), Kein Problem (Matze, Georg, Jakob/Hannover), 25. CogSuckers (Philip, Jens, Matthew/Heilbronn), LiAnKe (Lisa, Kevin, Andi/Nürnberg), KöBiKö (Dominik/Bielefeld, Mario, Johannes/Köln), Team Julien (Miguel, Rado, Julian/Frankfurt), ZiZ (Marc/Köln, David, Christoph/Hamburg), Inka$$o (Andy, Chris, Robert/Hamburg), Lawine (Sebastian, Sascha, Basti/Gießen), BämBoomBäng (Käthe, Gitti/Berlin, Bernd/Konstanz), 26. Keule, 27. The Luninous Pussy Effekt, 28. Holy Macaroni, 29. Horny Riders, 30. Old Guns, 31. DiggesDingDigga, 32. Dock11 Syndikat (u.a.Katie/Köln) 33. PowPeng!, 34. Per Anhalter durch die Poloxie, 35. PeppermintShooterUnicorns

Bisherige Deutsche Meister

Oberhausen 2014: Edisons (David, Eddy, Moritz)

Oberhausen 2013: Edisons (David, Eddy, Moritz)

Hannover 2012: Edisons (Eddy, Moritz, Robert)

Hannover 2011: Bull Shit (Jamie, Til, Pablo)

Frankfurt 2010: Polosynthese (Anna, David, Moritz)

http://ghbpc2014.blogspot.de

North Americans 2014

Juli 2014

Weltmeister Beavers (Kremin/Chris, Brian, Joey) hat die nordamerikanische Bikepolo-Meisterschaft in Minneapolis gewonnen. Das Trio aus San Francisco sicherte sich mit einem 5:3, 5:4-Finalsieg gegen Portland United bereits zum dritten Mal in Folge die wichtigste Trophäe auf dem nordamerikanischen Kontinent. Dabei musste das ambitionierte Team von der Westküste den Ausfall von Kremin verkraften, der mit einer Handgelenksverletzung das Turnier bereits in der Vorrunde verlassen musste. Mit Sub Chris Simpson (Milwaukee) schlug der Titelverteidiger im Looserbracket-Finale den Vizemeister Guardians (Seattle) mit 5:2 und zog anschließend ins Finale gegen den Vorjahres-Vierten Portland United ein.

Enttäuschend lief es für den WM-Dritten Assassins (Seattle). Das Team um Kouyo blieb hinter seinen Erwartungen und beendete das Turnier auf dem neunten Rang.

Europameisterschaft VI in Padua

Juni 2014

Titelverteidiger Call Me Daddy hat bei der sechsten Bikepolo-Europameisterschaft in Padua/Italien den Titel-Hattrick perfekt gemacht und bleibt das Maß aller Dinge im europäischen Bikepolosport. Das französische Spitzenteam gewann das Endspiel gegen die Edisons aus Frankfurt mit 4:5, 5:3. Der erst zu Beginn der Saison zu CMD gewechselte Luca (Cambridge) erzielte im ewigen Duell das Siegtor für den Vizeweltmeister. Die Frankfurter Edisons mussten sich wie in den beiden Jahren zuvor mit dem zweiten Platz zufrieden geben. EM-Dritter wurde Lucas Ex-Team True Danger (Frankreich).

Wie im Vorjahr mussten sich die Edisons im Winnerbrackt-Finale dem favorisierten Trio aus Toulouse/Paris geschlagen geben (5:2) und den Umweg über die kräfteraubende Verliererrunde gehen. Nach einem mühsamen 3:2-Sieg gegen den Vorjahres-Vierten True Danger standen sich die beiden Polo-Schwergewichte im Finale erneut gegenüber.

Nicht nur die aus Deutschland mitgereisten Fans wünschten sich eine Wachablösung auf dem europäischen Polo-Thron - auch die anderen Nationen honorierten das attraktive Spiel des Teams aus Frankfurt. Mo erzielte durch seine präzisen Bigshots drei Tore und führte sein Team, wie im Vorjahr, mit einem 5:4-Sieg ins zweite Finale.

Angefeuert von rund 500 Zuschauern, die mit Trommeln und bengalischen Feuern für Stimmung sorgten, war es erneut Moritz, der sein Team in Führung brachte. Die Sensation war zum Greifen nah. Eddy feuerte seine beiden Mitspieler immer wieder lautstark an und half seinem Team durch intelligentes Blockspiel zahlreiche Torchancen zu kreieren. Doch die Begegnung wurde mit zunehmende Spieldauer ruppiger. Viele Unterbrechungen, die meist ihre Ursache in übertrieben hartem Spiel von Luca hatten, prägten fortan den zweiten Durchgang. Der gute britische Referee Tim Warina war gezwungen durchzugreifen und belegte den 19-Jährigen mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe. Warina erkannte insgesamt drei Tore des französischen Meisters wegen vorangegangenen Foulspiels nicht an, doch auch davon ließ sich das französische Star-Ensemble nicht aus der Ruhe bringen. Das Trio um Kapitän Polo (Toulouse) blieb seinem nüchternen und effizienten Spiel mit Goali-Blocks treu. Superstar Luca sicherte sich mit dem entscheidenden Tor zum 5:3 den Eintrag in die Polo-Geschichtsbücher und sorgte für großen Jubel bei den französischen Fans.

Publikumsliebling Moritz, der bereits zum vierten Mal Vize-Europameister wurde, war trotz der Niederlage überglücklich: „Unbeschreiblich, das Finale war der Wahnsinn. Alle Zuschauer waren auf unserer Seite - gefühlt haben wir gewonnen.“ LeftyWill (Paris), der mit seinen Toren großen Anteil am erneuten Titelgewinn seines Teams hatte, zeigte sich erleichtert: „Es war unheimlich schwer für uns, die Edisons haben uns absolut alles abverlangt. Ich bin wahnsinnig stolz, den Pokal erneut nach Frankreich geholt zu haben.“

Nachdem L´Equipe (Schweiz) die Jahre 2009 - 2011 in Europa dominierte, hat nun Call Me Daddy mit dem dritten Titel gleichgezogen und ist mehr denn je Favorit auf den Gewinn der Weltmeisterschaft in Montpellier (27. - 30. August).

Leipzig-Champion Octopussy (Nürnberg) belegte bei der ersten EM-Teilnahme als zweitbestes deutsches Teams den starken neunten Platz. Damit hat das Nürnberger Trio die Qualifikation zur WM ebenso geschafft wie die Power Rangers (Karlsruhe/Hamburg/Hannover) und Instinct (Gießen) (beide Platz 13). Bambule (Berlin) landete auf Platz 17 und Badvice (Köln/Münster/München) belegte wie DesMoggi (Duisburg/Gießen/Münster) Rang 25. Erfreulich aus deutscher Sicht: Alle Teams schafften den Sprung in die Elemination-Round am Samstag. In dem erstklassig besetzten Teilnehmerfeld spielten 60 Teams aus 18 Ländern um die EM-Krone.

Abschlussranking Top 10 + deutsche Teams:

1. Call Me Daddy (Luca/Cambridge, William/Paris, Paul/Toulouse), 2. Edisons (David, Eddy, Moritz/Frankfurt) , 3. True Danger (Morgain/Lyon, Alex, Hugo/Paris), 4. Sophie (Daniel, Pete, Lukas/Bern), 5. Outlaws MF (Dodi/Budapest, Sammy, Piks/Genf), The Break Up (Josh, Hayden/Cambridge, Jon/London), 7. Wolfgang (Quentin, Manu, Clement/Genf), Whoever (Reno, Reto/Bern, Phil/München), 9. Peregrine (Chris/Brighton, Cameron, Mat/London), Octopussy (Leon, Josef, Tim/Nürnberg), Mondial (Emmet, Adam, Rupert/London), 9. Scallywags (Alejandro/Barcelona, Guillaume/Bordeaux, Mehdi), … 13. Power Rangers (Max/Karlsruhe, Robert/Hamburg, Philipp/Hannover), Instinct (Lukas, Clemens, Christoph/Gießen), … 17. Bambule (Nico, Danny, Nico/Berlin), … 25. Badvice (Hagen/Köln, Florian/Münster, Sebastian/München), Des Mog(g)i (Daniel/Duisburg, LeftyBasti/Gießen, Sebastian/Münster)

Bisherige Europameister:

London 2009: L´Equipe (Schweiz)

Genf 2010: L´Equipe (Schweiz)

Barcelona 2011: L´Equipe (Schweiz)

Paris 2012: Call Me Daddy (Frankreich)

Krakau 2013: Call Me Daddy (Frankreich)

Padua 2014: Call Me Daddy (Frankreich)

Video EHBPC Padua

Peppermint-Cup II in Leipzig

Juni 2014

Das Nürnberger Team Octopussy (Tim, Leon, Josef) hat die zweite Auflage des Leipziger Peppermint-Cups gewonnen. Gegen Vorjahres-Finalist Bambule (Berlin) setzte sich das junge Team im Endspiel mit 4:3 durch und unterstrich seine Ambitionen für die bevorstehende Europameisterschaft in Padua (25. - 29. Juni). Titelverteidiger Apollo3 (Warschau) musste in der Neuauflage des letztjährigen Finals gegen Bambule im Looserbracket-Halbfinale nach einem deutlichen 0:4 die Segel streichen. Auch der Vize-Europameister Edisons (Frankfurt), der mit LeftyPhil (München) als Sub für Mo an den Start gegangen war, konnte nicht vollends überzeugen und landete hinter dem polnischen Meister Beardless (Krakau) auf Rang vier.

Der 1. Poloclub Köln (Katie, Marc, Jan) belegte nach einer starken Vorrunde Rang 17. Reisters Reste Reisen (Timon, Fabrice/Köln, Oliver/Gießen) erreichten Platz neun und Badvice (Florian/Münster, Jan/FFM, Hagen/Köln) schloss das internationale Turnier, an dem 24 Teams teilnahmen, auf Rang fünf ab.

Straßburg-Open 2014

09.06.2014

Das Genfer Team Wolfgang hat sich bei den Straßburg-Open in einem starken Teilnehmerfeld aus 16 Mannschaften zum Sieger gekürt. Der Schweizer Meister, bei dem Johan Poney für Quentin zum Einsatz kam, setzte sich in einem hochklassigen Finale mit 2:1 gegen den deutschen Meister Edisons (Frankfurt) durch. Zuvor hatte der WM-Neunte um Kapitän Clement seinen Finalgegner in der dritten Double-Elemination-Runde mit 2:1 ins Looser-Bracket geschickt.

Fabrice (Köln) schloss das Turnier mit den beiden Nürnbergern Tim und Thomas auf einem starken fünften Rang ab.

Das Trio feierte mit einem überraschenden 3:1-Sieg gegen die Edisons in der ersten Swiss-Round einen Turnierstart nach Maß und schloss die Vorrunde mit einer ausgeglichenen Bilanz (2-2-2) auf Rang acht ab. Am Finaltag gelang Triple X zunächst ein 3:1-Erfolg über die Morgansons mit Ausnahmespieler Morgan (Frankreich/True Danger), doch nach einer Niederlage gegen Sophie (Schweiz), musste die Reise im Looserbracket fortgesetzt werden. Im Achtelfinale setzte sich die Nürnberg-Köln-Connection gegen die Moteur Fuckers (Genf) um Euro-MVP Piks in einer umkämpften Partie mit 2:0 durch. So kam es im LB-Viertelfinale zu einem Wiedersehen mit den Edisons, welches der Vize-Europameister mit 2:1 durch Golden Goal für sich entschied. Dennoch zeigte sich Fabrice, der im Vorjahr mit dem Syndikat an gleicher Stelle Vierter geworden war, sehr zufrieden mit dem Abschneiden seines Teams: "Wir haben eine der besten Mannschaften der Welt geschlagen und waren am Sonntag ganz nah dran an der Sensation. Besser hätte es fast nicht laufen können."

Abschlussranking Top 6: 1. Wolfgang (Clemont, Manu, Jothan/Genf), 2. Edisons (David, Eddy, Moritz/Frankfurt), 3. Sophie (Daniel, Pete, Giv/Schweiz), 4. Mére Michel (Tony, Germain, Ben/Caen, Straßburg), 5. Triple X (Thomas, Tim, Fabrice (Nürnberg/Köln) und Temoilesnichons (Frankreich), 6. Moteur Fuckers (Genf) und Morgansons (Frankreich)

EM-Quali (Deutschland + International)

25.05.2014

Deutschland

Der deutsche Vizemeister Power Rangers hat das Qualifikations-Turnier in Hannover für die 6.  Europameisterschaft (27. - 29.06. in Padua/Italien) gewonnen. Das Team um Chefspieler Robert überstand die sechs gespielten Swiss-Rounds ungeschlagen und darf sich zum erweiterten Favoritenkreis bei der Endrunde in Padua zählen. Dahinter rangiert Vize-Europameister Edisons. Das Frankfurter Team erreichte bei widrigen Witterungsbedingungen nicht seine Normalform aber konnte mit Instinct zumindest die Trainingspartner aus Gießen knapp hinter sich lassen. Etwas überraschend löste auch Des Moggi mit dem Kölner Jan das Ticket für Padua. „Uns ist bewusst, dass wir mit dem Turniermodus etwas Glück hatten aber jetzt freuen wir uns auf Italien!“ resümierte der Spielmacher das gute Abschneiden seines Teams. Badvice (Köln/Münster) erreichte keinen direkten Platz, allerdings besteht für das neu zusammengestellte Team noch die Chance über eine Wildcard das Hauptturnier zu erreichen.

Direkt qualifiziert: Power Rangers (Max/Karlsruhe, Robert/Hamburg, Philipp/Hannover), Edisons (David, Moritz, Eddy/Frankfurt), Instinct (Lukas, Clemens, Christoph/Gießen), Des Mog(g)i (Jan/Köln, Daniel/Duisburg, Basti/Giessen), Octopussy (Ralph, Josef, im/Nürnberg). – Wildcard: Bambule (Lette, Denny, Niko), Venga Boys (Jan, Johanna/Frankfurt, Adam/Berlin)

Frankreich

Das Qualifikations-Turnier in Frankreich hat der französische Vizemeister True Danger gewonnen. Das Team aus Paris/Lyon entschied zehn der dreizehn gespielten Swiss-Rounds für sich und gehört neben dem automatisch qualifizierten Titelverteidiger Call Me Daddy zu den Top-Anwärtern auf den Europameisterschafts-Titel in diesem Jahr. Der WM-Siebte bewies in einem starken Teilnehmerfeld, dass der Abgang von SuperLuca gut verkraftet wurde. Mit Morgain (Lyon), der zum Beginn der Saison kam, hat das ambitionierte Team einen adäquaten Ersatz gefunden.

Direkt qualifiziert: Call Me Daddy (Titelverteidiger), True Danger (Hugo, Alex, Morgain), Victory Move (René, Dadou, Greg), Scally Wags (Rob, Guigui, Alejandro), Chevals (Tristan, Greg, Kostia), Hooks (Woods, Quentin, Ben), Team Rocket (crevette) (Floris, Air Thoin, Flo), Cool Story Bro (Alex, Felix, Tonnio)

Großbritannien

Das Londoner Team Mondial (Emmet, Adam, Rupert) fährt als britischer Quali-Sieger zur Europameisterschaft nach Padua. Das Team um Ex SpringBreak-Spieler Adam setzte sich vor Peregine und Break Up mit den EM-Dritten Ryan und Jon (beide London) durch.

Direkt qualifiziert: Mondial (Emmet, Adam, Rupert), Peregrine (Chris, Mat, Cameron), The Break Up (Josh, Ryan, Jon), Good Luck (Fin, Tim, tbc), Cmetrix (Robbie, Frax, tbc), Leaders (Chan, Shaun, Anotonio)

Spanien

Spaniens Polo-Legende Pablo hat mit seinem Team Defensores die direkte Qualifikation für die Europameisterschaft perfekt gemacht. Den zweiten Turnierplatz nehmen die Pelegrins (Juanillo, Hugo, Saúl) ein.

Berlin Polo Days

01.04.2014|20:30

Das Bench-Minor der Berlin Polo Days hat das Team um Kapitän Niko (Berlin/Bambule) gewonnen. Das starke Lineup, dem auch die Lokalmatadoren Danny (Bambule) und Basti (Berlin) angehörten, gewann das Finale gegen das ebenso gut besetzte Team "Grau" nach 40 Minuten mit 16:13.

Den dritten Platz sicherte sich die Mannschaft von Kapitän Robert (Hamburg/Power Rangers) mit den beiden Kölnern Bostl und Hagen. Die "Grünen" mussten sich in der Vorrunde lediglich dem späteren Turniersieger geschlagen geben, das Halbfinale verlor das zuvor favorisierte Team allerdings knapp mit 10:12 gegen Team Andy (Hamburg/Inkasso). Jan (Köln) qualifizierte sich mit seiner Mannschaft fürs Halbfinale und schloss das Turnier auf Rang vier ab. Marc und Katie (beide Köln) belegten mit Team Purple den sechsten Platz. An dem dreitägigen Turnier, das im Rahmen der Berliner Fahrradschau ausgetragen wurde, nahmen acht Teams teil, die zuvor durch Kapitäne zusammengestellt wurden.

Abschlussranking:

1. Team Blau: Nico, Danny, Basti (alle Berlin), Leon (Nürnberg), Anna (Frankfurt Main), Andi (Berlin), Robert (Halle), Thommy (Hannover)

2. Team Grau: Andy (Hamburg) , Timmy (Nürnberg), Reto (Bern), Olej (Krakau), Bartek (Krakau),

Jenda (Pardubice), Schenkel (Hamburg), Christoph (Halle)

3. Team Grün: Robert (Hamburg), Christoph (Münster), Hagen (Köln), Josef (Nürnberg), Dany (Brno), Basti (Köln), Felix (Bielefeld), Christian (Berlin)

4. Team Weiß: Karsten (Berlin), Eddy (Frankfurt Main), Adrian (Krakau), Jan (Köln), Robert S. (Halle), Jürgen (Nürnberg), Marko (Halle), Daniel (Halle)

Weitere Teams:

Purple: Richie (Leipzig), Michi (Berlin), Tony (Berlin/Warschau), Marc (Köln), Andy (Nürnberg), Eliska (Pardubice), Katie (Köln), Julian H. (Kiel)

Team Rot: Gitti, Mateusz, Nico "the kid", Reimer, Martin, Frieda (alle Berlin), Maciej N.(Krakau), Peppino (Catania/Berlin), Boleslaw K. (Krakau)

Team Schwarz: Käthe (Berlin), Max Power (Karlsruhe), Johannes (Berlin), Chris Inkasso (Hamburg), Tom H. (Hannover), Andreas G. (München), Dominik R. (Bielefeld), Sebastian Karsch (Halle)

Team Gelb: Matthieu (München), Philipp (Hannover), Kat (München), Nele (Halle), Jirka (Prag), Martin Kyncl (Pardubice), Matze (Hannover), Robin F. (Kiel)

Video vom Turnier: https://vimeo.com/90250374

© Gitty

Epiphany 2014 Rouen

02.02.2014|22:32

Das britisch-französische Team Call Me Baby (Luca, Josh, Will) hat das Epiphany-Turnier im nordfranzösischen Rouen gewonnen. Beim wichtigsten Winterturnier im europäischen Polokalender setzte sich das favorisierte Trio mit Vize-Weltmeister LeftyWill gegen das neu formierte Team Outlaws (Dodi, Picks, Jono) im zweiten Finale mit 5:4 (3:5) durch und unterstrich seine Ambitionen für die kommende Saison.

Im Lineup von Call Me Daddy kam erstmals der von True Danger gekommene "Super"-Luca (Camebridge) zum Einsatz, allerdings fehlte beim Europameister Kapitän Polo, für den Josh (Camebridge) als Sub spielte.

Ebenso haben die Outlaws mit dem EM-Dritten Jono (London) ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Das aus Topstars zusammengesetzte Team überstand die fünf gespielten Swiss-Rounds ungeschlagen und musste sich im laufenden Turnier lediglich zwei Mal dem späteren Sieger CMB geschlagen geben.

Lokalmatador Hooks belegte Rang fünf: Das französische Traditionsteam war mit Publikumsliebling Mo (Frankfurt/Edisons) angetreten, musste allerdings nach einer 3:4-Niederlage im Looserbracket-Halbfinale gegen das Überraschungsteam Beardless (Krakau/4.) die Segel streichen. Der zweite deutsche Spieler Florian (Münster) erreichte als Gastspieler beim österreichischen Team Poloroid einen respektablen neunten Platz. Mit der richtigen Einstellung wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen: "Uns hat am Ende etwas der Biss gefehlt", resümierte der Münsterländer das Abschneiden seines Teams.

Insgesamt spielten 16 Teams mit Spielern aus acht Ländern um den Turniersieg.

Abschlussranking:

1. Call Me Baby (Luca, Josh/Cambridge, William/Paris), 2. Outlaws (Dodi/Budapest, Piks/Genf, Jono/London), 3. Monseigneurs (Greg/Paris, Robin, Maks/Rouen), 4. The Beardless (Rudy, Madej, Pajac/Krakau), 5. Albatar (Le, Silvio/Toulouse) und Hooks (Moritz/Frankfurt, Woods, Quentin/Rouen), 7. Les 3 Suisses (Daniel, Quentin, Laurent/Genf) und Lola, 9. Give Me 5, Givers (Matt, Max/London, Andrew/Manchester), Bike Boloss' (Guillaume, Florian, Nicolas/Rouen) und Poloroid (Mateen, Gert/Wien, Florian/Münster), 13. Punsung Ponies, Les Rois Nazes (David/Paris, Fabrice, Fred/Rouen), Apaches (Lucas, Brice, Ronan) und Des bus Tank

2nd Büppelmania: Saisonauftakt in Büppel

23.01.2014|21:30

Den Winter-Cup in Büppel hat das Brüsseler Team Büppel a Lula (Vincent, Brice, Antoine) gewonnen. Das Team aus der belgischen Hauptstadt entschied das Finale gegen Hati Hati, in dem LeftyBasti (GSN) und Bambule-Danny (Berlin) ein starkes Offensivduo bildeten, knapp mit 1:0 für sich. Team Baywatch (Frankfurt) mit dem WM-Vierten David, der mit Johanna und Anna antrat, landete auf Rang drei. Die Forensiker mit Jan (Köln), Moggi (Duisburg) und Pedro (München) schlossen das Turnier nach einer 4:5-Niederlage gegen die Laserdogs auf dem 13. Platz ab. "Die Stimmung hier war großartig und die Party am Samstag sowieso der Knaller. Unser Abschneiden war eher nebensächlich", fasste es ein grundzufriedener Kermit zusammen.

Insgesamt nahmen 18 Teams an dem Hallenturnier in Norddeutschland teil.

Abschlussranking:

1. Büppel a Lula (Vincent, Brice, Antoine/Brüssel), 2. Hati Hati (Basti, Petra/Gießen, Denny/ Berlin), 3. Baywatch (Johanna, David, Anna/Frankfurt), 4. Royal With Cheese (Karsten/Leipzig, Markus/Hannover, Mateusz/Berlin), 5. Torque (David/Bielefeld, Hannes/Mannheim, Franky), Johnny Rocket (Felix/Bielefeld, Olop/Dortmund, Florian/Hannover), 7. Friesenjungs (Steffen, Fabian, Ole/Büppel), Inkasso Altona (Chris, Robert, Andy/Hamburg), 9. Chainwhip Mascara (Tonie, Michael/Berlin, Richie/Leipzig), Deichkinder (Marie, Niklas, Florian/Büppel), Büppelmaniacs (Buby, Frank/Büppel, Martin/Dortmund), Laserdogs (Andy, Gitti, Basti/Berlin), 10. Dicke Knüppel (Jan, Miguel, Rado/Frankfurt), 13. Victorious Bastards (Lorenzo, Ewoud, Jamal/Amsterdam), No Mercy (Tom, Tommy, Philipp/Hannover), El Forensiker (Jan/Köln, Sebi/München, Moggi/Duisburg), 17. Golden Sixties (Rainer, Jörg/Büppel, Michael/Hamburg), Bizarr (Frieda, Christian, Martin/Berlin)

Hell's Belles Vol.3 - BCN edition

November 13

Das Hell´s Belles-Turnier in Barcelona hat in diesem Jahr das Team Kapow mit Elena (Genf), Joanne (Cambridge) und Angie (München) gewonnen. Bei der dritten Auflage des Frauen-Turniers gewann das internationale Team mit der Münchnerin Angie das Finale mit 2:1 gegen V.A.J., mit dem Frankfurt-Block Johanna und Anna.

Die aus Köln angereise Katie belegte mit den Daltons (Katharina/Köln, Petra

GSN Individuals III

Oktober 13

LeftyBasti aus Gießen hat den Titel-Hattrick bei den Gießen-Individuals perfekt gemacht. Der Lokalmatador stand zum dritten Mal in Folge bei dem mittlerweile legendären Individuals im Finale und ging erneut als Sieger vom Platz. Der Ur-Hesse gewann das Endspiel mit Tim (Nürnberg) und Hagen (Köln) gegen Marc (Köln), Dany (Brno) und Moggi (Duisburg/Fast-Köln) deutlich mit 5:0.

Zum Ausklang der Polosaison 2013 hatte die Gießener Community auf Deutschlands feinsten Poloplatz im Herzen Deutschlands eingeladen. Aus Köln waren Katie, Marc, Mirko, Jan, Hagen sowie Turnierneuling Jojo angereist. Nach acht Runden und diversen Specialgames wurde am Sonntag die Finalrunde ausgespielt, die aus Kölner Sicht durchaus erfolgreich verlief. Mirko erreichte das Halbfinale, Marc, Moggi und Hagen standen sich im Finale gegenüber.

Weltmeisterschaft 2013

22.10.13|19:44

Der nordamerikanische Meister Beavers (San Francisco) hat die Weltmeisterschaft in Fort Lauderdale/Florida gewonnen.

Der Weltmeister von 2010 setzte sich im Finale klar mit 5:1 gegen den Titelverteidiger Call Me Daddy (Frankreich) durch und ist damit die erste Mannschaft überhaupt, die zum zweiten Mal die begehrteste Trophäe im Bikepolosport gewinnt. Die insgesamt 15 Spiele des Turniers überstand der neu gekürte Champion ungeschlagen. Den dritten Rang belegten The Assassins aus Seattle.

Vize-Europameister Edisons (Frankfurt/Toulouse) schloss das Turnier auf dem vierten Platz ab und feierte damit das bisher beste Abschneiden bei einer WM. Ohne Publikumsliebling Mo, für den Anthony (Toulouse) ins Team gerückt war und mit dem leicht verletzten David arbeitete sich der deutsche Meister bis ins Halbfinale vor. Angeführt von Eddy fanden die Edisons gegen die Beavers allerdings nie in die Partie. Die Angriffe wurden zu nervös vorgetragen und der Abschluss häufig zu früh gesucht. Das taktisch äußerst disziplinierte Spiel des favorisierten Trios aus San Francisco war nur selten in Gefahr und die 3:5-Niederlage dem Spielverlauf entsprechend gerechtfertigt. Es folgte das Turnieraus im Looserbracket-Finale gegen den North-Americans Dritten The Assassins (2:5). Gegen Kouyos präzise "Big Shots" fanden die Edisons kein Mittel, zudem fehlte David vor dem Tor mehrfach das nötige Glück um das Spiel offener zu gestalten.

Den Power Rangers (Max, Robert, LeftyPhil) gelang mit Rang 13 eine starke Platzierung. Dort befindet sich der deutsche Vizemeister in prominenter Gesellschaft mit dem Vorjahresfinalisten The Guardians (Seattle), für die das Turnier eher enttäuschend verlief. Michael (Berlin) blieb die Qualifikation mit den Triple Dutch Rudders (Brisbane) für die Finalrunde verwehrt.

An dem fünftägigen Turnier im sonnigen Florida nahmen 64 Teams aus über 15 Ländern teil.

Abschlussranking (Top 13):

1. Beavers (Eric, Brian, Joey/San Francisco) , 2. Call Me Daddy (Polo, Greg, Will/Paris), 3. The Assassins (Nick, Joe, Kouyo/Seattle), 4. Edisons (David, Eddy/Frankfurt, Anthony/Toulouse), 5. The Control (Andrew, Ace/New York, Forrest/San Francisco), Pilgrims (Rupert, Adam/London, Pierre/San Francisco), 7. Getting Wild (Hayden, Josh/Cambridge, Jon/London), 7. True Danger (Luca/Cambridge, Hugo, Alex/Paris), 9. Wolfgang (Quentin, Manu, Clement/Genf), Portland United (Jason, Arlyn, Eric/Portland), The Makers (Nick/Lexington, Ben, Chris/Milwaukee), We Are Animals (Jo, Piks/Genf, Morgan/Lyon), 13. Big Country (Alex, Rory, Henry/Vancouver), Journeymen (Dodi/Budapest, Robbie/Ottawa, Nick/Toulouse), Power Rangers (Max/Karlsruhe, Phil/München, Robert/Hamburg), Guardians (Cody, Julian, Dustin/Seattle)

Bisherige Weltmeister:

2013 in Fort Lauderdale: Beavers (San Francisco)

2012 in Genf: Call Me Daddy (Paris/Toulouse)

2011 in Seattle: Crazy Canucks (Vancouver)

2010 in Berlin: Beaver Boys (Milwaukee)

2009 in Philadelphia: Smile (Seattle)

3...2...1 Halle

01.10.13

Die deutschen Meister David und Eddy haben mit Gastgeberin Nele das Spätsommerturnier in Halle gewonnen. Bei bestem Polowetter setzten sich die Nelsons im Finale mit 5:4 gegen Danny (Berlin/Bambule), Robert (Hamburg/Power Rangers) und Basti/Berlin durch.

Das NRW-Team Nullzwozwoeins mit Jan/Köln, Moggi/Duisburg und Seb/Münster schloss auf Platz fünf ab. Nach einer starken Vorrunde mit nur einer Niederlage hatte sich 0221 eine gute Ausgangsposition fürs Bracket erarbeitet. In der ersten Runde gelang am Finaltag gegen das lettische Team 303 mit einem deutlichen 5:0 eine Revanche für die bittere Pleite bei den London Open. Allerdings musste nach der Viertelfinal-Niederlage gegen Three Mallets (Berlin/Hannover) die Reise im Looserbracket fortgesetzt werden. Angeführt von NRW-Meister Jan spielte sich das Trio mit schönen Ballstafetten viele Tormöglichkeiten heraus und so stellen weder die Heatfluxes (Gießen) noch Bakemono (München) den Poloclub Köln vor größere Probleme. Für ein Kuriosum sorgte Jan gegen Bakemono als er bereits jubelnd aufs gegnerische Tor zufuhr und den Ball im nächsten Moment aus gut fünf Metern unhaltbar in die Maschen drosch. Im Looserbracket-Halbfinale verpasste das NRW-Trio nach einer 2:5-Niederlage gegen Three Mallets den Einzug ins LB-Finale, was Rang fünf bedeutete.

Mit drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 33:24 war es ein gelungenes Turnier für Nullzwozwoeins, bei dem 16 Mannschaften um den Turniersieg an der Saale spielten.

Abschlussranking 1. Nelsons (David, Eddy/Frankfurt, Nele/Halle), 2. Keine Ahnung (Danny, Basti/Berlin, Robert/Hamburg), 3. Poleten (Alex, Karl/Freiburg, Tim/Nürnberg) , 4. Three Mallets für ein Halleluja (Michael, Mateusz/Berlin, Markus/Hannover), 5. La Poloma Loca (Jürgen, Leon, Josef/Nürnberg), Nullzwozwoeins (Jan/Köln, Moggi/Duisburg, Sebastian/Münster), 7. Don't Smell Puppis Glove (Angie, Puppi/Berlin, Tony/Warschau), Ahhhhh! Bakemono da! (Dany/Tschechien, Kat, Phil/München), 9. Kenias letzte Reserve (Gitti, Johannes, Andi/Berlin), Das Intellente Krodiel (Aline, Janosch, Richie/Leipzig), Free Bike Polo Players (Nico/Berlin, Andi/Nürnberg, Stutzki/Ulm), Heatfluxes (Jonas, Oliver, Jakob/Gießen), 13. Bikini Bandits (Bene, Majo, Michi/München), 303 (Kristaps, Reinis, Vitalijs/Riga), Kein Alkohol ist auch keine Lösung (BJ, Rado, Alki/Frankfurt), Diapolos (Marko, Robert, Michel/Halle)

Grand Royal Brüssel

24.09.13

Das neu formierte britische Top-Team Mondial mit London-Open Gewinner Emmet, Ex-Cosmic Rupert und Adam (Spring Break) hat das stark besetzte Grand Royal Turnier in Brüssel gewonnen. Im Finale besiegte das favorisierte Trio die Wizard Sticks um Vize-Europameister Eddy klar mit 4:1. Den dritten Platz sicherte sich das Genfer Traditionsteam Moteur Fuckers. Bestes deutsches Team wurde El Instinct mit Moggi auf Rang vier. Die Kölner Teams Affront (Jan, Katie, Mario) und Choke Artists (Fabrice, Hagen, Simon/Antwerpen) schlossen das Turnier auf dem neunten Platz ab.

Abschlussranking Plätze 1-10

1. Mondial (Emmet/Camebridge, Rupert, Adam/London), 2. Wizard Sticks (Eddy/Frankfurt, Max, Matt/London), 3. Moteut Fuckers (Genf), 4. El Instinct (Clemens, Chris/Gießen, Moggi/Duisburg), 5. Güacapolo (Sascha, Antoine/Brüssel, Tim/Nürnberg), Simon Says (Chris, Jouad, Nicky/Antwerpen), 7. Free Agents International (u.a. Robert/Hamburg), Guude (Florian/Münster, Jan/Frankfurt, Lukas/Gießen), 9. u.a. Affront (Jan, Katie, Mario/Köln), Choke Artists (Fabrice, Hagen/Köln, Simon/Antwerpen)

© thekount

Arena Open in Hamburg

19.09.13

Vize-Europameister Edisons präsentiert sich rechtzeitig zum bevorstehenden Saisonfinale in Florida in WM-Form. Beim bereits zum dritten Mal ausgetragenen Arena-Tournament in Hamburg hat sich der deutsche Meister mit Ersatzspieler Jan/FFM (für Mo) den Turniersieg geholt und erneut seine Vormachtstellung in der nationalen Bikepoloszene unter Beweis gestellt. Gegen Vorjahressieger Bambule (Berlin) gelang dem Frankfurter Team in einem hart umkämpften Finale ein 5:4-Sieg.

Überraschungsmannschaft des Turniers war La Paloma Loca (Nürnberg) mit Jungstar Leon, die den dritten Rang noch vor den Mitfavoriten Power Ranges belegten. Jan aus Köln belegte im Team El Forensiker mit Moggi (Duisburg) und Flo (Hamburg) einen starken siebten Rang. Marc schloss das Turnier mit den Dandy Lions auf Platz 17 ab.

Abschlussranking Platz 1-10

1. Edisons (David, Jan, Eddy/Frankfurt), 2. Bambule (Danny, Nico, Lette/Berlin), 3. La Paloma Loca (Leon, Jürgen, Josef/Nürnberg), 4. Power Rangers (Max/Karlsruhe, Robert/Hamburg, Phil/München), 5. Johnnys Reservoir Dogs (Felix/Bielefeld, Markus, Flo/Hannover), 5. Inkasso (Andy, Didi, Chris/Hamburg), 7 Don´t Call me Dodi (Karsten/Leipzig, Tim/Nürnberg, Tony/Warschau), El Forensiker (Moggi/Duisburg, Flo/Hamburg, Jan/Köln), 9. Opticons (David, Olli, Phil/Hamburg), 9. Instinct (Clemens, Christoph, Lukas/Gießen), Foreskins (Ennio/Hamburg, Julian/Kiel, Gert/Wien),  9. Whoever (Reto, Reno, Daniel/Schweiz), ... 17. Dandy Lions (Marc/Köln, Petra/Gießen, Bianca/Hamburg)

London Open 2013

29.08.13

Ungarns Ausnahmespieler Dodi hat nur drei Wochen nach seinem Triumph in Nürnberg auch die traditionsreichen London Open gewonnen. Mit seinen britischen Teamgefährten Emmet und Josh gewann der zum MVP gewählte Budapester das Finale gegen das All-Star-Team „The Milky Way“ um Weltmeister Lefty Will mit 3:2.

Dabei sah zunächst alles nach einem zweiten Finale aus: SuperLuca von True Danger hatte den Loosberbracket-Gewinner früh 2:0 in Front gebracht, doch Josh und Dodi fanden mit eindrucksvollem Passspiel zurück in die Partie und zeigten im Abschluss keine Nerven. Dodi erzielte gut zwei Minuten vor Abpfiff mit einem überlegten Schuss das Siegtor zum 3:2-Endstand. Der EM-Dritte und Gastgeber Spring Break landete auf Rang drei vor Simon Says (Antwerpen).

Bestes deutsches Team wurde überraschend Octopussy (Nürnberg/5.), die im Viertelfinale einen 3:2-Sensationssieg gegen den späteren Finalisten Milky Way gefeiert hatten. Aus Köln angereist landete Hagen mit dem EM-Zweiten Piks (Genf) und Johanna (Paris) auf Rang neun. Jan und Moggi qualifizierten sich für die Finalrunde und schlossen das Turnier nach einer knappen Niederlage gegen 303 (Lettland) auf Rang 25 ab. Insgesamt spielten 72 Teams um den Titel. Der Preis für die weiteste Anreise ging an Willy und John, die sich aus Anchorage/Alaska auf den Weg in die britische Hauptstadt gemacht hatten.

Top 10 + deutsche Teams:

1. The Magic Way (Dodi/Budapest, Josh/Cambridge, Emmet/London), 2. The Milky Way (Luca/Cambridge, Clement/Genf, William/Paris), 3. Spring Break (Adam, Ryan, Jono/London), 4. Simon Says (Nicky, Chris, Jaouad/Antwerpen), 5. Octopussy (Reto/Bern, Ralph, Tim/Nürnberg), Gettin' Cosmic (Hayden/Cambridge, Mat, Rupert/London), 7. Rudi Völler (Fin/Birmingham, Philipp/Hannover, Malte/Münster), Cool Story Son (Eddy/Frankfurt, Anthony, Félix/Toulouse), 9. Magic Sticks (Max, Cameron, Ed/London), Ihr Stinkt (Anna/Frankfurt, Clemens, Christoph/Gießen), We Love Lloret (Johanna/Frankfurt, Hagen/Köln, Pierre-Yves/Genf), Bodybags (Chris, Jamie/Brighton, Dave/London), … 13. Reservoir Dogs (Michael/Berlin, Markus, Florian/Hannover), … 17. Johnny Rocket (Felix/Bielefeld, Michael, Martin/Dortmund), … 25. El Forensiker (Jan/Köln, Moggi/Duisburg), Inkasso Altona (Andy, Chris, Diddi/Hamburg)

Nordamerikanische Meisterschaften 2013

19.08.13

Die Beavers (Eric, Brian, Joey) aus San Francisco haben am Wochenende in Minneapolis ihren Titel erfolgreich verteidigt. Der Weltmeister von 2010 besiegte in der Neuauflage des letztjährigen Finals The Guardians aus Seattle mit 2:5, 5:0 und zählt damit neben dem französischen Titelverteidiger Call Me Daddy zu den Topfavoriten bei den Worlds im Oktober. Zuvor hatten die Guardians, die den Titel 2011 geholt hatten, im Looserbracket-Finale das Seattle-Derby gegen The Assassins deutlich mit 5:1 gewonnen.

Top five:

1. Beavers (Eric, Brian, Joey/San Francisco), 2. The Guardians (Cody, Julian, Dustin/Seattle), 3. The Assassins (Joe, Kouyo, Evan/Seattle), 4. Portland United (Jason, Arlyn, Eric/Portland), 5. Big Country (Alex, Rory, Henry/Vancouver)

Bisherige Gewinner der North Americans

Seattle 2009: Smile (Seattle)

Madison 2010: The Odds (Richmond, Philadelphia, New York)

Calgary 2011: The Guardians (Seattle)

Milwaukee 2012: Beaver Boys (Milwaukee)

Minneapolis 2013: Beavers (San Francisco)

Französische Meisterschaften in Montpellier

19.08.13

Welt- und Europameister Call Me Daddy hat sich erneut den französischen Meisterschaftstitel geholt. In einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld setzte sich der Titelverteidiger gegen den EM-Fünften True Danger im Finale mit 4:2 durch und gewinnt damit zum dritten Mal in Folge die begehrte Trophäe. Angeführt von Kapitän Polo blieb CMD in den acht gespielten Swiss-Rounds ungeschlagen und musste dank einer hervorragenden Defensivarbeit im gesamten Bracket nur vier Gegentore hinnehmen. Den dritten Platz sicherten sich Hooks (Rouen) vor We Are Animals (Grenoble/Lyon/Paris).

Ausflug ins Fränkische

18.08.13

Bei den erstmals ausgetragenen Frankonian Open in Nürnberg hat das Kölner Team Syndikat den fünften Platz belegt. Jan schließt das Turnier mit Hati Hati (Gießen) auf Rang sieben ab. Gastgeber Octopussy setzt sich mit Ungarns Superstar Dodi im Finale deutlich mit 5:2 gegen Berlins Überraschungsmannschaft Royal Cheese durch.

Nürnbergs Bikepolo-Freunde luden Anfang August zum Turnier auf das Trainingsgelände des 1. FCN ein. Neben bekannten Teams wie Bam Oida (München) und dem DM-Fünften Octopussy fanden sich auch einige neu formierte Mannschaften auf der 28 Team starken Teilnehmerliste. Die ganz großen Namen blieben der Veranstaltung allerdings fern, diese hatten bereits eine Woche zuvor in Karlsruhe ihr Stelldichein gegeben.

Mit dem für Fabrice ins Team gerückten Timon startete das Syndikat mit zwei Siegen ins Turnier. Mirko harmonierte im Angriff gut mit dem Syndikat-Debütanten und so mussten in den sechs gespielten Swiss-Rounds lediglich gegen die topgesetzten Whoever! (Bern) und Itziwitzi (Berlin) eine Niederlage hingenommen werden. In der Finalrunde stellten in den ersten beiden Runden weder die Cog Suckers aus Heilbronn (5:1) noch Wendelstein (5:2) das Syndikat vor größere Probleme. Auch, weil Timon mehrfach den gefürchteten "el Keulo" auspackte und seine Treffsicherheit unter Beweis stellte. Erst in der dritten Runde traf das Kölner Trio auf das Team Itzibitzi, das mit den Bambule-Veteranen Danny und Lette zu den Favoriten zählte. Trotz einer äußerst defensiv ausgerichteten Taktik ging das Syndikat schnell mit 3:1 in Führung. Mit zunehmender Härte seitens der Berliner wackelte das Kölner Abwehrbollwerk jedoch zusehends und so traf Lette nur sieben Sekunden vor Abpfiff zum 4:3-Führungstreffer. Die verbliebenen Sekunden wusste das Syndikat allerdings zu nutzen: In letzter Sekunde bereitete Mirko mustergültig den Ausgleichstreffer vor, der die Verlängerung herbeiführte. Die Moral der Berliner war gebrochen und so netzte Hagen nach einem Konter zum 5:4-Sieg ein. In der anschließenden Partie war nach einer scheinbar ungefährdeten 3:1- Führung gegen Royal Cheese der dritte Platz bereits zum Greifen nahe, doch der Vorsprung ronn dahin. Berlins Mateusz nutze auf dem nassen Court seine wenigen Chancen und drehte die Partie zum 3:4-Endstand. Nach der Niederlage gegen den späteren Finalisten musste Köln im Looser Bracket gegen den DM-Dritten Bam Oida bestehen. Erneut lag das Syndikat durch ein Tor von Timon früh in Führung aber auch in dieser Partie gelang es nicht den Vorsprung über die Zeit zu retten. Kapitän Phil erzielte per Golden Goal den 2:1-Siegtreffer nachdem Hagen kurz zuvor an Flo (Münster) knapp gescheitert war.

Bei Hati Hati deuteten Jan und Basti bereits in der Vorrunde mehrfach ihr Könen an. Die Zuschauer bekamen einige sehenswerte Passkombinationen zu sehen, doch ließ es das neu formierte Team zunächst recht entspannt angehen. So schloss das Trio mit Goali Petra die Afternoon-Group auf Rang zehn ab. In der ersten Finalrunde wurde das Dresdner Traditionsteam Polomoto knapp mit 1:0 geschlagen: Jan hatte Mitspieler Basti mit einem Scoop-Pass über 20 Meter auf die Reise geschickt - Der Lefty schloss eiskalt zum Siegtreffer ab. Im Anschluss gelang dem Gießen-Kölner-Verbund ein überraschender aber verdienter 2:1-Erfolg gegen Bam Oida. Erst gegen Royal Cheese (0:5) und Itzibitzi (1:4) im anschließenden Looserbracket war trotz lauter Hati-Hati-Anfeuerungsrufe der zahlreichen Fans Schluss. Jan zeigte sich sehr zufrieden mit dem Turnierausgang: "Wir haben heute Bam Oida geschlagen und den größten Spaß gehabt. So muss ein Turnier sein!" Katie landete mit Side Effects auf Rang 21 und Kölns Trainingspartner Moggi schloss mit den Polonasen aus Freiburg den Wettbewerb nach einer unglücklichen Niederlage gegen Poloroid (Wien) auf Rang 13 ab. Der Erfolg blieb dem Wahl-Duisburger übrigens auch am Greifautomat auf einer Raststätte bei Aschaffenburg verwehrt. In den 28 teilnehmenden Teams kämpften Spieler aus Tschechien, Österreich, Ungarn, Schweiz, Niederlande und Deutschland um den Turniersieg.

Ergebnisse Syndikat: Hati Hati 4:1, Inkasso 5:0, Whoever 2:5, Polonasen 5:2, Itzibitzitiniwini 2:5, Der gespielte Witz 5:0, Two and a Half 5:2, Cog Suckers 5:1, Itzibitzitiniwini 5:4, Royal Cheese 3:4, Bam Oida 1:2

Abschlussranking: 1. Octopussy (Dodi/Budapest, Ralph, Tim/Nürnberg), 2. Royal with Cheese (Jojo, Mathausz/Berlin, Markus/Hannover), 3. Bam Oida (Felix/Bielefeld, Flo/Münster, Phil/München), 4. Itzibitzitiniwini Honolulu Strandbikini (Sebastian, Danny, Lette/Berlin), 5. Syndikat (Hagen, Mirko, Timon/Köln), Whoever! (Daniel, Reto, Reno/Bern), 7. Inkasso (Ennio, Chris, Didi/Hamburg), Hati Hati (Jan/Köln, Petra, Basti/Gießen), 9. Polonauten (Jürgen, Svenja, Stefan/Wendelstein), BKP (Dany, Jirka/Tschechien, Kat/München), Poloroid (Mateen, Gert/Wien VIE), Polomoto (Julia, Filip, Eliska/Dresen), 13. Metaphorische Schnattertaschen (Björn, Daniel/Frankfurt, Richard/Leipzig), Furious Friends (Jochen, Bene/Augsburg, Olaf/Ulm), Polonasen (Moggi/Duisburg, Bertram, Karl/Freiburg), 13. Lianke (Lisa, Andreas, Kevin/Nürnberg), 17. UPS (Ufo, Jürgen, Josef/Nürnberg), Cog Suckers (Jens, Mike, Philipp/Heilbronn), Plan B (Erik, Bram/Amsterdam, Bianca/Hamburg), Bikini Bandits (Majo, Michi, Martin/München), Opticons (Jonas/Gießen, Olli, David/Hamburg), Two and a Half (Franziska, Jürgen, Matthias/Wendelstein), Krystalis (Kruuger/Budapest, Jenda, Martin/Pardobice), Qubic (Marcus, Miguel, Mubeen/Wien), 21. Side Effects (Sean/USA, Katie/Köln, Andy/Nürnberg), 21. Schreiber und Söhne (Jan, Robert, Hermann/Augsburg), Elite Polo (Django/Graz, Johannes, Martin/Salzburg), Der gespielte Witz (Flo, Chris, Matze/Nürnberg)

4. Deutsche Meisterschaft in Oberhausen

12.07.13

Deutschlands erfolgreichstes Bikepolo-Team Edisons hat bei der zum vierten Mal ausgetragenen Deutschen Meisterschaft in Oberhausen seinen Titel verteidigt. Nur eine Woche nach dem Gewinn der Vize-Europameisterschaft in Krakau setzte sich der Titelverteidiger gegen den EM-Neunten Power Rangers im Finale nach 20 Minuten mit 4:3 durch. Vor rund 250 Zuschauern im Oberhausener Bikepolo-Stadion hatte Hannovers Phil "Shadowman" die Rangers in Führung gebracht, doch der Titelverteidiger drehte mit dem wiedergenesenen David die hochklassig geführte Partie und wurde schließlich seiner Favoritenrolle gerecht. Für Frankfurts Superstar Mo ist es bereits der dritte DM-Titel. Rang drei ging an Ligue de L´est Gewinner BamOida. Das Münchner Team um den erfahrenen Schuster und Lefty Phil unterlag den Power Rangers im Looser-Bracket-Finale mit 1:3.

Das Kölner Syndikat überstand am Samstag die vier ausgespielten Swiss-Rounds ungeschlagen. Im Bracket musste sich das Trio nach Siegen gegen Tough Shit, die Opticons, 3P und Got Balls nur BamOida (2:4) sowie dem Vorjahresdritten Bambule (1:5) geschlagen geben. Der siebte Platz ist die bisher beste Platzierung für ein Kölner Team auf einer Deutschen Meisterschaft. Team Dombauhütte (Katie, Jan, Timon) schloss die Vorrunde mit einer ausgeglichenen Bilanz auf Rang sieben ab, arbeitete sich aber nach zwei weiteren Siegen in der Zwischenrunde auf den dritten Platz vor. In der Finalrunde schickten die Frankfurter Holzfäller das Kölner Team jedoch früh in die Looser-Runde. Drückend überlegen ließ der sonst so abgeklärte Timon einige gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt, Jan (FFM) bestrafte dieses Fahrlässigkeit und traf in der Verlängerung per Golden Goal zum 2:1. In der anschließenden Partie gegen Heilbronn trugen sich neben Timon und Jan auch Katie in die Torjägerliste ein. Jans schön gespielten Pässe in die Tiefe brachten die Schwaben immer wieder vor große Probleme. Am Ende landete die Dombauhütte nach einem starken Turnier auf Rang 17. Marc erreichte mit den Dandy Lions das Bracket (Rang 25), Mario beendete als Sub für ein Hamburger Team das Turnier auf Rang 30. In Oberhausen waren 50 Teams aus 23 Städten vertreten.

Bisherige Deutsche Meister:

Oberhausen: 2013: Edisons (Frankfurt)

Hannover 2012: Edisons (F, M, H)

Hannover 2011: Bull Shit (München)

Frankfurt 2010: Polosynthese (Frankfurt)

Abschlussranking

1. Edisons (David, Moritz FRA, Eddy MUN), 2. Power Rangers (Max FKB, Robert HAM, Philipp HAN), 3. BamOida (Phil, Sebastian, Andy MUN), 4. Bambule (Danny, Daniel, Nico BLN), 5. Reservoir Dogs (Filip DRS, Florian, Markus HAN), 5. Octopussy (Reto CH, Ralph, Tim NUR), 7. Syndikat (Hagen, Fabrice, Mirko COL), 7. Mampe (Sebastian, Adam, Rik BLN), 9. Got Balls (Daniel, Krzysztof HDB, Hannes MNH), 9. Holzfäller (Jan, Miguel, Björn FRA), 9. Instinct (Clemens, Lukas, Christoph GIE), 9. Space Invaders (Marc BLN, Karsten, Richard LEI), 13. 3p Reloaded (Daniel, David BLD, Nils HAN), 13. Shotgun Siblings (Anna, Johanna FRA, Max LDN), 13. Johnny Rocket (Felix BLD, Michael DOR, John LDN), 13. Haribo Polorado (Basti, Daniel FRA, Jupp GIE), 17. Buzzinga (Katrin, Matthias MUN), 17. Tough Shit (James, Til, Lo MUN), 17. M3 (Fabian, Matze, Matthieu MUN), 17. Dombauhütte (Timon, Jan, Katharina COL), 17. Hannover (Thomas, Thomas HAN), 17. Brüppel (Sascha, Antoine BRU), 17. The Foreskins (Karl FRB, Philip HAM), 17. MF Boom (Florian, Malte, Sebastian MST), 25. St. Pauli Pirates (Michael HAM), 25. Brauprojekt 777 (Martin DOR, Daniel DUI, Alex GER), 25. Bike Boys Bremen (Daniel, Dirk, Rene BRE), 25. Cog Suckers (Philip, Mike, Jens HLB), 25. Broken Spoke (Anatoli, Matthew, Daniel HLB), 25. Opticons (David, Oliver, Philip HAM), 25. The Dandy Lions (Sasca BRU, Marc COL, Petra FRA), 25. UPS (Jürgen, Uwe, Leon NUR)

5. Europameisterschaft in Krakau

03.07.13

Welt- und Europameister Call Me Daddy hat bei der fünften Bikepolo-EM in Krakau seinen Titel erfolgreich verteidigt. Bei der Neuauflage des letztjährigen Finales mussten sich die Edisons dem Titelverteidiger aus Frankreich mit 5:2, 3:5 geschlagen geben. Nach der Finalniederlage in Barcelona 2011 ist es der dritte Vize-Titel für das Frankfurter Top-Team in Folge, allerdings musste der deutsche Meister ohne Starspieler David auskommen, der verletzungsbedingt gar nicht erst angereist war. Ersatzspieler Piks (Genf) wurde für seine starke Leistung mit dem Titel des MVP ausgezeichnet. Den dritten Platz sicherte sich das Londoner Team Spring Break vor den Mitfavoriten Hooks aus Frankreich. Zweitbestes Team aus Deutschland wurden erwartungemäß die Power Rangers auf Rang neun. Enttäuschend lief es hingegen für Bambule (Berlin), die mit großen Ambitionen nur auf dem 19. Platz landeten. Aus Köln angereist erreichten Hagen mit Frankfurt II nach Qualifikation übers Wildcard-Turnier zumindest die Finalrunde am Sonntag (Platz 25) - Jan verpasste die Endrunde mit Gießen nur knapp. Insgesamt spielten 63 Teams aus 12 Ländern um den EM-Titel.

Abschlussranking:

1. Call Me Daddy (Frankreich), 2. Edisons (Moritz/Frankfurt, Piks/Genf, Eddy/Frankfurt), 3. Spring Break (London), 4. Lhooks (Frankreich), 5. Histoire Fraiche Gros (Frankreich), 5. True Danger (Frankreich/London), 7. Apollo 3 (Warschau), 7. BAM! (Ungarn/ Italien), 9. Dionysos (Montpellier), 9. Warlocks (Frankreich), 9. We Are Animals (Lyon), 9. Power Rangers (Max/Karlsruhe, Robert/Hamburg, Philipp/Hannover), 13. 50 Shades of Daverage (London), 13. Nobody expects the Spanish inquisition (Spanien/London), 13. Instinct (Gießen), 13. Nacional II (Berlin/Spanien), 17. Psycho Tropy (Berlin/Polen), 17. BamOida (Florian/Münster, Florian/Hannover, Phil/München), 17. Bambule (Berlin), 17. Guilty Pleasure (Dublin), 17. Dead Rappers (Cambridge/London), 17. Gettin Wild (Cambridge), 17. Les Chevals (Frankreich), 17. Lone Eagle (Italien), 25. Mère Michel (Frankreich), 25. Tres Locos (London), 25. The Beardless (Krakau), 25. Bike Pollo (Catania), 25. Depth Charge (London), 25. East London Arms Spain 3 (Barcelona/London), 25. We Love Llorett (Jan, Johanna/Frankfurt, Hagen/Köln), 25. Bisons (Budapest), ... 35. Polorado (Jupp/Gießen, Jan/Köln, Rado/Frankfurt)

Bisherige Europameister:

London 2009: L´Equipe (Schweiz)

Genf 2010: L´Equipe (Schweiz)

Barcelona 2011: L´Equipe (Schweiz)

Paris 2012: Call Me Daddy (Frankreich)

Krakau 2013: Call Me Daddy (Frankreich)

Peppermint-Cup Leipzig

28.05.13

Das Warschauer Team Apollo 3 hat den erstmals ausgetragenen Peppermint-Cup in Leipzig gewonnen. Der polnische Meister setzte sich in einem packenden Finale mit 5:3 gegen Berlins Spitzen-Team Bambule durch und darf damit zum erweiterten Favoritenkreis für die Europameisterschaften in Krakau Ende Juni gezählt werden.

Bei sintflutartigen Regenfällen kam das Syndikat mit Gastspieler John (London), der für Mrk ins Team gerutscht war nicht über den siebten Platz hinaus. „An ein Passspiel war bei den Wassermengen auf dem Platz nicht zu denken“ stellte John die Problematik heraus, mit der allerdings alle Teams zu kämpfen hatten. „Unser Minimalziel haben wir erreicht aber wir sind doch enttäuscht, denn der fünfte Platz war zum Greifen nahe“. Im Bracket wurde immerhin der GSN-Tournament-Dritte Dialyse (Jupp, Basti, Ritch) geschlagen. Fab schloss knapp 30 Sekunden vor Spielende einen Konter sicher zum 1:0 ab. Bei widrigsten Witterungsbedingungen verspielte das Köln-Londoner Team aber gegen die taktisch gut eingestellte Rakete aus Berlin eine bessere Platzierung. Das bereits seit 2009 bestehende Team war spielerisch deutlich unterlegen, nutzte allerdings die wenigen sich bietenden Chancen eiskalt aus. In Leipzig waren 20 Teams aus Polen, Ungarn, Tschechien und Deutschland am Start.

Abschlussranking: 1. Apollo 3 (Przemek, Kuba, Maciek/Warschau), 2. Bambule (Danny, Nico, Daniel/Berlin), 3. Endboss (Phil, Eddy, Katrin/München), 4. Melonenmilch (Dodi/Budapest, Puppi, Micha/Leipzig), 5. Rakete! (Marc, Stefan, Oli/Berlin), 5. Octopussy (Florian/Münster, Ralph, Tim/Nürnberg), 7. Magic Syndikat (Fabrice, Hagen/Köln, John/London), 7. Dialektische Dialyse (Basti, Jupp/Gießen, Richie/Leipzig), 9. Psycho.Tropy (Mateusz, Adi, Kuba/Krakau), 9. Die 3!!! (Michi, Martin, Andi/Berlin), 9. Krystalis! (Jenda, Jirka, Martin/Pardobice), 9. The Beardless (Rudy, Madej, Pajac/Krakau), 13. Chaingang (Sebastian/Berlin, Björn/Frankfurt, Edouard/Lyon), 13. PowPeng! (Clemens, Aline, Janosch/Leipzig), 13. Smell The Glove (Adam/Berlin, Stan/Krakau, Angie/München), 13. Dildo Bagins (Nosal/Krakau, Mario, Dr/Warschau)

Ergebnisse Magic Syndikat: Krystalis! 3:1, Bambule 1:5, The Beardless 0:0, Apollo 3 2:4, PowPeng! 5:1, Dialektische Dialyse 1:0, Bambule 0:5, Die 3!!! 5:0, Rakete 0:3

Turnierwochenende in Gießen und Straßburg

22.05.13

Das Kölner Team Bike Syndikat hat zum Saisonstart beim ostfranzösischen Turnier in Straßburg den vierten Platz belegt. Wie bereits bei der Beneligue in Amsterdam besiegelte Dauerrivale Simon Says aus Antwerpen das Turnieraus für die Domstädter. Währenddessen erspielten sich Katie und Jan mit Gastspieler Björn (FFM) als Team JBK beim Turnier in Gießen einen guten siebten Rang.

Nach zwei Siegen in den Swiss-Rounds und einer denkbar knappen Niederlage gegen Gastgeber Polorado (2:3) lag JBK nach der Vorrunde auf Rang acht. Am Folgetag konnten im Bracket zwei weitere Siege gegen die Suckers (1:0) und das A-Team (4:3) eingefahren werden. Ebenso am Start war Marc, der mit einem Frankfurt-Hamburger Team den neunten Platz belegte. Gewonnen hat das Turnier Loveyouall mit den Frankfurter Ausnahmespielern Mo und David.

Bei der vierten Auflage der League de L´est schloss das Syndikat die Swiss-Rounds auf dem siebten Rang ab. Neben drei Siegen (u.a. gegen die Hamburger Opticons 5:0) stand eine herbe Niederlage gegen den Favoriten Power Rangers (0:5) zu Buche. In der Doubleelemination gelang ein Sieg gegen das befreundete Team aus Nürnberg (3:2) sowie ein wichtiges 1:0 durch Golden Goal gegen den Swiss-Round-Zweiten aus Nantes. Erneut waren es die Rangers (0:4) die das Kölner Trio ins Looser-Bracket schickten. Nachdem Mannheim knapp geschlagen wurde verlor das Syndikat im Anschluss unglücklich durch Golden Goal gegen Simon Says (0:1). Im 15-Team starken Teilnehmerfeld setzte sich im Finale überraschend Fix Ties (München) um Alt-Star Schuster mit 4:2 gegen die Power Rangers durch. Bereits am Wochenende sind mit Fab und Hgn zumindest zwei Drittel des Bike Syndikats beim hochkarätig besetzten Peppermint-Cup in Leipzig am Start.

Abschlussranking Gießen: 1. LOVEUALL, 2. Niveau ist keine Lösung, 3. Hariboo Polorado, 4. Instinct, 5. M3, 6. MCX, 7. JBK, Cog Suckers, 9. MFboom, A-Team, Apolo 13, The Dandy Lions

Straßburg: 1. Fix Ties (München), 2. Power Rangers (Hannover/Karlsruhe), 3. Simon Says (Antwerpen), 4. Bike Syndikat (Köln), Got Balls (Mannheim), 6. Ill Communication (Karlsruhe), 7. Bande de gays sudistes (Nantes), 8. Poleten (Freiburg), 9. Ohlala (Frankreich), Les Cosmonautes (Frankreich), Opticons (Hamburg), Les 3 moustaches (Nürnberg), 13. Les Spätzle, Les Ragondins Furieux (beide Straßburg)

Ergebnisse Syndikat: Ohlala 3:0, Power Rangers 0:4, Simon Says 1:3, Got Balls 2:1, Opticons 5:0, 3 Moustaches 3:2, Bande 1:0, Power Rangers 0:4, Got Balls 3:2, Simons Says 0:1

Straßburg Ligue de L´Est

Polokanten-Cup Bremen

12.03.13

Das Kölner Team Blootwoosch, Kölsch, un e lecker Mädche! (Fabrice, Jan, Kati) hat beim Polokanten-Cup in Bremen einen erfolgreichen Auftakt in die Polo-Saison gefeiert. Beim norddeutschen Turnier belegte die eigens für diesen Cup zusammengestellte Mannschaft einen starken dritten Platz und musste nur München und Büppel den Vortritt lassen. Mit nur einer Niederlage in neun Swiss- Rounds beendeten die Kölner den Samstag auf dem zweiten Rang und schieden am Folgetag erst nach einer 3:4-Niederlage im Halbfinale gegen den Büppelmania-Fünften Büppel aus dem Turnier aus. Gewonnen hat das internationale Team BamOida mit Phil, Katrin und John (München/London), die sich im Finale mit 4:3 gegen Büppel 1 durchsetzten. Insgesamt nahmen 10 Teams an dem März-Cup teil.

Ergebnisse Köln: Büppel1 6:4, BamOida 3:5, El Forensiker 4:2, Polo Knights 5:2, TBA 5:4, Instant Mix 0:0, Johnny Rocket 5:4, Büppel2 6:2, Bike Boys Bremen 1:0

Abschlussranking: 1. BamOida (John/London, Phil, Katrin/München), 2. Büppel 1 (Niklas, Florian, Fabian), 3. Blootwoosch, Kölsch, un e lecker Mädche! (Fabrice, Jan, Katie), 4. Johnny Rocket (Felix/Bielefeld, Michael, Tim/Dortmund), 5. Büppel 2 (Frank, Rainer, tba), El Forensiker (Paul, Martin, Daniel/Dortmund), 7. Polo Knights (Olaf, Robin, Julian/Kiel), TBA (Ewoud/Amsterdam, Henning, Wilson), 9. Bike Boys Bremen (Daniel, Dirk, René/Bremen)

NRW-Liga: Finalspiel am 16.12.12

20.12.12

Das Team Bike Syndikat (Classic /Jan, Mirko, Hagen) schreibt Bikepolo-Geschichte: In der in diesem Jahr erstmals ausgetragenen NRW-Meisterschaft hat sich das Syndikat im Derby gegen Velopolo Cologne (Marc, Fabrice, Timon) mit einem 2:1-Sieg am letzten Spieltag den Titel gesichert und den direkten Konkurrenten aus Bielefeld (3P) auf den zweiten Platz verwiesen. Das Kölner Traditionsteam Velopolo Cologne beendet die Serie auf Rang drei. Damit darf sich Köln im Jahr 2012 mit dem inoffiziellen Titel der erfolgreichsten Bikepolo-Community im Land schmücken.

Drehbuchreife Spannung erwartete die Zuschauer am letzten Spieltag in der NRW-Liga: Das Bike Syndikat konnte bei noch einer ausstehenden Begegnung den Tabellenführer aus Bielefeld noch aus eigener Kraft vom ersten Platz verdrängen. Dafür mussten allerdings im Kölner Derby aus den drei Spielen mindestens fünf Punkte gegen den Lokalrivalen geholt werden. Dass hier trotz des bevorstehenden Weihnachtsfestes keine Geschenke zu erwarten waren, dessen waren sich die Spieler des Syndikats bewusst. Zu motiviert war Fabrice, der in dieser Saison in der Liga für VPC startet, seinen Mannschaftskollegen vom Syndikat seine Stärke zu beweisen. Zudem strotzten die sich in bestechender Form befindenden Timon und Marc eine Woche nach dem starken Abschneiden bei der Büppelmania nur so vor Selbstvertrauen.

Unter Leitung des Schiedsrichtergespanns Kathie/Mario sorgten im ersten Aufeinandertreffen Mirko und Jan mit zwei frühen Toren für die Vorentscheidung. Das Syndikat ging verdient mit 4:2 als Sieger vom Platz und strich die drei wichtigen Punkte ein. In der Pause sprach Fabrice seinem Team motivierende Worte zu und nahm taktische Änderungen vor. Der gebürtige Franzose ließ im zweiten Match Taten folgen und traf bereits nach einer Minute. Lange Zeit sah es nach einem Sieg für VPC aus bis sich zwei Minuten vor Schluss der stark aufspielende Mirko ein Herz fasste und den Ball aus gut 15 Metern unhaltbar in die Maschen drosch. Mit gleichem Rezept gelang dem Südstädter kurz nach Wiederanpfiff gar der Führungstreffer. Im Anschluss überschlugen sich die Ereignisse, als sich Fabrice den Ball geschickt zurechtlegte und gegen eine Doppelverteidigung den Ausgleichstreffer erzielte (9:30). Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nach einer schönen Vorarbeit von Mirko traf Hagen knapp 8 Sekunden vor Spielende aus kurzer Distanz zum 3:2-Endstand. Im Anschluss brachen alle Dämme. Die Freunde über den geschichtsträchtigen Titel kannte keine Grenzen.

Das dritte Spiel war dann nur noch Makulatur. Erst nachdem Timon und Fabrice für eine 3:0-Führung gesorgt hatten, erwachte der frisch gekürte NRW-Meister durch Tore von Mirko und Hagen. Nach einem Foul verwandelte Mirko kurz vor Ablauf der Spielzeit einen Penalty und sorgte so für die Verlängerung. Diese entschied Fabrice durch einen doppelt abgefälschten Treffer für sein Ex-Team. „Wir haben uns hier gut verkauft und vor allem den Zuschauern drei richtig hochklassige Partien geboten. Glückwunsch an die Jungs vom Syndikat, sie haben den Titel wirklich verdient“ fand Timon nach Abpfiff versöhnliche Worte. Fabrice wagte schon einen Blick auf die kommende Saison: „Im nächsten Jahr helfe ich dem Syndikat bei der Titelverteidigung, der Pokal muss in Köln bleiben.“

Steno vom NRW-Finale:

Team Bike Syndikat (Classic) - Velopolo Cologne 2:1 (4:2, 3:2, 3:4 n.V.)

Spiel 1: 1:0 (Mrk), 2:0 (Jan), 2:1 (Fbr), 3:1 (Hgn), 3:2 (Tmn), 4:2 (Jan)

Spiel 2: 0:1 (Fbr), 1:1 (Mrk), 2:1 (Mrk), 2:2 (Fbr), 3:2 (Hgn)

Spiel 3: 0:1 (Tmn), 0:2 (Tmn), 0:3 (Fbr), 1:3 (Hgn), 2:3 (Mrk), 3:3 (Mrk/Penalty), 3:4 (Fbr). - Schiedsrichter: Mario und Kathie. - Zuschauerin: 1

Abschlusstabelle Saison 2012

v. l. n. r.: VPC: Fabrice, Timon, Marc - BS: Hagen, Jan, Mirko

1st Büppelmania 08.-09.12

14.12.12

VPC verpasst den Titel nur knapp, das Syndikat geht baden - Velopolo Cologne (Marc, Canadian, Timon) überrascht beim Turnier in Büppel und muss sich im Finale nur den Londoner Magicians (Max, John, Nils) geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz holen die Kölner bei der ersten Büppelmania die bisher beste Platzierung eines Kölner Teams bei einem Auswärtsturnier.

Die 3000-Einwohner Gemeinde aus Büppel im friesischen Varel lud vergangenes Wochenende zum winterlichen Hallenturnier mit 16 Teams in die alte Weberei ein. Zum Abschied von Canadian startete VPC unter "Vice President Clinton", ein Name, der den Turnierausgang bereits in sich tragen sollte.

In gleicher Formation wie in Amsterdam zeigte das Kölner Trio vom ersten Match an, dass dieses Turnier ihres werden sollte: Auf dem schmalen und kurzen Platz bot das taktisch gut eingestellte Team ein ansehnliches Passspiel und profitierte von Timons Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Dabei war auf Defensiv-Stratege Marc stets Verlass. Verdientermaßen schloss der BeNeLigue-Dreizehnte nach sechs gespielten SwissRounds den Samstag auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Lediglich das Bike Syndikat (Fab, Mrk, Hgn), das mit sechs Siegen die maximale Punktzahl am ersten Turniertag einfuhr stand noch besser da.

Am Finaltag knüpfte VPC an die gezeigten Leistungen nahtlos an und spielte sich mit etwas Losglück als einzige Mannschaft ohne Niederlage durchs Final-Bracket. Erst im Finale fanden die „Hillarys“ ihren Meister, als vor rund 100 Zuschauern Nils und Max durch präzise Distanzschüsse früh für die Entscheidung sorgten. Timon brachte sein Team nach schöner Vorarbeit von Canadian noch mal auf 1:3 heran, letztlich konnte aber auch er die 1:5-Niederlage nicht mehr abwenden. "Hier im Finale zu stehen hätte ich mir nicht erträumen lassen. Auch wenn gegen die Magicians wenig zu holen war, war das ein gefühlter Turniersieg" freute sich Timon kurz nach Spielende. Auch Marc konnte den Erfolg kaum fassen. Den 41-Jährigen freute es besonders für Canadian, der nach dieser Saison seine Karriere bei den Weltmeistern von 2011, den Crazy Canucks in Vancouver fortsetzen wird.

Der Mitfavorit Bike Syndikat erwischte nach dem souveränen Samstag einen rabenschwarzen Finaltag. Bereits im zweiten Finalspiel verloren die Kölner überraschend mit 2:4 gegen ein internationales Mix-Team, in dem der wendige Kropa (Dublin) immer wieder für Gefahr sorgte. Im LooserBracket schleppte sich der BeNeLigue-Fünfte erst nach Verlängerung gegen Büppel II in die nächste Runde, in der der spätere Turniersieger Magicians wartete. Während die Londoner um Max Knight am Vortag noch 3:2 geschlagen wurden, setzte es dann im K.O.-Spiel mit 1:5 eine deutliche Niederlage, was Platz Sieben für das Syndikat bedeutete. "Heute waren wir einfach nicht so frisch und abgeklärt vor dem Tor. Das hatte uns in den SiwssRounds noch ausgezeichnet. Nach dem erfolgreichen Samstag ist das natürlich umso ärgerlicher hier so früh die Segel streichen zu müssen", fasste es ein sichtlich enttäuschter Fabrice zusammen, der gegen Büppel II mit seinem Treffer acht Sekunden vor Schluss überhaupt die Verlängerung ermöglicht hatte.

“Wir haben heute unseren Rhythmus nicht gefunden und das Zusammenspiel fand kaum statt" bemängelte auch Mirko, der einige Torschüsse parierte aber zweimal gegen Nils chancenlos war. Auch einen Seitenhieb auf das gebuchte Reiseunternehmen "Reisters Reste Reisen" konnte sich der Inhaber von PITA nicht verkneifen: "Auch wenn der Preis unschlagbar ist, Reisters Reste Reisen hat nach Amsterdam wiederholt eklatante Mängel in der Planung aufgezeigt, das können wir uns auf diesem Niveau nicht erlauben. Hier wird einfach an der falschen Stelle gespart."

In Büppel nahmen 16 Teams mit Spielern aus den Niederlanden, Irland, Großbritannien, Polen, Kanada und Deutschland teil.

Bereits am kommenden Wochenende kann das Syndikat (Team Classic) mit dem Gewinn der NRW-Liga noch einen versöhnlichen Saison-Abschluss feiern. Dafür müssen im Derby gegen VPC allerdings aus drei Partien sechs Punkte eingefahren werden um in der Tabelle noch an den Bielefeldern (3P) vorbeizuziehen.

Ergebnisse VPC: Die Fetten Drillinge 4:2, Büppel III 3:0, Bike Syndikat 1:4, Heatfluxes 3:1, Magicians 1:5, Dortmunder Union 5:0, Knüppel in Büppel 5:0, Heatfluxes 5:3, Knüppel I 1:0, Die Fetten Drillinge 3:2, Magicians 1:5

Ergebnisse Bike Syndikat: Dortmunder Union 5:1, BubeDameKönig 3:1, Vice President Clinton 4:1, Büppel II  5:4, Büppel I 3:0, Magicians 3:2, Büppel III 5:0, Stuntman Mike 2:4, Büppel I 5:4, Magicians 1:5

Abschlussranking:

1. Magicians (Nils/Hannover, Max, John/London), 2. Vice President Clinton (Mark/Kanada, Timon, Marc/Köln), 3. Die Fetten Drillinge (Johannes, Jakob, Michi/Berlin), 4. Knüppel I (David, Felix/Bielefeld, Michael/Dortmund), Stuntman Mike (Kropa/Dublin, Gitti/Berlin, Agatha/Polen), 5. Büppel II (Niklas, Flo, Frank/Büppel), 7. Bike Syndikat (Mirko, Fabrice, Hagen/Köln), 7. Heatfluxes (Jonas, Basti, Petra/Gießen), 9. BubeDameKönig (Basti, Marc, Käthe/Berlin), 9. Büppel I (Steffen, Fabian, Ole/Büppel), 9. Amsterdam Bike Polo (Erik, Ewoud, Bram/Amsterdam), 9. Dortmunder Union (Julian, Daniel, Martin/Dortmund), 13. BBB (Daniel, Dirk, René/Bremen), 13. Knüppel in Büppel (Dominik, Martin/Bielefeld, Mario/Köln), 13. Inkasso Altona (Chris, Didi, Andy/Hamburg), 13. Büppel III (Jörg, Buby, Marie/Büppel)

©anadian

BeNeLigue Amsterdam 20.-21.10

23.10.12

Zum Saisonabschluss waren mit Velopolo Cologne und dem Bike Syndikat zwei Kölner Teams bei der sechsten Auflage der BeNeLigue in Amsterdam zu Gast. Auf dem Hockeycourt des AKC zeigte das Syndikat am ersten Turniertag in den Swiss-Rounds eine ansprechende Leistung und unterstrich durch einen deutlichen 5:1-Sieg gegen München die Ambitionen für den Final-Sonntag. Das Derby gegen Duisburg mit "Il Dottore" und Pedro wurde im Winner-Bracket ebenso souverän entschieden, wie die Partie gegen das Amsterdamer Mix-Team "Drunk On Power". Nach einer knappen Niederlage gegen den späteren Turniersieger Pobocops (1:2) zog das Kölner Team auch gegen die taktisch überlegenen "Simon Says" (Belgien) im Looser-Bracket den Kürzeren, sodass das Syndikat am Ende nicht über den fünften Platz hinauskam.

Velopolo Cologne feierte mit dem wiedergenesenen Timon in der Vorrunde einen deutlichen 5:2-Sieg gegen die "Oranges" (Eindhoven). Beim NRW-Liga Dritten setzte der gut aufgelegte Canadian seine Mitspieler mehrfach durch gutes Passspiel in Szene, Timon dankte es mit seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Im weiteren Turnierverlauf musste VPC den Ausfall von Marc verkraften, der wegen einer Läsion am rechten Arm das Turnier am Sonntag nicht mehr fortsetzen konnte. Mit Hilfe von Moggi bezwangen die beiden Verbliebenen in der Final-Runde erneut Eindhoven, mussten aber nach einer Niederlage gegen das niederländische Team "Purple Pain" die Segel streichen. Somit wars am Ende Platz 13.

Sieger des Turniers wurden die "Pobocops", die sich in einem packenden Finale mit 5:2 gegen BeNeLigue-Dauergast "Simon Says" durchsetzten.

Kölner Ergebnisse:

Bike Syndikat (Fabrice, Mirko, Hagen): 1/2 Watt Oranges 3:0, Drunk On Power 5:1, Octoberfist 5:1, Simon Says 2:3, Pobocops 2:4, NNNB 3:0, Team Green Amsterdam 4:1, Pobocops 1:2, Simon Says 1:4

VPC (Canadian, Marc, Timon): Drunk On Power 0:3, 1/2 Watt Oranges 5:2, Team Fishsticks 1:3, Smoking Paint 1:5, Purple Pain 1:2, 1/2 Watt Oranges 3:2, Pobocops 1:5, Team Utrecht 5:0, Purple Pain 1:2

Abschlussranking:

1. Pobocops (Robert/HH, Philipp/H, Johanna/F), 2. Simon Says (Antwerpen), 3. GSN (Lukas, Clemens, Christoph), 4. Octoberfist (Eddy, Phil, Fabian), 5. Bike Syndikat (Hagen, Fabrice, Mirko), Polo Phonies (Eindhoven), 7. Smoking Paint (Frankreich), Pitponies (DO, HH, Enschede), 9. NNNB (Duisburg), Purple Pain (Niederlande), Team Green (Amsterdam), Büppel, 13. Team Fishsticks (Antwerpen), VPC (Canadian, Marc, Timon), Nigga Please (Niederlande), Drunk On Power (ASD, LDN, DD), 17. Team Utrecht, 1/2 Watt Oranges (Eindhoven)

Alle Ergebnisse

©anadian

2nd Hamburg Polo Arena Championships

18.09.12

Während in Köln der lokale Bikepolo-Meister gekürt wurde (Siegerteam mit M. Schieferdecker), war das Team Bike Syndikat beim Auswärtsturnier in Hamburg am Start.

Vergangenes Jahr noch Turnier-Dritter, erwartete uns dieses Mal mit 24 Teams ein deutlich größeres und mit zahlreichen Stars der nationalen Bikepolo-Szene auch ein erheblich stärker besetztes Teilnehmerfeld. Die sechs Swiss-Rounds am Samstag schlossen wir nach Pflichtsiegen u.a. gegen Büppel2 und Bremen punktgleich mit den Polonauten (Wendelstein) auf dem vierten Platz ab. Nur den beiden Top-Teams „JBG“ mit den deutschen Meistern Eddy und David (+ Jan) und den Viertplatzierten des Greif Camps „Powerangers“ mussten wir uns geschlagen geben.

Den zweiten Turniertag begannen wir, bereits für die zweite Winner-Runde gesetzt, mit einem Arbeitssieg gegen Büppel1 (2:1). Im nächsten Spiel erwartete uns dann mit den "Eiernacken" um Ex-Bambule Danny jedoch ein deutlich stärkerer Gegner. Trotz einer Leistungssteigerung gegen den DM-Dritten gelang es uns nicht, die Partie für uns zu entscheiden, sodass wir nach der 3:4-Niederlage das Turnier im Looser-Bracket fortsetzen mussten. Dort arbeiteten wir uns mit Siegen gegen die Hamburger New Kids (5:3) und La Paloma Loca (Nürnberg) (4:2) bis ins Viertelfinale vor. Doch wie bereits in Karlsruhe, gut vier Wochen zuvor, scheiterten wir an den Nürnberger Kraken (2:5), womit uns der Einzug ins Halbfinale verwehrt blieb. Am Ende landeten wir auf einem soliden fünften Platz.

Ergebnisse Bike Syndikat: Büppel2 6:0, JBG 1:4, 3BBB 8:3, Polonauten 1:0, Power Rangers 1:3, Büppel1 2:1, Eiernacken 3:4, New Kids 5:3, La Paloma Loca 4:2, Die Kraken 2:5

Alle Ergebnisse

Abschlussranking:

1. Jung, brutal, gutaussehend (David, Eddy, Jan), 2. Eiernacken (Danny, Hannes, Daniel), 3. Power Rangers (Robert, Max, Mx2), 4. Die Kraken (Nürnberg), 5. Bike Syndikat (Fabrice, Mirko, Hagen), 6. Die Schönen und das Biest (Adam, Mo, Johanna), 7. La paloma Loca (Nürnberg), 7. GSN (Gießen), 9. Polopoly, 9. New Kids (Hamburg), 9. Polonauten (Wendelstein), 9. Büppel 1 (Büppel), 13. Pirates (Hamburg), MFBoom (Münster), 13. Sturmvogel (Dortmund), 13. Inkasso Altona (Hamburg), 17. Titelverteidiger, 17. Die Oldies, 17. Kiel 2, 17. Roadrunners, 17. Büppel 2, 17. 3BBB (Bremen), 17. 666 Friedrichshain, 17. Polo Knights (Kiel)

4. Weltmeisterschaft in Genf

18.08.12

Das französische Bikepolo-Team "Call Me Daddy" hat knapp vier Wochen nach dem Gewinn der Europameisterschaft in Paris auch die Weltmeisterschaft für sich entschieden. Im Endspiel der vierten WHBPC in Genf gewann das favorisierte Trio (William, Polo, Greg) 3:2 gegen den WM-Dritten von 2011 "The Guardians" (Seattle). Damit machen die Franzosen die 4:5-Finalniederlage aus dem vergangenen Jahr gegen die Canucks (Vancouver) vergessen und holen zum ersten Mal den Titel nach Europa.

Mitfavorit "Edisons" (Frankfurt, München) schloss das Turnier auf dem sechsten Platz ab. Der Vize-Europameister zog in der dritten Finalrunde bei der Neuauflage des EM-Finales gegen "Call Me Daddy" erneut den Kürzeren (3:4) und musste sich anschließned im Looser-Bracket durchkämpfen. Nach Siegen durch Golden Goal gegen die Weltmeister von 2010 „Beaver Boys“ (Milwaukee) und den dreifachen Europameister „L´Equipe“ (Genf) schied der deutsche Meister nach einem bereits sicher geglaubten Sieg mit 4:5 gegen Clobber Polotics (Chicago) aus dem Wettbewerb aus. Der Titelverteidiger aus East-Vancouver "Crazy Canucks" konnte nicht an die Leistung aus dem vergangenen Jahr anknüpfen und musste sich mit dem neunten Platz begnügen. Die Karlsruher Candy Colored Clowns (Max, Hannes, Robert) erreichten Platz 25. In Genf spielten 60 Teams aus 15 Ländern um die WM-Krone.

Abschlussranking: Teams der Finalrunde: 1. Call Me Daddy (Frankreich), 2. The Guardians (Seattle), 3. Clobber Politics (Chicago), 4. Dead Rappers (London), 5. Edisons (Deutschland), Portland United (Portland), 7. L´Equipe (Genf), Gettin Wild (Cambridge), 9. Hooks (Rouen), Beaver Boys (Milwaukee), Moteur Fuckers (Genf), Crazy Canucks (Vancouver), 13. Cosmic (London), Ma Couille (Paris), Iron Ponies (Genf), Sophie (Schweiz), 17. The Buddies (Tokio), Long Hair Don't Care (Seattle), Cocorico (Paris), Bourbonic Bacon (Minneapolis), Nice Touch (London), Spring Break (London), Jean Polo Gaultier (Bern), St. Louis Cardinals (USA), 25. Candy Colored Clowns (Deutschland), Pienture 51 (Frankreich), The Bisons (Budapest), Shaft Punk (Toulouse), Yatagarasu (Tokio), Guacapolo (Brüssel), Goal Diggers (Paris), No Big Deal (Tokio)

Bisherige Weltmeister:

2012 in Genf: Call Me Daddy (Frankreich)

2011 in Seattle: Crazy Canucks (Vancouver)

2010 in Berlin: Beaver Boys (Milwaukee)

2009 in Philadelphia: Smile (Seattle)

4. Bikepolo-Europameisterschaft

21.07.12

Vizeweltmeister "Call Me Daddy" (Polo, Greg, Will) hat die 4. Bikepolo-Europameisterschaft in Paris gewonnen. In einem mitreißenden Finale setzte sich das französische Trio gegen den deutschen Meister "Edisons" (Eddy, Mo, David) mit 5:4 durch und bricht damit erstmals die Vorherrschaft des Schweizer Teams „L´Équipe“ (Manu, Mario, Lucas), das zuvor drei Mal in Folge den EM-Titel nach Genf geholt hatte. Die Frankfurter Superstars Mo und David müssen sich damit nach der Finalniederlage im vergangenen Jahr in Barcelona erneut mit dem Titel des Vizeeuropameisters begnügen.

Der deutsche Vizemeister Monkey Punch (Flo, Adam, Max) verlor bereits in der ersten Finalrunde deutlich mit 3:0 gegen das Schweizer Traditionsteam „Moteurs Fuckers“. Im Looser-Bracket war dann nach einer 1:2 Niederlage gegen die Karlsruher „Candy Colored Clowns“ (Hannes, Steffen, Rob) Schluss, die es im Anschluss besser machten und das Turnier mit einem beachtlichen 13 Platz abschlossen. Den „Schlammbeißern“ (Gießen) und „BaBoon“ (Münster) blieb nach durchwachsener Vorrunde der Einzug in die Finalrunde der Top 26 verwehrt. Insgesamt nahmen 48 Teams aus neun Ländern an der Europameisterschaft teil.

Aus Europa haben sich für die Bikepolo-Weltmeisterschaft in Genf (14. - 18. August) folgende Teams qualifiziert:

1. Call Me Daddy (Paris), 2. Edisons (Frankfurt/München), 3. Hooks (Rouen), 4. L'Équipe (Genf), 5. Cocorico (Paris), 5. Spring Break (London), 7. Sophie (Schweiz), 7. Moteurs Fuckers (Schweiz), 9. Iron Ponies (Genf), 9. Bisons (Ungarn), 9. Shaft Punk (Toulouse), 9. Gettin Wild, 13. Cosmic (London), 13. Dead Rappers (London), 13. Ma Couille (Bordeaux), 13. Candy Colored Clowns (Karlsruhe).

Tough Shit (München) hat noch die Chance im WHBPC Wildcard-Turnier den letzten europäischen Startplatz zu erwerben.

Ergebnisse Finalrunde

Ergebnisse Vorrunde

Bikepolo DM Hannover (08.-10.06)

12.06.12

Das Polo Mix-Team "Edisons" (Mo, Eddy, Rob) ist Deutscher Bikepolo-Meister 2012. Das favorisierte Team mit den Meistern von 2010 (Mo) und 2011 (Eddy) hat sich im Finale der dritten GHBPC deutlich mit 5:1 gegen den Vorjahres-Vierten Monkey Punch (Max, Flo, Adam) durchgesetzt. Diese hatten zuvor das neu formierte Team "Eiernacken" um Ex-Bambule Danny und CC-Clown Hannes aus dem Wettbewerb geworfen (5:3).

Trotz Verletzungssorgen erreichte das Bike Syndikat nach sechs Swiss-Rounds (Rang 7) die Finalrunde. Gegen die erfahrenen Münsteraner "Ba Boon" (ehemals 321bpm) konnte das Syndikat insbesondere zu Beginn der Partie zahlreiche Chancen kreieren. Mit sehenswerten Pässen setzte Jan seine Mitspieler immer wieder in Szene, lediglich der zählbare Erfolg blieb aus. Im weiteren Verlauf stellte der starke Philipp die Kölner Verteidigung aber zusehends vor Probleme, sodass das Match recht deutlich mit 1:4 endete. Im Looser-Bracket gegen Dresden gelang nach einem frühen 0:2-Rückstand zwar noch der zwischenzeitliche Ausgleich, nach Ablauf der 12 Minuten zeigte die Anzeigetafel aber ein 2:4 an. Damit schloss das Polo-Team des Syndikats wie im Vorjahr das Turnier mit Platz 17 ab.

Das zweite Kölner Team VPC konnte nach einer knappen Niederlage (0:1) gegen ein Düsseldorf/Duisburg Mixed-Team die Finalrunde nicht mehr erreichen. Nachdem Düsseldorfs Alex sein Team bereits in der ersten Minute in Führung gebracht hatte, stellte das Kölner Angriffs-Duo Timon und Fabrice das gegnerische Tor unter Belagerungszustand. Dadurch ergaben sich jedoch immer wieder gefährliche Konterchancen, die die Moggi-Brüder aber nicht zu nutzen wussten. Zu tumultartigen Szenen kam es, als mit Abpfiff dann doch noch das 1:1 fiel. Nach Rücksprache mit dem Tor-Ref wurde dies aber nicht mehr gegeben. Für den aktuell NRW-Liga Zweiten blieb so nach Siegen gegen Gießen und Kiel am Ende der 31. Platz. Timon nahm es mit Fassung: „Für unsere erste DM können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Glückwunsch an Düsseldorf, sie haben das nach dem Führungstreffer taktisch richtig gut gemacht“. Etwas kritischer sah es VPC-Defensiv-Spezialist Schieferdecker: „Wir lassen leider immer noch zu viele Torchancen zu. Schade, dass es am Ende so knapp nicht für die Finals gereicht hat“.

Insgesamt nahmen 49 Teams aus rund 20 Städten an der dritten Deutschen Meisterschaft teil. Bereits in zwei Wochen kämpfen die besten Teams in Gießen um die sieben deutschen Plätze für die EM in Paris (19. - 21. Juli).

Alle Spiele Bike Syndikat

Alle Spiele Velopolo Cologne

Ergebnisse der Vorrunde1

Ergebnisse der Vorrunde2

Ergebnisse der Finalrunde

Ranking

1. Edisons (HH, F, M), 2. Monkey Punch (H, B, KA), 3. Eiernacken (B, KA), 4. Kurze Lunte, 5. Hazers (Bielefeld), Ba Boon (Münster), 7. Poo Loo, Puzzles (Münster), 9. Wheels of Fortune (Konstanz), Stunt Action (Gießen), Dreamteam, Polomoto (Dresden), 13. Polonauten (Wendelstein), Metropolo (Frankfurt), Fixed Fuckers (Düsseldorf), Chain Doe, 17. Komma klar my Lord, Büppel 1, Schlammbeißer (Gießen), St. Pauli Pirates (Hamburg), Inkasso Altona (Hamburg), The Boondock Saints, Bike Syndikat (Köln), M3 (München), 25. Die Kraken (Nürnberg), 26. Top Gun (Karlsruhe), 27. Shotgun Siblings (Frankfurt), 28. Dortmunder Union, 29. Polo.ch (Hamburg), 30. La poloma Loca (Nürnberg), 31. VPC (Köln), 32. Kansas City Shuffle, 33. Heatfluxes (Gießen), 34. Chain Bastards (Konstanz), 35. Aces of Spades, 36. TNT (Hannover), 37. Ulai (Gießen), 38. Cry Babies, 39. Tante Horst, 40. Die Überspitzen, 41. Polöheadz (Heilbronn), 42. Free Bike Polo Players (Ulm), 43. Subtile Dock 11 (Hamburg), 44. Call Your Mummy (Frankfurt), 45. Büppel 2, 46. Polo Knights (Kiel), 47. Büppel 3, 48. Insert Name, 49. HanPolo

NRW-Liga (3. Spieltag)

02.06.12

Köln dominiert weiter die Liga: Das Bike Syndikat steht nach Siegen gegen Duisburg, Dortmund und Düsseldorf dicht vor dem Titelgewinn in der NRW-Liga. Die Kölner gewannen im Kampf um die Tabellenspitze alle Partien gegen die Duisburger Pony Riders (2:1, 2:0, 3:2) und führen die Serie mit nunmehr 42 Punkten an. Mit dem Erfolg leistete das Syndikat auch Schützenhilfe für die Kollegen von Velopolo Cologne im Kampf um Platz zwei.

Auch VPC fuhr gegen Düsseldorf (2:0, 3:1, 5:3) und die Holers aus Dortmund (2:0, 5:1, 3:1) die eingeplanten Punkte ein. Dabei erwies sich der kanadische Neuzugang "Canadien", der für Timon in die Mannschaft gerückt war mit seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor als starker Backup. "Ungeschlagen in der Hitze von Düsseldorf, besser hätte der Tag nicht laufen können" resümierte ein zufriedener Fabrice, der mit seinem unbändigen Einsatz großen Anteil am Erfolg seines Teams hatte.

Bei einem Punktverlust des Syndikats gegen Polonese (Dortmund) hätte VPC am letzten Spieltag in Köln noch die theoretische Chance auf den Titel. Dann müssten sie das Syndikat im Derby jedoch drei Mal in regulärer Spielzeit schlagen. Auch Bielefeld (3P) kann bei noch 12 ausstehenden Spielen rein rechnerisch noch in den Titelkampf eingreifen.

Ergebnisse des dritten Spieltags und aktuelle Tabelle

NRW-Liga (2. Spieltag)

03.05.12

Überraschung in Bielefeld: VPC schiebt sich nach dem zweiten Spieltag in Bielefeld an die Tabellenspitze. Am Wochenende konnte gegen die Stars von 3P zumindest aus dem ersten Spiel in der Verlängerung ein Punkt mitgenommen werden. In der zweiten Begegnung gegen "die Wölfe" wurden die eingeplanten neun Punkte geholt.

Das zweite Kölner Team Bike Syndikat feierte in Bielefeld einen starken Ligaauftakt: Aus den sechs Spielen wurden 15 der möglichen 18 Punkte geholt. Nur im zweiten Spiel gegen 3P musste man sich knapp geschlagen geben. Das BikeSyndikat hat nach sechs Spielen 8 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Zur aktuellen Tabelle

NRW-Liga (1. Spieltag)

12.04.12

"VPC" mit ordentlichem Start in die Liga-Saison: Das Kölner Team um Kapitän Marc Schieferdecker belegt nach dem ersten Kräftemessen in Oberhausen den zweiten Tabellenrang. In der ersten Spielserie gegen die Pony Fuckers aus Duisburg konnte mit deutlichen Siegen die maximale Punkteausbeute geholt werden. Deutlich stärker präsentierten sich allerdings die Duisburger Pony Riders in der zweiten Begegnung des Tages. Hier musste nach einer Niederlage in der Verlängerung im ersten Spiel ein knappes 1:2 hingenommen werden. Im dritten Durchgang pochte man aber auf Wiedergutmachung und holte durch ein 5:2 weitere Punkte. Schieferdecker gibt sich kämpferisch: "Wären wir richtig wach gewesen hätten wir auch locker noch mehr Punkte mitnehmen können." Aber auch so kann man sich zunächst über einen zweiten Platz in der Tabelle freuen. Diese wird von den Riders mit 14 Punkten angeführt, die sich im Duisburg-Derby klar gegen die Fuckers durchsetzten.

Das zweite Kölner Team (Bike Syndikat) konnte aus Verletzungsgründen den ersten Spieltag nicht wahrnehmen. Ebenso fehlten die beiden Bielefelder Teams 3p und The Wolves. Auf diese treffen die Kölner bereits am kommenden Spieltag (21.-28. April). Das schwere Auswärtsspiel könnte bereits richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Liga sein. Münster wurde im Zuge des Bikepolo-Wettskandals die Lizenz entzogen und nimmt nicht mehr am Ligabetrieb teil.

Cycolonia Bikepolo Open 2012

21.02.12

Mit dem Cycolonia-Bikepolo-Cup, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Köln ausgetragen wird, fällt für uns auch der Startschuss in die Poloturnier-Saison 2012. So ist das Kölner Turnier die ideale Gelegenheit um uns auf die Liga und die Deutschen Meisterschaften einzustimmen. Velopolo Cologne schickt mit "VPC" (Marc/Timon/Fabrice), Team "Bike-Syndikat" (Mirko/Kermit/Hagen) sowie "Drunken- Polo-Ehrenfeld" (Marcellus/Martin/Katie) drei erfahrene Teams an den Start. Das Ziel ist hier natürlich die Titelverteidigung. Aber auch das restliche Teilnehmerfeld ist wieder mit internationalen Top-Teams u.a. aus Brüssel vom Allerfeinsten bestückt. Dieses Mal ohne den Vorjahres-Dritten Bielefeld, muss man ganz sicher die Jungs aus Gießen um Kapitän Jupp sowie die Edeltechniker aus Hannover auf der Rechnung haben. Als Geheimfavorit werden aber bereits die Nürnberger Kraken  gehandelt, konnten sie doch im letzten Jahr auf einigen Turnieren recht überzeugende Auftritte hinlegen. Auch ein Außenseitersieg der Mannheimer ist durchaus denkbar. Hinsichtlich der NRW-Liga wird es für uns ganz besonders interessante Spiele geben: Mit Düsseldorf, Duisburg und Dortmund spielen wir gleich gegen drei Ligateilnehmer. Da gilt es schon mal die Stärken und Schwächen auszuchecken und sich den nötigen Respekt zu verschaffen.

Update: Bikepolo Brüssel gewinnt die 3. Bikepolo-Open. Die Kölner Teams laden auf den Plätzen 4 (Bike Syndikat), 5 (VPC) und 10 (DPC).

Aller Ergebisse und Schlusstabelle hier.

Herne Film-Festival Tournament

10.10.11

Das Kölner Team "???" mit den Turnierdebütanten Timon, Fabrice und Mario erreichte am Wochenende beim Bicycle-Film-Festival Turnier in Herne (08. Oktober) einen beachtlichen 4. Platz. Nach einer starken Gruppenphase gelangen in der Hauptrunde weitere Siege gegen Duisburg und Dortmund. Erst im Halfinale musste sich das Kölner Trio gegen die Düsseldorfer Fixed F´ers geschlagen geben. Turniersieger wurde das Team Champagneros aus Münster, die sich im Finale gegen ein Münster/Köln-Mixed Team mit Marcellus durchsetzten.

Vorrundenergebnisse: Köln - Witten 5:1, Münster/Köln 2:3, Münster 3:3, NRW 5:0

Imperia Tourney Oct. 2012

05.10.11

Die Creme de la Creme des europäischen Bikepolosports traf sich vergangenes Wochenende zum zweiten Mal in Konstanz zum Imperia Tourney. L´Equipe, aktueller Europameister aus Genf gewann das Finale mit 5:4 gegen das Mix-Team "Edisons".

1. L'Equipe (Genf), 2. Edisons (München/Frankfurt/Grenoble), 3. Paris Blue Socks (Paris/Rouen), 4. Tough Shit (München), 5. Nouvelle Vague (Grenoble/Genf), Bambule (Berlin), Iron Ponies (Genf), Spring Break (London), 6. Üç Çük (Karlsruhe), Candy Colored Clowns (Karlsruhe), Guacapolo (Brüssel), Polo.ch (Hamburg), 7. Chain Doe (Mannheim), Wheels of Fortune (Konstanz), Time to get ill (Genf), Eisprinzessin (Leipzig).

Bikepolo WM in Seattle

12.09.11

Das kanadische Team 'Crazy Canucks' hat die Bikepolo-Weltmeisterschaft 2011 in Seattle gewonnen. In einem hart umkämpften Finalmatch setzten sich die Canucks aus East Vancouver gegen das französische Team 'Call Me Daddy' mit 5:4 durch. Dabei wurde das Spiel erst in der Verlängerung entschieden: Superstar Rory Crowley fuhr nach Wiederanpfiff am schnellsten zum Ball und netzte mit einem sehenswerten Schuss aus dem Halbfeld zum 5:4 ein. Das Team 'The Guardians', aktueller nordamerikanischer Meister aus Seattle, konnte das Spiel um Platz drei mit 5:3 gegen die 'Iron Ponies' aus Genf für sich entscheiden. Den Schweizern gelang eine Runde zuvor das Kunststück, den Titelverteidiger 'The Beaver Boys' (Milwaukee) auszuschalten. Erfolgreichstes deutsches Team war erwartungsgemäß 'Polosynthese' aus Frankfurt. Der Vize-Europameister schloss die WM auf einem beachtlichen neunten Rang ab. Nach einer recht frühen Hauptrundenniederlage gegen 'The Oddballs' (2:3) bezwang der deutsche Meister von 2010 im Looser-Bracket den Vorjahres-Finalisten 'Machine Polotics' mit 5:4. Im Anschluss musste sich die Synthese gegen 'Portland United' recht eindeutig mit 2:5 geschlagen geben. Weniger erfolgreich lief es für 'Monkey Punch', dem Team um Kultspieler Florian Mehrzweck. Nach einer Auftaktniederlage in der Hauptrunde wartete der dreifache Europameister L´Equipe - ein glattes 0:5 besiegelte das Turnieraus. Dem Berliner Team 'Rakete' blieb nach nur zwei Siegen in der Vorrunde der Einzug in die Top 32-Finalrunde verwehrt. Insgesamt nahmen 71 Teams aus über 10 Ländern an der dritten Hardcourt-Bikepolo-Weltmeisterschaft teil.

Video vom Finale

Ergebnisse

1. Crazy Canucks (Rory Crowley, Alex Churchman, Chris Proulx, East-Vancouver), 2. Call Me Daddy (Polo/William/Greg,  Frankreich), 3. The Guardians (Seabass/Julian/Dustin, Seattle), 4. Iron Ponies (Quentin/Johan/Clement, Genf). 5. L'Equipe (Manuel/Mario/Lukas, Genf), 6. The Beaver Boys (Kremin/Brian/Joe Milwaukee), ... 9. Synthese (Moritz/Anna/David, Frankfurt), ... 25. Monkey Punch (Flo/Adam/Max, B, H, KA). Nicht für die Fiinalrunde qualifiziert: Rakete (Marc/Oli/Morgan, Berlin).

1st Hamburg Poloarena Championships

06.09.11

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg der erste "Arena-Polo-Cup" statt. Zu den namhaften Teams wie Bambule (Berlin), 321bpm (Münster) und 3p (Bielefeld) gesellte sich auch das Kölner Team Bike Syndikat als 'Schwingerclub' (Jan, Mirko, Hagen). In gleicher Besetzung wie bei den Deutschen Meisterschaften im Juni, konnte in der Gruppenphase aber insbesondere gegen die "Großen" kein Punkt geholt werden. Spielerisch zwar eine Klasse für sich, mangelte es mitunter an der Chancenverwertung, sodass wir die Gruppenphase nur als 4./8 abschlossen. Im Viertelfinale gegen PoloCH (Hamburg), dem erfolgreichsten Team aus Gruppe A, sollte dann aber eine Revanche zum DM-Match (1:4) gelingen. Nach mehrmaligem Führungswechsel konnten wir uns in einer spannenden Partie letztendlich mit 4:3 durchsetzen. Der Einzug ins Finale blieb uns im Anschluss allerdings verwehrt. Das Halbfinal-Derby gegen 3P ging wie bereits in der Vorrunde verloren. Turniersieger wurde Bambule, die das Finale glatt mit 5:0 gewannen. Glückwunsch!

Unsere Ergebnisse:

Köln - Bielefeld 2:4, Büppel 5:1, Altona 2:2, Bambule 0:2, Münster 0:3, St. Pauli 5:0, Dortmund 5:0, Hamburg 4:3, Bielefeld 0:4

Am Sonntag 11.09. läuft um 22:45 in der NDR Sportschau ein Bericht zum Turnier.

LeftyBasti gewinnt das Individuals in Gießen

22.08.11

Lokalmatador LeftyBasti (Gießen) hat mit seinem zugelosten Finalteam (Til/München und Karsten/Leipzig) das Endspiel des Single-Player-Turniers in Gießen gewonnen. Das Trio setzte sich im letzten Spiel gegen Eddy (München), Steve (New York) und Malte (Münster) durch. Das mit internationalen Top-Stars besetzte Individuals-Turnier war am Sonntag nach drei Wettkampftagen zu Ende gegangen. Der Modus sah es dabei vor, dass jeder Teilnehmer in jeweils neu zugelosten Teams seine eigenen Punkte sammelte. Weitere Halbfinalisten waren der deutsche Meister Moritz aus Frankfurt, Max (Rouen), Alex (Amsterdam), Attila (Genf), Michael (München) und Michel aus Genf.

EHPC 2011

30. Juni 2011

Am Wochenende wurde in Barcelona der Europameister gekürt. Das Genfer Team "L´Equipe" konnte sich zum dritten Mal in Folge den Titel sichern. Im Finale besiegten der Turnierfavorit das Team Polosynthese (Frankfurt) mit 5:2.

Hier die Ergebnisliste

München krönt sich in Hannover zum Deutschen Meister

25. Juni 2011

Team Bull Shit (James, Til, Pablo/München) hat die zweite Deutsche Bikepolomeisterschaft in Hannover (10.-12. Juni) gewonnen. Das Team um Superstar Jamie lag im Finale bereits mit 0:4 gegen Ütrecht-Champion Bambule (Berlin) zurück, doch die Münchner wendeten das Blatt noch und holten durch einen 5:4-Sieg den Titel nach Süddeutschland. Platz drei ging wie im Vorjahr an die Toros aus München, die sich im kleinen Finale gegen Monkey Punch (Adam/Berlin, Florian/Hannover, Max/Karlsruhe) durchsetzten. Vorjahressieger Polosynthese belegte nach dem Ausfall von David nur Rang neun. Der Frankfurter hatte sich in einem Vorrundenspiel den Finger gequetscht und konnte das Turnier nicht mehr weiter fortsetzen. 39 Teams spielten am Wochenende auf dem Gelände des Eis- und Rollsport Club Hannover um die DM-Krone.

 

Call Me Daddy ist französischer Meister

30. Mai 2011

Paul (Toulouse), Will (Paris) und Greg (Paris) haben als Team Call me Daddy die zweite französische Meisterschaft (28. - 29. Mai) in Toulouse gewonnen. Im Endspiel setzte sich das neu gegründete Team gegen Team Hooks (Rouen) durch. Auf Rang drei landete Team MSM. 32 Mannschaften kämpften an zwei Turniertagen um den Titel.

https://www.youtube.com/watch?v=Xry4_TIy11s

Bambule setzt Ausrufezeichen in Ütrecht

26. Oktober 2010

Kapitän Danny hat mit seinem Berliner Team Bambule (Nico und Jessie) das prestigeträchtige Polorama-Turnier in Ütrecht gewonnen. Die Hauptstädter setzten sich in einem hart umkämpften Endspiel letztendlich mit 5:4 gegen die Karlsruher Shark Attack (Max, Flo, Oliver) durch. Der Deutsche Meister Polosynthese (David, Moritz, Anna) zog im Halbfinale gegen Bambule (3:4) den Kürzeren. 28 Teams kämpften beim Indoor-Turnier in den Niederlanden um den Titel.

 

Polosynthese ist erster Deutscher Polomeister

14.  Juni 2010

Deutscher Bike Polo Meister 2011 ist das Team Bull Shit a.k.a. Tough Shit. Nachdem das Team um Superstar James im Finale bereits mit 0:4 gegen Bambule (Berlin) zurücklag, konnten die Münchner das Blatt noch wenden und mit einem 5:4 den Titel nach Süddeutschland holen. Platz 3 ging wie im Vorjahr an die Toros aus München, die sich im kleinen Finale gegen Monkey Punch (B-H-KA) durchsetzen konnten. Das Kölner Bike Syndikat (Mirko, Jan, Hagen) verpasste nur denkbar knapp die Finalrunde und schloss mit einem 17. Platz ab. Hier unsere Ergebnisse.

 

Apologies Accepted erster französischer Meister

  1. Juni 2010

Deutscher Bike Polo Meister 2011 ist das Team Bull Shit a.k.a. Tough Shit. Nachdem das Team um Superstar James im Finale bereits mit 0:4 gegen Bambule (Berlin) zurücklag, konnten die Münchner das Blatt noch wenden und mit einem 5:4 den Titel nach Süddeutschland holen. Platz 3 ging wie im Vorjahr an die Toros aus München, die sich im kleinen Finale gegen Monkey Punch (B-H-KA) durchsetzen konnten. Das Kölner Bike Syndikat (Mirko, Jan, Hagen) verpasste nur denkbar knapp die Finalrunde und schloss mit einem 17. Platz ab. Hier unsere Ergebnisse.