Atoka tos Roberet yu Nenu

Wk. Hainirih Hofaman (1845)

Die Geschichte vom fliegenden Robert

Dr. Heinrich Hoffmann (1845)

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Eta tiso vunu pupyusti lo,

eta funto tunu funshis sayan lo,

simwana eom ubu lara

nenyun la vado bo bea.

Roberet esto lo je: Nong!

Tentom achi wanshu!

Ai nubo sayan vuvu seche

le tisovan la rora.

Wenn der Regen niederbraust,

wenn der Sturm das Feld durchsaust

bleiben Mädchen oder Buben

hübsch daheim in ihren Stuben.

Robert aber dachte: Nein!

das muß draußen herrlich sein!

Und im Felde patschet er

mit dem Regenschirm umher. 

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Hoi, funji wu funto ai huhua,

en ape sempil vunu!

Yun! tisovan be tihum hiza,

ai Roberet nenu gege

tunu tiska wen shai, nainu shai.

Yuyung wehim yu eta yoyoi.

Tila shina be yu checheka tau

ai tiski nenu mau chu lai.

Hui, wie pfeift der Sturm und keucht,

daß der Baum sich niederbeugt!

Seht! den Schirm erfaßt der Wind,

und der Robert fliegt geschwind

durch die Luft so hoch, so weit.

Niemand hört ihn, wenn er schreit.

An die Wolken stößt er schon,

und der Hut fliegt auch davon.

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Tisovan ai Roberet kura nenu

tunu shina tayora.

Ai tiski nenu ku nainu,

che zebas tila tiska.

Ala tihum jauza yunyo lai

Be yunga meng tengi ka.

Schirm und Robert fliegen dort

durch die Wolken immerfort.

Und der Hut fliegt weit voran,

stößt zuletzt am Himmel an.

Wo der Wind sie hingetragen,

ja, das weiß kein Mensch zu sagen.