Satzung des Full Stack Embedded e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen Full Stack Embedded e.V.

Er hat den Sitz in Darmstadt.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung hervorragender Nachwuchsingenieure und -wissenschaftler in Entwicklungsländern. Dazu dienen die regelmäßige Veröffentlichung von Bildungsmaterialien, die Betreuung der Full Stack Embedded-Foren und -Gruppen in sozialen Medien, und wiederholte Besuche in den Zielländern, bei denen Projekte mit den Studenten durchgeführt werden.

Die Projekte synthetisieren Wissen, das Studenten sich durch Mitarbeit in den Foren und durch Absolvierung der regelmäßig veröffentlichten Hausaufgaben angeeignet haben. Die Projekte werden unter Rücksprache mit den Studenten und den dort ansäßigen Bildungsinstituten (Universitäten, Schulen) geplant und durchgeführt.

Derzeit ist Full Stack Embedded in Togo und Ghana tätig, jedoch kann sich diese Tätigkeit bei Kapazität und Wunsch von potentiellen Studenten auf andere Länder ausgedehnt werden.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (nämlich die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit).

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche (und juristische) Person werden, die seine Ziele unterstützt. Potentielle Mitglieder können die Mitgliedschaft mündlich oder schriftlich beim Vorstand beantragen.

Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende des Monats möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von einem Monat.

Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. der Vorstand und
  2. die Mitgliederversammlung.

§ 7 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern: zwei Geschäftsführern und einem Kassenwart.

Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich durch gemeinschaftliche Vertretung - eine Entscheidung muss von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern gebilligt werden, damit diese in Vertretung des Vereins durchgeführt werden darf.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt.

Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

Ein Vorstandsmitglied legt sein Amt ab, indem es dies schriftlich den anderen Vorstandsmitgliedern bekanntgibt.

Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind, es sei denn, das Vorstandsmitglied legt sein Amt ab.

Vorstandssitzungen finden monatlich und nach Bedarf statt. Vorstandsmitglieder und Eingeladene können persönlich oder per Zuschaltung teilnehmen.

Vorstandssitzungen werden stets protokolliert.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Gefasste Vorstandsbeschlüsse sind im Protokoll der Vorstandssitzung schriftlich niederzulegen.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich vom Vorstand einzuberufen. Darüber hinaus wird eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens ⅓ der Mitglieder dies verlangt.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Bekanntmachung per E-Mail. Die Mitgliederversammlung muss mindestens zwei Wochen im Voraus bekanntgegeben werden. Die Tagesordnung wird eine Woche vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben.

Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht dem Vorstand übertragen wurden. Sie darf jedoch den Vorstand beauftragen, in der Zeit zwischen Mitgliederversammlung gewisse oder alle Aufgaben der Mitgliederversammlung zu übernehmen.

Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen.

Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 9 Aufwandsersatz

Mitglieder – soweit sie vom Vorstand beauftragt wurden – und Vorstandsmitglieder haben einen Anspruch auf Ersatz der Aufwendungen, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Dazu gehören insbesondere Reisekosten, Verpflegungsmehraufwendungen, Porto und Kommunikationskosten.

Der Nachweis erfolgt über entsprechende Einzelbelege und ist spätestens 6 Monate nach Ende der beauftragten Tätigkeit geltend zu machen.

§ 10 Satzungsänderung

Satzungsänderungen können nur von einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Für Satzungsänderungen ist eine einfache Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.

Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 11 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und vom Vorstand zu unterzeichnen.

§ 12 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

Ein Beschluss, den Verein aufzulösen, unterliegt allen Voraussetzungen für eine Satzungsänderung.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an Ingenieure Ohne Grenzen, eine als gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Unterschriften

Wir, die Unterschreibenden, beschließen diese Satzung.

Darmstadt, 24. August 2017

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