Knut G. Jeckstadt Cheruskerstr. 12

10829 Berlin

Vorgang B-Plan 7-29

Öffentliche Beteiligung

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ENERGIE

Projekt

Kombikraftwerk

Schöneberg

Torgauer Str. 12-15

10829 Berlin

.                                                                                    .                                                                                                    Kombi-Forschungs-Kraftwerk                                                                                      auf dem GASAG-Areal in Schöneberg                           .                                                                                            Es scheint nicht so wichtig zu sein, womit oder wie man ein Projekt rechtfertigt.                                                                                         Für ein Kraftwerk auf dem GASAG-Areal zur Erforschung und Erzeugung von Energie aus regenerierbaren Quellen sprechen gleich mehrere Gründe die gleichberechtigt nebeneinander stehen.                                                                                   .                                                                                                          Das Gasag-Areal wurde zur Energieproduktion bebaut und die Fläche soll nun, nach Einstellung der GASAG-Aktivitäten, ohne Rechtfertigung, neuen Nutzungen zugeführt werden.                                               .                                                                                                        Warum soll sie nicht weiter zur Energiegewinnung in Betracht kommen?

Die Gasproduktion rund um Berlin war Dezentral, erst nach 1990 wurde sie mit dem Russischen Gas-Liefervertrag Zentralisiert.


In der Zukunft wird sie jedoch keinen Bestand haben, zwangsläufig wird sich die Stadt auf eine dezentralisierte ausschliesslich auf regenerierbarer Energie ruhende Versorgung einstellen müssen.


Jede Baulücke gleich schliessen zu wollen ist kurzsichtig, denn eine Stadt braucht Reserveflächen, zB. für die Einrichtung dezentralisierter Energie-Versorgungs-Einheiten.


Eine bisher praktizierte Lösung bildet das Blockkraftwerk, indem Strom- und Wärmeproduktion kombiniert und wesendlich effizienter erzeugt wird.

Diese erforderliche Umstrukturierung wird nur über einen langen Zeitraum möglich sein, Politiker mit einem 5-Jahres Denkvermögen sind hier nur sehr begrenzt urteilsfähig.


Die meisten Wohnungen werden mit Gas oder Öl geheizt und wie immer man zu diesen Energien steht, es wird sie nicht mehr lange geben. Erschreckender Weise werden sie sehr bald nicht mehr zur Verfügung stehen. Siehe folgendes Diagramm





Http://www.uni-karlsruhe.de/


Eine Echte Alternative zu Öl und Gas bietet die Erdwärme.



Der Zugriff auf „Energie-Lagerstätten“ hat der Nutzergesellschaft, also wir, die wir sie verbrauchen, einen grossen Reichtum beschert, der nicht einfach verschleudert werden darf. Er muss als Investition zur Ermittlung und Erforschung neuer Technologien und den erforderlichen Aufbau neuer Kraftwerke genutzt werden, gleichzeitig muss ein gesellschaftlicher Bewusstseinwandel zur Nutzung regenerierbareer Energien auf eine breitere Grundlage gestellt werden.


Das GASAG-Areal liegt mitten in einem Wohngebiet und bietet sich geradewegs an, als Forschungsbereich für zukünftige Energien.


Dabei bildet der Gaskessel eine optimale Ausgangsfigur zur Erprobung und Erforschung der Solarenergie-Nutzung.


Bei der Beantwortung der Frage nach neuen Energieen der umliegenden Wohnungen, gibt die Geothermie eine Antwort.

Es können Dezentral auf jedem Hof Brunnen installiert werden, die als Grundlage der Heizung dienen können.


Um diesen Bereich im Stadtraum zu erproben, bietet das GASAG-Areal eine hervorragende Ausgangslage.

Die Ergebnisse aus den zu führenden Studien können direkt auf die Umgebung angewendet werden.



Mit der Oberflächennahen Geothermie fehlen Antworten nach einer ausreichenden Tiefe in Abhängikeit der Wärmeentnahme und weiterer Parameter der Brunnen zur Nutzung der Grundwasserwärme, gibt es bislang keine Antworten. Viele Bauherrn sind enttäuscht, wenn sie merken, das ihre Anlage nur mässige Wärme liefert.



 


Die Firmen scheuen sich Brunnen mit einer stattlichen Tiefe anzubieten, weil sie ein „günstiges Angebot“ machen wollen. Die Tiefe jedoch ist entscheident.

Diese Art der Wärmenutzung benötigt immer auch eine Wärmepumpe.

Eine weitere Nutzung der Erwärme erfolgt über wesendlich tiefere Brunnen.


Das sind Überlegungen, auf die, im 5-Jahresrhytmus neu zusammengewürfelte politisch Verantwortliche nicht kommen.







Solar- und Geothermie - Kraftwerk in Kombination


Objektbeschreibung

Solarthermie:

Einbau in den Gaskessel,

Ø 60 m,

Höhe ca. 78 m,

Ringabstände ca. 10 m,

Schürze 18 m.



 

Die nutzflächen werden kleinteilig dem Durchmesser des Gaskessels angepasst, und stehen immer mit 90 ° zur Sonneneinstrahlung.


Konstruktion

Bestehend aus drei horizontal zirkulär beweglichen Brücken in unterschiedlichen Ebenen, damit eine verschattungsfreie vertikale Drehung möglich ist.



Nutzflächen:

als Beispiel wären

7 Stück Ø 19 m, Spiegelflächen eben oder Parabolspiegel,

Fläche je Spiegel 9,5x9,5x3,14 = 283 m²

7 Stck. → 1981 m² möglich.


Ertrag bei Solarzellbestückung ca. → 2.000 MWH/a


Die einzelnen Flächen können mit unterschiedlichen Systemen bestückt werden, zB. Solarzellen, Thermische Solarnutzung über Stirling-Motor, etc.

So können relativ kleine Einheiten in einer Versuchsphase beobachtet werden.






Gebäude für Solar- und Geothermie:

Gebäude, im unteren Bereich des Gaskessels

1. Betriebsraum, zur Steuerung der Anlage,

2. Maschinenraum, technische Anlage mit Übergabe zum Netz            und Batterieraum,

3. Versammlungsraum für Besucher und Veranstaltungen.

4. Werkstatt

5. Sozialräume für ca. 30 Mitarbeiter.

6. Lager


Für Geothermie:

2 unabhängige Brunnen mit je ca. 200 m Tiefe.

Als Alternative oder sogar zusätzlich, eine Erdwärmesonde.


Letzte Änderung : 02.02.09 2