Daniel Takai, Silberrücken AG
28. Oktober 2017
Digital Tourist Office
Dokumentation der Arbeite am Digital Tourist Office an den Open Tourism Data Hackdays am 27. und 28. Oktober 2017 in Arosa.
Links:
Teilnehmer in der Arbeitsgruppe:
Inhalt
Der Schweizer Tourismus hinkt in der Digitalisierung hinterher. Der Markt für die Vermittlung von Unterkünften beispielsweise wird durch booking.com, Google Hotel Adds und AirBnB dominiert, die ihre eigenen Datenbestände pflegen und dem lokalen Tourismusgeschäft durch hohe Kommissionen schädigen. Dies ist den Firmen möglich, weil sie über ihre eigenen Datenbestände verfügen.
Zudem ist es für Gäste nicht immer einfach lokal Angebote zu finden, beispielsweise in Vorbereitung einer Reise. Auch hier gibt es keine Datenangebote auf denen Drittanbieter ihre Services aufsetzen können. Zudem ist die Präsentation dieser Daten, auf welchem Kanal auch immer, sehr schwierig aufgrund des breiten Kulturspektrums der Gäste.
Ziel: Das Projekt soll dem Gast ein optimales Reiseerlebnis ermöglichen.
Zweck: Die Arbeit des Tourismusbüros soll zu einer hohen Zufriedenheit des Gastes, und damit seiner Retention beitragen; zum Zwecke der Erhöhung der Gästezahl einer Destination.
Messkriterium: Die Anzahl der Gäste steigt.
Strategie: Das Tourismusbüro stellt dem Gast die Gesamtheit des Leistungsangebots einer Destination zur Verfügung, und unterstützt ihn bei der bestmöglichen Auswahl seines individuellen Reiseerlebnisses.
Zu Beginn de Hackathons machten wir uns Gedanken über die möglichen Daten rund um den Gast, die für die Entdeckung seiner Bedürfnisse relevant sein könnten. Das folgende Foto des Scribbles fasst diese Daten zusammen:
Wir machten uns ausserdem Gedanken um die Daten der Destination, die benötigt werden, die im auf dem folgenden Foto dokumentiert sind:
Nach der ersten Diskussion rund um die Daten teilte sich das Projektteam in zwei Streams. Im ersten Stream wurde ein Prototyp für die Vermittlung der Tourismusdaten an den Gast und ihre Visualisierung besprochen. Die folgenden zwei Fotos zeigen Details und Diskussionsergebnisse rund um den Prototyp.
Der zweite Stream beschäftigte sich mit der Geschäftsarchitektur des Systems mit einem Fokus auf die beteiligten Akteure im System Digital Tourist Office. Die Diskussion lief bis spät in die Nacht und wurde auch am kommenden Morgen mit verschiedenen Experten aus dem Tourismusgeschäft vertieft. Das oben abgebildete Foto spiegelt das Diskussionsergebnis grob wieder. Folgende wesentliche Erkenntnisse konnten wir erarbeiten:
Bezüglich der Geschäftsfunktionen der Plattform, die im Rahmen eines MVP notwendig wären, identifizierten wir die folgenden:
Für den Ausbau einer Plattform würden wir vor allem das Payment identifizieren, weil dies dem System die folgenden Möglichkeiten eröffnet:
Open Tourism Data Hackdays October 27 - 28, 2017 Arosa | This work is licensed under the Creative Commons Attribution 4.0 International License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ or send a letter to Creative Commons, PO Box 1866, Mountain View, CA 94042, USA. |