Nr.125 – 07.11.2013:

Hallo ihr lieben Mitstreiter_innen:

Nachdem nun auch SPD-Kraft zur Rettung der Kohleindustrie aufruft und so die Interessen der großen Energiekonzerne bedient – reißen diese noch mehr die nimmersatten Schnäbelchen auf ! Ökostrom ist zu billig, rufen sie – für wen denn ? Für die Menschen oder für die Konzerne ? Die alte Frage neu auf die Tagesordnung gesetzt: Wer was für die Menschen tun will – hier günstige Energie-Preise – muss dem großen Kapital das Handwerk legen ... so einfach ist das ... aber wer will das schon ... ------------------------------------------------------------------------------------------

RWE-Chef beklagt Öko-Boom "30 bis 40 Prozent der Anlagen schreiben

Verluste" 29.10.2013, 09:39 Uhr | t-online.de, rtr

Kohlekraftwerke sind oft nicht mehr rentabel - von diesen Anlagen hat RWE besonders viele (Quelle: dpa)



Der Stromkonzern RWE hat weitere Kürzungen angekündigt. "Unser Ergebnis wird dramatisch sinken", sagte RWE-Chef Peter Terium der "Süddeutschen Zeitung". Das sind Worte, die ohne Energiewende vom zweitgrößten deutschen Versorger wohl nie zu hören gewesen wären. "30 bis 40 Prozent der Anlagen schreiben Verluste", beschreibt Terium dagegen die jetzige Lage. Weil es immer mehr günstigen Öko-Strom gibt, fällt der Börsenpreis - mittlerweile unter eine Schwelle, bei der viele Gas- und Kohlekraftwerk nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind. Terium sagte weiter, für ihn sei es "unvermeidbar, dass wir mit neuen Sparprogrammen nachlegen müssen". So müsse etwa die RWE-Kraftwerkssparte mehr als die bisher geforderte halbe Milliarde Euro pro Jahr sparen.

RWE-Chef sieht Welle von Fusionen und Übernahmen

Der hochverschuldete Konzern mit seinen 70.000 Mitarbeitern und mehr als 50 Milliarden Euro Jahresumsatz will sich demnach durch Verkäufe und Outsourcing verkleinern und künftig mit weniger Mitarbeitern auskommen. Auch einen Zusammenschluss von RWE mit einem Partner schließt das Unternehmen nicht aus. "In ganz Europa werden wir in den nächsten Jahren eine neue Phase von Übernahmen und Zusammenschlüssen erleben", sagte Terium.

Der Manager warnte zudem angesichts einer neuen Welle von Kraftwerksabschaltungen vor Blackouts in Europa. Dem gesamten Kontinent drohten Engpässe. "Schon in den vergangenen beiden Wintern war die Lage angespannt. Nun gehen überall in hohem Tempo weitere Anlagen vom Netz." Wenn man bedenke, dass das Wachstum nach Europa zurückkomme "und wir mehr Strom brauchen, macht mir das wirklich Sorgen".

E.ON-Chef hatte jüngst ähnlich scharf geschossen

E.ON-Chef Johannes Teyssen hatte am Sonntag die Energiepolitik der Bundesregierung scharf verurteilt. Er verglich Menschen, die ihren Strom selbst produzierten, mit "Schwarzbrennern" und sah denStrompreis in den kommenden fünf bis zehn Jahren weiter steigen. "Die Hütte brennt", lautete Teriums Fazit zu den heutigen Energiekosten. 29.10.2013, 09:39 Uhr | t-online.de, rtr

http://www.t-online.de/wirtschaft/energie/versorgerwechsel/id_66242336/rwe-chef- beklagt-oeko-boom-unser-ergebnis-wird-dramatisch-sinken-.html

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... und wie sieht’s bei der grün-roten

EnBW

aus ?

https://www.taz.de/Neue-Pannen-im-AKW-Neckarwestheim/!126836/

Neue Pannen im AKW Neckarwestheim Radioaktive Strahlung tritt aus Die radioaktiven Emissionen des Atomkraftwerks sind zwischenzeitlich um das 23-Fache gestiegen. Die Pannenserie in Neckarwestheim hält an.



Der Greenpeace-Wunsch blieb unerfüllt: Das AKW ist weiter am Netz. Bild: dpa

GÖTTINGEN taz | Das Atomkraftwerk Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg belastet durch eine heftige Pannenserie Menschen und Umwelt. Ende Oktober stieg die über den Kamin in die Luft geblasene Radioaktivität auf das 23-fache des Normalwerts. Am 23. September ging der Meiler für die Jahresrevision vom Netz. Dabei stellte EnBW fest, dass eine Armatur im Notkühlsystem entgegen den Vorschriften in „Zu“-Stellung blockierte. Wäre das AKW in Betrieb gewesen, hätte die Fehlstellung etwa bei einem Flugzeugabsturz zum Ausfall einer Nachkühlkette geführt, erklärte das Umweltministerium in Stuttgart. Dann öffnete ein Vorsteuerventil fehlerhaft – es betätigt im Notfall ein weiteres Ventil, das den Druck im Sekundärkreislauf hoch halten soll. Anzeige

Am 25. Oktober musste der Reaktor wegen eines defekten Brennelements heruntergefahren werden. Der Schaden war offenbar Ursache für den massiven Anstieg der Radioaktivitätswerte: Neckarwestheim 2 emittiert im Normalbetrieb jede Stunde Edelgase mit einer Aktivität von rund 310 Millionen Becquerel. Bei jährlichen Revisionen, wenn ein Drittel der Brennelemente ausgetauscht und der Reaktordruckbehälter geöffnet wird, steigt der Wert auf das Doppelte. Am 26. Oktober kletterte er aber auf das Vierfache, meldete das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn unter Berufung auf offizielle Messungen, am 27. Oktober sogar auf das 23-Fache – nämlich auf bis zu 7,244 Milliarden Becquerel pro Stunde. Klingt sehr viel, ist es aber gar nicht, beschwichtigt Betreiber EnBW. Die gemessenen Emissionen hätten weit unter den gesetzlichen Grenzwerten gelegen und keine Gefährdung für die Umgebung dargestellt, teilte das Unternehmen am Montag auf taz-Anfrage mit. Grenzwerte zu hoch „Selbst die massive Erhöhung insbesondere am 27. Oktober ist noch von den laschen Tages- und Jahresgrenzwerten gedeckt“, bestätigt Franz Wagner vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn. Allerdings bemängeln Atomkraftgegner schon lange, dass die Grenzwerte viel zu hoch angesetzt seien. Sie orientierten sich nicht an gesundheitlichen Risiken, sondern an den Interessen der Stromkonzerne.



Wagner geht davon aus, dass die im Normalbetrieb freigesetzten radioaktiven Gase und Partikel für die erhöhte Kinderkrebsrate in der Umgebung der AKW verantwortlich sind. Es sei „ein Skandal, dass der Gesetzgeber in Form der Grenzwerte quasi festlegt, wie viel Krebs ein AKW erzeugen darf“.

------------------------------------------------------------------------------------------ Liebe Mitsteiterinnen und Mitstreiter am

Sa., 16.11.13

werden 500 Luftballons am AKW Standort Phillippsburg starten - wie auch an 5 weiteren AKW-Standorten. AK.W. Ende Bergstraße beteiligt sich damit an einer bundesweiten Aktion - und wir brauchen Unterstützung!

An sechs der AKWs, die noch am Netz sind, werden je 500 Luftballons mit Info- + Antwortkarten in die Luft steigen - die Fundorte können über eine Internetadresse eingegeben werden - dort wird die Ausbreitung auf einer Karte abgebildet und damit aufgezeigt, dass in Deutschland die Verstrahlungsgefahr durch radioaktive Stoffe im Fall einer Freisetzung enorm hoch ist; im Anschluss wird die Forderung an die Bundeskonferenz der Innenminister erhoben, den Nachweis für einen funktionierenden Katastrophenschutz zu erbringen bzw. - da dies nicht möglich sein wird - die sofortige Stilllegung der Meiler anzuordnen! Es geht darum, die Menschen in einem bestimmten Umkreis zu sensibilisieren - sehe ich Ballons? Wie weit fliegen die? Wo gehen sie nieder? Wo würden bei vergleichbarer Wind- und Wettersituation radioaktive Stoffe landen? Welche Region wäre besonders betroffen?

Wir brauchen viele!! helfende Hände! Bitte gebt den Hinweis über Eure Verteiler, sprecht Freunde, Verwandte, Bekannte an und bittet sie, uns bei der Aktion tatkräftig zu unterstützen! Verbindliche Meldungen bitte an uns ( v-ahlers@t-online.de oder wambli51@gmail.com) Die Unterstützung der Aktion ist sinnvoll und wünschenswert, ich hoffe auf eine positive Rückmeldung! Weitere Info folgen nächste Woche.

Samstag, 16.11.2013 Treffen um 7:00 Uhr in Heppenheim Europaplatz zur Fahrt nach Phillippsburg

8.00 Uhr / Aufbau in Phillipsburg/ Kirchplatz Aktionsbeginn - Luftballons befüllen, verknoten, Karten anbinden

Start der Luftballons 11.55 Uhr = "fünf vor 12" - wie an den anderen Aktionsstandorten auch



Für heiße Getränke ist gesorgt, wer Lust hat bringt vieleicht noch einen Kuchen mit.

Hier noch die Homepage der Aktion:http://www.atomalarm.info/ Infos gibt es auch auf unserer Homepage.

Für AK.W.Ende Bergstraße Volker Ahlers

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Energiewende retten – AKW abschalten!

30.11., Berlin: Bundesweite Demonstration und Umzingelung des Kanzleramts

Uns stinkt es gewaltig! Wir sind doch nicht deshalb mit Hunderttausenden gegen Atomkraft auf die

Straße gegangen, damit jetzt immer mehr schmutziger Braunkohlestrom produziert wird. Wir

sehen nicht ein, dass flexible Gaskraftwerke stillgelegt werden, während hochgefährliche

Atommeiler mit voller Last weiterlaufen – selbst dann, wenn, wie immer öfter der Fall, Sonne und

Wind schon einen großen Teil des Strombedarfs decken. Uns nervt es kolossal, wie die PR-

Abteilungen der Stromkonzerne es geschafft haben, dass nur noch über Strompreise diskutiert wird

statt über die Kosten der Klimakatastrophe und des Atommüll-Desasters.

Und jetzt soll es noch schlimmer kommen: Nach der Wahl, so klang es schon im Wahlkampf aus

allen Ecken, kommt die große Reform der Energiewende. Leider denkt die künftige Regierung dabei

nicht an eine Beschleunigung des Atomausstiegs. Stattdessen droht ein Ausbremsen der

Erneuerbaren und ein „Weiter so“ bei Kohle und Atom. Die Lobbyisten der Stromkonzerne sind

derzeit in Berlin so aktiv wie lange nicht. Sie sehen die Chance, das Rad zu bremsen oder gar

zurückzudrehen.

Nicht mit uns! Es ist an der Zeit, wieder auf die Straße zu gehen, um den Mächtigen in Wirtschaft

und Politik klar zu machen, dass sie nicht damit durchkommen werden, wenn sie die Erfolgsstory

von Sonnen- und Windenergie abwürgen wollen. .ausgestrahlt hat gemeinsam mit der Kampagnen-

Organisation Campact die Initiative ergriffen und ist auf Umweltverbände und Initiativen mit dem

Vorschlag zugegangen, am 30. November in Ber lin eine bundesweite Demonstration für die

Beschleunigung der Energiewende zu machen. Wir wollen die Kräfte der Bewegungen bündeln, die

gegen Atomkraft, für den Klimaschutz, gegen Fracking, für eine Energiewende in der Hand der

Bürgerinnnen und Bürger streiten. Bist Du dabei? Wir zählen auf Dich!

- ausgestrahlt -

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Fukushima- Mahnwache – jeden Montag um 18 Uhr in Bensheim auf der Mittelbrücke – ein äußerst kommunikativer Ort !!!

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... und immer wieder der Olympia-Vorort

Fukushima

: http://networkedblogs.com/QlMRC >Fukushima ist überall<

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aktuelle links (teilweise im Aufbau – Anregungen erwünscht !) http://akwende.blogsport.de/ http://akwende.ibk.me/ http://www.facebook.com/pages/AKWEnde-Bergstrasse/143900759031861

Konten: normal: Spendenbescheinigung möglich: BUND Bergstraße BUND Hessen Konto-Nr.: 209 68 32 Konto.Nr.: 369 853 Sparkasse Bensheim Frankfurter Sparkasse BLZ 509 50068 BLZ 500 502 01 Verwendungszweck: AKWende Verwendungszweck: AKWende Bergstraße

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