Lisa Cee

My Turn

(Rip Cat Records, 51:48)

Ein durchaus vielversprechendes Debut als Recording Artist ist der Sangerin Lisa Cee aus dem sildlichen KaIifornien mit der CD „My Turn" gelungen. Mt Sicherheit deftniert sic nicht aus dem Stand gleich die dortige Bluesszene neu, aber aufhorchen clarf der geneigte Horer dennoch angesichts dieser 14 Songs zwischen funky Soul-Blues, rockigen Westcoast-Gitart.en, gelungenen Eigenkompositionen und einer Handvoll mit Gesehmack ausgewahlten Covers. Im Vergleieh zu ihren durchaus rockigen LiveAuftritten zeigt sic mit dem Album ihre „weichere" Seite, eininal als Sangerin, deren Stirmne man durchaus zwischen denen von Debbie Davies und Deanna Bogart einordnen kann, noch mehr aber als Songwriterin. Auf diese Schiene habe sic besonderen Wert gelegt bei der Auswahl der Stucke, schreibt sic im Info zur CD, weil sic ihre Songs als Gesamtwerk betrachte und nicht nur als Basis, auf der em n Vokalist oder em n Gitarrist meine sich austobcn zu kOnnen. Bewusst babe sic die Texte allgemein gehalten, so Miss Cee weiter, veil sic dem Horer keine Losungen aufdrangen wolle. Mit „White Rabbit" von Jefferson Airplane hat sic eine der groBen Hymnen der Psychedelic-Ara neu eingespielt und auch die obligatorische Ballade in Form des Snicks „Lost You" kann mit dem Rest gut mithalten. Unter dem Strich also em n Album, hinter dem ein durchdachtes Konzept steckt, das sich rundum gut anhOrt, ohne freilich spektakular zu sein. Aber schliefflich ist „My Turn" ja auch erst der Anfang. (lei)