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Schüler(n) helfen

Schülern wird in der Regel von den Klassenlehrern geholfen. In der Erprobungsstufe kommen die Tutoren hinzu. Bei Lernschwierigkeiten stehen ihnen die betreute Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe gegen geringes Entgelt offen. In besonderen Fällen hilft auch der  → Beratungslehrer. Der Beratungslehrer pflegt Kontakte zu außerschulischen Beratungsstellen, um ständig ein Netz von Hilfsangeboten zur Lösung  individueller Probleme zur Verfügung zu haben.

 

„Schüler helfen Schülern“

Für die Klassen 5 – 8 bieten wir mit einem Tutorenkonzept individuelle Fördermaßnahmen in den Fächern Mathematik, Englisch, Französisch und Latein an: Leistungsstarke und motivierte Schüler/innen der Jahrgangsstufen 9 bis Q2 erteilen schwächeren Schülern bzw. Schülern mit punktuellen fachlichen Defiziten Förderunterricht.  In der Regel werden zwei Schüler/innen einer Klasse bzw. Lerngruppe von einem Tutor gemeinsam betreut. Der Förderunterricht wird nach Unterrichtsschluss in den Räumen der Schule erteilt und umfasst jeweils 8 Zeit- oder 10 Schulstunden (Kosten für den einzelnen Schüler: 30 €) Eine Verlängerung ist bei Bedarf nach Absprache möglich. Lehrkräfte koordinieren und begleiten das Projekt.

Stellt ein Fachlehrer – z.B. durch nicht ausreichende Leistungen in einer Klassenarbeit -  bei einem Schüler einen zusätzlichen Förderbedarf fest, kann dieses Tutorenkonzept sehr schnell greifen und helfen die Lücken rechtzeitig zu schließen.

Aber auch die Tutoren profitieren von diesem Konzept: Die leistungsstarken Schüler  werden in ihrer sozialen Kompetenz gefördert und vertiefen gleichzeitig ihr eigenes fachliches Wissen. Für beide Seiten ist „Schüler helfen Schülern“ also ein Gewinn!

“Streitschlichtung”

Mit dem Konzept der Streitschlichtung werden zwei Ziele erreicht. Diejenigen Schüler, die spontan in einen Konflikt geraten oder auch über einen längeren Zeitraum in einem solchen gefangen sind, können mit Hilfe älterer, ausgebildeter Schüler versuchen, diese Situation nachhaltig und selbstständig zu klären. Die Streitschlichter helfen dabei auf den Weg nach einzuhaltenden Regeln und Ritualen, eine Lösung müssen die Streitenden aber selbst suchen. Nachweislich hat diese Art der Konfliktlösung eine längere konfliktfreie Zeit zur Folge, als wenn sich Erwachsene in diesen Streit einmischen oder wenn nach dem „Schuldprinzip“ verurteilt wird.

Ein zweiter wichtiger Aspekt ist, dass wir in unserer Schulgemeinschaft Menschen ausbilden, die mediative Fähigkeiten haben. Dies kann der Erziehung zur Konflikt- und Teamfähigkeit am Schloß-Gymnasium in allen Alltagssituationen unterstützend nutzen.

“Das Sozialpraktikum”

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