Autor: Georg Reischel

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Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, die Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen. Lediglich die Zugriffsrechte auf das Kind gibt er nicht ab.

Die älteste Beschäftigung der Menschheit

Die älteste Beschäftigung der Menschheit, die sich bis heute unverändert erhalten hat, ist die Schwangerschaft, die Geburt, das Stillen (Säugetier) und die Betreuung des Kindes (Mutterschaft). Prinzipiell tätigte es jede Frau in allen Zeiten und unter allen Bedingungen. Übrigens ist das Kind das wichtigste Produkt der Menschheit, weil es die Voraussetzung von allem weiterem ist (Evolution, Geschichte)

Unbegründete und willkürliche Übertragung

Die Spermien, die die zu vererbenden Gene des Mannes enthalten, wandern vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und ein Spermium übergibt der Eizelle seine Genfracht . Es findet eine Organismus-Wechsel und eine Zell-Wechsel statt.

Die Eizelle, die die zu vererbenden Gene der Frau enthalten, bleibt dagegen im weiblichen Organismus und behält auch ihre Genfracht. Es findet kein Organismus-Wechsel und auch kein Zell-Wechsel statt.

Die Gene, die der Mann und die Frau bei der geschlechtlichen Fortpflanzung vererben, befinden sich von Beginn an in denjenigen Zellen, aus denen die Spermien und die Eizellen werden. Diese Zellen vererben ihren eigenen Genbestand und führen dafür auch eigenständig die Reduktionsteilung ihrer selbst durch, um ihren Genbestand für die geschlechtliche Fortpflanzung vorzubereiten.

Die Anwendung der Verben „fortpflanzen“ und „vererben“ können nur dem Spermium zugesprochen werden, aufgrund des Organismus- und Zellwechsels.

Die Übertragung der Begriffe „geschlechtliche Fortpflanzung“ und „genetische Vererbung“ auf die Eizelle leitet sich vom Spermium ab.

Die erste Zelle

Wissenschaftlich wird die befruchtete Eizelle (Zygote) als die erste Zelle des neuen Organismus erkannt und auch als diese benannt (das ungeborene Leben).

Ich stelle stattdessen die Frage, ob man die Eizelle vor ihrer Befruchtung als die erste Zelle des neuen Menschen identifizieren oder verifizieren kann?

Nur die Eizelle ist befruchtbar und somit wird es immer die Eizelle sein, die den Säugling produzieren wird. Ihr zellulärer Aufbau verrät schon vor ihrer Befruchtung eindeutig, welche Funktion sie haben wird. Die Eizelle muss, bevor sie mit der "Produktion" des neuen Organismus beginnt, ihren genetischen Inhalt mittels der geschlechtlichen Fortpflanzung modifizieren. Dafür führt die Eizelle eine genetische Reduktion (Meiose) ihrer selbst durch und wird dadurch erst befruchtbar. Während sich beim Mann eine Zelle in vier gleichwertige Spermien aufteilt, die als Zelle nicht mehr zu bezeichnen sind, bleibt die Eizelle qualitativ und quantitativ erhalten und stößt lediglich den “genetischen Überschuss” ab (sog. Polkörperchen). Die vorbereitende Aktivität (Menstruation) und die Nachsorgetätigkeiten (Schwangerschaft und Stillen) seitens des weiblichen Organismus sprechen auch für die Eizelle.

Das ewig Eine

Der Mann steuert pro Kind und Fortpflanzung ein Spermium bei. Wenn man sich jetzt vorstellt, man zöge pro Kind und Fortpflanzung ein Spermium ab, dann gäbe es keine geschlechtliche Fortpflanzung , es würden nur Mädchen geboren werden und die Männer würden nicht einmal existieren. Das eine Spermium unterscheidet die ungeschlechtliche Fortpflanzung von der geschlechtlichen Fortpflanzung und ist der Grund für die Existenz der Männer.

Insgesamt:

Die Weitergabe der Gene

Die Fortpflanzung des Menschen ist geschlechtlich und da der Mann lediglich ein Spermium beisteuert, dessen einziger sinnvoller Beitrag der genetische Inhalt des Spermiums ist, ist die geschlechtliche Fortpflanzung mit der Vererbung der Gene gleich zu setzen.

Die Zusammenkunft der Gene der Eizelle und des Spermiums ist der Sinn und Zweck der geschlechtlichen Fortpflanzung. Das Leben entsteht dabei aber nicht neu, sondern wird stattdessen von den Eltern übermittelt.

Nach der Zelltheorie ist die kleinste Einheit aller lebenden Organismen eine Zelle und nur sie kann das Leben weiter vermitteln. Die Eizelle übernimmt eine zweifache Funktion, einerseits die Übernahme der vererbten Gene von Mann und Frau und andererseits die Übertragung des Lebens.

Das Genom benötigt nämlich für seine Wirksamkeit eine (Wirts-) Zelle, was man gut an einem Virus erkennt, dass trotz seines Genoms, das es mit sich führt, eine Wirtszelle benötigt. Und das Virus überträgt der Zelle nur seinen genetischen Inhalt und gleicht darin exakt einem Spermium, dass der Eizelle auch nur seinen genetischen Inhalt überträgt. Die Eizelle ist die Wirtszelle der vererbten Gene von Mann und Frau.

Naive Gleichsetzung

Der Ausdruck "der Mensch pflanzt sich fort" ist komplett falsch, da wir ja mittlerweile zu genüge wissen, dass der Mensch lediglich seine Gene (DNA Molekül) fortpflanzt und es ein Unding ist, das "sich" des Menschen mit einem Molekül gleich zu setzen.

Auf einen Streich

Eine Frau besitzt die organische Eigenschaft, schwanger werden zu können und ein Kind zu stillen. Und sie bereitet die möglichen Schwangerschaften mittels ihres Menstruationszyklus allmonatlich vor, über 30 Jahre lang. Zusätzlich übernimmt sie in der Regel auch noch die Betreuung des Kindes. Und das alles umsonst.

Wenn sie dann allerdings schwanger wird, wird seitens der Wissenschaft festgestellt, dass ein Mann sie geschwängert hat und das er auch die Befruchtung der Eizelle und das Zeugen des Kindes vorgenommen hat.

Daraufhin findet sich die Frau in einem gesellschaftlichen Status wieder, wo sie darüber froh sein kann, wenigstens die Schwangerschaft etc. übernehmen zu können, um überhaupt einen Beitrag zur Reproduktion des Menschen zu leisten.

Weiblich, allzu weiblich

Weder die Spermienproduktion, noch die Befruchtung oder der Beginn einer Schwangerschaft bei der Frau ist für einen Mann wahrnehmbar. Das einzige, woran er sich erinnern kann, ist der von ihm selbst gewollte Geschlechtsverkehr, der auch eine Vergewaltigung sein kann.

Der Mann ist von jeglicher Belastung bezüglich der Reproduktion des Menschen komplett befreit, lässt es sich aber dennoch mit der grundgesetzlich verbrieften Vaterschaft honorieren.

Die Vaterschaft ist einerseits ein grundsätzliches Recht, aber andererseits ist seine einzige Verpflichtung der Unterhalt, der sich zudem allein nach seinem Einkommen richtet.

Er darf sich jederzeit aus dem Staub machen, weitere Familien gründen und der Vater verschiedener Familien sein.

Doch bei der Frau sieht das ein wenig anders aus:

Menstruation (30 Jahre andauernder Zyklus der Vorbereitung der Schwangerschaft und die Konsequenz aus der ganzjährigen Sexualität)

Menopause (natürlicher Abschluss der Menstruation)

Eizelle (einziges Ziel der genetischen Vererbung und der geschlechtlichen Fortpflanzung)

Schwangerschaft

Geburt

Stillen (+ Produktion der Muttermilch)

Betreuung des Kindes (über ein Jahrzehnt)

Belastungen und Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt

Schmerzen

Risiken (Kaiserschnitt, Tod)

Achthundert Frauen sterben jeden Tag, aufgrund der Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt

2/3 aller Arbeiten weltweit, bei 10% Einkommen und einem Prozent Besitz

Weltweit erlebt jede 3. Frau eindeutige Gewalt

Ihr einseitiger Einsatz wird mit der unbezahlten Mutterschaft belohnt, deren einziges Vorrecht darin besteht, diesen unbezahlten Status dauerhaft aufrecht zu erhalten, wenn sie ihr Kind betreut.

Die Ehe ist die einzige finanzielle Option der unbezahlten Mutter, innerhalb derer alle ihre Arbeiten ohne weitere Unterhaltskosten für den Vater verbunden sind.

Die Zelle ist das einzige Zentrum allen Lebens

Nur eine Zelle kann ein Genom weiter geben, wobei es sich immer um das zelleigene Genom handelt. Und nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen. Da aber jede Zelle schon ein Genom besitzt, muss die aufnehmende Zelle mitproduziert werden . Und es ist diejenige Zelle, die ihr Genom weitergibt, die diese aufnehmende Zelle produziert.

Jede Zelle, auch diejenigen Zellen, aus denen die Eizellen und Spermien werden, entsteht mittels einer Zellteilung (Mitose). Einzig die Eizelle und das Spermium reproduzieren sich nicht mehr, sondern tun sich stattdessen zusammen, um ihre genetischen Inhalte zu vereinigen. Bei diesem Vorgang der genetischen Weitergabe (Fortpflanzung) ist die Eizelle als aufnehmende Zelle produziert worden, benötigt aber neben ihrem eigenen genetischen Inhalt, dass sie selber reduziert hat (Meiose, Reduktionsteilung), auch den genetischen Inhalt des Spermiums, damit sie genetisch wieder vollständig ist.

Für jeden genetischen Vorgang, egal welcher Art, sind bestimmt Proteine und Enzyme notwendig, die sich das Genom aber nicht selber herstellen kann, obwohl es als einziges die Informationen dafür hat. Ein zu vererbendes Genom benötigt aus diesem Grund zusätzlich eine vorgefertigte Zelle, welche bei der geschlechtlichen Fortpflanzung die Eizelle ist.

Die Reproduktion eines lebenden Organismus (z.B. Mensch) teilt sich komplett in die je einzelnen Reproduktionen der Zellen auf, bei der es aber eben nicht nur um die genetische Weitergabe geht, sondern auch um die Produktion einer dazu gehörigen Zelle, was die geschlechtliche Fortpflanzung verschweigt.

Die Vokabeln "fortpflanzung, vererbung, same, befruchten, zeugen, schwängern, vater, ehe, familie" gründen sich auf ein einzelnes Spermium und seinem genetischen Inhalt, denn das ist der gesamte Beitrag des Mannes zur Reproduktion des Menschen. Dieser Beitrag des Mannes ist der geringst Mögliche und reicht bei weitem nicht einmal für eine einzelne Zelle aus, obwohl sie nach der Zelltheorie die kleinste Einheit aller lebenden Organismen ist. Die Eizelle dagegen, die neben ihrer exakten Entsprechung zum genetischen Inhalt des Spermiums zusätzlich eine vollwertige Zelle ist, wird mit keiner Vokabeln heraus gehoben. Sie ist einfach nur da und wird nur als solche erwähnt.

Der Same entwickelt sich aus einer befruchteten Eizelle. Die Bezeichnung Same für das Spermium ist keine irrtümliche Bezeichnung, sondern eine bewußte Lüge, denn in der Botanik steht es unmißverständlich. Das Spermium trägt sein Genom separat und stark komprimiert, wodurch genetische Vorgänge nicht mehr stattfinden können. Zudem ist sein Zytoplasma maximal reduziert, wodurch ein zelltypischer Stoffwechsel nicht mehr getätigt werden kann. Das Spermium ist qualitativ keine Zelle mehr, sondern entspricht deutlich einem Virus. Und ein Virus benötigt eine Wirtszelle.

Das Spermium wechselt vom Mann in die Frau und der genetische Inhalt des Spermiums wird in die Eizelle übertragen. Die Eizelle dagegen bleibt im weiblichen Organismus und der genetische Inhalt der Eizelle verlässt die Eizelle nicht.

Die Vorgänge „fortpflanzen und vererben“ kann man nur am Verhalten des Spermiums ablesen und sind somit der alleinige Grund für die Theorie der „geschlechtliche Fortpflanzung" und der "genetischen Vererbung“.

Der Begriff „Fortpflanzung“, der allein auf die genetische Vererbung setzt, macht die lebende Zelle zu einer Wirtszelle des toten Genoms.

Polyspermieblock

Die Eizelle hat das Problem, dass mehrere Spermien sie befruchten könnten. Das erste Spermium, das an der Eizelle andockt und sie somit befruchten wird, löst innerhalb von 3 Sekunden eine Sperrung der Eizellmembran aus, sodass kein weiteres Spermium andocken kann. Nach 6 Sekunden wird die Zona pellucida für die Spermien gesperrt.

Befruchtungshügel, Plasmogamie und Phagozytose

Die Bildung des Befruchtungshügels der Eizelle ist der Vorgang der Plasmogamie zwischen Eizelle und Spermium, und leitet auch die Phagozytose ein, mit der die Eizelle das Spermium aufnimmt.

Die Erfordernisse im Bezug zur ungeschlechtlichen Fortpflanzung

Nur eine Zelle kann ein Genom weitergeben (vererben, fortpflanzen), wobei es sich immer um das eigene Genom handelt und sie muss dafür eine Zelle mitproduzieren, die dieses Genom übernimmt, weil jede andere Zelle schon ein Genom enthält. Denn nur eine Zelle kann ein Genom übernehmen.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung, wo aus zwei Organismen (Mann und Frau) Gene vererbt werden, ist die Zelle, die diese vererbten Gene aufnimmt, schon vorhanden. Doch es ist nur ein Organismus (Frau), der diese aufnehmende Zelle produziert.

Wenn die unter 1. genannten Erfordernisse auch für die geschlechtliche Fortpflanzung gelten, dann fehlt seitens des Mannes die Produktion der erforderlichen Zelle, die die vererbten Genome übernimmt.

Vielfältiger Status der Eizelle

Die Eizelle hat einen vielfältigen Status, der in der Wissenschaft scheinbar kein Thema ist:

Die Zelle ist absolut notwendig, damit das Genom in seine Wirkung kommen kann. Die Eizelle ist die Wirtszelle der Gene von Mann und Frau. Das Spermium dringt in das Ei ein, aber nicht in die Zelle des Eies. Es ist die Zelle des Eies, dass das Spermium mittels der Phagozytose aufnimmt und es ist die Zelle, die die Gene von Mann und Frau vereinigt.

Das Ei ist notwendig, damit die Eizelle die Zeit zwischen der Befruchtung und der Einnistung in den Mutterkuchen überstehen kann. Diese Zeit ist notwendig, damit aus der befruchteten Eizelle die Blastozyste (Entsprechung zum Samen) werden kann, denn erst sie kann sich in den Mutterkuchen einnisten (ca. 5 Tage)

Der genetische Inhalt der Eizelle enthält von Beginn an auch diejenigen Gene, die die Frau fortpflanzen wird. Konkret entscheidet sich die Eizelle aber erst bei ihrer Befruchtung, welche Gene sie für ihre Fortpflanzung bei sich behält. Zumindest wird sie die überschüssigen Gene erst bei ihrer Befruchtung los (zweite Reifeteilung der Meiose)

Die Eizelle ist darauf angelegt, sich mit dem weiblichen Organismus zu verbinden, was dadurch erreicht wird, dass zwischen dem Eierstock und dem Uterus der Eileiter liegt, indem sich die Blastozyste bildet.

Die Individualisierung einer allgemeinen Eigenschaft

Das Recht der Vaterschaft ist mit der Verpflichtung des Vaters zum Unterhalt verbunden. Der Unterhalt richtet sich jedoch von vornherein nach dem Einkommen des Vaters und kann somit jede Höhe haben.

Folglich ist das Recht der Vaterschaft nicht mit der Verpflichtung zum Unterhalt verbunden und die Mutter oder das Kind sind kein Kriterium für die Auslegung des Vaterschaftsrechtes oder seine Feststellung.

Die Mutterschaft ist in aller Regel mit der unbezahlten Beschäftigung der Jahrzehnte langen Brutpflege verbunden und wird weniger als Recht wahrgenommen. Ein Recht, das mit einer Verpflichtung zur unbezahlten Arbeit verknüpft ist, welche zudem die Folge dieses Rechtes ist, wäre wohl kaum als Recht darstellbar.

Kann man eine Eigenschaft, die allen lebenden Organismen auf Erden zukommt, auf einen Mann hin individualisieren?

Ist das Recht der individuellen Vaterschaft als Einzelrecht, da ja die Mutter und das Kind kein Kriterium für die Festsetzung des individuellen Vaters sind, zulässig, da schon die geschlechtliche Fortpflanzung zweifelsfrei feststellt, dass zwei Organismen dafür benötigt werden?

Die große Tat

Innerhalb des Lebens ist die "Erschaffung eines neuen Organismus" ein Milliarden Jahre alter Standard. Es ist somit keine "Tat" wenn ein Spermium eine Eizelle befruchtet oder der Mann ein Kind zeugt. Die Etablierung der individuellen Vaterschaft ist jedoch die Honorierung der großen Tat der Lebenserzeugung seitens des Mannes. Der Mann steht über dem Leben.

Die materielle Herkunft des neuen Lebens

Ein Säugling besteht komplett aus der Materie (Atome und Moleküle), die der Schwangeren entzogen wurde. Die ca. eine Billion Zellen eines Säuglings wurden von der weiblichen Materie aufgebaut, einschließlich ihrer genetischen Inhalte.

Die gewöhnliche Aussage, dass das Kind die Gene des Mannes hat, neben den mütterlichen Genen, stimmt nicht im Bezug zu den Atomen und Molekülen, aus denen die Gene aufgebaut sind.

Alter des genetischen Inhalts

Der Mann produziert täglich ca. 25 Millionen Zellen neu, aus denen dann die Spermien gebildet werden, sodass der genetische Inhalt eines Spermiums höchstens einige Wochen alt ist. Die Eizellen und ihr genetischer Inhalt dagegen sind fast so alt wie die Frau.

Episoden der Fortpflanzung

Der Mann schläft mit einer Frau.

Das Spermium, das weder Same noch Zelle ist, schafft es bis zum Plasmalemm der Eizelle.

Die Eizelle nimmt das Spermium aktiv mittels der Phagozytose auf und die Vereinigung der Gene von Mann und Frau (Karyogamie) dauert 24 Stunden.

Fünf Tage lang entwickelt sich die befruchtete Eizelle zur Blastozyste, die sich dann in den Mutterkuchen einnistet.

Dann erfolgt die neun Monate dauernde Schwangerschaft und die schmerzhafte Geburt, dessen gelegentliche Komplikationen bis zum Tode der Mutter führen können (weltweit täglich ca. achthundert Frauen)

Daraufhin stillt die Mutter das Kind, wofür sie die Muttermilch produzieren muss.

Die Brutpflege nimmt über ein Jahrzehnt in Anspruch.

Der ihr geltende Unterhalt seitens des Vaters wird an seinem Einkommen bemessen.

Die Ehe ist die einzige finanzielle Option für die Mutter.

In der Ehe arbeitet die Mutter den Unterhalt des Vaters ab.

Das Virus pflanzt sich fort und vererbt seine Gene

Das Virus enthält ein DNA Molekül (Genom, Erbinformationen).

Ist die Injektion des genetischen Inhaltes des Virus in eine Wirtszelle nun eine Befruchtung oder gar eine Zeugung?

Ist die vom Virus befallene Zelle nunmehr die vom Virus befruchtete Zelle oder das ungeborene Leben zig neuer Viren?

Die Unterschiede zwischen dem Vorgang, wo das Spermium die Eizelle befruchtet und demjenigen Vorgang, wo das Virus eine Wirtszelle befällt, ist nicht zwischen dem Spermium und dem Virus zu suchen oder auffindbar, sondern zwischen der Eizelle und der Wirtszelle.

Das Spermium, welches deutliche Ähnlichkeit mit einem Virus hat, überträgt der Eizelle seinen genetischen Inhalt und das gleiche tut auch das Virus im Bezug zur Wirtszelle.

Die Eizelle akzeptiert nicht nur die Befruchtung ihrer selbst seitens des Spermiums, sondern nimmt diese sogar aktiv auf, sobald das Spermium das Plasmalemm der Eizelle erreicht hat (Befruchtungsügel, Phagozytose und Karyogamie), was insgesamt 24 Stunden Zeit in Anspruch nimmt.

Zudem ist die Eizelle nicht nur auf die Befruchtung ihrer selbst vorbereitet, sondern auch auf die dadurch folgenden Vorgänge der Entwicklung der befruchteten Eizelle zur Blastozyste, die die Eizelle einige Tage lang ohne Unterstützung durchführt.

Die Wirtszelle hingegen wird „überfallen“ und das injizierte Genom des Virus funktioniert die Wirtszelle um, die nunmehr ihren Stoffwechsel komplett unterbricht und bis zu ihrem Tode Viren produziert, soweit es sich um einen virulenten Virus handelte.

Der Mann zeugt ein Kind und das einzige was diesbezüglich passiert, ist die Befruchtung der Eizelle seitens seines Spermiums. Somit ist es keine unzulässige Übertragung, wenn man sagt, dass das Virus neue Viren zeugt.

Das Virus pflanzt sich fort und vererbt seine Gene, indem es seinen genetischen Inhalt in eine Wirtszelle injiziert, wobei das Virus neue Viren zeugt, auch wenn die Wirtszelle noch gar nicht damit begonnen hat, diese herzustellen.

Der Mann zeugt ein Kind, bevor die Eizelle damit beginnt, dieses Kind herzustellen. Zuerst muss die Eizelle die Gene vereinigen (Karyogamie), was 24 Stunden dauert. Das heißt, dass der Mann ein Kind zeugt, bevor überhaupt die befruchtete Eizelle vorliegt.

Es fehlt nur noch die Übertragung der Anwendung der Metapher, dass das Virus die Wirtszelle befruchtet. Die Wirtszelle wird natürlich nicht befruchtet, da sie eine vollständige Zelle ist und somit erst eine Wirtszelle spielen kann. Stattdessen wird sie umfunktioniert. Doch es ist nicht das Virus, dass die Wirtszelle umfunktioniert, sondern das injiziertes Genom. Es wird aber durchaus deutlich, dass das Genom selber nichts auf die Reihe kriegt, denn sonst würde das Virus, trotz "seines funktionierenden Genoms" keine Wirtszelle benötigen. Das Gleiche gilt auch dem Spermium.

Der eigenartige Begriff der „genetischen Vererbung“

Die Frau und der Mann sterben nicht bei der Vererbung ihrer Gene.

Die Frau und der Mann verlieren nichts von ihrem genetischen Besitz.

Die Gene werden zu einem Zeitpunkt vererbt, wo der Nachkomme noch gar nicht existiert, nicht einmal in der Form der befruchteten Eizelle.

Logische Abfolge

Eine in sich zwingend logische Abfolge, die zu überprüfen ist:

Wenn das Spermium die Eizelle befruchtet und der Mann damit ein Kind zeugt und die Frau schwängert, dann stellt das Spermium gleich den Mann dar (Mann = Spermium)

Folglich muss die Eizelle mit der Frau gleichgestellt werden (Frau = Eizelle)

Da die Eizelle ihren genetischen Inhalt in sich behält und nicht einer anderen Zelle übergibt, pflanzt die Frau sich nicht fort oder vererbt ihre Gene.

Daraus folgt logisch zwingend, dass die Fortpflanzung und die Vererbung nicht geschlechtlich sind, sondern nur männlicherseits gegeben.

Ergo ist die geschlechtliche Fortpflanzung eine bewusst aufrecht erhaltene wissenschaftliche Lüge.

Vom Spermium wird nichts abgelesen oder abgeleitet, sondern stattdessen hineingelogen. Auf Teufel komm raus.

Die Beschreibung der geschlechtlichen Fortpflanzung macht diese selbst zu einer Lüge. Falls es dennoch eine geschlechtliche Fortpflanzung ist, muss eine andere Beschreibung gefunden werden, die deutlich und eindeutig gegen die Begriffe der Befruchtung, Zeugung und Schwängerung vorgeht.

Eigenartige Sichtweise

Im Wikipedia Artikel "menschliche Geschlechtsmerkmale" tauchen die Attribute der Schwangerschaft, des Stillens (Säugetier) und die Brutpflege nicht auf. Und es wird auch nicht erklärt, warum sie nicht auftauchen. Männer und Frauen werden unterschiedslos als fruchtbar bezeichnet.

Die kurze Version der geschlechtlichen Fortpflanzung

Die kurze Version der geschlechtlichen Fortpflanzung, die gleichzeitig auch die vollständige Version ist, lautet:

Aus zwei einzelnen Zellen, einschließlich ihrer genetischen Inhalte, wird eine Zelle.

Geschlechterfrage

Für ein Kind benötigt die Frau ein Spermium, wogegen der Mann die gesamte Frau über Jahre hinweg in Anspruch nehmen muss, als Organismus und als Mensch.

Der männliche Wille

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung komplett durch zu führen und der Mann überlässt es einer Frau, alle Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen, was weltweit über tausend Frauen täglich mit ihrem Leben bezahlen müssen. Was den Männern aber nicht im entferntesten ausreicht, sodass Frauen weltweit 2/3 aller Arbeiten erledigen, bei 10% Einkommen und 1% Besitz.

Entschädigung

Jede Frau muss 30 Jahre lang ihre Monatsblutungen ertragen und die nachfolgende Menopause ist auch keine erfreuliche Angelegenheit. Wenn sie dann schwanger wird und sich einer Jahrzehnte langen tätigen Mutterschaft anheimgibt, wird diese als rein private Angelegenheit der Frau abgetan. Kulturell existiert nicht einmal die Idee einer Entschädigung oder gar einer Bezahlung. Aber wozu gibt es dann die dazu gehörigen Institutionen wie “Jugendamt, Kindergarten, Schule, Familiengericht, Ministerium, grundgesetzlicher Schutz usw.”

Komplette Überantwortung

Das Spermium als alleiniger Träger der gesamten Fortpflanzungsaktivität des Mannes überantwortet der Eizelle direkt und komplett seinen gesamten Inhalt, was eigentlich bedeuten müsste, dass die Eizelle die Reproduktion des Menschen übernimmt, für beide Geschlechter.

Substanzielle Eigenschaft der Reproduktion

Die substantielle Eigenschaft eines lebenden Organismen zur Reproduktion seiner selbst ist eine irrtümliche Formulierung, weil diese Eigenschaft nur einer Zelle zugesprochen werden kann und erst die sukzessiven Erweiterungen der Zellreproduktionen erst zum Organismus führt, so dieser ein mehrzelliger Organismus ist, wie z.B. ein Mensch.

Der Vorgang der Befruchtung und Zeugung

Das Spermium schafft es eigenständig bis zu der Zelle, die dann das Spermium mittels der Phagozytose in sich aufnimmt. Der Vorgang der Befruchtung innerhalb der Zelle, sprich die Vereinigung der weiblichen und männlichen Gene (Karyogamie), nimmt 24 Stunden in Anspruch. Die Befruchtung der Eizelle ist nicht die Aktivität des Spermiums noch ist sie die Aktivität der vom Spermium gelieferten Gene.

Naturkatastrophe Müttersterblichkeit

Die Müttersterblichkeit ist die größte Naturkatastrophen in der Welt und rafft jährlich einige hundert tausend Frauen in ihren besten Jahren dahin.

Unantastbare Institution

Die Gesellschaft bestimmt den Vater als einzige Instanz, der verpflichtend die Mutter zu unterstützen hat und als einziges über Hartz 4 Niveau ausfallen kann, falls die Mutter den Vater heiratet und der Vater entsprechend verdient. Die Ehe ist für die Mutter die einzige finanzielle Option. Doch sie arbeitet dann die väterliche finanzielle Unterstützung ab, da alle ihre Arbeiten für den Vater kostenfrei sind (Kindsbetreuung, Haushalt, Mitverdienst) Die Gesellschaft weigert sich bis heute konsequent, der Mutter eine Alternative anzubieten. Die unantastbare Institution ist dabei nicht die Ehe, sondern die unbezahlte Mutterschaft, denn anders ist der Vater nicht zu halten.

Die unbezahlte Mutterschaft ist das Fundament der Vaterschaft

Same

Die Bezeichnung Same für das Spermium gründete sich  Jahrtausendelang auf einen groben Irrtum des Mannes. Doch die Wissenschaft hat ihn, trotz besseren Wissens, bis heute nicht berichtigt, sondern kritiklos übernommen. Die Wissenschaft hat Gott vom Sockel gestürzt, aber nicht den Vater.

Vaterschaft

Ein Mann darf der Vater verschiedener Familien sein und er darf mehrere Familien gründen. Er darf sein tätiges Vatersein verweigern und das auch im Nachinein. Sein Unterhalt wird in allen Fällen von seinem Einkommen begrenzt.

Mutterschaft

Welcher Zeitaufwand ist nötig, wenn eine Frau zwei Kinder bekommt und in den ersten drei Jahren ihrer Kinder ganztägig Mutter ist? Bei zwei Kinder sind es fünf Jahre, wo die Mutter einfach mal „weg“ ist. Dabei wird die Mutter, deren Beschäftigung nicht bezahlt wird und eine sozial isolierte Tätigkeit ist, einer Qualitätsüberprüfung einzeln unterzogen. Es liegt in der Natur der Sache, dass einige Frauen zeitweise überfordert sind. Es gibt keine soziale Bewegung, diese Natur der Sache zu verändern.

Wenn eine Frau mit zwei Kindern für nur fünf Jahre mit 2000,- Euro brutto/netto monatlich vom Staat bezahlt würde, wären dies umgerechnet 160 Milliarden Euro im Jahr, was mehr als die Hälfte des Haushaltes 2014 wären.

Aus praktischer Sicht ist der Mann lediglich dazu aufgefordert, seinen Samen zu liefern, was bei ihm mit dem Geschlechtsverkehr zusammen fällt. Alles andere ist die Sache der Frau und man könnte es ihr auch komplett überlassen, da sie es in aller Regel ja sowieso tut. Doch aufgrund der nicht bezahlten Mutterschaft ist die Ehe ihre einzige finanzielle Option und stellt konzeptionell einen Heiratszwang dar, eine Zwangszuordnung zu einem Mann.

Rechte und Pflichten

Der Mann erhält kostenfrei gesetztlich gesicherte Rechte an einem Produkt, weil er sich am Entwurf der Konstruktionszeichnung für dieses Produkt beteiligt hat.

Die neun Monate dauernden Produktion findet dann allerdings ohne seine Beteiligung statt.

Es gehört nicht zu seinen gesetzlich verfassten Pflichten, sich persönlich an der anstehenden Wartung für dieses Produkt zu beteiligen.

Er wird stattdessen zu Entschädigungszahlungen herangezogen, die sich allerdings nach seinem Einkommen richtet und die somit auch mal wegfallen können.

Trotz seiner gesetzlich gesicherten Rechte an diesem Produkt ist es ihm erlaubt, sich ungestraft freizukaufen mithilfe der an seinem Einkommen bemessenen Entschädigungszahlungen, selbst wenn dies öfter passiert.

Genetische Verarbeitung in der Eizelle

Die Bildung des Befruchtungshügels der Eizelle ist der Vorgang der Plasmogamie zwischen Eizelle und Spermium, und leitet direkt die Phagozytose ein, mit der die Eizelle das Spermium aufnimmt.

Das vom Spermium übergebene Genom ist in diesem Zustand völlig unbrauchbar. Es wird von der Eizelle dekondensiert, die „Protamin-Verpackung“ des Genoms wird durch eine „Histon-Verpackung“ ersetzt und es findet eine epigenetische Reprogrammierung des männlichen Genoms von über 99% statt. Erst dann ist das männliche Genom für eine geordnete Entwicklung des Embryos funktionstüchtig.

Von der Aussage, dass das Spermium die Eizelle befruchtet, bleibt wahrlich nicht viel übrig.

Wirtszelle

Allein die Eizelle kümmert sich um das Genom des Mannes und führt es zum Kinde. Der Mann erklärt die Eizelle zu seiner persönlichen Wirtszelle, was sich auch auf die Schwangerschaft der Frau ausdehnt.

Erbinformationen

Wenn ein Molekül in der Zelle Informationen enthält und dieses Molekül von der Zelle identisch kopiert werden kann und von der Zelle bei ihrer darauf folgenden Zellteilung auf beide Zellen verteilt werden kann, dann sind die Informationen in diesem Molekül Erbinformationen.    Gell!

Die wichtigste Eigenschaft an diesem Molekül, von dem alle anderen oben aufgezählten Funktionen komplett abhängen, dass nämlich die Informationen in diesem Molekül von der Zelle "millisekündlich" genutzt werden können, kann man schlecht am Begriff "Erbinformationen" ablesen.

Genetische Vererbung

Wenn ein Genom vererbt wird und diesem gleich eine Zelle mitgegeben wird, was soll dann der Begriff der genetische Vererbung eigentlich bedeuten, wenn er sich doch auf eine gesamte Zelle, einschließlich dem genetischen Inhalt, bezieht? Ohne die mitgegebene Zelle gäbe es auch keine genetische Vererbung.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung ist die zur Vererbung der Genome mitgegebene Zelle die Eizelle, denn sie enthält von Beginn an das weiblicherseits zur Vererbung anstehende Genom, denn es muss noch in der Eizelle „bearbeitet“ werden. Einzig das Spermium vererbt der Eizelle tatsächlich seinen genetischen Inhalt.

Das Genom wird vererbt und sein Inhalt sind die Erbinformationen. Das heißt, dass das Genom primär ein zu vererbendes Molekül darstellt und kein aktuelles „Gebrauchsmolekül“ der Zelle ist. Der gesamte Inhalt an Informationen im Genom bezieht sich allerdings auf Moleküle, die in der Zelle hergestellt werden müssen, damit das Leben aufrecht erhalten werden kann. Und nur innerhalb des Lebens gibt es die genetische Vererbung.

Selbst das Virus benötigt für seine „Fortpflanzung, genetische Vererbung“ eine aktuell lebende Zelle.

Was also bedeutet „genetische Vererbung“ eigentlich?

Zwei einzelne Zellen

Wenn sich zwei einzelne Zellen zusammen tun, um ihre Inhalte zu vereinigen, dann hat das mit nichts etwas zu tun, außer natürlich damit, dass sich zwei einzelne Zellen zusammentun, um ihre Inhalte zu vereinigen.

Nichts anderes passiert am Ende der geschlechtlichen Fortpflanzung, wobei die Vereinigung der beiden Zellen gar nicht die hauptsächliche Aktivität der geschlechtlichen Fortpflanzung ist, da diese nur einige Minuten Zeit in Anspruch nimmt.

Die Genese der beiden Zellen allerdings dauert im weiblichen Organismus Jahrzehnte und im männlichen Organismus 64 Tage, dafür allerdings das ganze Leben lang.

Die Inhalte der beiden Zellen, die am Ende zu vereinigen sind, sind Bestandteile von Zellen, seit es das Leben gibt und hat also nichts mit dem Menschen zu tun.

Es ist das Leben und nicht der Mensch, dass diese Vorgänge bewerkstelligt und wovon wir profitieren.

Aktive Reaktion

Die Schwangerschaft ist eine tief im weiblichen Organismus verwurzelte Reaktion und wird der Frau nicht von irgendwem oder irgendetwas aufgebürdet.

Das Dogma vom Kampf der Geschlechter

Die Eizelle kümmert sich um das vom Spermium übertragene Genom, weil es so, wie es vom Spermium geliefert wird, unbrauchbar ist. Es ist stark komprimiert, weil es mit Protaminen durchsetzt ist und seine epigenetische Musterung passt nicht auf eine erfolgversprechende Embryogenese.

Die Protamine werden von Histonen ersetzt und die epigenetische Musterung weitestgehend gelöscht. Die Eizelle setzt das gesamte Genom von Mann und Frau auf den Anfang der Embryogenese. Dafür benötigt die Eizelle 24 Stunden, erst dann kann sie sich teilen.

Die Eizelle ist jedoch weiblich indiziert (?), ergo ist es ein Geschlechterkampf und hat nichts mit einem zellinternen besseren "Wissen" zu tun, was den Erfolg der menschlichen Fortpflanzung angeht.

Die Institution der Ehe und Familie

Die 2/3 aller Arbeiten weltweit, die Frauen bei zehn Prozent Einkommen und einem Prozent Besitz erledigen, ist deutlich mit der Ehe und Familie verbunden.

Eine Betrachtung zum Begriff Kuckucksvater.

Der Kuckuck legt seine Eier in das Nest kleinerer Singvögel, sodass die Singvögel unwissend zu Adoptiv- oder Pflegeeltern werden. Die Singvögel werden dabei aber eben nicht zu Kuckuckseltern. Obwohl sie es in diesem Fall aber eindeutig sind, weil sie einen Kuckuck ausbrüten und füttern.

Ein Vater, der erfährt, dass er nicht der leibliche Vater seines Kindes ist, aber ansonsten der Vater dieses Kindes in allen bestehenden Bezügen aktuell ist, wird in seinem neuen Wissen zu einem Adoptiv- oder Pflegevater, soweit er es schafft, sich weiterhin zum Kind zu bekennen.

Der Begriff Kuckucksvater soll aber unverholen und ausschließlich an den Brutparasitismus der Kuckucke erinnern, der in diesem Fall einseitig der Frau und Mutter zugesprochen wird. Er wurde von der Frau und Mutter hintergangen, betrogen usw. Unter diesem Diktum ist das weitere Bekenntnis zum Kind fast unmöglich, zumal das Kind als Kuckuckskind bezeichnet wird.

Doch allein die Mutter kann man überhaupt mit dem Kuckucksbegriff verbinden, denn nur sie weiß darum, zumindest als Möglichkeit. Denn ein Kuckuck legt seine Eier wissend in fremde Nester.

Doch eine Mutter kann gar nicht den Brutparasitismus eines Kuckucks begehen, denn sie trägt ja die Hauptlast der Fortpflanzung und Betreuung des untergeschobenen Kindes und es ist ihr Kind.

Die Bezeichnung „Kuckucksmutter“ sagt aus, dass die Frau nicht ihr eigenes Kind betreut und das gleiche formuliert auch der Begriff „Kuckuckskind“

Tautologie

Der Umstand, dass ein Kind die Gene seiner Eltern in sich trägt, ist das Kriterium für den Begriff der genetischen Vererbung. Allerdings gab es und gibt es kein einziges Kind in der Welt, dass nicht die Gene seiner Eltern mit sich führt. Bei jedem lebenden Organismus in der Welt findet man diesen Umstand ohne eine einzige Ausnahme.

Tribut an das Leben

Der Mensch gibt nur das weiter, was er selber mal erhalten hat und dem er seine Entstehung und seine fortlaufende Existenz verdankt. Die Weitergabe ist eine Rückzahlung an das Leben.

Zeugung und Vererbung

Zeugt der Mensch ein Kind, dem er dann seine Gene vererbt? Oder zeugt der Mensch ein Kind, indem er diesem seine Gene vererbt? Oder sind es erst die vererbten Gene, die das Kind zeugen? Wer weiß, wer weiß

Kapazitation der Spermien

Die Spermien werden im weiblichen Genitaltrakt kapazitiert. Es handelt sich dabei um Umgestaltungsprozesse am Spermium, die es dem Spermium ermöglichen, seine Aufgaben im Bezug zur Befruchtung durchzuführen. Die Fähigkeit zur Befruchtung werden den Spermien dabei nicht übertragen, sondern strukturell freigelegt.

Befruchtung

Was bedeutet "das Spermium befruchtet eine Eizelle" eigentlich? Heißt das, dass die Eizelle vom Spermium mit der Frucht (Kind) versehen wird? Oder bedeutet es, dass die Eizelle eine ihr fehlende Fähigkeit vom Spermium erhält, fruchtbar zu sein?

Einiges zur Eizelle

Das genetische Erbe des Mannes wird mittels eines Spermiums zur Eizelle geliefert und vereinigt sich dort mit dem genetischen Erbe der Frau, welches sich in der Eizelle befindet. Es sind die molekularen Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle, dass die Vereinigung der Gene und ihre diesbezügliche Verarbeitung bewerkstelligt, was 24 Stunden Zeit in Anspruch nimmt.

Als da wären:

Die Bildung des Befruchtungshügels der Eizelle ist der Vorgang der Plasmogamie zwischen Eizelle und Spermium, und leitet die Phagozytose ein, mit der die Eizelle das Spermium aufnimmt.

Die Eizelle kümmert sich dann um das vom Spermium übertragene Genom, weil es so, wie es vom Spermium geliefert wird, völlig unbrauchbar ist. Es ist stark komprimiert, weil es mit Protaminen durchsetzt ist und seine epigenetische Musterung passt nicht auf eine erfolgversprechende Embryogenese. Die Protamine werden von der Eizelle durch Histone ersetzt und die epigenetische Musterung größtenteils gelöscht (epigentische Reprogrammierung)

Es ist das Zytoplasma der Eizelle, das die vererbten Gene von Mann und Frau in den erforderlichen fruchtbaren Status versetzt.

Die Eizelle wird gar nicht befruchtet, weil sie alles anstehende von sich aus ausführen kann. Stattdessen ist es das genetische Erbe von Mann und Frau, das sich noch nicht in dem für eine Embryogenese erforderlichen Status befindet.

Interpretationen

Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle, dass vom Genom des weiblichen Organismus gestaltet wird, enthält die notwendigen Komponenten, um die vererbten Gene von Mann und Frau für eine Embryogenese funktionstüchtig zu machen.

Die Eizelle hat bis zu ihrer Befruchtung zwei haploide Chromosomensätze in sich und könnte rein theoretisch mit diesen beiden Chromosomensätzen arbeiten, anstatt den haploiden Chromosomensatz vom Spermium zu übernehmen.

Bei jeder Eizelle muss sich das Männliche erneut ins Rennen bringen, weil die Eizelle grundsätzlich immer nur ein X - Chromosom weiter gibt, also das Weibliche vorgibt.

Ein Mensch trägt in seinem Genom zwei komplette haploide Chromosomensätze, ist aber nur ein Organismus. Jeder der beiden haploiden Chromosomensätzen wird je hälftigt benutzt.

Die genetische Variation der Eizelle

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist der Vorgang, bei der das Genom der Eizelle einer Variation unterzogen wird. Am Beginn hat die Zelle, aus der die Eizelle werden wird, ein identisch kopiertes Genom, welches selber ein variiertes Genom in seiner Entstehung ist.

Statt das die Eizelle mit ihrem ursprünglichen Genom einen neuen Organismus bildet, wird sie mittels der geschlechtichen Fortpflanzung einer genetischen Variation unterzogen, mit der sie dann den neuen Organismus bildet.

Das Zytoplasma der Eizelle

Selbst wenn man davon ausgeht, dass ein Organismus vollständig nach den Informationen des in ihm befindlichen Genoms gestaltet wird, so ist es allein das Zytoplasma der Zellen, beginnend beim Zytoplasma der Eizelle, das dieses bewerkstelligt. Und das Zytoplasma der Eizelle, welches allein die Entwicklung des neuen Organismus initiiert, wurde nicht von dem elterlich vererbten Genom gestaltet.

Das bedeutet, dass die geschlechtliche Fortpflanzung des Menschen komplett auf das Zytoplasma der Eizelle basiert, das nicht von der aktuellen geschlechtlichen Fortpflanzung herrührt.

Beiläufige und nebensächliche Attribute

Das Gewicht des Säuglings besteht aus Materie, die der Schwangeren entzogen wurde. Der Beitrag eines Spermiums hat gegenüber einem Säugling von ca. 3 Kilogramm ein Masseverhältnis von 1 zu 20 Billionen. Und die Eizelle ist mindestens vierundgsechzig tausend mal größer als das Spermium.

Das Spermium benötigt 2o Minuten für das "Eindringen in die Eizelle", während die Eizelle nach erfolgtem "Eintrag" vierundzwanzig Stunden dafür benötigt, die "Befruchtung" zu vollenden, nebst der neun Monate andauernden Schwangerschaft.

Der Beitrag des Spermiums besitzt keine Eigenaktivität, vielmehr sind es die zytoplasmatischen Inhalte der Eizelle, die den Beitrag des Spermiums verarbeiten.

Dem Spermium fehlen fast vollständig die Attribute der Masse, der Zeit und der Aktivität. Und aufgrund der geschlechtliche Fortpflanzung hat die Frau im Sinne ihrer Schwangerschaften doppelt zu tun, da sie ja beide Geschlechter produzieren muss.

Der genetische Beitrag des Spermiums ist exakt die Hälfte des für die Fortpflanzung des Menschen erforderlichen und kann in dem Zustand, wie er vom Spermium geliefert wird, die Eizelle gar nicht befruchten (Geschlechterkonflikt)

Wechselnde Stadien und wechselnde Akteure

Der Mann produziert Spermien, so wie die Frau Eizellen produziert. Das Spermium und die Eizelle vereinigen sich zur Zygote. Die Zygote bildet den Organismus. Es sind drei verschiedene Stadien mit je wechselnden Akteuren. Doch worauf bezieht sich der Oberbegriff "Fortpflanzung" und insbesondere "geschlechtliche Fortpflanzung"?

Vererbung

Die Vererbung unter den Menschen:

1) Die Übergabe und der Verlust des Besitzes (z.B. vom Vater auf Sohn)

2) Findet meist im Todesfall des Elternteils statt

3) Der Erbnehmer (Sohn oder Tochter) existiert

Die Vererbung in der Fortpflanzung:

1) Die Übergabe und der Verlust des genetischen Besitzes (vom Spermium auf die Eizelle)

2) Das Spermium "stirbt" dabei

3) Der Erbnehmer (die Eizelle) existiert

Das Genom ist ein Bestandteil einer Zelle

Nur eine Zelle kann mit einem Genom umgehen und alle genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle. Eine Zelle nutzt aktuell die Informationen des Genoms, denn erst dann lebt sie. Die Informationen des Genoms beziehen sich auf Moleküle, die allesamt von der Zelle produziert werden. Das Genom ist ein essentielles und ständiges „Gebrauchsmolekül“ einer Zelle.

Nur eine Zelle kann ein Genom weitergeben und dabei ist es immer das zelleigene Genom, das weiter gegeben wird. Nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen und die aufnehmende Zelle muss bei der Weitergabe des Genoms mitproduziert werden. Die sogenannte Vererbung des Genoms findet grundsätzlich mit der Bereitstellung einer neuen Zelle statt, die das Genom auch aufnehmen kann. Denn alle anderen Zellen besitzen schon ein Genom.

Die Eizelle ist die einzige Zelle, die einen Teil der Gene von ausserhalb erhält und das Spermium ist die einzige Zelle, die ihren genetischen Inhalt einer anderen Zelle übergibt. Und nur hier findet ein Vorgang statt, den man mit dem Begriff „Vererbung“ der Gene titulieren kann, genauer gesagt, das Spermium vererbt seine Gene der Eizelle. Und nur im Spermium sind die Informationen des Genoms „Erbinformationen“.

Die Eizelle ist die, bei der Weitergabe der Gene, mitproduzierte Zelle und die Eizelle fungiert als eine Wirtszelle des Spermiums, bzw. seines genetischen Inhaltes.

 

Gegensatz der Geschlechter

Alles zwischen den Geschlechtern ist entgegen gesetzt und nur aufgrund der Fortpflanzung zueinander korrelierend. Der Mann ist von allen Vor- und Nachwirkungen der Fortpflanzung befreit, im völligem Gegensatz zur Frau. Doch alles firmiert unter dem Begriff "geschlechtliche Fortpflanzung", das auf eine Gemeinsamkeit und Gleichwertigkeit zwischen den Geschlechtern verweist, was aber sofort durch die Vokabeln "Same, befruchten" zeugen, schwängern", die sich der Mann auf seine Seite zieht, infrage gestellt wird. Und das zieht sich in die Institutionen der Vaterschaft, der Ehe und Familie konsequent weiter.

Entledigung der Fortpflanzung

Die Menschen pflanzen sich geschlechtlich fort, indem sie diese direkt an eine Eizelle und einem Spermium loswerden und die daraus entstehende Zygote (befruchtete Eizelle) allein und aus sich selbst heraus den neuen Organismus bildet.

Axiom

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist von der Wissenschaft einfach übernommen worden und firmiert als eine Aussage, die keines Beweises bedarf. Deswegen googelt man auch vergeblich nach der "Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung".

Mythenschreiber der Wissenschaft

Die Menschen pflanzen sich geschlechtlich fort. Da aber nur die Gene in der Fortpflanzung eine Rolle spielen, sollten die Mythenschreiber der Wissenschaft sich mal langsam entscheiden, ob die Gene fortgepflanzt oder vererbt werden. Stattdessen erfinden sie weitere Mythen, wie Befruchtung, Zeugung und Schwängerung. Und das wird weltweit geglaubt. Eine verkappte Weltreligion. Wow

Der tiefe Glaube

Die weiblichen Belastungen der Menstruation, der Schwangerschaft, der Geburt, des Stillens und der Betreuung des Kindes war der Inhalt des Bewusstseins aller Menschen seit Bestehen der Menschheit und es ist heute in keiner Weise anders.

Der Mann nimmt weder seine Spermienproduktion,  noch die Befruchtung der Eizelle wahr und erlebt allein die lustvolle Sexualität.

Die geschlechtliche Fortpflanzung, die genetische Vererbung, das Spermium (gr: kleines Korn), die Samenzelle, die Keimzelle, die Eizelle, die Befruchtung und die Zeugung werden von den Menschen bis heute nicht wahrgenommen, sondern sind allein wissenschaftliche Bilder und Interpretationen.

Die Ereignisse, die zu der befruchteten Eizelle führen, sind nicht im Geringsten in Frage zu stellen. Aber die Interpretationen dieser Ereignisse als "Fortpflanzung, Vererbung, Befruchtung und Zeugung" hingegen schon, denn an den Ereignissen verändert sich dadurch ja nichts.

Die ungeliebten Wahrheiten

Der Same bildet sich aus einer befruchteten Eizelle.

Die Bezeichnung Same für das Spermium ist keine irrtümliche Bezeichnung, sondern eine wissenschaftlich fundierte Lüge, denn in der Botanik steht es unmissverständlich, was ein Same ist.

Das Spermium trägt sein Genom separat und stark komprimiert, sodass genetische Funktionen nicht mehr möglich sind. Das Zytoplasma des Spermiums ist äußerst stark reduziert, sodass die typischen Stoffwechsel-Vorgänge einer Zelle nicht mehr stattfinden können.

Das Spermium ist auch keine Zelle, auch wenn sie Samenzelle und Keimzelle genannt wird.

Das Spermium wird bei Erreichen der Eizelle mittels einer Phagozytose von der Eizelle aktiv aufgenommen. Für die zellinterne Verarbeitung der geschlechtlichen Gene bis zu ihrer ersten Teilung benötigt die Eizelle satte 24 Stunden.

Es ist also wohl kaum das Spermium, noch sein genetischer Inhalt, das die Eizelle befruchtet.

Das Spermium wechselt vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und sein genetischer Inhalt wird der Eizelle übergeben. Es findet auf Seiten des Mannes ein Organismus- und Zellwechsel statt. Die Eizelle dagegen verlässt den weiblichen Organismus nicht und sie behält auch ihren genetischen Inhalt. Es findet bei der Eizelle weder ein Organismus-Wechsel, noch ein Zellwechsel statt.

Folglich ist es der Mann, der sich fortpflanzt und sein Genom vererbt, aber nicht die Frau.

Alle genetischen Vorgänge, egal welcher Art, sind Prozesse einer Zelle und nicht die des Genoms. Deswegen benötigt das Virus eine Wirtszelle, trotz seines genetischen Inhaltes, dass es mit sich führt. Das Virus überträgt der Wirtszelle jedoch nur seinen genetischen Inhalt, ergo ist es das Genom selber, das eine Wirtszelle benötigt.

Und da das Spermium der Eizelle auch nur seinen genetischen Inhalt überträgt, muss die Eizelle eine Zelle sein und sie ist zudem die Wirtszelle des Spermiums und seines Genoms.

Nur eine Zelle kann ein Genom weitergeben (fortpflanzen, vererben) und dabei handelt es sich immer um das zelleigene Genom, dass in die Vererbung gebracht wird. Und nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen. Diese aufnehmende Zelle muss von der Fortpflanzung mitprouziert werden, da jede vorhandene Zelle schon ein Genom besitzt.

Die Weitergabe (Fortpflanzung, Vererbung) der Gene erfolgt ausschließlich von Zelle zu Zelle und somit teilt sich die Reproduktion des Menschen in die je einzelnen Reproduktionen der Zellen auf.

Die Zelle und das Genom

Der zytoplasmatische Inhalt der Eizelle wird nicht vom genetischen Informationsgehalt der durch die geschlechtliche Fortpflanzung erstellten variierten Genoms gestaltet, stellt aber eine absolute Voraussetzung für den gesamten Ablauf der geschlechtlichen Fortpflanzung dar, denn auch die Keimzellbildung wird von Zellen durchgeführt und nicht von den Genomen in den Zellen.

Wenn sich ein Bakterium nach dem genetischen Kopiervorgang teilt, dann hat man nicht nur ein identisch kopiertes Genom vor Augen, sondern auch ein voll funktionsfähiges Bakterium. Und dieses zweite Bakterium wurde nicht vom kopierten Genom gestaltet. Natürlich ist das Genom essentiell für die Zelle, doch das gleiche kann man auch für die Zelle im Bezug zum Genom sagen.

Totschlagargument

Die Menschen pflanzen sich geschlechtlich fort und dieses „sich“ des Menschen, was immer das auch sein mag, muss zwingenderweise in einer Eizelle (Frau) und in einem Spermium (Mann) passen. Der Inhalt einer Eizelle und eines Spermiums wird mit dem „sich“ des Menschen unbesprochen gleichgesetzt. Seitens des Mannes wird nichts weiteres beigetragen als dieses eine Spermium pro Fortpflanzung und Kind. Die Frau braucht sich dabei nicht auf den genetischen Inhalt ihrer Eizelle berufen im Bezug zu ihrer Mutterschaft, während es beim Mann dagegen nur der genetische Inhalt seines Spermiums ist, auf das er sich berufen kann um seiner Vaterschaft willen. Das gesamte Theoriegebäude der geschlechtlichen Fortpflanzung und ihre Bedeutung für den Menschen muss zwingenderweise auf das Spermium verweisen, denn es ist nur ein einziges Spermium pro Fortpflanzung und Kind.

Argumentationstechnisch wird das Spermium zum Totschlagargument.  

Die Wissenschaft lügt

Die Bezeichnung Same für das Spermium ist als eine bewusste und absichtliche Lüge der Wissenschaft der Biologie zu bewerten. Das Spermium hat weitaus mehr die Qualität eines Virus anstatt einer Zelle, was man aber im deutschsprachigem Web nicht findet. Die Eizelle wird faktisch totgeschwiegen, was ihr an der Folge "Befruchtungshügel - Plasmogamie - Phagozytose" erkennen könnt, dass aus meiner Sicht ein zusammenhängender Vorgang der Eizelle ist, aber im Web nicht auffindbar.

Der Themenkreis der Fortpflanzung in der Wissenschaft der Biologie sind Lügen, Halbwahrheiten und Verschweigungen. Und dem spüre ich nach...

Der Mann pflanzt sich in die Eizelle fort und vererbt ihr sein Genom

Die Menschen pflanzen sich geschlechtlich fort, obwohl der Beitrag des Mannes zur Fortpflanzung des Menschen nur der genetische Inhalt eines einzigen Spermiums ist, dass der Eizelle übergeben wird. Die geschlechtliche Fortpflanzung ist die Übertragung der Gene des Mannes in die Eizelle, denn die weiblichen Gene befinden sich von Beginn an in der Eizelle und werden keiner anderen Zelle übergeben. Allein der Mann pflanzt sich in die Eizelle fort und vererbt dabei der Eizelle seine Gene. Es ist also keine geschlechtliche Fortpflanzung.

Die Kapazitation (1) der Spermien findet im Geburtskanal der Frau statt. Der Befruchtungshügel (2) der Eizelle ist die Plasmogamie (3) zwischen der Eizelle und dem Spermium und das Spermium wird durch eine Phagozytose (4) seitens der Eizelle aufgenommen. Das väterliche Genom wird von der Eizelle dekondensiert (5), die Protamin-Verpackung des Genoms wird von der Eizelle durch eine Histon-Verpackung (6) ersetzt und das väterliche Genom wird von der Eizelle epigenetisch reprogrammiert (7). Erst dann kann das väterliche Genom sich an der Embryogenese beteiligen.

Es ist nicht das Spermium, das die Eizelle befruchtet, zumal das Spermium weder ein Same noch eine Zelle ist. Stattdessen ist die Eizelle die Wirtszelle des Spermiums, denn ein Genom ist ohne eine Zelle (Zytoplasmainhalte) nicht funktionsfähig.

Die geschlechtlichen Fortpflanzung erkennt nur die Gene als einziges Kriterium ihrer Theorie. Doch die Gene als einziges Kriterium würden zu einem Virus führen. Es ist die Eizelle, die das Leben in die nächste Generation vermittelt.

Vollkommene Einseitigkeit

Weiblicherseits:

Menstruation (30 Jahre andauernder Zyklus der Vorbereitung der Schwangerschaft und die Konsequenz aus der ganzjährigen Sexualität)

Menopause (der natürliche Abschluss der Menstruation)

Eizelle (einziges Ziel der genetischen Vererbung und der geschlechtlichen Fortpflanzung)

Schwangerschaft

Geburt

Stillen (+ Produktion der Muttermilch)

Betreuung des Kindes (über ein Jahrzehnt)

Belastungen und Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt

Schmerzen

Risiken (Kaiserschnitt, Tod)

Achthundert Frauen sterben jeden Tag, aufgrund der Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt

Männlicherseits:

Die unwahrnehmbare Spermienproduktion

Der gewollte und lustvolle Geschlechtsverkehr

Ein Spermium

Ein haploides Chromosomensatz

Die unwahrnehmbare Befruchtung der Eizelle seitens des Spermiums (das Zeugen eines Kindes, das Schwängern einer Frau)

Der Begriff "geschlechtliche Fortpflanzung" suggeriert, dass die Fortpflanzung eine gemeinsame Tätigkeit von Mann und Frau ist und das diese Tätigkeit eine gleichwertige von Mann und Frau ist. Doch nach Abzug der obigen Hinweise, bleibt weder eine Gemeinsamkeit noch eine Gleichwertigkeit irgendeiner Art zwischen den Geschlechtern übrig.

Parthenogenese (Selbstbefruchtung)

Die Eizelle schiebt den Abschluss ihrer Meiose (Reduktionsteilung) bis zu ihrer Befruchtung durch das Spermium hinaus, weil sie vermeiden will, sich mit ihren eigenen Polkörperchen selber zu befruchten.

Materie

Das Genom liefert keine Materie (Atome, Moleküle) für irgendetwas. Jegliche Materie des Lebens stammt allein aus dem Zytoplasma der Zellen, was auch für den genetischen Bestand gilt.

Wenn sich ein Virus fortpflanzt, dann werden die neuen Viren von und aus dem Zytoplasma der Wirtszelle gebildet.

Das heißt, dass das Zytoplasma der Wirtszelle die Fortpflanzung des Virus übernimmt und zwar komplett.

Die Reproduktion des Lebens

Nur eine Zelle kann sich reproduzieren (fortpflanzen) und es führt ausschließlich zu einer nächsten Zelle. Somit ist gesichert, das der gesamte Inhalt der Zelle an die nächste Zelle vererbt wird und nicht nur die Erbinformationen. Dieser Umstand, dass der gesamte Inhalt der Zelle weitergegeben wird, ist zentral für das weitere "Über" - Leben.

Zwei verschiedene Anschauungen

Ein Kind kann nur auf die elterlichen Gene verweisen, wenn man nach seiner Abstammung fragt. Die sich fortpflanzenden Eltern jedoch reden von der Eizelle und dem Spermium. Doch in ihrem Kinde existieren nur noch die billionenfachen Kopien ihrer Gene.

Die Grundannahmen der geschlechtlichen Fortpflanzung

Von welchen Grundannahmen geht die geschlechtliche Fortpflanzung aus?

Ein Kind wird von zwei Organismen zu gleichen Teilen, die zueinander gleichwertige Teile sind, hervor gebracht. Diese gleichen und zueinander gleichwertigen Teile sind allein die Gene der beiden Organismen.

Die Beschreibung der geschlechtlichen Fortpflanzung bezieht sich allerdings allein auf die Keimzellen und auf die Vorgänge zwischen der Eizelle und dem Spermium, die zwei komplett unterschiedliche Einheiten sind.

Der Aufbau der Eizelle und das sie am Ende als einzige Einheit übrigbleibt, zeigt deutlich, dass die Keimzellen ungleiche und zueinander ungleichwertige Teile sind.

Bakterium

Ein Bakterium produziert in sich ein neues Bakterium und entlässt es in seine eigene Existenz mittels ihrer Zellteilung.

Die Frage ist, ob man obiges auch bei der geschlechtlichen Fortpflanzung zugrunde legen muss?

Fortpflanzung und Vererbung

Mann und Frau pflanzen sich fort und vererben ihre Gene. Befruchten, Zeugen und Schwängern tut allerdings nur das Spermium (= Mann)

Die geschlechtliche Fortpflanzung und die genetische Vererbung befruchtet also nicht, zeugt nicht und schwängert nicht.

Entstehung des Lebens

Bei der Entstehung des Lebens auf der Erde gab es kein Spermium, das eine Eizelle befruchtet hat. Und ob das Leben auf der Erde es den Spermien überantwortet hat, das weitere Leben entstehen zu lassen, kann angezweifelt werden.

Weiblicher Organismus

Der weibliche Organismus ist im voraus auf jene Phase hin angelegt und eingestellt, die sich allerdings erst nach einer Befruchtung einstellt. Mit der Befruchtung, Zeugung und Schwängerung hat der weibliche Organismus allerdings nichts zu tun. Es ist dann der weibliche Organismus, der die Befruchtung, Zeugung und Schwängerung zum ihrem Erfolg führt. Der weibliche Organismus wird in der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung als "Dienstleister" und  "Erfüllungsgehilfe" beschrieben und gesehen.

Eigenschaften

Ein noch zu werdender Mensch, der aktuell in keiner Weise existiert, hat welche Eigenschaften, die unter keinem Umstand weg zu denken sind?

Der intrigante Versuch

Wenn man die Fortpflanzung des Menschen einseitig aus der Sicht der Eizelle beschreibt, erzählt man die ganze Geschichte der Fortpflanzung. Der Ansatz in der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung, beide Keimzellen (Eizelle und Spermium) gleich bedeutend anzusetzen,  verkürzt die Geschichte der Fortpflanzung auf einen Vorgang (Befruchtung), bei der dann das Spermium allein die Hauptrolle spielt. Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung entpuppt sich als der intrigante Versuch, das Spermium mit der geschlechtlichen Fortpflanzung gleichzusetzen.

Diploid - Haploid - Diploid

Die Eizelle reduziert ihren diploiden genetischen Inhalt zum haploiden genetischen Inhalt und durch die genetische Zugabe des Spermiums wechselt sie wieder zum diploiden genetischen Inhalt, welcher quantitativ und qualitativ gleichwertig zum ursprünglichem diploiden genetischen Inhalt ist, aber nicht identisch.

Der ursprüngliche diploide Zustand der Eizelle ist eingeschlechtlich (weiblich), während der zweite diploide Zustand zwei Geschlechter hervorrufen kann.

Bei diesem Vorgang entsteht keine weitere Zelle, sondern eine vorhandene Zelle wird genetisch variiert.

Dieser Vorgang betrifft allein die Eizelle, was bei der übergeordneten Bezeichnung "geschlechtliche Fortpflanzung" schnell untergeht.

Die Zelle

Jede Zelle entsteht durch eine Zellteilung.

Nur eine Zelle kann sich reproduzieren.

Nur das zelleigene Genom wird in die Vererbung gebracht.

Nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen.

Jeder genetische Vorgang ist ein Prozess des Zytoplasmas der Zelle.

Die Informationen des Genoms beziehen sich allesamt auf die Moleküle der Zelle.

Nur eine Zelle kann mit einem Genom umgehen.

Die Reproduktion eines Organismus, sei er einzellig oder mehrzellig, verläuft ausschließlich über die Reproduktionen der einzelnen Zellen.

Das Klischee des Geschlechterkampfes

Die Vorgänge im Artikel „Geschlechterkonflikt“ finden in der befruchteten Eizelle (Zygote, Embryo) statt, obwohl der Artikel in expliziter Form deutlich macht, dass das vom Spermium gelieferte Genom zum Zeitpunkt des Eintreffens in der Eizelle in einem völlig unbrauchbaren Zustand ist und somit keinerlei befruchtende Tätigkeit ausführen kann.

Folglich markieren die in diesem Artikel erwähnten Begriffe „ befruchtete Eizelle, Zygote, Embryo“ lediglich den Zeitpunkt des Eintreffens des Spermiums bzw. seines genetischen Inhaltes in der Eizelle und verweisen nicht auf eine befruchtende Tätigkeit seitens des Spermiums oder seines Genoms hin.

Doch anstatt diesen Zusammenhang zu realisieren, redet man gemeinplatzartig von einem Geschlechterkonflikt, obwohl man wiederum in expliziter Form deutlich macht, dass die Genome beider Geschlechter für die nun anstehende Entwicklung des neuen Organismus kompetent (also tauglich) gemacht werden müssen, was logischerweise nichts mit den Geschlechtern zu tun hat, da die Embryogenese und das folgende beiden Geschlechtern in gleicher Weise gilt.

Stattdessen scheint lediglich das Zytoplasma der Eizelle das nötige „Wissen“ in sich zu tragen, was im weiteren ansteht. Und die Informationen für die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle stammen nicht aus dem zu vererbenden „mütterlichen Genom“, sondern aus dem Genom des weiblichen Organismus (siehe die Einleitung im Artikel: Zusammenfassung)

Epigenetische Reprogrammierung

Die epigenetische Reprogrammierung (Löschung und Neuaufbau) der vererbten Genome von Mann und Frau im Zuge der geschlechtlichen Fortpflanzung wird vom Zytoplasma der Eizelle getätigt und ist eine "zwingend erforderliche Maßnahme", da die vererbten Genome von Mann und Frau nicht in dem qualitativen Zustand für die anstehende Embryogenese sind.

Das Zytoplasma und seine Inhalte werden allerdings nach den genetischen Informationen des weiblichen Organismus allein gebildet und nicht nach den Informationen der aktuell fortgepflanzten Genome von Mann und Frau.

Heißt dies nun logisch zwingend, dass die übertragenen Genome von Mann und Frau im Zuge der geschlechtlichen Fortpflanzung weder eine Eizelle befruchten können noch ein Kind zeugen? Und das somit die Aussage, dass die Reproduktion des Menschen die geschlechtliche Fortpflanzung ist, falsch ist und zwar schlicht und ergreifend?

http://www.aerzteblatt.de/archiv/38271/Geschlechterkonflikt-im-fruehen-Embryo-Elternspezifische-Reprogrammierung-des-vaeterlichen-und-muetterlichen-Erbguts-nach-der-Befruchtung

Karriere

Die Aussage, dass das Spermium die Eizelle befruchtet, hat eine wissenschaftliche Karriere gemacht, denn sie wurde von einem fahrlässigen Irrtum zu einer bewußten Lüge befördert, da die Wissenschaft trotz besseren Wissens die Aussage nicht revidiert.

Stattdessen ist es angesagt, dass man das ganze Vokabularium, welches man im Bezug zur Fortpflanzung anwendet, überdenkt.

Parameter der Befruchtung (Eizelle)

    Kapazitation der Spermien

    Befruchtungshügel

    Plasmogamie

    Phagozytose

    Dekondensierung des väterlichen Genoms

    Austausch der Protamine durch Histone

    Epigenetische Reprogrammierung der geschlechtlichen Genome

Anfangsstatus

Im Artikel "Geschlechterkonflikt" geht es um eine epigenetische Reprogrammierung der elterlichen Genome, damit diese auf einen Anfangsstatus gesetzt werden. Dieser allgemeine Anfangsstatus hat nichts mit den Geschlechtern zu tun, sondern damit, dass aus der einen befruchtete Eizelle ein kompletter neuer Organismus entstehen soll. Auffällig ist, dass die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle diese "Rückführaktion"  bewerkstelligen und diese Funktion nicht erst aus dem aktuell vorhandenen Genom der befruchteten Eizelle abgrufen werden muss.

Bestimmungsgewalt

Das bis heute und auch in Zukunft von Menschen nicht wahrnehmbare, welches erst mit den technischen Errungenschaften der Wissenschaft sichtbar gemacht werden konnte, übernimmt die komplette Bestimmungsgewalt über die seit dem Beginn der Menschheit für jeden sichtbaren Ereignisse der Menstruation, der Schwangerschaft, der Geburt, dem Säugen und der Brutpflege.

Das Kind ist das Produkt der unsichtbaren geschlechtlichen Fortpflanzung und dort im Besonderen des Spermiums und nicht das Produkt der neun monatigen Schwangerschaft, auch wenn diese bis zum Tode der Schwangeren führen kann.

Die geschlechtliche Fortpflanzung und innerhalb derselben das sagenumwobene Spermium (der väterliche Same) ist der König (der Vater), aber die Arbeit übernimmt eine andere und zwar kostenlos. Und das führt sich fast nahtlos in die Institution der Ehe und Familie fort.

Unvereinbarer Gegensatz

Eine verheiratete Frau, welche ihrem Ehemann ein "Kuckuckskind" unterschiebt, riskiert ihre Ehe nicht und damit auch nicht die vollwertige Vaterschaft im Bezug zu seinen anderen Kindern. Sie erhält für dieses Kind das Kindergeld und vermindert damit die Mehrkosten für ihren Ehemann um den entsprechenden Betrag. Und das Kind hat Vater und Mutter gleichermassen und beide freuen sich, wie auch das Kind.

Ein verheirateter Mann allerdings, der eine andere Frau geschwängert hat, riskiert seine Ehe und damit auch seine vollwertige Vaterschaft zu seinen anderen Kindern. Er muss einen Unterhalt zahlen und dieser Betrag wird der eigenen Familie entzogen. Das vom ihm außerehelich gezeugte Kind hat einen "verminderten oder gar keinen" Vater. Und keiner der Betroffenen dürfte sich darüber freuen.

Habe ich etwas vergessen???

Was ist eigentlich die Befruchtung?

Wenn das Spermium in die Eizelle wechselt, benötigt diese keinerlei Hilfe oder Unterstützung für die folgenden Aktivitäten. Die Befruchtung der Eizelle bedeutet nicht, dass der Eizelle eine ihr fehlende Eigenschaft vom Spermium übermittelt wird.

Was kann "die Eizelle befruchten" bedeuten, wenn es nicht um die Eigenschaften der Eizelle geht, aber dennoch der Eizelle gilt.

Das vom Spermium gelieferte Genom kann in diesem Zustand keinerlei Wirkung tätigen und kann somit nicht der Träger einer befruchtenden Aktivität sein.

Das Genom des Spermiums ist stattdessen die Frucht, die der Eizelle übergeben wird. Konkret gesprochen, die Frau (die Eizelle) erhält das Kind vom Mann (vom Spermium)

Notwendige Aktionen der Eizelle (Befruchtung)

Die Aktionen der Eizelle zur Abwehr der Polyspermie (Depolarisation, kortikale Reaktion)

Die Aufnahme des Spermiums durch die Eizelle (Befruchtungshügel, Plasmogamie, Phagozytose)

Die zytoplasmatische Verarbeitung des Genoms des Spermiums (Dekondensation, Austausch der Protamine durch Histone, epigenetische Reprogrammierung)

Und zum Schluß die Replikation und die Zellteilung.

Ich vermute sehr stark, das bis zur Zellteilung es noch keine genetischen Wirkungen seitens der fortgepflanzten Genome gegeben hat, die die Aktionen der Eizelle unterstützt hätten. Für diese Aktionen benötigt die Eizelle 24 Stunden.

Die oben aufgezählten zehn Aktivitäten der Eizelle werden vorab als Reaktionen auf das befruchtende Spermium hin definiert, sodass es keiner weiteren Erörterungen bedarf, wie das neue Leben entsteht.

DNA Daten

Ein haploider DNA Strang des Menschen enthält 3,27 Milliarden Basenpaare auf 90 cm Länge.

Durchmesser des DNA Stranges 2 nm.

Zehn Basenpaare auf 3,4 nm plus 360 Grad Wicklung.

Linker DNA Länge: 55 Basenpaare auf 18,7 nm.

Histon Wicklung 1,65 mal mit 146 Basenpaare, was 49,64 nm verschluckt.

Falls der Durchmesser des DNA Strangs ein Zentimeter ist, ist die

Länge des haploiden DNA Stranges 4500 Kilometer. Der Abstand der Histone zueinander ist 9,35 Zentimeter.

Der Abstand der Basenpaare zueinander: 0,17 Zentimeter und die

Anzahl der Histone um die 16 Millionen.

Imprägnation

Der Eintritt des Spermiums in die Eizelle wird auch Imprägnation genannt. Imprägnation bedeutet schwängern, durchtränken, füllen mit einer Substanz. Doch ein Spermium kann nicht die Eizelle als Ganzes schwanger machen, durchtränken und ausfüllen. Wenn man einen trockenen Schwamm in einen Eimer mit Wasser tut, dann findet eine Durchtränkung des ganzen Schwammes, ein vollständiges Füllen mit Wasser statt.

Das Spermium und sein Genom wird allerdings vom Zytoplasma der Eizelle vollständig durchdrungen und ausgefüllt. Die Imprägnation findet also erst nach dem Eintritt des Spermiums in die Eizelle statt und gilt allein dem Spermium und seinem Genom.

Zwei Befruchtungen statt einer Befruchtung

Das Genom des Spermiums dringt als Ganzes in die Eizelle ein. In der Eizelle jedoch wird das Genom des Spermiums vom Zytoplasma der Eizelle vollständig durchdrungen und ausgefüllt, zum Zwecke der notwendigen Verarbeitung des Genoms des Spermiums.

Man müsste eigentlich von zwei Befruchtungen sprechen, einer äußerst groben Befruchtung (Spermium) und von einer sehr sehr feinen Befruchtung (Zytoplasma).

 

Autark und wortlos

Der Zusammenschluss der Eizelle mit dem Spermium findet völlig autark und ohne Worte statt. Doch der Mensch akzeptiert weder die Autarkie der Zellen, noch das Wortlose ihres Vorganges. Es ist der Mensch, der statt des Spermiums eindringt und eine Befruchtung vollzieht, mit seinen Worten.

Geschlechtsloses Genom

Auf der Ebene des diploiden Genoms des Menschen, welches aus zwei haploiden Chromosomensätzen aufgebaut ist, macht es keinen Sinn, geschlechtstypische Kennzeichnungen anzubringen.

Zwei verschiedene Chromosomensätze

Bei der geschlechtliche Fortpflanzung geht es um nichts anderes, als das ein Nachkomme zwei verschiedene haploide Chromosomensätze erhält. Die Übertragung der zwei verschiedenen haploiden Chromosensätze in die Eizelle ist nur eine Übertragung und keine Befruchtung oder Zeugung.

Abgabe und Aufnahme

Die Fortpflanzung, die ungeschlechtliche und die geschlechtliche, ist der Ortswechsel eines Genoms von einer Zelle in eine andere Zelle, wobei die andere Zelle vom "Mutterorganismus" bereitgestellt wird. Kein Genom baut sich eine Zelle selber auf und ist dazu auch gar nicht fähig. Das bedeutet, dass die andere Zelle grundsätzlich auch als "Wirtszelle" für  das fortgepflanzte Genom fungiert.

Weitergabe (Fortpflanzung, Vererbung)

Zu dem Zeitpunkt, bei der die Gene weiter gegeben werden (fortgepflanzt werden, vererbt werden) existiert nur die Eizelle, die die Gene auch übernehmen kann.

Angesichts einer konkreten Zelle, die extra für die Übernahme der Gene geschaffen wurde und die Gene auch konkret übernimmt, ist das Gerede um das Spermium äußerst auffällig.

Denn es entsteht der sehr deutliche Eindruck, das mithilfe des Geredes um das Spermium kein Bewußtsein über die Rolle und den Status der Eizelle in der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung entsteht.

Man glaubt einschließlich bis heute (im Jahr 2015), dass man die Eizelle in der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung nicht besprechen muss und es fällt auch niemanden auf.

In diesem Zusammenhang darf man sich nicht darüber wundern, dass es Menschen gibt, die wortwörtlich das glauben, was in der Bibel steht.

Besonderheit der Eizelle

Die Eizelle enthält in sich die Besonderheit, aus sich selbst heraus einen neuen Organismus zu schaffen.

Diese besondere Eigenschaft der Eizelle befindet sich allerdings nicht in den von Mann und Frau fortgepflanzten (vererbten) Genen, sondern ist im Zytoplasma der Eizelle verankert.

Am Besten zeigt dies die epigenetischen Reprogrammierungen der von Mann und Frau fortgepflanzten (vererbten) Gene durch das Zytoplasma der Eizelle.

Übertragung des Genoms

Ein Virus überträgt seinen genetischen Inhalt einem Bakterium, so wie das Spermium seinen genetischen Inhalt einer Eizelle überträgt.

Bei dem Bakterium ist es eine Infektion, bei der Eizelle jedoch ist es eine Befruchtung.

An der Übertragung des genetischen Inhaltes selber kann es nicht liegen und da das Virus und das Spermium nichts anderes tun, als ihren genetischen Inhalt zu übertragen, liegt es auch nicht am Virus oder dem Spermium.

Es muss also an der Wirkung des Genoms liegen, dass übertragen wird. Das vom Spermium gelieferte Genom jedoch zeitigt keine Wirkung, da dieses nicht in einem funktionstüchtigen Zustand vom Spermium geliefert wird.

Keine genetische Wirkung bedeutet dann aber auch keine Befruchtung.

Quod erat demonstrandum.

Vitalismus

Die Metaphern "Same, befruchten, zeugen, schwängern" verweisen auf vitalistische Kräfte, die von Gott auf die selbsternannten "Stellvertreter Gottes auf Erden" übertragen wurden.

Mit den oben genannten Metaphern wird der deutliche Eindruck erweckt, als ob das Leben es nicht selber schafft , sich weiter führen zu können.

Dafür bedarf es des "Lebenshauches des Mannes".

Das "Wunder des Lebens"

Der Mann pflanzt sich fort, vererbt seine Gene, zeugt ein Kind und schwängert eine Frau, indem er seine Fortpflanzung zuerst an ein Spermium abgibt,  dann an eine Eizelle und dann an eine Frau, die dann alle Folgen seiner Fortpflanzung kostenlos übernimmt, woran weltweit über tausend Frauen pro Tag mit ihrem Leben bezahlen müssen (Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt)

Wer sich nun die Frage stellt, worin das "Wunder des Lebens" eigentlich besteht, der sollte sich eingedenk sein, dass der Mann sich deswegen rühmt und sich selbst die Urkunde seiner Vaterschaft ausstellt und sich das ins Grundgesetz eintragen lässt.

Die verwendeten und unsinnigen Metaphern in der Besprechung der geschlechtlichen Fortpflanzung verhindern gezielt eine sinnvolle Sicht auf die reproduktiven Aktivitäten des Menschen.

These

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung behandelt lediglich denjenigen Inhalt, der nach dem Abzug des Lebens (siehe Zelltheorie) und des vom weiblichen Organismus Gelieferten übrig bleibt.

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung unterwirft sich bereitwillig dem Spermium.

Die vielfältigen Weisen der Vaterschaft

Ein Mann kann auf sehr vielfältige Weisen zum Vater werden (Vergewaltigung, Inzest, Missbrauch, Freier, etc), wobei der Mann sich nie sicher sein kann, ob er auch tatsächlich der Vater ist. Und selbst wenn er der Vater ist, darf er sich weigern, der Vater zu sein.

Er darf der Vater verschiedener Familien sein und auch mehrere Familien gründen. Und er kann sich zu allen Zeiten freikaufen, selbst dann, wenn er das Geld dafür nicht hat.

Die unbezahlte und sozial isolierte Mutterschaft

Die Mutterschaft wird nicht bezahlt, gilt als private Beschäftigung und ist sozial isoliert. Doch es existiert in unserer Kultur kein Bewußtsein über diesen Tatbestand, noch gibt es einen Begriff dafür.

Unverständnis

Wenn ein Mann sagt, das ein Kind sein Kind sei, weil es seine Gene hat, was meint der Mann da eigentlich?

Arbeit und Verdienst

Die Trennung des Verdienstes (Profit) von der geleisteten Arbeit war und ist die wichtigste Grundlage aller Zivilisationen und des Zerfalls derselben.

Die Begriffe Freiheit und Leistung sind auf diesem Boden gewachsen, wie die Huldigungen derselben. Der Begriff Egoismus verschleiert lediglich die Ausbeutung, die für den sinnigen Egoismus die Voraussetzung ist.

Das mag zwar nicht alles sein. Doch ich will mich nicht fusselig reden.

Zellteilung und Zellvermehrung

Auszug aus einem Fachbuch zur Genetik:

Zwei prinzipiell verschiedene Mechanismen der Zellteilung und Zellvermehrung ermöglichen eine geregelte Weitergabe der Erbinformationen innerhalb eines Individuums bzw. von Generation zu Generation.

Die Mitose sorgt dafür, dass eine Zelle so geteilt wird, dass beide neuen Zellen bezüglich ihres chromosomalen Genoms untereinander und mit ihrer Ursprungszelle identisch sind. Die Mitose ist eingebunden in den Zellzyklus.

Dagegen ist die Meiose ein Zellteilungsmechanismus, bei dem Zellen entstehen, die untereinander und von ihrer Ursprungszelle genetisch verschieden sind. Die Meiose ist eingebunden in den Generationenzyklus, in dem durch die Bildung von Keimzellen das arteigene Genom von Generation zu Generation weitergegeben wird.

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In diesem Auszug verstecken sich grobe Fehler!

Die Abgabe der Reproduktion des Menschen an die Eizelle

Die Menschen reproduzieren sich, indem sie ihre Gene fortpflanzen. Daraus kann man ableiten, dass die Reproduktion des Menschen fortgepflanzt und von der Eizelle übernommen wird. Das würde aber auch bedeuten, daß man nicht mehr von den sich reproduzierenden Eltern sprechen kann.

Die Fortpflanzung ist nicht die Reproduktion

Der einzellige Organismus reproduziert sich zu 100 Prozent selber, einschließlich der Übertragung seiner Gene (Mitose und Zellteilung).

Der Mensch dagegen überträgt der Eizelle/Zygote die Reproduktion des Menschen.

Die Gene, die der Mensch vererbt, müssen nicht neu produziert werden. Aber der menschliche Organismus als Folge der übertragenen Gene liegt noch nicht vor, sondern nur eine einzelne Zelle (befruchtete Eizelle, Zygote).

Beim Menschen ist die Fortpflanzung von der Reproduktion des Menschen zeitlich getrennt.

Die Fortpflanzung

Fortpflanzung wird synonym für Reproduktion gebraucht, weil die sich reproduzierenden Elternorganismen sich über Nachkommen fortpflanzen und umgekehrt die Fortpflanzung stets an Reproduktion durch Eltern gekoppelt ist. Obiges steht in Wikipedia unter

" http://de.m.wikipedia.org/wiki/Reproduktion_(Biologie)".

Unter Fortpflanzung bzw. Reproduktion versteht man die Erzeugung gleichartiger, eigenständiger Nachkommen ("seinesgleichen erzeugen")

(Siehe: http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/fortpflanzung.php

Unter Zeugung (von althochdt. giziogon „beschaffen, fertigen“) oder Fertilisation werden die Vorgänge verstanden, die zur Bildung einer Zygote aus einer Eizelle (Oozyte) führen. Unter anderem beim Menschen verschmelzen dazu zwei Keimzellen: das männliche Spermium und die weibliche Eizelle: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Zeugung

Kann mir das jemand auflösen???

Genetische Wirkrichtung

Der menschliche Organismus kann mit seinem Genom in keiner Weise umgehen, sondern allein die Zellen seines Körpers können dies tun.

Das Genom liefert die Informationen für die Moleküle der Zelle, aber es ist die Zelle, die diese Moleküle produziert

( http://www.meine-molekuele.de/vom-gen-zum-eiweiss )

Die Wirkungen des Genoms werden allein über die einzelnen Zellen zum menschlichen Organismus hin vermittelt.

Der menschliche Organismus ist das Resultat seiner Zellen und nicht das Resultat der genetischen Inhalte der Zellen seines Körpers. Und wenn ein Mensch z.B. denkt, hat kein Genom seine Finger im Spiel.

Die Identifikation des Menschen mit seinem genetischen Inhalt führt zu der Aussage, dass der Mensch "sich" fortpflanzt.

Diese Identifikation des Menschen mit einem DNA Molekül ist schlicht unsinnig. Die Menschen pflanzen etwas fort und nicht sich.

Das unbrauchbare Genom der Befruchtung

Nach der Befruchtung der Eizelle ist das vom Spermium gelieferte Genom völlig unbrauchbar und muss erst von der Eizelle reorganisiert werden, als da wären ...

Dekondensation

Histon - Verpackung

Epigenetische Reprogrammierung

Das vom Spermium gelieferte Genom wird von der Eizelle erst in einen befruchtungsfähigen Zustand versetzt, wofür die Eizelle mehrere Stunden benötigt.

Das Genom

Das Genom hat das Leben voll im Griff und spielt den Alleinherrscher. Oh, das mögen die Menschen, auch sie wollen herrschen. Doch das Genom ist kein Leben, sondern benutzt dieses nur. Oh, auch das mögen die Menschen.

Die Zelle

Die Zelle hält sich in ihrer einheitlichen Existenz durch ihre fortlaufenden Aktivitäten. Es findet ein kontinuierlicher Übergang statt. Die Existenz einer Zelle ist keine gegenständliche, sondern eine sich selbst aktiv erhaltende Existenz.

Das Genom des weiblichen Organismus

Das Genom des weiblichen Organismus gestaltet die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle, welches die fortgepflanzten Gene in den neuen Organismus überleitet.

Das Zytoplasma der Eizelle leitet die fortgepflanzten haploiden Chromosomensätze von Mann und Frau in den neuen Organismus (Kind) über und ist die Verbindungsstelle (missing link) zwischen Eltern und Kind.

Eizelle

Die Inhalte des Zytoplasmas stammen aus dem diploiden Genom des weiblichen Organismus und bildet den Initiationskomplex der Embryogenese (Entwicklungskontrollgene).

Das Zytoplasma der Eizelle leitet die fortgepflanzten Genome in den neuen Organismus über und ist die Verbindungsstelle zwischen Eltern und Kind.

Die Eizelle enthält mehrere hundertausend Mitochondrien, das hundertfache des Standards einer Zelle.

Der Befruchtungshügel, die Plasmogamie und die Phagozytose der Eizelle bei ihrer Befruchtung.

Die Dekondensation, der Austausch der Protamine durch Histone  und die epigenetische Reprogrammierung des spermalen Genoms seitens des Zytoplasmas der Eizelle.

Die Eizelle enthält zwei haploide Chromosomensätze bis zu ihrer Befruchtung und ist nicht haploid.

Die Zygote ist über 24 Stunden lang keine diploide Zelle und kurz vor ihrer Teilung liegen zwei diploide Genome vor.

Zellzyklus

Eine Zelle wächst und teilt sich im Wechsel und die Wachstumssphase zwischen den Zellteilungen wird als Gap (Lücke) bezeichnet.

Das eigentliche Leben einer Zelle ist aber die Phase ihres Wachstums, zumal in dieser Phase die unabdingbaren Voraussetzungen für die Teilung der Zelle geschaffen werden.

Der Begriff Gap (Lücke) ist unsinnig und vermittelt nur, dass man beim Begriff Zellzyklus eigentlich nur die Zellteilung meint, bei der das Genom repliziert und aufgeteilt wird.

Mitose und Meiose (genetische Vererbung)

Die Mitose und die Meiose kann nur von einer Zelle ausgeführt werden und nur das zelleigene Genom wird der Mitose oder der Meiose unterzogen.

Die Mitose wird von einer einzelnen Zelle getätigt und führt zu einer neuen Zelle mit identischem Genom (Zellteilung).

Die Meiose findet in zwei Zellen separat statt und bedarf zusätzlich einer Zusammenführung (Befruchtung) von zwei einzelnen Zellen (Keimzellen), die durch die Meiosen der beiden Zellen entstehen. Diese Zelle hat ein variiertes, nicht identisches Genom.

Diese beiden Formen der genetischen Vererbung ist das alleinige Werk von je einzelnen Zellen und bei beiden Formen der genetischen Vererbung resultiert eine einzelne und neue Zelle, die bei der Mitose oder der Meiose mitproduziert wird.

Die Aktivierung der Eizelle

hss.ulb.uni-bonn.de/2006/0750/0750.pdf

Zitat aus der Einleitung:

""Die Aktivierung der Embryonalentwicklung der Eizelle wird beim Säugetier durch das fertilisierende Spermium ausgelöst. Bei der tierischen Eizelle verursacht der männliche Gamet einen plötzlichen Anstieg der Konzentration freier Ca2+-Ionen im Cytosol der Eizelle (Stricker 1999).""

Hierbei geht es um ein Enzym, das vom Spermium mitgeliefert wird. Dieses Enzym spaltet ein bestimmtes Molekül in der Eizelle. Ein aus dieser Spaltung hervorgehendes Molekül (IP3) bindet an einen Rezeptor auf dem endoplasmatischen Retikulum, welcher daraufhin Ca 2+ Ionen entlässt. Die Eizelle beginnt nun mit ihren mannigfaltigen Aktivitäten der Embryonalentwicklung.

Und dann das:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neues-verfahren-stammzellen-ohne-tote-embryos-a-330622.html

Man hat eine Eizelle künstlich dazu gebracht, eine Blastozyste zu bilden, dessen genetischer Inhalt allein aus der Eizelle stammt und durchaus ein dipoides Genom ist, weil die Eizelle erst bei ihrer konkreten Befruchtung haploid wird und davor zweifach haploid ist. Diese Blastozyste soll zwar "embryonale Stammzellen" liefern, wird aber nicht als Embryo definiert, weil der männliche Chromosomensatz fehlt.

Verunreinigung des Genoms

Wenn ich "meine Gene" ins Rennen schicke, werden diese durch die Gene meines Fortpflanzungspartners völlig verunreinigt. Und der Nachtrag, das "mein Nachkomme" dennoch "meine Gene" hat, ist ein Besitzstreit. Denn die Gene meiner selbst und der meines Sexualpartners gehen in den Besitz des Nachkommens ein. Nicht umsonst heißt dies die Vererbung der Gene. Und durch die Verunreinigung des Genoms ist mein und dein nicht mehr auseinander zu halten.

Stattdessen: Ich überlasse (vererbe) dir meine Gene unter folgenden Bedingungen, als da wären ....

Der Begriff Vererbung der Gene soll nur die Profit - Erschleichung verdecken und führte zu der Theorie des "egoistischem Gens".

Evolutionsbiologie

http://www.planet-wissen.de/natur_technik/forschungszweige/evolutionsforschung/evolution_der_geschlechter.jsp.jsp

Zitat (Einleitung):

"Sich fortzupflanzen und die eigenen Gene an die nächste Generation weiterzugeben ist, zumindest evolutionsbiologisch betrachtet, das oberste Ziel aller Lebewesen.

---dümmer geht es nicht---

Heißt das, dass ein Löwe sich evolutionsbiologisch betrachtet und daraufhin zu dem Schluss kommt, das die Fortpflanzung sein oberstes Ziel ist, vorausgesetzt, dass es dabei allein um seinen eigenen Genbestand geht? Und was sagt der Löwe dazu, dass seine Gene von den Genen der Löwin komplett verunreinigt werden?

Lebewesen sind individuell und tragen immer nur einen Genbestand bei sich. Die Fortpflanzung ist individuell und kann nur mit dem je einen Genbestand erfolgen. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung sind zwei Individuen mit zwei Genbeständen beteiligt, die sich bei der Fortpflanzung gegenseitig "verunreinigen".

Den jeweils einen Genbestand eines Individuums zusätzlich noch mit dem besitzanzeigenden Fürwort "eigen" zu benennen, ist völlig unsinnig.

Wir betrachten das Leben von seinem vorläufigem Ende her aus, verschieben aber unsere Entdeckungen an den Anfang. Das ist aber ein mythologisches Verfahren und darf nicht als wissenschaftlich propagiert werden.

Die Mitochondrien der Eizelle/Zygote

Die Anzahl der Mitochondrien einer menschlichen Zelle liegt im Tausenderbereich und variiert nach dem Enegiebedarf der Zelle.

Die Eizelle soll jedoch mehrere hunderttausend Mitochondrien beinhalten, was direkt die Frage dringend macht, wofür.

Akuter Energiebedarf der Zygote oder eine Vorratshaltung für die Zellteilungen der Zygote?

Das Zytoplasma der Eizelle/Zygote

Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind eine spezifische Abschrift aus dem diploiden Genom des weiblichen Organismus und sie sind die anfängliche Grundlage für den sich neu bildenden Organismus.

Das Zytoplasma der Eizelle/Zygote (diploides Genom des weiblichen Organismus) wird sukzessive an den von Mann und Frau vererbten (fortgepflanzten) Genen abgetreten.

Genom und Zytoplasma

Das Genom eines menschlichen Organismus bleibt zeitlebens immer das gleiche Genom, dass lediglich identisch kopiert wird, während das Zytoplasma einer Zelle fortlaufend in einem aktuelle Status gehalten wird, wobei der "nicht aktuelle Status" des Zytoplasmas von der Zelle registriert wird und nicht vom Genom.

Genetische Wirkung

Eigentlich reicht es völlig aus, wenn man in der einzelligen Zygote feststellt, dass von den fortgepflanzten Genen keine genetische Wirkung ausgeht. Denn dann ist es allein das Zytoplasma der Eizelle (Zygote), dass die fortgepflanzten Gene im Rennen hält.

Karyogamie

Mit dem Begriff Karyogamie wird jener Vorgang bezeichnet, bei der in der Eizelle zwei getrennt vorliegende haploide Chromosomensätze zum diploiden Genom zusammen gesetzt werden.

Bevor die Karyogamie stattfindet, replizieren sich die haploiden Chromosomensätze getrennt voneinander.

Fast 24 Stunden dauert es, ehe die Karyogamie stattfindet und es betrifft nunmehr vier haploide Chromosomensätze, die zu zwei diploiden Genomen vereinigt werden.

Die Eizelle wird als haploid erkannt und definiert, obwohl sie bis zu ihrer akuten Befruchtung zwei haploide Chromosomensätze in sich trägt.

Die Zygote wird als diploid erkannt und definiert, obwohl sie es fast 24 Stunden lang nicht ist und dann zwei diploide Genome vorliegen, kurz vor der Zellteilung der Zygote.

Beide Definitionen "haploide Eizelle" und "diploide Zygote" sind sehr larifari, oder soll ich wissenschaftlich sagen.

Diploides Genom

Das menschliche diploide Genom trägt jedes Gen in einer zweifachen Ausführung, wobei diese Gene zueinander nicht identisch sein müssen.

Der haploide Chromosomensatz der Keimzellen (Eizelle und Spermium) trägt jedes Gen in einer einfachen Ausführung.

Die Vereinigung von zwei haploiden Chromosomensätzen ist dem diploiden Zustand einer Zelle geschuldet und deswegen findet die sogenannte Befruchtung statt, die Vereinigung von Eizelle und Spermium.

Der genetische Eintrag des Spermiums in die Eizelle liefert keine genetischen Informationen, die der Eizelle komplett fehlen.

Die Diploidie des menschlichen Genoms ermöglicht die genetische Variation bei der Reproduktion des Me schen.

Der Eintrag der genetischen Informationen seitens des Spermiums zeugt kein Kind, da diese genetischen Informationen in der Eizelle schon vorhanden sind (einfache Ausführung)

Die unabdingbare Existenz der Zellen

Die alleinige Vorstellung von der Vererbung der Gene beißt dich von Beginn an an der Existens der Zellen, von denen aus die Vererbung der Gene in Angriff genommen wird und in denen sie auch endet.

Die Vererbung der Gene setzt die Vervielfältigung der Gene voraus und das übernehmen die Zellen und es setzt voraus, dass eine Zelle zur Verfügung gestellt wird, die das vererbte Genom aufnimmt, was wiederum die Zellen übernehmen.

Gene werden nur dann vererbt, wenn es auch eine Zelle gibt, die das Genom aufnimmt und diese muss mitproduziert werden.

Die Vererbung der Gene kann nur von Zelle zu Zelle stattfinden und das ist der Grund dafür, dass der Mensch mit einer befruchteten Eizelle seine Existenz, beginnt.

Die Zelle ist die absolute Voraussetzung für die Wirksamkeit des Genoms und dessen Wirkung gilt allein der Zelle, sodass der Begriff "Erb - Information" gezielt diesen Aspekt ausblendet und totschweigt. Das Genom ist zu aller erst ein "Gebrauchsmolekül" keine Erbinformationen, die ererbt wurden und vererbt werden.

Maximale und einseitige Verschiebung

Die Aufzählung der Belastungen, die aus natürlichen Gründen allein der weibliche Organismus für die Existenz des Menschen übernimmt, erzeugt ein Bild der gezielten maximalen Verschiebung in der Evolution für einen "höheren Zweck", über das die Menschen allerdings keinerlei Deutung haben. Es ist den Menschen auch so nicht bewußt.

Menstruation, Menopause, Schwangerschaft, Geburt, Säugung, Brutpflege, Komplikationen, Kaiserschnitt, Todesrisiko

Schon eigenartig, dass das so normal und gewöhnlich aufgenommen wird und sich keiner was dabei denkt. Und es ist auch eigenartig, dass der "befreite Mann" nichts damit anzufangen weiß.

Zentrale Fragen

Nehmen wir an, dass ein Junge geboren wird und er hat augenscheinliche Ähnlichkeit mit seinem Vater. Die letzte vorstellbare Einwirkung des Vaters liegt allerdings schon 9 Monate zurück. Wie kann ein Säugling, der 9 Monate lang ohne erkennbare oder vorstellbare Einwirkung seitens des Vaters dennoch seinem Vater ähnlich sein? Wenn ein weiblicher Säugling erkennbare Ähnlichkeit mit seiner Mutter hat, würde niemand auch nur auf die Idee kommen, die Frage nach dem Grund der Ähnlickeit des Kindes zu seiner Mutter zu stellen, da dieses 9 Monate lang im "Bauch der Mutter" war.

Die geschlechtliche Fortpflanzung (Weitergabe der Gene) ist die Erklärung für die Ähnlichkeit eines Kindes zu seinen Eltern, vordergründig natürlich die Ähnlichkeit des Jungen zum Vater, wegen der fehlenden Einwirkung seitens des Vaters.

Die Frage aber, auf welche Weise sich die Eltern reproduzieren, hat mit der Ähnlichkeit des Kindes zu seinen Eltern erst einmal nichts zu tun, schließlich sind ja nicht alle Kinder ähnlich zu ihren Eltern.

Der einfachste Reproduktionsvorgang des Lebens ist die Zellteilung, bei der deutlich und eindeutig nicht nur das Genom weiter gegeben wird, sondern auch die "zelluläre Umgebung" des Genoms. Denn ohne eine "zelluläre Umgebung" würde ein Virus entstehen, was wohl nicht als "Reproduktion des Lebens" zu titulieren wäre.

Die "zelluläre Umgebung" ist kein Beiwerk, sondern eine absolute Notwendigkeit für die Weitergabe des Genoms. Denn die Zelle lebt, das Genom aber nicht. Und bei einem Vorgang des Lebens ausschließlich auf einen für sich toten Bestandteil zu setzen, ist äußerst fragwürdig.

Menstruation Zyklus

Der Menstruationszyklus der Frau ist der ganzjährigen Sexualität des Menschen geschuldet. Die Grundproblematik dabei ist, dass das Sexuelle im Sinne der Sexualität nicht mit der Fortpflanzung gleichzusetzen ist, sondern das die Fortpflanzung nur aus dieser folgt. Insofern ist der Begriff "sexuelle Reproduktion" mißverständlich. Anders formuliert: Zur ganzjährigen Freude des Mannes darf die Frau ihre Menstruation ganzjährig genießen. Oder so...

Genetischer Raum und genetische Zeit

Durch das Genom wird das Räumliche und das Zeitliche des lebenden Organismus nicht etabliert. Erst durch die Aktivitäten der Zellen etabliert sich eine "Raum-Zeit".

Definition der Elternschaft (Mutter und Vater)

Die Elternschaft wird durch die Erfordernisse der Brutpflege definiert, die in aller Regel von der Mutter geleistet wird. Somit wird die Elternschaft nicht durch die erforderliche Brutpflege definiert, sondern nur die Mutterschaft.

Die Notwendigkeit der Vaterschaft wird durch die "unbezahlte Mutterschaft" bedingt, die von der einzigen Verpflichtung des Vaters zum Unterhalt beantwortet wird, welcher sich allerdings nach seinem Einkommen richtet.

Der Vater wird von der allgemein gültigen und weltweit geltenden Status der "unbezahlten Mutterschaft"  bedingt und fiele natürlich weg, wenn die Mutter bezahlt würde.

Übernahme der Brutpflege (Mutterschaft)

Ein Kind kann dann und nur dann das Licht der Welt erblicken, wenn eine Frau mit einem Kind schwanger ist, dieses gebiert und es versorgt (Definition der Mutterschaft)

Die Wissenschaft jedoch umgeht das Absolutum der Mutterschaft mithilfe der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung, dessen einziger Bestandteil die Vererbung der Gene von Mann und Frau ist:

1 Eizelle + 1 Spermium = 1 Zygote (befruchtete Eizelle),

wobei es allein um die genetischen Inhalte dieser Zellen geht und nicht um die Zellen selber. Die geschlechtliche Fortpflanzung ist eine Theorie der Gene, bei der nur die Zygote geschlechtlich entsteht. Die gesamte Lebenszeit des sich daraus entwickelnden Organismus hat keine Bedeutung in der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung, was sich so interpretieren lässt, dass der Mensch als Ganzes keine Bedeutung in der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung hat.

Was zur Folge hat, dass sich der Mensch rein gar nichts aus der geschlechtlichen Fortpflanzung für sich ableiten kann.

Auch eine Stubenfliege pflanzt sich mithilfe ihrer Gene geschlechtlich fort, hier allerdings ohne Schwangerschaft und Brutpflege und somit ohne Vater- und Mutterschaft.

Die Institution des Zuhälters und Sklavenhalters (Ehe)

Die einzige Verpflichtung des Vaters ist der Unterhalt, der an seinem Einkommen bemessen wird. Die Ehe ist die einzige finanzielle Option der nicht bezahlten Mutter. Und in der Ehe sind alle weiblichen Arbeiten mit keinen weiteren Kosten für den Vater verbunden. Das heißt, dass die Mutter den Unterhalt abarbeitet, auch wenn dieser das Niveau von Kost und Logis hat.

Der Vater fungiert in der Ehe als Zuhälter (Abarbeitung) und Sklavenhalter (Kost und Logis).

Sexismus

Wie ist die statistische Erhebung, dass Frauen weltweit zwei Drittel aller Arbeiten erledigen, eigentlich zu bewerten?

Über tausend Frauen sterben jeden Tag weltweit aufgrund der Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt, und stellt die größte Naturkatastrophe in der Welt dar.

Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. All das passiert in Zeiten des "Friedens".

Männlicher Brutparasitismus und Brutpflegeparasitismus

Der "männliche Brutparasitismus" ist erst einmal naturgegeben und muss nicht parasitisch sein.

Der "männliche Brutpflegeparasitismus" ist zuerst ein Aspekt der geschlechtlichen Arbeitsteilung und muss auch nicht parasitisch sein.

Parasitisch heißt einseitig profitieren von...

Da das Brüten (Schwangerschaft) und die Brutpflege zu den unbezahlten Arbeiten gehören und die Frauen dieses in aller Regel übernehmen und zudem weltweit 2/3 aller Arbeiten erledigen, bei 10 Prozent Einkommen und einem Prozent Besitz, ist die Frage, wer von wem profitiert, eindeutig zu beantworten.

Der Mann ist ein Brut- und Brutpflegeparasit par excellence.

Gibt es eigentlich den Begriff "Geschlechtsparasitismus" ?

Die bemerkenswerte Vielseitigkeit der Vaterschaften

Leiblicher Vater

Familienvater

Beziehungsvater

Kuckucksvater

Zahlvater

Unwissender Vater

Zeitweise Vater

Verweigender Vater

Leiblicher Vater (Vergewaltigung, Freier, Inzest ...)

Ich habe bestimmt was vergessen!

Kuckucksvater

Ein Kuckucksvater ist ein Mann, der bisher geglaubt hat, er sei der biologische Vater eines Kindes und dann erfahren hat, dass er es nicht ist. Da er aber mit der Frau geschlafen hat, hätte er der biologische Vater sein können und zwar ohne wenn und aber.

Ein Mann weiß allerdings grundsätzlich nicht, ob er der biologische Vater eines Kindes ist, weil er die Vater-Werdung (Zeugung) nicht bemerkt. So ist jeder Vater entweder der einhundert-prozentige biologische Vater eines Kindes oder der einhundert-prozentige Kuckucksvater eines Kindes.

Zwischen beiden Vaterschaften schiebt sich in jedem Fall und ohne Ausnahme die Schwangerschaft einer Frau. Und wenn sie zugibt, dass im Bezug zu ihrer Schwangerschaft ein zweiter Mann in Frage kommt, weiß keiner der beiden Männer was Sache ist. Das einzige was unzweifelhaft feststeht und auch bleiben wird ist die Schwangerschaft und somit die werdende Mutter.

Ich weiß zwar grundsätzlich nicht, ob ich A oder B bin. Aber ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass ich eines von beiden bin und dann jeweils vollständig.

Oh, wie wohl ist mir

Natürlicher, nicht schuldhafter und völlig unbewußter Brutparasitismus des Mannes

Der eigenartige Umstand unter den Menschen, dass alle Kinder einseitig von der Frau ausgebrütet werden, im Sinne ihrer Schwangerschaften, ist nie in einem Begriff erfasst worden. Jeder Mensch weiß es, aber es ist niemandem als Eigenartiges und Einseitiges bewußt.

Die weiteren Gründe, die ich in folgenden Post besprochen habe:

    Entledigung der Fortpflanzung

    Weiblicher Brutpflege - Parasitismus

    Biologisches Überlebens-Grundrecht der Männer

Ob es jetzt noch bei dem "nicht schuldhaften und völlig unbewußten Brutparasitismus" bleibt?

Biologisches Überlebensrecht der Männer

Jedes Lebewesen ist bestrebt, seine Gene in die nächste Generation zu bringen. Diese völlig allgemeine Bestrebung (Interesse) aller lebenden Organismen erklären die Männer zu ihrem individuellen "biologischen Überlebens-Grundrecht".

Die Bestrebung, die Gene in die nächste Generation zu bringen, bedeutet für die Männer nur dieses Eine: Frauen schwängern und das heißt mit ihnen schlafen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob sie danach auch die Vaterrolle übernehmen. Das kann man wohl schlecht zu einem (Grund-) Recht hochstilisieren.

Die Bestrebung, seine Gene in die nächste Generation zu bringen, gehört eigentlich zur individuellen Ausstattung eines Organismus. Die männliche Formulierung des "biologischen Überlebens-Recht" zieht jedoch die Frauen hauptverantwortlich mit ein, bis hin zur "Kriminalisierung" der Frauen.

Das "biologische Überlebensrecht" ist männlicherseits ein "Phantom", da weder die Frau noch der Mann bemerkt, wann eine Eizelle befruchtet wird. Kein Mann weiß um seiner Vaterschaft. Der einzige Weg, dass Recht dennoch durchzusetzen, ist die strafrechtliche Verpflichtung der Frau zur Wahrheit.

Weiblicher Brutpflege - Parasitismus

Ein völlig hirnrissiger Begriff.

Da übernimmt die Frau gezwungenermassen die Schwangerschaft, die Geburt, das Stillen und in aller Regel auch noch die Brutpflege und wird trotz alledem mit dem Brutparasitismus eines Kuckucks identifiziert, wenn es einem Mann gefällt. Sogar einem international renommierten Evolutionsbiologen geht das flüssig von den Lippen ( http://hpd.de/node/12301 ). Und man sollte nicht davon ausgehen, dass er nicht weiterhin international renommiert sei, zumal der humanistische Pressedienst (hpd) nicht widerspricht.

Einem Mann, der eine Frau schwängert, aber als Vater oder Unterhaltspflichtiger nicht in Erscheinung tritt, wird gar nichts nachgesagt. In diesem Falle jedoch ist der männliche Brut- und Brutpflege Parasitismus tatsächlich gegeben und komplett erfüllt.

Eine Frau kann weder einen Brutparasitismus, noch einen Brutpflegeparasitismus tätigen, da sie ja beides in aller Regel selber übernimmt. Der Mann dagegen ist aus natürlichen Gründen ein Brutparasit. Und wenn er nicht zahlt auch ein Brutpflegeparasit.

Eine Mutter wird nicht bezahlt und wird kulturell bedingt zum "finanziellen Parasitismus" gezwungen, was den tatsächlichen Vater, wie auch den Kuckucksvater in gleicher Weise trifft.

Ist eine Mutter dafür verantwortlich, wo der Mann seine Gene hinterlässt? Das sieht stark nach "Verantwortungsparasit" aus.

Ein Kind kann als Kuckuckskind identifiziert werden, obwohl es ausnahmslos das einhundert prozentige Kind der Mutter ist.

Fortgepflanzte Gene

Liegt es an den fortgepflanzten Genen von Mann und Frau, dass sich aus der befruchteten Eizelle ein neuer Organismus entwickelt?

Woher "weiß" die befruchtete Eizelle, dass sie eine befruchtete Eizelle ist und sich aus ihr ein neuer Organismus zu bilden hat?

Vater, Ehe, Familie (profitorientierte Entledigung)

Der Mann wird seine Fortpflanzung an ein einzelnes Spermium los und die Konsequenzen derselben an eine Frau, was weltweit dazu führt, dass täglich über tausend Frauen aufgrund der Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt ihr Leben  lassen müssen.

Da die Mutter nicht bezahlt wird und somit die Ehe ihre einzige finanzielle Option ist, innerhalb derer alle ihre Arbeiten kostenlos sind, sind auch die weiteren Konsequenzen für den Mann minimiert, da seine einzige Verpflichtung der Unterhalt ist, der sich nach seinem Einkommen richtet.

Weltweit erledigen Frauen 2/3 aller Arbeiten. Auch hier ist der Profit deutlich und eindeutig auf männlicher Seite.

Nur die Gene werden fortgepflanzt

Das einzig Gemeinsame unter den Geschlechtern im Bezug zur Fortpflanzung ist die Weitergabe (Vererbung) ihrer Gene, sodass man die allgemeine Aussage, dass die Menschen sich geschlechtlich fortpflanzen, dahin gehend spezifizieren kann, dass die Menschen, statt ihrer selbst, nur ihre Gene geschlechtlich fortpflanzen.

Wird bei der Weitergabe (Fortpflanzung, Vererbung) der Gene auch das "sich" des Menschen weitergegeben (fortgepflanzt, vererbt) ?

Reproduktion und Produktion

Die Gene von Mann und Frau weisen die Produktion des neuen Organismus an, ohne selber an der Produktion des neuen Organismus beteiligt zu sein. Das Gleiche gilt auch für die Eltern selber, die nach den Genen ihrer Eltern produziert wurden.

Wenn man nun nach der Reproduktion der Eltern fragt, statt nach der Produktion des neuen Organismus, dann findet man nur die Übertragung (Vererbung) der Gene vor, denn das ist das einzig Gemeinsame bei Mann und Frau.

Das einzig Gemeinsame zwischen der Produktion des neuen Organismus und der Reproduktion der Eltern sind die Gene. Doch die Gene sind das Einzige, was nicht neu zu produzieren ist, da sie in den Eltern schon vorliegen und nur noch vererbt werden müssen.

Wenn die Eltern ihre Gene übertragen (vererben), dann haben die Eltern ihre Reproduktion abgeschlossen und einen neuen Organismus produziert (gezeugt).

Aus logischen und anschaulichen Gründen schlussfolgere ich, dass sich die Eltern weder reproduzieren, noch einen neuen Organismus produzieren, sondern lediglich ihre Gene fortpflanzen (weitergeben, vererben).

Also:

Reproduktion

Fortpflanzung

Vererbung

Das Eindringen des Spermiums ist...

- Befruchtung

- (Fertilisation)

- Schwängern

- (Imprägnation)

- Zeugung

- Empfängnis

- (Konzeption)

In diesem Begriffswirrwarr geht es nur um die schlichte Übertragung von genetischen Inhalten, wofür ein Begriff völlig ausreichen würde, da es sich jeweils um einen einmaligen Vorgang handelt.

Übertragung der Gene

Reproduktion

Fortpflanzung

Vererbung

Das Eindringen des Spermiums ist...

- Befruchtung

- Fertilisation

- Schwängern

- Imprägnation

- Zeugung

- Empfängnis

- Konzeption

In diesem Begriffswirrwarr geht es nur um die schlichte Übertragung von genetischen Inhalten (DNA - Molekül), wofür ein Begriff völlig ausreichen würde, da es sich um einen einmaligen Vorgang handelt.

Siehe das Beispiel:

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Schwangerschaft/Befruchtung/

Geschlechtliche Merkmale

Das weibliche Merkmal der Schwangerschaft, der Geburt und des Säugens wird bei der Aufzählung der geschlechtlichen Eigenschaften nicht erwähnt und hat auf der männlichen Seite auch keine Entsprechung. Zu den einseitigen geschlechtlichen Merkmalen ist auch der Menstruationszyklus zu erwähnen.

Die wichtigsten weiblichen Merkmale beim Menschen sind unter ferner liefen erwähnt oder gar nicht. Wieder so ein Fall des "wissenschaftlichen Totschweigens".

Säugetier

Wenn man sich im Bezug zu den Geschlechtern das Sexuelle (Geschlechtsverkehr) wegdenkt, dann bliebe immer noch die Schwangerschaft, die Geburt, das Säugen und die Brutpflege übrig. Die Bezeichnung Säugetier meint eindeutig die weiblichen Organismen.

Die Frage nach der geschlechtlichen Ausführung des Menschen in Mann und Frau ist mit dem alleinigen Hinweis auf die geschlechtliche Fortpflanzung bei weitem nicht beantwortet und erfüllt den Tatbestand des "wissenschaftlichen Totschweigens".

Jahrtausende alte Tradition

Die Beendigung der neun monatigen Schwangerschaft ist die schmerzhafte Geburt, wozu auch die Kaiserschnitte gehören und der Tod von über tausend Frauen pro Tag. Da ist das Werk des Mannes schon neun Monate alt, welches ihn zum Vater machte oder werden ließ. Der Mann ist schon Vater, als die Frau noch gar nicht schwanger war und noch nicht einmal ahnte, dass sie schwanger werden würde. Wenn sie dann schwanger ist und die Zeugung des Kindes schon mindestens zwei Wochen her ist, fragt man sie dennoch, von wem sie denn schwanger geworden ist.

Jemand, der von nichts irgendeine Ahnung hat, gehen diese Formulierungen dennoch flüssig von den Lippen. Der Mann weiß nicht, wie er gezeugt hat und womit. Kein Mann kennt seine DNA oder weiß, wie das Spermium konkret aufgebaut ist. Auch die konkreten Abläufe in der Eizelle gehören dazu. Und es ist auch völlig unnötig. Man brauch nichts zu wissen, denn der Mann hat immer schon gezeugt und geschwängert. Es ist schlichte Tradition und reiner Glaube.

Die Einzelanfertigung der Reproduktionszelle

Die geschlechtliche Fortpflanzung variiert den genetischen Inhalt derjenigen Zelle, aus der allein ein neuer Mensch hervorgeht.

Diese Zelle, die beim Menschen alle 28 Tage vorliegt, kann man getrost als Einzelanfertigung betrachten und sie ist die Reproduktionszelle des Menschen.

Diese Einzelanfertigung der Reproduktionszelle (über)dauert Jahrzehnte und ist angesichts von geschätzten 100 Billionen Zellen des menschlichen Organismus einzigartig.

Das aus dieser Reproduktionszelle ein neuer Mensch entsteht, hängt nicht von der genetischen Variation ab, dem sich diese Zelle zusätzlich unterwirft, sondern sie ist von vornherein die Reproduktionszelle des Menschen.

Es ist nicht die vermeintliche Befruchtung, die aus dieser "belanglosen" Zelle eine Reproduktionszelle macht.

Der Unterhalt allein definiert den Vater

Mit einem einzelnen Spermium zeugt der Mann ein Kind, dessen Folgen die neun monatige Schwangerschaft der Frau und ihre über ein Jahrzehnt andauernde aktive Mutterschaft ist.

Die aus der Zeugung resultierende Vaterschaft ist ein für den Mann frei verfügbares Recht und nur der an seinem Einkommen bemessene Unterhalt ist verpflichtend.

Es lässt sehr seht tief blicken, dass der Mann diese Definition der Vaterschaft widerspruchslos gelten lässt.

Ort der Reproduktion des Menschen

Die Reproduktion des Menschen ist ortsgebunden, findet nur an einem bestimmten Ort statt. Dieser Ort ist die Eizelle im weiblichen Organismus. Nur innerhalb der Eizelle kann sich der Mensch reproduzieren, die wiederum sich im weiblichen Organismus befinden muss. Die Gene von Mann und Frau müssen der Eizelle übergeben werden. Die Eizelle (re)produziert nach der Übergabe der Gene den Menschen. Die von Mann und Frau der Eizelle übergebenen Gene erstellen die Eizelle allerdings nicht, sondern sie ist als Ort für die Weitergabe der Gene vorgegeben und existiert schon über ein Jahrzehnt. Die Eizelle ist eine weibliche Zelle und wird vom weiblichen Organismus als Ort der Reproduktion des Menschen entsprechend ausgestattet.

Entledigung der Gene

Wenn ich meine Gene mittels eines Spermiums an die Eizelle abgebe, was hindert mich daran zu sagen, dass ich mich meiner Gene entledige, damit die Eizelle allein das weitere erledigt mit der Unterstützung der Frau (Schwangerschaft).

Die Eizelle und die Frau (Schwangerschaft) übernehmen die gesamte Arbeit für die sich ergebende Vaterschaft des Mannes. Der Mann entledigt sich also genau genommen der gesamte Arbeit und den Folgen seiner Fortpflanzung.

Doch bei der Abgabe seiner Gene spielt er sich als Betreiber und Hauptakteur der Fortpflanzung auf (befruchten, zeugen, schwängern), um auf diesem Wege sich Rechte zu ergattern.

Protagonist

Der Mann wird seine Gene an die Eizelle los und dies ist sein einziger Beitrag zur Reproduktion des Menschen.

Er befruchtet die Eizelle, zeugt ein Kind und macht die Frau schwanger, wobei er sich eines Spermiums bedient, das das alles für ihn erledigt, während er schläft.

Die Abgabe seiner Gene, vermittelt über ein Spermium, macht den Mann zum eigentlichen Betreiber und Hauptakteur der (geschlechtlichen) Fortpflanzung.

Der Begriff "geschlechtliche Fortpflanzung" ist schon deshalb in Frage zu stellen, weil nur ein Protagonist erwähnt wird, anstatt von zwei Protagonisten zu reden, was ja der Begriff "geschlechtlich" eigentlich auch aussagt.

Die unterwürfige Wissenschaft

-- Die fachlich falsche Verwendung der Bezeichnung Same oder Samen für die Spermien leitet sich aus der Bibel ab, wobei sie dort nicht den Anspruch erhebt, wissenschaftlich korrekt zu sein, sondern eher verwandtschaftliche Abstammung betonen will, und dies auf eine für damalige Verhältnisse verständliche Weise. Das hebräische Wort für Same ( זרע zera ) wird dort unterschiedslos für Pflanzen, Tiere und den Menschen gebraucht. So empfängt einerseits die Frau den

männlichen Samen (Num 5, 28) oder erweckt ihn beim erotischen Spiel (Gen 19, 32 und 34), andererseits wird das Land mit den Samen der Feldfrüchte besät (Dtn 29, 22; Ez 36, 9). --

Quelle: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Spermium

Die Aussage im Wikipedia, dass die Wissenschaft ihre Begriffe aus dem alten Testament entlehnt, erscheint als ein hilfloser Versuch der Rechtfertigung der Wissenschaft, anstatt sie der Lüge zu bezichtigen.

Keimzellen

Die Keimzellen sind die Träger (Betreiber) der Fortpflanzung und gliedern sich schon sehr frühzeitig während der Embryogenese aus.

Die Keimzellentwicklung ist bei den Geschlechtern äußerst verschieden angelegt, sodass es letzlich unmöglich wird, die Gemeinsamkeiten der Keimzellentwicklung bei den Geschlechtern dingfest zu machen, was allerdings von der Wissenschaft komplett unterschlagen und totgeschwiegen wird. Das heißt, das es nicht diskutiert und erörtert wird.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Spermatogenese

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Oogenese

Die Lebensdauer der Eizelle und dem Spermium (mehrere Jahrzehnte versus 100 Tage)

Die Dauer der Meiose bei der Eizelle und dem Spermium (Jahrzehnte versus einigen Wochen)

Die Unterbrechungen der Meiose bei der Eizelle (zwei Teilungsarretierungen)

Die Beendigung der Meiose der Eizelle erst bei ihrer konkreten Befruchtung

Die Eizelle ist zweifach haploid, was erst bei ihrer Befruchtung beendet wird

Pro Ausgangzelle: eine Eizelle versus vier Spermien

Runde drei Milliarden Spermien auf eine Eizelle

Die genetische Verteilung der Geschlechtschromosomen: Eizelle X, Spermium X oder Y

Die Ausstattung der Eizelle (Dotter, Zytoplasma)

Der Eisprung (Verletzung des Ovars)

Die Menopause (Beendigung der Fruchtbarkeit)

Die Eizelle wird befruchtet und nicht das Spermium

Die maximale Verdichtung des genetischen Inhaltes des Spermiums

Der Verlust des Zentriols bei der Eizelle

Alleinige Theorie der menschlichen Vermehrung

Die Aussage, dass die Menschen sich geschlechtlich fortpflanzen, ist die einzige wissenschaftliche Aussage über die menschliche Vermehrung oder Reproduktion, obwohl die Wissenschaftler sehr genau wissen, dass seitens des Mannes lediglich ein Spermium zur menschlichen Vermehrung beigetragen wird.

Trotz dieses minimalen Beitrages ist die Fortpflanzung dennoch vollständig geschlechtlich, was logisch bedeutet, dass die geschlechtliche Fortpflanzung auf die beiden Keimzellen und ihrer Vereinigung beschränkt ist.

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist also einzig die Erstellung der befruchteten Eizelle, was männlicherseits auf das genetische Material  beschränkt ist, was wiederum bedeutet, dass die geschlechtliche Fortpflanzung auf den Vorgang der genetischen Vererbung der Geschlechter begrenzt ist und nicht auf die befruchtete Eizelle, die weitaus mehr beinhaltet, als nur den genetischem Inhalt der beiden Geschlechter.

Die Befruchtung der Eizelle, die gleichzeitig auch die Zeugung eines neuen Lebens ist und "ungeborenes Leben" genannt wird, bestätigt rückwirkend die geschlechtliche Fortpflanzung.

Die Wissenschaft erklärt die geschlechtliche Fortpflanzung nicht als Theorie und formuliert diese auch nicht als Theorie. Somit fehlen die Kriterien der Verifizierung oder der Falsifizierung.

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist ein schlichtes Dogma und keine wissenschaftliche Aussage.

Völlig unwissenschaftliche Aussage

Die Aussage, daß alle lebenden Organismen bestrebt seien, ihre Gene in die nächste Generation zu bringen, ist eine völlig unwissenschaftliche Ableitung aus dem allein vorliegenden sexuellen Interesse der lebenden Organismen, die rein gar nichts mit dem Interesse an der Weitergabe der Gene zu tun hat.

Die wahre und wahrhaftige Identität eines Kindes

Ein Mann zeugt und wird zum Vater eines Kindes und findet heraus, dass er nicht der Vater seines Kindes ist, das allerdings bisher seine Identität an diesem seinem Vater orientiert und aufgebaut hat.

Soll jetzt der Erwachsene, der eigentlich mit Enttäuschungen umgehen können sollte, seinem Kind die Wahrheit sagen, mit der das Kind vielleicht nicht umgehen kann?

Ist die Identität eines Kindes, entsprechend der Gene des "wahren und wahrhaftigen Vaters", etwa a-priori vorgefertigt?

Sucht entsprechend das Kind die schon vorgefertigte Identität anhand der Gene des wahren, aber für ihn nicht identifizierbaren Vaters, anstatt das es seine Identität eigenständig und sukzessive aufbaut entsprechend des je Erlebtem.

Diese "wahre Identität" ist eine erwachsenerseits unbewußt projizierte Identität und insofern eine vorgefertigte. Das Kind hat damit allerdings nichts zu tun.

Es sind die Eltern, bzw der Vater, der sich im Kind wieder finden will und deswegegen von der "wahren Identität" des Kindes redet. Und das macht er nicht an seiner "Erziehung" fest, die primär von der Mutter getätigt wird, sondern an seinen Genen. Denn nur diese sind so oder so gegeben, egal was aus dem Kind wird.

Das das Verhältnis des Kindes zum Vater von der unabänderbaren Genetik des Kindes abhängt und nicht von der Beziehung beider zueinander, ist schon ein starkes Stück.

Stammvater der Menschheit

Der erste Vater, jener der den ersten Menschen gezeugt hat und was allerdings zu der Geburt eines Mädchens führte, war ein Scheinvater (Kuckucksvater).

Der wahre Vater des ersten Menschen ist leider nicht bekannt. Es kann natürlich auch sein, dass die Tochter ein uneheliches Kind war, dass keinen Vater hatte.

Au Weia

Das Organ des generativen Überlebens der Menschheit

→ Die Schwangerschaft, die Geburt, die Versorgung und die Betreuung des Kindes (Sgvb) ist das "Organ", welches sich um das generative Überleben der Menschheit kümmert.

→ Jede Frau hat, weltweit und in allen Zeiten, die Sgvb unter allen Bedingungen betrieben.

→ Die Sgvb ist die älteste und einzige Tätigkeit der Menschheit, die sich bis heute nicht verändert hat und durchgehend getätigt wurde.

→ Die Statistik, dass 2/3 aller Arbeiten von Frauen erledigt werden, bei zehn Prozent Einkommen und einem Prozent Besitz, macht deutlich, welchen Wert dieses "Organ des generativen Überlebens der Menschheit" hat.

Ich gehe davon aus, dass vor mir noch kein Mensch diesen Aspekt der menschlichen Existenz beachtet und als solches deutlich gemacht hat.

Oder?

Das Naturrecht der Fortpflanzung

Die Aussage, dass jeder lebende Organismus bestrebt ist, seine Gene in die nächste Generation zu bringen, bezieht sich eindeutig nicht auf die Bestrebung eines lebenden Organismus, zum brutplegenden Vater zu werden.

Das Naturrecht zur Fortpflanzung bezieht sich ausschließlich auf den sexuellen Verkehr, welcher nicht das Recht nach sich zieht, das der Sexualpartner verpflichtet ist, diesem Recht zum sexuellen Verkehr Folge zu leisten (sexuelle Unterwerfung)

Dieses naturgegebene Recht zur Fortpflanzung (Geschlechtsverkehr) ist nicht als Recht einlösbar und nicht als Recht formulierbar. Denn das traditionelle Gebot der sexuellen Verfügbarkeit der Ehepartner zueinander, führte zur Nicht - Strafbarkeit der Vergewaltigung des Ehepartners.

Die Erklärung, dass die Fortpflanzung ein naturgegebenes Recht darstellt, ein "biologisches Überlebensrecht", ist die Aufforderung zur sexuellen Unterwerfung oder zur sexuellen Verfügbarkeit.

Das naturgegebene Recht zur Fortpflanzung (biologisches Überlebensrecht) verflüchtigt sich zur moralischen Aufforderung, dass jeder Mann von seiner Vaterschaft weiß, egal unter welchen Bedingungen.

Diese "moralische Aufforderung" als ein natur gegebenes Recht, faktisch als Absolutum zu formulieren, was sinnigerweise zur Strafbarkeit der "moralischen Verfehlungen" führt, ist inquisitorisch.

Ein neuer Begriff "Vaterreligion" oder "Religion des Vaters"

Der Vater eines Kindes ist derjenige Mann, der es gezeugt hat

"Der Vater eines Kindes ist derjenige Mann, der es gezeugt hat"

Diese moderne und aktualisierte Definition des Vaters verschweigt das Spermium und infolgedessen auch die Klärung der Frage, wer denn jetzt genau zeugt, das Spermium oder der Mann. Die Frau wird dabei definitionsgemäß nicht beachtet.

Diese Verschweigung ist äußerst befremdlich. Das befruchtende und schwängernde Spermium wird in der Definition der Vaterschaft einfach vergessen, obwohl das Spermium der einzige Beitrag des Mannes zum Kind ist.

Ein DNA -Test soll zweifelsfrei festlegen, wer der Vater ist, sagt aber nur aus, von welchem Mann die Gene kommen. Der Vater ist also derjenige Mann, von dem die Gene (50%) kommen und zwar völlig unabhängig von einer Zeugung.

Also:

Der Mann zeugt

Das Spermium befruchtet und schwängert

Der genetische Beitrag tut allerdings nichts

Und der DNA - Test registriert nur die Gene, stellt aber dennoch den Vater zweifelsfrei fest.

→ Die Definition der Vaterschaft hat nichts mit einer Zeugung, Befruchtung und Schwängerung zu tun, sondern nur mit der Herkunft der Gene, da nur diese festgestellt werden können (DNA- Test)

Erbinformationen

Der Begriff "Erbinformationen" bezeichnet allein die menschliche Haltung gegenüber der Besonderheit des DNA - Moleküls. Statt "Erbinformation" wůrde ein Platzhalter (_) oder eine Variable (x) die gleichen Dienste leisten.

Stattdessen wird so unzweifelhaft von "Erbinformationen" gesprochen, sodass wir keinen Unterschied zwischen dem DNA - Molekül und der Bezeichnung "Erbinformationen" mehr erkennen können.

Was wäre denn, wenn die Gene gar nicht vererbt würden, sondern stattdessen nur weiter gegeben werden. Oder die Weitergabe der Gene wäre nur eine Entledigung der Gene.

Das Wort "Erbinformationen" wird für die Realität gehalten und es wird nicht mit der gemeinten Realität überprüft.

Maternal - embryonale Transition

Während der ersten Zellteilungen, nach dem Eintritt des Spermiums  in die Eizelle, übernehmen allein die Genprodukte des weiblichen Organismus in der Eizelle das kommende Geschehen. Erst nach einigen Zellteilungen findet der sukzessive Übergang (Transition) zum embryonalen Genom statt.

Auszug aus Wrenzycki-WS-2008-09.pdf:

"Für eine reguläre präimplantatorische Embryonalentwicklung ist die genau abgestimmte Expression entwicklungsrelevanter Gene vom maternalen und/oder embryonalen Genom erforderlich. Während die frühe Entwicklungsphase von Genprodukten abhängig ist, die bereits während der Oogenese synthetisiert wurden (maternal), sind die späteren Stadien auf embryonale Genprodukte angewiesen. Die Aktivierung des embryonalen Genoms erfolgt in 2 Schritten, der ersten frühen und der folgenden Hauptaktivierung. Beim Rind findet der Übergang der Kontrolle vom maternalen zum embryonalen Genom (maternal-embryonale transition, MET) im 8-16-Zellstadium statt."

Myhtologie der Vererbung

Das Genom eines Mannes besteht aus einem haploiden Chromosomensatz seiner Mutter und einem haploiden Chromosomensatz seines Vaters. Der Mann hat das Genom zu einhundert Prozent von seinen Eltern erhalten.

Auf der genetischen Ebene leben die Eltern in dem neuen Organismus weiter und nicht der Mann, da er ja keine eigenen Gene vorweisen kann. Der neue Organismus wird von den elterlichen Genen komplett übernommen.

Und jetzt ...???

Die rettende Idee der Wissenschaft ist die Erkenntnis, das Gene vererbt werden, sprich die Gene wechseln ihren Besitzer. So hat der Mann dann doch wieder eigene Gene aufzuweisen, die er nun selber vererben kann. Und die Vaterschaft ist gerettet, über alle Generationen hinweg, ein für alle mal.

Durch die mythologische Fassung der Ereignisse kann man einen standardisierten Vorgang aller lebenden Organismen als Mysterium der unerklärbaren Vaterschaft erscheinen lassen, selbst dort, wo es gar keinen Vater gibt (z.B. Stubenfliege)

Was wäre denn, wenn die Gene gar nicht vererbt würden, sondern stattdessen nur weiter gegeben werden. Oder die Weitergabe der Gene wäre nur eine Entledigung der Gene, was man deutlichst daran erkennt, dass die befruchtete Eizelle alleine weitermacht, zumindest was denn Vater angeht.

Denn die Mutter ist die Gebärende, der Vater jedoch nur der Gen-Vererber, der Gen-Weitergebende, der Gen-Entlediger. Durch den wissenschaftlich beglaubigten Begriff der Vererbung bringt sich der Mann wieder erfolgreich ins Spiel.

Die weiter gereichten Gene in der Zygote übernehmen ja die weitere Gestaltung des neuen Organismus. Die Gene übernehmen. Genau dieses ist aber auch den Eltern passiert, auch sie wurden genetisch übernommen. Da dies aber allen lebenden Organismen passiert und passiert ist, und zwar ohne Ausnahme, hat auch dieser Begriff keinen Wert, genauso wenig wie der Begriff der Vererbung.

Entweder sind es die Gene selber und zwar dann ohne Mutter und Vater. Oder die Gene haben keinen Wert für irgendetwas. Wir sind nicht den Genen verpflichtet und aus ihnen entstehen auch keine Rechte. Der Begriff der Vererbung ist väterliche Myhtologie.

Was die geschlechtliche Fortpflanzung angeht, verwickelt sich die Wissenschaft unbewußt in Mythologien um des Vaters willen.

Man kann den Vater nicht genetisch begründen, nur weil man sagt oder davon ausgeht, das die Weitergabe der Gene eine Vererbung sei. Denn dafür gibt es keine Belege irgendeiner Art.

Es existiert ja nichts anderes, als die Weitergabe der Gene bei der Fortpflanzung irgendeines lebenden Organismus, egal wie man diese benennt (Weitergabe, Vererbung, Entledigung)

Soll man sich deswegen huldigen und lobpreisen und sich ungefragt Rechte zuschustern, die man nicht einmal befolgen muss, wenn man dasselbe wie eine Stubenfliege tut, nicht mehr und nicht weniger.

Die vielfältigen Aktionen der Eizelle bei der Befruchtung und Zeugung

Die Aktionen der Eizelle beim Eintritt des Spermiums in die Eizelle:

1) Befruchtungshügel

2) Plasmogamie

3) Phagozytose

Aktionen der Eizelle zur Absicherung der Befruchtung (Polyspermieblock):

4) Depolarisation der Eizellmembran

5) Kortikale Degranulation (kortikale Reaktion)

Aktionen der Eizelle zur genetischen Funktionstüchtigkeit des vom Spermium gelieferten Genoms:

6) Dekondensation des Genoms

7) Austausch der Protamine durch Histone

8) Epigenetische Reprogrammierung

Aktionen der Eizelle am Beginn der Embryogenese:

9) Maternale Effekte

10) Maternal embryonale Transition (Die von Mann und Frau vererbten Genome wirken erst ab dem 4-8 Zellstadium des Embryos)

Dumme Frage

Warum ist die Frau kein Mann, weswegen sie in den sportlichen Spitzenleistungen gegenüber den männlichen Leistungen um 10 - 20 Prozent zurückfallen?

Das Mysterium des Lebens

(1) Eine Frau hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern.

(2) Ein Mann hat drei Kinder von drei verschiedenen Frauen.

Was soll man dazu sagen?

Gesetzlich freigestellte Vaterschaft

Die Elternschaft wird allein durch die notwendige Brutpflege für das Kind bedingt. Die Mutter übernimmt in aller Regel diese Brutpflege, sodass der Vater nicht durch die Notwendigkeit der Brutpflege bedingt ist.

Der finanzielle Rahmen der kostenlosen Mutterschaft wäre natürlich eine mögliche Bedingung der Vaterschaft, doch dieser finanzielle Rahmen der Mutterschaft kann auch mit einem Vater jedes Niveau haben, da sich der Unterhalt am Einkommen des Mannes richtet (Blankoscheck Definition der Vaterschaft).

Gesetzlich ist dafür auch nur ein einziger Mann ansprechbar, der sogenannte Erzeuger. Dennoch ist kein Mann gesetzlich dazu verpflichtet, die Vaterschaft auch tatsächlich zu übernehmen.

Der Brutpflegeaufwand ist dergleiche, auch wenn das Kind einen anderen Erzeuger hat. Eine Mutter stellt sich niemals besser, wenn sie die Wahrheit eines anderen Erzeugers preisgibt. Sie kann mit dieser Wahrheit nur eine bestehende Vaterschaft und Familie zerstören und sich selbst auf Hartz 4 Niveau einrichten. Dasgleiche würde sogar passieren, wenn ihr Mann ausserehelich ein Kind zeugt und sie sich daraufhin scheiden lässt.

Das einzig real existierende ist das Kind. Und dieses Kind benötigt eine Betreuungsperson, welche in aller Regel die Mutter ist. Alles andere ist Humbug, worunter schon die unbezahlte Mutterschaft fällt.

Übergang

Das Zytoplasma der Eizelle bearbeitet nicht nur das vom Spermium gelieferte und in diesem Zustand unbrauchbare Genom (Dekondensation, Austausch der Protamine durch Histone, epigenetische Reprogrammierung), sondern übernimmt bis zum 4 - 8 Zellstadium die alleinigen Direktiven der embryonalen Frühentwicklung (maternale Effekte). Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind die Genprodukte des weiblichen Genoms. Erst im 4 - 8 Zellstadium übernimmt der vererbte genetische Inhalt der befruchteten Eizelle.

Der Eintritt des Spermiums in die Eizelle ist keine Befruchtung, Zeugung oder Schwängerung, sondern lediglich der Startschuss für die elementaren Übergangswirkungen des Zytoplasmas der Eizelle (maternal embryonale Transition).

Es ist nicht die geschlechtliche Fortpflanzung, die den Menschen reproduziert.

Epigenetische Musterung

Jeder Zelltyp, wovon es im menschlichen Organismus über zweihundert verschiedene gibt, hat seine eigene epigenetische Musterung. Und es gibt eine entsprechend eigene epigenetische Musterung für die embryonale Zelle, die das Zytoplasma der Eizelle direkt nach dem genetischen Eintrag des Spermiums den vererbten Genomen aufsetzt.

Ohne diese neu aufgesetzte epigenetische Musterung gäbe es keinen entwicklungsfähigen Embryo. Die im Zytoplasma der Eizelle befindlichen Funktionen für die Aufsetzungen der embryonalen epigenetischen Musterung stammen nicht aus den vererbten Genomen der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Die von Mann und Frau vererbten Genome im Zuge der geschlechtlichen Fortpflanzung sind nicht zeugungsfähig, da sie nicht die adäquate epigenetische Musterung für eine embryonale Entwicklung tragen.

Zeugung

Im Bezug zur Zeugung eines neuen Lebens sind zwei gesonderte und entsprechend ausgestattete Zellen notwendig, sodass zur sogenannten Zeugung lediglich die Vereinigung der beiden Zellen noch aussteht. Die Zeugung ist der kümmerliche Rest von den Vorbereitungen zur Schaffung des neuen Lebens, die nach der Zeugung (Eintritt des Spermiums in die Eizelle) noch lange nicht beendet ist.

Der Vorgang, den man Zeugung und Befruchtung nennt, ist willkürlich heraus gegriffen worden und wird folglich auch nicht begründet.

Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist die essentielle organische Verbindung zwischen dem Embryo und dem weiblichen Organismus. Das werdende Kind überlebt allein durch den weiblichen Organismus. Die gesamte Materie, aus der der Säugling bei seiner Geburt besteht, wurde vom weiblichen Organismus geliefert (Atom für Atom).

Die öffentliche wissenschaftliche Definition der Schwangerschaft (vergleiche http://m.flexikon.doccheck.com/Schwangerschaft) verschweigt jedoch das Wesentliche der Schwangerschaft.

Zufall?

Stichwörter

Zelle, Genom, Spermium

1. Das Genom kann keinen genetischen Vorgang durchführen (totes Molekül)

2. Das Genom liefert keine Materie oder Energie

3. Der gesamte Stoffwechsel der Zelle findet ohne genetische Beteiligung statt

4. Alle genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle (zytoplasmatische Vorgänge)

5. Der Informationsgehalt eines Genoms bezieht sich allein auf  die zelleigenen Moleküle

6. Die Zelle ist die kleinste Organisationseinheit des Lebens

7. Die Fortpflanzung muss neben der genetischen Vererbung auch eine Zelle mitproduzieren, die das vererbte Genom übernehmen und wirksam machen kann.

8. Das Spermium ist kein Same

9. Das Spermium ist keine Zelle

10. Das Spermium ist die einzige Zelle, welche sein Genom einer anderen Zelle übergibt (Vererbung, Fortpflanzung)

11. Alle Zellen entstehen mittels einer Mitose/Zellteilung, einschließlich derjenigen Zellen, aus denen die Eizellen und Spermien werden

Brutpflege, Mutterschaft, Ehe

12. Definition der Elternschaft (Brutpflege)

13. Die unbezahlte Mutterschaft

14. Die Ehe ist die einzige finanzielle Option für die Mutter

15. Alle weiblichen Arbeiten in der Ehe sind umsonst

16. Die einzige Verpflichtung des Vaters ist der Unterhalt

17. Der Unterhalt richtet sich nach dem Einkommen des Vaters

18. Abarbeitung des Unterhaltes seitens der Frau (Zuhälter)

19. Zulässigkeit des Unterhaltes von „Kost und Logis“ (Sklavenhalter)

20. Die staatlichen Zuwendungen gelten in voller Höhe nur der ehelichen Familie

21. Vergewaltigung, Mißbrauch, Freier (Zeugung)

Reproduktive Attribute

22. Menstruation

23. Menopause

24. Schwangerschaft

25. Geburt

26. Stillen

27. Muttermilchproduktion

28. Brutpflege

29. Belastungen

30. Schmerzen

31. Komplikationen

32. Kaiserschnitt

33. Tod (weltweit über tausend Frauen pro Tag)

Statistik

34. Zwei Drittel aller Arbeiten

35. Zehn Prozent Einkommen

36. Ein Prozent Besitz

37. Gewalt

Eizelle, weiblicher Organismus

38. Kapazitation

39. Befruchtungshügel

40. Plasmogamie

41. Phagozytose

42. Depolarisation

43. Kortikale Reaktion

44. Dekondensation des männlichen Genoms

45. Austausch der Protamine durch Histone

46. Epigenetische Reprogrammierung

47. Maternal embryonale Transition

48. Replikation des männlichen Genoms seitens des Zytoplasmas der Eizelle

49. X – Chromosom

50. Mitochondriale Vererbung

51. Hundertfache Anzahl an Mitochondrien

52. Der Embryo, der Fetus und der Säugling besteht komplett aus weiblicher Materie (Atome, Moleküle)

53. Die Fortpflanzung ist die Vererbung der Gene und wird synonym zum Begriff Reproduktion gebraucht.

54. Nur eine Zelle kann ein Genom vererben und es ist ausschließlich das zelleigene Genom, dass vererbt wird.

55. Nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen und muss von der Fortpflanzung mitproduziert werden, da alle anderen Zellen schon ein Genom besitzen.

56. Dem Manne ist es gesetzlich erlaubt, der Vater verschiedener Familien zu sein.

57. Es ist dem Manne gesetzlich erlaubt, mehrere Familien zu gründen.

58. Es ist dem Manne gesetzlich erlaubt, sich jederzeit aus dem Staube zu machen.

Defintion der Schwangerschaft

Als Schwangerschaft bezeichnet man den Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper einer Frau zu einem Kind heranreift.

Quelle:

http://m.flexikon.doccheck.com/Schwangerschaft

Funktionslose Zeugung

Die geschlechtliche Fortpflanzung bewirkt, daß ein Organismus die Gene aus zwei elterlichen Organismen erhält, was mittels der Keimzellen geschieht, aus der die befruchtete Eizelle resultiert.

Die Wissenschaft behauptet nun einhellig, daß diese genetische Übermittlung auch die Reproduktion des Menschen ist, was die Wissenschaft dann so beschreibt, daß es der männliche Samen sei, der die Eizelle befruchtet und somit einen neuen Organismus zeugt. Die befruchtete Eizelle ist nunmehr auch das ungeborene Leben.

Der gesamte Vorgang der Befruchtung ist allerdings der schlichte Eintritt des Spermiums in die Eizelle, eine Strecke von wenigen Nanometern, die das Spermium dabei zurücklegt. Die Befruchtung und Zeugung findet vor irgendeiner Wirkung des Spermiums innerhalb der Eizelle statt, zumal der genetische Inhalt des Spermiums zu diesem Zeitpunkt komplett funktionlos ist.

Die Bühne der geschlechtlichen Fortpflanzung

Die geschlechtliche Fortpflanzung trifft auf eine höchst kompliziert ausgestattete Eizelle, die allein dazu befähigt ist, den geschlechtlichen Fortpflanzungsakt ins Folgende weiter zu führen.

Die Eizelle ist eine "Sonderanfertigung" und ist mit den anderen Zellen des menschlichen Organismus nicht zu vergleichen.

Die geschlechtliche Fortpflanzung, die als einziges erwähnt wird, benötigt eine voll ausgestattete Bühne für ihren finalen Auftritt, in der dann das Spermium einsam agiert (befruchten, zeugen, schwängern)

Letztendlich ist es das Leben selber, dass die Bühne für die geschlechtliche Fortpflanzung konstruiert und von der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ausgeschlachtet wird.

Unfähige Gene

Die Gene können kein Leben zeugen, andernfalls würde ein Virus, welches fast nur aus Genen besteht, keine Wirtszelle benötigen. Dennoch wird von einem Virus gesagt, dass es sich fortpflanzt und das seine Gene Erbinformationen seien.

Zur Zeugung eines neuen Lebens benötigen die Gene eine lebende Zelle, was soviel heißt, dass das Leben bei der Fortpflanzung der Gene schon vorliegt und nicht noch gezeugt werden muss.

Das Leben besteht aus molekularer Sicht nicht allein aus Genen (DNA - Molekülen). Die lebende Zelle befähigt erst das Gen, seine Wirkung zu entfalten. Allein ist das Gen ohne jegliche Funktion.

Sukzessiver Übergang statt Befruchtung oder Zeugung

Der menschliche Organismus besteht aus über 200 verschiedenen Zelltypen und ist ein mehrzelliger Organismus.

Die befruchtete Eizelle dagegen ist einzellig und keines dieser Zelltypen. Die befruchtete Eizelle besitzt nicht eine Eigenschaft eines menschlichen Organismus. Die befruchtete Eizelle hat den größten Abstand zu den elterlichen Organismen und zu dem werdendem kindlichen Organismus. Der genetische Inhalt der befruchteten Eizelle kann in dieser einen Zelle nichts menschliches erzeugen. In der befruchteten Eizelle übernimmt zuerst das Zytoplasma und erst im 4 - 8 Zellstadium sukzessive der genetische Inhalt (maternal embryonale Transition). Die Befruchtung und Zeugung ist der Übergang vom Zytoplasma der Eizelle zum genetischen Inhalt derselben und nicht der einfache Eintritt des Spermiums in die Eizelle.

Magie der Fortpflanzung

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist, so man der Wissenschaft treuherzig und naiv Glauben schenkt, reinste Magie. Denn allein der männliche Same befruchtet die Eizelle und macht dennoch den Mann zum Zeuger des Kindes und zum Schwängerer der Frau und nicht das Spermium.

Nicht geschlechtliche Eigenschaften

Wenn man bei der Gegenüberstellung der Geschlechter die Schwangerschaft, die Geburt und Säugung verschweigt, dann müßte man bei der geschlechtlichen Fortpflanzung die Befruchtung, Zeugung und Schwängerung verschweigen. Die Schwangerschaft, die Geburt und Säugung ist einseitig weiblich (also nicht geschlechtlich) so wie die Befruchtung, Zeugung und Schwängerung einseitig männlich (also nicht geschlechtlich) ist.

Produkt der Fortpflanzung

Der Mensch ist ein Produkt der Fortpflanzung, weltweit und in allen Zeiten. Der Mensch ist aus der Fortpflanzung entstanden.

Imprägnation, Befruchtung, Zeugung

Der Eintritt des Spermiums in die Eizelle ist...

1. die Imprägnation der Eizelle

2. die Befruchtung der Eizelle

3. die Entstehung (Zeugung) des neuen Lebens

Allerdings ist das vom Spermium gelieferte Genom in einem völlig funktionslosen Zustand und fällt als befruchtendes und zeugendes Merkmal des Spermiums aus.

Fortpflanzung

Das Genom der befruchteten Eizelle stammt aus den genetischen Inhalten von zwei einzelnen Zellen ab.

Haben sich jetzt die Genome fortgepflanzt? Oder waren es die beiden Zellen, die sich fortgepflanzt haben?

Der Mensch jedenfalls pflanzt sich auf die Weise fort, indem er es zwei einzelnen Zellen überlässt, ihre eigenen Genome weiter zu geben.

Die Genome von zwei einzelnen Zellen werden vererbt und ergeben einen kompletten menschlichen Organismus.

Aus genetischen Gründen sind es allein die beiden Zellen, die die Vater- und Mutterschaft für sich reklamieren könnten, denn von ihnen und ihren genetischen Inhalten stammt das Kind ab und nicht von den dazu gehörigen Eltern.

Meiose und Befruchtung

Eine genetisch diploide Zelle teilt sich in vier genetisch haploide Zellen auf und die Vereinigung von zwei genetisch haploiden Zellen ergeben eine genetisch diploide Zelle.

Der Vorgang der Aufteilung der genetisch diploiden Zelle nennt sich Meiose und der Vorgang der Vereinigung von zwei genetisch haploiden Zellen nennt sich Befruchtung.

Auf die geschlechtliche Fortpflanzung hin erweitert, ergeben sich pro Fortpflanzung 16 verschiedene genetische Variationsmöglichkeiten.

Die geschlechtliche Fortpflanzung kümmert sich um die genetischen Variationen und gilt einer Zelle, die sich an der geschlechtlichen Fortpflanzung beteiligte.

Die gesamte Ontogenese findet allerdings erst nach der Erstellung der genetischen Variation statt, ausgehend von der genetisch variierten Zelle.

Das "neue diploide Genom" der befruchteten Eizelle unterscheidet sich quantitativ und qualitativ nicht von ihrem "alten diploiden Genom", trotz der genetischen Variation. Denn auch das "alte diploide Genom" der Eizelle war eine genetische Variation.

Die besondere und einzigartige Eigenschaft der Eizelle/befruchteten Eizelle ist, dass sich aus ihr ein kompletter Organismus entwickelt, was aufgrund der Gleichartigkeit des "neuen Genoms" zum "alten Genom" keine genetische Eigenschaft sein kann.

Das immer gleiche diploide Genom ist für alles organische zuständig. Ergo benötigt es eine entsprechende Kennung, wenn sich daraus ein neuer Organismus entwickeln soll, anstatt irgend etwas anderes.

Links zu verschiedenen Webseiten

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-3734-2005-10-27.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neues-verfahren-stammzellen-ohne-tote-embryos-a-330622.html

http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/Entwicklungskontrollgene/Entwicklungskontrollgene.html

http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/maternale-gene/41377

http://m.aerzteblatt.de/print/38271.htm

Diese fünf Seiten belegen klar, dass das Spermium nicht in der Lage ist, die Eizelle zu befruchten oder ein Kind zu zeugen.

Ungeborenes Leben

Die befruchtete Eizelle soll schon der neue Organismus sein, aber bis zum 8 - Zellstatus dieses neuen Organismus kann aus jeder der 8 Zellen ein kompletter Organismus werden, also 8 potentielle neue Organismen.

Das menschliche Genom enthält die Informationen von über 200 verschiedenen Zelltypen. Wie soll dann eine einzelne Zelle das gezeugte Kind sein?

Die Zelle und ihr genetischer Inhalt

Der Mensch entwickelt sich aus einer befruchteten Eizelle und eben nicht aus dem genetischen Inhalt derselben, der in der befruchteten Eizelle keinerlei Wirkung ausübt. Und diese Zelle, aus der sich der neue Mensch entwickelt, ist nicht das Werk der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Die von Mann und Frau vererbten Gene im Zuge der geschlechtlichen Fortpflanzung finden eine Zelle vor, die nicht von ihnen abstammt. Diese Zelle versetzt die vererbten Gene von Mann und Frau sukzessive in einen funktionellen Zustand, aus der dann erst das neue Leben erwachsen kann. Diese Zelle ist die Brücke zwischen dem elterlichen Leben und dem Leben des neuen Menschen.

Das neue Leben wird nicht gezeugt, sondern es findet ein sukzessiver Übergang zum neuen Leben statt.

Die parasitäre Sichtweise

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist die Theorie des toten Moleküls, des Virus und des Parasiten.

Die parasitäre Sichtweise ist die Grundlage der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung und der Vaterschaft.

Die biologische Reproduktion eines lebenden Organismus ist ein Parasit in dem sich reproduzierenden Organismus.

Virus und Spermium

Das Virus selbst kann keine Stoffwechselvorgänge durchführen, sondern braucht Zellen zur Fortpflanzung.

Das gleiche gilt aber auch einem Spermium, das zur Fortpflanzung eine Zelle braucht.

Infektiöser Parasit

Die Definition der Schwangerschaft

"Zeitraum, in der die befruchtete Eizelle im Körper der Frau zu einem Kinde heran reift"

besagt, das die Schwangerschaft das sich entwickelnde Leben ist oder aus dem sich entwickelnden Leben allein resultiert. Die Frau selber wird in die Schwangerschaft ungefragt mit hinein gezogen und gehört somit nicht zu den weiblichen Geschlechtsmerkmalen.

Das werdende Leben ist für die Frau per definitionem ein "infektiöser Parasit".

Da die Säugung (Stillen) bei den geschlechtlichen Merkmalen der Frau auch nicht genannt wird, gehört dies auch zu den Folgen des infektiösen Parasits.

Wieso wird bei dem "infektiösen Parasit", von dem die Frau befallen ist, eigentlich nach dem Vater gefragt?

Parasitäre Ideologie der Vaterschaft

Die Schwangerschaft wird als der Zeitraum definiert, indem die befruchtete Eizelle im Körper der Frau zum Kinde heran reift.

Bei der Aufzählung der geschlechtlichen Merkmale von Mann und Frau wird die Schwangerschaft und die Säugung mit keinem einzigen Wort oder Hinweis erwähnt, obwohl jeder Mensch weltweit und in allen Zeiten ausnahmslos aus einer Schwangerschaft kommt und von der Frau gesäugt und betreut wurde.

Der sich im Organismus der Frau entwickelnde Embryo ist ein Parasit im Körper der Frau, von dem er alles erhält. Und die Schwangerschaft der Frau gilt einzig und allein dem werdenden Leben in ihr.

Wenn die Frau schwanger ist, dann wird sie nach dem Vater gefragt, der jedoch kein Inhalt ihrer Schwangerschaft ist.

Schwangerschaft

Eine Frau ist schwanger und sie wird gefragt, wer denn der Vater sei. Hä? Der Vater ihrer Schwangerschaft? Ist die Schwangerschaft denn nicht ihre höchsteigene Schwangerschaft?

Das Spermium ist der Vater der befruchteten Eizelle (Befruchtung)

Der Mann ist der Vater des Kindes (Zeugung)

Der Mann ist der Vater der Schwangerschaft (Imprägnation, Schwängerung)

Und der Krieg ist der Vater aller Dinge.

An dritter Stelle

Hat das Genom innerhalb des Lebens eine "Sonderstellung" oder ist es ganz allgemein etwas Besonderes? Selbst wenn dem so wäre, ist es dennoch kein Leben.

Die Zelle ist etwas Besonderes, denn sie ist das Leben (siehe Zelltheorie). Und es war das Leben, welches das Genom schuff und ihm die Sonderstellung verschaffte.

Nur innerhalb einer Zelle besitzt das Genom den Status des Trägers der Zellinformationen und nur innerhalb dessen ist es dann auch das Erbmolekül.

Embryonale Kennung

Aus dem Genom der befruchteten Eizelle ist schlechterdings nicht ableitbar, dass daraus ein neuer Mensch wird. Es ist vielmehr die Eizelle, die das embryonale Anfangssignal zum neuen Menschen setzt.

Aus der Eizelle wird ein neuer Mensch und nicht aus dem erstellten Genom der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Rückwirkende Vererbung

Wenn der Mann seinem Sohn seine Gene vererben will, dann findet er leider nur eine Eizelle vor, der er seine Gene übergeben muss, damit diese ihm einen Sohn produziert, dem er dann rückwirkend und nachträglich seine Gend vererbt hat.

Ad acta geschlechtliche Fortpflanzung

Der Eintritt des Spermiums (Same) in die Eizelle = Befruchtung, Zeugung, Imprägnation, Zygote, Embryo, ungeborenes Leben.

Genau dies erzählt uns die geschlechtliche Fortpflanzung bis heute. Dabei weiß man heute sehr genau, dass nichts dergleichen passiert.

Der Eintritt des Spermiums in die Eizelle ist der Eintritt des Spermiums in die Eizelle, nicht mehr und nicht weniger.

http://reproduktion-fortpflanzung-vererbung.blogspot.com/2015/06/die-vielfaltigen-aktionen-der-eizelle.html

Säugetier

Eine Frau wird nicht deswegen schwanger und säugt ihr geborenes Kind, weil der Mensch sich geschlechtlich fortpflanzt, ein Spermium die Eizelle befruchtet oder der Mann ein Kind zeugt. Denn bei den Vögeln passiert genau das gleiche, doch sie legen Eier.

Für die Schwangerschaft und anschließender Säugung (Säugetier) muss man einen anderen Grund finden, als den "schwängernden Mann".

Inadäquate haploide Chromosomensätze

Beide haploiden Chromosomensätze von der Eizelle und dem Spermium sind für die anstehende Embryogenese nicht adäquat, sodass beim Eitritt des Spermiums in die Eizelle keine Befruchtung oder Zeugung stattfinden kann.

Der genetische Inhalt des Spermiums wird in einem komplett funktionsuntüchtigem Zustand angeliefert, sodass aus ihm nichts erfolgen kann. Vielmehr ist es das Zytoplasma der Eizelle, welches das Genom des Spermiums erst in einen funktionstüchtige Zustand versetzt.

Beide haploide Chromosmensätze von Mann und Frau werden von der Eizelle für die anstehende Embryogenese fit gemacht.

Die geschlechtliche Fortpflanzung als Begriff für die Vererbung der geschlechtlichen Gene genügt nicht für die Bildung eines Embryos.

Die vererbten Genome von Mann und Frau kommen nur über die Eizelle, welche nicht von ihnen gebildet worden ist, zu ihrem angesetztenErfolg.

Die Gene sind, auf sich selbst gestellt, völlig unfähig und kommen zu rein gar nichts. Und die Zelltheorie besagt genau dieses:

Die Zelle ist die kleinste Einheit des Lebens und nicht das Genom.

Gemeinschaftliche Aktivität

Alles innerhalb der geschlechtlichen Fortpflanzung ist höchst unterschiedlich auf die Geschlechter verteilt, sodass es sehr befremdlich ist, wenn man es dennoch zu einer gemeinsamen Sache der Geschlechter macht.

Der weibliche Organismus ist zu 99,99 % oder mehr mit der geschlechtlichen Fortpflanzung beschäftigt und bezieht sich auf beide Geschlechter (Junge und Mädchen)

Die Frau läuft einen Marathon. Der Mann dagegen geht einen Schritt und setzt sich hin oder er gibt einfach nur den Startschuss.

Einzellembryo (befruchtete Eizelle, Zygote)

Auszug aus "Geschlechterkonflikt"

"Der Einzellembryo (befruchtete Eizelle, Zygote) wird von zwei sehr unterschiedlichen Arten von Chromatin gebildet."

Allein der genetische Inhalt (Chromatin) bildet die Zygote, obwohl es eine Zelle mit Zytoplasma ist, und diese Aussage bezieht sich auf den Zeitpunkt direkt nach dem Eintreffen des genetischen Inhaltes des Spermiums, wo irgendwelche Aktivitäten einer Bildung der Zygote noch gar nicht stattgefunden haben, sondern jetzt erst beginnen, die allerdings allein von dem Zytoplasma der Eizelle getätigt werden, welches ja an der Bildung der Zygote nicht beteiligt ist.

Der Einzellembryo (befruchtete Eizelle, Zygote) wird von genetischen Inhalten gebildet, welche bis zum 4 Zellstatus des Embryos keinerlei eigene Wirkung ausüben und zum Zeitpunkt der Einzelligkeit des Embryos nicht einmal in der Lage wären, embryonal spezifisch zu wirken, da sie die falsche epigenetische Musterung tragen. Der Einzellembryo wird von inadäquaten genetischen Inhalten gebildet.

Die darauf eintretenden Wirkungen des Zytoplasmas der Eizelle, die den genetischen Inhalt für die anstehende Embryogenese passend einstellen und somit eine Embryogenese überhaupt erst möglich machen, sind keine Bestandteile in der Bildung der Zygote, da diese ja vor den zytoplasmatischen Wirkungen der Eizelle gebildet wird.

Geschlechterkonflikt

Der Artikel von Thomas Haaf "Geschlechterkonflikt im frühen Embryo", welcher ausschließlich auf eben diesen Geschlechterkonflikt hin ideologisch aufbaut, ist stattdessen ein eindeutiger Beleg dafür, dass das Spermium die Eizelle nicht befruchtet und die geschlechtliche Fortpflanzung im Sinne der Weitergabe der Gene den Menschen nicht reproduziert.

Beide von Mann und Frau vererbten Genome in der befruchteten Eizelle sind nicht adäquat für die anstehende Embryogenese und werden vom Zytoplasma der Eizelle erst entsprechend epigenetisch bearbeitet.

Das vom Spermium gelieferte Genom ist funktionsuntüchtig und seine epigenetische Musterung würde die Schwangerschaft der Frau derartig belasten, dass eine weitere Schwangerschaft gefährdet ist.

Die Interpretation der Vorgänge in diesem Artikel als "Geschlecherkonflikt" ist schlichter Blödsinn, denn keiner dieser Vorgänge darf unterbleiben, da sonst die Fortpflanzung als solche in Gefahr stehen würde und damit die Existenz der Menschheit.

Klarstellung

Die Übertragung der Gene von Mann und Frau während der biologischen Reproduktion des Menschen ist ein Faktum. Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung allerdings, die aus dieser Übertragung der Gene abgeleitet wird, ist ein wissenschaftliches Lügenmärchen.

Die wissenschaftliche Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ist die nachträgliche Rechtfertigung der Vaterschaft.

Die biologische Reproduktion des Menschen ist bei weitem nicht in der geschlechtlichen Fortpflanzung erschöpft. Es gibt keine Befruchtung der Eizelle und keine Zeugung eines Kindes. Eine Frau wird nicht von einem Mann schwanger.

Die Mutterschaft ist die schlichte Abfolge der Schwangerschaft und weiterem. Die Vaterschaft jedoch kann nicht aus einem wissenschaftlichen Lügenmärchen abgeleitet werden.

Die Vaterschaft ist eine kulturbedingte Erfindung und gründet sich auf die unbezahlte Mutterschaft.

Energie (Mitochondrien)

Das Leben benötigt Energie, welche beim Menschen über die Mitochondrien geliefert wird. Die Mitochondrien werden allerdings nur mütterlicherseits an die neue Generation weiter gegeben.

Die für das Leben notwendige Energie in Form der Mitochondrien wird nicht geschlechtlich fortgepflanzt.

Toter Mann

Ein toter Mann kann, nach der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung, ein Kind zeugen, eine Frau schwängern und zum Vater eines Kindes werden.

Wie denn das?

Das faktische Nichts

Beim Spermium muss man sich doch glatt mal fragen, wieso es nicht auch die Geburt, die Säugung und die Brutpflege übernimmt, da es ja schon die Befruchtung, Zeugung und Schwängerung erledigt. Die gleiche Frage ist allerdings auch der geschlechtlichen Fortpflanzung zu stellen, da sie gerade mal 0,01% vom Gesamten erledigt.

Das Auffälligste am Ganzen ist sowieso, dass der weibliche Organismus die gesamte Fortpflanzung des Menschen für beide Geschlechter übernimmt, zumal nur der weibliche Organismus durch die Fortpflanzung belastet wird.

Der Begriff "geschlechtliche Fortpflanzung" erfasst den Mann zu 100% und wird mit den Begriffen "Befruchtung, Zeugung, Schwängerung" fundamental untermauert, die Frau jedoch nur zu 0,01%, ohne jegliche Erklärung.

Wie kann die einzige wissenschaftliche Theorie im Bezug zur Reproduktion des Menschen sich eindeutig und vollständig auf beide Geschlechter beziehen und gleichzeitig und unmißverständlich doch nur ein Geschlecht zu meinen?

Liegt es vielleicht daran, dass das Spermium den männlichen Organismus verlässt, um im weiblichen Organismus seine Inhalte der Eizelle zu übergeben, während die Eizelle im weiblichen Organismus verbleibt und ihre Inhalte bei sich behält? Sodass man schlussfolgern kann, dass sich nur der Mann fortpflanzt und seine Gene vererbt und zwar an die Eizelle? Dann wäre aber die menschliche Fortpflanzung gar nicht geschlechtlich und kann dann halt nur ein Geschlecht meinen! Au Weia

Das Leben ist kein Genom

Das Genom kann keinen genetischen Vorgang irgendeiner Art selber durchführen, sodass alle genetischen Vorgänge Prozesse einer Zelle sind. Somit kann ein Genom keine Eizelle befruchten, ein Kind zeugen oder eine Frau schwängern.

Das Genom kann nur existieren, wenn es vorerst seine Funktion für die Zelle erfüllt, indem es sich befindet und nur dann kann es auch vererbt werden. Das heißt aber auch, dass das Genom primär ein "Gebrauchsmolekül" der Zelle ist und eben nicht ein "Erbmolekül" oder "Erbinformationen".

Das Spermium, welches erklärtermassen nur genetisches Material für die Eizelle liefert, ist an der Befruchtung, Zeugung oder Schwängerung aus oben genannten Gründen nicht beteiligt. Zudem ist das Spermium derartig konstruiert, dass es keinen Zellcharakter mehr hat und stark einem Virus ähnelt, welches von Natur aus eine Wirtszelle benötigt.

Als letzes bleibt sowieso nur die Eizelle übrig, die das genetische Erbe von Mann und Frau übernimmt und alles weitere aus eigener Kraft weiterführt, weswegen sie nicht befruchtet zu werden braucht. Und die Eizelle wurde nicht von den vererbten Genomen der geschlechtlichen Fortpflanzung gestaltet, sondern vom Genom des weiblichen Organismus allein.

Das einzig Gemeinsame zwischen den Geschlechtern, was qualitativ und quantitativ gleichwertig ist, ist der haploide Chromosomensatz beider. Und allein dieser haploide Chromosomensatz rechtfertigt den Begriff geschlechtliche Fortpflanzung, allerdings auch nur dann, wenn man ausschließlich den haploiden Chromosomensatz meint. Die nächst größere Einheit, Eizelle und Spermium, sind zwei völlig verschiedene Einheiten, so wie das Weibliche und das Männliche, soweit es das Werden eines Kindes angeht.

Der Begriff geschlechtliche Fortpflanzung greift sich allein das Genetische aus dem großen Zusammenhang des Lebens heraus und setzt dieses als einzig Relevantes, obwohl kein einziger lebender Organismus aus DNA - Molekülen besteht, sondern stattdessen aus Zellen. Doch allein das Genetische rechtfertigt überhaupt den Begriff geschlechtliche Fortpflanzung, soweit das Genetische tatsächlich das einzig Relevante im Leben darstellt.

Doch wenn das Genetische tatsächlich das einzig Relevante darstellt, dann wird ein menschlicher Organismus von den Genen gestaltet, die zu 100% von den elterlichen Organismen stammen und es sind diese Gene selber, die ihre weitere Vererbung steuern. Da hat weder der Mann, noch eine Frau irgendwelche Einflüsse darauf. Dann fällt aber auch jene entscheidende Formulierung "meine Gene" raus, denn nur das Genom kann stattdessen sagen "mein Organismus", den es allein und selber gestaltet hat. Die Meinung, dass die Gene das einzig Relevante darstellt, setzt sich sofort selber ein Bein, denn daraus ist nunmehr keine Vaterschaft ableitbar, was ja der eigentliche Grund dafür war, dass Genetische als einzig Relevantes zu erheben. Denn wenn das Genetische nur ein Teil im Werden eines Kindes darstellt, dann fällt auch die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung weg. Denn sie ist die einzige Theorie über das Werden des Kindes, weswegen die Wissenschaft auch nicht von einer Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung spricht, was in der Wissenschaft ein schlichtes Unding ist.

Leerer Begriff "Zeugung"

Das Heranreife eines Kindes beginnt mit einer einzelnen Zelle, sukzessive mit allen Schritten, was neun Monate in Anspruch nimmt und zu dem Zeitpunkt (Geburt des Säuglings) bei Weitem noch nicht beendet ist.

Die kolossale, weil zutiefst patriachale Idee, dass ein Kind vor seiner gesamten Entwicklung gezeugt wird, ist schlichter Blödsinn.

Denn die Eizelle und das Spermium enthalten schon alles, was für die Zeugung notwendig ist, bevor die beiden Zellen sich vereinigen. Somit bleibt für die Zeugung lediglich die Simplizität der Vereinigung der beiden Zellen übrig.

Die sogennante Zeugung ist lediglich ein willkürlich herausgegriffener Zeitpunkt, denn man als den Anfangspunkt setzt, der allerdings schon in der Entwicklung der Eizelle und dem Spermium seinen Anfang nahm und mit ihrer Vereinigung noch gar nicht vollendet ist.

Wie kann man bei den höchst komplizierten Vorgängen im Werden eines Kindes annehmen, das just die Zeugung ein ganz einfacher Vorgang sei.

Der Begriff "Zeugung" ist eine komplett leere Worthülse.

Aufruf an alle Männer

Aufruf an alle Männer!

Hört einfach damit auf, angesichts eines real existierenden Kindes flugs an euer DNA - Molekül zu denken, von dessen Qualität ihr nicht die geringste Ahnung habt und von dem ihr eh nicht wißt, ob es bei dem vorliegendem Kind zum Zuge gekommen ist.

Was hat das real existierende Kind mit seiner anhängenden Mutter mit euren zwischen - männlichen DNA Streitigkeiten zu tun?

Zugriffsrecht (Vater) auf das Verfügungsobjekt (Kind)

Das Zugriffsrecht des Vaters auf das Verfügungsobjekt Kind führt eben nicht zur Verpflichtung des Umgangs, womit der Aspekt "Identität des Kindes" selbst zum freien Verfügungsobjekt dergradiert wird.

Aus der Sicht der Frau ist es ein eigenartiges Ding, dass ein anderer Mensch Zugriff auf jenes Kind reklamiert, das sie selber über neun Monate "produziert" hat und um das sie sich auch selber kümmert.

Negation des Weiblichen

Die Schwangerschaft, die Geburt, die Säugung und die Brutpflege ist aus der biologischen Sicht das Hauptattribut des Weiblichen. Doch der Mensch übersieht dieses Hauptattribut schlichtweg, wenn er die geschlechtlichen Merkmale von Mann und Frau bespricht (1)

Die Definition der Schwangerschaft verschweigt die überlebenswichtige organische Verbindung zwischen dem wachsenden Leben und dem weiblichen Organismus, obwohl dies der einzige Grund für die Schwangerschaft darstellt (2)

Die Beschreibung der geschlechtlichen Fortpflanzung, welche als Begriff eindeutig und unmißverständlich beide Geschlechter im gleichwertigem Sinne meint, verweist stattdessen einseitig auf den männlichen Samen, welcher befruchtet, zeugt und schwängert und somit im direkten Widerspruch zur geschlechtlichen Fortpflanzung steht (3)

Die Verteilung des großen weiblichen Geschlechtschromosoms X und des weitaus kleineren männlichen Geschlechtschromosoms Y bei der Frau (X;X) und beim Mann (X;Y) verweist deutlich darauf, dass das Weibliche in beiden Geschlechtern eine Rolle spielt und sehr wahrscheinlich auch eine hervorragende Rolle. Doch es wird weder erwähnt, noch besprochen (4)

Die gravierenden Unterschiede zwischen Eizelle und Spermium sind auch kein Thema, obwohl die Eizelle für das Spermium als Wirtszelle fungiert (5)

Unfähiges und totes Genom

Nur eine Zelle kann sich reproduzieren oder sich fortpflanzen und das genetische Erbe, welches weiter gereicht wird, stammt ausschließlich aus derjenigen Zelle, welche sich reproduziert oder sich fortpflanzt.

Nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen und muss von der sich reproduzierenden oder sich fortpflanzenden Zelle mitproduziert werden, da alle bestehenden Zellen schon ein Genom besitzen.

Das Genom kann keinen genetischen Vorgang selber ausführen oder auch nur initiieren und benötigt für alle seine Belange eine Zelle.

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Die Eizelle nimmt das genetische Erbe von Mann und Frau auf.

Das Spermium wechselt vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und sein Inhalt wird der Eizelle übergeben.

Der Mann pflanzt sich fort und vererbt sein Genom, aber nicht die Frau.

Die Eizelle ist somit das Zentrum der geschlechtlichen Fortpflanzung und der darauf erfolgenden Bildung des neuen Lebens.

Der Übergang des elterlichen Lebens zum Leben des neuen Organismus wird von der Eizelle getragen und vermittelt.

Männlichkeitswahn

Seit der Entstehung des Lebens auf Erden wird kein neues Leben mehr gezeugt und das irgendetwas im Verlaufe des Lebens auf Erden eine Befruchtung benötigen würde, widerspreche dem Leben selbst. Eine Frau, deren hervorragendste Eigenschaften die Schwangerschaft und die Säugung ist, muss stattdessen geschwängert werden und das von einem Organismus, der die Eigenschaften der Schwangerschaft und der Säugung gar nicht hat.

Die Mutter (Brutpflege) und der Vater (Zuordnung)

Warum wird ein Mann dazu verdonnert, Unterhalt zu zahlen? Ist er denn daran Schuld, dass einerseits ein Kind entsteht, andererseits aber die Frau dieses Kind "an der Backe hat"?

Ist es also das Gegenstück dazu, dass eine Frau über ein Jahrzehnt umsonst die Brutpflege für das Kind übernehmen muss? Das genau ist aber nicht der Fall. Man achtet sehr penibel darauf, dass die Brutpflege weiterhin im Status der "unbezahlten Beschäftigung" verbleibt.

Der Staat und der Vater setzen sich dem Vorwurf aus, zusammen zu arbeiten, auf das die Mutter weiterhin umsonst die Brutpflege leistet.

Solange der Mann die Zahlungen zu leisten hat, muss dieses nicht der Staat übernehmen. Es ist ein staatliches Sparmodell, dass sich wiederum auf die "unbezahlte Mutterschaft" gründet.

Die Unterhaltszahlungen für das Kind sichern dem Vater zudem das Umgangsrecht, auf das der Mann allerdings auch verzichten kann.

Mutter und Kind ist die Sache des Vaters und nicht der Mutter, ganz im Sinne der patriachalen Vorstellungen.

Rechtsaufassung

Kann ich Rechte auf ein Kind einfordern, die sich vorerst allein auf ein DNA - Molekül stützen, was das Kind in diesem konkreten Zusammenhang zum Verfügungsobjekt degradiert?

Man kann die gleiche Frage stellen, wenn es um die Unterhaltszahlungen geht.

Kann man überhaupt Rechte auf ein Kind einfordern?

Zytoplasma

Die geschlechtliche Fortpflanzung kümmert sich um die Weitergabe der Gene von Mann und Frau, was zu der befruchteten Eizelle führt. Aber die geschlechtliche Fortpflanzung ist nicht in der Lage, aus der genetischen Weitergabe ein Kind entstehen zu lassen. Denn ab der befruchteten Eizelle übernimmt das Zytoplasma der Eizelle, welches allerdings nicht geschlechtlich entstanden ist. 

Das nicht geschlechtlich Entstandene (Zytoplasma der Eizelle) führt das genetische Erbe von Mann und Frau in das neue Leben ein. 

Geschlechtlich oder doch nicht

Bei dem männlichem Geschlecht wird vermerkt, dass aus seiner Richtung die "Befruchtung und Zeugung" kommen, vermittelt über das Spermium.

Der Begriff "geschlechtliche Fortpflanzung" verweißt einzig darauf, dass die Gene aus Frau und Mann stammen, vermittelt über die Eizelle und dem Spermium.

Die Menschen pflanzen sich einerseits geschlechtlich fort, die Befruchtung und Zeugung sind andererseits ungeschlechtlich.

Ist jetzt die geschlechtliche Fortpflanzung richtig oder stattdessen die ungeschlechtliche Befruchtung und Zeugung?

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Das Spermium als Träger der männlichen Gene wird von der geschlechtlichen Fortpflanzung vermerkt, so wie die Eizelle. Das Einzige, was jetzt noch ausbleibt, ist die Vereinigung von Eizelle und Spermium zwecks der Zusammenführung der Gene. In diesem Zusammenhang spielt das Spermium aber keine derartige Rolle mehr, das es noch einmal zu erwähnen ist, im Unterschied zu der Eizelle.

Ein Spermium pro Eizelle und ihre einmal stattfindende Vereinigung. Wie das einzelne Spermium mit seinem einmaligen Eintritt in die Eizelle gleich drei großangelegte Aktionen (befruchten, zeugen, schwängern) vollführen kann, ist ein Mysterium der Biologie. Und wie der Mann aufgrund der Aktionen des Spermiums mit dem Rechtstitel der Vaterschaft versehen wird, ist gleichermassen ein Mysterium, als wenn es eben doch nicht das Spermium gewesen wäre, das da befruchtet, zeugt und schwängert.

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Eine Eizelle und ein Spermium vereinigen sich und dieser einmalige und kurzfristige Vorgang schließt die Reproduktion des Menschen ab.

Die Eizelle ist befruchtet, das Kind ist erzeugt und die Frau ist geschwängert.

Das, was von der Anschauung her neun Monate dauert und dort noch lange nicht beendet ist, wird von der geschlechtlichen Fortpflanzung augenblicklich erledigt, wobei das Spermium die Akteursrolle übernimmt, sodass man nicht mehr unterscheiden kann, ob es die geschlechtliche Fortpflanzung war oder doch allein das Spermium.

Das kann nur kompletter Blödsinn sein, aber einzig und allein der Mensch entscheidet, woran er glauben will.

Zeugen eines Kindes

Wenn ein Kind gezeugt wird, dann existiert das Kind nach seiner Zeugung noch nicht, denn dieses muss sich ja noch entwickeln.

Das Zeugen ist also ein höchst kreativer Vorgang. Denn das, was gezeugt wird, hat es vorher noch nicht gegeben und nach der Zeugung ist es wiederum inexistent, obwohl es existent ist.

Gemeinsamkeit

Wenn sich ein Bakterium teilt, das heißt sich reproduziert, und daraus zwei Bakterien resultieren, dann ist alles vorab im Bakterium produziert worden.

Und genau das muss bei der Reproduktion des Menschen auch der Fall sein. Allerdings ist der Mensch ein Mehrzeller mit über 200 verschiedenen Zelltypen.

Nur eine Zelle ist zur Reproduktion oder Fortpflanzung befähigt. Und das weiter gegebene genetische Erbe stammt ausschließlich aus derjenigen Zelle, welche sich reproduziert oder sich fortpflanzt. Die Reproduktion des Menschen teilt sich folglich in die Reproduktionen der Zellen auf.

Die kreative Idee, dass vor dem Entstehen und Werden des Kindes dieses ersteinmal gezeugt wird und damit auch die Reproduktion des Menschen abgeschlossen ist, ist eine Behauptung, die völlig unbegründet in die Welt gesetzt wurde.

Schwangerschaft (Abort)

Ein großer Anteil der Aborte werden klinisch nicht auffällig. Es ist davon auszugehen, dass bis zu 50% aller Konzeptionen in einer sehr frühen Phase einen spontanen abortiven Verlauf nehmen, z.B. aufgrund von nicht mit dem Leben vereinbaren

Chromosomenanomalien. Diese Aborte sind klinisch oft stumm und werden als Zyklusstörung gedeutet.

Quelle ( http://m.flexikon.doccheck.com/Abort)

Das Eindringen des Spermiums

Ist der Vorgang des Eintretens des Spermiums in die Eizelle schon die Befruchtung, Zeugung und Schwängerung? Oder passiert es erst danach, nach dem Eintritt des Spermiums in die Eizelle? Und wenn es erst danach passiert, was hat dann das Spermium damit zu tun, welches ja zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existiert?

Ackerboden (Feld)

Die Pflanze "Kind" wächst auf dem innerorganischen Ackerboden der Frau. Ihre Eizelle produzierte den Samen der Pflanze "Kind", welches sich dann in den Mutterkuchen einistet, wie ein Pflanzensamen in den Boden. Neun Monate lang streckte die Pflanze "Kind" ihre Wurzeln in den Mutterkuchen der Frau.

Innere Logik

Der Begriff "geschlechtliche Fortpflanzung" sagt eindeutig aus, dass die Fortpflanzung (Reproduktion des Menschen) nur zu zweit erfolgen kann.

Somit ist jede Aussage, die sich auf ein Individuum begrenzt, zum Beispiel die " Zeugungsfähigkeit eines Mannes", von der inneren Logik des Begriffes "geschlechtliche Fortpflanzung" unzulässig.

Denn ein Mann ist dann und nur dann zeugungsfähig, wenn eine Frau dazu gestellt wird. Ohne eine Frau ist ein Mann auch nicht zeugungsfähig.

Empfängnis

Wie ist die Frau an das Kind gekommen, welches sie gebiert? Zu jenen Zeiten, als der Mann noch glaubte, den Samen zu haben, kam das Kind vom Mann. Der Mann produzierte in sich die Kinder (Samen) und übergab sie der Frau, wodurch sie dann schwanger wurde (Zeugung, Schwängerung)

Mit der Erkenntnis der geschlechtlichen Fortpflanzung entsteht ein Kind allerdings erst dann, nachdem sich die Eizelle mit dem Spermium verbunden hat und nicht beim Eintritt des Spermiums in die Eizelle.

Die Aussage, dass das Spermium die Eizelle befruchtet, der Mann ein Kind zeugt und die Frau schwängert, ist mit der Erkenntnis, dass sich die Menschen geschlechtlich fortpflanzen, nicht vereinbar, sondern widerspricht stattdessen unmißverständlich der Gültigkeit der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Unzulässige Fragestellung

Seit dem Beginn der Menschheit werden Frauen schwanger, gebären Kinder und stillen sie.

Doch entscheidend ist allein die Frage, wie die Frauen an die Kinder gekommen sind, die sie gebären.

Lebende Organismen reproduzieren sich aus sich selbst heraus. Eine Frau kommt nicht an ein Kind, von dem sie dann schwanger wird und es gebiert.

Männer produzieren keine Kinder und bestücken dann die Eizellen damit. Die Spermien produzieren auch kein Zaubermittel, mit dem sie Eizellen zu Kindern machen.

Diese Frage stellt sich selber ein Bein.

Simple Wahrheit

Im Bezug zur biologischen Reproduktion des Menschen (Kinder in die Welt setzen) ist das Verhältnis der Gene zur der Zelle exakt dasgleiche, wie das Verhältnis des Mannes zu der Frau. Die Zelle und die Frau machen alle zellulären bzw. die organischen Arbeiten. Das Patriachat deckt sich in wundersamer Weise mit der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung, in der der Mann den Samen hat und befruchtet und zeugt. Beides bestätigt sich durch das je andere und ist darüber hinaus auch noch wissenschaftlich beurkundet. Es kann ja auch nicht anders sein.

Wie schön haben es die Gene und der Mann, schauen der Zelle und der Frau bei ihrer Arbeit zu.

Ehe

Die Ehe nach traditionellem Vorbild wirkt von seiner Natur her zu fortlaufenden Schwangerschaften. Erst 1997 wurde die Vergwaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt. Einerseits wissen wir um das Problem der Überbevölkerung, andererseits wird die Frau nicht aus der Ehe befreit. Hinzu kommt, dass die Ehe verhindert, dass sich eine "Mutterkultur" entwickeln könnte, zumal eine Mutter sich kostenlos um ihr Kind kümmert. Die Stellung des Vaters ist aufgrund seiner einzigen Verpflichtung zum Unterhalt, welcher sich nach seinem Einkommen richtet, der des Zuhälters und Sklavenhalters, da die Frau den Unterhalt abarbeitet und der auch das Niveau von Kost und Logis haben kann. Nur unter den obigen Bedingungen ist der Vater zu halten und die zugrundeliegende Institution ist nicht die Vaterschaft, sondern die unbezahlte Mutterschaft.

Der Humbug Erbinformation

Bei der Fortpflanzung werden Gene weiter gegeben. Diese Gene werden "Erbinformationen" genannt. Gene befinden sich in lebenden Organismen, genauer gesagt in den Zellen eines lebenden Organismus, aus denen er besteht. Wenn die Gene fortgepflanzt werden, dann wird auch gleich eine Zelle mitproduziert, die die Gene übernimmt, denn ohne eine Zelle läuft eh nichts ab. Das primäre Bild "Erbinformationen" verschiebt den Sinn und Zweck der Gene auf seine Weiterleitung (Vererbung) und ihr Aufenthalt in einer Zelle ist ein sekundäres Attribut derselben. Was reinster Humbug ist, denn nur eine Zelle kann überhaupt Gene weitergeben und die müssen sich auch in ihr aufhalten. Die Gene sind für das Leben einer Zelle essentiell und nur unter der Voraussetzung einer lebenden Zelle können die Gene auch weitergegeben werden. Gene können mit sich selbst nichts anfangen und auch keine Zelle für sich herstellen. Die Zelle, die die Gene weitergibt liefert auch die Zelle, die die weitergegebenen Gene übernimmt. Wenn die Gene weiter gegeben werden, kann man doch nicht daran denken, dass sie nochmals weiter gegeben werden und das ad infinitum. Sie sind für die neue Zelle essentiell und dürfen ihr auch gar nicht verloren gehen. Deswegen werden nur kopierte Gene weitergegeben und nicht die originalen Gene. Die Gene werden kopiert und dann teilt sich die Zelle, was wohl nicht wie eine Weitergabe der Gene aussieht. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung behält die Eizelle just jene Gene, die sie eigentlich  weitergeben (vererben) soll, während das Spermium seinen genetischen Inhalt in die Eizelle weitergibt und so ist die Eizelle die mitproduzierte Zelle, jene Zelle, die die Gene übernimmt. Und da Gene nur von einer Zelle weiter gegeben werden können und nur von einer Zelle aufgenommen werden können, ist die geschlechtliche Fortpflanzung komplett erfüllt, so diese die genetische Weitergabe meint. Doch die Eizelle pflanzt ja ihre Gene nicht fort, das Spermium dagegen schon. Somit ist die Fortpflanzung männlich. Einzig das Spermium vollführt einen Vorgang den man mit den Verben "fortpflanzen, vererben" ausdrücken kann.

Virus definiert das Leben

Das Virus benötigt eine Wirtszelle, trotz des Genoms, dass es mit sich führt.

Der genetische Inhalt des Virus sind die Erbinformationen des Virus und für seine Fortpflanzung benötigt es eine Wirtszelle.

Das Virus überträgt der von ihm befallenen Zelle allerdings lediglich seinen genetischen Inhalt, aus dem die Wirtszelle dann neue Viren produziert.

Es ist also das Genom selber, dass eine Wirtszelle benötigt

Das Spermium überträgt der Eizelle lediglich seinen genetischen Inhalt (DNA + mRNA) und ist aufgrund seines maximal reduzierten Aufbaus qualitativ keine Zelle mehr, auch wenn es Keimzelle und Samenzelle genannt wird.

Die Eizelle fungiert somit eindeutig als Wirtszelle des Spermiums, bzw. seines genetischen Inhaltes (DNA, mRNA)

Die Zelle ist die kleinste Einheit aller lebenden Organismen (Zelltheorie) und die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung definiert die Eizelle als Wirtszelle des Spermiums, bzw. seines genetischen Inhaltes.

Somit widerspricht die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung unverblümt der Zelltheorie.

Wanderung der Gene

Das Spermium wechselt vom männlichen Organismus in den weiblichen Organismus und übergibt seinen genetischen Inhalt der Eizelle. Dabei zeugt der Mann ein Kind und schwängert die Frau. Das Spermium wird damit mit dem Mann gleichgesetzt (Spermium = Mann)

Die Eizelle dagegen verbleibt im weiblichen Organismus und behält auch ihren genetischen Inhalt. Da nun auch die Eizelle mit der Frau gleichgesetzt werden muss ( Eizelle = Frau), so wie das Spermium mit dem Mann, stellt man fest, dass sich die Frau weder fortpflanzt noch ihre Gene vererbt, stattdessen ererbt sie den genetischen Inhalt des Spermiums (des Mannes)

Intrigant und hinterhältig

Wenn man beim Menschen die geschlechtlichen Merkmale abzöge, bliebe auf der organischer Ebene immer noch die Schwangerschaft und die Säugung übrig, die ja keine geschlechtlichen Merkmale sind, aber dennoch die Hauptmerkmale der Frau.

Die Definition des Geschlechtes kann man vom Mann ableiten, dann ist sie genitaler Natur, männlich und weiblich. Und wenn man die Definition des Geschlechts von der Frau ableitet, findet man im Grunde nur das Weibliche vor.

Das Geschlechtschromosom (X)

Die Keimzelle (Eizelle)

Die Frau (Uterus, Milchdrüsen, Menstruation, Menopause, Schwangerschaft, Geburt, Säugung, Brutpflege)

Was ist daran nun intrigant und hinterhältig?

Minimum vom Minimum

Das Spermium ist der einzige Beitrag des Mannes zum Kind und das Spermium ist zelltypisch auf das Minimalste reduziert. Der Beitrag des Mannes zum Kind ist das Minimum eines Minimums. Und die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung beschränkt sich gezielt und ausschließlich auf diesen kleinen Bereich, innerhalb dessen das Spermium einhundertprozentig erfasst wird und mit dem Zusatz des Befruchtens, des Zeugens und des Schwängerns versehen wird. Alle Achtung.

Erfassung

Die geschlechtliche Fortpflanzung verweißt darauf, dass die Gene eines neuen Organismus aus zwei Organismen stammen (Mann und Frau)

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist die einzige Theorie im Bezug zur Reproduktion des Menschen, sodass Reproduktion und Fortpflanzung synonym verwendet werden.

Ein Spermium ist der gesamte Beitrag des Mannes zum Kind und enthält einen haploiden Chromosomensatz.

Aus männlicher Sicht ist die geschlechtliche Fortpflanzung beim Eintritt des Spermiums in die Eizelle abgeschlossen.

1Spermium + 1 Eizelle = 1 befruchtete Eizelle (Same, Befruchtung, Zeugung, Schwängerung; alles in Einem)

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung erklärt die Entstehung einer einzelnen bestimmten Zelle, bei der irgendeine Entwicklung des neuen Organismus noch gar nicht stattgefunden hat und worauf sich die geschlechtliche Fortpflanzung auch gar nicht bezieht.

Damit wird der Mann in der geschlechtlichen Fortpflanzung zu 100% erfasst, die Frau dagegen faktisch gar nicht, aufgrund ihrer Schwangerschaft, Säugung und Brutpflege.

Blastozyste

Die Oogenese verschafft der Eizelle den Status ihrer Fruchtbarkeit und benötigt daher keine Befruchtung seitens des Spermiums. Die Eizelle wird beim Eintreten des Spermiums aktiviert, was ja in sich bedeutet, dass die zu aktivierenden Inhalte in der Eizelle vorliegen müssen. Nach dem Eintritt des Spermiums tätigt die Eizelle alle weiteren Vorgänge eigenständig und die Vereinigung der haploiden Chromosmensätze (Karyogamie) findet erst 24 Stunden später statt. Der Beginn der Wirkung der fortgepflanzten Genome tritt erst im 4-8 Zellstadium ein. Man muss allerdings bis zum Blastozystenstadium warten, wo alle vorbereitenden Vorgänge erledigt sind und die Embryonalentwicklung beginnen kann.

Zeugen

Wenn zwei haploide Chromosomensätze durch ihre Vereinigung in der Eizelle ein Kind zeugen, dann werden sie folglich auch die erste Zellteilung der Zygote zeugen.

Und wenn zwei haploide Chromosomensätze durch ihre Vereinigung in der Eizelle ein Kind zeugen, dann natürlich auch den daraus entstehenden erwachsenen Menschen, einschließlich seiner Fortpflanzung.

Ich hab die unheimliche Befürchtung, dass da etwas nicht hinhaut. Was könnte das nur sein?

Oder anders herum, was genau wird ge- oder erzeugt? Und bitte genau sein.

Initiation und Zeugung

Wer oder was initiiert innerhalb einer Zelle einen biochemischen Vorgang?

Diese Frage ist im Bezug zu einer Zelle als lebende Einheit nicht stellbar! Das Leben zeichnet sich dadurch aus, dass es immer sukzessive weitergibt, sodass es keine neue Initiation mehr gibt, eine eigentliche schon mal gar nicht, da diese höchstens vor 3,5 Milliarden Jahren zu finden wäre, als das Leben auf Erden entstanden ist.

Der Begriff Zeugung ist übersetzt die Initiation des neuen Lebens und ist entsprechend der obigen Argumentation zu verneinen, sprich es gibt keine Zeugung.

Die sukzessive Weiterleitung, als Ersatzvorgang der Initiation und Zeugung ist, wie oben angemerkt, die Zelle.

Die Zeugung ist eine Überleitung vom elterlichem Leben zum Leben des Kindes und diese Überleitung findet in Zellen statt.

Die Abweichung vom Menschen

Jeder lebende Organismus existiert und pflanzt sich fort. Die jeweilige Beschreibung eines lebenden Organismus muss neben seiner Existenz auch die fortpflanzerischen Aktivitäten in seinem vollen Umfang mitbeinhalten, soweit diese absolut notwendig sind. Und das bedeutet, dass beim Menschen der weibliche Organismus die Definition des Menschen in seinem vollen Umfang erfüllt, da sie auch die absolut notwendigen Bedingungen der fortpflanzerischen Aktivitäten erfüllt, sprich neben der hinterfragbaren Zeugung des Menschen auch die Schwangerschaft, die Säugung und die Brutpflege.

Der weibliche Organismus ist der Mensch, während der männliche Organismus negativ davon abweicht.

Differenz der Geschlechter (Biologie)

Die Geschlechter haben ihren Ursprung in der geschlechtlichen Fortpflanzung und ihre Gleichwertigkeit diesbezüglich bezieht sich einzig und allein auf den genetischen Beitrag.

1 Spermium (m.) + 1 Eizelle (w.) = 1 befruchtete Eizelle

Das Spermium und die Eizelle enthalten je einen haploiden Chromosomensatz, die sich in der Eizelle vereinigen. Der genetische Beitrag der Geschlechter ist gleichwertig.

Das Spermium und die Eizelle sind als zelluläre Einheiten nicht mehr miteinander vergleichbar und auch die geschlechtlichen Organismen des Menschen sind nicht miteinander vergleichbar im Bereich der Fortpflanzung.

Der weibliche Organismus besitzt einige Eigenschaften, wo es auf der männlichen Seite kein Pendant dazu gibt (Uterus, Eizelle, Menstruation, Milchdrüsen, Schwangerschaft, Säugung) und im biologischen Bereich auch noch die Brutpflege.

Der weibliche Organismus übernimmt alle organischen Belastungen im Breich der Fortpflanzung. Der weibliche Organismus ist reicher ausgestattet, als der männliche Organismus. Das X - Chromosom, welches in beiden Geschlechtern vorkommt, bildet die Grundlage für die beiden geschlechtlichen Ausführungen des Menschen, sodass der männliche Organismus eine Abwandlung des weiblichen Geschlechts darstellt.

Wenn der Mensch sich biologisch auf die ungeschlechtliche Fortpflanzung zurückziehen würde, die ja die ursprüngliche Fortpflanzungsart des Lebens ist, gäbe es keine Männer mehr.

Für die "Differenz des weiblichen Organismus" sind die Begründungen sichtbar und eindeutig. Für die "Differenz des männlichen Organismus" gibt es keine Begründungen. Er ist von den fortpflanzerischen Aktivitäten einfach nur befreit und kann es sich somit aussuchen, wie er die "leere Stelle" füllt.

Brutpflege - Arbeit

Die Brutpflegearbeit wird nicht bezahlt, gilt als private Beschäftigung und ist sozial isoliert.

Es ist ein gesellschaftlich und staatlich akzeptierter Fall, wenn die Brutpflegearbeit als Einelternfamilie erledigt wird und auf Hartz 4 Niveau existiert.

Die Ehe und die Familie dagegen werden grundgesetzlich geschützt und die finanziellen Zuwendungen des Staates gelten in voller Höhe nur der Ehe.

Die Kinderrechte sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen, weil die Brutpflege keinen Wert hat, was sich darin ausdrückt, dass sie nicht bezahlt wird.

Die Brutpflege scheint ein von vornherein nicht integrierbarer Faktor für die Gesellschaft zu sein, welche die Brutpflege auch bewußt rauszuhalten versucht. Allerdings auch nur dann, wenn es sich um die Mutter handelt und dann auch um den alleinerziehenden Vater.

Vordergründig ist es die Ehe (+Vater), welche sich kulturell um die Fortpflanzung des Menschen kümmert, innerhalb derer die Brutpflegeinstanz die Mutter ist und die man ihr auch nicht wegnehmen kann. Aber alles wird aus der Ehe abgeleitet und nur sie wird grundgesetzlich geschützt. Die Mutterschaft (Brutpflegeinstanz) hat keinen eigenen Wert, ausser das die Mutter diese Brutpflege übernimmt.

Einerseits die Ehe (+Vater), aus der alles ableitet wird. Andererseits die Mutter, deren einziges Vorrecht gegenüber dem Vater darin besteht, die Brutpflege zu übernehmen, die auch in der Ehe in der Regel von der Mutter getätigt wird. Die Brutpflegeinstanz wird dem Vater unterstellt (Familiengründer und Familienernährer) und eben nicht der Mutter, sie darf nur die Arbeit übernehmen und zwar gratis. Dadurch bleibt der Vater im Spiel.

Sobald sich aber andere um die Kinder kümmern, fließt das Geld wieder ungebrochen. Man denke zum Beispiel an die Pflegefamilie.

Der tiefste Glaube der Menschheit

Das Heranreifen eines Kindes, ab der befruchteten Eizelle bis zur Geburt dauert 9 Monate. Die Zeugung des Kindes allerdings ist eine Sache von Minuten oder gar Sekunden und findet beim Eintreten des Spermiums in die Eizelle statt, auch wenn niemand sagen könnte, worin sie eigentlich besteht. So dass man auf die Idee kommen könnte, dass die Zeugung einfach nur erfunden wurde, die Frage ist halt nur, warum. Beim Mann ist sie auf jeden Fall das Ende seiner organischen Aktivitäten im Bezug zur Fortpflanzung des Menschen.

Die geschlechtliche Fortpflanzung wird als das Erzeugen von Nachkommen definiert, was ja mit dem Eintreten des Spermiums abgeschlossen wird, da auf dieses ja die Erzeugung des Kindes direkt erfolgt oder dieses sogar ist.

Die größten Geister der Weltgeschichte haben darin keinerlei  Widersprüchlichkeiten erkannt, womit es als bewiesen angesehen werden kann.

Na, wer's glaubt!

Noch 'ne These

Nur eine Zelle kann ein Genom weitergeben, wobei es immer ihr eigenes Genom ist, welches sie weitergeben kann. Und nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen und sie muss bei der Weitergabe der Gene mitproduziert werden, da alle anderen Zellen schon ein Genom besitzen.

Mögliche Schlussfolgerungen:

Das heißt, dass die Reproduktion des Lebens oder die Fortpflanzung ausschließlich über die Zelle abläuft und zwar von vornherein und ausnahmslos.

Das heißt, dass es z.B. nie eine Reproduktion des Menschen gegeben hat, sondern nur die Reproduktion einer Zelle. Das es dennoch zum Menschen führt, wenn die entsprechenden Zellen sich fortpflanzen oder sich reproduzieren, liegt an etwas anderem und nicht an der Reproduktion oder Fortpflanzung.

Diametraler Gegensatz

Eine Frau benötigt für ein Kind ein Spermium, welches ihre Eizelle befruchtet, ihr ein Kind zeugt und sie

schwanger macht.

Der Mann hingegen benötigt für ein Kind einen weiblichen Organismus über ein Jahrzehnt lang, denn das Kind muss nach der Schwangerschaft und Geburt auch noch versorgt und betreut werden.

Wie vereinigt man nun diesen diametralen Gegensatz der Geschlechter?

Der biologische Sinn und Zweck des Weiblichen

Der biologische Sinn und Zweck des Weiblichen liegt in ihren reproduktiven Tätigkeiten, die Schwangerschaft, die Geburt, das Säugen und auch die Brutpflege. Auch die Eizelle hat gegenüber dem Spermium weitaus mehr zu bieten. Das Männliche wird von allen reproduktiven Belastungen befreit, sodass für ihn nurmehr der Sex übrigbleibt.

    Wie kommt es dann, dass bei den geschlechtlichen Merkmalen des Menschen die Schwangerschaft und die Säugung nicht erwähnt werden

    Wie kommt es dann, dass in der Definition der Schwangerschaft die essentielle Verbindung des Fötus mit dem weiblichen Organismus unterschlagen werden

    Wie kommt es dann, dass dem Spermium die Befruchtung der Eizelle und dem Mann das Zeugen des Kindes und die Schwängerung der Frau zugesprochen werden

    Wie kommt es dann, dass der Bereich der menschlichen Fortpflanzung dem Mann unterstellt werden (Vater, Ehe, Familie)

Widersprechende Ansichten

Erzeugen die von Mann und Frau weitergereichten Gene ein Kind in der Eizelle? Oder ist es stattdessen die Eizelle, die ein Kind zeugt, nachdem die Gene von Mann und Frau in der Eizelle eingetroffen sind?

Beide Ansichten sind gleichermassen zulässig, da man beim Eintritt des Spermiums in der Eizelle unter dem Mikroskop nicht erkennen kann, was in der Eizelle passiert.

Beide Ansichten waren den Wissenschaftlern wohlweislich bekannt, als sie sagten, dass das Spermium die Eizelle befruchtet und der Mann ein Kind zeugt, wohlwissend, dass man es zu dieser Zeit gar nicht beweisen oder auch nur belegen konnte.

Mit dieser patriachalen Sichtweise machten die damaligen Wissenschaftler den Sack zu. Denn bis heute hat sich an dieser Sichtweise nichts geändert, trotz all der neuen Beobachtungen und Erkenntnisse, die eine ganz andere Sprache sprechen.

Grundeinheit (Mutter - Kind)

Die eintretende Vaterschaft hängt vom vorherigen Geschlechtsverkehr ab, welcher im Normalfall eine Liebesbeziehung bezeugt. Der Fall eines Kuckucksvaters bedeutet gleichzeitig auch ein Betrug in der Liebesbeziehung. Wenn allerdings der Mann die Liebesbeziehung betrügt, kann er kein Kind anschleppen.

Auf seiten der Schwangeren ist das kommende Kind in beiden Fällen voll und ganz ihr Kind und wird es auch bleiben. Bei einem fremdgehenden Vater allerdings wird das Kind entäußert und der verpflichtende Unterhalt seiner Familie entzogen.

Bei einem Vater steht immer eine Frau zwischen ihm und dem Kind, bei der Mutter dagegen nicht.

Eine schwangere Frau etabliert eine eigene Familie, bei einem zeugenden Mann ist dies noch offen.

Ein verpflichtender DNA Test bei Geburt des Kindes bestätigt oder zebricht eine Familie, aber in beiden Fällen bleibt die Grundeinheit, Mutter und Kind, erhalten. Der DNA Test ist keine Heiratsklausel, sondern regelt nur die Unterhaltsverpflichtung.

Vater (Unterhalt) - Mutter (Brutpflege)

Die Grundeinheit, Mutter und Kind, sollte eigentlich um des Kindes willen kein Spielball sein (unehelich, geschieden, vaterlos, verstritten, hartz 4, wechselnde Väter etc)

Ein DNA Test regelt keine Problematik der Grundeinheit Mutter - Kind. Ein DNA Test sagt rein gar nichts über die Qualität der DNA aus.

Ist ein zeugender Mann, da er ja aktiv ein Kind zeugt und sich das auch noch beglaubigen lässt dafür verantwortlich, zumal er damit auch eine Frau mithinein zieht. Das Gesetz kennt dafür nur den Unterhalt, der für das Leben der Mutter nicht ausreicht, ausser sie heiratet den Mann. Letztlich bleibt es ersteinmal nur bei der beglaubigten Zeugung und dem Titel "Vater".

Die Gene

Die Gene sind aktuell vorhandene und verfügbare Informationen der Zelle und sind nicht erst dann von wissenschaftlichem Interesse, wenn diese Informationen an die nächste Generation weitergeben werden, was ja der Begriff "Erbinformationen" primär andeutet.

Nur die kopierten Informationen können weitergegeben werden und die nächste Generation, welche das genetische Erbe übernehmen wird, muss für die Übergabe des genetischen Erbes mitproduziert werden.

Das, was wir Vererbung nennen und sich nur auf die genetische Vererbung bezieht, ist falsch. Denn gleichzeitig und im vollem Umfang wird auch das Leben in Form einer Zelle mitvererbt. Die Eizelle ist eben nicht nur das Gefäß für das genetische Erbe der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Virus und Spermium

Das Virus trägt Erbgut in sich und pflanzt dieses auch fort, indem das Virus eine Wirtszelle befällt und lauter neue Viren zeugt, welche die Wirtszelle  produziert.

Das zeugende Moment im Virus ist sein Erbgut und die Zeugung selber ist die Injektion des Erbguts in die Wirtszelle.

Die neuen Viren werden jedoch von der Wirtzelle produziert, sodass die neuen Viren komplett aus dem molekularen Material der Wirtszelle bestehen.

Das Spermium tut bei der geschlechtlichen Fortpflanzung allerdings nichts anderes als das Virus. Und dem Spermium wird nichts anderes nachgesagt, als dem Virus. Die Eizelle tut nichts anderes, als die Wirtszelle beim Virus.

Die geschlechtliche Fortpflanzung konzentriert sich auf die Aktivitäten des Spermiums und realisiert nicht  im Entferntesten, das man das Spermium durch einen Virus ersetzten kann. Spermium und Eizelle sind nicht miteinander vergleichbar, aber das Spermium ist kaum von einem Virus zu unterscheiden.

Die Idee, dass die lebenden Organismen bloß die Vehikel des in ihm befindlichen Genoms seien und vom Genom dafür konstruiert werden, ist insofern falsch, als das das Genom (siehe Virus, siehe Spermium) von vornherein eine Wirtszelle benötigt, die ein lebender Organismus ist. Das Genom erobert sich stattdessen die lebenden Organismen um seiner Zwecke willen. Ob man damit dem Leben allerdings gerecht wird, ist wohlweislich anzuzweifeln.

Nutznießer

Die Gene von Mann und Frau werden der Eizelle übergeben. Doch wer wird daraus den neuen Organismus erschaffen? Die Eizelle oder stattdessen die in ihr befindlichen Gene?

Die Frage ist eigentlich ganz leicht zu beantworten, denn es hat seinen guten Grund, dass die Gene von Mann und Frau einer Zelle übergeben werden, die zudem kein Abkömmling der von Mann und Frau weitergegebenen Gene ist.

Es ist dabei gar nicht mal die Frau, die den neuen Organismus erschafft, sondern es ist die Eizelle, die allerdings eine Zelle des weiblichen Organismus ist. Das Spermium und sein genetischer Inhalt sind lediglich die Nutznießer der Eizelle.

Widersinn

Jeder lebende Organismus ist in der Lage, eine Zelle herzustellen, aus der dann in Folge ein neuer Organismus entstehen wird. Die Annahme jedoch, dass in dieser spezifischen Zelle eben nicht jene Kräfte innewohnen, aus denen heraus ein neuer Organismus werden wůrde, ist widersinnig. Die einzige Frage wäre stattdessen diejenige, ob die in dieser Zelle für diesen Zweck innewohnenden Kräfte vollständig sind. Statt aber dieser Frage nachzugehen und entsprechendes zu erforschen, wird der Mythos des befruchtenden Spermiums erzeugt, welcher die Eizelle ein für allemal zu einer Dotterkugel degradiert.

Axel Meyer's Definition

Bezug:

http://erkenntnisethik.blogspot.de/2015/10/axel-meyer-adams-apfel-und-evas-erbe_29.html?m=1

Axel Meyer sagte, dass die Bezeichnung des Geschlechts sich letztendlich an der Größe der Keimzellen festmacht. Die geschlechtliche Fortpflanzung all der verschiedenen Organismen basiert auf zwei verschieden grosse Keimzellen.

Das sind zwei definierte Aussagen (Prämissen):

1) Es müssen Zellen sein und nicht nur ihr gentischer Inhalt.

2) Eine Zelle ist dabei definitiv größer als die andere Zelle.

Die Grundaussage im Bezug zur geschlechtlichen Fortpflanzung verweißt auf einen klaren Unterschied hin (Größe der Keimzellen).

Ist es dann nicht logisch zwingend, den Begriff geschlechtlich Fortpflanzung aufzugeben, da dieser von einer Gemeinsamkeit ausgeht.

Grundlage des Lebens

Die hochdifferenzierte Struktur der variabelen Nutzung des Genoms erfolgt allein durch die Inhalte des Zytoplasmas, dessen Informationen allerdings im Genom gespeichert sind. Die genetischen Informationen selber liegen im Genom jedoch völlig beziehungslos untereinander vor. Selbst die grundlegende Nutzung des Genoms benötigt schon Inhalte des Zytoplasmas, die schon vorhanden sein müssen, ehe das Genom zum ersten Mal wirkt. Erst mithilfe der Inhalte des Zytoplasmas kann das Genom überhaupt genutzt werden und jegliche Beziehung von Genen zueinander bedarf der Inhalte des Zytoplasmas. Das Zytoplasma ist der Ort jeglicher Lebensvorgänge einer Zelle, sprich es ist die Grundlage des Lebens schlechthin, zu der dann auch das Genom essentiell mit dazu gehört.

Es ist die Zelle, sprich das Zytoplasma der Zelle, die ihr Genom aktiv repliziert oder ihre eigenen Gene für die geschlechtliche Fortpflanzung komplett verarbeitet. Die Fortpflanzung des Menschen wird über je einzelne Zellen vermittelt und die Gegenwart des Zytoplasmas der beteiligten Zellen ist durchgehend vonnöten. Die Eizelle als Ort der Aufnahme des genetischen Erbes der Eltern ist, was das genetische Erbe angeht, zytoplasmatisch vorgefertigt und stammt aus dem weiblichen Organismus. Und dieses nicht geschlechtliche Zytoplasma der Eizelle ist für die geschlechtliche Fortpflanzung absolut notwendig. Alles, was mit der vermeintlichen und willkürlich behaupteten Befruchtung, Zeugung und Schwängerung zu tun hat, steckt im Zytoplasma der Eizelle und zwar vor dem Eintreffen des Spermiums.

Das Genom speichert alle Informationen zentral und sichert so das Leben der Zelle längerfristig. Doch das millisekündlich vorhandene Leben einer Zelle ist das je aktuelle und kurzfristige Zytoplasma. Und es ist das Zytoplasma als Ganzes, dass auf ihre wechselnde Lebensbedingungen selber reagiert und nicht erst das Genom fragen muss. Das Zytoplasma liest das passende Gen selber ab, als Reaktion auf wechselnde Lebensbedingungen, anstatt das sie das Genom nach dem Ort des Gens fragen muss. Sprich, das Genom ist keine aktive und autonome Steurungszentrale der Zelle, sondern wird stattdessen vom Zytoplasma als solches benutzt. Das Genom ist ein essentieller Bestandteil der Zelle, so wie es das Zytoplasma ist. Lebensspraktisch gesehen ist die Zelle mit ihren Inhalten eine untrennbare Einheit des Lebens. Die Gewichtung des Genoms rührt allein aus unseren vordergründigen Interessen her und hat mit dem Leben selber nichts zu tun.

Die geschlechtliche Fortpflanzung soll tatsächlich neue Lebewesen erzeugen, was insofern völliger Blödsinn ist, da dies auch schon ein Bakterium kann und fortlaufend tut. Dafür wird die geschlechtliche Fortpflanzung bestimmt nicht benötigt und ist deswegen auch nicht entwickelt worden. Die geschlechtliche Fortpflanzung erzeugt auch keine Eltern, denn man siehe, dass Stubenfliegenkinder keine Eltern haben. Eltern werden allein für die darauf folgende Brutpflege benötigt und das ist die Mutter. Die Annahme des Mannes, dass stattdessen die Herkunft der Gene die Eltern etabliert, ist eine höchst kreative Erfindung des Mannes, da dies nur mit dem Vater zu tun hat und keinerlei Bedeutung für die Mutter zeitigt. Die Kuckucke sind da übrigens weitaus cleverer. Sie erzeugen mit ihrer eigenen Fortpflanzung fremde Eltern, die ihre Eier ausbrüten und ihre Brut füttern. Nein, die geschlechtliche Fortpflanzung zeugt weder neue Wesen noch zeugt sie Eltern. Die geschlechtliche Fortpflanzung konstruiert stattdessen genetische Variationen, nicht mehr und nicht weniger.

Der Wechsel von den elterlichen Organismen zu dem kindlichen Organismus ist ein Vorgang der sukzessiven Übergange, bei der es keinen schlagartigen Wechsel zum neuen Wesen gibt, wie er bei der Befruchtung der Eizelle und der Zeugung des Kindes fälschlich beschrieben wird. Es gibt keine augenblickliche Befruchtung oder Zeugung. Und wenn man eine Phase in den Übergängen findet, die man dennoch gerne mit Befruchtung oder Zeugung bezeichnen möchte, ist es doch nur einer der vielen Übergange von einem zum anderen, der innerhalb der Reproduktion des Menschen keine besondere Bedeutung hat.

Mein Kind (Leihmutterschaft)

Es ist übrigens mein Kind, mit dem die Frau da schwanger ist. Sie wird mein Kind gebären und die Mutter meines Kindes sein. Sie wird auch die Brutpflege für das Kind übernehmen. Diese Frau wird allerdings beileibe nicht "Leihmutter" genannt. Leihmütter werden bezahlt und sie übernehmen auch keine nachträglichen oder zusätzlichen Arbeiten. Leihmütter sind gekaufte oder bezahlte Mütter. Aber die Frau, die mit meinem Kind schwanger ist, es gebären wird und die Brutpflege für mein Kind übernimmt, ist einfach nur die Mutter meines Kindes, eine kostenfreie Mutter. In einer Welt, wo alles seinen Preis hat, sticht die Mutter meines Kindes wohltuend heraus.

Väter regen sich gerne darüber auf, dass sie Zahlväter sind, wenn sie nicht mehr von der Mutter ihres Kindes profitieren. Von wegen Eigentum verpflichtet. Das sich die Mutter um ihr Kind kümmert gilt ihnen wohl nichts. Was geht mich eigentlich mein Kind an?

Eine kostenfreie Mutter sollte eigentlich anerkannt werden und einen hohen Status genießen! Doch in unserer Kultur gibt es keine "kostenfreie oder unbezahlte Mutter". Ganz im Gegenteil darf sie sich nichts zu Schulden kommen lassen, was bei ihrer gesellschaftlich wohlwollend zuerkannten Stellung schwer einzuhalten ist. Da ist sich unsere Kultur auch ganz sicher. Es nützt ihr auch nichts, dass sie dies seit Beginn der Menschheit durchgehend getan hat, übrigens das älteste Gewerbe der Menschheit. So what?

Information - verarbeitendes System

Eine Information ist nur dann als Information nutzbar, wenn das dazu passende Verarbeitungssystem existiert und auch zugegen ist. Die Existenz der Information hängt komplett an der Existenz des Verarbeitungssystems. Bei der Reproduktion (Fortpflanzung) muss beides übertragen werden. Und beides wurde evolutiv entwickelt. Die Informationen sind konkreter Natur, dass Verarbeitungssystem ist allgemeiner Natur. Das Verarbeitungssystem hat Rückwirkungen auf die Informationen (Epigenetik u.ä), sprich das Verarbeitungssystem ist variabel. Und hier findet auch der Stoffwechsel statt.

Voraussetzungen

Es gibt doch die Geschlechter (Mann und Frau), oder nicht?

Es gibt doch die männliche Keimzelle (Spermium) und die weibliche Keimzelle (Eizelle), die sich miteinander vereinigen, oder nicht?

Es gibt doch den männlichen haploiden Chromosomensatz und den weiblichen haploiden Chromosomensatz, die sich in der Eizelle zu einem diploiden Genom verbinden, oder nicht?

Was also soll dann an der geschlechtlichen Fortpflanzung falsch sein?

Sind die obigen Feststellungen denn überhaupt vollständig? Was genau wird denn fortgepflanzt? Der Mensch, die Keimzellen oder ihr genetischer Inhalt? Und welcher Effekt stellt sich denn genau durch die Fortpflanzung ein? Und wann ist die Fortpflanzung beendet oder abgeschlossen? Was ist z.B. mit der Schwangerschaft der Frau? Gehört sie mit zu der Fortpflanzung? Und wenn ja, ist diese dann auch geschlechtlich? Und wenn sie nicht zur Fortpflanzung gehört, weil sie ja nicht geschlechtlich ist, wozu gehört sie denn dann? Die geschlechtliche Fortpflanzung wird so beschrieben, dass die Eizelle vom Spermium befruchtet wird und das das Spermium der Same sei. Und, stimmt das denn? Zeugt der Mann das Kind? Oder zeugen der Mann und die Frau zusammen das Kind? Wird denn überhaupt ein Kind gezeugt? Kann man ein Kind zeugen? Wie sieht denn die Eizelle aus, wenn das Kind just eben gezeugt wurde oder wie sollte sie dann aussehen?

Jede Zelle des menschlichen Organismus enthält ein diploides Genom und die befruchtete Eizelle enthält ein quantitativ und qualitativ gleichwertiges diploides Genom durch die Vereinigung von Spermium und Eizelle. Das diploide Genom in einer Zelle des menschlichen Organismus zeugt allerdings nicht, aber in der befruchteten Eizelle soll sie dies genau tun, was aber eben nicht am diploiden Genom als solchem liegen kann. Um den Zeugungsbegriff zu retten, könnte man natürlich behaupten, dass das Protein von dem dazu gehörigem Gen gezeugt wird, nur dann ist eh alles Zeugung, von wem oder was auch immer.

Erfundene Begriffe

Das Eindringen des Spermiums in die Eizelle wird Befruchtung und Zeugung genannt, wohlwissend, das es dafür keinerlei Beobachtungen gibt. Kein Wissenschaftler kennt befruchtende oder zeugende Vorgänge. Beim Eindringen des Spermiums in die Eizelle finden zwei unbekannte Vorgänge statt, die man mit X und Y bezeichnet, wofür sich allerdings Befruchtung und Zeugung eingebürgert haben. Doch nach wie vor sind diese Vorgänge unbekannt. Es ist nicht einmal bekannt, ob die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung diese Vorgänge fordert oder ob die geschlechtliche Fortpflanzung auch ohne diese Vorgänge funktioniert. Kein Wissenschaftler hat sich je die Aufgabe gestellt, die Befruchtung und Zeugung in irgendeiner Form nachzuweisen.

Die besondere Stellung der Eizelle

Jede Zelle des menschlichen Organismus trägt in sich ein diploides Genom, welches auch in der befruchteten Eizelle vorhanden war.

Doch nur aus der Eizelle entsteht ein neuer Organismus. Da in allen Zellen das gleiche Genom steckt, aber nur aus der Eizelle ein neuer Organismus entsteht, ist diese Differenz nicht im Genom selber zu finden, sondern in einer spezifischen zytoplasmatischen Besonderheit der Eizelle.

Es ist die Eizelle, die aus dem genetischen Inhalt ihrer selbst den Weg zum neuen Organismus einschlägt.

Die für die Fortpflanzung erstellten Genome benötigen die Eizelle, damit aus ihnen ein neuer Organismus werden kann.

Der Faktor, der zu den Vorgängen der sogenannten Befruchtung und Zeugung führt, steckt von vornherein im Zytoplasma der Eizelle.

Verführerische Logik (Intelligenztest)

Das Spermium tritt pro Kind zwar nur einmal auf, doch ohne sein Auftreten würde es kein neues Leben geben. Diese Negation ist die einzige Begründung und Erklärung für die einseitige Befruchtung und Zeugung seitens des Spermiums. Die simple Einsicht, dass die zugrundeliegende geschlechtliche Fortpflanzung dieser Erkenntnis direkt und unmißverständlich widerspricht, wird geflissentlicht verweigert. Stattdessen wird in Folge sogar der weibliche Organismus negiert. Die Definition der Schwangerschaft verweißt auf die Entwicklung der befruchteten Eizelle zum Kind im weiblichen Organismus, aber nicht auf die essentielle Verbindung des sich entwickelnden Lebens mit dem weiblichen Organismus. Die Schwangerschaft und die Säugung sind keine geschlechtlichen Merkmale des weiblichen Organismus.

In dieser Logik ist es nicht weiter schwierig, die gesamte weibliche Leistung im Bezug zum Kind als Dienstleistung am Spermium zu degradieren. Das es dabei gar nicht um das Spermium geht, sondern um den Mann, ist ja das verführerische an dieser weltweit anerkannten Logik.

Der willkürlich behauptete Vorgang der Befruchtung und Zeugung wurde wissenschaftlich nie untermauert und kein Wissenschaftler kann den gemeinten Vorgang in irgendeiner Form beschreiben. Die Begriffe Befruchtung und Zeugung sind keine wissenschaftlichen Begriffe.

Die substantielle Aktualität des Lebens

Das Genom sichert das Leben in der langfristigen Form als ständig verfügbares Gebrauchsmolekül der Zelle. Doch das Leben ist jeweilig nur in einer aktuellen Form gegeben und diese Aktualität des Lebens wird vom Zytoplasma der Zelle repräsentiert. Diese Aktualität der Zelle wird bei der Reproduktion (Fortpflanzung) der Zelle notwendigerweise mitübertragen. Das Leben ist die fortlaufende Realisierung und Aktualisierung der genetischen Information, welche darüber hinaus für die genetischen Vorgänge selber eine unabdingbare Voraussetzung ist.

Die zelluläre Einzelanfertigung

Bei der Übertragung (Vererbung) des Genoms wird grundsätzlich auch der aktuelle Qualitätsstatus der Zelle mit übertragen, da die Reproduktion (Fortpflanzung) nur von einer Zelle ausgeführt werden kann. Die Reproduktion einer Zelle (Zellteilung) und die Übertragung des Genoms ist ein gemeinsamer Vorgang.

Die Qualität der Eizelle dagegen ist eine zusätzlich überhöhte und spezifische Qualität. Die Eizelle ist eine qualitative Sonderzelle, eine organische Einzelanfertigung. Die Eizelle ist die Schlüsselstelle und die Schnittstelle innerhalb der Reproduktion des Menschen.

Der Anfangsstatus des neuen Lebens (Embryo) wird von den zytoplasmatischen Inhalten der Eizelle entwickelt. Die Eizelle trägt das Leben in das neue Leben hinüber.

Wahrheit, nichts als die Wahrheit

Das Spermium schafft es gerade mal soeben, eine einzelne Eizelle zu befruchten. Der Mann allerdings zeugt ein Kind, auch wenn er bei der Befruchtung der Eizelle schon gar nicht mehr dabei ist. Aber der Mann ist ja auch bei der folgenden Entwicklung der befruchteten Eizelle zum Säugling nicht zugegen. Selbst dann, wenn der Mann zum Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle nicht mehr unter den Lebenden weilt, tut das der Zeugung keinen Abbruch. Wie das?

Eingeschränkte Reproduktion (Fortpflanzung)

Bei dem Vorgang der Reproduktion (Fortpflanzung), welcher ausschließlich bei einer Zelle stattfindet, wird der gesamte Zellcharakter weitergegeben und nicht nur der genetische Inhalt der Zelle, da bei der Reproduktion (Fortpflanzung) einer Zelle eine weitere Zelle entsteht. Die Reproduktion (Fortpflanzung) reicht nur bis zur nächsten Zelle.

Wissenschaftliches Lügenmärchen

Aufgrund der schlichten Notwendigkeit der Produktion vieler Zellen für die Entstehung des menschlichen Organismus wird die erste Zelle als Befruchtetes und Gezeugtes erkannt.

Diese erste Zelle erhält andere Bezeichnungen (befruchtete Eizelle, Zygote, ungeborenes Leben)

Und diese erste Zelle entsteht zu dem Zeitpunkt, wenn sich die zwei Keimzellen vereinigen. Nach 24 Stunden teilt sich allerdings diese erste Zelle.

Die zeugenden Zellen, Eizelle und Spermium, werden Keimzellen genannt und das Spermium erhält die Bezeichnung Same, dem die befruchtende und zeugende Tätigkeit zuerkannt wird.

Als diese Begriffe erfunden und gesetzt wurden, wußte man von nichts Bescheid. Heute, wo man sehr gut Bescheid weiß, hat sich an diesen Begrifflichkeiten nichts verändert, obwohl die Wissenschaft heute sehr genau weiß, dass rein gar nichts daran stimmt.

Wenn man dennoch weiterhin von Befruchtung und Zeugung reden will, dann ist es die Eizelle, die die notwendigen biochemischen Aktivitäten für die Erstellung des Embryos vollführt, wofür die Eizelle fünf Tage benötigt.

Belegende Webseiten:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-3734-2005-10-27.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neues-verfahren-stammzellen-ohne-tote-embryos-a-330622.html

http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/Entwicklungskontrollgene/Entwicklungskontrollgene.html

http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/maternale-gene/41377

http://m.aerzteblatt.de/print/38271.htm

Diese fünf Seiten belegen klar, dass das Spermium nicht in der Lage ist, die Eizelle zu befruchten oder ein Kind zu zeugen.

Die Aktionen der Eizelle beim Eintritt des Spermiums

Befruchtungshügel

Plasmogamie

Phagozytose

Die Aktionen der Eizelle zur Absicherung der Befruchtung

Depolarisation der Eizellmembran

Kortikale Degranulation (kortikale Reaktion)

Die Aktionen der Eizelle zur genetischen Funktionstüchtigkeit des vom Spermium gelieferten Genoms

Dekondensation des vom Spermium gelieferten Genoms

Austausch der Protamine durch Histone

Epigenetische Reprogrammierung

Die Aktionen der Eizelle vor Beginn der Embryogenese

Maternale Effekte (alleinige Direktiven)

Maternal embryonale Transition (Die von Mann und Frau vererbten Genome wirken erst ab dem 4-8 Zellstadium des Embryos)

Notwendigkeit (plus/minus)

Das eine Eizelle von einem 85 Tausend mal kleinerem Spermium befruchtet wird, stellt fest, dass der befruchtende Faktor des Spermiums echt klein sein muss, eben 85 tausend mal kleiner als die Eizelle. Kein Wissenschaftler kann allerdings über den befruchtenden Faktor des Spermiums irgendetwas aussagen und es war auch nie ein Thema der Forschung. Man wußte stattdessen von Beginn an, dass die Eizelle diesen befruchtenden Faktor nicht selber mitbringen kann. Denn dann wäre das Spermium nicht notwendig. Die Notwendigkeit des Spermiums ist der simple Beweis, dass das Spermium befruchtet. Die schiere Notwendigkeit der Eizelle allerdings führt zu keiner wissenschaftlichen Aussage von Bedeutung und zwar bis heute nicht. Dabei ist die Eizelle in allen Bezügen weitaus reicher ausgestattet als das Spermium und sie führt die weiteren Entwicklungen durch.

Die Eizelle wird als schlicht gegebenes gesetzt und darauf hin die Notwendigkeit des Spermiums erkannt. Die Eizelle kann nichts für sich in Anspruch nehmen, denn die unabdingbare Notwendigkeit des Spermiums wird dem entgegengesetzt. Die geschlechtliche Fortpflanzung, die vorab beide Geschlechter (Keimzellen) als zueinander notwendiges setzt, erkennt keine Keimzelle als entgegengesetztes zur anderen Keimzelle, womit die einseitigen Formulierungen wie "das Spermium befruchtet die Eizelle" oder "der Mann zeugt ein Kind" nicht zu der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung zugelassen werden. Entweder ist die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung falsch oder halt ihre Beschreibung.

Der patriachale Erfolg

Die befruchtete Eizelle wird von zwei einzelnen Zellen gebildet. Die Folgen, die die befruchteten Eizelle auslöst, betrifft allein den weiblichen Organismus.

Der Mann gibt seine Fortpflanzung an ein Spermium ab und das Spermium dann an die Eizelle, dessen Folgen allein die Frau übernimmt und dazu noch kostenlos.

Der Mann entledigt sich seiner Fortpflanzung und bürdet es der Frau auf.

Es ist bar jeder ethischen Qualität, dass sich der Mann dafür auch noch eine ausführliche Urkunde ausstellt, in der von Same, Befruchtung, Zeugung und Vaterschaft gesprochen wird. Die auf dieser Urkunde gründende Ehe und Familie hat einen grundgesetzlichen geschützten Status. Die einzige Verpflichtung ist der Unterhalt, der sich nach seinem Einkommen richtet.

Und? Ist es so?

Minimalste Definitionen

Die Definition der Geschlechter wird vom Mann abgeleitet, ebenso die Definition der geschlechtlichen Fortpflanzung. In beiden Definitionen sind die Kriterien für die Definition minimal. Im Bezug zu den Geschlechtern ist das Genitale das Kriterium und im Bezug zur geschlechtlichen Fortpflanzung ist es das Genetische. Entsprechend dieser beiden Definitionen wird das Weibliche in beiden Fällen nicht erfasst. Doch es stört niemanden und es fällt auch niemanden auf. Ist das nicht komisch? Schließlich kennt jeder Mensch seit frühester Steinzeit die weiblichen Kriterien, ohne die kein Mensch existieren würde. Es ist wirklich und wahrhaft komisch.

Eine schwerwiegende Fragestellung

Die Schwangerschaft, die Geburt, die Säugung und die Brutpflege, die allesamt weibliche Aktivitäten sind, stehen der geschlechtlichen Fortpflanzung gegenüber, deren Thema die Erstellung der befruchteten Eizelle ist, welche vor dem Eintreten der Schwangerschaft erfolgt.

Welches Verhältnis hat nun aber die geschlechtliche Fortpflanzung auf der einen Seite zu den Aktivitäten der Schwangerschaft, der Geburt, der Säugung und der Brutpflege auf der anderen Seite?

Die Schwangerschaft und die weiteren Aktivitäten sind hinreichend determinierte Folgeerscheinungen der geschlechtlichen Fortpflanzung, weil in der befruchteten Eizelle der Mensch schon vorgefertigt vorliegt, denn es passiert nichts anderes mehr als was im Genom der befruchteten Eizelle schon steht.

Die Schwangerschaft und die folgenden Aktivitäten werden nicht als eine Eigenleistung bewertet und fällt, ohne jedoch explizit darauf hinzuweisen, unter die geschlechtliche Fortpflanzung. Die Aussage jedoch, dass der Mann eine Frau schwängert, greift genau auf diese Unterschwelligkeit zurück.

Die Theorie der geschlechtliche Fortpflanzung nimmt die folgenden Leistungen nicht einmal thematisch auf, gilt aber dennoch als vollständige Theorie über die biologische Reproduktion des Menschen. Die Beschreibung der Vorgänge der geschlechtlichen Fortpflanzung widerspricht jedoch grundsätzlich dem Grundgedanken der geschlechtlichen Fortpflanzung, welcher auf das Gemeinsame und Gleichwertige der Geschlechter verweißt.

Stattdessen befruchtet das Spermium, jener väterliche Same die Eizelle, was gleichzeitig auch die Zeugung des Kindes ist, womit die Reproduktion des Menschen zu ihrem Abschluss kommt.

Von sauschwierig bis saudumm

Da die Erbinformationen weiter gegeben werden, ist die Fragestellung schon erlaubt, an wen oder was die Eizelle ihre Gene eigentlich weiter gibt? Eine sauschwierige Frage, da die Eizelle ihre Gene ja nicht weitergibt. Beim Spermium liegt die Sache dagegen komplett anders. Da ist die Frage schon saudumm zu nennen, an wen oder was das Spermium seine Gene weitergibt.

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung orientiert sich am Spermium, weil allein dort die Sachlage klar scheint. Würden sich die theoretischen Erwägungen an der Eizelle orientieren, hätten wir bis heute keine anerkannte Theorie.

Grundfalsche Aussage

Die Gene (Erbinformationen) werden bei der Zellteilung weiter gegeben.

Diese Aussage ist jedoch grundfalsch, denn alle Bestandteile einer Zelle werden weiter gegeben, wenn sich eine Zelle teilt oder eine neue Zelle entsteht.

Das Genom ist ein essentieller Bestandteil einer Zelle, so wie alle anderen Bestandteile der Zelle essentieller Natur sind.

Es gibt also keinen Grund, an die Weitergabe der Gene zu erinnern und somit auch keinen Grund, daraus eine eigene Theorie der Fortpflanzung und der Vererbung abzuleiten.

Zeugen und initiieren

Der Vorgang der Zeugung erstellt nichts Menschliches und stellt auch keine Initiation zum Menschlichen dar. Der Begriff Zeugung ist eine reine Erfindung und Vorstellung.

Im Leben hängt eh alles irgendwie zusammen, sodass jeder Vorgang auch eine Initiation zum nächsten Vorgang mit beinhaltet, insofern wird ständig gezeugt und initiiert.

Der Begriff der Zeugung eines Kindes nimmt tausenderlei nicht bekannte oder erkannte Initiationen einfach vorweg.

Das schlichte Nicht - Wissen wird in eine höchst positive Vorstellung umgewandelt. Bis heute weiß niemand, was bei einer Zeugung passiert.

Die Befruchtung der Eizelle und das Zeugen eines Kindes sind erfundene Vorstellungen, die mit keiner bekannten Tatsache in Verbindung zu bringen sind. Es wurde auch nie der Versuch unternommen, die Befruchtung und die Zeugung zu verifizieren oder zu untermauern.

Zeugung

Bei der Zeugung eines Menschen liegt der Mensch lediglich als DNA - Molekül vor. Das DNA - Molekül hat alle Eigenschaften des Menschen vorab und passt somit in eine Zelle (befr. Eizelle).

Ein genialer Schachzug. Hut ab...

Das Virus und der Mensch

Die Viren tragen Erbmaterial, pflanzen sich fort und zeugen neue Viren.

Die Menschen tragen Erbmaterial, pflanzen sich fort und zeugen neue Menschen.

Das Virus benötigt für seine Fortpflanzung eine Wirtszelle, so wie der Mensch für seine Fortpflanzung eine Eizelle benötigt.

Gene werden gar nicht vererbt

Einem existierenden Organismus können keine Gene vererbt werden, da er diese ja schon hat. Stattdessen wird der Organismus von den zu vererbenden Genen erzeugt.

Der Vorgang der Vererbung findet zu einem Zeitpunkt statt, wo es keinen Organismus gibt, der das Erbe in Empfang nehmen könnte. Dieser Organismus muss noch erzeugt werden. Der Abschluss der Vererbung der Gene ist gleichzeitig auch die Erzeugung dieses neuen Organismus, der dann allerdings keine Gene mehr in Empfang nehmen kann, da er diese ja schon hat.

Wenn man jedoch obiges auf die Eizelle bezieht, sieht die Sache wieder ganz anders aus. Denn die Eizelle als zellulärer Organismus hat ein Teil der Gene und erhält den anderen Teil vom Spermium. Doch leider gilt die Eizelle nicht als jener Organismus, an dem die Gene vererbt werden, obwohl die Eizelle als Einziges die Gene in Empfang nimmt.

Die Gene erzeugen den neuen Organismus und können dieses nur in der Eizelle tun. Da ist schon mal die Frage erlaubt, welche Rolle die Eizelle dabei spielt. Die Gene für sich alleine können nur Viren erzeugen und somit fungiert die Eizelle als Wirtszelle der zeugende Gene, da diese ja sogar einen Organismus erzeugen und keinen Virus. Die Wirtszelle produziert allerdings die neuen Viren und nicht die Gene. Und so ist es die Eizelle, die den neuen Organismus produziert und nicht die zeugenden Gene. Da muss man mal die Frage stellen können, was der Begriff Zeugung eigentlich noch bedeuten soll.

Tendeziöser Begriff

Es gibt zwei elementare und essentielle Vorgänge im Bezug zum Genom, einmal die Vererbung des Genoms und zum zweiten die Realisierung der Informationen des Genoms in der Zelle.

Die Realisierung der Informationen des Genoms ist allerdings die schlichte Grundlage von Allem, denn dadurch entsteht das Leben und damit wird erst die Vererbung des Genoms zum wichtigem Vorgang innerhalb des Lebens.

Der Begriff Erbinformation überspringt leichtfertig jene Phase des Genoms, wo die genetischen Informationen realisiert werden.

Kann man die Grundlage von Allem (Realisation der genetischen Information in der Zelle) im Bezug zum Genom verschweigen und stattdessen das Genom Erbinformation nennen?

Unvollständigkeit der Gene

Der Vater gibt seinem Sohn bei seiner Zeugung lebenswichtige Gene nicht weiter und man fragt sich, wieso gerade der zeugende Vater sich dieses erlauben kann.

Diese Frage erübrigt sich allerdings, weil dieser Umstand gar nicht erkannt wird und somit auch kein Bestandteil in der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ist.

Das lebensnotwendige X Chromosom wird bei der Zeugung eines Sohnes ausschließlich von der Mutter weiter gegeben.

Der Vater gibt seinem Sohn lebenswichtige Gene nicht weiter, vererbt aber dennoch seinem Sohn die eine oder andere Eigenschaft seiner selbst.

Die Weitergabe der Gene ist zwar unzweifelhaft gegeben, aber welche Bedeutung hat die genetische Vererbung, wenn der Mann lebenswichtige Gene nicht weiter geben muss, wenn er einen Sohn zeugt. Auf der genetischen, zellulären, organischen und menschlichen Ebene ist der weibliche Organismus grundlegender Natur, sodass für die vorherrschende Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung nichts mehr übrigbleibt, um als bevorzugte Theorie über die Reproduktion des Menschen gelten zu können.

Der weibliche Organismus (Frau) wird im Zusammenhang mit der Fortpflanzung auf allen für den Menschen erkennbaren Ebenen verleugnet und negiert, was allerdings völlig unbewußt passiert.

Zellentstehung

(1) Die Gene werden dann und nur dann vererbt, wenn eine neue Zelle entsteht, welche natürlich auch die entsprechenden Gene benötigt, sodass die Entstehung der Zelle die genetische Vererbung komplett miteinschließt. Eine Zelle entsteht aus einer Zelle und sie ist eine qualitative Kopie ihrer Mutterzelle in all ihren Bestandteilen, welche weit über ihre genetische Ausstattung hinausgeht. Es werden also nicht nur die Gene vererbt, sondern die Zelle als Gesamtes.

(2) Wer oder was benötigt eigentlich die Gene und wofür werden sie benötigt?

Bei der Untersuchung dieser Fragestellung kommt man einfach über eine einzelne Zelle nicht hinaus. Einzig und allein eine Zelle benötigt die Gene und nur eine Zelle kann mit den Genen irgendetwas anfangen, denn die genetischen Informationen beziehen sich samt und sonders auf Moleküle, die von und in der Zelle hergestellt werden und nur dort hergestellt werden können. Diese Moleküle betreiben jeglichen Lebensvorgang, einschließlich der Genetischen.

Einsichten

Wenn der Mann das komplette Genom liefern würde und die Frau nur die Eizelle, dann klärte sich das Verhältnis unter den Geschlechtern völlig zwanglos, weil alles sauber getrennt vorliegt.

Ungetrübter Androzentrismus

Im Index von Axel Meyer (Adams Apfel und Evas Erbe) fehlen die Einträge "Stoffwechsel, Enzyme, Histone, Protamine". Das gesamte Zelluläre ist bei Axel Meyer genetisch bedingt, also thematisch uninteressant. Er interessiert sich für den Endzustand und ihre genetische Bedingtheit. Wobei er klare genetische Fehler komplett akzeptiert, weil sie definitionsgemäß Bestandteile der Evolution sind. Gerade gentische Fehler zeigen ja die einseitige genetische Bedingtheit. Die aufweichenden Bedingungen des "alternativen Spleißens" oder der "Epigenetik" bezüglich der genetischen Bedingtheit fachen seine reduktionistischen Bemühungen sogar noch an. Er ist das ständige Opfer seiner eigene bisherigen Bemühungen. Das er übersieht, dass das essentielle X Chromosom beim Sohn nicht vom Vater kommt, ist in seiner Thematik völlig belanglos. Sein Argument bezüglich der weiblichen Investition in die Fortpflanzung soll das geschlechtliche Verhalten der Frau erklären und eben nicht auf ein männliches Verhalten der kulturellen oder gesellschaftlichen Verantwortung verweißen, die ja von der Genetik her durchaus zulässig wäre. Seine Buchumschlag - Frage, warum Frauen anders sind als Männer verrät, dass er nicht einmal das grundsätzliche der Geschlechter einordnen kann. Just bei Frauen nachzufragen, warum sie anders sind als Männer ist falsch gestellt, da man die Antwort ja schon größtenteils kennt, basierend auf der Investition der Frau im Bezug zur Fortpflanzung. Und da man diegleiche Frage nicht andersherum stellt, sprich warum sind Männer anders als Frauen, sucht man dafür auch nach keiner Antwort. Das ist ein ungetrübter Androzentrismus im Jahre 2014/2015.

Allmächtiges Y Chromosom

Das X Chromosom ist für beide Geschlechter von existentieller Bedeutung, stammt aber gerade beim männlichen Geschlecht allein von der Mutter ab. Bei der Zeugung eines Jungen werden alle Gene, die sich auf dem X Chromosom befinden, nicht vom Vater an seinen Sohn vererbt, da das Spermium für die männliche Entwicklung des Embros ein Y Chromosom liefert. Auf der weiblichen Seite dagegen spielt das Y Chromosom gar keine Rolle, da Frauen grundsätzlich zwei X Chromosome haben.

Die männliche Entwicklung wird erst in der 7. Woche vom SRY - Gen initiiert, welches sich auf dem Y - Chromosom befindet. Doch welches Gen initiiert eigentlich die weibliche Entwicklung? Falls es je eine Initiation derselben gibt.

Die wissenschaftliche These dazu lautet, dass wenn das Y - Chromosom fehlt wird aus dem Embryo ein Mädchen!

Heißt dies etwa, dass die weibliche Entwicklung von einem fehlenden Chromosom aktiv initiiert wird? Der weibliche Entwicklungsweg benötigt für seine Initiation ganz bestimmte Gene, dessen einzige Eigenschaft es ist, nicht da zu sein?

Das Spermium bestimmt das Geschlecht, weil es ein X oder ein Y Chromosom enthält. Das zu einer geschlechtlichen Entwicklung das X Chromosom der Eizelle zwingend mit dazu gehört ist selbstredend, wird also verschwiegen. Und das zu einer männlichen Entwicklung das X Chromosom der Eizelle auch das einzige X Chromosom ist, das vorhanden ist, ist wiederum selbstredend, wird also wiederum verschwiegen.

Viele Gene des X Chromosoms sind für die Menschen beider Geschlechter essentieller Natur und die Eizelle, welche grundsätzlich das X Chromosom liefert, ermöglicht es überhaupt, dass ein Mensch entsteht und das dieser Mensch weiblich oder männlich sein kann, was besonders dann der Fall ist, wenn das Spermium ein Y - Chromosom liefert.

Man sollte also gerade in der Wissenschaft nichts totschweigen, ausser man will von vornherein nur bestimmte Thesen gelten lassen wollen.

Die Auflösung des Vererbungsgedankens

Kann man im Bezug zu der genetischen Vererbung in der geschlechtlichen Fortpflanzung den Passus der individuellen Vererbung hinreichend belegen? Jedes Spermium und jede Eizelle sind genetisch einzigartig, was nicht für eine individuelle Vererbung spricht. Und es tuen sich immer zwei Keimzellen zusammen. Die geschlechtliche Fortpflanzung führt immer zu irgendeiner genetischen Variation. Und welche Gene innerhalb eines diploiden Genoms sind einem Individuum eigentlich eigen? Kann ich etwas vererben, was nicht zu mir gehört? Ich kann meinem Sohn etwas vererben, was in meinem Leben nicht zum Tragen kam. Ich bin zum Beispiel ein Bluter, aber nicht in der Lage, meinem Sohn diese Eigenschaft zu vererben. Der Passus der individuellen Vererbung ist vor der Fortpflanzung unerkennbar und nach der Fortpflanzung an jeder Stelle unrein (teils/teils). Durch die Beteiligung von zwei Organismen wird das je individuelle negiert. Die geschlechtliche Fortpflanzung vermeidet grundsätzlich die individuelle Vererbung. Der erweiterte Passus der gemeinsamen Vererbung ist nicht individuell auftrennbar. Die geschlechtliche Fortpflanzung löst die Verortung der Vererbung auf. Meine Gene werden von den Genen meines Fortpflanzungspartners verunreinigt, was umgekehrt genauso gilt. Alle essentiellen Gene, welche sich nur auf dem X - Chromosmom befinden, kann der Vater seinem Sohn nicht vererben. Ich gebe irgendeinen haploiden Chromosomensatz an die Eizelle weiter und hoffe dabei inständig, dass sich darin eine Vererbungsymptomatik zeigen wird, weil ich mich ansonsten der Vermutung anheimgebe, nicht der leibliche Vater zu sein. Was angesichts der geschlechtlichen Fortpflanzung eben häufig passiert, unabhängig davon, ob ich der leibliche Vater bin oder nicht. Und wenn sich die Menschen ungeschlechtlich fortpflanzen würden, was dem Passus der individuellen Vererbung Nahrung gäbe, könnten die Männer nicht mehr zeugen.

Geschwister sind recht unterschiedlich und man könnte sich tatsächlich fragen, wo die Vererbung richtig war und wo weniger. Es findet Vererbung statt, denn sonst besteht die Gefahr, dass wir nicht zu Menschen werden. Doch innerhalb des Menschseins nach Kriterien der individuellen Vererbung zu suchen und diese gegen die nicht Erkennbarkeit der individuellen Vererbung zu stellen, widerspricht grundsätzlich der geschlechtlichen Fortpflanzung. In der geschlechtlichen Fortpflanzung geht es um einen genetischen Beitrag und nicht um die Vererbung individueller Eigenschaften. Darin sind sich die Menschen zueinander eh sehr ähnlich. Kein Organismus könnte auf den genetischen Beitrag des Fortpflanzungspartners verzichten. Wie sehe ich meinen Sohn, wenn er starke Merkmale von meinem Fortpflanzungspartners erhalten hat? Alle Eigenschaften, die auf den Genen des X - Chromosoms fussen, hat mein Sohn eh nicht von mir.

Stand der Dinge (Axel Meyer)

Die Hälfte der Menscheit kommt schlicht und ergreifend ohne Y - Chromosom aus und ist dennoch reicher ausgestattet als die andere Hälfte der Menschheit, die zusätzlich zu den anderen Genen ein Y - Chromosom trägt.

Wenn das X - Chromosom nicht das weibliche Geschlechtschromosom sein soll, dann umfasst dieses X - Chromosom mehr als nur die Belange des weiblichen Organismus, da dieses Chromosom auch mehrere Gene für die Spermienentwicklung mit sich trägt.

Dieser Stand der Dinge lässt nur eine Plausibilität zu: Das X - Chromosom hat für beide Geschlechter eine Bewandtnis, das Y - Chromosom allerdings nur für das männliche Geschlecht.

Gegen diesen Stand der Dinge kann man nur mit einem neuen wissenschaftlichen Mythos a la Meyer antworten: Das Fehlen des Y - Chromosoms macht aus einem undifferenzierten Embryo ein Mädchen, so wie die Gegenwart des Y - Chromosoms zum Jungen führt. Das Meyer damit die anderen beteiligten Gene zu "Wirtsgenen" degradiert, verrät, dass Meyer nur die alte Tradition aktualisiert, Wissenschaft hin oder her.

Frei nach Gabriele Uhlmann ( https://wahrscheinkontrolle.wordpress.com) ist das eine Folge des Stockholm - Syndroms. Wir tun tatsächlich alle so, als ob wir die Geiseln des Patriarchats seien (Identifikation mit dem Aggressor)

Der Kampf der Mythen

Das Kapitel von Axel Meyer trägt die Überschrift "Der Mythos vom X - Chromosom als weiblichem Chromosom".

An wen richtet sich dieser Vorwurf eigentlich? Aus meiner persönlichen Sicht kann er sich nur gegen die Wissenschaft selber richten, die am allerwenigsten Mythen zulassen sollte. Und was soll in diesem Zusammenhang der Vorwurf "Mythos" eigentlich aussagen? Das es ein weibliches Geschlechtschromosom nicht gibt?

Dieser Vorwurf wird im Bezug zum Y - Chromosom als männlichem Geschlechtschromosom nicht erhoben. Doch die Funktion, die Axel dem Y - Chromosom zuspricht, ist auch myhtischer Natur. Das Fehlen des Y - Chromosoms macht einen Menschen zu einer Frau! So etwas hört sich schlechterdings mythenhaft  an.

Seit wann wird eine Arbeit gerade von demjenigen erledigt, der nicht vorhanden ist? Und dessen wichtigste Eigenschaft es in diesem Zusammenhang ist, eben nicht vorhanden zu sein? Ist das nicht vollständige Mythologie, welche nach dem Vorwurf des Myhtos am X - Chromosom nicht mehr entschuldigt werden kann, falls es wieder ein Mythos ist?

Wenn ein Spermium kein Y - Chromosom liefert, muss es dennoch ein X - Chromosom liefern, sonst wird sich keine Frau entwickeln. Das schlichte und einfache Fehlen des Y - Chromosoms ist also nicht hinreichend.

Axel verweißt darauf, dass auf dem X - Chromosom viele Gene für die Entwicklung der Spermien liegen, an dem er den Mythos des X - Chromosoms als weiblichem Chromosom belegen will. Es ist in diesem Zuge der Widerlegung des Mythos des X - Chromosoms als weiblichem Chromosom entlarvend, dass er den eigentlichen Wert des X - Chromosoms nicht erkennt. Denn wenn ein Spermium ein Y - Chromosom zur Zeugung eines männlichen Wesen liefert, dann liefert das Spermium nicht die erforderlichen Gene für die Spermienproduktion, welche jedoch ein Hauptattribut des Mannes ist. Denn das X - Chromosom wird bei einem Sohn allein von der Frau geliefert. Der Mann kann seinem Sohn nicht die Zeugungsfähigkeit vererben. Axel wechselt von einem von ihm erkannten Mythos zu einem brachialen Mythos vom Y - Chromosom.

Geschlechter entstehen dann und nur dann, wenn beide Geschlechtschromosomen zugegen sind. Das Axel Meyer den Mythos etabliert oder aufrecht erhält, dass das Fehlen des Y - Chromosoms den Menschen zur Frau macht und nicht die beiden erforderlichen X - Chromosome, verrät seine unwissenschaftliche Intelligenz, trotz all seines Wissens.

Irrsinn der Vererbung

Axel Meyer hat das weibliche Geschlechtchromosom X als "nicht per-se weibliches" Geschlechtschromosom identifiziert, weil auf dem X - Chromosom wichtige Gene für die männliche Spermienproduktion liegen.

Das, was er wohlweißlich übersehen hat ist, dass ein Vater seinem Sohn nicht die zutiefst männliche Eigenschaft vererben kann, sich selber später fortpflanzen zu können, weil seitens des Vaters ein Y - Chromosom übermittelt wurde, anstatt ein X - Chromosom, auf dem aber wichtige Gene für die Spermienbildung liegen.

Die Fähigkeit und Eigenschaft der Fortpflanzung des Mannes wird nicht vom Vater vererbt!

Irrsinn hoch drei!!!

Subjekt und Prädikat

Der Mann pflanzt sich fort und zeugt ein Kind. Eine derartige Aussage ist grundfalsch, weil dies immer eine Frau ausnahmslos zur Voraussetzung hat und die man in diesem Zusammenhang nicht als unerwähntes Objekt der männlichen Fortpflanzung und Zeugung degradieren kann, was allerdings wiederum grundfalsch ist, denn genau dies passiert in aller Regel. An, über und mittels der nicht erwähnten Frau pflanzt sich der Mann fort und zeugt ein Kind. Im Begriff der geschlechtlichen Fortpflanzung sind Mann und Frau als gemeinsame und gleichwertige Protagonisten zwingend zu Grunde gelegt. Die Fortpflanzung findet nicht in einer individuell gemeinten oder auf das Individuum begrenzten Form statt.

Androzentrische Fiktion

Die Samenzelle, welche befruchtet, zeugt und schwängert, ist eine kreative Phantasie, denn bis heute kann niemand die Befruchtung, Zeugung und Schwängerung auch nur im Ansatz erklären, was schlicht und ergreifend daran liegt, dass es diese gar nicht gibt. Doch bis heute wird an dieser tagtraumhaften Erklärung festgehalten, wenn man von der geschlechtlichen Fortpflanzung spricht. Die geschlechtliche Fortpflanzung ist, was ihre vermeintliche Bedeutung angeht, eine Fiktion.

Das diese Fiktion rein zufällig die vermeintliche Bedeutung des Mannes unterstützt und hochhält (komme was da wolle), kann man einfach für sich sprechen lassen, denn mehr ist dazu nichts zu sagen.

Beispiele für die Befruchtung und Zeugung:

Beide haploide Chromosomensätze müssen zum diploiden Genom zusammen geführt werden. Diese Zusammenführung der Gene nennt sich Karyogamie, welche 24 Stunden Zeit in Anspruch nimmt und samt und sonders die Aktivität der Eizelle ist.

Die epigenetische Reprogrammierung des genetischen Inhaltes der Eizelle, welche 5 Tage Zeit in Anspruch nimmt und eine Voraussetzung für die Embryogenese ist.

Die maternal embryonale Transition, die den Übergang von den alleinigen mütterlichen Direktiven zu den Direktiven des genetischen Inhaltes darstellt.

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Letzlich sind jedoch alle Vorgänge in einem durchgehenden Ablauf integriert, wo kein Vorgang wichtiger wäre als der Vorgang davor oder danach, sodass es keinen Sinn macht irgendeinen Vorgang Befruchtung oder Zeugung zu nennen.

Das einzige, was man dennoch festhalten muss ist, dass die befruchtenden und zeugenden Faktoren sich in der Eizelle befinden und zwar vor dem Eintritt des Spermiums in die Eizelle.

Die Vermeidung der genetischen Vererbung

Wenn ich mein Genom vererbe, dürfte dies doch vordergründig eben nicht zu einer genetischen Variation führen.

Ich verstehe den Begriff der Verbung der Gene so, dass etwas hinreichendes identisches vererbt wird, was sich mit dem Begriff der "genetische Variation" beißt und welches das erklärte Ziel der geschlechtlichen Fortpflanzung sein soll.

Ein Bakterium vererbt sein Genom, weil es identisch übergeben wird. Genau diese Form der Vererbung soll durch die geschlechtliche Fortpflanzung vermieden werden.

Die geschlechtliche Fortpflanzung unterbindet die simple Vererbung der Gene und soll stattdessen zu einer genetischen Variation führen. Die geschlechtliche Fortpflanzung kann nicht mit "genetischer Vererbung" übersetzt oder gleichgestellt werden.

Die möglicherweise auftretende Ähnlichkeit eines Sohnes mit seinem Vater verrät deutlich, dass es bei der Verbung der Gene des Vaters eben nicht darum geht, dass der Sohn gleich seinem Vater würde. Da aber beides eintreten kann, also die Ähnlichkeit und das Fehlen der Ähnlichkeit des Sohnes mit seinem Vater, ist die Eruierung dessen, was der Vater seinem Sohn vererbt hat, nicht in allen Fällen beantwortbar.

An der Weitergabe eines haploiden Chromosomensatzes ist nicht zu erkennen, welche Eigenschaften konkret vererbt worden sind. Und oft genug tritt der Fall ein, dass es gar nicht beantwortbar ist, zumal viele Eigenschaften gar nicht sichtbar oder erkennbar sind. Und der an der Vererbung der Gene beteiligte Partner ist selber sehr ähnlich dem Anderen und von seiner Mit - Vererbung nicht zu trennen. Das heißt, es ist nicht zu entscheiden, wer von beiden was vererbt hat und in welcher Menge.

Ganz einfach und ganz simpel

Die Wissenschaft hat eindeutig und einhundert prozentig festgestellt, das bei der geschlechtlichen Fortpflanzung Gene seitens der Frau und des Mannes weiter gegeben werden.

Es sind die Gene, die den neuen Menschen zeugen und nicht die Frau oder der Mann. Die menschlichen Organismen haben nichts mit der Zeugung zu tun, sondern überlassen dies einem Molekül (DNA Strang).

Die Wissenschaft hat sich dann allerdings nicht ein einziges mal die Frage gestellt, ob ein DNA Molekülstrang Leben zeugen kann, sondern es so einfach bestehen lassen. An dieser entscheidenden Stelle ersetzte der schlichte Glaube die wissenschaftlichen Untersuchungen.

Die wissenschaftlich voll anerkannte Zelltheorie, dass die kleinste Einheit des Lebens eine Zelle ist, beantwortet die obige nicht gestellte Frage in aller Ausführlichkeit. Der DNA Strang ist kein Leben und kann somit auch kein Leben zeugen.

Die Gene benötigen eine Zelle, innerhalb derer sie das neue Leben zeugen können. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt ist, ob man die vorhandene Zelle als Wirtszelle der zeugenden Gene bezeichnen darf.

Die Zelle als Representant des Lebens ermöglicht erst eine Zeugung, indem sie auf die eingetragenen Gene reagiert. Die Zelle ist so ausgestattet, dass sie auf die eintreffenden Gene passend reagieren kann, sodass eine Zeugung auch stattfindet. Und diese spezielle Ausstattung der Zelle ist vor dem Eintreffen der Gene schon komplett vorhanden.

Es ist die Zelle, die das neue Leben mithilfe oder anhand der Gene zeugt.

Spaß an der Freude

Der Sex ist für den Mann ein Spaß an der Freude und für die Frau eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Eigenartiges Konglomerat

Wieso ist eine private und sozial vereinzelte Beschäftigung, welche die Mutterschaft darstellt, umgeben von Jugendamt, Vaterschaft, Kindergarten und Schule? Oder anders gefragt, welche Rolle soll die Mutter in diesem eigenartigen Konglomerat genau spielen?

Das Patriarchale scheint ein Lösungsmittel zu sein, indem sich eigenartige Konglomerate tummeln, an denen das Patriarchale selber kaum zu erkennen ist.

Die vermaledeite Ehe

Aufgrund der geschlechtlichen Fortpflanzung, welche einen Geschlechtsverkehr vorab notwendig macht, kann die Frau ihre Schwangerschaften kontrollieren, vorausgesetzt natürlich, dass sie den Geschlechtsverkehr dementsprechend kontrollieren kann. So könnte sie das unkontrollierte Bevölkerungswachstum steuern.

In der Ehe jedoch, welche die sexuelle Verfügbarkeit der Ehepartner "natürlicherweise" fordert, ist diese Kontrolle nicht mehr durchführbar.

Strukturell wirkt die Ehe als unkontrollierte Vermehrung des Menschen, weil die Frau ständig schwanger wird, aufgrund der sexuellen Verfügbarkeit.

Die Ehe wirkt zudem als Aufspaltung des größeren Gruppenzusammenhanges,welcher dennoch in allen Belangen die Überlebensgrundlage bleibt.

Die kulturelle Entwicklung der Mutterschaft ist durch diese Praxis der Vereinzelung der Ehe/Familie gestoppt.

Widerlegung der geschlechtlichen Fortpflanzung

Die biologische Reproduktion des Menschen ist die geschlechtliche Fortpflanzung, welche sich einzig auf die Weitergabe der Gene bezieht und in der im Besonderen der männliche Same (Spermium) die Eizelle befruchtet und der Mann ein Kind zeugt, womit der Mann gleichzeitig zum Vater des Kindes wird.

Die geschlechtliche Fortpflanzung bezieht sich begrifflich auf beide Geschlechter, welche die Fortpflanzung gemeinsam und in gleichwertiger Weise durchführen.

Das bei der gesamten Besprechung der geschlechtlichen Fortpflanzung dann nur noch vom Männlichen die Rede ist, widerlegt die geschlechtliche Fortpflanzung dann auch gleich wieder.

Es fällt allerdings niemanden auf, weil jeder intuitiv und instinktsicher weiß, welche Folgen es haben würde und das will man um des lieben Friedens willen vermeiden.

Mythologische Interpreatationen

Die Vereinigung der beiden haploiden Chromosomensätze zum diploiden Genom stellt die Befruchtung und Zeugung dar, die aber selber keine eigenen Attribute haben, an den man sie erkennen könnte.

Die Befruchtung und die Zeugung sind zusätzliche Bezeichnungen für die Vereinigung der Gene ohne eigenen Inhalt.

Unter der Ägide der wissenschaftlichen Methodik gibt es weder eine Befruchtung, noch eine Zeugung, denn beobachtbar ist nur die genetische Vereinigung zum diploiden Genom.

Die Befruchtung und die Zeugung sind spermienlastige mythologische Interpretationen, die wissenschaftlich nicht nachweisbar sind.

Negation des Weiblichen

Die Verschickung der Gene und ihre Vereinigung in der Eizelle werden mit den Begriffen Fortpflanzung, Vererbung, Befruchtung und Zeugung vermerkt.

Die Schwangerschaft ist jener Zeitraum, indem die befruchtete Eizelle im Körper der Frau zum Kinde heranreift. Die elementare organische Verbindung zwischen dem Embryo und dem weiblichen Organismus wird nicht erwähnt.

Die Schwangerschaft und die Säugung werden bei den Geschlechtsmerkmalen des Menschen nicht explizit erwähnt.

Das organische Hauptattribut des Weiblichen wird ohne irgendeine Erklärung negiert, einfach so.

Befruchtung und Zeugung

Jeder Mensch durchläuft eine Phase der Schwangerschaft, welche von einer Frau ausgeführt wird. Diese menschliche Komponente ist allgemein sichtbar und für jeden offensichtlich.

Die Komponente dagegen, welche Zeugung genannt wird, ist bis heute nicht sichtbar. Und ob jener Vorgang, den man Zeugung nennt, tatsächlich auch eine Zeugung ist, weiß bis heute kein einziger Mensch.

Der Eintritt des Spermiums in die Eizelle war und ist der Eintritt des Spermiums in die Eizelle. Man hat den Eintritt des Spermiums in die Eizelle Befruchtung und Zeugung genannt und man weiß bis heute nicht, ob eine Befruchtung oder Zeugung stattfindet, wenn das Spermium in die Eizelle eintritt.

Die Wissenschaft fühlte sich nie gemüßigt eine Befruchtung und Zeugung nachzuweisen oder auch nur die Kriterien der Befruchtung und Zeugung zu benennen.

Die Befruchtung und die Zeugung sind zentrale Begriffe der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung, die allerdings keines wissenschaftlichen Nachweises bedürfen.

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ist ein schlichter Glaube, dessen wesenhafte Natur es ist, keines Beweises zu bedürfen oder auch nur bewiesen werden zu können. Allem Anschein nach war dies der Wissenschaft von Anfang an sonnenklar.

Doch wie kam die Wissenschaft überhaupt auf diese Idee, von der sie von vornherein wußte, dass sie keines Beweises bedurfte und bis heute nicht bedarf?

Der Glaube an die geschlechtliche Fortpflanzung (Same, Befruchten, Zeugen) setzt die wissenschaftliche Methodik des Erkenntnisgewinns mühelos außer Kraft. Im Bezug zur Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung hat es nie eine Wissenschaft gegeben, bis heute nicht.

Eigenartige Verschweigungen

Bei der Besprechung der menschlichen Geschlechtsmerkmale wird die Schwangerschaft und die Säugung mit keiner Silbe erwähnt, obwohl jeder Mensch ausnahmslos aus einer Schwangerschaft geboren und gesäugt wird.

Die Definition der Schwangerschaft erwähnt nicht die elementare organische Verbindung des Embryos mit dem weiblichen Organismus, obwohl genau dies der Sinn und Zweck der Schwangerschaft ist.

Was soll's, kann passieren.

Hanebüchene Tautologie und Widersinn

Das Genom hat eine elementare Stellung in der Zelle und steht mit jeglichen Lebensvorgängen der Zelle in Verbindung.

Doch das Genom wird stattdessen als Erbinformation bezeichnet. Es wird primär darauf verwiesen, dass eine Zelle das Genom ererbt hat und das die Zelle dieses Genom vererben wird.

Der gesamte Informationsgehalt des Genoms bezieht sich allerdings auf Moleküle, die allesamt in und von der Zelle hegestellt werden und hergestellt werden müssen, denn erst dadurch lebt die Zelle, was wiederum die schlichte Voraussetzung dafür ist, dass das Genom überhaupt als Erbinformation fungieren kann.

Die Vererbung der Erbinformation ist eine Folge des Lebens und hat nur im Leben den entsprechenden Lebenssinn. Es ist die Zelle selber, die ihr Genom an die nächste Zelle weitergibt. Die Erbinformation ist ein inhärenter Bestandteil des Lebens und wird vom Leben aufrecht erhalten und in allen Belangen von der Zelle versorgt.

Das Genom ist der alleinige Besitz einer Zelle und wird von der Zelle weiter gegeben. Das Genom ist nicht in und für sich selbst die Erbinformation.

Wenn man bei der Vererbung der Erbinformationen die Zelle verschweigt, die dabei immer mitentsteht und sich dann noch klar macht, dass bei der Vererbung der Erbinformationen nur eine Zelle mitentsteht, dann verschweigt man das Leben als Ganzes, was in der Wissenschaft nicht weiter auffällt.

Die wissenschaftliche Bezeichnung Erbinformation für den genetischen Inhalt einer Zelle ist eine hanebüchene wissenschaftliche Tautologie, denn das Leben tut ja nichts anderes, als ihren Gesamtbestand bei der Zellteilung weiter zu geben, wozu eben auch der genetische Inhalt gehört.  Erbinformation bedeutet nichts anderes, als das der genetische Inhalt bei Zellteilung weiter gegeben wird.

Das Leben einer Zelle als Gesamterscheinung ist das Rätsel der Biologie und nicht die bloße Zellteilung, die ja zu dem Leben der Zelle gehört. Mit dem Begriff Erbinformation wird keine Frage beantwortet, ausser das es weiter gegeben wird, was allerdings gleich für die gesamte Zelle gilt.

Der Begriff Fortpflanzung und Vererbung beschäftigt sich mit der Tautologie der Weitergabe des genetischen Inhaltes und verschweigt schon an dieser Stelle, das eine vollwertige Zelle dabei entsteht, wohlwissend, dass die Zelle entscheidend ist und nicht die bloße Weitergabe irgendeines genetischen Inhaltes. Es mutet völlig eigenartig an, wie die Wissenschaft auf der Grundlage einer Tautologie sinnlose Theorien aufstellt und von nichts anderem redet.

Vervielfältigung der Zellen

Drei Tage lang macht die befruchtete Eizelle lediglich Zellteilungen durch und verzichtet auf ihre Aktivitätsphasen, die im normalen Zellzyklus nach jeder Zellteilung stattfindet. Übersetzt heißt das, dass in den ersten drei Tage die embryonale Entwicklung lediglich die Zellvervielfältigung ist. Diese Vervielfältigung der Zellen sind auschließlich Zellaktivitäten, ohne genetische Beteiligung.

Singularität des Spermiums

Die Formulierung, das die Gene weiter gegeben werden (fortgepflanzt werden, vererbt werden) gründet sich einzig und allein darauf, dass das Spermium seine Gene an die Eizelle weitergibt. Bei allen Zellteilungen (Mitose und Meiose) werden die Gene nicht weitergegeben, weil sie bei den Zellteilungen genau dort bleiben, wo sie gerade sind. Das Virus allerdings gibt seine Gene an die Wirtszelle weiter, weil es sich nur so fortpflanzen kann.

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung gründet sich auf die Singularität des Verhaltens des Spermiums und wird willkürlich auf das gesamte Leben selbst bezogen (Weitergabe der Gene, Fortpflanzung der Gene, Vererbung der Gene).

Das Spermium ist die allumfassende Antwort auf das Rätsel des Lebens! Wer hätte das gedacht?

Es existiert gar keine geschlechtliche Fortpflanzung

Die geschlechtliche Fortpflanzung im erklärten Sinne der Weitergabe der Gene existiert zum einen deswegen nicht, weil grundsätzlich alle essentiellen Bestandteile einer Zelle weiter gegeben werden. Und zum zweiten werden die essentiellen Bestandteile einer Zelle, einschließlich ihres genetischen Inhaltes, nicht konkret weiter gegeben. Einzig das Spermium gibt ganz konkret seine Gene an die Eizelle weiter. Allein der Mann pflanzt tatsächlich seine Gene fort. Allerdings ist das nicht geschlechtlicher Natur.

Es ist voll eigenartig. Unter der Ägide konkreter wissenschaftlicher Beobachtung gibt es keine Weitergabe von Genen.

Ein Virus gibt seine Gene an die Wirtszelle weiter. Das Spermium gibt seine Gene an die Eizelle weiter. Und es gibt zwischen Einzellern einen genetischen Transfer.

Aber der Vorgang der biologischen Reproduktion eines lebenden Organismus kennt keine Weitergabe von Genen. Und bei der geschlechtlichen Fortpflanzung gibt nur ein Geschlecht seine Gene konkret weiter.

Wenn man bei der geschlechtlichen Fortpflanzung die gemeinsame Weitergabe der Gene postuliert, sollte man wenigstens ein paar Worte darüber verlieren, warum die Eizelle ihre Gene eben nicht weitergibt.

Erbinformationen

Was sind eigentlich die Prämissen der geschlechtlichen Fortpflanzung und was wird aus ihnen genau gefolgert?

Die Gene in meinem Organismus sind meine eigenen Gene und nicht die Gene meines Vaters und meiner Mutter, denn die Gene meines Vaters und meiner Mutter sind ja auch ihre eigenen Gene und nicht die ihrer Eltern. Doch die Gene selber werden im Widerspruch dazu Erbinformationen genannt. Egal, wo sich irgendwelche Gene befinden, sind sie immer ererbte Gene.

Ist mein Selbst denn nicht mein eigenes Selbst, sonder ein ererbtes? Habe ich meine eigene Niere vererbt bekommen? Bin ich eine Erweiterung meiner Eltern, so wie diese auch nur Erweiterungen ihrer Eltern sind? Bin ich eine Erweiterung einer befruchteten Eizelle, die ich mal gewesen sein soll?

Mein gesamtes körperliches Sein ist mein eigenes Sein, aber der genetische Inhalt desselben ist ererbt und zwar dauerhaft und durchgehend, da die Gene ja selber Erbinformationen sind.

Ist das jetzt eine Prämisse, aus der man irgendetwas logisch schlussfolgern kann? Kann man denn aus einer einzelnen Prämisse irgendetwas schlussfolgern? Und was ist das für eine Wissenschaft, die sich mit einer einzelnen Prämisse begnügt?

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung kennt nur ein Kriterium für ihr Dasein, aufgrund dessen sie sich selbst bestätigt und somit keines wissenschaftlichen Beweises bedarf. Deswegen wird die geschlechtliche Fortpflanzung auch nicht als zu verifizierende Theorie geführt. Die Bezeichnung Theorie wird man bei der geschlechtlichen Fortpflanzung nicht finden.

Zeugung statt langwieriger Produktion

Nichts ist offensichtlicher und eindeutiger, als dass der Mann sich mithilfe seiner Spermien den Belastungen der Reproduktion des Menschen komplett entledigt und alles der Eizelle bzw. der Frau überlässt.

Die wissenschaftliche Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung behauptet nun stattdessen, dass die Verschickung der Gene an die Eizelle gleichzeitig auch die Reproduktion des Menschen ist, da der Eintrag der Gene in die Eizelle den neuen Organismus erzeugt.

Mithilfe der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung wird erklärt, dass die biologische Reproduktion des Menschen die Zeugung ist und eben nicht die Produktion desselben.

Der Humbug der Vererbung

Es ist völliger Humbug daran zu glauben, dass die geschlechtliche Fortpflanzung evolutiv deswegen etabliert wurde, damit die Menschen ihren Kindern endlich mal etwas vererben können.

Der Sinn und Zweck der geschlechtlichen Fortpflanzung ist die genetische Variation, was sich direkt auf den Verlauf der Vererbung auswirkt. Die Vererbung wird von Generation zu Generation sukzessive ausgedünnt. Die Menschen reichen ihre Gene zweiseitig weiter, damit sich die Gene variieren.

Das ein Kind seinen Eltern dennoch ähnlich ist, liegt schlicht an der genetischen Nähe zu ihnen. Trotz der ständigen genetischen Variation ergibt sich kurzfristig der Eindruck einer Vererbung.

Das Leben als Gesamtes wird vererbt

Würden sich die Zellen nicht teilen, dann hießen die Gene auch nicht Erbinformationen. Weil sich aber die Zellen teilen, werden die Gene sogleich Erbinformationen genannt. Doch wenn sich eine Zelle teilt, dann werden die Gene gar nicht weiter gegeben, da sich diese schon an ihrem Ort befinden, ehe sich die Zelle teilt.

Bei der Zellteilung werden alle Inhalte der Zelle weiter gegeben und nicht nur ihr genetischer Inhalt. Das Leben selber wird vererbt und nicht nur ihre Informationen. Die Zellentstehung ist übrigens der einzige Weg der Weitergabe des Lebens und seiner Informationen.

Die einseitige Erwähnung, dass die Gene vererbt werden, übersieht die je einzelnen Zellentstehungen und denkt tatsächlich, dass nur die Gene weiter gegeben werden, womit das Wesentliche der Zellentstehungen verschwiegen wird.

Eine tatsächliche Weitergabe der Gene von einer Zelle zu einer anderen Zelle passiert nur beim Spermium, wenn dieses die Eizelle befruchtet. Allein beim Spermium werden die Gene fortgepflanzt und vererbt und das Ziel ist die Eizelle, welche ihren genetischen Inhalt dagegen bei sich behält.

Die Theorie der geschlechtliche Fortpflanzung ist in Wahrheit die Theorie des Spermiums, die nicht auf die Eizelle übertragen werden kann. Und wenn die Wissenschaftler dieses dennoch tun, dann liegt das eigenartigerweise an den Wissenschaftler selber und nicht an der Eizelle.

Der genetische Reduktionismus gründet sich auf das Verschweigen, sodass halt nur das Genetische übrigbleibt. Das Verschwiegene wird insgeheim verachtet und für gering bewertet, weswegen es verschwiegen werden darf. Mir fällt der Begriff "Theorie der Verachtung" ein.

Saukomisch

Man mag das jetzt saukomisch finden und es gehört auch überhaupt nicht zu meinem Thema, aber wenn sich die Menschen biologisch reproduzieren, dann kommt immer ein Mensch dabei heraus und kein weiter gegebenes Genom. Ich wüßte so ad - hoc auch nicht, was mir das Genom abnehmen könnte.

Unbekannter haploider Chromosomensatz

Die haploiden Chromosomensätze, die der Mann und die Frau an die Eizelle weitergeben, haben in ihren Organismen nie irgendeine Rolle gespielt. Die konkreten haploiden Chromosomensätze bilden sich innerhalb der geschlechtlichen Fortpflanzung mittels des Crossing - overs neu. Der Mann und die Frau vererben haploide Chromosomensätze, die ihr Organismus selber gar nicht hat oder auch nur kennt, da die Neubildung der haploiden Chromosomensätze nur in den Fortpflanzungszellen geschieht.

Lustig, lustig tralalla

Bei der biologischen Reproduktion des Menschen wird der neue Organismus erst einmal gezeugt, ehe er dann sukzessive entsteht. Die Zeugung ist die Etablierung eines Anfangszustandes, von dem aus der neue Organismus gebildet wird.

Doch welche Kriterien muss ein Anfangszustand eigentlich erfüllen? Ist ein Kuchen gezeugt, wenn alle Zutaten auf dem Tisch stehen? Oder ist das Vorliegen des Rezeptes schon die Zeugung des Kuchens?

Die Idee, dass ein neuer Organismus einen Anfang hat oder haben muss, ist eine menschliche Vorstellung, die unbesehen und ungeprüft in die Natur hinein projiziert wird. Es existiert nicht einmal eine Aufzählung der Kriterien, die ein Anfangszustand erfüllen muss, um als Zeugung gelten zu können. Die Idee der Zeugung ersetzt komplett die realen Gegebenheiten, auf die sich diese Idee eigentlich beziehen sollte. Die Idee der Zeugung ist ihre eigene beweiskräftige Bestätigung, sodass man diese gar nicht mehr real auffinden muss.

Zulässigkeit

Alle Konzepte, welche die Zuordnung eines Vaters zum Kind beinhalten, führen nicht zu den erforderlichen Ergebnissen. Ob das Konzept die erforderlichen Ergebnisse mitformuliert oder nicht, tut dabei nichts zur Sache.

Die Zuordnung des Vaters zum Kind erfasst vom Prinzip her nicht alle Kinder und die einfache Frage ist diejenige, ob das zulässig ist.

Die Isolation als Konzept

Die Fortpflanzung des Menschen wird naturbedingt von je einzelnen Frauen (Mütter) übernommen.

Naheliegend wäre es in diesem Zusammenhang Mütterguppierungen zu bilden, die sich in allen Belangen gegenseitig unterstützen und eine kulturelle Entwicklung der Mutterschaft erlauben.

Stattdessen wird wie unter einem Zwang stehend zu jeder Mutter eine Person zugeordnet, die mit der Fortpflanzung des Menschen nichts zu tun hat und dessen unterstützender Effekt für Mutter und Kind i.d.R. nicht vorliegt.

Man gewinnt den Eindruck, dass die Mutter mit ihren Kindern als isolierte Einheit festgeschrieben wird und werden muss, um die Zuordnung der einen Person zur Mutter und Kind nicht zu gefährden. Oder andersherum: Die Mutter mit ihrem Kind muss isoliert werden, damit man diese Person zuordnen kann.

Peripheriefreies Zentrum

Das Kind benötigt als einzige Erfordernis für sich selbst eine erwachsene Person aufgrund der Brutpflege. Diese Person ist die Mutter, welche zudem die Schwangerschaft, die Geburt und das Stillen übernimmt. Damit sind alle Erfordernisse im Zusammenhang der Fortpflanzung des Menschen erfüllt. Die Einheit "Mutter und Kind" ist das Zentrum und alles andere ist nähere oder weitere Peripherie, soweit sie die zentrale Einheit "Mutter und Kind" unterstützen.

So eindeutig nun die zentrale Einheit "Mutter und Kind" immer noch ist, so uneindeutig ist jedoch ihre Peripherie in unserer Gesellschaft, sprich die Peripherie ist keine hinreichend feste Größe und somit auch nicht gegeben. Die Einheit "Mutter und Kind" ist isoliert, ohne Peripherie.

(Die Matrifokalität ist eine konstant gegebene Peripherie von Mutter und Kind, welche zudem generationsübergreifend ist)

Doch was ist denn der Grund für diese allgemein anerkannte Isolation der Einheit "Mutter und Kind", die sich in unseren hochmodernen Gesetzen widerspiegelt?

Zwei sehr unterschiedliche Konzepte

Die Patrilinearität ist mit unerkannten Kuckuckskindern gesegnet, bzw. der Vater ist möglicherweise ein Kuckucksvater.

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Der Vater als Zeugender ist bei der Geburt seines Kindes ein Verweis auf eine Vergangenheit. Ein Vater war, die Mutter ist.

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Nur ein eheliches Kind ist Teil einer Patrilinearität. Die Patrilinearität wird erst durch eine Ehe etabliert.

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Der Vater ist kein Brutpflegender. Ein Vater hat ein Kind, die Mutter ist beim Kind.

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Die Ehe als notwendiger Teil der Patrilinearität wird zwischen zwei fremden Individuen gestiftet und das Vorhandensein einer Mutter ist in der Patrilinearität notwendig. Die Matrilinearität kommt dagegen ohne Ehe und ohne Vater aus.

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Eine Koppelung der Patrilinearität mit der Matrilinearität schließt sich gegenseitig aus.

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Die Matrilinearität ist aufgrund der sicheren Mutter, die über die Schwangerschaft und Geburt definiert wird, ein Konzept, welches nicht überprüft zu werden braucht, während in der Patrilinearität das Damoklesschwert des Kuckuckskindes schwebt, was es in der Matrilinearität nicht gibt.

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In der Patrilinearität ist die Mutter zwar notwendig, aber austauschbar.

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In der Patrilinearität stehen sich zwei Verwandschaftsgruppen gegenüber, im Guten wie im Schlechten.

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In der Patrilinearität ist der Sex, als Voraussetzung für die Zeugung, welche den Vater definiert, indiziert.

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Die Matrilinearität ist ein generationsübergreifendes Kontinuum, während die Patrilinearität durch die Ehe immer wieder neu etabliert werden muss.

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Die Matrilinearität ist ein umfassendes Konzept, dass für jedes Kind gilt. Die Patrilinearität gilt nur den ehelichen Kindern.

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Die Zuordnung des Vaters zum Kind ist keine direkte Zuordnung, sondern verläuft über die Mutter, die mit dem Kind jedoch eine Einheit bildet. Dergestalt ist die Zuordnung des Vaters zum Kind keine isolierte, sondern bezieht die Mutter notwendigerweise mit ein. Die Zuordnung der Mutter zum Kind hat dagegen keine Zwischenglieder.

Die Vaterschaft und das Vatersein sind zwei verschiedene Dinge, während die Mutterschaft und das Muttersein vom Prinzip her eines ist.

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Ein Mann, der nicht heiratet, unterbricht die Patrilinearität, völlig unabhängig davon, ob er Kinder zeugt. Ein leiblicher Vater muss nicht ein Teil einer Patrilinearität sein.

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Ein Vater ist nicht verpflichtet ein Vater zu sein. Und er darf sein Vatersein jederzeit aufgeben. Einem Mann ist es erlaubt der Vater mehrerer Familien zu sein und er darf mehrere Familien gründen. Und es muss dafür nicht einmal eine Deckung für den Unterhalt zur Verfügung stehen. Der Gesetzgeber erkennt den Vater als zwingend Gegebenes, kann ihn aber gesetzlich in keiner Weise einfügen.

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Die Kurzversion von Wikipedia

Patrilinearität (von lat. patria, ‚Vater‘, +

linea, ‚Linie‘ ⇒ ‚ Väterlinie‘, ‚in der Linie des Vaters‘) oder Vaterfolge bezeichnet die Übertragung und Vererbung von sozialen Eigenschaften und Besitz sowie des Familiennamens ausschließlich über die männliche Linie von Vätern an Söhne.

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Das Kind benötigt als einzige Erfordernis für sich selbst eine erwachsene Person aufgrund der Brutpflege. Diese Person ist die Mutter, welche zudem die Schwangerschaft, die Geburt und das Stillen übernimmt. Damit sind alle Erfordernisse im Zusammenhang der Fortpflanzung des Menschen erfüllt. Die Einheit "Mutter und Kind" ist das Zentrum und alles andere ist nähere oder weitere Peripherie, soweit sie die zentrale Einheit "Mutter und Kind" unterstützen.

So eindeutig nun die zentrale Einheit "Mutter und Kind" ist, so uneindeutig ist jedoch ihre Peripherie, sprich die Peripherie ist keine feste Größe und somit auch nicht gegeben. Die Einheit "Mutter und Kind" ist isoliert, ohne Peripherie.

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Die Fortpflanzung des Menschen wird naturbedingt von je einzelnen Frauen (Mütter) übernommen.

Naheliegend wäre es in diesem Zusammenhang Mütterguppierungen zu bilden, die sich in allen Belangen gegenseitig unterstützen und eine kulturelle Entwicklung der Mutterschaft erlauben.

Stattdessen wird wie unter einem Zwang stehend zu jeder Mutter eine Person zugeordnet, die mit der Fortpflanzung des Menschen nichts zu tun hat und dessen unterstützender Effekt für Mutter und Kind i.d.R. nicht vorliegt.

Man gewinnt den Eindruck, dass die Mutter mit ihren Kindern als isolierte Einheit festgeschrieben wird und werden muss, um die Zuordnung der einen Person zur Mutter und Kind nicht zu gefährden. Oder andersherum: Die Mutter mit ihrem Kind muss isoliert werden, damit man diese Person zuordnen kann.

Alleinherrschaft der Zelle

Wieso ist zwischen den Eltern und ihrem Kind eine einzelne Zelle, wo doch die Eltern und ihr Kind aus Billionen von Zellen bestehen? Die Eltern reduzieren sich auf eine Zelle, während das Kind mit dieser einen Zelle beginnt. Die Fortpflanzung des Menschen, welche ständig als hochherrliche Angelegenheit des Menschen hingestellt wird, verflüchtigt sich zu einer einzelnen Zelle, aus welcher dann das Kind entsteht. Der Mann reduziert sich auf ein Spermium und die Frau auf eine Eizelle, sodass man eben nicht sagen kann, dass die Fortpflanzung eine Angelegenheit des Menschen sei. An dieser entscheidenden Stelle zwischen den Generationen übernimmt die Einheit Zelle alle Belange der Fortpflanzung, denn diese Sache beherrscht der Mensch in keiner Weise.

Die Eizelle ist der alleinige Garant und das alleinige Zentrum für das entstehende Kind.

Totschweigen

In allen Belangen bezüglich der Reproduktion (Fortpflanzung) des Menschen ist das Übergewicht der weiblichen Seite eindeutig vor Augen. Aufgrund dieser Offensichtlichkeit existiert in der Wissenschaft auch keine einzige Theorie, die sich mit diesem Übergewicht der weiblichen Seite in irgendeiner Weise beschäftigt. Die Wissenschaft blendet diese Thematik komplett aus.

Die Wahrheit der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung resultiert allein aus diesem Totschweigen.

Verweigerung

Wenn man bei der Erfassung eines Themas unentwegt mit sechs Begriffen (Fortpflanzung, Vererbung, Befruchtung, Zeugung, Schwängerung, Empfängnis) herum jongliert, die sich letzlich alle auf einen Vorgang beziehen, dann will man das Thema gar nicht erfassen und man weigert sich konsequent es zum Thema werden zu lassen.

Synonym - Komplex

Die Vorgänge der Vererbung und der Zeugung sind zwei komplett verschiedene Aspekte im Bereich der Fortpflanzung des Menschen. Dennoch werden beide Vorgänge in einen Topf geworfen, ohne irgendwelche Erörterungen. Die Befruchtung der Eizelle, welche auch die Fortpflanzung der Gene zum Abschluss bringt, ist zeitgleich auch die Zeugung. Letztlich werden die Vorgänge der Fortpflanzung, der Befruchtung, der Zeugung und der Vererbung zu Synonyme füreinander. Es gibt dann noch die Begriffe der Imprägnation (Schwängern) und der Konzeption (Empfängnis), die zeitgleich mit der Befruchtung und Zeugung stattfinden.

Was ist denn das für eine wissenschaftliche Theorie, wo insgesamt sechs verschiedene Vorgänge tatsächlich nur ein Vorgang ist.

Merkwürdige Definition

Ein Mann kann durch eine Vergewaltigung ein Kind zeugen und somit zum Vater eines Kindes werden. Eine rechtschaffene Definition der Vaterschaft sollte also die Veräußerung der Gene seitens des Mannes nicht an bevorzugter Stelle in ihren Inhalt aufnehmen. Der DNA - Test, der die Vaterschaft zweifelsfrei beweißt, erzählt uns allerdings, dass der genetische Inhalt das einzige Kriterium für die Vaterschaft ist. Der genetische Inhalt ist also kein verzichtbares Kriterium innerhalb der Definition der Vaterschaft, sondern das einzig verfügbare Kriterium der Vaterschaft. Diese, nur auf den genetischen Inhalt hin definierte Vaterschaft, enthält entsprechend keinerlei praxisbezogene Kriterien einer Vaterschaft, sodass selbst ein Vergewaltiger der Vater eines Kindes ist, zumal das tatsächliche Vatersein keine inhärente Folge der Vaterschaft ist und diese ja auch verweigert werden kann. Die rigorose Trennung zwischen der genetisch begründeten Vaterschaft und dem praktischem Vatersein ist der Definition der Vaterschaft ideologisch inhärent, da man das nicht übersehen kann und dies dennoch fortlaufend getan wird, was im Bezug zur Mutter in aller Regel nicht so ist. Vielmehr wird das bei ihr sogar verlangt. Die Mutterschaft ist in aller Regel auch das Muttersein, was dem Vater ermöglicht zu jeder Zeit sein Vatersein auszusetzen oder ganz zu verweigern.

Erschaffung (Zeugung, Befruchtung)

Die geschlechtliche Fortpflanzung behauptet, dass die Gene von Mann und Frau mittels des Spermiums und der Eizelle in die Zygote fortgepflanzt werden, wobei der Eintritt der Gene in die Zygote als Zeugung des neuen Organismus interpretiert wird, aus der dann in Folge der neue Organismus entsteht.

Ehe der neue Organismus also entstehen kann, muss dieser vorab als Ganzes gezeugt werden.

Dieser besondere Vorgang der Zeugung ist allerdings nicht beobachtbar und mit keiner wissenschaftlichen Methodik zu detektieren, was die Wissenschaft leider in keinster Weise davon abhält, weiterhin von der Zeugung zu reden.

Die Zygote, welche die Gene von Mann und Frau übernimmt, ist allerdings kein Produkt der von Mann und Frau fortgepflanzten Gene und ist dennoch beileibe nichts Nebensächliches im Bezug zur Gesamtheit der Fortpflanzung des Menschen.

Die Zygote ist übrigens vor dem Eintritt des Spermiums, welches den fehlenden haploiden Chromosomensatz beisteuert, die allseits bekannte Eizelle. Und diese stammt vom weiblichen Organismus ab und verhilft den von Mann und Frau fortgepflanzten Genen zum neuen Organismus, von dem sie dann rückwirkend behaupten, dass sie ihn gezeugt hätten.

Das sich bei dieser rückwirkenden Behauptung einer Zeugung das Spermium vordrängelt, wenn es um die Befruchtung der Eizelle geht und dann auch der Mann, wenn es um die Zeugung des Kindes geht, verrät die Motivation für diese Behauptung unmißverständlich.

Androzentrische Fehldeutung

Der weibliche Organismus ist auf der biologischen Ebene primär und seine primären Eigenschaften, welche Merkmale der Reproduktion des Menschen sind, sind nicht geschlechtlicher Natur.

Der weibliche Organismus reproduziert den Menschen beiderlei Geschlechts, Mädchen und Jungen.

Die rückwirkende Interpretation, dass die Weitergabe der Gene von Mann und Frau stattdessen die Reproduktion des Menschen sei, ist eine androzentrisch hervorgerufene Fehldeutung.

Männliche Merkmale, Zeugungsfähigkeit und Lebensfähigkeit (X Chromosom)

Der Mann gibt bei der Zeugung eines Sohnes lebenswichtige Gene nicht weiter, was aufgrund der zweiseitigen Weitergabe der Gene auf das Leben des Sohnes keine Auswirkungen hat.

Neben den lebenswichtigen Genen, die der Vater seinem Sohn nicht mitgibt, sind es auch Gene, die für die männlichen Merkmale und die Zeugungsfähigkeit wichtig sind.

Dieses Gene befinden sich auf dem X - Chromosom, welches bei der Zeugung eines Sohnes allein vom weiblichen Organismus geliefert wird.

Kann ein Mann einen Sohn zeugen, wenn sein Spermium lebenswichtige Gene nicht mitliefert? Vorausgesetzt natürlich, dass es eine Zeugung überhaupt gibt. Durch die zweiseitige Weitergabe der Gene hat die Eizelle die lebenswichtigen Gene schon in Petto, sodass die fehlenden Gene des Spermiums keine Auswirkungen haben.

Auf allen zur Verfügung stehenden Ebenen (genetisch, zellulär, organisch, menschlich) ist der Mann naturbedingt dazu gezwungen, auf die Frau zurück zu greifen.

Wie ein wild gewordenes Tier klammert er sich an die phantsierten Vorstellungen einer Befruchtung und Zeugung fest.

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ist nicht das, was die Wissenschaftler unisono behaupten, dass sie sei. Sie ist eine wohlstrukturierte Lüge, eine wissenschaftliche Lüge, eine Symbiose der Religion und Wissenschaft. Gott Vater kann man legitim vom Thron stürzen, aber nicht den Vater.

Bildhauer

Eine Statue aus Stein wurde von einem Bildhauer ermeißelt! Die Statue ist das Werk des Bildhauers.

Wie sieht das nun bei einem menschlichen Organismus aus, welcher mal das Kind seiner Eltern gewesen ist?

Ist das Kind das Werk seiner Eltern? Haben die Eltern das Kind erschaffen? Oder was genau haben die Eltern gemacht?

Arbeitsverteilung

Die Frau benötigt gerade mal ein Spermium für ein Kind, während der Mann dagegen den gesamten weiblichen Organismus und die Frau als Mensch, aufgrund der  erforderlichen Brutpflege, benötigt. Allerdings hat der Mann nur dann etwas davon, wenn er die Frau auch ehelicht, da sie dann auch noch die Hausarbeit übernimmt. Andernfalls wird er zum Zahlvater degradiert, was er als geschlechtliche Benachteiligung interpretiert.

Der Mann produziert circa 100 Millionen Spermien pro Tag und jeder dieser Spermien könnte eine Eizelle befruchten und ein Kind zeugen. Stattdessen reicht ein Gramm dieser männlichen Keimzellen dafür aus, die Weltbevölkerung aufrecht zu erhalten. Was das für die Frauen bedeutet, kann man sich leicht ausrechnen.

Was das jetzt allerdings mit der Arbeitsverteilung der Geschlechter im Bezug zur Fortpflanzung des Menschen zu tun hat entzieht allerdings meiner Kenntnis.

Kulturelle Evolution und Fortschrittsglaube

Angesichts der statistischen Daten

- "dass 2/3 aller Arbeiten weltweit von Frauen erledigt werden, bei zehn Prozent Einkommen und einem Prozent Besitz, dass 80% der Nahrungsmittelproduktion in der 3.Welt von Frauen erarbeitet wird, dass jede 3. Frau in der Welt Gewalt erfährt und täglich 800 Frauen an den Komplikationen der Schwangerschaft und Geburt sterben, welche neben der Kindersterblichkeit die größte Naturkatastrophe darstellt" -

entpuppt sich die "kulturelle Evolution" als sich selbst reproduzierendes Hirngespinst, welches über die Generationen hinweg fortgepflanzt und weitervererbt wird.

Sorgerecht und Umgangsrecht

Ein Mann wird durch seine Gene, welche das Spermium in die Eizelle transportiert, zum Vater und seine einzige Verpflichtung ist der Kindesunterhalt.

Diametral gegenüber steht die Frau, welche durch ihre Schwangerschaft und Geburt zur Mutter wird und deren zusätzliche Aufgabe es ist, sich um das Kind zu kümmern.

Die erforderliche Brutpflege seitens der Mutter erfüllt gleichzeitig auch die Sorge für das Kind und den Umgang mit dem Kind, sodass die Begriffe "Sorgerecht und Umgangsrecht" sich nicht auf die konkrete erledigte Brutpflege beziehen.

Die von der Mutter erledigte Brutpflegearbeit führt eben nicht zu den entsprechenden Rechten derselben. Die Brutpflege, welche für das Kind eine überlebenswichtige Notwendigkeit darstellt, ist für die brutpflegende Person eine reine Verpflichtung, die bei grober Nichterfüllung zu strafrechtlichen Konsequenzen führen kann und das durch ihren unbezahlten, privaten und sozial vereinzelten Status auch provoziert werden kann.

Allein die nicht brutpflegende Person kann sinnigerweise das Sorgerecht oder das Umgangsrecht einfordern und zwar ohne eine tatsächliche brutpflegende Verpflichtung eingehen zu müssen.

Rechte, die nicht mit ihren entsprechenden Verpflichtungen einhergehen müssen, so wie das Sorgerecht und das Umgangsrecht, sind schlichte Herrschaftsrechte, die mit keiner moralischen Auffassung zu verbinden sind.

Unproduktive Befruchtung und Zeugung

Die Zeugung ist ein Vorgang, bei dem rein gar nichts hinzukommt, z.B. ein weiteres Atom. Just bei der Befruchtung der Eizelle und dem Zeugen eines Kindes, welche sich der Mann auf seine Fahnen schreibt, passiert rein gar nichts. Es entspricht durchaus unserem Glauben an das Wunder des Lebens, welches nicht von irgendwelchen Atomen oder Molekülen spricht. Der Mann allerdings, auf welchem die Befruchtung und Zeugung fussen, darf dann wieder schlichtweg materiell sein. Die Einheiten, auf welchem die Befruchtung und Zeugung erfolgen, Eizelle und Spermium, wurden vorab materiell produziert. Nur die Befruchtung und die Zeugung sind als einzige nicht produktiv. Die geschlechtliche Fortpflanzung wird sehr wohl materiell beschrieben und zwar ausschließlich. Einzig die Befruchtung und Zeugung haben keinerlei materielle Grundlage und können somit auch gar nicht beschrieben werden. Wenn das Eintreffen des Spermiums die Befruchtung und Zeugung seien sollen, dann ist das eben keine Befruchtung und Zeugung, sonder nur das Eintreffen des Spermiums. Die Wissenschaft redet offiziell von Befruchtung und Zeugung, ohne auch nur ein einziges Wort dazu zu sagen, worin diese bestehen. Wie entsteht aus dem Eindringen des Spermiums in die Eizelle die Befruchtung und Zeugung, die über das Eindringen des Spermiums hinausgeht? Man hat deutlich den Eindruck, dass die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung völlig blind um die Befruchtung und Zeugung herumkreist. Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung soll die Befruchtung und Zeugung beweisen, da man diese Begriffe für sich selbst nicht definieren kann. Gleichzeitig verdeckt die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung die unwissenschaftlichen Mythen der Befruchtung und Zeugung. Ausser dem "Eindringen des Spermiums" hat die Wissenschaft rein gar nichts anzubieten. Was daran die Befruchtung und Zeugung sein soll, sagt die Wissenschaft kein Sterbenswörtchen, was ja der heimliche Sinn und Zweck der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ist.

Brutpflege

Die notwendige Beziehung zwischen den Erwachsenen und den Kindern wird einzig und allein durch die Erfordernisse der Brutpflege bedingt. Diese notwendige Brutpflegebeziehung ist seit dem Beginn der Menschheit bis heute die "Mutter und Kind" Beziehung.

Die Brutpflege ist die älteste und einzige Tätigkeit der Menschheit, die sich bis heute unverändert erhalten hat.

Die Schwangerschaft, die Geburt, die Säugung und die Brutpflege wurde ohne Unterbrechung vom Beginn der Menschheit ab bis heute unter allen Bedingungen praktisch von jeder Frau getätigt.

Ein Attribut der Brutpflege ist ihr unbezahlter Status, welcher die einzige Basis für den weiteren Bestand der Institution der Vaterschaft darstellt und welcher selbst in unserer Kultur nicht hinterfragt wird, was man sehr deutlich daran erkennt, dass die staatlichen finanziellen Zuwendungen in voller Höhe nur der ehelichen Familie gelten.

Im Unterschied zur Mutter wird der Vater sehr vordergründig mit Geld verbunden, denn die einzige Verpflichtung des Vaters im Bezug zum Kind ist der Unterhalt. Zusammen mit den staatlichen finanziellen Unterstützungen, die in voller Höhe nur der ehelichen Familie gelten, wird die Vaterschaft als Finanzierer definiert.

Die patriarchalen Bestimmungen unserer Kultur liegen völlig offen zutage und es tut dabei nichts zur Sache, dass niemand sie als solche erkennt, denn Unwissenheit schützt in keiner Weise vor den Folgen, die gottlob die Mütter und Kinder ertragen müssen, was ja der eigentliche Sinn und Zweck des Patriarchalen ist.

Wieso ist eine private und sozial vereinzelte Beschäftigung, welche die Mutterschaft darstellt, umgeben von Vaterschaft, Jugendamt, Kindergarten und Schule? Oder anders gefragt, welche Rolle soll die Mutter eigentlich in diesem eigenartigen Konglomerat noch spielen?

Das Patriarchale scheint ein Lösungsmittel zu sein, indem sich eigenartige Konglomerate tummeln, an denen das Patriarchale selber kaum zu erkennen ist.

Fragwürdige Legitimität der Vaterschaft

Angesichts der weiblichen Investition in die Fortpflanzung "Menstruation, Eizelle, Schwangerschaft, Geburt, Säugung, Brutpflege" ist die männliche Beteiligung daran ein schlechter Witz, da der Mann lediglich mit einer Frau schlafen muss.

Die gesamte Legitimität der männlichen Rechte hängt pro Kind an einem einzelnen Spermium. Mit diesem einzelnen Spermium wird die Legitimität der Vaterschaft rechtlich etabliert und gleichzeitig auch in seiner Gänze erfüllt.

Die minimalste Beteiligung führt direkt zur Vollständigkeit der Vaterschaft, dem sich der Mann dann auch noch komplett entziehen darf.

Die einzige verpflichtende Verbindung mit den Rechten der Vaterschaft ist der Unterhalt, der rechtlich nicht einmal dazu dient, dass bloße Überleben der Mutter zu sichern.

Die Legitimität der Vaterschaft klammert die Frau und Mutter komplett aus. Der Mann ist der Vater des Kindes und zwar völlig unabhängig von der Frau und Mutter.

Der Mann kann nur mittels und über einer Frau zum Vater eines Kindes werden. Doch die Definition der Vaterschaft verweißt nicht einmal auf die absolute Notwendigkeit einer Eizelle. Der Mann wird allein aus eigener Kraft und Befähigung zum Vater eines Kindes. Und zwar exakt so, wie Gott Vater einen Gott Sohn hat, ohne einen Gott Mutter.

Die Definition der Vaterschaft drückt nicht nur die Irrelevanz der Frau und Mutter aus, sondern auch die Bedeutungslosigkeit der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Diese Definition der Vaterschaft geht sogar soweit, dass ein toter Mann zum Vater eines Kindes werden kann, weil die Befruchtung der Eizelle einige Stunden später erfolgt.

Jegliches väterliche Verhalten gehört nicht zur der Definition der Vaterschaft. Der Mann zieht sich komplett auf sein Spermium und seinem Inhalt zurück, aus der allein die gesamte Rechtauffassung seiner Vaterschaft begründet wird, dem er sich wie gesagt komplett entziehen darf.

Investition

Die Investition in die Spermien, runde drei Milliarden, entsprechen der Investition in eine Eizelle. Pro Eizelle, die standardmäßig alle 28 Tage auftaucht, produziert der Mann 2,8 Milliarden Spermien. Da aber nur ein Spermium eine Eizelle befruchtet, minimiert sich der effektive Investitionsaufwand auf 2,8 milliardstel im Vergleich zur der Eizelle.

Das Minimum von einem Minimum

Der menschliche Organismus besteht aus zig Billionen von Zellen und nur ein einziges Mal wird eine einzelne Zelle geschlechtlich hergestellt. Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung hat diese eine Zelle als alleinige Grundlage. Und nur im Bezug zu dieser einen Zelle hat der Mann einen Anteil, der sich allerdings nur im Bezug zu der genetischen Ausstattung dieser Zelle bezieht, also ein Minimum von einem Minimum ist. Der Anteil des Mannes würde nicht einmal zu einer einzigen funktionierenden Zelle führen, welche allerdings die kleinste Einheit eines lebenden Organismus ist. Lebende Organismen bestehen aus Zellen und nicht aus Genomen.

Epigenetische Markierung

Im menschlichen Körper gibt es über zweihundert verschiedene Zelltypen und jeder dieser Zelltypen hat seine eigene epigenetische Markierung, da jede dieser Zellen das gleiche Genom in sich trägt.

Die von Mann und Frau fortgepflanzten Gene erhalten von der Eizelle eine epigenetische Markierung, damit sie einen kompletten Organismus erstellen können. Der Anfangszustand des Embryos korreliert mit einer entsprechenden epigenetischen Markierung, die die haploiden Chromosomensätze von Spermium und Eizelle noch nicht tragen.

Nach dem Eintritt des Spermiums in die Eizelle betreibt diese eine epigenetische Reprogrammierung, die erst im Blastozystenstadium abgeschlossen wird, also fünf Tage später. Erst jetzt könnte man sagen, dass auf der zellulär genetischen Ebene der neue Organismus existent ist.

Funktionsuntüchtiges Genom

Der genetische Inhalt des Spermiums ist mit Protamin Molekülen versetzt, die das Genom stark komprimieren. Um das Genom für seine genetischen Funktionen wieder brauchbar zu machen, müssen die Protamin Moleküle entfernt und mit Histon Molekülen gefüllt werden, was nach dem Eintritt des Spermium in die Eizelle passiert.

Der genetische Inhalt ist so, wie es das Spermium liefert, nicht funktionstüchtig und muss von der Eizelle erst noch "wiederbelebt" werden.

Ad hoc Erstellung

Menschen können ad hoc eine genetische Variation erstellen, weil sie das Ausgangsgenom für die Variation  zur Verfügung haben. Aber sie können keinen Säugling ad hoc erstellen.

Das genetische Material ist nicht das nach dem genetischem Material Produzierte. Und es ist nicht das genetische Material, welches produziert.

Das Genprodukt wird nicht vom Genom erstellt, selbst die identischen Kopien des Genoms werden nicht vom Genom produziert.

Eingestellt von Georg Reischel um 07:20 Keine Kommentare: Links zu diesem Post Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen

Labels: fortpflanzung

Genetische Informationen

Die genetischen Informationen beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, die allesamt in und von der Zelle produziert werden und produziert werden müssen, weil nur mithilfe dieser Moleküle die Zelle lebt. Die Reichweite der genetischen Wirkungen ist zudem auf die jeweilige Zelle beschränkt.

Ein Gen formuliert die Aminosäuresequenz eines Proteins, aber nicht seine Funktion, die es durch seine dreidimensionale Faltung erreicht. Und diese Funktionen sind für das Leben einer Zelle in allen Bezügen elementar, auch der genetischen.

Speichermolekül

Das Genom liefert weder Materie, noch Energie und kann keinen genetischen Vorgang selber durchführen und benötigt somit  für jeden Vorgang seiner selbst eine Zelle. Dies ist auch der Grund für einen Virus, warum es trotz seines Genoms eine Wirtszelle benötigt. Das Genom ist ein natürlicher Bestandteil einer Zelle und nur dort funktionsfähig.

Zellreproduktion

Nur eine Zelle kann ein Genom weitergeben, wobei es sich immer um ihr eigenes Genom handelt. Und nur eine Zelle kann ein Genom aufnehmen, die mit der Weitergabe des Genoms mitproduziert werden muss, weil jede Zelle schon ein Genom hat.

Nicht nur das Genom, sondern auch das Zytoplasma wird weiter gegeben, also grundsätzlich die ganze Zelle. Im Fall der geschlechtlichen Fortpflanzung wird das Zytoplasma (Eizelle) vom weiblichen Organismus bereitgestellt.

Die menschliche Reproduktion teilt sich in die Reproduktionen der je einzelnen Zellen auf. Die Schnittstelle zwischen den Eltern und ihrem Kind besteht aus einer einzelnen Zelle und wird aus zwei Zellen erstellt. Zellen übernehmen die Reproduktion des Menschen.

Eingeschlechtliche Fortpflanzung

Der haploide Chromosomensatz, den die Eizelle in die Vererbung bringt und welches sie aus ihrem eigenen diploiden Genom gebildet hat, verbleibt in der Eizelle, während das Spermium seinen haploiden Chromosomensatz der Eizelle überlässt.

Fortpflanzung und Vererbung sind an den Vorgängen des Spermiums anschaulich ablesbar, aber nicht an den Vorgängen der Eizelle.

Fortplanzung und Vererbung wurden vom Spermium abgeleitet und dann ungefragt und ungeprüft auf beide Geschlechter übertragen.

Genprodukte des weiblichen Genoms

Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind die Genprodukte des diploiden Genoms des weiblichen Organismus, welche von Helferzellen der Oogenese der Eizelle beigesteuert werden.

Nach dem Eintritt des Spermiums werden die folgenden Vorgänge von den Inhalten des Zytoplasmas der Eizelle betrieben, also von den Genprodukten des diploiden weiblichen Genoms.

Die genetischen Wirkungen der von Mann und Frau fortgepflanzten haploiden Chromosomensätze beginnen erst im 4 - 8 Zellstadium, also nach drei Zellteilungen der befruchteten Eizelle.

Keimzelle und Zygote

Die Eizelle ist keine Keimzelle im Unterschied zum Spermium. Erst bei ihrer konkreten Befruchtung, wo sie zur Zygote (befruchtete Eizelle) wird, schließt sie ihre Meiose ab. Sie ist schon eine Zygote, bevor sie zur Keimzelle wird.

Die als diploide Zelle definierte Zygote ist 24 Stunden lang nicht diploid. Die haploiden Chromosomensätze von Mann und Frau replizieren sich getrennt voneinander und führen zu zwei diploiden Genomen kurz vor der Zellteilung der Zygote. Erst die zwei daraus folgenden Tochterzellen der Zygote sind diploide Zellen.

Kriterien der wissenschaftlichen Überprüfung

Aufgrund der Ähnlichkeit eines Kindes mit einem Mann wurde jenseits irgendeines Zweifels geschlussfolgert, dass der Mann an der Erschaffung des Kindes, der sogenannten Zeugung beteiligt ist. Der Umstand, dass ein Kind erschaffen wird, stand dabei genau so wenig in Frage. Dass heißt, dass die Wahrheit der geschlechtlichen Fortpflanzung vor irgendeiner wissenschaftlichen Überprüfung schon unumstößlich feststand, weswegen die geschlechtliche Fortpflanzung nie eine wissenschaftliche Theorie bezüglich der Reproduktion des Menschen war und ist.

Wenn also ein Kind tatsächlich gezeugt wird und zwar im Zusammenhang mit dem Eintritt des Spermiums in die Eizelle, dann kann man erst sagen, dass der Mann an der Zeugung des Kindes beteiligt ist, was ja insofern fraglich ist, weil eigentlich das Spermium zeugt und eben nicht der Mann.

Der Mann wird also mit dem Spermium gleichgesetzt. Wenn man nun die Frau mit der Eizelle gleichsetzen würde, fiele sofort auf, dass die Eizelle ihren genetischen Inhalt bei sich behält, was wiederum bedeuten würde, dass der Mann sich fortpflanzt und seine Gene vererbt, aber nicht die Frau.

Also schon die Behauptung der geschlechtlichen Fortpflanzung ist in Frage zu stellen, nebst des Umstandes, ob das Kind gezeugt wird.

Die geschlechtliche Fortpflanzung sagt allerdings rein gar nichts darüber aus, was bei einer Befruchtung und Zeugung passiert und woran man diese erkennen könnte. Es gibt also keinerlei Überprüfungskriterien für eine wissenschaftliche Überprüfung der behaupteten Befruchtung und Zeugung.

Die geschlechtliche Fortpflanzung, die Befruchtung und Zeugung war und ist nie eine wissenschaftliche Erkenntnis gewesen und es wurde auch nie danach gesucht oder geforscht. Stattdessen wurde sie einfach nur übernommen und propagiert.

Die naturreligiöse Mythologie des zeugenden Vaters ist derartig tief verwurzelt, dass kein Wissenschaftler auch nur auf die Idee verfällt, diese anzuzweifeln. Für ihn ist es eine schlichte Wahrheit und Wirklichkeit.

Postmoderne

(1) Neben der Kindersterblichkeit ist die Müttersterblichkeit, die aktuell 800 Todesfälle pro Tag beträgt, die größte Naturkatastrophe in der Welt.

(2) Der Vater fungiert in der Ehe als Zuhälter, weil die Ehefrau den Unterhalt abarbeitet und als Sklavenhalter, weil der Unterhalt auf Kost und Logis begrenzt sein kann und sein darf.

(3) Ein Gramm des männlichen Samens genügt weltweit für die nächste Generation der Weltbevölkerung.

(4) Zwei Drittel aller Arbeiten weltweit wird von Frauen erledigt und 80% der Nahrungsmittelproduktion in der dritten Welt. Einkommen (zehn Prozent); Besitz (ein Prozent)

(5) Die Definition der Schwangerschaft verweißt auf die Reifevorgänge der befruchteten Eizelle zum Kind, aber nicht auf die elementare organische Verbindung zwischen Mutter und Embryo.

(6) Bei der Aufzählung der geschlechtlichen Merkmale von Mann und Frau wird die Schwangerschaft und die Säugung nicht einmal erwähnt.

(7) Ein Fortpflanzungswettbewerb zwischen einer Gruppe, bestehend aus 9 Männern und einer Frau und einer Gruppe, bestehend aus 9 Frauen und einem Mann fällt rein rechnerisch wie aus?

(8) Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durchzuführen und er überlässt es einer Frau, alle Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen, einschließlich der Betreuung für das Kind.

Lüge

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ist als Gesamtes der bisher höchst erfolgreiche Versuch des Mannes, der Vaterschaft eine materielle Grundlage zu verleihen. Die geschlechtliche Fortpflanzung ist nie als wissenschaftliche Theorie formuliert worden und wurde innerhalb der Wissenschaft nie diskutiert oder in Frage gestellt. Es gibt keinen theoretischen Gegenentwurf zur geschlechtlichen Fortpflanzung. Und es gab auch nie offene Fragen zur geschlechtlichen Fortpflanzung. Selbst die spermienlastige Beschreibung der Vorgänge der geschlechtlichen Fortpflanzung rief keinen Widerspruch hervor. Nicht einmal die Bezeichnung Same für das Spermium störte irgend jemanden, obwohl jeder ganz genau wußte, dass das Spermium kein Same sein konnte.

Genau an dieser Stelle, wo der Begriff Same für das Spermium unisono akzeptiert wurde und immer noch wird, zeigt sich sehr deutlich und eindeutig, dass in der Wissenschaft Lügen bewußt zugelassen wurden und gelogen werden darf, wenn es darum ging und geht, ein höheres Gut zu schützen, welches auch nie in Frage gestellt wurde und wird.

Sklavenhalter

Einer Mutter kann man ihr Kind nicht wegnehmen. Aufgrund der erforderlichen Brutpflegearbeit für das Kind fiele das auch niemandem ein. Wer näht sich schon ohne Not ein Kind an die Backe. Dennoch will ein Mann dem Kinde zugeordnet sein, aber eben nicht mittels der Brutpflegearbeit für das Kind. Somit ist die Mutter zur Hälfte die für den Mann arbeitende, ohne das es dem Mann etwas kostet. Am besten natürlich in einer Ehe, weil dann wird der Mann auch noch die Hausarbeit los. Und das alles noch unter seinem Familiennamen.

Es ist nach wie vor eine Sklavenhaltermentalität, die auch vom Grundgesetz bestätigt und sogar geschützt wird. Die Keimzelle der Gesellschaft tradiert in aller Öffentlichkeit die Kultur des Sklavenhalters.

Fortpflanzung

(1) Das Genom (DNA Molekül) kann keinen biochemischen Vorgang selber durchführen. Alle genetischen Vorgänge sind Prozesse einer Zelle, womit die Zelltheorie bestätigt wird, die die Zelle als kleinste Einheit aller lebenden Organismen erklärt. Dies ist auch die einzige Begründung dafür, dass das Virus, trotz seines genetischen Inhaltes eine Wirtszelle benötigt. Und genauer gesagt, ist es der genetische Inhalt selber, der eine Wirtszelle benötigt.

Wenn du die Beschreibung eines Spermiums ansiehst, wirst du konstatieren, dass der Aufbau des Spermiums nicht die notwendige Qualität einer Zelle hat. Aufgrund dessen benötigt das Spermium, bzw. sein genetischer Inhalt eine Wirtszelle und das ist im Zusammenhang mit dem Spermium die Eizelle.

Wie kann man nun behaupten, dass das Spermium, bzw. sein genetischer Inhalt die Eizelle befruchtet und dabei ein Kind zeugt, wo doch die Eizelle als Wirtszelle für das Spermium fungiert?

(2) Die Gene können nur von einer Zelle weiter gegeben werden und nur eine Zelle kann diese Gene aufnehmen. Da aber jede existierende Zelle ihre Gene schon hat, muss die aufnehmende Zelle bei der Weitergabe der Gene mitproduziert werden und zwar von derjenigen Zelle, die ihre Gene weitergibt. Bei dieser Weitergabe der Gene wird auch der zytoplasmatische Inhalt weitergegeben, welcher für die weitergegebenen Gene elementar ist (siehe Wirtszelle).

Fazit: Die gesamte Zelle wird weitergegeben und nicht nur die Gene. Die Vererbung bezieht sich immer auf die gesamte Zelle, einschließlich ihres genetischen Inhaltes. Die Besonderheiten in der geschlechtlichen Fortpflanzung widersprechen nicht diesem Gesamtzusammenhang.

Dieser Umstand, dass allein eine Zelle ein Genom weitergeben kann, führt zu der Aussage, dass die Reproduktion eines Menschen sich in die je einzelnen Reproduktionen der Zellen aufteilt. Es ist also gar nicht der Mensch als Gesamtorganismus, der sich reproduziert, sondern bestimmte Zellen übernehmen dies für ihn und das beantwortet auch die Frage, wieso der neue Organismus (Kind) mit einer einzelnen Zelle beginnt.

(3) Allerdings ist diese einzelne Zelle (befruchtete Eizelle) noch kein Embryo. Sprich, die Zeugung eines Kindes hat noch nicht stattgefunden. Der genetische Inhalt des Spermiums ist mit bestimmten Molekülen versetzt, die das Genom höchst dicht verpacken, sodass es genetisch unbrauchbar ist. Das Zytoplasma der Eizelle entfernt diese Moleküle und füllt das Genom mit Histon Molekülen auf, welche für die genetische Funktion des Genoms notwendig sind. Dann werden die vererbten Genome von Frau und Mann epigenetisch reprogrammiert, was soviel heißt, dass die Genome für den Beginn der Embryogenese umstrukturiert werden müssen. Diese epigenetische Reprogrammierung ist erst in der Blastozyste abgeschlossen, also fünf Tage nach der Vereinigung von Eizelle und Spermium.

Das Zytoplasma der Eizelle sind übrigens keine Genprodukte der von Frau und Mann vererbten Gene (haploide Chromosomensätze), sondern die Genprodukte des mütterlichen Organismus.

Dann gibt es noch die "maternalen Effekte", die die alleinigen Direktiven in der befruchtete Eizelle sind, da die vererbten Gene von Frau und Mann erst im 4 - 8 Zellstadium mit ihrer Wirkung beginnen.

(4) Die männlichen Gene werden einer anderen Zelle übergeben, während die weiblichen Gene in der Eizelle verbleiben und originär die Gene dieser Zelle sind. Denn die meiotischen Zellteilungen in der Oogenese bewahren im Unterschied zu der Spermiogenese den größten Teil dieser Zelle auf. Das heißt, dass nur auf der männlichen Seite ein Fortpflanzungsvorgang beobachtet werden kann, was dadurch erklärt wird, dass zur Fortpflanzung auch eine Zelle gehört und nicht nur die Weitergabe der Gene.

(5) Der Begriff "geschlechtliche Fortpflanzung" wird nicht in irgendeiner Form eingeschränkt. Das würde bedeuten, das Frau und Mann nur in gemeinsamer Weise die Fortpflanzung tätigen und zwar zueinander gleichwertig. Die Beschreibung ist allerdings eindeutig spermienlastig, sodass man weder von Gemeinsamkeit noch Gleichwertigkeit reden kann.

Die zytoplasmatischen Inhalte der Eizelle, die für die Durchführbarkeit der Fortpflanzung samt und sonders elementar sind, werden dahingegen einfach totgeschwiegen.

Bei der Zeugung seines Sohnes gibt der Mann lebenswichtige Gene nicht weiter, Gene für die Spermienproduktion und Gene für die Maskulinisierung.

Es ist sogar möglich, dass ein schon toter Mann ein Kind zeugt und der Vater dieses Kindes wird, weil die Befruchtung der Eizelle einige Stunden später stattfindet.

(6) Die Fortpflanzung (Gene)  ist nicht die Reproduktion (Zelle). Und da nur die Frau die Zelle liefert, ist sie es, die den Menschen reproduziert und zwar für beide Geschlechter. Das heißt wiederum, dass der weibliche Organismus primär ist und ihre primären Eigenschaften sind nicht geschlechtlich.

Der Informationsgehalt des Genoms bezieht sich auf Moleküle, die allesamt von der Zelle hergestellt werden und hergestellt werden müssen, denn dadurch lebt die Zelle erst und dann kann sie sich auch reproduzieren. Das Genom ist ein Gebrauchsmolekül (Informationsmolekül) der Zelle und keine Erbinformation, zumal bei der Reproduktion die gesamte Zelle "vererbt" wird.

(7) Das Virus trägt Erbgut (Gene) und zur Fortpflanzung benötigt es eine Wirtszelle. In diesem Fall redet allerdings niemand davon, dass das Virus lauter neue Viren zeugt. Warum wohl? Die Wirtszelle übernimmt die komplette Produktion und das Resultat sind Viren, nicht lebende Einheiten. Das will man dem Erbgut dann doch nicht nachsagen, da es ja zu höherem berufen ist.

Die Eizelle bildet einen Befruchtungshügel, welche die Plasmogamie zwischen der Eizelle und dem Spermium einleitet, bei der das Spermium von der Eizelle phagozytiert wird (von wegen eindringen)

Die Eizelle wird als haploid definiert, hat aber bis zum Eintritt des Spermiums, wo es direkt zur Zygote wird, zwei haploide Chromosomensätze in sich. Die Zygote wird als diploid definiert, ist es aber 24 Stunden lang nicht und hat kurz vor der ersten Zellteilung zwei diploide Genome.

Der Begriff Same für das Spermium ist eine bewußte und absichtliche Lüge, nicht nur, weil der Polle in der Botanik nicht Same genannt wird, sondern weil man nach der Entdeckung der Eizelle wußte, dass das Spermium kein Same ist. Durch die "Erkenntnis", dass das Spermium befruchtet und zeugt, konnte man es jedoch beim Samen lassen.

Projektion versus Wirklichkeit

Der Begriff "Vater" ist die Projektion einer Vorstellung in die Wirklichkeit, die keine materielle Grundlage hat.

Der Begriff "Mutter" dagegen ist derart wirklichkeits - spezifisch, dass dafür eine gesonderte Vorstellung des Begriffes "Mutter" keinen Sinn ergibt.

Das heißt, dass die Mutter einfach nur ist, während dagegen der Vater sein soll.

Optionen

Der Mann bekommt von der Zeugung des Kindes nichts mit und weiß vorerst nicht, dass er zum Vater geworden ist.

Eine Schwangere, die nicht Mutter sein will, treibt das Kind ab oder gibt es in die Adoption. Die naheliegende Idee, dass Kind dem Vater zu überlassen, scheint dabei keine Option zu sein.

Ein Mann dagegen, der nicht Vater sein will, braucht gar nichts zu tun.

Produktion und Nachsorge

Das Virus pflanzt sein Erbgut fort und zeugt viele neue Viren, wofür es eine Wirtszelle benötigt. Das Virus ist sich zwar absolut sicher, dass die neuen Viren seine Nachkommen sind, aber die gesamte Produktion übernimmt die Wirtszelle.

Der Mann pflanzt sein Erbgut fort und zeugt Nachkommen, wofür er eine Frau benötigt. Der Mann ist sich hier allerdings gar nicht sicher, dass die Nachkkommen auch die seinen sind. Die Frau übernimmt dabei alle Produktions- und Nachsorgeleistungen, genauso wie die Wirtszelle beim Virus und die Eizelle beim Spermium.

Verquickungen

Bezüglich eines Kindes geht es in keiner Art und Weise um ein Haben, sondern einzig und allein um das konkrete Kümmern. Dieses Kümmern fällt seit Menschengedenken durchweg bis heute der Mutter zu. Allein die Mutter "hat" ein Kind, weil sie sich um das Kind auch kümmert. Da das konkrete Kümmern immer von einer Person ausgeht, fällt das Haben eines Kindes einer zweiten Person zu. Die Formulierung von Rechten bezüglich des Kindes jenseits des konkreten Kümmerns sind jedoch Eigentumsrechte. Die Zuordnung eines Vaters zum Kind, obwohl allein die Mutter sich um das Kind kümmert, fallen unter die Besitz- oder Eigentumsvorstellungen. Ein Vater hat ein Kind, weil er Unterhalt zahlt. Es scheint eine unauflösbare Verquickung zu sein, einfach weil es zwei Parteien sind, Vater und Mutter.

Nachwuchs an der Backe

Die Brutpflege ist eine weibliche Eigenschaft und rundet das Gesamte im Bezug zur Fortpflanzung ab, sodass der weibliche Organismus insgesamt für die Fortpflanzung selbst steht, da der weibliche Organismus auch die Schwangerschaft, die Geburt und das Stillen übernimmt. Nebst den Erfordernissen des Überlebens der lebenden Organismen kümmert sich die Fortpflanzung um die Zukunft der entsprechenden Art. Sprich, die Fortpflanzung ist kein sekundärer, nebensächlicher oder zusätzlicher Aspekt des Lebens, denn erst hier findet Evolution und Geschichte statt.

Die Brutpflege als zusätzlicher Aspekt der Fortpflanzung ist nicht so zu interpretieren, als ob man den Nachwuchs an der Backe hat und den man am liebsten loswerden will. Eine soziokulturelle Peripherie, die diesen Eindruck verschafft, negiert die Fortpflanzung als solches und ist in sich und an sich sexistisch, weil es eben nur Frauen betrifft und niemand das übersieht, ausser er will es übersehen.

Die Interessen des männlichen Organismus im Sinne der Vaterschaft erfasst prinzipiell nicht jedes Kind und ist eben deswegen grundsätzlich in Frage zu stellen.

Erbleben

Die Gene werden Erbinformationen genannt, weil diese weitergegeben werden. Allerdings wird bei der Weitergabe der Erbinformationen gleich die gesamte Zelle weiter gegeben. Und die Gene sind nur ein Bestandteil der Zelle.

Die Zelle wird jedoch nicht Erbzelle genannt, obwohl diese genau wie die Gene von einer Zelle stammt.

Das Erbe (+/-)

Das menschliche Genom ist ein Abriß aus der gesamten Evolution hin zum Menschen und ist insofern ein "Gedächtnismolekül".

Die genetische Sequenz der Basen des menschlichen Genoms speichern nicht die Erlebnisse des individuellen Lebens des Organismus und somit werden nicht die individuellen Erlebnisse vererbt, was den Inhalt des Genoms angeht. Auf der Ebene der Epigenetik kann das anders ausehen.

Das Erbe hat kein Inhalt, da auch Schulden vererbt werden können. Insofern ist der Begriff "Erbinformation" für die Gene unsinnig, zumal auf der Ebene der Gene nichts individuelles weitergegeben wird.

Grundlagen

Das Genom enthält die Informationen von Molekülen, welche in einer Zelle hergestellt werden. Die Zelle ist die einzige Einheit eines lebenden Organismus, welche ein Genom benötigt und ein Genom kann nur in einer Zelle wirken. Die Zelle ist die kleinste Organisationseinheit eines lebenden Organismus. Das Genom wird nur bei der Entstehung einer neue Zelle weitergegeben, was auch für die Fortpflanzung gilt.

Bildlich gesprochen entäußert sich das Genom in die Moleküle der Zelle, denn erst dann lebt die Zelle.

Das Herausnehmen und die isolierte Betrachtung des Genoms unterschlägt ein essentielles Attribut desselben. Es geht beim Genom nicht nur um die Speicherung der Informationen und um seine identische Vervielfältigung, sondern eben auch um die Realisierung der genetischen Information in die Moleküle, die für die Aufrechterhaltung der genetischen Funktionalität essentiell sind. Das Genom benötigt eine lebende Zelle für seine gesamte Funktionalität.

Dieser Umstand der Unterschlagung eines essentiellen Attributes des Genoms wird durch die Beschreibung des Virus offen gelegt. Das Virus enthält Erbgut und benötigt zu seiner Fortpflanzung eine Wirtszelle. Die Wirtszelle übernimmt die komplette Produktion der neuen Viren, wird aber in der Beschreibung als Wirtszelle betrachtet.

Die Wirtszelle vererbt den neuen Viren das Erbgut des Virus durch die vielfältige Replikation des Genoms des Virus und die Wirtszelle pflanzt das Virus fort.

Das Virus selbst kann sein Erbgut nicht vererben und somit ist es auch kein Erbgut. Das Virus pflanzt sich auch nicht fort, sondern injiziert lediglich sein Genom in die Wirtszelle.

Durch die isolierte Betrachtung des Genoms vergißt man mit der Zeit, dass das Genom seine gesamte Funktionalität nur in einer Zelle ausüben kann und nur dort besitzt. Man betrachtet jede Zelle als Wirtszelle, wenn man weiterhin auf die isolierte Betrachtung des Genoms besteht. Und da jeder lebende Organismus aus Zellen besteht, betrachtet man das Leben als Wirtsleben des Genoms.

Das gleiche passiert in der Geschichtsforschung, wenn man mit der Zeit vergißt, dass man über Menschen redet, als ob sie nur die Wirtsmenschen der Geschichte seien.

Anmerkung:

Bei der gewaltätigen Durchsetzung der Macht wird der Mensch letzen Endes zum Objekt, zum Wirtsmenschen der Geschichte. So, wie bei der isolierten Betrachtung des Genoms jede Zelle zur Wirtszelle degradiert wird. Was mit der Zeit dazu führt, dass man sich eine moralische Betrachtung darüber sparen kann (jenseits von Gut und Böse).

Fazit: Die Grundlagen unserer Betrachtungsweisen sind schon zu hinterfragen und nicht erst später auftauchende Details.

Wer jetzt den Eindruck hat, dass man damit dem Denken den Boden unter den Füssen wegzieht, liegt gar nicht so falsch.

Molekülinformationen

Die Informationen in einem Genom beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, welche allesamt in einer Zelle hergestellt werden und nur dort hergestellt werden können.

Ein Großteil dieser Moleküle müssen sogar hergestellt werden, weil sie für das Leben der Zelle elementar sind, was auch den genetischen Vorgängen gilt.

Bei der Übertragung der Gene werden die Informationen von Molekülen für eine Zelle weiter gegeben, weil die Weitergabe der Gene ausschließlich von einer Zelle zu einer Zelle verläuft.

Die Gene müssen bei einem Menschen billionenfach von Zelle zu Zelle weiter gegeben werden, ehe sich eine Ähnlichkeit des Kindes zu den Eltern einstellt. Die Auffassung der einmaligen Fortpflanzung der elterlichen Gene in die Eizelle für die Vererbung der elterlichen Eigenschaften auf das Kind überspringt einfach die realen Vorgänge und schaut nur nach dem Effekt der Vererbung, der sich allerdings erst Jahre später einstellt.

Bevor die Gene, welche nur die Informationen von Molekülen beinhalten auf eine Vererbung zwischen Eltern und Kind verweisen, sind unzählbar viele Moleküle erstellt worden und Billionen neue Zellen produziert worden, denen eine Kopie der Gene mit auf den Weg gebracht wurden.

Die einmalige Fortpflanzung der elterlichen Gene in die Eizelle als Zeugung des Kindes zu bezeichnen, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch keine Information von diesen Genen abgelesen wurde, ist hanebüchener Unsinn, auch wenn es weltweit geglaubt wird. Denn es ist schlichter Glaube.

Kinder werden nicht gezeugt, sondern sie entstehen sukzessive, von Molekül zu Molekül, von Zelle zu Zelle, von der Weitergabe der Gene zur Weitergabe der Gene. Denn jede Zelle benötigt die Gene. Deswegen werden sie ja auch weiter gegeben.

Zeugung

Der einzig festellbare Vorgang im Bezug zur geschlechtlichen Fortpflanzung ist die Zusammenstellung der Gene. Die Behauptung, dass bei der Zusammenstellung der Gene auch eine Zeugung stattfindet, liegt darin begründet, dass dabei das Erscheinungsbild des neuen Organismus festgelegt wird und die Produktion des neuen Organismus entsprechen verläuft. Die festlegende Wirkung der Gene ist jedoch eine ursprüngliche und allgemeine Eigenschaft der Gene und muss nicht bei jeder Fortpflanzung extra erwähnt werden. Die Zeugung ist schon in den elterlichen Organismen begründet. Das Bakterium, welches sich teilt, zeugt das neue Bakterium in sich selbst, wenn sie ihr Genom identisch kopiert. Das neue Bakterium liegt schon vor der konkreten Zellteilung vor.

Genetische Ausstattung

Der Mann und die Frau kümmern sich gemeinsam darum, dass eine einzelne Zelle mit einem Genom ausgestattet wird. Diese Art und Weise der genetischen Ausstattung einer Zelle mittels zweier Organismen wird geschlechtliche Fortpflanzung genannt.

Dieser Vorgang gilt nur einer einzigen Zelle pro Organismus und es ist dann doch ziemlich eigenartig, dass es dafür eine eigene Theorie gibt, deren Vermittlung mit mehreren Begriffen jongliert. Zu diesem Zeitpunkt liegt der neue Organismus noch gar nicht vor, denn dieser muss sich noch aus dieser einen Zelle entwickeln, was bis zum Säugling neun Monate dauert.

Wenn ein Bakterium eine neue Zelle herstellt mittels einer Zellteilung, hat es keinen Partner für die genetische Austattung der neuen Zelle und muss dies alles alleine bewerkstelligen. Hierfür gibt es keine eigene Theorie für die genetische Ausstattung der neuen Zelle, obwohl hier sogar zeitgleich ein neuer fertiger Organismus vorliegt.

Das Bakterium stellt in einem zusammenhängenden Vorgang einen neuen Organismus einschließlich seiner genetischen Ausstattung her, während der Mensch mithilfe der geschlechtlichen Fortpflanzung gerade mal die genetische Ausstattung einer einzelnen Zelle zustande bringt. Das zustande gebrachte Genom ist aufgrund der geschlechtlichen Fortpflanzung eine genetische Variation, ist aber in allen Belangen den anderen Genomen völlig gleichgestellt, denn jeder existierende Organismus trägt ein voll funktionsfähiges Genom und jeder Mensch trägt eine genetische Variation.

Fiktives Paradigma

Ein Sohn sieht seinem Vater ähnlich. Erklärt wird das dadurch, dass der Vater im Verlauf des Werdens eines Kindes diesem etwas mitgibt, was in Folge zu der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung führte.

Der Vater gibt mittels des Spermiums der Eizelle einen haploiden Chromosomensatz mit, welcher sich in der Eizelle mit dem haploiden Chromosomensatz der Eizelle zu einem diploiden Genom vereinigt.

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung behauptet aber nun, dass dieser genetische Konstruktionsvorgang das neue Leben zeugt und das die Vorgänge danach eine Entfaltung des gezeugten Lebens ist.

Das diploide Genom, welches sich aus zwei haploiden Chromosomensätzen zusammensetzt, ist das gezeugte Leben, obwohl seitens dieses diploiden Genoms zu diesem Zeitpunkt noch kein einziges Molekül realisiert wurde.

Das Zytoplasma der Eizelle dagegen  ist mit solchen genetisch realisierten Molekülen "vollgestopft", denen es zu verdanken ist, dass sich die zwei haploiden Chromosomensätze überhaupt zum diploiden Genom vereinigen. Ohne die zytoplasmatische Ausstattung der Eizelle würde die Materie fehlen, die für jeglichen Vorgang innerhalb der Eizelle notwendig sind.

Die von einem Virus befallene Wirtszelle, die entsprechend der viralen Gene einige hundert neue Viren produziert, unterliegt exakt diesem paradigmatischem Diktum. Während das Virus, welches nicht zu den lebenden Einheiten gezählt wird, dennoch Erbinformationen trägt und sich fortpflanzt, ist der Produzent der neuen Viren eine Wirtszelle.

Zwischenstand

(1) Jede Zelle des menschlichen Organismus trägt das gleiche Genom. Dieses eine Genom ist die Grundlage von über zweihundert verschiedenen Zelltypen, doch nur aus der Eizelle kann ein neuer menschlicher Organismus erwachsen.

(2) Die Eizelle liefert die Mitochondrien, die in der Eizelle in zwei bis dreihundertfacher Menge vorliegen. Die Mitochondrien liefern die erforderliche Energie für die Lebensvorgänge der Zelle.

(3) Der haploide Chromosomensatz, den das Spermium liefert, ist mit Protamin - Molekülen versetzt, die den haploiden Chromosomensatz sehr dicht verpacken und es in seiner genetischen Funktion unbrauchbar macht. Nach Eintritt in die Eizelle werden die Protamin - Moleküle vom Zytoplasma der Eizelle entfernt und mit den notwendigen Histon - Molekülen gefüllt.

(4) Bis zum 4 - 8 Zellstadium der befruchteten Eizelle wirken die fortgepflanzten Gene von Mann und Frau nicht, was bedeutet, dass die Eizelle in dieser Zeit die einzigen Direktiven vorgibt.

(5) Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind die Genprodukte des weiblichen Genoms und stammen nicht von den von Mann und Frau vererbten Genomen ab.

(6) Beide haploiden Chromosomensätze werden vom Zytoplasma der Eizelle epigenetisch reprogrammiert, welche die Anfangsbedingungen der Embryogenese erstellt.

(7) Die Vereinigung der haploiden Chromosomensätze in der Eizelle zum diploiden Genom dauert 24 Stunden.

(8) Ab der befruchteten Eizelle bis zur Geburt des Kindes wird das gesamte Wachstum des Kindes mit weiblicher Materie betrieben.

(9) Das Spermium dringt nicht aus eigener Kraft in die Eizelle ein. Stattdessen wird das Spermium von der Eizelle mittels der Phagozytose aufgenommen.

(10) Das Spermium gibt sein Genom an die Eizelle weiter, während die Eizelle ihr Genom nicht weiter gibt.

(11) Die Informationen im Genom beziehen sich auf Moleküle, die in und von der Zelle hergestellt werden. Die Reichweite der genetischen Wirkungen ist auf die jeweilige Zelle begrenzt.

(12) Das Genom kann keinen Vorgang selber durchführen, was der Grund dafür ist, dass das Virus, trotz seines genetischen Inhaltes, eine Wirtszelle benötigt.

(13) Das Genom wird von der Zelle vervielfältigt, was die Voraussetzung für die darauf folgende Weitergabe der Gene ist. Gleichzeitig wird von der Zelle eine neue Zelle erstellt, die für die Aufnahme der weiter gegebenen Gene notwendig ist.

(14) Alle lebenden Organismen bestehen aus Zellen und nicht aus DNA - Molekülen.

(15) Das Genom liefert weder Materie, noch Energie.

(16) Die Gene werden nur im Zusammenhang mit einer dafür neu entstehenden oder entstandenen Zelle weiter gegeben, wobei alle Bestandteile der Zelle weiter gegeben werden und nicht nur die Gene.

(17) Die Reproduktion eines lebenden Organismus teilt sich in die Reproduktionen der Zellen auf. Und wenn eine Zelle entsteht, dann werden alle essentielle Bestandteile der Zelle weiter gegeben. Die einseitige Erwähnung, dass die Gene weiter gegeben werden, stellt eine Falschdarstellung durch Verschweigung dar.

(18) Die Eizelle nimmt einige Aspekte der embryonalen Entwicklungen eigenständig vorweg, da die fortgepflanzten Genome erst später mit ihrer eigenen Wirkung beginnen.

(19) Der Mann und die Frau reduzieren sich auf eine einzelne Zelle, die vereinigt zu der befruchteten Eizelle führt. Die Fortpflanzung des Menschen wird von Zellen übernommen und durchgeführt.

(20) Die Gene werden keinem existierenden Organismus vererbt, stattdessen wird der Organismus von diesen Genen erst ins Leben gerufen.

(21) Bei der Zeugung eines Sohnes gibt der Mann das lebenswichtige X Chromosom nicht weiter, was die Frau übernimmt. Das Y Chromosom dagegen trägt keine lebenswichtigen Gene, da die Frauen ohne Y Chromosom auskommen.

(22) Das Spermium ist weder ein Same, noch eine Zelle. Der Same entsteht aus einer befruchteten Eizelle. Das Genom des Spermiums ist separat verpackt und sein Zytoplasma ist kaum vorhanden.

(23) Die Eizelle hat bis zu ihrer Befruchtung zwei haploide Chromosomensätze in sich. Die Zygote ist 24 Stunden lang nicht diploid und kurz vor ihrer Zellteilung liegen zwei diploide Genome vor. Die Definitionen, dass eine Keimzelle (Eizelle und Spermium) haploid sind und eine Zygote diploid, sind falsch.

(24) Das Virus trägt Erbgut und pflanzt sich fort, indem es sein Erbgut in eine Wirtszelle injiziert, die daraus neue Viren produziert. Bei der Weitergabe der Gene des Virus an die Wirtszelle zeugt das Virus die neuen Viren.

Das Virus und das Spermium

Das Virus, welches nicht zu den lebenden Einheiten gerechnet wird, trägt Erbinformationen und benötigt für seine Fortpflanzung eine Wirtszelle, die nach der Injektion des genetischen Materials des Virus mehrere hundert neue Viren produziert. Hier wird nicht davon gesprochen, dass das Virus die neuen Viren zeugt, obwohl die neuen Viren zu 100% vom  Originalvirus abstammen.

Das Spermium, welches aufgrund seines zellulären Aufbaus nicht mehr zu den lebenden Einheiten gezählt werden kann, überträgt der Eizelle genetisches Material. Hier wird aber nicht davon gesprochen, dass die Eizelle die Wirtszelle des Spermiums sei. Stattdessen spricht man hier von einer Zeugung, obwohl das Gezeugte gar nicht vom Spermium abstammt.

Die Begrifflichkeiten rund um die Fortpflanzung sind widerspruchsfrei auf einen Virus hin übertragbar, welches den klaren Vorteil vor einem Spermium hat, dass seine Nachkommen zu 100% von ihm abstammen und nicht von der Wirtszelle, die lediglich die neuen Viren produziert. 

Belege (Links)

Maternale Effekte, maternale Gene

http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/maternale-gene/41377

Vorgetäuschte Befruchtung

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neues-verfahren-stammzellen-ohne-tote-embryos-a-330622.html

Entwicklungskontrollgene

http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupfeld/Genetik/Entwicklungskontrollgene/Entwicklungskontrollgene.html

Epigenetische Reprogrammierung

http://www.aerzteblatt.de/archiv/38271/Geschlechterkonflikt-im-fruehen-Embryo-Elternspezifische-Reprogrammierung-des-vaeterlichen-und-muetterlichen-Erbguts-nach-der-Befruchtung

Anhand der oben aufgelisteten Links erfährt man so ganz nebenbei, dass es den Wissenschaftlern bekannt ist, dass die Eizelle mittels ihrer zytoplasmatischen Inhalte sich ganz schön ins Zeug legt, damit das Spermium am Ende von sich behaupten kann, befruchtet und gezeugt zu haben. Es dauert allerdings schon einige Tage nach dem Eintritt des Spermiums in die Eizelle, ehe dieser Zeitpunkt erreicht ist. Natürlich könnten die Wissenschaftler stattdessen auch zugeben, dass der Eintritt des Spermiums in die Eizelle nichts mit Befruchtung und Zeugung zu tun hat. Dann müßten sie allerdings auch zugeben, dass die geschlechtliche Fortpflanzung nicht gleichbedeutend mit der biologischen Reproduktion des Menschen ist. Und das ist ihnen dann doch zuviel, sich einzugestehen, dass sie jahrzehntelang blind einer fiktiven Theorie hinter her gelaufen sind.

Zurückhaltung von Lebensinformationen

Die Erbinformationen müssen jene Informationen sein, die bei einer Zellteilung oder bei der Fortpflanzung weiter gegeben werden im Unterschied zu jenen Informationen, die nicht weiter gegeben werden. Eine solche Unterscheidung ist höchstgradig widersinnig, weil man dann davon ausgeht, dass das Leben Informationen zurückhielte, je nachdem.

Androzentrismen

Fortpflanzung, Vererbung, Erbinformationen, Befruchtung und Zeugung sind androzentrische Deutungen, die mit den entsprechenden biologischen Vorgängen der menschlichen Reproduktion nichts zu tun haben.

Die Gene werden nicht von beiden Geschlechtern fortgepflanzt und somit gibt es auch keine geschlechtliche Fortpflanzung. Die Gene werden auch nicht vererbt und sie sind keine Erbinformationen. Die Befruchtung der Eizelle und das Zeugen eines Kindes findet nicht statt.

Die Zelle

Die Weitergabe des Genoms setzt erstens eine Vervielfältigung des Genoms voraus und es ist zweitens auch eine neue Zelle dafür vonnöten, die das weiter gegebene Genom aufnimmt, was beides die Mutterzelle erledigt.

Die Neuproduktion einer Zelle hat auch die Weitergabe des Genoms zur Folge, weil eine Zelle die Gene benötigt. Und die weiter gegebenen Gene können nur in einer Zelle funktionieren.

Zellen sind allerdings nicht die Träger der Gene bis zu ihrer nächsten Weitergabe, sondern werden von der Zelle durchweg für ihre Lebensfunktionen benötigt, zu der eben auch die Weitergabe der Gene gehört.

Die Gene sind also keine Erbinformationen, sondern Zellinformationen, die bei der Neuproduktion einer Zelle mitgeliefert werden.

Denn ein Virus besteht zu 100% aus der Materie einer Wirtszelle und ein Genom besteht zu 100% aus der Materie einer Zelle.

Innerhalb des Lebens ist das Genom nicht von der Zelle zu trennen und die Zelle nicht vom Genom.

Und das Genom ist eine Komponente der Zelle und die Zelle ist die kleinste Einheit aller lebenden Organismen.

Das Genom ist für sich genommen vollkommen tot, aber die Zelle eben nicht. Das Leben besteht nicht aus DNA - Molekülen oder genetischen Einheiten, sondern durchweg und ausnahmslos aus Zellen.

Eizelle

Die Fortpflanzung des Menschen verläuft über eine einzelne Zelle, aus der der neue Organismus entsteht. Die gesamte Qualität der Fortpflanzung muss folglich in dieser einen Zelle stecken, vor oder nach dem Eintreffen des Spermiums. Und da verrät schon die schiere Größe dieser Zelle, dass diese Qualität der Fortpflanzung schon in der Zelle steckt, bevor das Spermium eintrifft.

Aktivitäten der Eizelle beim Eintritt des Spermiums in die Eizelle

● Befruchtungshügel

● Plasmogamie

● Phagozytose

Aktivitäten der Eizelle zur Absicherung der Befruchtung (Polyspermieblock):

● Depolarisation der Eizellmembran

● Kortikale Degranulation (kortikale Reaktion)

Aktivitäten der Eizelle zur genetischen Funktionstüchtigkeit des vom Spermium gelieferten Genoms:

● Dekondensation des Genoms

● Austausch der Protamine durch Histone

● Epigenetische Reprogrammierung

Aktivitäten der Eizelle zur Vorbereitung der Embryogenese:

● Maternale Effekte als alleinige Direktiven bis zum 4 – 8 Zellstaduim

● Die maternal embryonale Transition, die ab dem 4 – 8 Zellstadium sukzessive die weitere Kontrolle an das genetische Erbe der Eltern übergibt

Diese Aktivitäten der Eizelle bereiten die Zeugung vor und sind keine darauf folgende Aktionen. Es findet seitens des Spermiums keine Befruchtung und Zeugung statt.

Zellteilungen

Bis hin zu den Keimzellen (Eizelle, Spermium) verläuft alles über die Zellteilungen. Nur die Eizelle und das Spermium vereinigen sich in der Weise, das die Eizelle das Spermium aufnimmt. Danach geht es wieder mit den Zellteilungen weiter.

Bei den Zellteilungen kann man wohl schlecht davon reden, dass die Gene weiter gegeben würden. Und bei der Vereinigung von Eizelle und Spermium ist es nur eine Zelle, die ihre Gene weitergibt.

Das Zentrum aller Aktivitäten

Zellen reichen ihre Gene an von ihnen selbst produzierte Zellen weiter. Die Weiterreichung der Gene passiert zusammen mit der Produktion einer Zelle, die diese Gene übernimmt. Dies ist notwendig, weil die Gene nur in einer Zelle wirken können.

Der genetische Vorgang, die Mitose und die Meiose, wird von der Zelle betrieben, welche ihre Gene weitergibt. Die Weiterreichung der Gene passiert allerdings mittels der Zellteilung, bei der eine Bewegungsform des Weiterreichens der Gene nicht beobachtbar ist. Die Weitergabe der Gene ist stattdessen die Zellteilung.

Einzig und allein das Spermium gibt tatsächlich sein Genom an eine Zelle weiter, welche nicht vom Spermium produziert wurde. Nur beim Spermium kann man eine Bewegungsform des Weitergebens beobachten.

Unterschlagung des Lebens

Wer oder was benötigt eigentlich die Gene und wofür? Wer oder was kann mit den Genen überhaupt irgendetwas anfangen?

Die Informationen der Gene beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, die allesamt in und von der Zelle hergestellt werden, da das Genom keinen Vorgang selber ausführen kann. Jeder Lebensvorgang findet in Zellen statt und geht von ihnen aus. Einzig eine Zelle kann mit den Genen irgendetwas etwas anfangen.

Die komplette Genetik in all ihren Bezügen wird von je einzelnen Zellen betrieben. Der Begriff Erbinformation für die Gene unterschlägt den Zeitraum zwischen den Weitergaben der Gene, welcher jedoch die unabdingbare Voraussetzung für die Weitergabe der Gene ist. Den dieser Zeitraum representiert das allem zugrundeliegende Leben, welches der Begriff Erbinformation einfach unterschlägt.

Der Begriff Erbinformation ist ein rein menschlicher Interessebegriff und hat keine materielle Grundlage.

Merkmale

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Keimzellen

DEFINITION

Gameten, auch als Geschlechtszellen oder Keimzellen bezeichnet, sind haploide Zellen, die von sich geschlechtlich fortpflanzenden Lebewesen meist in besonderen Organen erzeugt werden. Durch Vereinigung zweier Gameten entsteht eine diploide Zygote, aus der ein neues Individuum entstehen kann.

Beim Menschen ist die Eizelle keine Keimzelle, weil sie erst bei ihrer akuten Befruchtung ihre 2. Reifeteilung abschließt, aber da schon definitionsgemäß eine Zygote ist. Die Zygote beim Menschen ist nicht diploid, weil sich die haploiden Chromosomensätze getrennt voneinander dublizieren und erst die beiden Tochterzellen der Zygote diploid sind.

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https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaft

DEFINITION

Die Schwangerschaft (medizinisch

Gestation oder Gravidität, lateinisch

graviditas ) ist der Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper einer werdenden Mutter zu einem Kind heranreift.

Die elementare organische Verbindung zwischen dem weiblichen Organismus und dem werdenden Leben wird nicht erwähnt.

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https://de.m.wikipedia.org/wiki/Menschliche_Geschlechtsunterschiede

Als menschliche Geschlechtsunterschiede werden all jene Unterschiede in der Anatomie, der

Psyche und im Sozialverhalten zwischen Menschen bezeichnet, die auf deren Zugehörigkeit zum männlichen oder weiblichen Geschlecht zurückgeführt werden.

Es wird unterschieden zwischen

primären, sekundären und tertiären Geschlechtsmerkmalen . Primäre Geschlechtsmerkmale sind beim Mann

Penis , Hoden, Nebenhoden und Samenwege, bei der Frau Eierstöcke,

Eileiter, Gebärmutter und Vagina. Diese Merkmale sind bereits bei der Geburt ausgebildet. Die sekundären Geschlechtsmerkmale bilden sich in der Pubertät durch die Einwirkung von Hormonen. Dazu gehört beim Mann

Bartwuchs, bei der Frau die Brust . Als tertiäre Geschlechtsmerkmale bezeichnet man den jeweiligen Körperbau, z. B. Körpergröße und Beckenform, sowie geschlechtsspezifische Verhaltensweisen und Gefühle (Psyche).

Die Schwangerschaft und die Säugung tauchen allerdings im gesamten Artikel von Wikipedia nicht auf.

Produktionsleistung der Frau

Ein Gramm des männlichen Samens genügt für die nächste Generation der Weltbevölkerung von 7 Milliarden Menschen, demgegenüber die Frauen mit einer Produktionsleistung von 21 Milliarden Kilogramm aufwarten, welche sie in 5,25 Milliarden Jahren Schwangerschaft erbringen.

X Chromosom

Das Geschlechtschromosom X trägt lebenswichtige Gene des Menschen und wird bei der Zeugung eines Sohnes von der Eizelle geliefert. Das X - Chromosom trägt zudem einige Gene für die Spermienproduktion und für die Ausprägung von männlichen Geschlechtsmerkmalen.

Der Stammhalter des Vaters lebt also durch den genetischen Anteil der Mutter, bei der sich der Vater bei der Zeugung seines Sohnes unverfroren bedient.

Der weibliche Organismus dagegen kennt nicht einmal ein Y Chromosom, welches nur in den männlichen Organismen vorkommt.

Vielseitigkeit und Mannigfaltigkeit der Vaterschaften

Die Definition der Vaterschaft

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vater

Vater bezeichnet einen männlichen Elternteil eines Menschen; seine

Vaterschaft kann sich auf einen, zwei oder alle drei Teilbereiche der Elternschaft beziehen:

▶ der biologische Vater war der Erzeuger der männlichen Keimzelle (Sperma ) für die Zeugung des Menschen, er ist mit ihr blutsverwandt.

▶ der rechtliche Vater hat Elternrechte und -pflichten und trägt die rechtliche Verantwortung für den Menschen, auch im Falle ihrer Adoption durch ihn.

▶ der soziale Vater übernimmt persönliche Verantwortung und

umsorgt den Menschen.

Ein Mann kann durch eine Vergewaltigung, einen Inzest, einen Mißbrauch und als Freier zum biologischen Vater werden. Hinzu kommt noch, dass eine Frau den Vater nicht benennen kann oder das der Vater seine Vater - Rolle verweigert.

Der Mann kann durch allerlei Weisen zum Vater werden und kann auf seine gegebene Vaterschaft verschieden reagieren, wobei er sich Zeit lassen kann und es zu jeder Zeit tun kann.

Ein Mann kann und darf der Vater von verschiedenen Familien sein und er kann und darf mehrere Familien gründen.

Seine einzige Verpflichtung zum Kindesunterhalt wird von seinem Einkommen begrenzt.

Als Fazit ist anzumerken, ob die Definition des Vaters auf Wikipedia auch eine solche ist.

Verfassung, Grundgesetz

Das Sorgerecht und das Umgangsrecht sind Zugriffs- und Verfügungsrechte, welche das Kind zum Rechtsgegenstand degradieren. Für mich ist das schlicht und ergreifend verfassungsfeindlich und jenseits irgendeiner Moral oder Ethik.

Abstammung und Identität

Der Mann leitet einen haploiden Chromosomensatz für ein Kind weiter, welcher sich mit dem weiblichen haploiden Chromosomensatz vereinigt.

Die Abstammung des Kindes bezieht sich auf zwei haploide Chromosomensätze. Und es ist eben überhaupt nicht klar, welche Eigenschaften des Kindes von welchem haploiden Chromosomensatz abstammen und zu wieviel Prozent dies jeweilig der Fall wäre? Die Abstammung ist eine grundsätzlich Gemischte und bezieht sich beim Vater und bei der Mutter auf die haploiden Chromosomensätze von je zwei Omas und Opas. Das ist übrigens der Sinn und Zweck der geschlechtlichen Fortpflanzung. Es existiert keine einseitig zu verstehende Abstammung, weder seitens des Mannes noch seitens der Frau. Die Identität eines Kindes ist genetisch bedingt eine eigene Identität, weil die geschlechtliche Fortpflanzung grundsätzlich eine einzigartige genetische Variation schafft, welche mit keinem anderen Genom identisch ist. Wer meint, dass ein Kind genetisch bedingt eine biologische (genetische) Erweiterung des Mannes oder der Frau sei, versteht die geschlechtliche Fortpflanzung nicht.

Die entscheidende Zelle

Ein menschliches Genom ist einzigartig, weil es kein zweites Mal gefunden werden kann, aufgrund des Effektes der geschlechtlichen Fortpflanzung, welche das Genom variiert. Doch alle genetischen Variationen befanden sich am Beginn der Entstehung des Menschen in einer Eizelle, aus der allein ein neuer Organismus erwächst. Die Eizelle ist entscheidend und nicht der genetische Inhalt derselben, denn dieser befindet sich in allen Zellen des menschlichen Organismus, von denen es aktuell über sieben Milliarden Exemplare gibt.

Erforderliche Aspekte zur Zeugung eines neuen Organismus

Die haploiden Chromosomensätze von Mann und Frau in der Zygote tragen nicht die epigenetische Musterung für die Initiation oder der Etablierung einer Embryogenese und können so nicht aus eigener Kraft zur Entstehung eines neuen Organismus beitragen.

Das vom Spermium gelieferte Genom ist mit Protamin Molekülen, statt mit Histon Molekülen verbunden. In diesem Zustand kann das Genom des Spermiums seine genetische Funktion nicht ausüben und ist in diesem Zustand völlig nutzlos.

Die Vereinigung beider haploiden Chromosomensätze in der Zygote zum diploiden Genom (Karyogamie) dauert vierundzwanzig Stunden und bezieht sich auf zwei diploide Genome, da sich die beiden haploiden Chromosomensätze vor ihrer Vereinigung getrennt voneinander dupliziert haben. Erst die beiden Tochterzellen der Zygote sind diploide Zellen.

Der genetische Inhalt der Zygote beginnt erstmalig mit seiner eigenen Wirkung, nachdem sich die Zygote durch ihre Zellteilungen im 4 - 8 Zellstadium befindet. Drei Tage lang geht von den genetischen Inhalten der vorhandenen Zellen keine genetische Wirkung aus, obwohl schon die befruchtete Eizelle (Zygote) als Embryo bezeichnet wird, woraus rückwirkend folgen würde, dass die Zeugung des Kindes nichts mit dem genetischen Inhalt zu tun hat.

Die Eizelle ist derart ausgestattet, dass sie in den nächsten Tagen nach Eintritt des Spermiums keine Anweisungen von ihrem genetischen Inhalt benötigt oder erhält und dennoch Grundlegendes zur Entstehung des neuen Organismus beiträgt.

Die Replikation des Genoms in der Zygote und in den folgenden Zellen bis in den 4 - 8 Zellstadium ist keine Anweisung seitens des Genoms, welches repliziert wird.

Der neue Organismus, welcher nach der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung schon in der Zygote zu Tage tritt (Zeugung), kann genetisch bedingt frühestens erst im 4 - 8 Zellstadium seinen Anfang nehmen, also ca. drei Tage nach Eintritt des Spermiums in die Eizelle.

Unter Zeugung (von althochdt. giziogon „beschaffen, fertigen“), Fertilisation oder Befruchtung werden die Vorgänge verstanden, die zur Bildung einer Zygote aus einer Eizelle (Oozyte) führen. Unter anderem beim Menschen verschmelzen dazu zwei Keimzellen : das männliche Spermium und die weibliche Eizelle.

Fortpflanzung

Die geschlechtliche Fortpflanzung, welche eine genetische Variation für die nächste Generation zur Folge hat, hat mit der Entstehung eines neuen Organismus nichts zu tun.

Denn:

Nur eine Zelle kann mit den Genen etwas anfangen und nur eine Zelle  benötigt die Gene, dessen Informationen sich ausschließlich auf Moleküle beziehen, die allesamt von der Zelle hergestellt werden.

Das Genom kann zudem keinen genetischen Vorgang irgendeiner Art selber durch führen, sodass alle genetischen Vorgänge Prozesse einer Zelle sind. Jegliche genetische Funktion findet nur in einer Zelle statt und es ist die Zelle, die die genetische Funktion realisiert und nicht das Genom.

Die Gene, welche mittels der geschlechtlichen Fortpflanzung in die Eizelle verbracht werden und dort erstmalig wirken, finden die Eizelle als vorgefertigte Zelle vor und zwar exakt so, wie ein Virus eine Wirtszelle vorfindet. Die Eizelle ist die Wirtszelle der menschlichen Fortpflanzung, weil sie eine vorgefertigte Zelle ist.

Die vorgefertigte Eizelle wird nicht mittels der geschlechtlichen Fortpflanzung erstellt. Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind die Gen- und Stoffwechselprodukte des weiblichen Organismus und stellen die erforderliche Brücke vom elterlichen Leben zum Leben des neuen Organismus dar.

Jede Zelle des menschlichen Organismus enthält ein Genom und somit ist am Genom des menschlichen Organismus nicht erkennbar, ob daraus ein neuer menschlicher Organismus entstehen wird. Dies gilt auch im Bezug zu den fortgepflanzten Genen von Mann und Frau.

Die Gene benötigen eine epigenetische Markierung, da eine Zelle zu einer von über zweihundert Zelltypen gehört und die Eizelle gehört mit zu den Zelltypen des menschlichen Organismus.

In der befruchteten Eizelle tragen die beiden haploiden Chromosomensätze von Mann und Frau nicht die epigenetische Markierung für die Etablierung der Embryogenese. Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind jedoch derart gestaltet, dass sie die folgenden epigenetischen Vorgänge ausführt und somit zum Embryo führt.

Zitat, erster Absatz, Zusammenfassung, aus:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/38271/Geschlechterkonflikt-im-fruehen-Embryo-Elternspezifische-Reprogrammierung-des-vaeterlichen-und-muetterlichen-Erbguts-nach-der-Befruchtung

“Im frühen Säugerembryo findet eine epigenetische Reprogrammierung von väterlichem und mütterlichem Genom statt. Um die Totipotenz der embryonalen Zellen wiederherzustellen, müssen die elternspezifisch modifizierten Erbanlagen aus Spermium und Eizelle für die somatische Entwicklung kompetent gemacht werden”

Alleiniges Zentrum

Die Reproduktion des Menschen wird von einzelnen Zellen übernommen und diese Zellen variieren eigenständig und unbeinflusst ihren genetischen Inhalt im Zuge der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Der menschliche Organismus hat keinen direkten Einfluss auf seine Fortpflanzung und auch der Effekt der Vererbung zwischen den Eltern und ihren Kindern wird nicht durch die Eltern erbracht.

Von den Genen zum Menschen

Quelle:

http://biotechlerncenter.interpharma.ch/gentechnik/2159-vom-gen-zum-protein

Wie entsteht nun aus der Abfolge von A, C, T und G ein Mensch?

Das Alphabet der Gene wird in das Alphabet der Proteine übersetzt: Ein Gen ist Information auf dem DNA-Strang. Diese Information wird für den Aufbau von Proteinen benützt.

Erst die Proteine machen das Wesen einer Zelle aus; als Enzyme, Hormone, Struktur- oder Regulatorproteine, usw.. Sie transportieren im Körper bestimmte chemische Verbindungen (z. B Hämoglobin), der ganze Energiehaushalt des Menschen wird von Proteinen organisiert. Zellen bestehen nebst Wasser zum grössten Teil aus Proteinen. Grundbausteine der Proteine stellt ein Satz von 20 verschiedenen Aminosäuren dar.

Der Schritt vom Gen zum Protein ist aufgeteilt in Transkription und Translation. In einer ersten Phase wird die genetische Information der DNA in RNA überschrieben. Dieser Vorgang heisst Transkription. RNA - oft zu Unrecht als der kleine Cousin der DNA bezeichnet - ist im Gegensatz zur DNA nicht doppel-, sondern einzelsträngig. Zudem wird bei der RNA die Base Thymin durch Uracil (U) ersetzt.

Die Transkription geschieht im Zellkern und wird vom Enyzm RNA-Polymerase durchgeführt. Die RNA-Polymerase bewegt sich dabei dem DNA-Strang entlang und kopiert die DNA-Information in RNA. Resulat dieses Vorgangs ist ein Faden mit so genannter mRNA (englisch: messenger RNA, deutsch: Boten-RNA). Das Überschreiben von DNA in RNA ist vergleichbar mit einer Sicherheitsmassnahme der Natur: Die Originalinformation auf der DNA verlässt so den gut geschützten Zellkern nicht. Zum Protein übersetzt wird lediglich eine Kopie, die mRNA, und dies nicht im Zellkern, sondern ausserhalb an den Ribosomen.

Ribosomen sind die «Fabriken», welche die Proteine herstellen. Aus der mRNA entsteht in einem zweiten Schritt ein Protein. Dieser Vorgang heisst Translation.  Jeweils drei Bausteine auf dem mRNA-Faden werden in eine bestimmte Aminosäure umgewandelt. Aus CUU wird zum Beispiel Leucin, aus AGA wird Arginin usw. Die einzelnen Aminosäuren reihen sich aneinander und aus der daraus entstehenden Kette faltet sich dann das dreidimensionale Protein.

Damit ist der Weg vom Gen zum Protein beendet und nun wird klar, wie genetische Information von den Eltern an die Kinder weitergegeben wird.

(GR) Das also ist das Bild des genetischen Paradigmas.

Zelltheorie (Auszug Wikipedia)

Die heute allgemein akzeptierten Aussagen der Zelltheorie besagen:

■ Alle Organismen bestehen aus einer oder mehreren Zellen.

■ Zellen entstehen stets aus anderen Zellen durch Zellteilung.

■ Alle Zellen sind in ihrem Grundbauplan und biochemisch im Wesentlichen gleich aufgebaut.

■ Die Zelle ist die grundlegende Einheit für die Struktur und Funktion der Organismen.

■ Der grundlegende Metabolismus findet innerhalb der Zellen statt.

■ Genetisches Material und Erbinformationen werden bei der Zellteilung weitergegeben.

Georg Reischel: Die Rückführung der Lebensvorgänge auf den genetischen Inhalt gerät in die Gefahr, der Zelltheorie unverblümt zu widersprechen, weil die Zelle in ihrem Wert zur Wirtszelle degradiert wird.

Einfache Sichtweise

■ Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind die Genprodukte des diploiden Genoms des weiblichen Organismus und representieren das elterliche Leben.

■ Die fortgepflanzten Gene von Mann und Frau verweisen auf das zu entstehende Kind (Embryogenese)

■ Wenn die Inhalte des Zytoplasmas der Zellen die Genprodukte der fortgepflanzten Genome sind, liegt der neue Organismus auf eine spezifische Weise vor.

■ Das elterliche Zytoplasma der Eizelle kann sich allerdings nur sukzessive in das Zytoplasma der fortgepflanzten Gene verändern (von Molekül zu Molekül)

Diese sukzessive Veränderung des elterlichen Zytoplasmas zum kindlichen Zytoplasma wäre dann der Vorgang der Zeugung, welcher einige Tage in Anspruch nimmt und erst dann in Angriff genommen werden kann, wenn der genetische Inhalt des Spermiums sich in der Eizelle befindet.

Rückzugsargument

Ohne Sperma keine Befruchtung, ohne Befruchtung kein neues Leben: Der

biologische Zweck der milchig-trüben Samenflüssigkeit lässt sich schnell abhandeln (von der komplexen modernen Fortpflanzungsmedizin einmal abgesehen). Quelle: http://www.onmeda.de/sexualitaet/sperma.html

Das Spermium liefert der Eizelle einen haploiden Chromosomensatz. Das scheint aber eben nicht der biologische Zweck der Spermien zu sein, angesichts der obigen Formulierung, welcher von einem nicht - vorhanden - sein der Spermien spricht.

Bei der Einführung des Spermas als erstes den Fall zu erwähnen, was ohne Sperma nicht passiert, ist eigentümlich, denn es erklärt ja rein gar nichts. Die Menschen werden allerdings dahingehend angestiftet, den völlig unlogischen Umkehrschluss zu folgern, dass das Sperma die Befruchtung und damit das neue Leben sei. Wer so argumentiert, will genau das erreichen, den Leser gleich auf eine falsche Spur zu schicken.

Was soll das Argument sinnvollerweise aussagen, dass es ohne Sperma keine Befruchtung und somit auch kein neues Leben gibt?

Übergang "vom alten Leben zum neuen Leben"

Das neue Leben stammt komplett und ausschließlich aus einem altem Leben. Die Frage ist, wie der Übergang zwischen dem alten Leben zum neuen Leben konkret stattfindet. Ist dieser Übergang ein plötzlicher Umschlag, wie bei der Eizelle, die bei Eintritt des Spermiums urplötzlich eine Zygote ist, anstatt das sie in welcher Weise auch immer zu einer Zygote wird? Oder muss man davon ausgehen, dass der Übergang zum neuen Leben einige Zeit in Anspruch nimmt?

Die Vereinigung der haploiden Chromosomensätze in der Zygote nimmt vierundzwanzig Stunden Zeit in Anspruch, was darauf deutet, dass der Übergang vom alten Leben zum neuem Leben kein plötzlicher Umschlag ins neue Leben ist. Die Gene von Mann und Frau beginnen mit ihrer eigenen Wirkung erst im 4 - 8 Zellstadium, was ein weiterer Hinweis darauf ist, dass der Übergang längerfristig ist.

Das alte Leben wird von den Inhalten des Zytoplasmas der Eizelle representiert, weil diese Inhalte vom diploiden Genom des weiblichen Organismus stammen und das neue Leben von dem genetischen Inhalt der befruchteten Eizelle, sobald die Inhalte des Zytoplasmas der Zellen von dem neuen Genom herrühren.

Die Vereinigung von Eizelle und Spermium macht aus der Eizelle keine diploide Zygote und eine Zeugung findet dabei auch nicht statt. Die Zeugung wird mit der Befruchtung der Eizelle gleichgesetzt, sodass eine Befruchtung der Eizelle auch nicht stattfindet.

Die Grundaussagen der geschlechtlichen Fortpflanzung stimmen nicht, was den Verdacht nährt, dass die geschlechtliche Fortpflanzung insgesamt nicht stimmt, sprich ein erfundener Myhtos ist.

Zelltypmarkierungen

Nur aus dem Zelltyp Eizelle kann ein neuer Organismus erwachsen. Die Zelltypen des menschlichen Organismus, wovon es über zweihundert gibt, werden durch eine epigenetische Markierung etabliert, welche aus den Inhalten des Zytoplasmas der Zellen gesetzt werden. Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind die Genprodukte des diploiden Genoms des weiblichen Organismus und stammen nicht von dem genetischen Inhalt der befruchteten Eizelle ab.

Jede Zelle des menschlichen Organismus, egal um welchen Zelltyp es sich handelt, trägt das gleiche Genom, aus dem jedoch kein neuer Organismus erwachsen kann, weil dies die epigenetischen Markierungen unterbinden. Einzig die Eizelle ist zytoplasmatisch derart ausgestattet, dass die daraus erfolgende epigenetische Markierung zu einem neuen Organismus führt.

Die Eizelle wird also nicht befruchtet, vielmehr setzt die Eizelle im Bezug zu ihrem genetischen Inhalt eine epigenetische Markierung, aus der ein neuer Organismus resultiert.

Eine neue Zelle

Alle Zellen des menschlichen Körpers entstehen durch Zellteilung, einschließlich der Spermien und Eizellen. Wenn eine neue Zelle entsteht und diese neue Zelle naturgemäß einen genetischen Inhalt hat, bedeutet dies nicht im Umkehrschluss, dass die Gene weiter gegeben, fortgepflanzt oder vererbt werden.

Einzig das Spermium gibt seinen genetischen Inhalt an eine andere Zelle ab. Aus diesem Einzelfall die Weitergabe, Fortpflanzung und Vererbung der Gene allgemeingültig abzuleiten und die Gene darüber hinaus als Erbinformationen zu bezeichnen, ist reine Willkür.

Ein höchst komplizierter Vorgang

Die Befruchtung der Eizelle und das Zeugen eines Kindes ist ein derart hoch komplizierter Vorgang, dass ein Wissenschaftler lediglich das Eindringen des Spermiums in die Eizelle dem Menschen verständlich machen kann und für das folgende keine Worte mehr findet, sodass ein Otto Normalverbraucher meinen muss, dass das Eindringen des Spermiums schon die Befruchtung und die Zeugung sei.

Natürlich ist die Befruchtung und die Zeugung nicht mit dem Eindringen des Spermiums in die Eizelle erschöpft. Den gleichen Gedankengang kann man auch auf die biologische Reproduktion des Menschen hin anwenden, der eben nicht in der Erstellung der befruchteten Eizelle abgeschlossen wird.

Doch nach wie vor ist eine sprachliche Vermittlung dieser hoch komplizierten Vorgänge nicht gefunden worden, sodass die Wissenschaftler sich weiterhin damit begnügen müssen, allein vom Eindringen des Spermiums und der Erstellung der befruchteten Eizelle zu reden.

Mein Hinweis auf den sprachlich nicht vermittelbaren höchst komplizierten Vorgang der Befruchtung und Zeugung ist allerdings von mir frei erfunden worden. Es gibt nach wissenschaftlichem Dafürhalten keinen wie auch immer gearteten Vorgang der Befruchtung und Zeugung über das bloße Eindringen des Spermiums in die Eizelle hinaus.

Die Wissenschaftler verweigern konsequent jegliche nähere Erläuterung, was die Befruchtung und Zeugung sei. Denn sie realisieren höchst trefflich, dass dem Spermium höchstens das Eindringen in die Eizelle zuzuschreiben ist, aber alles weitere der Eizelle obliegt. Ergo muss das Eindringen des Spermiums in die Eizelle die Befruchtung sein, entsprechend dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf"

Die Vorgänge in der Eizelle sind tatsächlich höchst kompliziert und eine abschließende Erfassung ist bis jetzt noch gar nicht möglich. Und bis zur vollständigen  Erfassung der Vorgänge in der Eizelle macht man dem  Spermium nicht den Garaus.

Schwangerschaft

Da die moderne Reproduktionsmedizin es möglich macht, Eizellen und Embryonen zu übertragen, kommt es vor, dass an ein- und derselben Schwangerschaft mehrere Frauen beteiligt sind (Auszug Wikipedia).

Ist jetzt die Eizelle, bzw der Embryo schwanger? Oder was hat die Schwangerschaft mit schwanger sein zu tun? Oder wie oder was?

Was ist ein Embryo

Auszug aus: http://www.aerzteblatt.de/archiv/38271/Geschlechterkonflikt-im-fruehen-Embryo-Elternspezifische-Reprogrammierung-des-vaeterlichen-und-muetterlichen-Erbguts-nach-der-Befruchtung

"Der Einzellembryo (befruchtete Eizelle, Zygote) wird von zwei sehr unterschiedlichen Arten von Chromatin gebildet. Die Spermien-DNA ist durch Protamine in eine fast kristalline Struktur kondensiert. Protamine sind sehr kleine basische DNA-Verpackungsproteine, die in den Spermienchromosomen die Histonproteine ersetzen."

Im ersten Satz wird deutlich gesagt, dass der Embryo nicht auf das Genom über einen oder mehrere Schritte hinweg zurückgeführt wird . Stattdessen ist der Embryo (befruchtete Eizelle, Zygote) der genetische Inhalt selbst, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirkt. Das erinnert stark an dem Streit, ob die Hostie Jesu Leib representiert oder Jesu Leib ist.

Parthenogenese

Auszug aus:  https://de.m.wikipedia.org/wiki/Parthenogenese

"Durch bestimmte Hormone wird der unbefruchteten Eizelle eine Befruchtungssituation „vorgespielt“, worauf diese sich zu teilen beginnt und zu einem Organismus heranreift. Der Parthenogenese kann entweder eine Meiose mit Eizellenbildung vorausgehen oder sie kann direkt über diploide Keimbahnzellen ablaufen."

Das verweißt auf den Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neues-verfahren-stammzellen-ohne-tote-embryos-a-330622.html

Aus theoretischen Erwägungen wäre zu untersuchen, ob sich die Eizelle die Möglichkeit zu einer Parthenogenese bewahrt hat, da sie bis zu ihrer konkreten Befruchtung noch zwei haploide Chromosomensätze in sich hat, die durchaus in ein diploides Genom zurückgeführt werden können.

Mysterium

Wodurch wird der Mann eigentlich zum Vater?

Durch die Schwangerschaft einer Frau? Durch die Geburt eines Kindes? Durch den Umstand, dass sich die Frau um ihr Kind kümmert?

Durch den Umstand, dass die Frau dies alles gratis erledigt?

Unbelegte Behauptungen

Wenn die Konstruktion des menschlichen Organismus auf die Informationen des Genoms letztendlich zurückgeht, dann ist daraus allerdings nichts weiteres ableitbar.

Die Übertragung der männlichen und weiblichen Gene in die Eizelle ist keine Begründung dafür, dass die übertragenen Gene ein Kind zeugen.

Die simple Frage, ob überhaupt eine Zeugung stattfindet, ist nie gestellt worden. Das gleiche gilt auch für die Befruchtung der Eizelle. Es kann ohne weiters sein, das weder eine Befruchtung noch eine Zeugung stattfindet.

Es wurde auch nie untersucht, ob die Bezeichnung Erbinformation für die Gene, wissenschaftlich erforderlich ist.

Die Beweisführung der hypothetischen Annahme, dass die geschlechtliche Fortpflanzung auch die Reproduktion des Menschen sei, war wissenschaftlich nie ein Thema.

Geschlechtliche Zuordnung

Der haploide Chromosomensatz eines Spermiums oder einer Eizelle ist eine zufällige Mischung aus den Genen von zwei haploiden Chromosomensätzen eines diploiden Genoms, welcher von dem Elternpaar des betreffenden Organismus geliefert wurde.

Das Kind erhält zwei haploide Chromosomensätze, welche beide eine Mischung aus je zwei anderen haploiden Chromosomensätzen sind und die im Kind ein gemeinsam wirkendes diploides Genom bilden.

Auf der Ebene der Gene ist eine geschlechtliche Zuordnung oder eine entsprechende Unterscheidung zwischen den Geschlechtern nicht möglich.

Die Abstammung eines Kindes kann man nur auf die Eltern als Einheit der Abstammung beziehen und ist auch hier nur eine Momentaufnahme.

Die Verfolgung der patrilinearen Abstammung über die Generationen hinweg hat mit den genetischen Vorgängen rein gar nichts zu tun und widerspricht von vornherein der Grundaussage der geschlechtlichen Fortpflanzung.

Die geschlechtliche Fortpflanzung unterbindet die Weitergabe identischer Genome und damit die Abstammung des Nachwuchses von jeweils einem Organismus.

Die Aufrechterhaltung der patrilinearen Abstammung, nach der Entdeckung der geschlechtlichen Fortpflanzung, verabschiedet sich wissentlich und vollständig von einer genetischen Begründung derselben.

Befruchtung, Zeugung, Keimzelle, Zygote

Definitionen:

▶ Die geschlechtliche Fortpflanzung ist die Entstehung von Nachkommen aus einer befruchteten Eizelle (Zygote), die durch Verschmelzung der Zellkerne einer weiblichen Geschlechtszelle (Eizelle) und einer männlichen Geschlechtszelle (Samenzelle, Spermium) entsteht. Dabei kommt es zu einer Neukombination der Erbanlagen.

▶ Gameten, auch als Geschlechtszellen oder Keimzellen bezeichnet, sind haploide Zellen. Durch Vereinigung zweier Gameten entsteht eine diploide Zygote, aus der ein neues Individuum entstehen kann.

▶ Unter Zeugung (von althochdt. giziogon „beschaffen, fertigen“), Fertilisation oder Befruchtung werden die Vorgänge verstanden, die zur Bildung einer Zygote aus einer Eizelle (Oozyte) führen. Unter anderem beim Menschen verschmelzen dazu zwei Keimzellen : das männliche Spermium und die weibliche Eizelle.

Notwendigkeit

Bei der Zeugung eines Kindes fällt auf, dass dieser Vorgang sich in nichts von den anderen Vorgängen unterscheidet, da alle Vorgänge durchweg notwendiger Natur sind.

Die Zeugung benötigt Vorgänge davor, so wie die Vorgänge nach der Zeugung den Vorgang der Zeugung benötigen. Am Ende stellt man fest, dass sich alles in "eins nach dem anderen" auflöst. Jeder Vorgang ist "vor, während oder danach".

Innerhalb der chronologischen Abläufe des Lebens hat jeder Vorgang den gleichen Wert, da alle Vorgänge notwendig sind.

Innerhalb der chronologischen Vorgänge des Lebens ist jeder Vorgang notwendigerweise eingebettet und es macht keinen Sinn irgendeinen Vorgang als besonderen und gesonderten Vorgang herauszustreichen.

Die Zeugung zum Beispiel setzt voraus, dass vorab zwei vollwertige Keimzellen produziert werden, sodass die Zeugung selber keinen gesonderten Aufwand mehr darstellt.

Größenwahn

Auszug:

http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-24793258.html

Zeugung ohne Männer

Fortpflanzungsmediziner entwickeln eine neue spektakuläre Technik: die künstliche Schaffung menschlicher Keimzellen. Nach diesem Durchbruch könnten sogar schwule, aber auch lesbische Paare eigene Nachfahren bekommen - und der Mann wäre für die Fortpflanzung überflüssig.

Zu Biologiebüchern hat Zsolt Peter Nagy ein zwiespältiges Verhältnis. "Die Natur ist flexibler, als es die Nachschlagewerke erlauben", sagt der osteuropäische Mediziner.

Mittlerweile hat er sich von einer der elementaren Theorien seines Fachs verabschiedet: dass ein neuer Mensch nur aus der Vereinigung von einer männlichen und weiblichen Keimzelle entsteht.

Intrige

Das Eintreten des Spermiums in die Eizelle ist die Befruchtung der Eizelle und das Zeugen eines Kindes. Dabei wird nicht einmal die Frage gestellt und erörtert, ob die Eizelle befruchtet wird oder ein Kind gezeugt. Ein simpler Vorgang wird mit zwei weiteren Begriffen bezeichnet, deren Erkenntniswert gleich null ist.

Das Wunder des Lebens ist nunmehr das Zeugen eines Kindes und nicht mehr seine Geburt. Das die Zeugung des Kindes allerdings dem Spermium allein anzulasten ist und eben nicht dem Mann, wird nicht erwähnt oder vermerkt.

Zeugung statt Vererbung

Als meine Eltern ihr genetisches Erbe auf die Reise schickten, gab es mich noch gar nicht. Sie vererbten ihre Gene an ein nicht existentes Wesen.

Meine Existenz wurde durch die Gene meiner Eltern erst ins Leben gerufen. Der Effekt der Vererbung ist eine nachträgliche Folge davon. Die Gene werden nicht an einen neuen Organismus vererbt, sondern sie zeugen diesen neuen Organismus. Der Begriff Erbinformation bezieht sich auf einen sich nachträglich ergebenden Effekt, welcher sich durch die genetische Zeugung ergibt.

Wenn ein Protein entsprechend der genetischen Informationen hergestellt wird, kann man durchaus von einer Zeugung des Proteins sprechen. Denn die genetischen Informationen beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, welche allesamt in der Zelle hergestellt werden.

Was bedeutet, dass die Zeugung eines neuen Organismus mittels der Zeugung der Moleküle erbracht wird. Die Zeugung eines neuen Organismus ist somit ein nachträglicher Effekt der Zeugung der Moleküle.

Replikation des DNA Moleküls

Die Weitergabe der Informationen in einem DNA Molekül passiert bei der identischen Kopie des DNA Moleküls.

Der informative Gehalt eines DNA Moleküls ist dieses DNA Molekül in seinem konkreten Aufbau.

Die hochkomplizierte Replikation (identische Kopie) des DNA Moleküls vervielfältigt die genetischen Informationen, was für ihre nachfolgende "Vererbung", welche für sich genommen keine nennenswerte Aktion mehr darstellt, die schlichte Voraussetzung ist.

Der Begriff "Erbinformation" meint eigentlich die Eigenschaft des DNA Moleküls, identisch kopierbar zu sein und somit die genetischen Informationen auf ein weiteres Molekül zu übertragen.

Göttlicher Schöpfungsakt

Das Genom wird in der Zelle identisch kopiert. Danach werden die nunmehr zwei Genome nicht an andere Zellen weitergegeben (fortgepflanzt oder vererbt), stattdessen teilt sich die Zelle in zwei Tochterzellen auf, in denen das Genom wieder in einfacher Ausführung vorkommt. Diese Art und Weise der „Weitergabe des Genoms“ wird nur einmalig unterbrochen, wenn die Eizelle sich mit dem Spermium verbindet.

Diese einmalige Art und Weise der „Weitergabe des Genoms“ ist bezüglich der Eizelle und des Spermiums allerdings nur einseitig gegeben, sprich das Spermium gibt seinen genetischen Inhalt an die Eizelle ab, eigentlich.

In der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung resultiert allerdings aus der Vereinigung von Eizelle und Spermium eine völlig neue und andersartige Zelle, welche Zygote genannt wird. Diese neue Zelle ist keine Erweiterung der Eizelle oder des Spermiums. Zwar besteht die Zygote komplett aus der Addition von Eizelle und dem Spermium, aber sie ist nicht die Eizelle + Spermium oder das Spermium + Eizelle. Die Eizelle wie auch das Spermium haben im Rückblick ihren genetischen Inhalt an die Zygote abgegeben, die zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht existierte, aber durch die Abgabe der genetischen Inhalte mit einem Mal entstand.

Diese Deutung der Geschehnisse bei der Vereinigung von Eizelle und Spermium resultiert nicht aus irgendwelchen wissenschaftlichen Beobachtungen, welche im Lauf der Zeit immer reichhaltiger geworden sind. Die Befruchtung der Eizelle und das Zeugen eines Kindes und das Schwängern einer Frau, welche andere Formen der Beschreibung der Entstehung der Zygote sind, hat die Bestimmungsgewalt des Menschen als einzige Begründung. Der Mensch allein will es so haben und so ist es dann halt auch und zwar endgültig.

Das schlichte, simple und bloße Eintreten des Spermiums in die Eizelle wird zu einem göttlichen Schöpfungsakt (Zeugung des Kindes) gedeutet. Und es ist nun nicht mehr das Spermium höchstselbst , welches den göttlichen Schöpfungsakt praktiziert. Nunmehr wird vom Mann als Zeuger des Kindes gesprochen. Und man unterscheidet dabei nicht einmal zwischen dem „neuen Leben“ und dem „Leben“. Das ist von Gott nicht mehr sinnfällig unterscheidbar. Der Mann ist der Stellvertreter Gottes auf Erden und so gebärdet er sich auch.

Das Eine ist das Andere

Der Umstand, das zwischen dem Vater und dem Spermium, bzw. seinem genetischen Inhalt, in keinster Weise unterschieden wird, ist die schlichte Voraussetzung für die Etablierung des Vaters unter den Menschen, dessen kultureller Status von all den Unwägbarkeiten der Vaterwerdung und des Vaterseins völlig losgelöst ist.

Der Vater eines Kindes, der durch eine Vergewaltigung zum Vater wurde und von der Natur der Sache her keine Vaterrolle erfüllen wird, ist dennoch der unanzweifelbare Vater des Kindes.

Ein Mann kann schon tot sein, ehe er zum konkreten Vater eines Kindes wird, da es sein Spermium ist, welches die Eizelle befruchtet und ein Kind zeugt. Nichts belegt besser, das zwischen dem Spermium und seinem genetischen Inhalt und dem Vater nicht unterschieden wird.

Das Eine (Gene) ist das Andere (Vater).

Ein Begriff, welcher im Bezug zu seinem Anwendungsbereich allumfassend ist, wird wie genannt? Ein Absolutum, der nur in diesem Sinne gilt und von allem anderen komplett losgelöst ist?

Kinder haben

Weil ein Mann sich beruflich nicht so entwickelt hatte, wie eine Frau in vergleichbarer Ausgangslage, wird damit getröstet, dass er vier Kinder hätte, zwei mehr als die Frau. Das war zwar scherzhaft gemeint, aber darauf muss man ersteinmal kommen.

Ein Mann, dessen einzige erinnerbare und getätigte Aktion der Geschlechtsverkehr ist, kann nicht mit einer Frau gleichgesetzt oder auch nur verglichen werden.

Herkunftsort

Die Reduktion des Lebens auf die Gene negieren den Vater, denn auch sein Leben wird auf die Gene reduziert. Die Etablierung des Vaters aufgrund der Weitergabe seiner Gene widerspricht der Reduktion des Lebens auf die Gene. Ein Mann wird zum Vater, weil er seine Gene weitergibt, was eine äußerst simple Aktion ist, zumal diese Aktion konkret von einem Spermium durchgeführt wird. Der Vater ist der Herkunftsort der Gene und nicht die Aktion des Weitergebens der Gene.

Genauso wird auch die Mutter behandelt. Sie ist der schlichte Herkunftsort des Kindes.

Das für sich Unanzweifelbare

Der Aufwand des Mannes zur Fortpflanzung des Menschen ist auf das absolut notwendige beschränkt und liegt deutlich unter der Wahrnehmungsschwelle. Auf der subjektiven Ebene kriegt der Mann von einer Fortpflanzung nichts mit.

Die Vaterschaft eines Mannes erfolgt aus einem nicht wahrnehmbaren Vorgang, welcher bei jedem Kind ausnahmslos zugrunde gelegt wird. Jedes Kind hat einen Vater.

Ich kann die Blütenfarbe einer Pflanze nicht nennen, wenn ich die Pflanze nicht sehe. Das einzige was ich ungesehen weiß ist, dass jede Blüte eine Farbe hat. Und jede Farbe ist eine Farbe, gesehen oder ungesehen.

Die Eigenschaft eines Kindes, einen Vater zu haben, ist absolut. Und jedem Kind wird genau das vermittelt, besonders auch dann, wenn das Kind keinen Vater hat.

Im Bezug zur Vaterschaft gibt es kein konkret vorhandenes, an dem man sich hält oder sich halten sollte. Der Vater ist von vornherein gegeben und hat mit einem Vatersein erst einmal nichts zu tun.

Der Vaterbegriff ist zeitlos und benötigt keine konkreten Bezüge. Eine unumstößliche Wirklichkeit, welche aufgrund seiner erst einmal gegebenen inhaltlichen Leere nicht einmal kritisierbar ist.

Die heilige Mannigfaltigkeit

Durch die vorherige genetische Reduktion auf einen haploiden Chromosomensatz in den Keimzellen macht es schlicht notwendig, dass sich  zwei Keimzellen vereinigen, um wieder einen diploiden Zustand zu erreichen.

Bei der Vereinigung der beiden Keimzellen wird stattdessen von einer Befruchtung, Zeugung und Schwängerung geredet.

Es kann also durchaus sein, dass man aus einer simplen Notwendigkeit eine heilige Mannigfaltigkeit macht.

Übernahme (Annexion)

Alle Informationen eines Genoms beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, welche ausnahmslos in und von einer Zelle hergestellt werden und nur in einer Zelle hergestellt werden können.

Das Genom kann keinen Vorgang selber durchführen. Stattdessen sind alle genetischen Vorgänge die Prozesse einer Zelle. Das Genom hat nur in einer Zelle eine Funktion.

Das Genom ist einzig und allein auf eine Zelle hin angepasst, welche sogar vorgefertigt sein muss, ehe das Genom zum ersten Mal wirkt.

Dieser Umstand zeigt sich deutlich bei der Eizelle, wo der genetische Inhalt der Eizelle im Zuge der geschlechtlichen Fortpflanzung noch fertig zu stellen ist.

Die Zelle ist die kleinste Organisationseinheit des Lebens und nicht das Genom (Zelltheorie). Jede Lebenserscheinung hat die Zelle als Urheber.

Die Zelle fungiert im Bezug zu ihrem genetischen Inhalt auch als Wirtszelle. Diese Bezeichnung erfährt eine Zelle, wenn es um die Fortpflanzung eines Virus geht, welcher nicht zu den lebenden Organismen gezählt wird.

Das Virus enthält „Erbinformationen“ und ihm wird auch die Fortpflanzung seiner selbst zugesprochen. Die einzige Aktivität des Virus im Bezug zu seiner Fortpflanzung ist jedoch nur die Injektion seines genetischen Inhaltes in die Wirtszelle.

Die neuen Viren stammen zwar zu 100% vom Ausgangsvirus ab, doch die Wirtszelle ist der alleinige Produzent der neuen Viren, welche aus der Materie der Wirtszelle bestehen und wiederum keine lebenden Organismen sind.

Das Virus und sein genetischer Inhalt sind parasitäre Erscheinungen. Sie nutzen die Zelle um ihrer selbst willen. Die sogenannten Erbinformationen sind parasitäre Übernahmeinformationen.

Angewendet auf den Menschen, ergibt sich ein höchst verräterisches Bild der tatsächlichen Absichten. Die immer noch landläufigen Formulierungen, dass das Spermium die Eizelle befruchtet, der Mann ein Kind zeugt und die Frau vom Mann geschwängert wird, zeigen diese Absichten unverblümt.

So geht es auch

4. Vom Gen zum Protein

Wie entsteht nun aus der Abfolge von A, C, T und G ein Mensch?

Das Alphabet der Gene wird in das Alphabet der Proteine übersetzt: Ein Gen ist Information auf dem DNA-Strang.

Diese Information wird für den Aufbau von Proteinen benützt. Erst die Proteine machen das Wesen einer Zelle aus; als Enzyme, Hormone, Struktur- oder Regulatorproteine, usw.. Sie transportieren im Körper bestimmte chemische Verbindungen (z. B Hämoglobin), der ganze Energiehaushalt des Menschen wird von Proteinen organisiert. Zellen bestehen nebst Wasser zum grössten Teil aus Proteinen. Grundbausteine der Proteine stellt ein Satz von 20 verschiedenen Aminosäuren dar.

Der Schritt vom Gen zum Protein ist aufgeteilt in Transkription und Translation (für einen Überblick siehe Grafik 1.2.1 und 1.2.2). In einer ersten Phase wird die genetische Information der DNA in RNA überschrieben. Dieser Vorgang heisst Transkription (siehe Film Transcription). RNA - oft zu Unrecht als der kleine Cousin der DNA bezeichnet - ist im Gegensatz zur DNA nicht doppel-, sondern einzelsträngig. Zudem wird bei der RNA die Base Thymin durch Uracil (U) ersetzt. Die Transkription geschieht im Zellkern und wird vom Enyzm RNA-Polymerase durchgeführt. Die RNA-Polymerase bewegt sich dabei dem DNA-Strang entlang und kopiert die DNA-Information in RNA. Resulat dieses Vorgangs ist ein Faden mit so genannter mRNA (englisch: messenger RNA, deutsch: Boten-RNA). Das Überschreiben von DNA in RNA ist vergleichbar mit einer Sicherheitsmassnahme der Natur: Die Originalinformation auf der DNA verlässt so den gut geschützten Zellkern nicht. Zum Protein übersetzt wird lediglich eine Kopie, die mRNA, und dies nicht im Zellkern, sondern ausserhalb an den Ribosomen. Ribosomen sind die «Fabriken», welche die Proteine herstellen.

Aus der mRNA entsteht in einem zweiten Schritt ein Protein. Dieser Vorgang heisst Translation (siehe Film Translation und Grafik 1.3). Jeweils drei Bausteine auf dem mRNA-Faden werden in eine bestimmte Aminosäure umgewandelt. Aus CUU wird zum Beispiel Leucin, aus AGA wird Arginin usw. Die einzelnen Aminosäuren reihen sich aneinander und aus der daraus entstehenden Kette faltet sich dann das dreidimensionale Protein.

Damit ist der Weg vom Gen zum Protein beendet und nun wird klar, wie genetische Information von den Eltern an die Kinder weitergegeben wird. Kinder erhalten je die Hälfte der Gene von der Mutter und vom Vater.

Auszug aus:

http://biotechlerncenter.interpharma.ch/gentechnik/2159-vom-gen-zum-protein

Aufgebot

Der Mann schickt ein Spermium los und die Frau eine Eizelle. Es ist das ganze Aufgebot, welches die Eltern in ihre Fortpflanzung schicken.

Das Spermium und die Eizelle verschmelzen miteinander und daraus entsteht, aus sich selbst heraus und völlig eigenständig, ein Kind.

Später dann wird allerdings von Same, Befruchtung, Zeugung, Vererbung, Vater, Mutter, Abstammung, Verwandtschaft, Ehe und Familie geredet.

Das nicht unterschreitbare Minimum des elterlichen Aufgebots zur Fortpflanzung hat sich zu etwas sehr komplizierten entwickelt, dessen einzige Grundlage die unsichtbaren Gene sind. Als würden die Gene tatsächlich zu uns sprechen und uns dies oder jenes vorschreiben. Und wir sehen uns ausserstande, dem etwas entgegen zu setzen.

Geistiges Eigentum (Urheberrecht)

Eine Frau und ein Mann entwerfen gemeinsam die Bauzeichnung eines Eigenheims. Danach baut die Frau ohne jegliche Unterstützung irgendeiner Art das Eigenheim entsprechend der gemeinsam erstellten Bauzeichnung. Nach der Bauzeit von neun Monaten zeichnet sich der Mann als Miteigentümer des Eigenheims, weil er davon ausgeht, dass die Beiträge zur Bauzeichnung den Urheberrechten unterliegen. Seine Beiträge zu der Bauzeichnung gehörten zu seinem geistigen Eigentum und somit ist er rückwirkend der Miteigentümer des daraus entstehenden Werks.

Der Begriff Zeugung meint, dass bei der Fertigstellung der Bauzeichnung das Eigenheim ge- oder erzeugt wird und sich ohne weitere Einwirkung irgendeiner Art selbsttätig aufbaut.

Exakt so wird auch die Schwangerschaft definiert: Die Schwangerschaft (medizinisch Gestation oder Gravidität, lateinisch graviditas) ist der Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper einer werdenden Mutter zu einem Kind heranreift.

Fortpflanzung und Vererbung

Dem Virus wird die Fortpflanzung seiner selbst zugesprochen und die Gene des Virus werden als Erbgut bezeichnet.

Das Virus besteht allerdings nur aus den Genen desselben. Die Fortpflanzung des Virus besteht aus der schlichten Vervielfältigung seines genetischen Materials und da das genetische Material des Virus Erbinformationen sind, ist die Vervielfältigung des genetischen Materials auch die Vererbung derselben.

Die Vervielfältigung der Gene des Virus (Fortpflanzung, Vererbung) reproduziert jedoch keinen lebenden Organismus, sondern benutzt stattdessen einen lebenden Organismus (Wirtszelle) zu seiner Reproduktion.

Der Begriff Fortpflanzung bezieht sich nur auf das genetische Material und seine Vorgänge. Die einzige Tätigkeit des Virus ist die Injektion seines genetischen Materials in die Wirtszelle. Die Fortpflanzung ist die schlichte Weitergabe der Gene und die Zelle, an die die Gene weitergegeben werden ist die Wirtszelle der weiter gegebenen Gene.

Das Spermium gibt die Gene des Mannes an die Eizelle weiter. Die Eizelle dagegen behält ihre Gene. Die Fortpflanzung (Weitergabe der Gene) kann man nur dem Spermium (dem Mann) zuschreiben, was den Begriff “geschlechtliche Fortpflanzung” widerlegt.

Bei der Übertragung der Gene des Spermiums in die Eizelle findet eine Befruchtung und Zeugung statt. Angewendet auf die Injektion der Gene des Virus in die Wirtszelle ist die Frage, wer oder was befruchtet und zeugt ganz neu zu stellen und zu beantworten, weil der Begriff Fortpflanzung auch auf das Virus hin angewendet wird. Der eindeutige Vorteil des Virus gegenüber dem Spermium ist, dass es keine Frage gibt, von wem die neuen Viren abstammen. Der gezeugte neue Organismus (Kind) dagegen stammt nicht vom genetischen Inhalt des Spermiums ab.

Wer oder was

Die Ähnlichkeit eines Sohnes mit seinem Vater ist ein extra gelagertes Problem, welches sich bei der Ähnlichkeit einer Tochter mit ihrer Mutter niemals stellte, aufgrund ihrer Schwangerschaft.

Die Entdeckung der Gene als Antwort auf das Problem der Ähnlichkeit des Sohnes mit seinem Vater änderte allerdings rein gar nichts daran, dass Sohn und Tochter immer noch von der Frau geboren werden, mit vorheriger Schwangerschaft.

Augenscheinlich reproduziert der weibliche Organismus den Menschen beiderlei Geschlechts. Das sich die Reproduktion des Menschen an den gegebenen genetischen Inhalt orientiert muss nicht zwangsweise bedeuten, dass es die Gene selber sind, welche den Menschen reproduzieren.

Und wenn dem doch so wäre, dann hat weder der weibliche Organismus noch der männliche Organismus etwas mit der Reproduktion des Menschen zu tun. Dann bliebe nur der organische und menschliche Aufwand der Geschlechter für die Fortpflanzung als Kriterium der Bewertung übrig, was dann wieder der weibliche Organismus ist.

Das Virus (Fortpflanzung, Vererbung, Zeugung)

▶ Wenn das Virus sein Erbgut in die Wirtszelle einschleust und diese dann aus ihrem eigenen Inhalt ein paar hundert neue Viren produziert, wer zeugt dann die neuen Viren?

▶ Die Fortpflanzung des Virus ist der Weg vom Virus zu den neuen Viren. Doch weder das Virus noch sein genetischer Inhalt kann dies selber tun. Das Virus benötigt zu seiner Fortpflanzung eine Wirtszelle. Ist es jetzt die Wirtszelle, die das Virus fortpflanzt?

▶ Der genetische Inhalt des Virus wird ganz gewöhnlich Erbgut genannt. Doch es ist nicht das Virus, welches sein Erbgut an die neuen Viren vererbt. Dazu müssen die neuen Viren erst hergestellt werden, womit gleichzeitig auch die Gene vererbt werden.

Bezeichnung und Etablierung

Der Mann, von dem ein Anteil der Gene kommt, wird als Vater bezeichnet und darüber hinaus rechtsmäßig etabliert und festgeschrieben.

Die Frau jedoch, welche schwanger ist, ein Kind gebiert, dieses Kind stillt und sich um es kümmert, wird nicht als die Mutter bezeichnet und etabliert, sondern sie ist die Mutter.

Denn sie war schon vor allem Menschlichen in der erforderlichen Vollständigkeit gegeben.

Freie Entscheidung

Die Mutter ist diejenige Frau, die mit dem Kind schwanger war, die das Kind geboren hat, die das Kind stillte und sich nun um das Kind kümmert.

Der Vater dagegen ist derjenige Mann, von dem ein Teil der Gene kommen, was in der Praxis einige Blüten treibt. Man denke an den Kuckucksvater oder an das Kind einer Prostituierten oder an einen Inzest oder an einen Vater, der sein Vatersein verweigert.

Die formelhafte Setzung "Vater = Herkunftsort der Gene" entspringt allein dem menschlichen Dafürhalten und ist keine Frage der Biologie oder der Genetik.

Vater

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durchzuführen und er überlässt es einer Frau alle Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen, bis hin zu der Alleinbetreuung des Kindes.

Der Mann wird mittels des Geschlechtsverkehrs zum Vater und dieser kann sehr verschieden ausfallen (Vergewaltigung etc.)

Dem Manne ist es erlaubt, verschiedene Frauen zu schwängern und es ist ihm erlaubt mehrere Familien zu gründen.

Ihm ist es erlaubt, sein Vatersein zu verweigern und ein bestehendes Vatersein zu annulieren.

Die einzige Verpflichtung des Vaters ist der Unterhalt, welcher sich nach seinem Einkommen richtet.

In der Ehe arbeitet die Frau den Unterhalt des Mannes ab, welcher auch den Status von "Kost und Logis" haben kann.

Die finanziellen Zuwendungen des Staates gelten in voller Höhe nur der ehelichen Familie.

Die Mutterschaft wird nicht bezahlt, ist eine private und sozial isolierte Beschäftigung der Frau.

Etwas

Die Gene, welche mit dem Phänotyp des Organismus verbunden sind, werden bei der Fortpflanzung nur zum Teil weiter gegeben, wobei völlig unklar ist, welche Gene des Phänotyps es sind.

Ein "sich fortpflanzen" gibt es in der geschlechtlichen Fortpflanzung nicht. Das gleiche gilt auch der Vererbung von den körperlichen Merkmalen eines Organismus.

Ein bestimmtes Merkmal eines Organismus kann vererbt werden, muss es aber nicht. Ein Kind muss seinen Eltern nicht ähnlich sein.

Die Fortpflanzung und Vererbung geht über ein "etwas" nicht hinaus.

Variation der Gene

Jeder individuelle menschliche Organismus trägt die Gene seines Vaters und seiner Mutter in sich, aus denen er die Gene für seine Fortpflanzung neu kombiniert.

Der genetische Gehalt der Fortpflanzung unterliegt dem Zufallsprinzip. Weder pflanzt er >sich< fort, noch vererbt er >seine< körperlichen Eigenschaften an das Kind. Kinder können ihren Eltern ähnlich sein, müssen es aber nicht.

Der Mensch pflanzt etwas fort, aber nicht sich. Und der Mensch vererbt seinen Kindern nicht seine körperlichen Eigenschaften, sondern höchstens ein Teil derselben, bei der er vorher nicht weiß, welche er vererben wird.

Fortpflanzung und Vererbung ist eine Sache der ungeschlechtlichen Fortpflanzung, welche mit einer identischen Kopie des Genoms arbeitet. Nur mithilfe einer identischen Kopie des Genoms kann man sich fortpflanzen und seine körperlichen Eigenschaften vererben.

Die Begriffe Fortpflanzung und Vererbung sind keine erklärenden Begriffe der geschlechtlichen Rekombination der Gene bei der Reproduktion des Menschen.

Der naheliegende Eindruck, dass die Begriffe Fortpflanzung und Vererbung wissenschaftliche Begriffe sind, ist falsch.

Fortpflanzung und Vererbung

Wenn ein Mensch sich fortpflanzt, bleibt er dabei komplett erhalten. Er pflanzt nicht sich fort, sondern in der Form einer Kopie seiner selbst, welche aus Erbinformationen bestehen, die durch die Rekombination der Gene allerdings keine Kopie von irgendetwas mehr darstellt.

Der Mensch pflanzt nicht sich fort, was sich daran zeigt, dass ein Kind seinen Eltern nicht ähnlich sein muss. Eine Vererbung individueller Eigenschaften des Menschen ist vorab nicht gesichert und auch nicht voraussehbar.

Die genetische Ausstattung eines Menschen und die geschlechtliche Fortpflanzung machen es unmöglich, irgendetwas bestimmtes voraus zu sehen oder anzunehmen.

Ein Mensch mag zwar sich selber kennen, doch es ist ihm unmöglich daraus abzuleiten, welche Gene er diesbezüglich weitergibt und es unterliegt auch gar nicht seiner Kontrolle.

Die Fortpflanzung und die Vererbung bezieht sich vorerst auf nichts bestimmtes und kann nach ihrer Durchführung auch nur teilweise konkretisiert werden. Es wird nichts vorab bestimmtes fortgepflanzt oder vererbt ( mendelsche Regeln )

Die Begriffe Fortpflanzung und Vererbung verweisen lediglich auf die Weitergabe der Gene von den Eltern zum Kind und erklären ansonsten nichts weiteres.

Das bei der Entstehung eines neuen Lebens auch Gene weiter gegeben werden, ist keiner Erwähnung wert, da jegliches Leben dieses seit Milliarden von Jahren ohne Ausnahme tut, aber nicht einmal eine einzige Mutation erklärt.

Die genetische Variation eines Menschen beruht nicht darauf, dass Gene weiter vermittelt werden, sondern aus den genetischen Vorgängen vor ihrer jeweiligen Weitergabe.

Das Weitergeben der Gene als solches ist die geringste Erklärung für irgendetwas und ist somit auch keine wissenschaftliche Theorie für irgendetwas.

Herkunftsort

Der Vater ist diejenige männliche Person, der an der Erstellung einer Zelle beteiligt war.

Die Beteiligung des Mannes an der Zelle reduziert sich allerdings auf die Hälfte des genetischen Inhalts der Zelle. Im Bezug zu der Zelle selber tut der Mann so gut wie nichts hinzu.

Die Gewichtung der Beteiligung von Frau und Mann im Bezug zur der Zelle (befruchtete Eizelle) ist eindeutig weiblich.

Die Bezeichnung Vater ist der schlichte Hinweis auf den Herkunftsort von 50% des genetischen Inhaltes der befruchteten Eizelle, dessen konkrete Zusammensetzung jedoch unergründlich ist und wenig mit einer Vererbung individueller Eigenschaften zu tun hat.

Die Eltern pflanzen nicht sich selbst in ihre Kinder fort. Die Eltern vererben ihren Kindern nicht ihre Eigenschaften, da sie die Gene ihrer jeweiligen Eltern neu kombinieren.

Höchst komplizierte genetische Verarbeitungsprozesse

Die komplizierten Vorgänge in der Vererbungslehre sind die genetischen Verarbeitungsprozesse, die vor dem Vererbungsprozess (Zellteilung oder Befruchtung) stattfinden.

Der Übertragungsprozess der Gene bei der Zellteilung oder der Befruchtung der Eizelle sind im Vergleich zu den genetischen Verarbeitungsprozessen, nicht der Erwähnung wert, auch wenn sie zu dem Gesamtprozess, als Abschluss derselben, dazu gehören.

Delegation

Der menschlicher Organismus erwächst aus einer einzelnen Zelle (befruchtete Eizelle).

Die Eltern sind somit nur für die Erstellung dieser einen Zelle verantwortlich.

Der Mensch delegiert schlichtweg alles an eine einzelne Zelle und benötigt dafür gerade mal zwei Keimzellen.

Vererbung

Mittels der zweifachen Rekombination der Gene bei der Entwicklung der Keimzellen ist es völlig unergründlich, was vererbt wird.

Durch die Vereinigung von zwei Keimzellen werden zusätzlich zwei  "Vererbungslinien" in ein gemeinsam wirkendes Genom vereint.

Das daraus resultierende neue Wesen (Kind) erhält seine Gene aus mindestens vier miteinander nicht vergleichbaren Vererbungslinien.

Mein gerader Nasenrücken hat mein Vater nicht gehabt, aber die Mutter meines Vaters. Mein Vater hatte braune Augen, hat diese aber seinen zwei Söhnen nicht vererbt, obwohl braune Augen dominant vererbt werden.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung werden die Gene aus mindestens vier Quellen gemischt. Die geschlechtliche Fortpflanzung unterbindet zuvörderst die Vererbung der eigenen organischen Eigenschaften.

Weiterführung der eigenen Existenz

Bei der Fortpflanzung eines Menschen findet kein Übertrag der elterlichen Menschen in das neue Leben statt. Die Menschen führen ihre Existenz nicht in ihren Kindern weiter.

Wenn sich allerdings ein Bakterium teilt, kann man durchaus davon reden, dass das komplette Sein des Bakteriums in die beiden Tochterzellen übertragen und dort weiter geführt wird.

Der Mensch und das Bakterium leiten sich mittels ihres Genoms weiter. Beim Bakterium ist der genetische Bezug zu seiner Existenz vollständig, während man beim Menschen sein Sein nicht vom Genom ableiten kann, da das Sein des Menschen sich gehörig von seiner genetisch bedingten organischen Existenz losgelöst hat.

Das, was der Mensch bei der Fortpflanzung vererbt, bezieht sich auf die Bedingtheiten des menschlichen Organismus, aber nicht auf das, was mit dem individuellen Sein der betreffenden Menschen zu tun hat.

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Der Genotyp eines Menschen hat keine direkte Verbindung zu seinem Phänotyp. Ausgehend vom Genotyp ist der realisierte Phänotyp nicht voraussehbar.

Der Mensch gibt bei der Fortpflanzung genotypische Merkmale weiter, welche zusätzlich eine zufällige Mischung aus zwei Genquellen ist.

Es ist schon unergründlich, welche genotypischen Merkmale bei der Fortpflanzung von einem Individuum weiter gegeben werden,  die bei der geschlechtlichen Fortpflanzung die Gene von zwei Individuen zueinander bringen.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung kann nichts konkretes vererbt werden. Eventuelle erkennbare Ähnlichkeiten des Kindes zu seinen Eltern unterliegen der Zufälligkeit und sind nicht voraussehbar.

Ausgehend von einem Individuum findet keine Vererbung statt. Selbst rückwirkend sind die erkennbaren Ähnlichkeiten des Kindes in Bezug zu seinen Eltern zu dürftig und oft genug nicht einmal vorhanden.

Im Bezug zur Fortpflanzung des Menschen geht es nicht um eine Vererbung von irgendetwas, sondern um die Erstellung von neuen Kombinationsvarianten. Der individuelle menschliche Organismus ist nicht das Vehikel der Gene, sondern die Schnittstelle in der Erzeugung weiterer Rekombinationsvarianten.

Zytoplasma

Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle bestehen aus den Genprodukten des mütterlichen Genoms.

Die Inhalte des Zytoplasmas einer Zelle sind die je aktuellen genetischen Wirkungen der Zelle.

In der befruchteten Eizelle, nachdem das Spermium sich mit der Eizelle verbunden hat, gehen die ersten genetischen Wirkungen nicht vom genetischen Inhalt der befruchteten Eizelle aus, sondern von den zytoplasmatischen Genprodukten des mütterlichen Genoms (maternale gene)

Die Zygote (befruchtete Eizelle) wird allerdings allein nach ihrem genetischen Inhalt hin definiert. Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle, von dem die ersten Wirkungen ausgehen und mehrere Tage lang die einzigen Wirkungen bleiben, finden in der Definition der Zygote (befruchtete Eizelle) keine Erwähnung, obwohl sie für die Entwicklung des neuen Organismus elementar sind.

Zuordnung

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, alle Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen, einschließlich der mehrjährigen Betreuung des Kindes, bis hin zu der Alleinerziehung des Kindes seitens der Frau.

Frage:

Worauf richtet sich denn nun eigentlich die Zuordnung des Mannes als Vater, welche ihm gesetzlich zugesichert ist und über die er frei verfügen kann?

Zeugungsfähigkeit

Die Spermien erfahren im weiblichen Organismus eine Kapazitation, welche die Spermien in den Status versetzen, eine Eizelle befruchten zu können.

Die Spermien sind nicht von sich aus in der Lage, sich selber in diesen Status versetzten zu können. Die Zeugungsfähigkeit des Mannes ist somit nicht von sich aus gegeben.

Eingestellt von Georg Reischel um 23:49 Keine Kommentare: Links zu diesem Post Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen

Labels: kapazitation, spermium, zeugung

Transition statt Zeugung (Befruchtung)

Die Entstehung eines neuen Organismus ist dem Leben von vornherein inhärent und bedarf keiner zusätzlichen Zeugung des neuen Organismus. Die vor der Zeugung stattfindende Bildung der Keimzellen tragen die Zeugung schon in sich.

Die genetische Variation, welche die Eizelle mittels der geschlechtlichen Fortpflanzung erhält, führt durch sich selbst nicht zum neuen Organismus. Der Wechsel vom elterlichem Leben zum kindlichem Leben rührt nicht aus der genetischen Variation selber her, sondern aus den Besonderheiten der Keimzellen, insbesondere der Eizelle.

Die Eizelle und in Folge den aus ihr entstehenden Zellen bilden die Brücke zwischen dem elterlichen Leben zum neuen Leben. Es findet eine sukzessive Transition (Überleitung, Übertragung) vom elterlichem Leben zum neuen Leben hin statt, der einige Tage in Anspruch nimmt und von den zytoplasmatischen Inhalten der Eizelle seinen Anfang nimmt und nicht aus ihrem genetischen Inhalt.

Bei der Vereinigung der Eizelle und dem Spermium findet keine Zeugung (Befruchtung) statt.

Die als diploide Zelle definierte Zygote wird imprägnierte (geschwängerte) Eizelle genannt, solange die zwei haploiden Chromosomensätze noch nicht zum diploiden Genom vereinigt sind.

Die imprägnierte Eizelle ist keine diploide Zelle, da die zwei haploiden Chromosomensätze noch getrennt vorliegen und somit ist sie auch keine Zygote, da diese als diploide Zelle definiert ist.

Die Befruchtung und die Zeugung wird mit der diploiden Zygote definitorisch gleichgesetzt und nicht mit der (noch nicht diploiden) imprägnierten Eizelle.

Zellinterne Genetik

In jeder Zelle steckt ein Genom und sobald eine weitere Zelle entsteht, wird ihr auch ein Genom mitgegeben, welches dafür vorher identisch kopiert wird.

Die Fortpflanzung eines Organismus verläuft ausschließlich über die ständigen Entstehungen weiterer Zellen. Und es ist nur eine einzige Zelle, welche mittels der geschlechtlichen Fortpflanzung entsteht. Das komplette Gedankengebäude der geschlechtlichen Fortpflanzung reagiert allein auf die einmalige Entstehung dieser einen Zelle.

Die befruchtete Eizelle erhält als einzige Zelle des menschlichen Organismus eine genetische Variation, während die beiden Tochterzellen der befruchteten Eizelle und alle weiteren Zellen eine identische Kopie des Genoms erhalten.

Die Meiose während der Entwicklung der Eizelle und dem Spermium entwirft zellintern eine Variation aus dem vorhandenen diploiden Genpool, welche durch zwei Zellteilungen haploidisiert werden.

Bei der Vereinigung der Eizelle und dem Spermium werden die zwei fertig gestellten genetischen Variationen lediglich zu einem diploiden Genom zusammengeführt.

Auf der genetischen Ebene wird die Zeugung in der Eizelle und dem Spermium komplett vorbereitet, sodass bei der Vereinigung der Eizelle mit dem Spermium genetisch nichts mehr passiert.

Die Vereinigung der Eizelle mit dem Spermium entspricht der Zellteilung, weil in beiden Fällen keine Veränderungen mehr stattfinden.

Die fertigen haploiden Chromosomensätze der Eizelle und dem Spermium werden lediglich zum diploiden Genom vereinigt, ohne weitere genetische Veränderungen.

Die sogenannte Befruchtung und die Zeugung ist in der Eizelle und dem Spermium komplett fertig gestellt worden.

Die wissenschaftliche Interpretation, dass die Befruchtung, Zeugung und die Schwängerung beim Eintritt des Spermiums in die Eizelle stattfindet und auf das Spermium zurückgeführt wird, negiert die gesamten Vorbereitungen während der Oogenese und der Spermiogenese, bei der alles was für die Befruchtung, Zeugung und Schwängerung erforderlich ist, komplett fertig gestellt wird.

Die Spermiogenese z.B. nimmt über 60 Tage in Anspruch, während der Eintritt des Spermiums in die Eizelle eine Sache von Minuten ist. Die Zusammenführung der haploiden Chromosomensätze zum diploiden Genom nimmt dagegen 24 Stunden in Anspruch und kann kaum auf das Spermium zurückgeführt werden.

Die Zusammenführung der Gene zum diploiden Genom ist ein zytoplasmatischer Prozess der Eizelle und kann nicht auf den genetischen Inhalt der Zygote zurückgeführt werden.

Die Zeugungskraft des Mannes ist derart von je einzelnen Zellen abhängig, dass man diese kaum auf den Mann selber zurückführen kann. Die Fortpflanzung des Menschen wird von je einzelnen Zellen durchgeführt und die genetischen Vorgänge der geschlechtlichen Fortpflanzung sind zellintern. Die Zellen geben ihre Genome weiter und die genetische Variation findet in den Zellen statt. Eine Rückführung all der elementaren Vorgänge auf den menschlichen Organismus als Urheber derselben, der von der Konkretheit der Vorgänge null Ahnung hat, hat mit Biologie und Genetik nichts zu tun.

Replikation und Zellteilung

Bei der Zellteilung wird der gesamte qualitative Zellcharakter weiter gegeben, einschließlich des genetischen Inhalts. Allerdings ist dies keine Weitergabe von irgendetwas, sondern eine Zellteilung.

Die vorherige höchst komplizierte Replikation des Genoms, bei der die genetischen Informationen dupliziert werden, ist die Weitergabe der genetischen Informationen auf ein weiteres Molekül. Aber auch hier ist es wiederum keine Weitergabe von irgendetwas, sondern die Replikation des entsprechenden Moleküls.

Allerdings gibt das Spermium seine Gene an die Eizelle weiter. Hier kann man tatsächlich von einer konkreten Weitergabe der Gene sprechen. Dumm nur, dass in diesem Zusammenhang die Eizelle ihre Gene behält und sie nicht weiter gibt.

Diejenige Zelle, welche im Zuge der geschlechtlichen Fortpflanzung ihre Gene behält, ist auch das Zentrum der Entstehung des neuen Organismus. Und das ist auch der Grund dafür, dass das Spermium seine Gene an die Eizelle weiter gibt.

Die Interpretation, dass die Gene weiter gegeben werden, kann man am Spermium eindeutig ablesen. Die Replikation des Genoms und die darauf erfolgende Zellteilung dagegen ergeben kein Bild, aus der man eine Weitergabe der Gene ableiten kann, da bei der Zellteilung alles weiter gegeben wird und nicht nur die Gene.

Der Begriff der Vererbung setzt allerdings voraus, dass die Interpretation einer Weitergabe der Gene allgemeingültig ist und nicht nur beim Spermium zutreffend ist.

Grundeinheiten der Fortpflanzung und der Abstammung

Die Grundeinheit der Fortpflanzung ist das Elternpaar. Die Grundeinheit der genetischen Abstammung fassen zwei Elternpaare zusammen. Das Herausfiltern eines Individuums der Fortpflanzung oder gar der Abstammung ist nicht möglich. Die genetische Variation in einem Organismus wird aus vier nicht verwandten Quellen zufällig zusammengesetzt.

Eine Abstammung des Kindes unter der Berücksichtigung eines einzelnen Individuums (Vater oder Mutter) ist auf der genetischen Ebene nicht gegeben.

Nachzulesen in:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rekombination_(Genetik)

Virustheorie

Die Begrifflichkeiten rund um die geschlechtliche Fortpflanzung können durchaus auf die Fortpflanzungsaktivität des Virus hin übertragen werden und sind dort sogar widerspruchsfrei,  im Gegensatz zur geschlechtlichen Fortpflanzung, weil die neuen Viren identische Nachkommen des Virus sind, im Unterschied zum Spermium.

Der genetische Inhalt eines Virus wird Erbinformationen genannt und dem Virus wird auch die Fortpflanzung seiner selbst zugesprochen und die neuen Viren sind identische Nachkommen des Virus. Das Virus zeugt die neuen Viren, da die neuen Viren allein vom Virus abstammen. Die Vererbung des genetischen Inhalts des Virus ist vollständiger Natur.

All dies kann man dem Spermium so nicht zusprechen.

Doch all die Tätigkeiten, die dem Virus zugesprochen werden, übernimmt komplett die Wirtszelle, in der das Virus lediglich seine Erbinformationen einschleust. Die neuen Viren bestehen komplett aus der Materie der Wirtszelle und der Energiebedarf für die Produktion der neuen Viren stammt auch allein aus der Wirtszelle.

Zufallsgenerator

Eine Frau gibt anteilig die Gene ihrer Mutter und ihres Vaters weiter und das macht der Mann ebenso, so das im Kind die Gene von zwei Großvätern und zwei Großmüttern stecken, die miteinander keinerlei Verwandtschaft kennen. Allein das Kind ist mit den zwei Großvätern und den zwei Großmüttern verwandt, wobei der Verwandschaftsgrad zu den vier Ahnen unergründlich ist, weil diese rein zufällig vermengt sind.

Der Vater und die Mutter geben Gene weiter, die sie von ihren Eltern erhalten haben. Sie vererben nicht ihre Gene, sondern die ihrer Eltern. Die Mutter und der Vater vermitteln ihrem Kind die Gene seiner Großeltern. Welche Gene dabei konkret vererbt werden weiß kein Mensch, weil diese einem "Zufallsgenerator" unterliegen.

Die Eltern setzen für ihr Kind eine Abstammung aus vier Genquellen, deren Zusammensetzung rein zufällig ist.