Psychologische Beratung

Herr Bernd Schütz

Telefonisch erreichbar unter:

        02103 418297 (Arbeitszimmer zu Haus)

0211 8928373 (Beratungsraum in der Schule)

0211 8998410 (über Frau Schilling im Sekretariat)

Unser Beratungskonzept

Schule ist ein Ort der Begegnung, in dem neben reinen Lern- auch viele Erziehungsprozesse stattfinden. In diesem sozialen System findet Beratung aller am Schulleben Beteiligten statt.

Dabei sind die einzelnen Berateraktivitäten unterschiedlich und abhängig vom jeweiligen Gesamtzusammenhang, sowie von der Beratungskultur einer Schule.

Anders ausgedrückt: Es gibt in jeder Schule unterschiedliche „Berater“, die alle in ein gemeinsames Erziehungs- und Präventionskonzept der Schule eingebunden werden sollten, um Überschneidungen oder Beratungslücken zu vermeiden: Klassenlehrer; Unter-, Mittel- und Oberstufenkoordinatoren; Schulleitung; Psychologische Beratung; Lehrerrat; jede/r einzelne Lehrer/in; Schüler; Eltern; Institutionen von außen; Dezernenten; ...

Unserer eigenen Zielvorgabe kommen wir inzwischen sehr nahe, nämlich der Entwicklung von einer in der Vergangenheit überwiegend defizitorienierten Beratung hin zu einer konstruktiven Kommunikations- und Kooperationskultur.

Schüler, Eltern und Lehrer lernen Beratung nicht erst kennen, wenn der „große Problemfall“ auftritt, sondern sie beraten sich im normalen Schulalltag mit verschiedenen Gesprächspartnern, sprechen über eigene Erfahrungen, unterschiedliche Wahrnehmungen und Emotionen und erproben kooperative Formen der Entscheidungsfindung.

 

Unser Schloß-Beratungs-Konzept hat sich über die Zeit immer weiter entwickelt:

Schullaufbahn- und Übergangsberatungen: Neben den Klassenlehrerinnen und -lehrern und den Jahrgangsstufenleitern/innen beantworten die Unterstufen-, Mittelstufen- und Oberstufen- Koordinatoren  alle Fragen der aktuellen und weiteren Ausbildung. Sie bieten neben zentralen Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler selbstverständlich auch Einzelberatungen an.

Nachdem sich die Klassen in den Jahrgangsstufen 8 und 9 nach der Wahl von Schwerpunktthemen neu gebildet haben, werden zahlreiche Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung in den verschiedenen Bildungsgängen durch externe Beratung (BIZ, Krankenkassen, Info-Abende) aufgezeigt. Die individuelle Gestaltung des Ganztages wird von den in der jeweiligen Klasse unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen beratend unterstützt.

Der Übergang in die Sekundarstufe II wird  vorbereitet durch ein zweitägiges Einführungsseminar zu Beginn  der Einführungsphase (Ef). Am Ende der Ef absolvieren unsere Schüler/innen ein 14tägiges zertifiziertes Berufspraktikum (s.a.O.!)

Elternsprechtage:  Neben diesem  verpflichtenden Angebot  werden am Schloßgymnasium zusätzliche Schüler- und Elternsprechstunden angeboten. Lehrer nennen zu Beginn des Halbjahres einen festen Wochentermin, zu dem Schüler/innen und Eltern sie nach Voranmeldung sprechen können, wobei es in der Regel natürlich immer Möglichkeiten gibt, auch außerhalb dieser Sprechstunden nach Absprache ein Gespräch mit den Lehrern zu führen, z.B. über email nach dem Muster:             Vorname . Nachname @ schule.duesseldorf.de

Beratungslehrer am Schloß-Gymnasium:

Ein Psychologielehrer mit zusätzlich nachgewiesener Beratungskompetenz ergänzt und intensiviert die Beratungstätigkeit der Lehrerinnen und Lehrer. Dabei ergeben sich die folgenden Arbeitsbereiche: Schülerinnen und Schüler und Erziehungsberechtigte werden über präventive und fördernde Maßnahmen z.B. zur Lösung von Lern- und Verhaltensproblemen und zur Förderung besonderer Begabungen beraten. Das Spektrum reicht von punktuellen individualisierten Hilfestellungen etwa bei Schulleistungseinbrüchen oder Auffälligkeiten im Sozialverhalten über längerfristige Trainingspläne zur nachhaltigen Behebung individueller Schwierigkeiten (z.B. Konzentrations- und Entspannungstrainings) bis hin zur allgemeinen Präventionsarbeit (Suchtprophylaxe durch Elternabende in Jgst . 6, durch Unterrichtseinheiten in Jgst. 7 und bei Bedarf, Schulprojekte gegen jede Form der Gewalt,…).

Da zunächst einmal die jeweiligen Klassen- und Fachlehrer/innen als direkter und persönlicher Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler erhalten bleiben sollen, erfolgt auf Wunsch die Beratung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulleitung durch den Beratungslehrer zur Vorbeugung und Bewältigung von Lern- und Verhaltensproblemen sowie darin begründeten Konflikten in der Schule.

 

Zur weiteren Ergänzung und Unterstützung wurden Kontakte zu außerschulischen Beratungsstellen aufgebaut und werden ständig weiter gepflegt, um ein Netz von Hilfsangeboten zur Lösung  individueller Probleme zur Verfügung zu haben.

Neben festen  Sprechstunden ist der Beratungslehrer fast „rund um die Uhr“  zu erreichen (Telefonnummer auf der Homepage unserer Schule).

Tutorensystem: Jeder Oberstufenschüler/in kann zu Beginn der Einführungsphase eine/n Tutor/in (Lehrer/in) wählen, der/die ihn zum einen in persönlichen Fragen berät, zum anderen aber auch die Jahrgangsstufenleiter/innen unterstützen kann.

Mentorensystem: Für die Klassen 5 und 6 betreuen als „Klassenpatinnen und -paten“ je vier Schüler/innen aus der Sekundarstufe II oder der Jgst. 8 / 9 eine Klasse in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Klassenlehrern/innen.

Übergang „Grundschule — Schloß-Gymnasium“: Schon zum Ende des vierten Schuljahres besuchen die Grundschüler/innen am Kennenlernachmittag das Schloß, um ihre zukünftige Klasse samt Klassenleitung kennen zu lernen. Da wir bereits bei der Anmeldung nach Wunschpartner/innen fragen, können die Neuen dabei gewiss sein, bekannte Gesichter  in der noch unvertrauten Umgebung zu entdecken.  Neben dem so genannten Sextanerabend in Klasse 5, zu dem die fünften Klassen, ihre Eltern sowie alle dort Unterrichtenden eingeladen sind, sowie den regelmäßigen abendlichen Pflegschaftstreffen zwischen Eltern und Lehrer/innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird auch der Kontakt zu den Lehrkräften der abgebenden Grundschulen gepflegt. Dies erreichen wir  durch gemeinsame Konferenzen, in denen ehemalige und aktuelle Lehrer/-innen gemeinsam über die Entwicklung ihrer Schüler/-innen beraten.

Seitenende