Einladung
Quartier für Digitale Kultur
c/o *.mqw Museumsplatz 1
1070 Wien

Voice- und Faxbox: 0820-949494-11100
Web: www.qdk.at
eMail: qdk@wien.ne

Pressegespräch


Eröffnung Raum D / quartier21 sowie *.mqw
Bilanz des Quartier für Digitale Kultur

mit



KURZINFORMATION

Der Verein Quartier für Digitale Kultur (QDK) ist eine Offene Plattform für Kooperationen im Bereich Digitale Kunst und Kultur mit Standort quartier21 / MQ Wien. Mittlerweile sind zwanzig verschiedene Initiativen, Künstler und Vereine im QDK vernetzt.

Das quartier21 und das QDK freuen sich, eine Bilanz der bisherigen Arbeit vorzustellen und als nächsten Entwicklungsschritt den Diskurs- und Vortragsraum "Raum D / quartier21", sowie die neuen Offenen Projektbüros "*.mqw" zu präsentieren.



BITTE MERKEN SIE SICH VOR

Zeit:    Donnerstag, 7.2.2007 // 10h
Ort:     Raum D / quartier21, electric avenue, MQ-Vordertrakt    

RÜCKFRAGENHINWEIS

Thomas Thurner
qdk@wien.net
0650 / 9823180



Presseunterlage 7.2.2007
Quartier für Digitale Kultur
c/o *.mqw Museumsplatz 1
1070 Wien

Voice- und Faxbox: 0820-949494-11100
Web: www.qdk.at
eMail: qdk@wien.ne


Mehr Raum für die Digitale Kultur

Der seit 2006 tätige Verein freut sich, als nächsten Entwicklungsschritt der Diskurs- und Vortragsraum "Raum D / quartier21" sowie die neuen Offenen Projektbüros "*.mqw" der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Damit steht der Digitalen Kulturszene ein Raumangebot zur Entwicklung von Diskurs und Projekten zur Verfügung um - eingebettet in den internationalen Austausch - Themen und Phänomene an den Nahtstellen Kunst-Kultur-Gesellschaft-Technologie zu pionieren bzw. zu verhandeln; so auch Sybille Straubinger (Gemeinderätin, Kulturausschuss):

"Kultur in Wien soll offen, innovativ und kritisch sein – digitale Kultur ist all das. Sie setzt sich mit den Auswirkungen neuer gesellschaftlicher Entwicklungen auseinander, arbeitet diese mit verschiedenen Mitteln und neuen Zugängen künstlerisch auf und bietet dadurch neue Einsichten. Schön, dass es ab jetzt noch mehr Raum für die Auseinandersetzung mit diesen aktuellen Fragen gibt."

Die Geschichte des Museumsquartier als Standort von Netzkunst- und Kultur streckt sich von den Pionieraktivitäten der "public netbase" - noch vor dem Umbau des damaligen Messepalastes - über die Etablierung des Quartier21, bis hin zur Arbeit des Vereines QDK. Die vielen eigenständigen Initiativen des Bereichs agieren mit dem QDK und den gemeinsamen Programmen abgestimmt, um eine Rezeptionsschnittstelle des gesellschaftlich/technologisch/künstlerischen Diskurs für das "breite" Museumsquartierpublikum herzustellen. Dazu Dr. Wolfgang Waldner, Direktor des MuseumsQuartier Wien.

"Die Sprache der Digitalen Kultur ist die Sprache unserer Zeit und damit sicher eines der wichtigen künstlerischen Felder der Gegenwart und der Zukunft. Dies ist auch an der dynamischen Entwicklung des "Quartier für Digitale Kultur" (QDK) im quartier21 erkennbar. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der Eröffnung des "Raum D" nun diesen wichtigen Bereich für unsere BesucherInnen noch leichter zugänglich machen können".


Nun hat der Bereich ein Bündel an Möglichkeiten: Platz für Ateliers und Büros, Ausstellungsmöglichkeiten, Anschluss an das AiR-Programm, ein eigenes Veranstaltungprogramm, den neu eröffneten Raum D. komplettiert wird das Ensemble durch die Projektbüros "*.mqw", in denen Projekte und Ideen der Digitalen Kultur in Ruhe entwickelt werden können. Dazu Günther Friesinger (Obmann QDK):

"Oft sind der Produktionsdruck öffentlicher Flächen bzw. die strukturelle und finanzielle Belastung eines eigenen Ateliers der konkreten Projektentwicklung abträglich. Im OffSpace "*.mqw" kann man/frau Projekte an einem zentralen Ort mit zentraler Anbindungen an Kunst- und Kulturbetrieb, jedoch ohne Druck zur unmittelbaren Präsentation bzw. Finanzierung, entwickeln."

Mit dem “Raum D” bekommt das quartier21 nun neben dem Freiraum/quartier21, der für längerfristige Ausstellungen geeignet ist, einen sehr einfach zu nutzenden Veranstaltungsraum für 60-90 Personen. Der neue Veranstaltungsraum ist durch den Einsatz mobiler Einheiten für einen Workshop- und Veranstaltungsbetrieb und durch den Einbau von veränderbarer Galerietechnik ein Multifunktionsraum. Zitat Vitus Weh, künstlerische Leitung im quartier21:

“Mit dem “Raum D” bekommt das quartier21 eine lang ersehnte zweite Spielfläche. Und das im kulturellen Zentrum der Stadt. Für die großen Themengebiete Digitale Kultur, Mode und Design, für die es ansonsten keinerlei öffentliche Institutionen gibt, ist das ein weiterer notwendiger Schritt hin zu ihrer eigentlichen kulturellen Bedeutung.”









Auszug aus dem Programm der nächsten Wochen
Quartier für Digitale Kultur
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fs21-focus: Klimawandel in der Erdgeschichte
Mittwoch, 06. Februar, 19-22h
In der Erdgeschichte gab es immer wieder Klimawandel. Was können wir aus der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft lernen? Wie betrifft uns die globale Erwärmung, wie sollten wir darauf reagieren? Ein Vortrag von Dr. Horst Lunzer [fs21.0port.at].

IG Kultur Wien: Das Web in der politischen Bildung
Freitag, 08. Februar, 9-17h
Durch „Web 2.0“ stellt das Internet ein hoch interessantes Thema für politische Bildung dar. Andererseits aber kann politische Bildung besser und wirksamer denn je im und via Internet vermittelt werden. Dr. Hakan Gürses zu den Themenkreisen: web2.0, firefox, social bookmarking, weblogs, wikis, google. Dieser Workshop wird exklusiv den Mitgliedern der IGKW angeboten. KulturpassbesitzerInnen sind herzlich willkommen.

monochrom kennt sich ziemlich aus
Mittwoch, 13. Februar, 19.30-22h
#3: digital ist besser? Auch diesmal kennt sich monochrom wieder ziemlich aus. Und wird dies Wissen auch zu vermitteln wissen. Was bedeutet der Begriff "digital"? Computer funktionieren digital; Audiogeräte, mittlerweile auch Fernsehen und bald auch das Radio. Aber was steckt dahinter? Warum macht man das eigentlich? Welche Möglichkeiten und Risiken birgt die Digitalisierung - abseits der vielgetrommelten Werbebotschaften? All diese Fragen wird Franz Ablinger, Mitglied von monochrom, in bewährt kompetenter Art beantworten.

v-port: 4youreye (VisualistIn des Monats)
Mittwoch, 13. Februar, 20-23.30h
4youreye arbeitet auf den Gebieten Live Visuals, Projektionsdesign und VJ-Art. Zahlreiche internationale Auftritte in Europa und Asien. Co-Veranstalter des VJ-Festivals „ContactEurope“ und dem Wiener VisualistInnen Event „equaleyes“. 4youreye wurde 2007 vom Londoner Magazin „DJ Mag“ auf Platz fünf der „Top 20 VJs “ gevotet [www.4youreye.at]

Transforming Freedom: Wie man Klang angreifen kann
Freitag 15. Februar, 19h
Vortrag (zur Rechts- und Mediengeschichte) von Rasmus Fleischer, Stockholm / Eine kurze Rechts- und Mediengeschichte zum Fluchtverhalten von Musik im Zeitalter ihrer erweiterten Besitzbarkeit. Rasmus Fleischer ist einer der Mitbegründer des schwedischen Piratenbüros, welches an Kontroversen über den zeitgenössischen Umgang mit dem Konzept des Urheberrechts (mit Urheberrechtsfragen) interessiert ist [transformingfreedom.org].

Der Monochrome Oberweitensonntag
Sonntag, 17. Februar, 20-22h
Zur Hölle mit der Kunst - runter mit den Blusen. Hintergründiges zum Film und seinem Regisseur Russ Meyer (1922 bis 2004) vermittelt monochrom-Mitglied Roland Gratzer. Anschließend gemeinsame Filmbeschau.

SUBOTRON electric meeting : Glücksspiel
Samstag, 23. Februar, 19h
Ernst Strouhal: Höllenangst und Heidenspaß. Zur Geschichte und Gegenwart des Glücksspiels. Probleme, die Lotterien, Automatenspiele, Kasinos, Online-Poker und Online-Wetten schaffen, werden von den Game-Studies und den Kulturwissenschaften weitgehend vernachlaessigt. Warum eigentlich? Und, Hans Wu: Der Pokerboom - Eine Analyse über Geschichte, medialen Einsatz und Business des beliebtesten Kartenspiels der Welt und ein Ausblick, wie es mit dem großen Geschäft um das Kartenglück möglicherweise weitergehen wird.

q/uintessenz: q/talk
Dienstag, 26. Februar, 19-22h
Mit der Veranstaltungsreihe q/talk lädt die q/uintessenz zu Fachvorträgen über die Themen Bürgerrechte und neue Technologien monatlich ins MQ Wien. [www.quintessenz.at]



Tagesaktuelles Programm im Web unter www.qdk.at auch in den Formaten ICAL und XML



real in the digital
Quartier für Digitale Kultur
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1070 Wien

Voice- und Faxbox: 0820-949494-11100
Web: www.qdk.at
eMail: qdk@wien.ne

Seit Frühjahr 2006 arbeitet der Verein Quartier für Digitale Kultur in erfolgreicher Kooperation mit dem quartier21/Museumsquartier an der Verankerung und Ausgestaltung eines institutionellen Ortes der Wiener Netzkulturen. Im vergangenen Jahr konnten neue Initiativen für den gemeinsamen Ort gewonnen, ein entsprechendes Veranstaltungsprogramm aufgenommen, eigene Fördermittel lukriert, und vor allem der Ort als Themenquartier verankert werden.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass für ein vitales Themenquartier ein zusätzlicher Akteur als Motor in den Bereichen Veranstaltungen, Vertretung nach Außen, Erneuerung und Finanzierung benötigt wird. Der hierfür gegründete unabhängige Verein tritt dabei sowohl als Dachorganisation der ansässigen Initiativen, als eigener Mieter, als Bereitsteller von Infrastruktur und als Vermittler in Richtung Öffentlichkeit auf.

Wie bisher werden einzelne Initiativen, Vereine, KünstlerInnen und Kulturschaffende in der Ansiedlung von Arbeits,- Verkaufs- und Ausstellungmodulen sehr konkret die Entwicklung der digitalen Gesellschaft erlebbar machen. Das QDK gibt hierzu den autonomen Rahmen und organisatorischen Rückhalt.


Participants
                                                             
        

                                                                                                                                                                  
 
Förderer und Partner