0 Einführung
Einführung
Dieses Dokument richtet sich an Sie als Patientin oder Patient. Es möchte Ihnen eine Möglichkeit geben, sich zu einem Thema zu äußern, das Ihre eigene Gesundheitsversorgung betrifft – wenn Sie das möchten.
Dieses Dokument liegt in vielen psychotherapeutischen Praxen aus. Ihre Therapeutin oder Ihr Therapeut hat es Ihnen zur Verfügung gestellt – aber es ist ausschließlich Ihre Entscheidung, ob Sie es nutzen möchten, einen Brief schreiben und an wen Sie ihn richten.
Niemand erwartet etwas von Ihnen. Kein Brief, keine Unterschrift, kein Engagement ist nötig, um weiterhin gut behandelt zu werden. Ihre Therapie bleibt unverändert, egal wie Sie sich entscheiden.
Das ist kein Zufall, sondern Haltung: Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind berufsethisch zur Abstinenz verpflichtet. Das bedeutet unter anderem, dass sie ihre persönlichen Überzeugungen und Interessen aus der therapeutischen Beziehung heraushalten. Jeglicher Druck – ob direkt oder indirekt – wäre ein Verstoß gegen diesen Grundsatz. Wenn Sie den Eindruck haben, unter Druck gesetzt zu werden, dürfen Sie das ansprechen.
Wenn Sie sich entscheiden, einen Brief zu schreiben, dann bitte ausschließlich, weil Sie das selbst möchten – und an wen Sie möchten. Sie wählen selbst, ob Sie einen Bundestagsabgeordneten ansprechen, Ihre Krankenkasse, einen Landesgesundheitsminister oder jemand anderen. Dieses Dokument gibt Ihnen dafür Werkzeuge an die Hand – es macht keine Vorgaben.
Am 10.7.2026 hat der Bundestag das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen – mit weitreichenden Folgen für die ambulante Psychotherapie in Deutschland. In Zukunft werden weniger Therapieplätze zur Verfügung stehen und Wartezeiten noch länger werden und auch der Schutz vor einer sittenwidrigen Vergütung der Psychotherapie wurde abgeschafft. Politikerinnen und Politiker haben diese Entscheidung getroffen – häufig ohne zu wissen, was Psychotherapie im Leben einzelner Menschen tatsächlich bedeutet.
Ihre persönliche Erfahrung kann daran etwas ändern. Kein politisches Argument ist wirkungsvoller als eine echte Geschichte.
Auf der linken Seite (bzw. auf dem Smartphone unten) finden Sie mehrere Tabs:
1 – Mögliche Empfänger Eine vollständige Liste relevanter Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse und Postanschrift – geordnet nach Zuständigkeit: Mitglieder des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Bundesgesundheitsministerium, Landesgesundheitsminister aller 16 Bundesländer, GKV-Spitzenverband sowie Postanschriften für Briefe.
2 – Brief an Politiker: Für Patientinnen und Patienten Eine Vorlage für Menschen, die bereits in psychotherapeutischer Behandlung sind. Sie können den Brief frei schreiben oder die enthaltene Fragenhilfe nutzen und mithilfe des KI-Prompts daraus einen individuellen Brief erstellen lassen.
2 – Brief an Politiker: Für Therapiesuchende Eine Vorlage für Menschen, die einen Therapieplatz suchen und ihre Erfahrungen bei der Suche – Wartezeiten, Absagen, Auswirkungen auf den Alltag – in einem Brief schildern möchten.
3 – Brief an die Krankenkasse: Für Patientinnen und Patienten Eine Vorlage für Menschen in Therapie, die ihrer Krankenkasse mitteilen möchten, was ambulante Psychotherapie für sie persönlich bedeutet – ohne sensible medizinische Details preisgeben zu müssen.
3 – Brief an die Krankenkasse: Für Therapiesuchende Eine Vorlage für Menschen auf der Suche nach einem Therapieplatz, die ihrer Krankenkasse schildern möchten, wie sie die Suche und die Wartezeit erlebt haben.
Vielen Dank, dass Sie diese Zeilen gelesen haben. Was Sie daraus machen, liegt ganz bei Ihnen.
1 Mögliche Empfänger
Mögliche Empfänger
Bundesgesundheitsministerium
Bundesministerium für Gesundheit | poststelle@bmg.bund.de
Nina Warken | CDU | Bundesgesundheitsministerin nina.warken@bundestag.de
Tino Sorge | CDU | Parlamentarischer Staatssekretär BMG tino.sorge@bundestag.de
Anschrift: Bundesministerium für Gesundheit Friedrichstraße 108 10117 Berlin
Anschrift: Vorname Nachname Deutscher Bundestag Platz der Republik 1 11011 Berlin
CDU/CSU
Simone Borchardt | CDU | simone.borchardt@bundestag.de
Prof. Dr. Hendrik Streeck | CDU | hendrik.streeck@bundestag.de
Prof. Dr. Hans Theiss | CDU | hans.theiss@bundestag.de
Sascha van Beek | CDU | sascha.vanbeek@bundestag.de
Anne Janssen | CDU | anne.janssen@bundestag.de Axel Müller | CDU | axel.mueller@bundestag.de
Axel Noerig | CDU | axel.noerig@bundestag.de
Maria-Lena Weiss | CDU | maria-lena.weiss@bundestag.de
Stephan Pilsinger | CSU | stephan.pilsinger@bundestag.de
Emmi Zeulner | CSU | emmi.zeulner@bundestag.de
SPD
Dr. Tanja Machalet | SPD | tanja.machalet@bundestag.de
Serdar Yüksel | SPD | serdar.yueksel@bundestag.de
Stella Merendino | SPD | stella.merendino@bundestag.de
Evelyn Schötz | SPD | evelyn.schoetz@bundestag.de
Julia-Christina Stange | SPD | julia-christina.stange@bundestag.de
Grüne
Dr. Janosch Dahmen | Grüne | janosch.dahmen@bundestag.de
Dr. Kirsten Kappert-Gonther | Grüne | kirsten.kappert-gonther@bundestag.de
Simone Fischer | Grüne | simone.fischer@bundestag.de
Linda Heitmann | Grüne | linda.heitmann@bundestag.de
Johannes Wagner | Grüne | johannes.wagner@bundestag.de
Die Linke
Ates Gürpinar | Linke | ates.guerpinar@bundestag.de
Sören Pellmann | Linke | soeren.pellmann@bundestag.de
LANDESGESUNDHEITSMINISTER der Länder
Baden-Württemberg | Manfred Lucha | Grüne | poststelle@sm.bwl.de Bayern | Judith Gerlach | CSU | poststelle@stmgp.bayern.de Berlin | Dr. Ina Czyborra | SPD | gesundheit@senswgp.berlin.de Brandenburg | René Wilke | SPD | poststelle@mgs.brandenburg.de Bremen | Claudia Bernhard | Linke | poststelle@gesundheit.bremen.de Hamburg | Melanie Schlotzhauer | SPD | poststelle@bsi.hamburg.de Hessen | Diana Stolz | CDU | poststelle@hsm.hessen.de Mecklenburg-Vorpommern | Stefanie Drese | SPD | poststelle@sm.mv-regierung.de Niedersachsen | Dr. Andreas Philippi | SPD | poststelle@ms.niedersachsen.de Nordrhein-Westfalen | Karl-Josef Laumann | CDU | poststelle@mags.nrw.de Rheinland-Pfalz | Clemens Hoch | SPD | poststelle@mwg.rlp.de Saarland | Dr. Magnus Jung | SPD | poststelle@masfg.saarland.de Sachsen | Petra Köpping | SPD | poststelle@sms.sachsen.de Sachsen-Anhalt | Petra Grimm-Benne | SPD | poststelle@ms.sachsen-anhalt.de Schleswig-Holstein | Prof. Dr. Kerstin von der Decken | CDU | poststelle@sozmi.landsh.de Thüringen | Katharina Schenk | SPD | poststelle@tmasgff.thueringen.de
Anschrift: Vorname Nachname Deutscher Bundestag Platz der Republik 1 11011 Berlin
Die einfachste Möglichkeit: Auf der Website des Bundestages die Postleitzahl eingeben.
Für die Landtagsabgeordneten gibt es leider keine zentrale bundesweite Seite. Jedes Bundesland hat einen eigenen Landtag mit eigener Suche:
Bayern: www.bayern.landtag.de
Baden-Württemberg: www.landtag-bw.de
NRW: www.landtag.nrw.de
Hessen: www.hessischer-landtag.de
Niedersachsen: www.landtag-niedersachsen.de
Sachsen: www.landtag.sachsen.de
Rheinland-Pfalz: www.landtag.rlp.de
Thüringen: www.thueringer-landtag.de
Brandenburg: www.landtag.brandenburg.de
Sachsen-Anhalt: www.landtag.sachsen-anhalt.de
Mecklenburg-Vorpommern: www.landtag-mv.de
Saarland: www.landtag-saar.de
Schleswig-Holstein: www.landtag.ltsh.de
Hamburg: www.buergerschaft-hh.de
Bremen: www.bremische-buergerschaft.de
Berlin: www.parlament-berlin.de
Auf jeder dieser Seiten gibt es eine Suche nach Wahlkreis oder Postleitzahl.
Abgeordnetenwatch
Hier findet man Bundestags- und Landtagsabgeordnete auf einen Blick, kann ihnen direkt öffentliche Fragen stellen und sieht, ob und wie sie antworten.
GKV-Spitzenverband Spitzenverband Bund der Krankenkassen Reinhardtstraße 28 10117 Berlin
poststelle@gkv-spitzenverband.de www.gkv-spitzenverband.de
Was ist der GKV-Spitzenverband?
Der GKV-Spitzenverband ist die zentrale Interessenvertretung aller gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Er verhandelt unter anderem über die Vergütung von Ärzten und Psychotherapeuten und gehört damit zu den einflussreichsten Akteuren im deutschen Gesundheitssystem.
In der aktuellen Debatte um die ambulante Psychotherapie hat der GKV-Spitzenverband die geplanten Kürzungen öffentlich verteidigt und dabei Zahlen verwendet, die von Fachverbänden, Patientenvertretern und unabhängigen Experten als irreführend kritisiert wurden.
Als Versicherter haben Sie das Recht, Ihrer Krankenkasse mitzuteilen, was Sie von dieser Politik halten. Krankenkassen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts – sie sind Ihnen gegenüber rechenschaftspflichtig.
2 Therapiesuchende: Politik
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
dieses Dokument gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfahrung bei der Suche nach einem Therapieplatz in Worte zu fassen – und diese Worte an Menschen weiterzugeben, die politische Entscheidungen treffen und einen Einfluss auf die VErsorgungsplanung haben.
Politikerinnen und Politiker entscheiden über die Zukunft der ambulanten Versorgung – häufig ohne zu wissen, wie sich die Wartezeiten und die Suche nach einem Therapieplatz für Menschen tatsächlich anfühlen. Genau das können Sie ändern.
Kein Argument ist wirkungsvoller als eine persönliche Geschichte.
Wie Sie dieses Dokument nutzen können:
Variante 1 – Freier Brief: Lesen Sie die Fragen als Anregung und schreiben Sie Ihren Brief in eigenen Worten. Sie müssen nicht alle Fragen beantworten – wählen Sie das aus, was Ihnen persönlich am wichtigsten ist.
Variante 2 – Mit Hilfe von KI: Beantworten Sie die Fragen in Stichworten oder kurzen Sätzen. Kopieren Sie Ihre Antworten anschließend in den KI-Prompt am Ende dieses Dokuments. Die KI erstellt daraus einen persönlichen, stimmigen Brief – den Sie lesen, anpassen und absenden können.
Den Empfänger finden Sie unter dem Tab „1 Mögliche Empfänger".
Freier Brief
0 – Adressat
An wen richte ich meinen Brief? (z.B. Name, Funktion, Partei, Wahlkreis)
-
Warum wende ich mich jetzt an diese Person?
-
1 – Meine Situation
Warum suche ich einen Therapieplatz – und welche Belastungen haben mich dazu geführt? (z.B. Ängste, Depression, Erschöpfung, eine Krise, ein einschneidendes Erlebnis, körperliche Beschwerden ohne klare Ursache)
-
Wie fühlt sich mein Alltag im Moment an? (z.B. Erschöpfung, Rückzug, Schlafprobleme, Gefühl nicht mehr weiterzukommen, Belastung für die Familie)
-
2 – Meine Suche nach einem Therapieplatz
Wie lange suche ich bereits einen Therapieplatz?
-
Wie habe ich die Suche erlebt? (z.B. viele Absagen, lange Wartelisten, das Gefühl nirgendwo anzukommen, Erschöpfung durch die Suche selbst)
-
Wie wirkt sich die Wartezeit auf mein Leben aus? (z.B. auf meinen Alltag, meine Arbeit, meine Familie, meine körperliche Gesundheit)
-
3 – Was Psychotherapie für mich bedeuten würde
Warum bin ich überzeugt, dass Psychotherapie mir helfen würde? (z.B. weil ich in der Vergangenheit positive Erfahrungen gemacht habe, weil ich weiß, was mir fehlt, weil andere Menschen mir davon berichten)
-
Was erhoffe ich mir von einer Therapie? (z.B. wieder arbeitsfähig zu werden, Beziehungen zu verbessern, den Alltag zu bewältigen, wieder Hoffnung zu entwickeln)
-
4 – Auswirkungen auf mein Umfeld und meinen Beruf
Wie wirkt sich meine aktuelle Situation auf mein Umfeld aus? (z.B. auf Familie, Kinder, Partner, Freundschaften – wer leidet mit, wenn es mir schlecht geht)
-
Welche Auswirkungen hat die fehlende Behandlung auf meine Arbeit oder Ausbildung? (z.B. Fehlzeiten, Konzentrationsprobleme, Leistungseinbußen, Gefährdung des Arbeitsplatzes)
-
5 – Botschaft an die Politik
Was möchte ich Politikerinnen und Politikern über meine Erfahrung bei der Therapiesuche mitteilen? (z.B. wie sich die Wartezeit anfühlt, was sie mit einem macht, was auf dem Spiel steht)
-
Was wünsche ich mir konkret von politischen Entscheidungsträgern? (z.B. mehr Therapieplätze, keine weiteren Kürzungen, Schutz der ambulanten Versorgung, damit Praxen fortbestehen)
-
Warum betrifft das Thema psychische Gesundheit uns alle? (z.B. jeder vierte Mensch erkrankt psychisch, fehlende Behandlung kostet die Gesellschaft mehr als sie spart, psychische Gesundheit ist Voraussetzung für Arbeit, Familie und gesellschaftliche Teilhabe)
-
Prompt:
Bitte erstelle aus meinen Antworten unten einen persönlichen Brief an eine Politikerin oder einen Politiker. Der Brief soll authentisch und in meiner eigenen Sprache klingen – nicht wie ein offizielles Schreiben. Er soll meine persönliche Erfahrung bei der Suche nach einem Therapieplatz erzählen und deutlich machen, was auf dem Spiel steht.
Hinweise für den Brief:
Meine Antworten:
(hier Fragen und Antworten 0-5 von oben einfügen und dann mit dem Prompt in die KI eingeben)
2 Therapiesuchende: Krankenkasse
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
dieses Dokument gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihrer Krankenversicherung mitzuteilen, wie Sie die Suche nach einem Therapieplatz erlebt haben – wenn Sie das möchten.
Als Versicherte oder Versicherter haben Sie das Recht, sich gegenüber Ihrer Krankenkasse zu äußern. Krankenkassen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts – sie handeln im Auftrag ihrer Mitglieder. Ihr Brief zählt.
Dabei müssen Sie keine sensiblen medizinischen Details preisgeben. Es geht darum, was Sie erlebt haben – die Suche, die Wartezeit, die Absagen und was es bedeutet, auf Hilfe zu warten. Das ist genug.
Wie Sie dieses Dokument nutzen können:
Variante 1 – Freier Brief: Lesen Sie die Fragen als Anregung und schreiben Sie Ihren Brief in eigenen Worten. Sie müssen nicht alle Fragen beantworten – wählen Sie das aus, was Ihnen persönlich am wichtigsten ist.
Variante 2 – Mit Hilfe von KI: Beantworten Sie die Fragen unten in Stichworten oder kurzen Sätzen. Kopieren Sie anschließend sowohl die Fragen als auch Ihre Antworten in den KI-Prompt am Ende dieses Dokuments. Die KI erstellt daraus einen persönlichen, individuellen Brief – den Sie lesen, anpassen und absenden können.
Die Adresse Ihrer Krankenversicherung finden Sie auf Ihrer Versicherungskarte oder unter dem Tab „1 Mögliche Empfänger".
Hinweis: Sie entscheiden selbst, was Sie teilen möchten. Niemand erwartet etwas von Ihnen. Wenn Sie sich entscheiden, einen Brief zu schreiben, dann bitte ausschließlich, weil Sie das selbst möchten.
Name und Versicherungsnummer:
Wie lange suchen Sie bereits einen Therapieplatz?
-
Wie haben Sie die Suche erlebt?
-
Wie hat es sich angefühlt, abgelehnt zu werden?
-
Wie wirkt sich die Wartezeit auf Ihren Alltag aus? (z.B. auf Arbeit, Familie, körperliche Gesundheit, soziales Leben – ohne Details Ihrer Erkrankung zu nennen)
-
Was wünschen Sie sich konkret von Ihrer Krankenversicherung? (z.B. Einsatz gegen weitere Kürzungen, mehr Therapieplätze, faire Vergütung der Therapeuten damit Praxen nicht schließen müssen, Investition in ambulante Versorgung statt teurerer stationärer Behandlung)
-
Welchen Ton soll der Brief haben? (z.B. sachlich und bestimmt, persönlich und emotional, kurz und direkt, ausführlich und erklärend)
-
Bitte erstelle aus meinen Antworten unten einen persönlichen Brief an meine Krankenversicherung. Der Brief soll authentisch und in meiner eigenen Sprache klingen – nicht wie ein Standardschreiben. Er soll deutlich machen, wie ich die Suche nach einem Therapieplatz als Versicherte oder Versicherter erlebt habe, ohne sensible medizinische Details preiszugeben.
Hinweise für den Brief:
Meine Antworten:
(hier Fragen und Antworten 0-5 von oben einfügen und dann mit dem Prompt in die KI eingeben)
3 Patienten: Politik
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
Sie halten ein Dokument in den Händen, das Ihnen helfen soll, Ihre persönliche Erfahrung mit Psychotherapie in Worte zu fassen – und diese Worte an Menschen weiterzugeben, die politische Entscheidungen treffen.
Psychotherapie verändert Leben. Sie hilft Menschen, Krisen zu überwinden, wieder arbeitsfähig zu werden, Beziehungen zu führen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Politikerinnen und Politiker treffen Entscheidungen über die Zukunft der ambulanten Versorgung – häufig ohne zu wissen, was Psychotherapie im Leben einzelner Menschen tatsächlich bedeutet.
Genau das können Sie ändern.
Kein Argument ist wirkungsvoller als eine persönliche Geschichte. Keine Statistik berührt so sehr wie ein echter Mensch, der beschreibt, was Therapie für ihn bedeutet hat. Ihre Erfahrung zählt – und sie verdient es, gehört zu werden.
Wie Sie dieses Dokument nutzen können:
Variante 1 – Freier Brief: Lesen Sie die Fragen als Anregung und schreiben Sie Ihren Brief in eigenen Worten. Sie müssen nicht alle Fragen beantworten – wählen Sie das aus, was Ihnen persönlich am wichtigsten ist.
Variante 2 – Mit Hilfe von KI: Beantworten Sie die Fragen in Stichworten oder kurzen Sätzen. Kopieren Sie Ihre Antworten anschließend in den KI-Prompt am Ende dieses Dokuments. Die KI erstellt daraus einen persönlichen, stimmigen Brief – den Sie anschließend lesen, anpassen und absenden können.
Den Empfänger finden Sie unter dem Tab “ 1 Mögliche Empfänger” (links auf dem Laptop bzw. unten auf dem Handy)
0 – Adressat
An wen richte ich meinen Brief? (z.B. Name, Funktion, Partei, Wahlkreis)
-
Warum wende ich mich jetzt an diese Person?
-
1 – Anlass der Therapie
Warum habe ich eine Psychotherapie begonnen – und welche Belastungen haben mich dazu geführt? (z.B. Ängste, Depression, Trauma, Burnout, Beziehungsprobleme, eine Krise, ein einschneidendes Erlebnis)
-
Wie hat sich mein Leben vor Beginn der Therapie angefühlt? (z.B. Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit, Rückzug, Gefühl nicht mehr weiterzukommen)
-
2 – Die therapeutische Beziehung
Psychotherapie lebt von einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Patient und Therapeut – nicht nur von Methoden und Techniken.
Was bedeutet mir die Beziehung zu meiner Therapeutin / meinem Therapeuten? (z.B. Vertrauen, Verlässlichkeit, das Gefühl gesehen und angenommen zu werden, ein sicherer Ort zum offenen Sprechen, jemand der meine Geschichte kennt und meinen Weg begleitet)
-
Was würde mir fehlen, wenn diese Beziehung nicht mehr in dieser Form möglich wäre? (z.B. der sichere Rahmen, die Kontinuität, das Vertrauen das über Zeit gewachsen ist)
-
3 – Nutzen der Therapie
Was hat mir meine Therapie konkret gebracht – und in welcher Situation hat sie den größten Unterschied gemacht? (z.B. mehr Hoffnung, bessere Beziehungen, Alltag bewältigen, arbeitsfähig bleiben, körperlich gesünder werden, wieder am Leben teilnehmen, in einer Krise, beim Wiedereinstieg in die Arbeit)
-
3.1 – Auswirkungen auf Familie und Umfeld
Wie wirkt sich meine psychische Gesundheit auf mein Umfeld aus – und welche Rolle spielt Psychotherapie dabei? (z.B. auf Familie, Kinder, Partner, Freundschaften – wer leidet mit, wenn es mir schlecht geht; ich bin präsenter, belaste mein Umfeld weniger, kann wieder geben statt nur zu nehmen)
-
3.2 – Auswirkungen auf Beruf und Ausbildung
Welche Auswirkungen hatte meine psychische Erkrankung auf meine Arbeit oder Ausbildung – und hat Psychotherapie mir geholfen, arbeitsfähig zu bleiben oder wieder zu werden? (z.B. Fehlzeiten, Konzentrationsprobleme, Leistungseinbußen, wieder konzentriert arbeiten können, zuverlässiger sein)
-
Was würde es für meine Arbeit bedeuten, wenn meine psychotherapeutische Versorgung wegfiele? (z.B. erneute Fehlzeiten, Gefährdung des Arbeitsplatzes, mögliche Frühverrentung)
-
3.3 – Körperliche Auswirkungen
Hat meine psychische Erkrankung körperliche Beschwerden verursacht? (z.B. Schlafstörungen, Erschöpfung, Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzrasen, Verspannungen, Panikattacken)
-
Hat Psychotherapie geholfen, diese Beschwerden zu verbessern – und was würde eine schlechtere Versorgung körperlich für mich bedeuten? (z.B. Rückkehr der Beschwerden, mehr Arztbesuche, höhere Medikamentenkosten, mehr Krankheitstage)
-
3.4 – Finanzielle und soziale Folgen
Hat meine psychische Erkrankung finanzielle oder soziale Auswirkungen auf mein Leben gehabt – und hat Psychotherapie geholfen, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? (z.B. Einkommensverluste, reduzierte Arbeitszeit, sozialer Rückzug, Isolation; wieder Kontakte knüpfen, Hobbys nachgehen, weniger Einsamkeit)
-
4 – Botschaft an die Politik
Was möchte ich Politikerinnen und Politikern über meine persönliche Erfahrung mitteilen? (z.B. was Psychotherapie konkret für mich verändert hat, welchen Unterschied sie in meinem Leben gemacht hat)
-
Was würde ich jemandem sagen, der glaubt, Psychotherapie bestehe nur aus Gesprächen? (z.B. dass sie mir geholfen hat zu arbeiten, Beziehungen zu führen, körperlich gesünder zu werden, am Leben teilzunehmen)
-
Warum sollte Psychotherapie geschützt und gestärkt werden? (z.B. weil sie Leben rettet, Chronifizierungen verhindert, günstiger ist als stationäre Behandlung, Menschen in Arbeit und Gesellschaft zurückbringt)
-
Was wünsche ich mir konkret von politischen Entscheidungsträgern? (z.B. keine weiteren Kürzungen, Schutz der ambulanten Versorgung, faire Vergütung der Therapeuten damit Praxen nicht schließen müssen)
-
Warum betrifft psychische Gesundheit uns alle? (z.B. jeder vierte Mensch erkrankt psychisch, psychische Erkrankungen betreffen Familien und Arbeitsplätze, psychische Gesundheit ist Voraussetzung für Arbeit, Familie und gesellschaftliche Teilhabe)
-
Bitte erstelle aus meinen Antworten unten einen persönlichen Brief an eine Politikerin oder einen Politiker. Der Brief soll authentisch und in meiner eigenen Sprache klingen – nicht wie ein offizielles Schreiben. Er soll meine persönliche Geschichte erzählen und deutlich machen, was Psychotherapie für mich bedeutet.
Hinweise für den Brief:
Meine Antworten:
(hier Fragen und Antworten 0-5 von oben einfügen und dann mit dem Prompt in die KI eingeben)
3 Patienten: Brief an die Krankenversicherung
Persönlicher Brief an die Krankenversicherung
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
dieses Dokument gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihrer Krankenversicherung mitzuteilen, was ambulante Psychotherapie für Sie persönlich bedeutet – wenn Sie das möchten.
Als Versicherte oder Versicherter haben Sie das Recht, sich gegenüber Ihrer Krankenkasse zu äußern. Krankenkassen sind keine anonymen Institutionen – sie sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, die im Auftrag ihrer Mitglieder handeln. Ihr Brief zählt.
Dabei müssen Sie keine sensiblen medizinischen Details preisgeben. Es geht darum, was Sie erlebt haben – die Suche nach einem Therapieplatz, die Wartezeit, und was Psychotherapie letztlich für Ihr Leben bedeutet hat. Das ist genug.
Wie Sie dieses Dokument nutzen können:
Variante 1 – Freier Brief: Lesen Sie die Fragen als Anregung und schreiben Sie Ihren Brief in eigenen Worten. Sie müssen nicht alle Fragen beantworten – wählen Sie das aus, was Ihnen persönlich am wichtigsten ist.
Variante 2 – Mit Hilfe von KI: Beantworten Sie die Fragen unten in Stichworten oder kurzen Sätzen. Kopieren Sie anschließend sowohl die Fragen als auch Ihre Antworten in den KI-Prompt am Ende dieses Dokuments. Die KI erstellt daraus einen persönlichen, individuellen Brief – den Sie lesen, anpassen und absenden können.
Die Adresse Ihrer Krankenversicherung finden Sie auf Ihrer Versicherungskarte oder unter dem Tab „1 Mögliche Empfänger".
Hinweis: Sie entscheiden selbst, was Sie teilen möchten. Niemand erwartet etwas von Ihnen. Wenn Sie sich entscheiden, einen Brief zu schreiben, dann bitte ausschließlich, weil Sie das selbst möchten.
Name und Versicherungsnummer:
Wie schwer es für sie war einen Therapieplatz zu finden?
-
Wie es sich angefühlt hat bei der Suche abgelehnt zu werden
-
Wie lange mussten sie auf einen Platz warten?
-
Was hat Psychotherapie für mein Leben bedeutet – ohne Details meiner Erkrankung zu nennen?
-
Was wünsche ich mir konkret von meiner Krankenversicherung? (z.B. Einsatz gegen weitere Kürzungen, Investition in ambulante Versorgung statt stationäre Behandlung, faire Vergütung der Therapeuten damit Praxen nicht schließen müssen)
-
Welchen Ton soll der Brief haben? (z.B. sachlich und bestimmt, persönlich und emotional, kurz und direkt, ausführlich und erklärend)
Bitte erstelle aus meinen Antworten unten einen persönlichen Brief an meine Krankenversicherung. Der Brief soll authentisch und in meiner eigenen Sprache klingen – nicht wie ein Standardschreiben. Er soll deutlich machen, was ambulante Psychotherapie für mich persönlich bedeutet, ohne sensible medizinische Details preiszugeben.
Hinweise für den Brief: Maximal 1-2 DIN-A4-Seite Persönlich und authentisch – kein bürokratischer Stil, keine Floskeln Beginne mit einer kurzen persönlichen Ansprache Erzähle in einer natürlichen Reihenfolge – nicht als Auflistung, keine Überschriften Baue allgemein bekannte Zahlen zur ambulanten Psychotherapie organisch in den Text ein – nicht als Statistikblock Beende den Brief mit einer konkreten, persönlich formulierten Forderung Keine Gedankenstriche Sie-Form Passe Wortwahl und Tonalität an meine Antworten an – ein Brief von einem Rentner klingt anders als der eines Studenten
Meine Antworten:
(von oben hier einfügen)